Vollständige Version anzeigen : Ist Gott beweisbar ?
Heifüsch
29.10.2012, 09:00
Versteh doch! Gott will das wir eine freie Meinung haben und äußern, sich gegen ihn oder für ihn entscheiden. Der Teufel ist da, damit der Mensch eine Möglichkeit hat sich gegen Gott zu entscheiden. Gäbe es keinen Teufel, wäre jeder zwangsläufig bei Gott. Wir sollen uns aber entscheiden! Die freie Entscheidung ist mit das höchste Gut, welches uns Gott gegeben hat.
Nein, die freie Entscheidung, sprich der gesunde Menschenverstand, ist der Punkt, wo Religiöse einfach gezwungen sind, solche gedanklichen Kapriolen zu schlagen, um wenigstens einen Ansatz von Glaubwürdigkeit für ihre absurde Gottesthese aufrechtzuerhalten. Zumindest bei Leuten, die sich dadurch beeindrucken lassen.
Sich einen Schöpfer als berechnendes und charakterlich derangiertes großes Kind vorzustellen, das Ameisen abfackelt, weil sie ihm nicht gehorchen wollen, ist nun wirklich jenseits alles Zumutbaren.
Eddy2004
29.10.2012, 09:22
Nein, die freie Entscheidung, sprich der gesunde Menschenverstand, ist der Punkt, wo Religiöse einfach gezwungen sind, solche gedanklichen Kapriolen zu schlagen, um wenigstens einen Ansatz von Glaubwürdigkeit für ihre absurde Gottesthese aufrechtzuerhalten. Zumindest bei Leuten, die sich dadurch beeindrucken lassen.
Sich einen Schöpfer als berechnendes und charakterlich derangiertes großes Kind vorzustellen, das Ameisen abfackelt, weil sie ihm nicht gehorchen wollen, ist nun wirklich jenseits alles Zumutbaren.
In Religionsfragen, in denen es meistens um einen Gott geht, bestimmen die inneren Empfindungen die Nähe zu Gott.
Menschen, denen diese inneren Verbindungen fehlen neigen dazu Gläubige zu belächeln, fragen nach Beweisen und stärken ihre Zweifel.
Wie soll man die tiefsten Gefühle erklären, die die eigene Überzeugung bei manchen Religionen so weit treiben, dass sogar das eigene Leben eingesetzt wird um für den eigenen Glauben zu sterben?
Gott zu spüren, zu erleben, ihn als wahrhaftig bei sich zu haben, gehört zu den Lebensgefühlen und jegliche Diskussionen um Gott halte ich für müssig.
mfg
kotzfisch
29.10.2012, 09:38
Sehr gut, Eddy.
Heifüsch
29.10.2012, 12:20
Sehr gut, Eddy.
Danke! Aber woher kennst du meinen Namen? :-)
Heifüsch
29.10.2012, 12:39
In Religionsfragen, in denen es meistens um einen Gott geht, bestimmen die inneren Empfindungen die Nähe zu Gott.
Menschen, denen diese inneren Verbindungen fehlen neigen dazu Gläubige zu belächeln, fragen nach Beweisen und stärken ihre Zweifel.
Wie soll man die tiefsten Gefühle erklären, die die eigene Überzeugung bei manchen Religionen so weit treiben, dass sogar das eigene Leben eingesetzt wird um für den eigenen Glauben zu sterben?
Gott zu spüren, zu erleben, ihn als wahrhaftig bei sich zu haben, gehört zu den Lebensgefühlen und jegliche Diskussionen um Gott halte ich für müssig.
mfg
Bin ganz deiner Meinung. Es sollte sich inzwischen wirklich herumgesprochen haben, daß das Erklären tiefster Gefühle und ehrlichsten religiösen Empfindens mit Hilfe von Logik und Vernunft nicht funktionieren kann. Insofern ist der Strangtitel bereits paradox und fordert demzufolge zu massivem Widerspruch auf.
Nein, einen Gott kann man nicht beweisen und nicht erklären. Noch nicht einmal die Notwendigkeit eines Schöpfergottes konnte bisher belegt werden. Bewiesen ist lediglich, daß man schon sehr naiv sein muß, um an "heilige" Bücher zu glauben und diese Naivität muß eben auch thematisiert werden, sobald der Götterglaube vom stillen Kämmerlein an die Öffentlichkeit geht und sich dort artikuliert. Dann ist eben die Gefahr gegeben, daß andere Leichtgläubige infiziert werden, sich zusammentun und wie immer in solchen Fällen sich als die besseren Menschen definieren und auf den Weltanschauungen anderer herumtrampeln. Wir haben das ja nun wirklich oft genug erlebt, wie schnell sich religiöser Fanatismus entwickelt. Also: Wehret den Anfängen! Religion ist Privatsache und hat keinen Anspruch auf besonderen Schutz.
Leo Navis
29.10.2012, 13:55
Ja, er weiß alles , er ist allmächtig und allwissend. Der Satan hat die Funktion, die Menschen in die Irre zu führen. Der Mensch wird dadurch geprüft, wie standhaft er ist, ob er sich davon beeinflussen lässt und zum Glauben festhält.
Ok. Und warum sollte der Herr eine solche Prüfung machen, wenn er sowieso von vornerein weiß, wie sie ausgehen wird?
Das eigentliche Problem besteht also nicht darin, das Gott von dem Plan des Satans wusste , sondern darin, das wir ihm (Teufel) Raum geben seine Macht zu entfalten.
Und was sollte ihn dann daran hindern, Wunder zu vollbringen? ER hat das Universum geschaffen, ER kann eingreifen.
Ok. Option 1: Er kann alles. Keine Prüfung notwendig. Option 2: Er kann nicht alles. Prüfung notwendig, Teufel notwendig, freier Wille notwendig. Keine Allmacht des Herren.
Leo Navis
29.10.2012, 13:57
Versteh doch! Gott will das wir eine freie Meinung haben und äußern, sich gegen ihn oder für ihn entscheiden. Der Teufel ist da, damit der Mensch eine Möglichkeit hat sich gegen Gott zu entscheiden. Gäbe es keinen Teufel, wäre jeder zwangsläufig bei Gott. Wir sollen uns aber entscheiden! Die freie Entscheidung ist mit das höchste Gut, welches uns Gott gegeben hat.
Hmm. Interessanter Standpunkt. Dann gibt es die Allmacht Gottes nicht mehr, aber ja, so ergibt Gott Sinn. Er ist dann den Menschen sehr ähnlich.
Leo Navis
29.10.2012, 14:00
Bin ganz deiner Meinung. Es sollte sich inzwischen wirklich herumgesprochen haben, daß das Erklären tiefster Gefühle und ehrlichsten religiösen Empfindens mit Hilfe von Logik und Vernunft nicht funktionieren kann. ...
Halte ich für völlig hanebüchen. Liebe lässt sich ja auch hervorragend erklären. Und der Glaube hat ebenso eine völlig normale und logische Funktion im menschlichen Miteinander. Ob das bedeutet, dass Gott existiert oder nicht, ist ja da noch gar nicht die Frage. Die Gefühle, die dazu fühlen, dass Gott anerkannt und an ihn geglaubt wird, lassen sich durchaus soziologisch rechtfertigen. Ebenso wie die Liebe, eben.
Eddy2004
29.10.2012, 14:08
Halte ich für völlig hanebüchen. Liebe lässt sich ja auch hervorragend erklären. Und der Glaube hat ebenso eine völlig normale und logische Funktion im menschlichen Miteinander. Ob das bedeutet, dass Gott existiert oder nicht, ist ja da noch gar nicht die Frage. Die Gefühle, die dazu fühlen, dass Gott anerkannt und an ihn geglaubt wird, lassen sich durchaus soziologisch rechtfertigen. Ebenso wie die Liebe, eben.
Natürlich..
wenn User der Meinung "a" folgen..eine "a" Meinung einbringen muss es selbstverständlich User geben die eine "b" Meinung haben.
Jetzt bin ich aber mal gespannt wie Du Liebe erklärst, nicht das Empfinden, die Sehnsucht nach einem Partner, das haben Gläubige auch nach ihrem Gott auch, mich interessiert wie diese Gefühle entstehen..und warum gerade Gott..oder einen bestimmten Partner.
Was oder wer lösen diese Gefühle aus.. hauptsächlich bei einem Glauben.
Mit Logik erklären?
dann mal los..
mfg
Leo Navis
29.10.2012, 14:16
Natürlich..
wenn User der Meinung "a" folgen..eine "a" Meinung einbringen muss es selbstverständlich User geben die eine "b" Meinung haben.
Jetzt bin ich aber mal gespannt wie Du Liebe erklärst, nicht das Empfinden, die Sehnsucht nach einem Partner, das haben Gläubige auch nach ihrem Gott auch, mich interessiert wie diese Gefühle entstehen..und warum gerade Gott..oder einen bestimmten Partner.
Was oder wer lösen diese Gefühle aus.. hauptsächlich bei einem Glauben.
Mit Logik erklären?
dann mal los..
mfg
Mit Logik? Mit Biologie. Wir müssen uns fortpflanzen, und sind soziale Tiere. Dementsprechend ist die Liebe ein Mittel, uns aneinanderzubinden, uns miteinander zusammenzuketten, wenn man denn so will, sodass wir für eine gewisse Zeit gemeinsam Kinder großziehen, sodass wir uns gegenseitig unterstützen, uns gegenseitig helfen; ob nun als Partner, oder als Eltern-Kind-Beziehung, oder als Großeltern bei ihren Enkeln, oder als Freunde, ganz egal: Wir halten zusammen, und wir nennen das Liebe, und das ist es ja auch: Wir würden alles füreinander tun. Was könnte mehr sein?
Ganz einfach. Wenn man den Zweck einer Sache kennt, so ist die Sache erklärt. Wie genau sie funktioniert, im Gehirn, das kann ich Dir nicht erklären; wie meinte Paul Churchland noch so schön? Wäre das Gehirn so einfach konstruiert, dass wir es erklären könnten, wären wir so dumm, dass wir es nicht mehr könnten. Welch ein schlauer Mann ...
Gott hat einen sehr, sehr ähnlichen Zweck in der menschlichen Gemeinschaft: Das Verbreiten von Wertekodexen, das Vereinen einer Gemeinschaft zu einem sozialen Gebilde, dazu ist Religion, dazu Gott da, und genau diesen Zweck erfüllte und erfüllt die Religion bis heute. Jede Gesellschaft hat ihre Religionen, je nachdem, wie die Gesellschaft aufgebaut ist, spiegeln die Gesellschaften die Religion ab; genauso wie bei der Kunst, die da ja auch ihren Zweck hat innerhalb der menschlichen Gesellschaften.
Übrigens könnte man jetzt mit dem Zweck einer Nation weitermachen. :-D
Argutiae
29.10.2012, 14:21
Mit Logik? Mit Biologie.
Tatsächlich kann der Biologe erklären, warum es liebe gibt.
Tatsächlich kann der Philosoph erklären, warum es Liebe (Und) Glauben gibt.
Allerdings kann keiner erklären, wasda passiert.
Leo Navis
29.10.2012, 14:25
Tatsächlich kann der Biologe erklären, warum es liebe gibt.
Tatsächlich kann der Philosoph erklären, warum es Liebe (Und) Glauben gibt.
Allerdings kann keiner erklären, wasda passiert.
Wohl wahr. Dazu sind wir (noch) viel zu unwissend; und werden es möglicherweise auch fürs erste bleiben.
Und selbst wenn, würde das Gott noch nicht widerlegen. Gott kann man nicht widerlegen.
Argutiae
29.10.2012, 14:28
Wohl wahr. Dazu sind wir (noch) viel zu unwissend; und werden es möglicherweise auch fürs erste bleiben.
Gott wird (und darf) man nicht erklären können, auch nicht die "Liebe" zu ihm. Das macht Gott aus.
Leo Navis
29.10.2012, 14:30
Gott wird (und darf) man nicht erklären können, auch nicht die "Liebe" zu ihm. Das macht Gott aus.
Für mich nicht. Ich sehe Gott als Weltenprinzip, das Dao. Das ist dann vielleicht nicht das, was viele andere meinen, wenn sie von Gott sprechen, aber genauso schön, und ich glaube, dass die anderen eigentlich auch daran glauben und ihr Leben danach ausrichten, ob sie das wissen oder nicht.
Sieh in den Sternenhimmel, und Du siehst, was ist: Die Natur ist der Gott, den es gibt und wieder nicht. Wirklich erklären können wir das letzten Endes sowieso nie.
Eddy2004
29.10.2012, 14:34
Mit Logik? Mit Biologie. Wir müssen uns fortpflanzen, und sind soziale Tiere. Dementsprechend ist die Liebe ein Mittel, uns aneinanderzubinden, uns miteinander zusammenzuketten, wenn man denn so will, sodass wir für eine gewisse Zeit gemeinsam Kinder großziehen, sodass wir uns gegenseitig unterstützen, uns gegenseitig helfen; ob nun als Partner, oder als Eltern-Kind-Beziehung, oder als Großeltern bei ihren Enkeln, oder als Freunde, ganz egal: Wir halten zusammen, und wir nennen das Liebe, und das ist es ja auch: Wir würden alles füreinander tun. Was könnte mehr sein?
Ganz einfach. Wenn man den Zweck einer Sache kennt, so ist die Sache erklärt. Wie genau sie funktioniert, im Gehirn, das kann ich Dir nicht erklären; wie meinte Paul Churchland noch so schön? Wäre das Gehirn so einfach konstruiert, dass wir es erklären könnten, wären wir so dumm, dass wir es nicht mehr könnten. Welch ein schlauer Mann ...
Gott hat einen sehr, sehr ähnlichen Zweck in der menschlichen Gemeinschaft: Das Verbreiten von Wertekodexen, das Vereinen einer Gemeinschaft zu einem sozialen Gebilde, dazu ist Religion, dazu Gott da, und genau diesen Zweck erfüllte und erfüllt die Religion bis heute. Jede Gesellschaft hat ihre Religionen, je nachdem, wie die Gesellschaft aufgebaut ist, spiegeln die Gesellschaften die Religion ab; genauso wie bei der Kunst, die da ja auch ihren Zweck hat innerhalb der menschlichen Gesellschaften.
Übrigens könnte man jetzt mit dem Zweck einer Nation weitermachen. :-D
Doch, man sieht Du hast Dir Mühe gegeben.
Was aber noch nichts über den UR-Sprung zu den Religionen aussagt.
Man muss über natürliche Dinge nachdenken und von Menschen geschaffene.
Zu den von Menschen geschaffenen Dingen gehören die Religionen sowie Gott.
Da jeder Mensch sich im klaren ist, dass er sich mit der Auflösung des eigenen Individuums früher oder später beschäftigen muss und soll..(niemand kann sich nämlich diesen Gedanken entziehen), ist es schwer sich vorzustellen, dass es eines Tages für immer dunkel um ihn ist, traumlos, ewige Stille.. als wenn er nie geboren wäre.
Gott oder Götter und die Religionen gibt es seit Menschen Gedenken...zu einer Zeit, als jedes Naturereignis noch als ein Zeichen der Götter oder des Gottes zu werten war.
Man klammerte sich an Gott, er war der einzige Weg dem unerträglichen Schicksal des eigenen Vergehens zu entkommen, eine Art Strohhalm.
Dieser Glaube.. diese Religionen lassen die Menschheit bis heute nicht los.
Sie wurden zwar abgeklärter, sehen Katastrophen jeglicher Art nicht mehr als eine himmlische Strafe an.. doch ein Pferdefuss bleibt, die eigene Auflösung des Individuums.
Damit werden sie nicht fertig und klammern sich noch heute an diesen Strohalm...
mfg
Argutiae
29.10.2012, 14:36
Für mich nicht. Ich sehe Gott als Weltenprinzip, das Dao. Das ist dann vielleicht nicht das, was viele andere meinen, wenn sie von Gott sprechen, aber genauso schön, und ich glaube, dass die anderen eigentlich auch daran glauben und ihr Leben danach ausrichten, ob sie das wissen oder nicht.
Sieh in den Sternenhimmel, und Du siehst, was ist: Die Natur ist der Gott, den es gibt und wieder nicht. Wirklich erklären können wir das letzten Endes sowieso nie.
Ah. Du kannst Gott nicht erklären, und wenn wir ehrlich sind, das "Weltprinzip" auch nicht. Da haben wir es doch :)
Für mich nicht. Ich sehe Gott als Weltenprinzip, das Dao. Das ist dann vielleicht nicht das, was viele andere meinen, wenn sie von Gott sprechen, aber genauso schön, und ich glaube, dass die anderen eigentlich auch daran glauben und ihr Leben danach ausrichten, ob sie das wissen oder nicht.
Sieh in den Sternenhimmel, und Du siehst, was ist: Die Natur ist der Gott, den es gibt und wieder nicht. Wirklich erklären können wir das letzten Endes sowieso nie.
Natürlich können wir uns das irgendwann erklären .....
Nach unserem Ableben werden wir feststellen, dass es nichts ist mit:
"sitzen zur Rechten und zur Linken" ... und der Rest steht.
Religionsblabla ...
Leo Navis
29.10.2012, 14:45
Ah. Du kannst Gott nicht erklären, und wenn wir ehrlich sind, das "Weltprinzip" auch nicht. Da haben wir es doch :)
Das habe ich nie bestritten.
;-)
Gut, ich gebe zu, man hat meine Worte so interpretieren können. Aber man hat gewisse Indizien dafür, wofür Religionen und Gott dienlich sind. Da wir Wesen der Natur sind, können wir annehmen, dass die Natur sehr zielgerichtet die Natur uns schenkte als Mittel, durchs Leben zu kommen.
Der vorige Tenor war ja ein 'Man kann sowieso nicht, also lassen wir's doch einfach mal'. Das kann man ja so nicht stehen lassen! :-D
Leo Navis
29.10.2012, 14:47
Natürlich können wir uns das irgendwann erklären .....
Nach unserem Ableben werden wir feststellen, dass es nichts ist mit:
"sitzen zur Rechten und zur Linken" ... und der Rest steht.
Religionsblabla ...
Alles? Das halte ich doch für sehr, sehr unwahrscheinlich. Wenn wir auch irgendwann viel mehr erklären können als jetzt: Alles werden wir wohl nie erklären können. Dazu ist die Welt viel zu groß. Solange wir nicht alles erklären können, können wir auch Gott nicht widerlegen.
Und nicht mal dann. Großartig. :-D
Leo Navis
29.10.2012, 14:48
Doch, man sieht Du hast Dir Mühe gegeben.
Was aber noch nichts über den UR-Sprung zu den Religionen aussagt.
Man muss über natürliche Dinge nachdenken und von Menschen geschaffene.
Zu den von Menschen geschaffenen Dingen gehören die Religionen sowie Gott.
Da jeder Mensch sich im klaren ist, dass er sich mit der Auflösung des eigenen Individuums früher oder später beschäftigen muss und soll..(niemand kann sich nämlich diesen Gedanken entziehen), ist es schwer sich vorzustellen, dass es eines Tages für immer dunkel um ihn ist, traumlos, ewige Stille.. als wenn er nie geboren wäre.
Gott oder Götter und die Religionen gibt es seit Menschen Gedenken...zu einer Zeit, als jedes Naturereignis noch als ein Zeichen der Götter oder des Gottes zu werten war.
Man klammerte sich an Gott, er war der einzige Weg dem unerträglichen Schicksal des eigenen Vergehens zu entkommen, eine Art Strohhalm.
Dieser Glaube.. diese Religionen lassen die Menschheit bis heute nicht los.
Sie wurden zwar abgeklärter, sehen Katastrophen jeglicher Art nicht mehr als eine himmlische Strafe an.. doch ein Pferdefuss bleibt, die eigene Auflösung des Individuums.
Damit werden sie nicht fertig und klammern sich noch heute an diesen Strohalm...
mfg
das ist möglicherweise auch ein Aspekt.
Man mag sich allerdings fragen, ob Affen, die auch ihrer eigenen Sterblichkeit bewusst zu sein scheinen, auch einen Gott haben. Müsste dann ja so sein, wenn das der springende Punkt beim Glauben an Gott wäre. Was ich nicht glaube.
Eddy2004
29.10.2012, 14:50
das ist möglicherweise auch ein Aspekt.
Man mag sich allerdings fragen, ob Affen, die auch ihrer eigenen Sterblichkeit bewusst zu sein scheinen, auch einen Gott haben. Müsste dann ja so sein, wenn das der springende Punkt beim Glauben an Gott wäre. Was ich nicht glaube.
so viel wie mir bekannt ist..ist der Mensch das einzige Wesen was zu Lebzeiten weiß.. dass das Leben mal endet.
mfg
Argutiae
29.10.2012, 14:51
Das habe ich nie bestritten.
;-)
Gut, ich gebe zu, man hat meine Worte so interpretieren können. Aber man hat gewisse Indizien dafür, wofür Religionen und Gott dienlich sind. Da wir Wesen der Natur sind, können wir annehmen, dass die Natur sehr zielgerichtet die Natur uns schenkte als Mittel, durchs Leben zu kommen.
Der vorige Tenor war ja ein 'Man kann sowieso nicht, also lassen wir's doch einfach mal'. Das kann man ja so nicht stehen lassen! :-D
Von Vorschriften, was Gott ist, will, tut ... hallte ich so oder so nicht.
Und es stimmt, wie kann sich Gott besser ausdrücken, als durch die Natur?
Leo Navis
29.10.2012, 14:52
so viel wie mir bekannt ist..ist der Mensch das einzige Wesen was zu Lebzeiten weiß.. dass das Leben mal endet.
mfg
Ah Crap. Bin auf Satire reingefallen. *urks* :D
Leo Navis
29.10.2012, 14:54
Von Vorschriften, was Gott ist, will, tut ... hallte ich so oder so nicht.
Und es stimmt, wie kann sich Gott besser ausdrücken, als durch die Natur?
Es scheint mir relativ schwierig den Willen eines sich wohl außerhalb der Natur aufhaltenden allmächtigen Super-Wesens zu determinieren, ja. Aber so ... So könnte es gehen.
Ich glaube allerdings nicht an 'Gott' in dem Sinne, wie das normal ist heutzutage. Ich sehe auch keine Notwendigkeit für Gott. Allerdings halte ich es für ein schönes Bild, und ich glaube, die Gläubigen meinen mit Gott das gleiche, was ich mit der Realität, der Natur, dem Dao, dem Sein an sich meine.
Argutiae
29.10.2012, 14:54
das ist möglicherweise auch ein Aspekt.
Man mag sich allerdings fragen, ob Affen, die auch ihrer eigenen Sterblichkeit bewusst zu sein scheinen, auch einen Gott haben. Müsste dann ja so sein, wenn das der springende Punkt beim Glauben an Gott wäre. Was ich nicht glaube.
Wieso sollten die Affen keinen Gott haben? Wir sind nunmal Affen und haben auch einen ;)
Die Wissenschaft geht von aus, widerlegen kann man es aber nicht, dass Affen einen Gott haben. Oder Fische ... Gefühle haben sie ja auch.
so viel wie mir bekannt ist..ist der Mensch das einzige Wesen was zu Lebzeiten weiß.. dass das Leben mal endet.
mfg
Quark, jedes "höhere Lebewesen" (Bei Bakterien weiß ich es nicht) ist sich seiner Sterblichkeit bewusst.
so viel wie mir bekannt ist..ist der Mensch das einzige Wesen was zu Lebzeiten weiß.. dass das Leben mal endet.
mfg
Das wage ich stark zu bezweifeln. Ausserdem, warum "wissen" wir sowas, warum glauben wir das andere Tiere z.B. keine Seele haben? Tja, wir können sie ja nicht fragen, also können wir sowas wie z.B. das Schwarz-Weiß sehen von anderen Tieren nicht wirklich beweisen...
Wieso sollten die Affen keinen Gott haben?
Haben sie doch .......
Der ist Inder und heißt Hanuman ........:D
Leo Navis
29.10.2012, 14:56
Wieso sollten die Affen keinen Gott haben? Wir sind nunmal Affen und haben auch einen ;)
Die Wissenschaft geht von aus, widerlegen kann man es aber nicht, dass Affen einen Gott haben. Oder Fische ... Gefühle haben sie ja auch.
...
Interessant. Wusste ich noch nichts drüber.
Argutiae
29.10.2012, 14:58
Es scheint mir relativ schwierig den Willen eines sich wohl außerhalb der Natur aufhaltenden allmächtigen Super-Wesens zu determinieren, ja. Aber so ... So könnte es gehen.
Ich glaube allerdings nicht an 'Gott' in dem Sinne, wie das normal ist heutzutage. Ich sehe auch keine Notwendigkeit für Gott. Allerdings halte ich es für ein schönes Bild, und ich glaube, die Gläubigen meinen mit Gott das gleiche, was ich mit der Realität, der Natur, dem Dao, dem Sein an sich meine.
"Wie das normal ist heutzutage"?
Man kann Menschen nicht in die Form bringen, welche Statistiken benutzen.
So viele, mit den ich gesprochen habe, sind "Christen" oder Muslime, haben aber doch alle ein anderes Bild von Gott.
"Normal" ist heut zu tage nichts. Die Religionen sind Schummelei.
Leo Navis
29.10.2012, 14:59
"Wie das normal ist heutzutage"?
Man kann Menschen nicht in die Form bringen, welche Statistiken benutzen.
So viele, mit den ich gesprochen habe, sind "Christen" oder Muslime, haben aber doch alle ein anderes Bild von Gott.
"Normal" ist heut zu tage nichts. Die Religionen sind Schummelei.
Ich meinte den "persönlichen" Gott.
Argutiae
29.10.2012, 15:00
Interessant. Wusste ich noch nichts drüber.
Das wir Affen sind? Das Affen Gefühle haben?
Eddy2004
29.10.2012, 15:00
Das wage ich stark zu bezweifeln. Ausserdem, warum "wissen" wir sowas, warum glauben wir das andere Tiere z.B. keine Seele haben? Tja, wir können sie ja nicht fragen, also können wir sowas wie z.B. das Schwarz-Weiß sehen von anderen Tieren nicht wirklich beweisen...
man sollte Thesen keiner Wahrheit zuordnen.
Ich schaue mir ab und zu Berichte an, in denen es um die Erforschung von Tieren geht.. in einer der Sendungen hieß es, dass der Mensch als einziges Lebewesen vom Tod am Ende eines Lebens weiß.
Wenn ich etwas einbringe.. dann noch in dieser Art kann ich es natürlich nicht beweisen.
mfg
Argutiae
29.10.2012, 15:01
Ich meinte den "persönlichen" Gott.
Welchen "persönlichen" Gott? Ist nicht jeder "persönlich"?
Leo Navis
29.10.2012, 15:02
Das wir Affen sind? Das Affen Gefühle haben?
Dass wir nach biologischer Definition Affen sind, war mir durchaus bewusst.
dass 'die Wissenschaft' davon ausgehe, dass andere Affenarten Götter (oder Gott) haben, nicht.
Leo Navis
29.10.2012, 15:02
Welchen "persönlichen" Gott? Ist nicht jeder "persönlich"?
Dass Menschen von einem Gott als Person ausgehen.
Jesus Christus, sprech ich spanisch?
Leo Navis
29.10.2012, 15:03
man sollte Thesen keiner Wahrheit zuordnen
...
mfg
Ist das nicht auch eine These?
:D
(Sorry, konnt's mir nicht verkneifen. Ist natürlich richtig. ;) )
Alles? Das halte ich doch für sehr, sehr unwahrscheinlich. Wenn wir auch irgendwann viel mehr erklären können als jetzt: Alles werden wir wohl nie erklären können. Dazu ist die Welt viel zu groß. Solange wir nicht alles erklären können, können wir auch Gott nicht widerlegen.
Und nicht mal dann. Großartig. :-D
Wie ist denn die Meinung von deinem Gott?
Du scheinst Kontakt zu haben - frag ihn doch mal,
warum er die größten Katastrophen verpennt.
Eddy2004
29.10.2012, 15:06
Dass Menschen von einem Gott als Person ausgehen.
Jesus Christus, sprech ich spanisch?
Christus kommt in sehr wenigen Religion als tragende Figur vor.
Andere Religionen weltweit müssten demnach einen Irr-Glauben haben, wenn sie ihren Gott huldigen und anbeten.
Ist es nicht reichlich vermessen... den christlichen Glauben über ALLES zu stellen, es reicht doch wenn der Islam diese Züge zeigt.
mfg
Kurfürst
29.10.2012, 15:07
Ok. Und warum sollte der Herr eine solche Prüfung machen, wenn er sowieso von vornerein weiß, wie sie ausgehen wird?
Ok. Option 1: Er kann alles. Keine Prüfung notwendig. Option 2: Er kann nicht alles. Prüfung notwendig, Teufel notwendig, freier Wille notwendig. Keine Allmacht des Herren.
Er kann alles und will uns trotzdem testen, die von ihm erschaffenen Individuen, welchen ER den freien Willen gegeben hat.
Leo Navis
29.10.2012, 15:08
Wie ist denn die Meinung von deinem Gott?
Du scheinst Kontakt zu haben - frag ihn doch mal,
warum er die größten Katastrophen verpennt.
Ich bin Agnostiker.
Das scheinen hier viele zu übersehen.
Leo Navis
29.10.2012, 15:08
Er kann alles und will uns trotzdem testen, die von ihm erschaffenen Individuen, welchen ER den freien Willen gegeben hat.
Das ergibt keinen Sinn. Entweder es gibt einen freien Willen oder Gott ist allmächtig. Der freie Wille zerstört Gottes Allmacht, in jedem Fall.
Kurfürst
29.10.2012, 15:13
Das ergibt keinen Sinn. Entweder es gibt einen freien Willen oder Gott ist allmächtig. Der freie Wille zerstört Gottes Allmacht, in jedem Fall.
Nein, in seiner Allmacht gibt er uns den freien Willen! Das sagte ich doch von Anfang an. Der Mensch ist einfach zu dumm, um dies zu kapieren.
Ich kann mir zum Beispiel auch nicht vorstellen, was am Ende des Universum ist, wenn nicht Gott. Irgendwo ist doch ein Ende, ein Nichts! Doch was ist "Nichts"? Das ist doch auch etwas.
Das ergibt keinen Sinn. Entweder es gibt einen freien Willen oder Gott ist allmächtig. Der freie Wille zerstört Gottes Allmacht, in jedem Fall.
Es gibt ja auch keinen freien Willen.
Unser Wille, also das, was wir im Leben wollen und wie wir uns entscheiden, hängt von unserer Persönlichkeit, also unserer Seele ab.
Wir haben nur die Illusion eines freien Willens.
Leo Navis
29.10.2012, 15:15
Nein, in seiner Allmacht gibt er uns den freien Willen! Das sagte ich doch von Anfang an. Der Mensch ist einfach zu dumm, um dies zu kapieren. Ich kann mir zum Beispiel auch nicht vorstellen, was am Ende des Universum ist, wenn nicht Gott. Irgendwo ist doch ein Ende, ein Nichts! Doch was ist "Nichts"? Das ist doch auch etwas.
Dann hätte er uns in Allmacht den freien Willen verpasst, und dann hätte er keine Allmacht mehr gehabt.
Wenn Gott jetzt wollte, dass ich a mache, ich aber wollte b machen, und ich könnte auch b gegen seinen Willen machen, und er könnte nichts dran machen, so kann man ihn kaum allmächtig nennen.
Also: Entweder Allmacht - oder freier Wille. Außer wir nehmen Gott als abstraktes Bild für die Wirklichkeit an. Dann schließt es sich nicht mehr aus, weil wir dann selbst Gott sind.
man sollte Thesen keiner Wahrheit zuordnen.
Ich schaue mir ab und zu Berichte an, in denen es um die Erforschung von Tieren geht.. in einer der Sendungen hieß es, dass der Mensch als einziges Lebewesen vom Tod am Ende eines Lebens weiß.
Wenn ich etwas einbringe.. dann noch in dieser Art kann ich es natürlich nicht beweisen.
mfg
Sorry, aber guck dir nie wieder eine Sendung von diesem Sender an. Klar ein Tier sieht wie ein anderes seiner Herde von einem Rudel Löwen zerfetzt wird. Natürlich ist diesem Tier nicht bewusst das das andere Tier Tod ist:crazy:
Das ist wieder so eine Sache damit wir uns wie die tollsten besten Kings der Erde fühlen:aggr:
Leo Navis
29.10.2012, 15:16
Es gibt ja auch keinen freien Willen.
Unser Wille, also das, was wir im Leben wollen und wie wir uns entscheiden, hängt von unserer Persönlichkeit, also unserer Seele ab.
Wir haben nur die Illusion eines freien Willens.
Das weiß ich nicht. Es erscheint wahrscheinlich, ja.
Argutiae
29.10.2012, 15:17
Dass wir nach biologischer Definition Affen sind, war mir durchaus bewusst.
dass 'die Wissenschaft' davon ausgehe, dass andere Affenarten Götter (oder Gott) haben, nicht.
Die haben eben keine, meint die Wissenschaft...
Tut mir leid, ich habe mich verschrieben.
Dass Menschen von einem Gott als Person ausgehen.
Jesus Christus, sprech ich spanisch?
Ach soooooooooooooo
Dann heißt das personifizierten Gott, nicht persönlichen :D
Christus war doch „nur“ der Sohn, Missionar, Gott.
Dann hätte er uns in Allmacht den freien Willen verpasst, und dann hätte er keine Allmacht mehr gehabt.
Wenn Gott jetzt wollte, dass ich a mache, ich aber wollte b machen, und ich könnte auch b gegen seinen Willen machen, und er könnte nichts dran machen, so kann man ihn kaum allmächtig nennen.
Also: Entweder Allmacht - oder freier Wille. Außer wir nehmen Gott als abstraktes Bild für die Wirklichkeit an. Dann schließt es sich nicht mehr aus, weil wir dann selbst Gott sind.
Gott zeigt uns den Weg, ob wir den Weg gehen oder nicht gehen, bleibt uns überlassen.
Glauben wir an ihn, werden wir uns für den uns gezeigten Weg entscheiden.
Wenn nicht, gehen wir eben einen anderen Weg.
Argutiae
29.10.2012, 15:18
Wie ist denn die Meinung von deinem Gott?
Du scheinst Kontakt zu haben - frag ihn doch mal,
warum er die größten Katastrophen verpennt.
Ist lustig. Warum stimmen Katastrophen und Gott nicht überein?
Leo Navis
29.10.2012, 15:18
Die haben eben keine, meint die Wissenschaft...
Tut mir leid, ich habe mich verschrieben.
Achso.
Ich wunderte mich bereits. :-) Bei denen scheint nämlich ein Gott gar nicht notwendig zu sein, so meine These, dass Religionen hauptsächlich praktisch sind um verschiedene Stämme zu vereinen, richtig ist.
Ach soooooooooooooo
Dann heißt das personifizierten Gott, nicht persönlichen :D
Christus war doch „nur“ der Sohn, Missionar, Gott.
Ja. Das. :-D
Argutiae
29.10.2012, 15:19
Achso.
Ich wunderte mich bereits. :-) Bei denen scheint nämlich ein Gott gar nicht notwendig zu sein, so meine These, dass Religionen hauptsächlich praktisch sind um verschiedene Stämme zu vereinen, richtig ist.
Jeder braucht einen Gott. Die meisten wissen es nur nicht.
Kurfürst
29.10.2012, 15:20
Dann hätte er uns in Allmacht den freien Willen verpasst, und dann hätte er keine Allmacht mehr gehabt.
Wenn Gott jetzt wollte, dass ich a mache, ich aber wollte b machen, und ich könnte auch b gegen seinen Willen machen, und er könnte nichts dran machen, so kann man ihn kaum allmächtig nennen.
Also: Entweder Allmacht - oder freier Wille. Außer wir nehmen Gott als abstraktes Bild für die Wirklichkeit an. Dann schließt es sich nicht mehr aus, weil wir dann selbst Gott sind.
Gott ist allmächtig und hat das Universum geschaffen. Er wollte den Menschen als sein Abbild schaffen, deshalb hat der Mensch einen Spielraum, einen freien Willen. Gott hat beschlossen, das der Mensch diesen Willen hat.
Es war SEINE Entscheidung. Er lässt uns also machen, was nicht heißt, das ER nie eingreift. Dieses sind dann Wunder.
Leo Navis
29.10.2012, 15:21
Gott zeigt uns den Weg, ob wir den Weg gehen oder nicht gehen, bleibt uns überlassen.
Glauben wir an ihn, werden wir uns für den uns gezeigten Weg entscheiden.
Wenn nicht, gehen wir eben einen anderen Weg.
Ich glaube, dann glaubst Du an etwas ganz ähnliches wie ich.
'Der Weg'. Ich finde das bei Siddharta von Hermann Hesse sehr schön beschrieben, wenn Siddharta meint, wenn er ein Ziel habe, sei er wie ein Stein, der ins Wasser eintaucht: Er sinkt bis zum Grund, bis zu seinem Ziel, egal, was da kommt, am Ende kommt er doch an. Das ist der Weg, der hart sein kann; doch kennt man sein Ziel, kann man sich auf es einstellen. Für Dich ist das Ziel der Herr; für mich ist das Ziel mein Herr, mein Gott, mein Ziel: Ein guter Mensch zu sein, der am Ende konstruktiv zum Gemeinwohl beigetragen hat.
Das weiß ich nicht. Es erscheint wahrscheinlich, ja.
Unser Wille, hängt von der Struktur unserer Persönlichkeit, also unserer Seele ab.
Er ist deshalb nicht frei, also frei im Sinne von unabhängig.
Unser Wille ist wie gesagt von unserer Seele, Psyche oder wie immer man das nennen mag, abhängig.
Nur der Glaube kann uns dazu bringen, entgegen unserer Emotionen zu handeln und einen Weg einzuschlagen, der gottgefällig ist.
Ohne den Glauben an Gott, hängt unser Wille nur von unserer Seele ab.
Argutiae
29.10.2012, 15:22
man sollte Thesen keiner Wahrheit zuordnen.
Ich schaue mir ab und zu Berichte an, in denen es um die Erforschung von Tieren geht.. in einer der Sendungen hieß es, dass der Mensch als einziges Lebewesen vom Tod am Ende eines Lebens weiß.
Wenn ich etwas einbringe.. dann noch in dieser Art kann ich es natürlich nicht beweisen.
mfg
Das ist schon lustig.
Warum fliegen die Tauben dann weg, wenn du auf sie zurennst?
Weil sie „ganz zufällig“ grade einen Termin beim Zahnarzt haben? ;)
Argutiae
29.10.2012, 15:23
Es gibt ja auch keinen freien Willen.
Unser Wille, also das, was wir im Leben wollen und wie wir uns entscheiden, hängt von unserer Persönlichkeit, also unserer Seele ab.
Wir haben nur die Illusion eines freien Willens.
Die Seele, die den Willen bestimmt, ist im Grunde aber frei.
Freier Wille.
Leo Navis
29.10.2012, 15:23
Gott ist allmächtig und hat das Universum geschaffen. Er wollte den Menschen als sein Abbild schaffen, deshalb hat der Mensch einen Spielraum, einen freien Willen. Gott hat beschlossen, das der Mensch diesen Willen hat.
Es war SEINE Entscheidung. Er lässt uns also machen, was nicht heißt, das ER nie eingreift. Dieses sind dann Wunder.
Ich sehe, wir kommen hier nicht mehr auf einen Nenner. Eigentlich aber ist es einfache Frage der Logik. ;-)
Jeder braucht einen Gott. Die meisten wissen es nur nicht.
Die Frage ist aber auch, was für einen.
Ich finde 'Jeder braucht etwas, woran er glauben kann' viel treffender; aber es ist letztlich dieselbe Aussage, denke ich. Korrigier mich wenn ich falsch liege.
Leo Navis
29.10.2012, 15:24
Unser Wille, hängt von der Struktur unserer Persönlichkeit, also unserer Seele ab.
Er ist deshalb nicht frei, also frei im Sinne von unabhängig.
Unser Wille ist wie gesagt von unserer Seele, Psyche oder wie immer man das nennen mag, abhängig.
Nur der Glaube kann uns dazu bringen, entgegen unserer Emotionen zu handeln und einen Weg einzuschlagen, der gottgefällig ist.
Ohne den Glauben an Gott, hängt unser Wille nur von unserer Seele ab.
Das mag alles richtig sein; weder beweisen noch widerlegen kann ich es aus meiner beschränkten Perspektive heraus.
Die Seele, die den Willen bestimmt, ist im Grunde aber frei.
Freier Wille.
Nein ist sie nicht!!!
Die Seele wird durch Genetik und unser Schicksal bestimmt.
Argutiae
29.10.2012, 15:27
Nein ist sie nicht!!!
Die Seele wird durch Genetik und unser Schicksal bestimmt.
Warum das Schicksal nicht frei sein sollte, ist mir schleierhaft.
Und mit Schicksal ist die Seele Frei, das zu machen, was sie möchte. Oder das zu fühlen, was sie tut.
Argutiae
29.10.2012, 15:27
Gott ist allmächtig und hat das Universum geschaffen. Er wollte den Menschen als sein Abbild schaffen, deshalb hat der Mensch einen Spielraum, einen freien Willen. Gott hat beschlossen, das der Mensch diesen Willen hat.
Es war SEINE Entscheidung. Er lässt uns also machen, was nicht heißt, das ER nie eingreift. Dieses sind dann Wunder.
Nein. Da muss ich dir wiedersprechen.
Oder ist dein Gott nicht "gut"?
Argutiae
29.10.2012, 15:28
Die Frage ist aber auch, was für einen.
Ich finde 'Jeder braucht etwas, woran er glauben kann' viel treffender; aber es ist letztlich dieselbe Aussage, denke ich. Korrigier mich wenn ich falsch liege.
Die frage ist nicht "was für einen". Jeder Gott ist sein eigener Gott und damit für einen zugeschnitten. Selbe Aussage :D
Leo Navis
29.10.2012, 15:30
Letztlich haben wir hier eine Definitionsfrage, was 'frei' überhaupt bedeutet.
Des Weiteren ist dann die Frage, ob das Universum prinzipiell determiniert ist oder nicht. Bei ersterem mag jeder definieren wie er möchte; bei zweiterem lasse ich die Finger davon, weiß das bis heute anscheinend niemand genau.
Leo Navis
29.10.2012, 15:31
Die frage ist nicht "was für einen". Jeder Gott ist sein eigener Gott und damit für einen zugeschnitten. Selbe Aussage :D
Ich kann Dich gerade nicht bewerten; betrachte Dich positiv bewertet, mit einem Kommentar wie 'Dann haben wir's ja :-D'.
;-)
Kurfürst
29.10.2012, 15:31
Nein. Da muss ich dir wiedersprechen.
Oder ist dein Gott nicht "gut"?
Wie darf ich diese Frage verstehen? Gott ist, in seiner Allmacht und Herrlichkeit, natürlich gut. In welchem Punkt widersprechen meine Aussagen dem?
Argutiae
29.10.2012, 15:34
Wie darf ich diese Frage verstehen? Gott ist, in seiner Allmacht und Herrlichkeit, natürlich gut. In welchem Punkt widersprechen meine Aussagen dem?
Na, guter und allmächtiger Gott - dennoch Naturkatastrophen.
Zumindest wenn der Mensch "göttlich" ist. Was auch nicht sein kann, guckt man sich dochmal den Menschen an.
Kurfürst
29.10.2012, 15:46
Na, guter und allmächtiger Gott - dennoch Naturkatastrophen.
Zumindest wenn der Mensch "göttlich" ist. Was auch nicht sein kann, guckt man sich dochmal den Menschen an.
Der Mensch ist nicht "göttlich". Gott hat den Menschen geschaffen. Wir sind "menschlich". In dem Schlechten lässt sich, sofern man es zulassen mag, viel Gutes erkennen. Viel Schlechtes stellt die Menschheit unter Beweis ist dafür verantwortlich, das Menschen einander helfen und ihre "Menschlichkeit" beweisen.
Die Bibel verkündet, daß Jesus Christus die ganze Natur zusammenhält (Kolosser 1:16-17). Könnte Gott Naturkatastrophen vorbeugen? Bestimmt! Beeinflußt Gott manchmal das Wetter? Ja, wie wir das in Deuterenomium 11:17 und Jakobus 5:17 deutlich sehen. Numeri 16:30-34 zeigt uns, daß Gott manchmal Naturkatastrophen verursacht, um die Sünde zu bestrafen. Das Buch Offenbarung beschreibt viele Ereignisse, die bestimmt als Naturkatastrophen bezeichnet werden können (Offenbarung Kapitel 6, 8 und 16). Ist jede Naturkatastrophe eine Gottesstrafe? Bestimmt nicht.
Auf die gleiche Art und Weise, auf welche Gott zuläßt, daß böse Menschen schlechte Taten begehen, läßt Gott zu, daß die Erde die Folgen, die die Sünde für die Schöpfung hat, widerspiegelt. Römer 8:19-21 sagt uns: “Die ganze Schöpfung wartet sehnsüchtig auf den Tag, an dem die Kinder Gottes vor aller Augen in dieser Herrlichkeit offenbar werden. Denn alles Geschaffene ist der Sinnlosigkeit ausgeliefert, versklavt an die Vergänglichkeit, und das nicht durch eigene Schuld, sondern weil Gott es so verfügt hat. Er gab aber seinen Geschöpfen die Hoffnung, dass auch sie eines Tages von der Versklavung an die Vergänglichkeit befreit werden und teilhaben an der unvergänglichen Herrlichkeit, die Gott seinen Kindern schenkt.” Daß die Menschheit der Sünde verfiel, hatte seine Folgen für alles, inklusive für die Welt, in welcher wir leben. Alles in der Schöpfung unterliegt “Frustration” und “Verfall”. Die Sünde ist die Grundursache für die Naturkatastrophen, genau wie sie Tod, Krankheit und Leiden verursacht.
Wir können verstehen, warum Naturkatastrophen geschehen. Was wir nicht verstehen ist, warum Gott es zuläßt, daß sie geschehen. Warum erlaubte Gott, daß der Tsunami mehr als 225 000 Menschen tötete? Warum erlaubte Gott, daß das Orkan Katrina die Heime von Tausenden von Menschen vernichtete? Zum einen erschüttern solche Ereignisse unser Vertrauen in diesem Leben und zwingen uns dazu, über die Ewigkeit nachzudenken. Die Kirchen sind üblicherweise voll nach Naturkatastrophen, weil die Menschen einsehen, wie zerbrechlich das Leben ist und wie es im Augenblick weggenommen werden kann. Was wir wissen ist, daß Gott gut ist! Viele erstaunliche Wunder geschehen während Naturkatastrophen, welche sogar verhindern, daß noch mehr Menschenleben verlorengehen. Naturkatastrophen veranlassen es, daß Millionen von Menschen ihre Lebensprioritäten neu abschätzen. Hunderte Millionen Dollar werden als Unterstützung für die Notleidenden geschickt. Die christlichen Dienste haben die Möglichkeit zu helfen, dienen, raten, beten und die Menschen dazu zu führen, daß sie an Christus glauben und dadurch gerettet werden! Gott kann und bringt uns viel Gutes von den schrecklichen Tragödien (Römer 8:28).
Aus http://www.gotquestions.org/Deutsch/Gott-Naturkatastrophen.html , das trifft es sehr passend.
Warum das Schicksal nicht frei sein sollte, ist mir schleierhaft.
Und mit Schicksal ist die Seele Frei, das zu machen, was sie möchte. Oder das zu fühlen, was sie tut.
Ja, aber unsere Seele selbst ist nicht frei.
Das hast du nicht verstanden.
Argutiae
29.10.2012, 15:55
Ja, aber unsere Seele selbst ist nicht frei.
Das hast du nicht verstanden.
Stimmt. Ich verstehe diese Behauptnung nicht.
Argutiae
29.10.2012, 15:57
Der Mensch ist nicht "göttlich". Gott hat den Menschen geschaffen. Wir sind "menschlich". In dem Schlechten lässt sich, sofern man es zulassen mag, viel Gutes erkennen. Viel Schlechtes stellt die Menschheit unter Beweis ist dafür verantwortlich, das Menschen einander helfen und ihre "Menschlichkeit" beweisen.
Aus http://www.gotquestions.org/Deutsch/Gott-Naturkatastrophen.html , das trifft es sehr passend.
Der Mensch soll Gottes Abbild sein. Und dennoch fügt Gott den Menschen Naturkatastrophen zu, dennoch Foltern die Menschen...
Entweder ist Gott nicht "Allmächtig", oder nicht "gut".
Leo Navis
29.10.2012, 15:58
Der Mensch soll Gottes Abbild sein. Und dennoch fügt Gott den Menschen Naturkatastrophen zu, dennoch Foltern die Menschen...
Entweder ist Gott nicht "Allmächtig", oder nicht "gut".
Allmacht und Bewertung ergibt sowieso keinen Sinn.
Kurfürst
29.10.2012, 16:01
Der Mensch soll Gottes Abbild sein. Und dennoch fügt Gott den Menschen Naturkatastrophen zu, dennoch Foltern die Menschen...
Entweder ist Gott nicht "Allmächtig", oder nicht "gut".
Gott ist Beides, ohne das wir es verstehen können. Allmächtig, klar, sonst wär´s nicht Gott. Gut, das ist er auch. Eher ist der Mensch nicht gut, deswegen soll er sich an Gott wenden und ihm folgen, weil Gott sein Leitbild ist, beziehungsweise sein soll.
Argutiae
29.10.2012, 16:02
Gott ist Beides, ohne das wir es verstehen können. Allmächtig, klar, sonst wär´s nicht Gott. Gut, das ist er auch. Eher ist der Mensch nicht gut, deswegen soll er sich an Gott wenden und ihm folgen, weil Gott sein Leitbild ist, beziehungsweise sein soll.
Wäre Gott beides, so würde es kein Leid, Elend, Ungerechtigkeit geben. Punkt.
Kurfürst
29.10.2012, 16:20
Wäre Gott beides, so würde es kein Leid, Elend, Ungerechtigkeit geben. Punkt.
Gott erschuf die Welt , und damit wollte er doch damit das Allerbeste! Gerade darum musste er ihren Bewohnern echte Freiheit garantieren und das tat er auch. Somit war jeder imstande, echte Liebe zu üben: Liebe zu erfahren und um Liebe zu werben - oder diese abzulehnen. Schon allein die Tatsache, dass es in der Welt Böses gibt, zeigt, dass sie von Gott geschaffen wurde. Denn nur so kann das Gute wirklich gut und die Liebe nichts anderes als Liebe sein. Noch einmal:das es Böses kein Argument gegen einen allmächtigen UND liebenden Gott, der echte Liebe ist, sondern ganz im Gegenteil: Gerade weil er Liebe ist, lässt er auch das Böse zu, damit wir uns frei für seine Liebe entscheiden können.
Trotz des vorhersehbaren Bösem wagte Gott also seine Schöpfung. Er muss also davon überzeugt gewesen sein, dass die Wärme der Liebe die Bitterkeit des Leidens immer noch weit übertreffen wird. Auch nur ein Tag Liebe ist unendlich viel mehr als überhaupt keine Liebe; und wo Leben ist, entsteht Gelegenheit zur Liebe.
Gott wusste bestimmt, dass der Schmerz kommt. Er sah die falsche Willensentscheidung seines des Menschen, seiner eigenen, geliebten Schöpfung, voraus, alles Chaos und Verderben, das damit in die Welt kam. Und was tat er, als es dann soweit war? Nicht das, was wir selber vielleicht an seiner Stelle gemacht hätten. Er geriet nicht in Zorn und vernichtete nicht alles wieder auf der Stelle. Vielmehr versuchte er in schier endloser Geduld zu retten und wiederherzustellen. Er will uns zurückholen in die Nähe zu ihm, wie sie ursprünglich gedacht war. Genau aus diesem Grund sandte er seinen Sohn, der sein Leben freiwillig für uns Menschen hingab. Unsere Auflehnung sollte ein für allemal beendet werden, indem der Preis dafür bezahlt wurde: Der Tod, Sein Tod. Freiwillig und aus eigener Entscheidung nahm er ihn auf sich und versuchte nicht einmal, sich zu verteidigen. Für uns hat er all das auf sich genommen, bis zum bitteren Ende, bis zum glorreichen Ende.
Das ist seitdem die Botschaft von Jesus an uns: Gott wartet und wirbt um uns und hofft, dass wir das erkennen und darauf antworten. Wir dürfen Jesus anreden und unsere ruinierte Seelenlandschaft von ihm wiederherstellen lassen. Nicht alle Menschen werden dieses Angebot willkommen heissen und darauf eingehen. Die Bibel, also Gott, sagt dazu:"Sie ist langmütig und freundlich ... sie lässt sich nicht erbitten, sie rechnet das Böse nicht zu ... sie verträgt alles, sie duldet alles. Die Liebe hört niemals auf" ( 1. Korinther 13/4-8).
Ich hoffe, das du deinen Punkt nochmals überdenkst.
Stimmt. Ich verstehe diese Behauptnung nicht.
Bei jeder Entscheidung, die du triffst, entscheiden Emotionen und nicht dein Verstand.
Und diese Emotionen kommen aus deiner Seele.
Bei einem freien Willen, würde dein Verstand die Entscheidung treffen und nicht deine Seele.
So einfach ist das.
Leo Navis
29.10.2012, 16:27
ich liebe deine lyrik, kürfurst.
Leo Navis
29.10.2012, 16:28
Bei jeder Entscheidung, die du triffst, entscheiden Emotionen und nicht dein Verstand.
Und diese Emotionen kommen aus deiner Seele.
Bei einem freien Willen, würde dein Verstand die Entscheidung treffen und nicht deine Seele.
So einfach ist das.
Dein Verstand setzt sich aber doch auch aus Deinen Emotionen zusammen, basiert auf ihnen.
Kurfürst
29.10.2012, 16:34
ich liebe deine lyrik, kürfurst.
Besten Dank, das freut mich sehr. Eigentlich versuche ich nur, Mitschreibende zum Weiterschreiben zu animieren.
Argutiae
29.10.2012, 16:45
Bei jeder Entscheidung, die du triffst, entscheiden Emotionen und nicht dein Verstand.
Und diese Emotionen kommen aus deiner Seele.
Bei einem freien Willen, würde dein Verstand die Entscheidung treffen und nicht deine Seele.
So einfach ist das.
Lol.
Grade der Verstand macht die Seele "gefangen".
Edit:
Nettes Zitat, für dich ;)
"Wer an die Freiheit des menschlichen Willens glaubt, hat nie geliebt und nie gehasst.“
Marie von Ebner-Eschenbach
Argutiae
29.10.2012, 16:48
Dein Verstand setzt sich aber doch auch aus Deinen Emotionen zusammen, basiert auf ihnen.
Wir glauben, Erfahrungen zu machen, aber die Erfahrungen machen uns.
-
Eugène Ionesco
Leo Navis
29.10.2012, 16:56
Wir glauben, Erfahrungen zu machen, aber die Erfahrungen machen uns.
-
Eugène Ionesco
Top. :D
Heifüsch
29.10.2012, 18:48
Halte ich für völlig hanebüchen. Liebe lässt sich ja auch hervorragend erklären. Und der Glaube hat ebenso eine völlig normale und logische Funktion im menschlichen Miteinander. Ob das bedeutet, dass Gott existiert oder nicht, ist ja da noch gar nicht die Frage. Die Gefühle, die dazu fühlen, dass Gott anerkannt und an ihn geglaubt wird, lassen sich durchaus soziologisch rechtfertigen. Ebenso wie die Liebe, eben.
Hier geht´s nicht um biologische oder soziologische Erklärungsansätze, dazu ist der Gottesglaube viel zu abgefahren. Unter Liebe kann sich dagegen jeder vorstellen, was gemeint ist.
Hier geht´s nicht um biologische oder soziologische Erklärungsansätze, dazu ist der Gottesglaube viel zu abgefahren. Unter Liebe kann sich dagegen jeder vorstellen, was gemeint ist. Deshalb sind viele Pfarrer in ihren Liebesbeweisen (...) auch viel konkreter als in ihre Gottesbeweisen.
Heifüsch
29.10.2012, 19:15
Deshalb sind viele Pfarrer in ihren Liebesbeweisen (...) auch viel konkreter als in ihre Gottesbeweisen.
Das haste schön gesagt. Herrlich :-))
Kurfürst
29.10.2012, 19:26
Deshalb sind viele Pfarrer in ihren Liebesbeweisen (...) auch viel konkreter als in ihre Gottesbeweisen.
Atheisten beschweren sich doch immer, das gläubige sie diffamieren würden. Dies ist doch mal wieder ein herrlicher Beweis dafür, das es normalerweise eigentlich umgekehrt ist. Ohne jegliche Ernsthaftigkeit fällt man über sensible Themen her, ohne sich sachlich damit auseinander zu setzen. Das kann ich einfach nicht begreifen. Fehlt mir da als verblendeter und realitätsferner Christ der herausragende humanistisch- sekuläre Verstand eines atheistischen Herren- übermenschen?
Leo Navis
29.10.2012, 20:21
Atheisten beschweren sich doch immer, das gläubige sie diffamieren würden. Dies ist doch mal wieder ein herrlicher Beweis dafür, das es normalerweise eigentlich umgekehrt ist. Ohne jegliche Ernsthaftigkeit fällt man über sensible Themen her, ohne sich sachlich damit auseinander zu setzen. Das kann ich einfach nicht begreifen. Fehlt mir da als verblendeter und realitätsferner Christ der herausragende humanistisch- sekuläre Verstand eines atheistischen Herren- übermenschen?
Wenn einem nichts heilig ist. :-(
Eigentlich ist es dem Respekt dem Gegenüber geschuldet, Reizthemen nicht auf diese Art zu reizen, so bekommt man lediglich ein hasserfülltes, destruktives Diskussionsklima. Nichtsdestoweniger war das hier wohl ein missglückter Scherz; deshalb verzeihbar. ;-)
Leo Navis
29.10.2012, 20:23
Hier geht´s nicht um biologische oder soziologische Erklärungsansätze, dazu ist der Gottesglaube viel zu abgefahren. Unter Liebe kann sich dagegen jeder vorstellen, was gemeint ist.
Unter Glauben auch. Nur, weil für Dich der Gottesglaube abgefahren ist, heißt das nicht, dass Deine Mitmenschen diese Meinung allesamt teilen.
Ich habe viel zu viele gute Christen kennengelernt, die Gemeinschaft der Christen ist mir ein großes Vorbild und empfinde ich als etwas wundervolles. Das als einfachen Unsinn abzutun statt zu versuchen es zu verstehen ist mir einfach zu schwach.
Eddy2004
29.10.2012, 20:36
Unter Glauben auch. Nur, weil für Dich der Gottesglaube abgefahren ist, heißt das nicht, dass Deine Mitmenschen diese Meinung allesamt teilen.
Ich habe viel zu viele gute Christen kennengelernt, die Gemeinschaft der Christen ist mir ein großes Vorbild und empfinde ich als etwas wundervolles. Das als einfachen Unsinn abzutun statt zu versuchen es zu verstehen ist mir einfach zu schwach.
Es gibt Unterschiede...einmal den inneren Glauben an Gott, dann den Glauben durch Religionen an Gott.
Im zweiten Fall rümpfe ich die Nase, Religionen sind ein Produkt zum Machterhalt, wobei der Glaube an Gott ein Balsam für die Seele sein kann.
mfg
Casus Belli
29.10.2012, 20:42
Es gibt Unterschiede...einmal den inneren Glauben an Gott, dann den Glauben durch Religionen an Gott.
mfg
Wer nicht im inneren an Gott glaubt kann auch nicht durch Religion an Gott glauben. Das ist schlichtweg Unsinn. Sich einzubilden Religionen können Glauben erschaffen ist Quatsch, man kann sich nicht selbst bescheißen. In meinem Fall ist es die Protestantische Kirche die eine Plattform bietet, den Glauben muss man aber alleine finden.
Wer meint nur durch Religionen an Gott zu glauben ist eigentlich Atheist. Davon gibts viele, das wären dann die Namens und Taufchristen die eher aus Traditonellen Gründen in ihren jeweiligen Konfessionen verharren.
Leo Navis
29.10.2012, 20:43
Es gibt Unterschiede...einmal den inneren Glauben an Gott, dann den Glauben durch Religionen an Gott.
Im zweiten Fall rümpfe ich die Nase, Religionen sind ein Produkt zum Machterhalt, wobei der Glaube an Gott ein Balsam für die Seele sein kann.
mfg
Wenn sich Menschen zum Gottesdienst versammeln, zusammen singen und gemeinsam großartigen Werten huldigen, das nenne ich Religion.
Und das finde ich großartig.
Eddy2004
29.10.2012, 20:44
Wer nicht im inneren an Gott glaubt kann auch nicht durch Religion an Gott glauben. Das ist schlichtweg Unsinn. Sich einzubilden Religionen können Glauben erschaffen ist Quatsch, man kann sich nicht selbst bescheißen. In meinem Fall ist es die Protestantische Kirche die eine Plattform bietet, den Glauben muss man aber alleine finden.
Wer meint nur durch Religionen an Gott zu glauben ist eigentlich Atheist.
Von sich auf andere zu schließen, dann in einem Forum... stößt immer auf Widerstand.
Ich habe mit Religionen nichts am Hut, ich verachte sie... mit dem Bodenpersonal Gottes habe ich nichts am Hut... mit Gott schon.
mfg
Casus Belli
29.10.2012, 20:47
Von sich auf andere zu schließen, dann in einem Forum... stößt immer auf Widerstand.
Ich habe mit Religionen nichts am Hut, ich verachte sie... mit dem Bodenpersonal Gottes habe ich nichts am Hut... mit Gott schon.
mfg
Rotmarkierte Aussage ist zutiefst Protestantisch und könnte von Martin Luther stammen. :))
Anfechtung ist die notwendige Kehrseite des Glaubens. Wer nicht angefochten wird, kann auch nicht glauben.
Martin Luther
Eddy2004
29.10.2012, 20:48
Wenn sich Menschen zum Gottesdienst versammeln, zusammen singen und gemeinsam großartigen Werten huldigen, das nenne ich Religion.
Und das finde ich großartig.
Warum nicht. Es kann für den einen oder anderen ein besonderes Gefühl erzeugen die Nähe Gottes in sich aufzunehmen.
Ich persönlich bin weder ein Bibel Leser, noch ein Kirchgänger.
Wer Gott spürt, kann in einer Wüste sein...er ist da.
mfg
Leo Navis
29.10.2012, 20:50
Warum nicht. Es kann für den einen oder anderen ein besonderes Gefühl erzeugen die Nähe Gottes in sich aufzunehmen.
Ich persönlich bin weder ein Bibel Leser, noch ein Kirchgänger.
Wer Gott spürt, kann in einer Wüste sein...er ist da.
mfg
Wahr. Doch nirgendswo erkennt man ihn besser als im Gesicht seines Gegenübers.
Brotzeit
29.10.2012, 21:08
Wow, deine Beträge werden immer besser und Themenbezogener.
DAS sagt der "Richtige" .. ...
Brotzeit
29.10.2012, 21:50
Tatsächlich kann der Biologe erklären, warum es liebe gibt.
Tatsächlich kann der Philosoph erklären, warum es Liebe (Und) Glauben gibt.
Allerdings kann keiner erklären, wasda passiert.
Und die "Unklärbarkeit" soll ein / der Beweis für die Existenz G-TTes sein ??????????????????
Kurfürst
29.10.2012, 22:11
Wenn einem nichts heilig ist. :-(
Eigentlich ist es dem Respekt dem Gegenüber geschuldet, Reizthemen nicht auf diese Art zu reizen, so bekommt man lediglich ein hasserfülltes, destruktives Diskussionsklima. Nichtsdestoweniger war das hier wohl ein missglückter Scherz; deshalb verzeihbar. ;-)
Nun, als missglückter Scherz mag es diesmal verziehen sein, dennoch, und gerade deshalb, hoffe ich ,in Zukunft mit Atheisten ein zivilisiert geführtes Gespräch zu führen, welches uns allen Freude machen möge.
Ich habe durchaus Verständnis für Menschen, welche leider nicht an Gott glauben können oder sich eines besseren missioniert haben lassen, doch bitte habt auch Verständnis für mich als Gläubigen, wenn ich sage, das mein Glaube die Wahrheit sei.
Aus diesem Anlass hier ein etwas einfacher aber vielsagender Atheisten-Witz:
Christ: Wie hältst du es mit Jesus?
Atheist: Ach, der ist für mich gestorben.
Christ: Komisch, für mich auch ...
Noch ein etwas Besserer:
Ein Atheist machte einen Spaziergang durch die Wälder. Er bestaunte alles, was der Zufall der Evolution geschaffen hatte. "Was für majestätische Bäume! Was für herrliche Tiere" sagte er zu sich selbst.
Wie er so am Ufer eines Flusses lang lief, hörte er hinter sich ein Rascheln im Gebüsch. Er drehte sich um. Ein 2- Meter- Grizzly-Bär kam auf ihn. Er lief, so schnell er konnte, den Weg hinauf. Er sah über die Schulter und der Bär kam näher. Er rannte schneller, voller Angst, so dass ihm die Tränen kamen. Er sah sich um; der Bär kam noch näher heran. Sein Herz klopfte wild und er versuchte, noch schneller zu laufen. Er stolperte und fiel zu Boden. Er rappeltge sich wieder auf und der Bär, schon über ihm, langte nach ihm mit der linken Pranke und hob die rechte, um ihn zu erschlagen. In diesem Moment rief der Atheist aus: "O, mein Gott!..."
Die Zeit blieb stehen. Der Bär erstarrte. Der Wald war still. Sogar der Fluss rühte sich nicht von der Stelle. Ein helles Licht erfasste den Mann und eine Stimme schallte aus dem Himmel. "Du hast meine Existenz alle diese Jahre geleugnet, du lehrst andere, dass es mich nicht gibt und hältst sogar die Schöpfung für einen kosmischen Zufall. Erwartest du, dass ich dir jetzt aus dieser Zwangslage heraushelfe? Soll ich dich wie einen Gläubigen behandeln?"
Der Atheist blickte direkt in das Licht und sagte: "Es wäre sicher verlogen, nach all den Jahren ein Christ genannt werden zu wollen, aber vielleicht könntest du den Bären zu einem Christen machen?"
"Na klar," sagte die Stimme. Das Licht erlosch. Der Fluß floß weiter. Und die Geräusche des Waldes ertönten wieder neu. Der Bär senkte seine rechte Pranke, legte beide Pranken zusammen, senkte seinen Kopf und sagte:
"Komm, Herr Jesus, sei Du unser Gast und segne, was Du uns bescheret hast... *schmatz*".
Heifüsch
29.10.2012, 22:13
Unter Glauben auch. Nur, weil für Dich der Gottesglaube abgefahren ist, heißt das nicht, dass Deine Mitmenschen diese Meinung allesamt teilen.
Ich habe viel zu viele gute Christen kennengelernt, die Gemeinschaft der Christen ist mir ein großes Vorbild und empfinde ich als etwas wundervolles. Das als einfachen Unsinn abzutun statt zu versuchen es zu verstehen ist mir einfach zu schwach.
Nochmal: Ich habe Respekt vor Gottgläubigen, solange sie mich mit ihren Phantasien in Ruhe lassen. Ich habe aber keinen Respekt vor der Gedankenakrobatik, die sie zu ihrem Glauben führt. Wenn es nämlich wirklich einen Gott gäbe und der auch noch so schüchtern wäre, wie es den Anschein hat, dann hätte er doch zumindest glaubwürdigere Indizien gestreut als diese absurden und widersprüchlichen Geschichten, die die Bibel ausmachen. Und er hätte sich nicht ausgerechnet den Schlichtesten im Geiste offenbart, sondern den Intellektuellen und Gelehrten.
Wenn du zum Götterglauben neigst, solltest du zudem einräumen, daß jede der Tausenden virulenten und abgedankten Göttergestalten ebenso dein Ansprechpartner sein könnte wie Jahve, Allah und Kukulkan oder wie sie alle heissen. Aber all diese Gottesvorstellungen sind mir einfach zu primitiv und zu durchsichtig, als daß ich auch nur in Erwägung ziehen könnte, dahinter könne sich mehr verbergen als eine schlichte menschliche Projektion.
Kurfürst
29.10.2012, 22:21
Nochmal: Ich habe Respekt vor Gottgläubigen, solange sie mich mit ihren Phantasien in Ruhe lassen. Ich habe aber keinen Respekt vor der Gedankenakrobatik, die sie zu ihrem Glauben führt. Wenn es nämlich wirklich einen Gott gäbe und der auch noch so schüchtern wäre, wie es den Anschein hat, dann hätte er doch zumindest glaubwürdigere Indizien gestreut als diese absurden und widersprüchlichen Geschichten, die die Bibel ausmachen. Und er hätte sich nicht ausgerechnet den Schlichtesten im Geiste offenbart, sondern den Intellektuellen und Gelehrten.
Wenn du zum Götterglauben neigst, solltest du zudem einräumen, daß jede der Tausenden virulenten und abgedankten Göttergestalten ebenso dein Ansprechpartner sein könnte wie Jahve, Allah und Kukulkan oder wie sie alle heissen. Aber all diese Gottesvorstellungen sind mir einfach zu primitiv und zu durchsichtig, als daß ich auch nur in Erwägung ziehen könnte, dahinter könne sich mehr verbergen als eine schlichte menschliche Projektion.
Wenn du an Gottgläubige mit dem Wort "primitiv" herantrittst, so finde ich dies höchst überheblich. Gleiches könnte ich auch von jemandem behaupten, welcher meint, die Existenz der Erde, des ganzen Universums, inklusive der Tatsache, dass ich diese Zeilen gerade in diesem Moment verfasse, währe ein reiner Zufall.
Mit Physik erklärbar.
Es tut mir wahrlich leid, aber das ist für mich völlig ausgeschlossen.
Heifüsch
29.10.2012, 22:24
Wer nicht im inneren an Gott glaubt kann auch nicht durch Religion an Gott glauben. Das ist schlichtweg Unsinn. Sich einzubilden Religionen können Glauben erschaffen ist Quatsch, man kann sich nicht selbst bescheißen. In meinem Fall ist es die Protestantische Kirche die eine Plattform bietet, den Glauben muss man aber alleine finden.
Wer meint nur durch Religionen an Gott zu glauben ist eigentlich Atheist. Davon gibts viele, das wären dann die Namens und Taufchristen die eher aus Traditonellen Gründen in ihren jeweiligen Konfessionen verharren.
Moin Casus :-)
Äh, nach dieser Definition wären etwa Zoon oder dieser famose Gotteskrieger Catholicus Romanus eigentlich Atheisten, denn beiden ist primär die Institution Kirche bzw. ihre Ordnungsfunktion oberstes Anliegen. Als besonders spirituell haben sie sich ja auch noch nie so richtig profiliert.
Heifüsch
29.10.2012, 22:28
Atheisten beschweren sich doch immer, das gläubige sie diffamieren würden. Dies ist doch mal wieder ein herrlicher Beweis dafür, das es normalerweise eigentlich umgekehrt ist. Ohne jegliche Ernsthaftigkeit fällt man über sensible Themen her, ohne sich sachlich damit auseinander zu setzen. Das kann ich einfach nicht begreifen. Fehlt mir da als verblendeter und realitätsferner Christ der herausragende humanistisch- sekuläre Verstand eines atheistischen Herren- übermenschen?
http://gretachristina.typepad.com/.a/6a00d8341bf68b53ef0134811f647a970c-800wi
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte...
Heifüsch
29.10.2012, 22:44
Wenn du an Gottgläubige mit dem Wort "primitiv" herantrittst, so finde ich dies höchst überheblich. Gleiches könnte ich auch von jemandem behaupten, welcher meint, die Existenz der Erde, des ganzen Universums, inklusive der Tatsache, dass ich diese Zeilen gerade in diesem Moment verfasse, währe ein reiner Zufall.
Mit Physik erklärbar.
Es tut mir wahrlich leid, aber das ist für mich völlig ausgeschlossen.
Wenn Gottgläubige sich ihre Gefühle nicht anders erklären können als durch das Schönreden nachweislich menschengemachter Heilsgeschichten, dann ist das nun mal "primitiv" im Sinne von leichtgläubig, von Aberglauben und Esoterik. Der Fakt, sich in milliardenfacher Gemeinschaft zu wissen ist jedenfalls kein Grund, "heilige" Bücher für bare Münze zu nehmen. Aber wer derlei Dinge nicht öffentlich diskutieren möchte, wird auch keine Gefahr laufen, in seinem Glauben kritisiert werden. Nur mal so als Tip...
Versteh doch! Gott will das wir eine freie Meinung haben und äußern, sich gegen ihn oder für ihn entscheiden. Der Teufel ist da, damit der Mensch eine Möglichkeit hat sich gegen Gott zu entscheiden. Gäbe es keinen Teufel, wäre jeder zwangsläufig bei Gott. Wir sollen uns aber entscheiden! Die freie Entscheidung ist mit das höchste Gut, welches uns Gott gegeben hat.
Echt schräg! Gott erschafft seinen eigenen Widersacher damit wir uns gegen ihn entscheiden können??? Das ist als ob man Kindern Drogen vorsetzt, damit sie sich dagegen entscheiden können.
Echt schräg! Gott erschafft seinen eigenen Widersacher damit wir uns gegen ihn entscheiden können??? Das ist als ob man Kindern Drogen vorsetzt, damit sie sich dagegen entscheiden können.
.... oder als ob uns die Politik eine NSU präsentiert , auf das wir den Staat , der uns beschützt ,- lieben und lobpreisen werden....:D
Gott ist allmächtig und hat das Universum geschaffen. Er wollte den Menschen als sein Abbild schaffen, deshalb hat der Mensch einen Spielraum, einen freien Willen. Gott hat beschlossen, das der Mensch diesen Willen hat.
Es war SEINE Entscheidung. Er lässt uns also machen, was nicht heißt, das ER nie eingreift. Dieses sind dann Wunder.
Was heißt denn genau 'freier Wille'? Unser Wille hängt stark von unserer Umgebung ab. Wenn jemand in einem kriminellen Umfeld aufwächst, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass er ebenfalls kriminell wird. Auch beim Glauben ist das so, wer z.B. in einer christlichen Umgebung aufwächst, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit selber Christ.
Wie verteilt Gott dann den 'freien Willen'? Schafft er alle Menschen gleich? Wohl kaum. Auch die äußeren Umstände sind nicht gleich verteilt. Nach welchen Kriterien ordnet er dann einzelne Menschen einem positiven oder negativen Umfeld zu? Verteilt er die Menschen nach dem Zufallsprinzip?
Wenn Gott wirklich wollte, dass wir gute Christen werden, müsste er dann nicht für das passende Umfeld sorgen?
Kurfürst
30.10.2012, 07:57
Nun, zu Zoon etwa muss ich klar sagen, dass er selbstverständlich an ein aufrechter Christ ist.
Vielen liegt es nicht, jedem dahergekommenen Foristen ihre persönliche Spiritualität zu offenbaren.
Lol.
Grade der Verstand macht die Seele "gefangen".
Edit:
Nettes Zitat, für dich ;)
"Wer an die Freiheit des menschlichen Willens glaubt, hat nie geliebt und nie gehasst.“
Marie von Ebner-Eschenbach
Der Verstand macht gar nichts gefangen.
Der Verstand ist ein Gefangener unserer Seele, so wird ein Schuh draus.
Heifüsch
30.10.2012, 08:56
Nun, zu Zoon etwa muss ich klar sagen, dass er selbstverständlich an ein aufrechter Christ ist.
Vielen liegt es nicht, jedem dahergekommenen Foristen ihre persönliche Spiritualität zu offenbaren.
"Dahergekommen..." Interessant.
Wenn du an Gottgläubige mit dem Wort "primitiv" herantrittst, so finde ich dies höchst überheblich. Gleiches könnte ich auch von jemandem behaupten, welcher meint, die Existenz der Erde, des ganzen Universums, inklusive der Tatsache, dass ich diese Zeilen gerade in diesem Moment verfasse, währe ein reiner Zufall.
Mit Physik erklärbar.
Es tut mir wahrlich leid, aber das ist für mich völlig ausgeschlossen.
Reinen Zufall gibt es sowieso nicht.
Beispiel Würfeln.
Das wir den Ausgang eines Würfelexperimentes nur stochastisch erfassen können, bedeutet nicht, dass auch der Würfelwurf analytisch erfassbar und beschreibbar wäre.
Nur eben für uns Menschen nicht, weil unsere mathematischen und physikalischen Fähigkeiten dazu nicht ausreichen.
Wie sagte Leonard Euler mal so treffend:" Gott ist Mathematiker".
Was heißt denn genau 'freier Wille'? Unser Wille hängt stark von unserer Umgebung ab. Wenn jemand in einem kriminellen Umfeld aufwächst, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass er ebenfalls kriminell wird. Auch beim Glauben ist das so, wer z.B. in einer christlichen Umgebung aufwächst, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit selber Christ.
Wie verteilt Gott dann den 'freien Willen'? Schafft er alle Menschen gleich? Wohl kaum. Auch die äußeren Umstände sind nicht gleich verteilt. Nach welchen Kriterien ordnet er dann einzelne Menschen einem positiven oder negativen Umfeld zu? Verteilt er die Menschen nach dem Zufallsprinzip?
Wenn Gott wirklich wollte, dass wir gute Christen werden, müsste er dann nicht für das passende Umfeld sorgen?
Gott verteilt den freien Willen- den es ohnehin nicht gibt- nicht.
Unser Wille , der Ausdruck der Struktur unserer Seele ist, ist eine Komposition aus genetischer Veranlagung und Prägung durch Erfahrung.
Kurfürst
30.10.2012, 12:22
"Dahergekommen..." Interessant.
Damit wollte ich anschaulich darstellen, das die religöse Einstellung etwas höchst Privates ist. Dahergekommen habe ich an dieser Stelle für "unbekannt" bzw. fremd eingesetzt, also "jeden fremden Foristen" war gemeint.
Falls du das beleidigend wahrgenommen hast, so tut mir dies sehr leid.
Kurfürst
30.10.2012, 12:27
http://gretachristina.typepad.com/.a/6a00d8341bf68b53ef0134811f647a970c-800wi
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte...
An dieser Stelle musst du aber auch unterscheiden. Viele Evangelikale in den USA sind wirklich sehr radikal und beleidigend. In der BRD habe ich noch keinen Christen gesehen, welcher einen Atheisten grundlos beleidigt hat.
(Mal ganz abgesehen davon, dass aus meiner Sicht "Blasphemiker" und "unmoralisch" durchaus auf viele Atheisten zutrifft.)
Kurfürst
30.10.2012, 12:32
Echt schräg! Gott erschafft seinen eigenen Widersacher damit wir uns gegen ihn entscheiden können??? Das ist als ob man Kindern Drogen vorsetzt, damit sie sich dagegen entscheiden können.
Wir wachsen an dem Schlechten, welches uns wiederfährt. Selbst dafür sollten wir Gott danken. Außerdem hat jeder Erwachsene Mensch die Gelegenheit, sich zu entscheiden.
Es ist doch ganz leicht, sich für das Gute zu entscheiden!
Wenn dir Drogen vorgesetzt werden, entscheidest du dich hoffentlich dagegen.
Heifüsch
30.10.2012, 12:43
Damit wollte ich anschaulich darstellen, das die religöse Einstellung etwas höchst Privates ist. Dahergekommen habe ich an dieser Stelle für "unbekannt" bzw. fremd eingesetzt, also "jeden fremden Foristen" war gemeint.
Falls du das beleidigend wahrgenommen hast, so tut mir dies sehr leid.
Kein Problem, so schnell bin ich nicht beleidigt :-) Aber etwas überheblich hörte sich das schon an; als ob dieser Strang allein für Gläubige reserviert wäre.
Ich bin ja auch der Meinung, daß Religiosität etwas höchst Privates ist. Gerade deshalb wundere ich mich auch, daß Religionsfreie permanent mit religiösen Themen belästigt werden. Selbst "Kirchensteuer" sind wir indirekt gezwungen zu bezahlen. Ganz zu schweigen von der christlichen Moral, der sich in diesem Land jeder Nichtchrist und Atheist zu unterwerfen hat. Solange sich das nicht grundlegend ändert, müsst ihr Christen nun mal mit Gegenwind rechnen. Logisch eigentlich, oder?
Heifüsch
30.10.2012, 12:56
Wir wachsen an dem Schlechten, welches uns wiederfährt. Selbst dafür sollten wir Gott danken. Außerdem hat jeder Erwachsene Mensch die Gelegenheit, sich zu entscheiden.
Es ist doch ganz leicht, sich für das Gute zu entscheiden!
Wenn dir Drogen vorgesetzt werden, entscheidest du dich hoffentlich dagegen.
Wenn ich da mal eben antworten darf, dann möchte ich darauf verweisen, daß dieser Predigerton hier zu nichts führt. Den kannst du in der Kirche anwenden, weil du dort von einem gewissen Konsens ausgehen darfst. Wenn du hier allerdings von "...sich für das Gute entscheiden" sprichst, dann fassen ich und andere das natürlich als eine Entscheidung gegen religiöse Unvernunft und gegen amtskirchliche Anmassung auf. Und bei den Drogen assoziiere ich selbstverständlich zuerst einmal "Hände weg von Weihrauch und Hostien", bevor ich an Alkohol und Heroin denke.
Kurfürst
30.10.2012, 14:29
Kein Problem, so schnell bin ich nicht beleidigt :-) Aber etwas überheblich hörte sich das schon an; als ob dieser Strang allein für Gläubige reserviert wäre.
Ich bin ja auch der Meinung, daß Religiosität etwas höchst Privates ist. Gerade deshalb wundere ich mich auch, daß Religionsfreie permanent mit religiösen Themen belästigt werden. Selbst "Kirchensteuer" sind wir indirekt gezwungen zu bezahlen. Ganz zu schweigen von der christlichen Moral, der sich in diesem Land jeder Nichtchrist und Atheist zu unterwerfen hat. Solange sich das nicht grundlegend ändert, müsst ihr Christen nun mal mit Gegenwind rechnen. Logisch eigentlich, oder?
Das heißt aber nicht, das jeder diese Meinung vertritt. Ich setze mich zum Beispiel auch in der Politik für meinen Glauben ein, weil ich dies als notwendig betrachte. Deshalb werbe ich auch dafür, den Abtreibungsmord grundsätzlich zu verbieten.
Deutschland ist, ganz klar, ein christlich geprägtes Land. Für mich, als Christ, ist daher eine gewisse Berücksichtigung christlicher Aspekte notwendig. Als Christ kann ich mich nicht in einem Staat wohlfühlen, welcher sich permanent gegen den christlichen Glauben wendet. Das wäre dann nicht mein Land. Wenn nun Atheisten sagen, dass sie meinen Glauben in der Politik nicht sehen wollen, werde ich mich natürlich dagegen stellen. Lösungsvorschlag: Menschen gleicher religiöser und politischer Einstellung sollten sich in Kommunen und Bezirken zusammenfinden und dort zusammen, auch in der
Kurfürst
30.10.2012, 14:38
Wenn ich da mal eben antworten darf, dann möchte ich darauf verweisen, daß dieser Predigerton hier zu nichts führt. Den kannst du in der Kirche anwenden, weil du dort von einem gewissen Konsens ausgehen darfst. Wenn du hier allerdings von "...sich für das Gute entscheiden" sprichst, dann fassen ich und andere das natürlich als eine Entscheidung gegen religiöse Unvernunft und gegen amtskirchliche Anmassung auf. Und bei den Drogen assoziiere ich selbstverständlich zuerst einmal "Hände weg von Weihrauch und Hostien", bevor ich an Alkohol und Heroin denke.
Hier in diesem Forum sind Menschen zahlreicher, unterschiedlicher Ideologien und Glaubensformen anzutreffen. Wir können also davon ausgehen, dass wenn ein religiöser Mensch seine Standpunkte vertritt, die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass ein religiöser Unterton vorhanden ist. Für mich ist mein Glaube Fakt. Das ist mein Standpunkt und den werde ich vertreten, genau, wie du auch in Zukunft sagen wirst, dass Religion deiner Meinung nach unvernünftig währe.
Hier in diesem Forum sind Menschen zahlreicher, unterschiedlicher Ideologien und Glaubensformen anzutreffen. Wir können also davon ausgehen, dass wenn ein religiöser Mensch seine Standpunkte vertritt, die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass ein religiöser Unterton vorhanden ist. Für mich ist mein Glaube Fakt. Das ist mein Standpunkt und den werde ich vertreten, genau, wie du auch in Zukunft sagen wirst, dass Religion deiner Meinung nach unvernünftig währe. Bist Du Theist, Deist oder Pantheist?
Kurfürst
30.10.2012, 15:07
Ich bin ein bibelgläubiger Christ und in einer evangelisch-freikirchlichen Gemeinde.
Ich bin ein bibelgläubig und in einer evangelisch- freikirchlichen Gemeinde. Das beantwortet meine Frage nicht. Ich rate mal: Du bist Theist- ?
Deutschland ist, ganz klar, ein christlich geprägtes Land. Jüdisch nicht? Muslimisch nicht? Atheistisch nicht?
Kurfürst
30.10.2012, 15:11
Das beantwortet meine Frage nicht. Ich rate mal: Du bist Theist- ?
Warum so überheblich? Die Frage ist doch längst beantwortet!
Kurfürst
30.10.2012, 15:11
Jüdisch nicht? Muslimisch nicht? Atheistisch nicht?
Stimmt. Das alles nicht.
Ich bin Agnostiker.
Das scheinen hier viele zu übersehen.
Oh .... das tut mir aber leid :auro:
Ich gehe gleich mal googlen ...... vielleicht ist es ja heilbar
Stimmt. Das alles nicht.
Wie erklärst Du Dir die sich häufenden Kirchen- Austritte?
Schwarzer Rabe
30.10.2012, 15:17
Ich bin ein bibelgläubiger Christ und in einer evangelisch-freikirchlichen Gemeinde.
Und warum macht man sowas? Zu wenig zu tun oder zu viel Freizeit?
Ist lustig. Warum stimmen Katastrophen und Gott nicht überein?
Weil er sich raushält? :)
Kurfürst
30.10.2012, 15:21
Und warum macht man sowas? Zu wenig zu tun oder zu viel Freizeit?
Warum? Aus religiösen Motiven heraus natürlich. Außerdem gibt es in dieser Gemeinde einen Zusammenhalt, den ich so noch nie erlebt habe.
Zu wenig zu erledigen oder zu viel Freizeit habe ich sicher nicht, denn ich gehe selbstverständlich Arbeiten. Volltags. Im Schichtdienst natürlich.
Schwarzer Rabe
30.10.2012, 15:22
Warum? Aus religiösen Motiven heraus natürlich. Außerdem gibt es in dieser Gemeinde einen Zusammenhalt, den ich so noch nie erlebt habe.
Zu wenig zu erledigen oder zu viel Freizeit habe ich sicher nicht, denn ich gehe selbstverständlich Arbeiten. Volltags. Im Schichtdienst natürlich.
Ok, danke für die Antwort. :)
Kurfürst
30.10.2012, 15:24
Wie erklärst Du Dir die sich häufenden Kirchen- Austritte?
Das ist eine nordeuropäische Modeerscheinung, welche im Rest der Welt zum Glück nicht so von statten geht.
Dieses Land ist auch nicht atheistisch geprägt, weil Atheismus keine Kultur ist, sondern christlich - abendländisch.
Und das ist auch gut so.
Das ist eine nordeuropäische Modeerscheinung, welche im Rest der Welt zum Glück nicht so von statten geht.
Dieses Land ist auch nicht atheistisch geprägt, weil Atheismus keine Kultur ist, sondern christlich - abendländisch.
Und das ist auch gut so.
Eigentlich wird die Kultur von den Menschen der Staaten geschaffen. Wäre der Gottes Glauben nicht im menschlichen Gehirn verankert, würde niemand an Gott glauben und wir würden eben doch in einer atheistischen Kultur leben. Ausserdem hat das Christentum sich nicht gescheut sich in die Kulturen der Länder zu integrieren und Traditionen zu übernehmen. Einerseits schlau, andererseits sollte man das auch mal sagen.
Heldenjaeger
30.10.2012, 15:32
Deutschland ist, ganz klar, ein christlich geprägtes Land.
Dem stimme ich zu, an vielen Menschen scheint die Aufklärung, die man gerne als positives Absonderunsmerkmal gegenüber dem Orient heranzieht, spurlos vorüber gegangen zu sein.
Kurfürst
30.10.2012, 15:48
Eigentlich wird die Kultur von den Menschen der Staaten geschaffen. Wäre der Gottes Glauben nicht im menschlichen Gehirn verankert, würde niemand an Gott glauben und wir würden eben doch in einer atheistischen Kultur leben. Ausserdem hat das Christentum sich nicht gescheut sich in die Kulturen der Länder zu integrieren und Traditionen zu übernehmen. Einerseits schlau, andererseits sollte man das auch mal sagen.
Aus meiner Sicht hat Gott den Menschen den glauben gebracht, daher kann ich den Gottesglauben nicht als Zufall betrachten. Der Glaube ist im menschlichen Gehirn verankert, weil das von Gottes Geist inspirierte heilige Buch Bibel von Gott den Menschen auf Erden geschenkt wurde.
Das mit den Traditionen stimmt, doch sei dazu gesagt, das nirgends in der Bibel steht: Stelle zu am Tage von Jesu Geburt keinen geschmückten Baum auf.
Aus meiner Sicht hat Gott den Menschen den glauben gebracht, daher kann ich den Gottesglauben nicht als Zufall betrachten. Der Glaube ist im menschlichen Gehirn verankert, weil das von Gottes Geist inspirierte heilige Buch Bibel von Gott den Menschen auf Erden geschenkt wurde.
Das mit den Traditionen stimmt, doch sei dazu gesagt, das nirgends in der Bibel steht: Stelle zu am Tage von Jesu Geburt keinen geschmückten Baum auf.
Und aus meiner Sicht ist dieses Areal im rechten Hirnlappen ein ein Unfall der für die Natur einige Folgen hatte. Anfangs nicht, als man noch Naturreligionen pflegte, später jedoch als das Judentum, das Christentum, der Islam etc. aufkamen. Interessant ist die Frage ob der "nicht-glauben" somit eine Unterfunktion dieses Teils bedeutet, ähnlich wie es bei Homosexuellen auch eine Art "Defekt" im Gehirn ist. Das ist aber eine Frage der Wissenschaft und teils auch der Psychologie.
Aber es steht auch nirgends das man dies tun soll. Ich bin kein Experte in heidnischen Religionen und der germanischen Kultur (steht als nächstes auf der Liste :) ), aber ich denke mal das der Brauch mit diesem Baum heidnischen Ursprungs ist. Wie findet Gott das denn?
Heldenjaeger
30.10.2012, 15:57
Aus meiner Sicht hat Gott den Menschen den glauben gebracht, daher kann ich den Gottesglauben nicht als Zufall betrachten. Der Glaube ist im menschlichen Gehirn verankert, weil das von Gottes Geist inspirierte heilige Buch Bibel von Gott den Menschen auf Erden geschenkt wurde.
Versuch mir das bitte mal näher zu bringen.
Kurfürst
30.10.2012, 16:08
Und aus meiner Sicht ist dieses Areal im rechten Hirnlappen ein ein Unfall der für die Natur einige Folgen hatte. Anfangs nicht, als man noch Naturreligionen pflegte, später jedoch als das Judentum, das Christentum, der Islam etc. aufkamen. Interessant ist die Frage ob der "nicht-glauben" somit eine Unterfunktion dieses Teils bedeutet, ähnlich wie es bei Homosexuellen auch eine Art "Defekt" im Gehirn ist. Das ist aber eine Frage der Wissenschaft und teils auch der Psychologie.
Aber es steht auch nirgends das man dies tun soll. Ich bin kein Experte in heidnischen Religionen und der germanischen Kultur (steht als nächstes auf der Liste :) ), aber ich denke mal das der Brauch mit diesem Baum heidnischen Ursprungs ist. Wie findet Gott das denn?
Man kann Glaube nicht mit Physik und Biologie erklären. Ein Team britischer Forscher hat versucht, im Gehirn ein "Gottesmodul" festzustellen. Die Experimente haben ergeben, das der Glaube aus keinem Speziellen Teil des Hirns kommt und wissenschaftlich nicht zu erklären ist. Das hätte mich auch gewundert, Gottesbeweise gibt es nicht auf Abruf. Gott lässt sich eben nicht spotten.
...
Demzufolge wären ja alle Dinge verboten, welche nicht in der Bibel stehen. Die Bibel sagt eindeutig, welche Dinge man nicht tun nicht, hat aber selbstverständlich kein Verbot für geschmückte Tannenbäume ausgesprochen. Außerdem ist ein Tannenbaum nur ein äußerliches Merkmal, welches nichts zum Glauben einer jeweiligen Person aussagt. Daher ist ein Tannenbaum nicht "nicht-christlich".
Ein Tannebaum hilft dabei, einen Menschen in die weihnachtliche Stimmung der Liebe und Freude zu versetzen, daher wird Gott bestimmt nichts gegen ihn haben. Wäre es so, stünde es in der Bibel.
Kurfürst
30.10.2012, 16:10
Versuch mir das bitte mal näher zu bringen.
Was genau möchtest du denn wissen?
Ich wollte damit aussagen, das der Glaube nicht menschlichen Ursprungs ist, sondern von Gott kommt.
Man kann Glaube nicht mit Physik und Biologie erklären. Ein Team britischer Forscher hat versucht, im Gehirn ein "Gottesmodul" festzustellen. Die Experimente haben ergeben, das der Glaube aus keinem Speziellen Teil des Hirns kommt und wissenschaftlich nicht zu erklären ist. Das hätte mich auch gewundert, Gottesbeweise gibt es nicht auf Abruf. Gott lässt sich eben nicht spotten.
...
Demzufolge wären ja alle Dinge verboten, welche nicht in der Bibel stehen. Die Bibel sagt eindeutig, welche Dinge man nicht tun nicht, hat aber selbstverständlich kein Verbot für geschmückte Tannenbäume ausgesprochen. Außerdem ist ein Tannenbaum nur ein äußerliches Merkmal, welches nichts zum Glauben einer jeweiligen Person aussagt. Daher ist ein Tannenbaum nicht "nicht-christlich".
Ein Tannebaum hilft dabei, einen Menschen in die weihnachtliche Stimmung der Liebe und Freude zu versetzen, daher wird Gott bestimmt nichts gegen ihn haben. Wäre es so, stünde es in der Bibel.
Soweit ich informiert bin ist ein Areal im rechten Hirnlappen für jegliches religiöses empfinden verantwortlich und daher kommt es auch das manche Menschen während eleptischen Anfällen eine "Erleuchtung" haben.
Gut einigen wir uns darauf das der Tannenbaum zu Weihnachten einfach Tradition. Also bei mir löst ein Tannenbaum nicht gerade emotionale Regungen aus, höchsten den Gedanken an Weihnachten welcher den Gedanken an das Christentum mit sich bringt und so weiter.
Mal etwas anderes was mir gerade eben in den Sinn kam, von wegen Gott. Warum hat Gott nicht den Glauben an ihn in jedem Menschen verankert, sodass es keine Religionen ausser einem echten Glauben gibt. Es wäre nur ein kleines Eingreifen und würde den Frieden etc. fördern. Warum hat Gott das nicht gemacht? Ich muss sagen ich halte den Alten wenn es ihn wirklich gibt noch immer für ein sadistisches *Schimpfwort mit Anus*, der sich seinen Spaß daraus macht uns zu quälen und zu sehen wie wir "gegen" die Natur kämpfen (was eigentlich unmöglich ist).
kotzfisch
30.10.2012, 16:17
@KURFÜRST:
Das behauptest Du lediglich.
Es ist DEIN GLAUBE.
In sich nicht falsifizierbar und irrational.
Aber Dein gutes Recht.
Andere glauben an die berühmte Teekanne oder das Spaghettimonster.
Ist genauso plausibel oder eben nicht plausibel.
Was genau möchtest du denn wissen?
Ich wollte damit aussagen, das der Glaube nicht menschlichen Ursprungs ist, sondern von Gott kommt.
Aber Gott selbst ist menschliche Ursprungs. Nicht Gott schaffte die Menschen nach seinem Ebenbild, sondern die Meschen schufen Gott bzw. die Götter nach ihrem Ebenbild (mit Ausnahmen in heidnischen Religionen).
Das behauptest Du lediglich.
Es ist DEIN GLAUBE.
In sich nicht falsifizierbar und irrational.
Aber Dein gutes Recht.
Andere glauben an die berühmte Teekanne oder das Spaghettimonster.
Ist genauso plausibel oder eben nicht plausibel.
Kannst du mal zitieren damit auch jeder weiß wen du meint? :hmm: Oder zumindest den Nick dahin schreiben?
Heldenjaeger
30.10.2012, 16:18
Was genau möchtest du denn wissen?
Ich wollte damit aussagen, das der Glaube nicht menschlichen Ursprungs ist, sondern von Gott kommt.
Dem bin ich mir bewusst, allerdings ist mir nicht klar, was dich zu dieser Annahme verleitet.
kotzfisch
30.10.2012, 16:22
Kannst du mal zitieren damit auch jeder weiß wen du meint? :hmm: Oder zumindest den Nick dahin schreiben?
Ja, sorry.Kurfürst war gemeint.
Er postulierte den göttlichen Ursprung des Glaubens und der Bibel.
Beides ist Unsinn, da eine weiß man durch die neurophysiologische Forschung,
das andere durch historische Textvegleiche und Schriftforschung.
Wer die Bibel als authentischen Text Gottes sieht, ist noch nicht einmal im Mittelalter angekommen.
Ja, sorry.Kurfürst war gemeint.
Er postulierte den göttlichen Ursprung des Glaubens und der Bibel.
Beides in Unsinn, da eine weiß man durch die neurophysiologische Forschung,
das andere durch historische Textvegleiche und Schriftforschung.
Wer die Bibel als authentischen Text Gottes sieht, ist noch nicht einmal im Mittelalter angekommen.
Da stimme ich vollkommen zu!:hsl:
Kurfürst
30.10.2012, 16:47
Mal etwas anderes was mir gerade eben in den Sinn kam, von wegen Gott. Warum hat Gott nicht den Glauben an ihn in jedem Menschen verankert, sodass es keine Religionen ausser einem echten Glauben gibt. Es wäre nur ein kleines Eingreifen und würde den Frieden etc. fördern. Warum hat Gott das nicht gemacht? Ich muss sagen ich halte den Alten wenn es ihn wirklich gibt noch immer für ein sadistisches *Schimpfwort mit Anus*, der sich seinen Spaß daraus macht uns zu quälen und zu sehen wie wir "gegen" die Natur kämpfen (was eigentlich unmöglich ist).
Dieser, mein alter Beitrag, ist natürlich auf einen ganz anderen Kontext bezogen. Das Böse. Ich denke aber, das er deine jetzige Frage auch beantworten kann. Falls dies nicht zutreffen sollte, werde ich versuchen, es anders zu erklären.
Gott erschuf die Welt , und damit wollte er doch damit das Allerbeste! Gerade darum musste er ihren Bewohnern echte Freiheit garantieren und das tat er auch. Somit war jeder imstande, echte Liebe zu üben: Liebe zu erfahren und um Liebe zu werben - oder diese abzulehnen. Schon allein die Tatsache, dass es in der Welt Böses gibt, zeigt, dass sie von Gott geschaffen wurde. Denn nur so kann das Gute wirklich gut und die Liebe nichts anderes als Liebe sein. Noch einmal:das es Böses kein Argument gegen einen allmächtigen UND liebenden Gott, der echte Liebe ist, sondern ganz im Gegenteil: Gerade weil er Liebe ist, lässt er auch das Böse zu, damit wir uns frei für seine Liebe entscheiden können.
Trotz des vorhersehbaren Bösem wagte Gott also seine Schöpfung. Er muss also davon überzeugt gewesen sein, dass die Wärme der Liebe die Bitterkeit des Leidens immer noch weit übertreffen wird. Auch nur ein Tag Liebe ist unendlich viel mehr als überhaupt keine Liebe; und wo Leben ist, entsteht Gelegenheit zur Liebe.
Gott wusste bestimmt, dass der Schmerz kommt. Er sah die falsche Willensentscheidung seines des Menschen, seiner eigenen, geliebten Schöpfung, voraus, alles Chaos und Verderben, das damit in die Welt kam. Und was tat er, als es dann soweit war? Nicht das, was wir selber vielleicht an seiner Stelle gemacht hätten. Er geriet nicht in Zorn und vernichtete nicht alles wieder auf der Stelle. Vielmehr versuchte er in schier endloser Geduld zu retten und wiederherzustellen. Er will uns zurückholen in die Nähe zu ihm, wie sie ursprünglich gedacht war. Genau aus diesem Grund sandte er seinen Sohn, der sein Leben freiwillig für uns Menschen hingab. Unsere Auflehnung sollte ein für allemal beendet werden, indem der Preis dafür bezahlt wurde: Der Tod, Sein Tod. Freiwillig und aus eigener Entscheidung nahm er ihn auf sich und versuchte nicht einmal, sich zu verteidigen. Für uns hat er all das auf sich genommen, bis zum bitteren Ende, bis zum glorreichen Ende.
Das ist seitdem die Botschaft von Jesus an uns: Gott wartet und wirbt um uns und hofft, dass wir das erkennen und darauf antworten. Wir dürfen Jesus anreden und unsere ruinierte Seelenlandschaft von ihm wiederherstellen lassen. Nicht alle Menschen werden dieses Angebot willkommen heissen und darauf eingehen. Die Bibel, also Gott, sagt dazu:"Sie ist langmütig und freundlich ... sie lässt sich nicht erbitten, sie rechnet das Böse nicht zu ... sie verträgt alles, sie duldet alles. Die Liebe hört niemals auf" ( 1. Korinther 13/4-8).
Kurfürst
30.10.2012, 16:48
Ja, sorry.Kurfürst war gemeint.
Er postulierte den göttlichen Ursprung des Glaubens und der Bibel.
Beides ist Unsinn, da eine weiß man durch die neurophysiologische Forschung,
das andere durch historische Textvegleiche und Schriftforschung.
Wer die Bibel als authentischen Text Gottes sieht, ist noch nicht einmal im Mittelalter angekommen.
Dann hätte ich hierfür gerne Beweise.
Dieser, mein alter Beitrag, ist natürlich auf einen ganz anderen Kontext bezogen. Das Böse. Ich denke aber, das er deine jetzige Frage auch beantworten kann. Falls dies nicht zutreffen sollte, werde ich versuchen, es anders zu erklären.
Ich bin jetzt erst einmal für eine Weile weg und werde später noch antworten. Bis dann°:hi:
Kurfürst
30.10.2012, 16:50
Dem bin ich mir bewusst, allerdings ist mir nicht klar, was dich zu dieser Annahme verleitet.
Informationen, welche ich aus der Bibel entnommen habe. Glaube.
Kurfürst
30.10.2012, 16:50
Ich bin jetzt erst einmal für eine Weile weg und werde später noch antworten. Bis dann°:hi:
Machs gut. Bis dahin!
Kurfürst
30.10.2012, 16:55
@KURFÜRST:
Das behauptest Du lediglich.
Es ist DEIN GLAUBE.
In sich nicht falsifizierbar und irrational.
Aber Dein gutes Recht.
Andere glauben an die berühmte Teekanne oder das Spaghettimonster.
Ist genauso plausibel oder eben nicht plausibel.
Ein Spaghettimonster scharrt aber keine 2,3 Millarden Menschen, 35% der Weltbevölkerung um sich herum.
...
Wann habe ich denn gesagt, das ich euch meinen Glauben aufzwingen möchte? Ich schreibe hier lediglich aus meiner Sicht.
Ein Spaghettimonster scharrt aber keine 2,3 Millarden Menschen, 35% der Weltbevölkerung um sich herum.
...
Wann habe ich denn gesagt, das ich euch meinen Glauben aufzwingen möchte? Ich schreibe hier lediglich aus meiner Sicht.
Auch wenn alle Menschen an das selbe glauben wird aus diesem Glauben kein Wissen. Damit hat auch die Zahl der Gläubigen keinen Einfluss auf die inhaltliche Qualität eines Glaubens. Frag mal die hier versammelten Islamophoben, was sie über die Qualität der zweitgrößten Religion der Erde denken... [frag lieber nicht, wenn du keine starken Nerven hast]
Argutiae
30.10.2012, 17:25
Und die "Unklärbarkeit" soll ein / der Beweis für die Existenz G-TTes sein ??????????????????
Nein. Nur sollte es doch allg. bekannt sein, dass es Gottes wesen ist, nicht physisch erklärbar zu sein, und dennoch zu existieren ...
Der Verstand macht gar nichts gefangen.
Der Verstand ist ein Gefangener unserer Seele, so wird ein Schuh draus.
Las mich mal drüber nachdenken ;)
Weil er sich raushält? :)
Na, na, na, nein.
1. Gott muss nicht "lieb" sein. Das wird nur immer behauptet, Beweise? :haha:
2. Gott muss nicht "der Gott der Menschen sein". Also tut er mit all seinem Erdbeben und Tzunamis der Tierwelt ja etwas gutes - Menschen sterben.
Außerdem frage ich mich, was es wohl für Menschenmassen geben muss, wenn wir keine Katastrophen jeglicher Art hätten, incl. Kriege.
Dann wären wir nicht 7.000.000.000 Menschen, sondern 100.000.000.000 ...
Und das würde dazu führen, dass 99.000.000.000 verhungern …
Was auch die ‚Notwendigkeit’ von „Krisen“ hervorhebt.
Apollyon
30.10.2012, 17:26
Gott exisiert das sagt mir mein Katholiken-Instinkt
Heldenjaeger
30.10.2012, 17:30
Informationen, welche ich aus der Bibel entnommen habe. Glaube.
Tut sich zwischen diesen Begriffen nicht ein gewisser Abgrund auf? Für mich jedenfalls schon.
Kurfürst
30.10.2012, 17:32
Auch wenn alle Menschen an das selbe glauben wird aus diesem Glauben kein Wissen. Damit hat auch die Zahl der Gläubigen keinen Einfluss auf die inhaltliche Qualität eines Glaubens. Frag mal die hier versammelten Islamophoben, was sie über die Qualität der zweitgrößten Religion der Erde denken... [frag lieber nicht, wenn du keine starken Nerven hast]
Die Bibel sagt mir, das es stimmt. Meine Empfindungen und Gefühle sagen mir genau dasselbe. Warum sollte ich einen anderen Weg einschlagen? Die hohe Anzahl an Mitgläubigen bestätigt natürlich mein Gefühl.
Kurfürst
30.10.2012, 17:34
Tut sich zwischen diesen Begriffen nicht ein gewisser Abgrund auf? Für mich jedenfalls schon.
Für mich nicht. Wenn man es mit seinem Glauben ernst meint, weiß man, das er wahr ist. Sonst würde ich nicht glauben.
Die Bibel sagt mir, das es stimmt. Meine Empfindungen und Gefühle sagen mir genau dasselbe. Warum sollte ich einen anderen Weg einschlagen? Die hohe Anzahl an Mitgläubigen bestätigt natürlich mein Gefühl.
Sollst du ja nicht. Ist doch alles gut, wenn dein Gefühl so ist, dann mach halt. Versuche aber nicht, dein Gefühl auf eine wissenschaftliche Basis zu stellen, das wird nicht funktionieren und vermeide es, dein Seelenheil in der Masse zu suchen. Echter, starker Glaube braucht die Bestätigung der Masse nicht, sondern ist ein ganz persönliches und nur für einen selbst gültiges Statement!
Apollyon
30.10.2012, 17:38
Gott ist Realität. Er liebt seine Geschöpfe.
Ein Leben mit ihm ist immer Gewinn. Eines ohne ihn immer Verlust. Nur bei ihm gibt es wirklichen Sinn und eine gute Zukunft. Gott lädt jeden Menschen ein, auch dich. Du kannst alles gewinnen! Aber es hängt von dir ab. Du musst seine Einladung annehmen...
Gott ist Realität. Er liebt seine Geschöpfe.
Ein Leben mit ihm ist immer Gewinn. Eines ohne ihn immer Verlust. Nur bei ihm gibt es wirklichen Sinn und eine gute Zukunft. Gott lädt jeden Menschen ein, auch dich. Du kannst alles gewinnen! Aber es hängt von dir ab. Du musst seine Einladung annehmen...
Das hört sich an wie das Geblubbere eine Wahnsinnigen.
Apollyon
30.10.2012, 17:44
Das hört sich an wie das Geblubbere eine Wahnsinnigen.
http://www.youtube.com/watch?v=AFRjSPBsN2U
Aber sieh selber , so kann Jesus und der glaube an Gott die Seele heilen.
http://www.youtube.com/watch?v=AFRjSPBsN2U
Aber sieh selber , so kann Jesus und der glaube an Gott die Seele heilen.
Sag ich ja. Religion ist nur was für Wahnsinnige Irre und durchgeknallte Freaks. Normale Menschen brauchen keine Lebensstütze durch einen imaginären "Freund".
Kurfürst
30.10.2012, 18:09
Sollst du ja nicht. Ist doch alles gut, wenn dein Gefühl so ist, dann mach halt. Versuche aber nicht, dein Gefühl auf eine wissenschaftliche Basis zu stellen, das wird nicht funktionieren und vermeide es, dein Seelenheil in der Masse zu suchen. Echter, starker Glaube braucht die Bestätigung der Masse nicht, sondern ist ein ganz persönliches und nur für einen selbst gültiges Statement!
Diese Bestätigung der Masse habe ich hier, in einem Berliner Vorort, überhaupt nicht. Gerade deshalb ist es schön zu sehen, das Menschen an anderen Enden der Erde den Weg gehen, den hier viele aufgegeben haben.
Den echten, starken Glauben habe ich schon lange, auch ohne diese Bestätigung.
kotzfisch
30.10.2012, 18:32
Ein Spaghettimonster scharrt aber keine 2,3 Millarden Menschen, 35% der Weltbevölkerung um sich herum.
...
Wann habe ich denn gesagt, das ich euch meinen Glauben aufzwingen möchte? Ich schreibe hier lediglich aus meiner Sicht.
Völlig legitim, das ist voll in Ordnung.
Kurfürst
30.10.2012, 18:39
Sag ich ja. Religion ist nur was für Wahnsinnige Irre und durchgeknallte Freaks. Normale Menschen brauchen keine Lebensstütze durch einen imaginären "Freund".
Definiere "normaler Mensch". Ich bin ein normaler, arbeitender Mensch, welcher an Gott glaubt.
Definiere "normaler Mensch". Ich bin ein normaler, arbeitender Mensch, welcher an Gott glaubt.
Unsere Definition von "normal" unterscheidet sich wohl ein bischen. Ein zweijähriger Junge denkt auch, dass er schon "groß" ist.
Kurfürst
30.10.2012, 18:42
Unsere Definition von "normal" unterscheidet sich wohl ein bischen. Ein zweijähriger Junge denkt auch, dass er schon "groß" ist.
DU meinst also, das du etwas Besseres und Schlaueres währest, als gläubige Menschen?
DU meinst also, das du etwas Besseres und Schlaueres währest, als gläubige Menschen?
Ein Zitat von Tilmann Moser wird dir meine Antwort veranschaulichen:
Lieber Gott, ... Du bist in mich eingezogen wie eine schwer heilbare Krankheit, als mein Körper und meine Seele klein waren ... Indem ich dir zeige, wie du als Krankheit in mich eingezogen bist, und als Krankheit fast über mich hinweggewachsen warst, hoffe ich, mich ein Stück weit von dir heilen zu können. Ich weiß, daß du in den Narben, falls ich dich aus mir vertreiben kann, bis zu meinem Tode hausen wirst. Sie werden mich beißen, und du wirst mich noch mit Phantomschmerzen quälen, wenn du längst wegamputiert bist. Ein Teil meines Hasses auf meine Familie rührt daher, daß sie mir die Gotteskrankheit eingegeben hat. Du wurdest mir eingeträufelt, kaum daß die ersten Zeichen der Empfänglichkeit, der Verwundbarkeit sichtbar wurden. Das Anwachsen der Krankheit wurde, alter Familientradition gemäß, mit Freude betrachtet. Sie haben das Wuchern der Tumore in meiner Seele nach dem Kalender des Kirchenjahres verfolgt und gefeiert. Die Feste waren die Höhepunkte des Krankheitsverlaufs. ... "Herr erhebe dein Antlitz über uns...", so haben wir am Ende jedes Gottesdienstes gefleht, als gäbe es keine größere Sehnsucht, als immerzu dein ewig-kontrollierendes big-brother-Gesicht über uns an der Decke zu sehen. Du als Krankheit in mir bist eine Normenkrankheit, eine Krankheit der unerfüllbaren Normen, die Krankheit des Angewiesenseins auf deine Gnade, die von beamteten Herabflehern zusätzlich zu meinem Geflehe bei dir erbettelt werden mußte. ... Du hast mir so gründlich die Gewißheit geraubt, mich jemals in Ordnung fühlen zu dürfen, mich mit dir aussöhnen, mich o.k finden zu können ... ich weiß von Patienten, Freunden und Bekannten, daß du für Millionen noch immer die schlimmste Kinderkrankheit bist, die man sich denken kann, in vielen Fällen unheilbar, ansteckend vor allem für Kinder und Kindeskinder. ... Du gedeihst in den Hohlräumen sozialer Ohnmacht und Unwissenheit. Du blühst aus der Lebensangst meiner Vorfahren, aus allem Unverstandenen, das sie heimgesucht hat, vor allem aber: aus ihrer Ungeborgenheit, aus ihren seelischen Entbehrungen, gegen die sie dich wie eine riesige Plombe in einen faulenden Zahn gesetzt haben. ... Dich überstanden zu haben gibt mir Selbstbewußtsein; von der riesigen Krücke nicht erschlagen worden zu sein. ...
Sag ich ja. Religion ist nur was für Wahnsinnige Irre und durchgeknallte Freaks. Normale Menschen brauchen keine Lebensstütze durch einen imaginären "Freund".
Viele extrem rational denkende Naturwissenschaftler sind gläubig. Gläubig sein oder nicht hat nichts mit Intelligenz oder dem Geisteszustand zu tun.
Heldenjaeger
30.10.2012, 18:54
Viele extrem rational denkende Naturwissenschaftler sind gläubig. Gläubig sein oder nicht hat nichts mit Intelligenz oder dem Geisteszustand zu tun.
Wer sagt überhaupt, dass Naturwissenschaft etwas mit Intelligenz zu tun hat?
Heifüsch
30.10.2012, 18:55
Auch wenn alle Menschen an das selbe glauben wird aus diesem Glauben kein Wissen. Damit hat auch die Zahl der Gläubigen keinen Einfluss auf die inhaltliche Qualität eines Glaubens. Frag mal die hier versammelten Islamophoben, was sie über die Qualität der zweitgrößten Religion der Erde denken... [frag lieber nicht, wenn du keine starken Nerven hast]
Du meinst wahrscheinlich Islamkritiker oder Islamskeptiker. Denn Islamophobie kommt, wenn überhaupt, nur bei Eskimos vor, die noch nie einen Moslem gesehen haben.
Heifüsch
30.10.2012, 19:01
Viele extrem rational denkende Naturwissenschaftler sind gläubig. Gläubig sein oder nicht hat nichts mit Intelligenz oder dem Geisteszustand zu tun.
Was heisst hier "viele"? Fakt ist, daß der Gottesglaube mit dem Bildungsgrad korrelliert, d.h. mit zunehmender Bildung abnimmt - gerade bei Naturwissenschaftlern und selbst bei Theologen.
Viele extrem rational denkende Naturwissenschaftler sind gläubig. Gläubig sein oder nicht hat nichts mit Intelligenz oder dem Geisteszustand zu tun.
Geistig schwache Menschen sind anfälliger für Religion und besonder für religiösen Wahn. Ein gesunder Geist braucht sich keinen imaginären Freund zu schaffen, um sein Leben meistern zu können. Ein gesunder Mensch glaubt auch nicht, er könne seinen eigenen Tod überleben. Wer so etwas denkt, leidet für mich an einer schweren Psychose.
Wer sagt überhaupt, dass Naturwissenschaft etwas mit Intelligenz zu tun hat?
Ich. Und jeder andere halbwegs intelligente Mensch.
Ich weiß ja nicht wie intelligent du so bist aber wenn du ernsthaft anerkannten studierten Naturwissenschaftlern die Intelligenz absprechen möchtest, bedeutet das entweder, daß deine Intelligenz alles bisher dagewesene auf gigantischte Art und Weise übersteigt, oder aber, daß du dumm wie Brot bist. Was davon wahrscheinlicher ist eigentlich keine Frage die sich stellt. Insofern hoffe ich, daß deine Frage irgendwie anders gemeint war.
Kurfürst
30.10.2012, 19:09
Ein Zitat von Tilmann Moser wird dir meine Antwort veranschaulichen:
Lieber Gott, ... Du bist in mich eingezogen wie eine schwer heilbare Krankheit, als mein Körper und meine Seele klein waren ... Indem ich dir zeige, wie du als Krankheit in mich eingezogen bist, und als Krankheit fast über mich hinweggewachsen warst, hoffe ich, mich ein Stück weit von dir heilen zu können. Ich weiß, daß du in den Narben, falls ich dich aus mir vertreiben kann, bis zu meinem Tode hausen wirst. Sie werden mich beißen, und du wirst mich noch mit Phantomschmerzen quälen, wenn du längst wegamputiert bist. Ein Teil meines Hasses auf meine Familie rührt daher, daß sie mir die Gotteskrankheit eingegeben hat. Du wurdest mir eingeträufelt, kaum daß die ersten Zeichen der Empfänglichkeit, der Verwundbarkeit sichtbar wurden. Das Anwachsen der Krankheit wurde, alter Familientradition gemäß, mit Freude betrachtet. Sie haben das Wuchern der Tumore in meiner Seele nach dem Kalender des Kirchenjahres verfolgt und gefeiert. Die Feste waren die Höhepunkte des Krankheitsverlaufs. ... "Herr erhebe dein Antlitz über uns...", so haben wir am Ende jedes Gottesdienstes gefleht, als gäbe es keine größere Sehnsucht, als immerzu dein ewig-kontrollierendes big-brother-Gesicht über uns an der Decke zu sehen. Du als Krankheit in mir bist eine Normenkrankheit, eine Krankheit der unerfüllbaren Normen, die Krankheit des Angewiesenseins auf deine Gnade, die von beamteten Herabflehern zusätzlich zu meinem Geflehe bei dir erbettelt werden mußte. ... Du hast mir so gründlich die Gewißheit geraubt, mich jemals in Ordnung fühlen zu dürfen, mich mit dir aussöhnen, mich o.k finden zu können ... ich weiß von Patienten, Freunden und Bekannten, daß du für Millionen noch immer die schlimmste Kinderkrankheit bist, die man sich denken kann, in vielen Fällen unheilbar, ansteckend vor allem für Kinder und Kindeskinder. ... Du gedeihst in den Hohlräumen sozialer Ohnmacht und Unwissenheit. Du blühst aus der Lebensangst meiner Vorfahren, aus allem Unverstandenen, das sie heimgesucht hat, vor allem aber: aus ihrer Ungeborgenheit, aus ihren seelischen Entbehrungen, gegen die sie dich wie eine riesige Plombe in einen faulenden Zahn gesetzt haben. ... Dich überstanden zu haben gibt mir Selbstbewußtsein; von der riesigen Krücke nicht erschlagen worden zu sein. ...
Was soll das für mich Aussagen? Ich glaube an Gott und denke, dass selbstverständlich auch die meisten Gläubigen vernünftige und normale Menschen sind.
Dies ist dein Standpunkt, welchen du gerne vertreten darfst, von dem ich aber weiß, das er falsch ist.
Geistig schwache Menschen sind anfälliger für Religion und besonder für religiösen Wahn. Ein gesunder Geist braucht sich keinen imaginären Freund zu schaffen, um sein Leben meistern zu können. Ein gesunder Mensch glaubt auch nicht, er könne seinen eigenen Tod überleben. Wer so etwas denkt, leidet für mich an einer schweren Psychose.
http://www.abendblatt.de/vermischtes/article110306950/Sieben-Tage-im-Koma-Einmal-Jenseits-und-zurueck.html
http://www.abendblatt.de/vermischtes/article110306950/Sieben-Tage-im-Koma-Einmal-Jenseits-und-zurueck.html
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/40757/Herzstillstand_Hyperkapnie_erklaert_Nahtod-Erfahrungen.htm ;)
Kurfürst
30.10.2012, 19:11
Geistig schwache Menschen sind anfälliger für Religion und besonder für religiösen Wahn. Ein gesunder Geist braucht sich keinen imaginären Freund zu schaffen, um sein Leben meistern zu können. Ein gesunder Mensch glaubt auch nicht, er könne seinen eigenen Tod überleben. Wer so etwas denkt, leidet für mich an einer schweren Psychose.
Ach komm, jetzt wird es kriminell und beleidigend. Ich könnte ja auch sagen, das Atheisten schwache Menschen sind, weil sie sich so leicht vom Teufel haben beeinflussen lassen und ihm die Macht über sie übertragen haben ...
Heldenjaeger
30.10.2012, 19:12
Ich. Und jeder andere halbwegs intelligente Mensch.
Ich weiß ja nicht wie intelligent du so bist aber wenn du ernsthaft anerkannten studierten Naturwissenschaftlern die Intelligenz absprechen möchtest, bedeutet das entweder, daß deine Intelligenz alles bisher dagewesene auf gigantischte Art und Weise übersteigt, oder aber, daß du dumm wie Brot bist. Was davon wahrscheinlicher ist eigentlich keine Frage die sich stellt. Insofern hoffe ich, daß deine Frage irgendwie anders gemeint war.
"Die Intelligenz" möchte ich niemandem absprechen, ich glaube aber nicht, dass sich diese in Naturwissenschaften häuft. Wieso sollte sie auch?
Was heisst hier "viele"? Fakt ist, daß der Gottesglaube mit dem Bildungsgrad korrelliert, d.h. mit zunehmender Bildung abnimmt - gerade bei Naturwissenschaftlern und selbst bei Theologen.
Nein, das Gegenteil ist der Fall. Aber zugegeben, richtig ist wohl, daß der Glaube bei eher ungebildeten Menschen sehr viel naiver ist, sie alles sehr viel wörtlicher nehmen und weniger hinterfragen, während bei Menschen mit einem hohen Bildungsgrad der Glaube, wenn vorhanden, sehr viel entwickelter und komplexer ist.
Was übrigens auch ein Grund ist, warum viele Menschen nicht verstehen können, warum es Gläubige gibt. Sehen sehen meistens auch nur das wortwörtliche. Aber eben nicht die Aussage dahinter.
Dieser, mein alter Beitrag, ist natürlich auf einen ganz anderen Kontext bezogen. Das Böse. Ich denke aber, das er deine jetzige Frage auch beantworten kann. Falls dies nicht zutreffen sollte, werde ich versuchen, es anders zu erklären.
Sehr interessant, aber warum glaubten die Menschen dann nicht sofort an Gott?
Ausserdem sehe man Menschen die z.B. als Kinder misshandelt wurden, noch heute darunter leiden und ihren Glauben an Gott dadurch verloren haben...sowas KANN ein Gott einfach nicht zu lassen und wenn doch macht genau das ihn zum schlimmsten Verbrecher des Universums, sowas nicht zu verhindern obwohl man es könnte. Und jetzt kann meine Sicht getrübt sein, denn das ist eine Sache die mich persönlich betrifft (nicht das mir das widerfahren wäre aber einer guten Freundin von mir).
"Die Intelligenz" möchte ich niemandem absprechen, ich glaube aber nicht, dass sich diese in Naturwissenschaften häuft. Wieso sollte sie auch?
Das habe ich auch so nicht gesagt. Richtig ist aber wohl, daß die Naturwissenschaftler tendenziell ideologiebefreiter und rationaler arbeiten als meinetwegen Sozialwissenschaftler.
Was soll das für mich Aussagen? Ich glaube an Gott und denke, dass selbstverständlich auch die meisten Gläubigen vernünftige und normale Menschen sind.
Dies ist dein Standpunkt, welchen du gerne vertreten darfst, von dem ich aber weiß, das er falsch ist.
Früher haben die Religiösen auch "gewußt", dass die Erde eine Scheibe ist, ohne auch nur denn allerkleinsten Anhaltspunkt auf denn Wahrheitsgehalt zu haben. Der Gläubige glaubt halt nur das, wie es ihm gerade gefällt. Ganz frei nach dem Pippi Langstrumpf-Lied "Ich mache mir die Welt, wiede-wiede-wie sie mir gefällt"
Ach komm, jetzt wird es kriminell und beleidigend. Ich könnte ja auch sagen, das Atheisten schwache Menschen sind, weil sie sich so leicht vom Teufel haben beeinflussen lassen und ihm die Macht über sie übertragen haben ...
Das Argument zieht nicht. Für einen Atheisten existiert nichts übernatürliches und das bezieht den "Teufel" genauso mit ein wie allen anderen Hokuspokus auch. Wie sollte mich etwas Mystisches beeinflussen, was für mich überhaupt nicht existiert, und dessen Philosophie nur ein unbedeutenes Märchen von unzähligen anderen auch ist?
Heldenjaeger
30.10.2012, 19:23
Das habe ich auch so nicht gesagt. Richtig ist aber wohl, daß die Naturwissenschaftler tendenziell ideologiebefreiter und rationaler arbeiten als meinetwegen Sozialwissenschaftler.
Sofern jemand, der eine Ausbildung inklusive Studium "genießen" durfte, überhaupt ideologiebefreit arbeiten kann...
Heifüsch
30.10.2012, 19:25
Nein, das Gegenteil ist der Fall. Aber zugegeben, richtig ist wohl, daß der Glaube bei eher ungebildeten Menschen sehr viel naiver ist, sie alles sehr viel wörtlicher nehmen und weniger hinterfragen, während bei Menschen mit einem hohen Bildungsgrad der Glaube, wenn vorhanden, sehr viel entwickelter und komplexer ist.
Was übrigens auch ein Grund ist, warum viele Menschen nicht verstehen können, warum es Gläubige gibt. Sehen sehen meistens auch nur das wortwörtliche. Aber eben nicht die Aussage dahinter.
Viele gebildete "Gläubige" sehen in der Religion einfach einen Ordnungs- und Machtfaktor, zu dem sie sich eben aus politischen oder opportunistischen Gründen bekennen. Und wie gesagt wird auch so mancher Theologe sich aus dem selben Grund als Gläubiger bezeichnen, um glaubwürdig zu wirken, obwohl er Dietrich Bonhoeffers Einschätzung "Einen Gott, den es gibt, gibt es nicht." im Prinzip teilt :-)
Kurfürst
30.10.2012, 19:25
Sehr interessant, aber warum glaubten die Menschen dann nicht sofort an Gott?
Ausserdem sehe man Menschen die z.B. als Kinder misshandelt wurden, noch heute darunter leiden und ihren Glauben an Gott dadurch verloren haben...sowas KANN ein Gott einfach nicht zu lassen und wenn doch macht genau das ihn zum schlimmsten Verbrecher des Universums, sowas nicht zu verhindern obwohl man es könnte. Und jetzt kann meine Sicht getrübt sein, denn das ist eine Sache die mich persönlich betrifft (nicht das mir das widerfahren wäre aber einer guten Freundin von mir).
Es tut mir sehr leid, das ich dich aus Zeitmangel nur weiterleite und selbst keine ausführliche Antwort schreibe, aber dieser Link kann dir vielleicht einige Fragen beantworten:
http://www.gutenachrichten.org/PDF/LIT/bsc04.pdf
Einen schönen Abend
Geistig schwache Menschen sind anfälliger für Religion und besonder für religiösen Wahn. Ein gesunder Geist braucht sich keinen imaginären Freund zu schaffen, um sein Leben meistern zu können. Ein gesunder Mensch glaubt auch nicht, er könne seinen eigenen Tod überleben. Wer so etwas denkt, leidet für mich an einer schweren Psychose.
ist wie auf der Autobahn bei einer Meldung über Geisterfahrer, wo sich der Geisterfahrer denkt: "Was, ein Geisterfahrer? Das sind Hunderte!"
http://www.efg-hohenstaufenstr.de/bilder/grafiken/weltreligionen_1990.jpg
Nach dir leiden also ca. 80% der Menschheit an schweren Psychosen? Manchmal hab ich den Eindruck, es sind noch mehr und du gehörst unbedingt dazu! Welche "Meinung" drückt gleich wieder dein Avatarbild aus?
ist wie auf der Autobahn bei einer Meldung über Geisterfahrer, wo sich der Geisterfahrer denkt: "Was, ein Geisterfahrer? Das sind Hunderte!"
http://www.efg-hohenstaufenstr.de/bilder/grafiken/weltreligionen_1990.jpg
Nach dir leiden also ca. 80% der Menschheit an schweren Psychosen? Manchmal hab ich den Eindruck, es sind noch mehr und du gehörst unbedingt dazu! Welche "Meinung" drückt gleich wieder dein Avatarbild aus?
Jaja.... Scheisse ist gut. Trilliarden Fliegen können nicht irren.
Kurfürst
30.10.2012, 19:29
Das Argument zieht nicht. Für einen Atheisten existiert nichts übernatürliches und das bezieht den "Teufel" genauso mit ein wie allen anderen Hokuspokus auch. Wie sollte mich etwas Mystisches beeinflussen, was für mich überhaupt nicht existiert, und dessen Philosophie nur ein unbedeutenes Märchen von unzähligen anderen auch ist?
Das Leben besteht nicht immer nur aus knallharten Fakten. Ich habe mich über Jahre hinweg mit Gott beschäftigt und bin zu dem Entschluss gekommen, das er existiert und die Bibel sein Wort ist. Für mich ist das Fakt.
Es tut mir sehr leid, das ich dich aus Zeitmangel nur weiterleite und selbst keine ausführliche Antwort schreibe, aber dieser Link kann dir vielleicht einige Fragen beantworten:
http://www.gutenachrichten.org/PDF/LIT/bsc04.pdf
Einen schönen Abend
Schade, aber okay.
Schönen Abend noch!:hi:
Viele gebildete "Gläubige" sehen in der Religion einfach einen Ordnungs- und Machtfaktor, zu dem sie sich eben aus politischen oder opportunistischen Gründen bekennen. Und wie gesagt wird auch so mancher Theologe sich aus dem selben Grund als Gläubiger bezeichnen, um glaubwürdig zu wirken, obwohl er Dietrich Bonhoeffers Einschätzung "Einen Gott, den es gibt, gibt es nicht." im Prinzip teilt :-)
Nimm als Beispiel die Schöpfungsgeschichte. Die Mehrheit der eher einfach gestrickten Menschen wird das so wörtlich nehmen und glauben. Oder eben nicht. Oder eben glauben, alle Gläubigen, glauben das so wörtlich.
Dabei ist es in Wahrheit dann doch etwas komplizierter, als daß da "nur" ein Gott "mal eben" die Welt mit Adam und Eva erschuf.
Kurfürst
30.10.2012, 19:34
Schade, aber okay.
Schönen Abend noch!:hi:
Da ich ab morgen eine ganze Woche lang frei habe, werde ich dir aber noch ausführlich etwas schreiben. Morgen Nachmittag wahrscheinlich.
Da ich ab morgen eine ganze Woche lang frei habe, werde ich dir aber noch ausführlich etwas schreiben. Morgen Nachmittag wahrscheinlich.
Freue mich schon drauf! :)
kotzfisch
30.10.2012, 19:51
Ein Spaghettimonster scharrt aber keine 2,3 Millarden Menschen, 35% der Weltbevölkerung um sich herum.
...
Wann habe ich denn gesagt, das ich euch meinen Glauben aufzwingen möchte? Ich schreibe hier lediglich aus meiner Sicht.
Die Menge der Wahnkranken sagt nichts über die Qualität oder den Wahrheitsgehalt des Wahngebäudes.
Früher haben die Religiösen auch "gewußt", dass die Erde eine Scheibe ist, ohne auch nur denn allerkleinsten Anhaltspunkt auf denn Wahrheitsgehalt zu haben. Der Gläubige glaubt halt nur das, wie es ihm gerade gefällt. Ganz frei nach dem Pippi Langstrumpf-Lied "Ich mache mir die Welt, wiede-wiede-wie sie mir gefällt"
Das ist falsch. Schon im Jahr 400 nach Christus glaubte Kirchenvater Augustinus (der "heilige Augustinus") an die Kugelgestalt der Erde, die schon lange vor ihm kein geringerer als Cicero persönlich zum Postulat erhob. Aristoteles selbst berechnete schon ca. 400 vor Christus den Erdumfang. Die angebliche mittelalterliche Scheibentheorie ist eine reine Erfindung der Neuzeit.
Vergleiche hierzu gerne die Doktorarbeit von Klaus Anselm Vogel --> http://webdoc.sub.gwdg.de/diss/2000/vogel/index.htm, sowie auch etliche Verweise im Internet.
Es zeugt übrigens von dümmlicher Arroganz, mit dem Bewusstsein des 21. Jahrhunderts davon zu schwadronieren, man hätte damals nicht "den allerkleinsten Anhaltspunkt" für den Scheibencharakter der Erde gehabt. Diese Anhaltspunkte gab es sehr wohl, wie z.B. das Verschwinden von Schiffen hinter die Kimm, die ungebildete menschen damals als Kante missverstanden, zumal die Schiffe sehr oft nicht zurückkehrten (was andere Ursachen hatte...).
Das ist falsch. Schon im Jahr 400 nach Christus glaubte Kirchenvater Augustinus (der "heilige Augustinus") an die Kugelgestalt der Erde, die schon lange vor ihm kein geringerer als Cicero persönlich zum Postulat erhob. Aristoteles selbst berechnete schon ca. 400 vor Christus den Erdumfang. Die angebliche mittelalterliche Scheibentheorie ist eine reine Erfindung der Neuzeit.
Vergleiche hierzu gerne die Doktorarbeit von Klaus Anselm Vogel --> http://webdoc.sub.gwdg.de/diss/2000/vogel/index.htm, sowie auch etliche Verweise im Internet.
Es zeugt übrigens von dümmlicher Arroganz, mit dem Bewusstsein des 21. Jahrhunderts davon zu schwadronieren, man hätte damals nicht "den allerkleinsten Anhaltspunkt" für den Scheibencharakter der Erde gehabt. Diese Anhaltspunkte gab es sehr wohl, wie z.B. das Verschwinden von Schiffen hinter die Kimm, die ungebildete menschen damals als Kante missverstanden, zumal die Schiffe sehr oft nicht zurückkehrten (was andere Ursachen hatte...).
Ok, die Flache Erde war ein vielleicht schlechtes Beispiel. Ich hätte besser das geozentrische Weltbild nehmen sollen, das von der Religion, trotz eindeutiger Beweise noch Jahrhundertelang vehement verteidigt wurde.
Es gibt aber genausogut christliche Quellen, die von einer "Flachen Erde" sprechen. So zum Beispiel steht im AT, Hiob 26:7, dass die Erde im Weltall "aufgehängt" ist.
Auch wird in der Offenbarung 7:1 von Engeln berichtet, die an den vier Ecken der Erde stehen. Man kann beides so interpretieren, dass dort von einer flachen Erde gesprochen wird.
Auch nach Chr. gab es viele Christenleute, wenn auch nicht im Mittelalter, die eine Flache Erde verteidigten:
Lactantius (* um 250, † um 320) bezeichnete die Vorstellung als unsinnig, da Menschen auf der Unterseite („Antipoden“) auf dem Kopf stehen und Regen von unten nach oben fallen würde. Nikolaus Kopernikus kritisierte ihn 1543 in de Revolutionibus.
Kyrill von Jerusalem (315–386) verstand die Erde als ein auf Wasser schwimmendes Firmament. Es ist jedoch unklar, ob das als eine religiös-poetische oder als eine wissenschaftliche Aussage zu verstehen ist.
Johannes Chrysostomos (349–407) sah in einer kugelförmigen Erde einen Widerspruch zur Bibel.
Severian von Gabala, der Bischof von Gabala (ca. 408), Diodorus von Tarsus (um 394) und Theodor von Mopsuestia (350–428) sprachen von einer Scheibenform der Erde.
Kosmas Indikopleustes (6. Jahrhundert n.Chr.) bezeichnete die Erde um 550 in seiner Christlichen Topographie als „ein Parallelogramm, flach und von vier Meeren umgeben“.
So ganz falsch war mein Argument doch nicht, obwohl zugegebenermaßen recht unglücklich gewählt wurde.
kotzfisch
30.10.2012, 20:28
Über Indikopleustes lachten selbst damals die Wissenschaftler.
Er wurde als Sonderling abgetan.
Argutiae
30.10.2012, 20:31
Die angebliche mittelalterliche Scheibentheorie ist eine reine Erfindung der Neuzeit.
Na, erklär das mal Galileo Galilei ...
zoon politikon
30.10.2012, 20:35
Na, erklär das mal Galileo Galilei ...
Warum? Bei Galileo ging es überhaupt nicht um die Kugelgestalt der Erde...
Argutiae
30.10.2012, 20:37
ist wie auf der Autobahn bei einer Meldung über Geisterfahrer, wo sich der Geisterfahrer denkt: "Was, ein Geisterfahrer? Das sind Hunderte!"
http://www.efg-hohenstaufenstr.de/bilder/grafiken/weltreligionen_1990.jpg
Nach dir leiden also ca. 80% der Menschheit an schweren Psychosen? Manchmal hab ich den Eindruck, es sind noch mehr und du gehörst unbedingt dazu! Welche "Meinung" drückt gleich wieder dein Avatarbild aus?
Zu erst: Glaubst du, das stimmt?
Ich werde z.B. unter "Christ" gezählt, dabei halte ich mich selber für keinen. Und so geht es vermutlich 4milliarden, deiner Statistik.
Leider wird der persönliche Glaube nie berücksichtigt.
Sehr schön finde ich aber: Atheisten ist unter "Weltreligionen" aufgeführt. Passt!
zoon politikon
30.10.2012, 20:38
Ok, die Flache Erde war ein vielleicht schlechtes Beispiel. Ich hätte besser das geozentrische Weltbild nehmen sollen, das von der Religion, trotz eindeutiger Beweise noch Jahrhundertelang vehement verteidigt wurde.
Es gibt aber genausogut christliche Quellen, die von einer "Flachen Erde" sprechen. So zum Beispiel steht im AT, Hiob 26:7, dass die Erde im Weltall "aufgehängt" ist.
Auch wird in der Offenbarung 7:1 von Engeln berichtet, die an den vier Ecken der Erde stehen. Man kann beides so interpretieren, dass dort von einer flachen Erde gesprochen wird.
Auch nach Chr. gab es viele Christenleute, wenn auch nicht im Mittelalter, die eine Flache Erde verteidigten:
Lactantius (* um 250, † um 320) bezeichnete die Vorstellung als unsinnig, da Menschen auf der Unterseite („Antipoden“) auf dem Kopf stehen und Regen von unten nach oben fallen würde. Nikolaus Kopernikus kritisierte ihn 1543 in de Revolutionibus.
Kyrill von Jerusalem (315–386) verstand die Erde als ein auf Wasser schwimmendes Firmament. Es ist jedoch unklar, ob das als eine religiös-poetische oder als eine wissenschaftliche Aussage zu verstehen ist.
Johannes Chrysostomos (349–407) sah in einer kugelförmigen Erde einen Widerspruch zur Bibel.
Severian von Gabala, der Bischof von Gabala (ca. 408), Diodorus von Tarsus (um 394) und Theodor von Mopsuestia (350–428) sprachen von einer Scheibenform der Erde.
Kosmas Indikopleustes (6. Jahrhundert n.Chr.) bezeichnete die Erde um 550 in seiner Christlichen Topographie als „ein Parallelogramm, flach und von vier Meeren umgeben“.
So ganz falsch war mein Argument doch nicht, obwohl zugegebenermaßen recht unglücklich gewählt wurde.
Meine Güte, wenn es nach 400 quasi nur noch Christen gibt, weil das Christentum Staatsreligion wurde, dann wird es in dieser Diskussion immer nur "christliche" Meinungen geben, pro und contra, alles "christlich", wenn man so will.
zoon politikon
30.10.2012, 20:40
Früher haben die Religiösen auch "gewußt", dass die Erde eine Scheibe ist, ohne auch nur denn allerkleinsten Anhaltspunkt auf denn Wahrheitsgehalt zu haben. Der Gläubige glaubt halt nur das, wie es ihm gerade gefällt. Ganz frei nach dem Pippi Langstrumpf-Lied "Ich mache mir die Welt, wiede-wiede-wie sie mir gefällt"
So ist es eben nicht. Auch wenn sich Atheisten das vielleicht so vorstellen mögen.
Argutiae
30.10.2012, 20:40
Warum? Bei Galileo ging es überhaupt nicht um die Kugelgestalt der Erde...
Er wurde wegen der Wissenschaft, der Wahrheit, fast zu Tode verurteilt, da dem Papst seine Ansichten nicht passten.
Und darum ging es doch, um die "Wahrheit" des Papstes, und das dass alle glauben (glauben zu haben).
zoon politikon
30.10.2012, 20:42
Die Menge der Wahnkranken sagt nichts über die Qualität oder den Wahrheitsgehalt des Wahngebäudes.
Aber über die Plausibilität und die Funktionalität - was auch Wahrheit ist! Was ist Wahrheit denn? Ich behaupte, dass jeder seine eigenen Wahrheiten hat.
zoon politikon
30.10.2012, 20:48
Er wurde wegen der Wissenschaft, der Wahrheit, fast zu Tode verurteilt, da dem Papst seine Ansichten nicht passten.
Und darum ging es doch, um die "Wahrheit" des Papstes, und das dass alle glauben (glauben zu haben).
Es ging um nichts weniger als die Einheit der Kirche und die Reinheit der Lehre. Die basierten nämlich auf dem Aristotelischen Weltbild, welches durch die Entdeckung der Jupitermonde durch Galileo erschüttert würde.
Abgesehen davon wurde Galileo nicht zum Tode verurteilt -er durfte nur nichts mehr behauptet, was er nicht beweisen konnte - das wurde erst 200 Jahre später möglich.
Auch forschte Galileo wie viele Wissenschaftler im Vatikan, der das modernste Observatorium seiner Zeit besaß und die besten Bibliotheken. Galileo veröffentlichte sogar mit Hilfe des Vatikan sein erstes Werk.
Zur Zeit Galileos vollzog sich in Anfänger die Ausdifferenzierung der Gesellschaftssysteme, Wissenschaft und Religion waren bisher ungetrennt - die ersten Universitäten waren alle kirchliche Gründungen und die Bildung lag in den Händen Geistlicher - dieser Prozess war nicht ohne Späne zu haben. Aber das ist immer so.
kotzfisch
30.10.2012, 20:57
Es ging um nichts weniger als die Einheit der Kirche und die Reinheit der Lehre. Die basierten nämlich auf dem Aristotelischen Weltbild, welches durch die Entdeckung der Jupitermonde durch Galileo erschüttert würde.
Abgesehen davon wurde Galileo nicht zum Tode verurteilt -er durfte nur nichts mehr behauptet, was er nicht beweisen konnte - das wurde erst 200 Jahre später möglich.
Auch forschte Galileo wie viele Wissenschaftler im Vatikan, der das modernste Observatorium seiner Zeit besaß und die besten Bibliotheken. Galileo veröffentlichte sogar mit Hilfe des Vatikan sein erstes Werk.
Zur Zeit Galileos vollzog sich in Anfänger die Ausdifferenzierung der Gesellschaftssysteme, Wissenschaft und Religion waren bisher ungetrennt - die ersten Universitäten waren alle kirchliche Gründungen und die Bildung lag in den Händen Geistlicher - dieser Prozess war nicht ohne Späne zu haben. Aber das ist immer so.
Völlig richtig- mit dem Wahn wollte ich nur ein bißchen provozieren.
Sorry.
zoon politikon
30.10.2012, 21:01
Völlig richtig- mit dem Wahn wollte ich nur ein bißchen provozieren.
Sorry.
:gib5:
Aber du hast insofern Recht, als dass man sich erstmal über einen Wahrheitsbegriff einigen müsste - und jede Definition hat andere Implikationen und Konsequenzen.
kotzfisch
30.10.2012, 21:03
Sehr richtig, alter Freund.
Er wurde wegen der Wissenschaft, der Wahrheit, fast zu Tode verurteilt, da dem Papst seine Ansichten nicht passten.
Und darum ging es doch, um die "Wahrheit" des Papstes, und das dass alle glauben (glauben zu haben).
Es ging um das geozentrische Weltbild, wie du wissen solltest und natürlich wollten die Päpste als Stellvertreter Gottes auf Erden(!) die zentrale(!) Bedeutung der Erde nicht angekratzt wissen, weil sie dadurch ihre eigene Position geschwächt sahen, damit hast du schon recht.
Was genau möchtest du denn wissen?
Ich wollte damit aussagen, das der Glaube nicht menschlichen Ursprungs ist, sondern von Gott kommt.
Der Glaube kommt nicht von Gott, sondern aus dem sozialen Umfeld. Wenn deine Eltern, Freunde und Bekannten Christen sind, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass du das ebenfalls wirst. Wächst du dagegen in einem muslimischen/buddhistischen/atheistischen/... Umfeld auf, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass du Moslem/Hindu/Atheist/... wirst.
Er wurde wegen der Wissenschaft, der Wahrheit, fast zu Tode verurteilt, da dem Papst seine Ansichten nicht passten.
Und darum ging es doch, um die "Wahrheit" des Papstes, und das dass alle glauben (glauben zu haben).
Die Päpste haben auch die ein oder andere Sache dazu erfunden, Sachen die gar nicht in der Bibel standen oder überliefert wurden. Einfach aus persönlichen Ansichten.
Gott ist Realität. Er liebt seine Geschöpfe.
Ein Leben mit ihm ist immer Gewinn. Eines ohne ihn immer Verlust. Nur bei ihm gibt es wirklichen Sinn und eine gute Zukunft. Gott lädt jeden Menschen ein, auch dich. Du kannst alles gewinnen! Aber es hängt von dir ab. Du musst seine Einladung annehmen...
Verschickt Gott seine Einladungen an jeden persönlich? Oder werden die in der Tagespresse veröffentlicht?
Kurfürst
30.10.2012, 21:44
Zu erst: Glaubst du, das stimmt?
Ich werde z.B. unter "Christ" gezählt, dabei halte ich mich selber für keinen. Und so geht es vermutlich 4milliarden, deiner Statistik.
Leider wird der persönliche Glaube nie berücksichtigt.
Sehr schön finde ich aber: Atheisten ist unter "Weltreligionen" aufgeführt. Passt!
In dieser Statistik sind Nichtgläubige, welcher dennoch einer Religion angehören, schon unter "Nonreligious" mit einberechnet.
http://www.allmystery.de/i/tfd6114_weltreligionen_650.gif?bc
Die meisten Christen auf dieser Erde haben auch den entsprechenden Glauben. Zweifeln und Glaubensabfall sind eine Erscheinung der europäischen Antikultur der letzten 50 Jahre. Wenn zum Beispiel in Paraquay jemand sagt, er sei Christ, ist er dies mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit auch.
[...]
Abgesehen davon wurde Galileo nicht zum Tode verurteilt -er durfte nur nichts mehr behauptet, was er nicht beweisen konnte - das wurde erst 200 Jahre später möglich.
[...]
Erinnert mich an den heutigen Religionuntericht als unser Lehrer davon sprach wie "absurd" die Aussagen 3er Religionskritiker (Feuerbach, Nietzsche, Freud) doch sind, weil sie es nicht beweisen können.
Da kam mir der gleiche Gedanke wie eben bei dir: "Ein Gläubiger redet von beweisen?". Man kann nicht Kritik an anderen üben weil sie etwas sagen aber nicht beweisen können, während man selbst an etwas unbeweisbares glaubt. Das macht nicht viel sind, natürlich jetzt auf den Religionsbereich bezogen.
Kurfürst
30.10.2012, 21:46
Der Glaube kommt nicht von Gott, sondern aus dem sozialen Umfeld. Wenn deine Eltern, Freunde und Bekannten Christen sind, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass du das ebenfalls wirst. Wächst du dagegen in einem muslimischen/buddhistischen/atheistischen/... Umfeld auf, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass du Moslem/Hindu/Atheist/... wirst.
Dann kann ich mir nicht erklären, wie ich Christ geworden bin. Ich komme aus Nicht-religiösem Elternhaus. Nur meine Großeltern waren und sind stets gläubig.
Argutiae
30.10.2012, 21:47
In dieser Statistik sind Nichtgläubige, welcher dennoch einer Religion angehören, schon unter "Nonreligious" mit einberechnet.
http://www.allmystery.de/i/tfd6114_weltreligionen_650.gif?bc
Ich meine nicht "nichtgläubige" ...
Wo ist die Kategorie "Gottgläubig"?
Zumal wohl kein 1% der Menschen auf der Erde das Christentum, das Judentum oder den Islam so handhaben/so an ihm glauben wie "vorgegeben". Kann man die wirklich da zu zählen, zu "Christ, Jude, Muslim"? ...
Die meisten Christen auf dieser Erde haben auch den entsprechenden Glauben. Zweifeln und Glaubensabfall sind eine Erscheinung der europäischen Antikultur der letzten 50 Jahre. Wenn zum Beispiel in Paraquay jemand sagt, er sei Christ, ist er dies mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit auch.
Oder er hat angst, wie z.B. die Menschen im Nachen Osten. Sag da mal etwas wie "ich bin kein Muslim"... Ich sag nur "Ehrenmord".
Argutiae
30.10.2012, 21:48
Verschickt Gott seine Einladungen an jeden persönlich? Oder werden die in der Tagespresse veröffentlicht?
In dem du grade über Gott schreibst, und so auch über ihn denkst, hast du deine Einladung schon erhalten.
Argutiae
30.10.2012, 21:49
Die Päpste haben auch die ein oder andere Sache dazu erfunden, Sachen die gar nicht in der Bibel standen oder überliefert wurden. Einfach aus persönlichen Ansichten.
Dürfen sie das nicht sogar?
Dürfen sie das nicht sogar?
Ob das heute noch geht weiß ich nicht, aber sie durften es als die Kirche noch mehr Macht hatte. Wundern würde es mich allerdings nicht.
zoon politikon
30.10.2012, 21:54
Erinnert mich an den heutigen Religionuntericht als unser Lehrer davon sprach wie "absurd" die Aussagen 3er Religionskritiker (Feuerbach, Nietzsche, Freud) doch sind, weil sie es nicht beweisen können.
Da kam mir der gleiche Gedanke wie eben bei dir: "Ein Gläubiger redet von beweisen?". Man kann nicht Kritik an anderen üben weil sie etwas sagen aber nicht beweisen können, während man selbst an etwas unbeweisbares glaubt. Das macht nicht viel sind, natürlich jetzt auf den Religionsbereich bezogen.
Du verwechselst da was. Der Vatikan war die wissenschaftliche Autorität zu Zeiten Galileis. Es ging um naturwissenschaftliche Beweise der Behauptung Galileis, die konnte er nicht erbringen - also verbot die wissenschaftliche Autorität die Verbreitung unbewiesener Behauptungen. So einfach. Das machtpolitische Kalkül lasse ich mal außen vor, es ging wirklich auch um die Wissenschaft.
Feuerbach, Nietzsche und Freud können ihre Kritik tatsächlich nicht "beweisen". Weil sie letztendlich auch nur Ideologen waren und philosophisch sowie historisch sind alle drei widerlegt.
"Beweisbarkeit" des Glaubens und naturwissenschaftlicher Beweis sind zwei unterschiedliche Dinge. Genau wie die "Unbeweisbarkeit" der Schönheit deiner Freundin (die du vielleicht hast) und die "Beweisbarkeit" ihrer genetischen Zugehörigkeit zu homo sapiens.
Kurfürst
30.10.2012, 21:56
Ich meine nicht "nichtgläubige" ...
Wo ist die Kategorie "Gottgläubig"?
Zumal wohl kein 1% der Menschen auf der Erde das Christentum, das Judentum oder den Islam so handhaben/so an ihm glauben wie "vorgegeben". Kann man die wirklich da zu zählen, zu "Christ, Jude, Muslim"? ..
Oder er hat angst, wie z.B. die Menschen im Nachen Osten. Sag da mal etwas wie "ich bin kein Muslim"... Ich sag nur "Ehrenmord".
Da irrst du dich. Zumindest bei den Christen liegt die Rate derer, die wirklich nach ihrem Glauben leben bei über 80%. In Afrika, China oder Lateinamerika wird der christliche Glaube so gelebt, wie er gelehrt wird. Nur noch eine Minderheit der christl. Gesamtbevölkerung lebt in Europa oder Teilen von Angloamerika, wo dies nicht so gehandhabt wird.
Inwieweit das auf die Statistik der Moslems zutrifft, kann ich dir leider nicht beantworten.
Die "Gottgläubigen" sind sicher bei "Other" mit vertreten.
zoon politikon
30.10.2012, 21:56
Oder er hat angst, wie z.B. die Menschen im Nachen Osten. Sag da mal etwas wie "ich bin kein Muslim"... Ich sag nur "Ehrenmord".
Nein, die hat er nicht. Das ist ein ehrliches Bekenntnis und warum auch nicht? In Paraguay gibt es keine Scharia.
zoon politikon
30.10.2012, 21:57
Da irrst du dich. Zumindest bei den Christen liegt die Rate derer, die wirklich nach ihrem Glauben leben bei über 80%. In Afrika, China oder Lateinamerika wird der christliche Glaube so gelebt, wie er gelehrt wird. Nur noch eine Minderheit der christl. Gesamtbevölkerung lebt in Europa oder Angloamerika, wo dies nicht so gehandhabt wird.
Inwieweit das auf die Statistik der Moslems zutrifft, kann ich dir leider nicht beantworten.
Die "Gottgläubigen" sind sicher bei "Other" mit vertreten.
So ist es.
Argutiae
30.10.2012, 21:58
Ob das heute noch geht weiß ich nicht, aber sie durften es als die Kirche noch mehr Macht hatte. Wundern würde es mich allerdings nicht.
Naja, Religion soll sich ja weiterentwikeln ...
Argutiae
30.10.2012, 22:01
Da irrst du dich. Zumindest bei den Christen liegt die Rate derer, die wirklich nach ihrem Glauben leben bei über 80%. In Afrika, China oder Lateinamerika wird der christliche Glaube so gelebt, wie er gelehrt wird. Nur noch eine Minderheit der christl. Gesamtbevölkerung lebt in Europa oder Teilen von Angloamerika, wo dies nicht so gehandhabt wird.
Inwieweit das auf die Statistik der Moslems zutrifft, kann ich dir leider nicht beantworten.
Die "Gottgläubigen" sind sicher bei "Other" mit vertreten.
Sie liegt bei über 80%?
Ich kenne 1. Jawohl, 1. Christ, der auch wirklich Christ ist. Der Rest, mein GESAMTES UMFELT, sind so betrachtet keine Christen, glauben teilweise garnicht an Gott etc.
Die sind aber getauft, machen Konfer etc ... aber alles für Gelt.
Also tauchen diese Christen bei dir als "Christen" auf, sind es aber nicht. Und das ist überall auf der Welt so.
Nein, die hat er nicht. Das ist ein ehrliches Bekenntnis und warum auch nicht? In Paraguay gibt es keine Scharia.
Es braucht ja nicht nur die Scharia. Wie wäre es mit der Diskriminierung, z.B. auch hierzulande?
Heifüsch
30.10.2012, 22:04
Aber über die Plausibilität und die Funktionalität - was auch Wahrheit ist! Was ist Wahrheit denn? Ich behaupte, dass jeder seine eigenen Wahrheiten hat.
Genau! Den Armseligen im Geiste schien´s allerdings ausreichend plausibel, womit die Funktionalität aufgeblasener Groschenromane bewiesen wäre. Masse statt Klasse eben ...
Gut siehste aus! Wie geht´s denn immer? :-)
zoon politikon
30.10.2012, 22:05
Sie liegt bei über 80%?
Ich kenne 1. Jawohl, 1. Christ, der auch wirklich Christ ist. Der Rest, mein GESAMTES UMFELT, sind so betrachtet keine Christen, glauben teilweise garnicht an Gott etc.
Die sind aber getauft, machen Konfer etc ... aber alles für Gelt.
Also tauchen diese Christen bei dir als "Christen" auf, sind es aber nicht. Und das ist überall auf der Welt so.
Es braucht ja nicht nur die Scharia. Wie wäre es mit der Diskriminierung, z.B. auch hierzulande?
Karteileichen gibt es überall. Man braucht ja nur aus der Kirche austreten - aber das wollen die meisten dann doch nicht. Auch wenn sie nicht 100% christlich leben, sehen sie sich als Christen. Was auch völlig ok ist.
Welche Diskriminierung?
Dann kann ich mir nicht erklären, wie ich Christ geworden bin. Ich komme aus Nicht-religiösem Elternhaus. Nur meine Großeltern waren und sind stets gläubig.
Der Glaube geht nicht zwangsläufig von den Eltern auf die Kinder über, deshalb habe ich auch von Wahrscheinlichkeiten gesprochen. Außerdem sind deine Eltern nicht dein ganzes Umfeld, anscheinend haben deine Großeltern hier mehr Einfluss gehabt.
zoon politikon
30.10.2012, 22:08
Genau! Den Armseligen im Geiste schien´s allerdings ausreichend plausibel, womit die Funktionalität aufgeblasener Groschenromane bewiesen wäre. Masse statt Klasse eben ...
Gut siehste aus! Wie geht´s denn immer? :-)
Unser kleiner Atheistenpinscher wieder auf Jagd nach Hosenbeinen? :D
Jep, auch Bachkonzerte sind bei uns immer ausverkauft, Oper sowieso - Plausibel und funktioniert!
Schade, dass du dich nur mit Groschenromanen auskennst.
In dem du grade über Gott schreibst, und so auch über ihn denkst, hast du deine Einladung schon erhalten.
Kein Gott hatt mir jemals eine Einladung zu irgendwas geschickt. Diese 'Einladungen' werden anscheinend nur an Menschen versandt, die sowieso schon gläubig sind.
Kurfürst
30.10.2012, 22:09
Sie liegt bei über 80%?
Ich kenne 1. Jawohl, 1. Christ, der auch wirklich Christ ist. Der Rest, mein GESAMTES UMFELT, sind so betrachtet keine Christen, glauben teilweise garnicht an Gott etc.
Die sind aber getauft, machen Konfer etc ... aber alles für Gelt.
Also tauchen diese Christen bei dir als "Christen" auf, sind es aber nicht. Und das ist überall auf der Welt so.
Es braucht ja nicht nur die Scharia. Wie wäre es mit der Diskriminierung, z.B. auch hierzulande?
In Deutschland liegt die Rate bestimmt nicht bei 80%, aber in anderen Teilen der Welt ist die Lage anders. In China strömen zum Beispiel seit Jahren immer mehr Menschen in die Kirchen, freiwillig, um zu glauben. Jeden Tag sollen es schon über 20 000 neue Gläubige sein. In Südkorea liegt die Zahl der Christen jetzt schon bei knapp 30%. In China, bei einem Anteil von cirka 6-8% an der Gesamtbevölkerung, gehen inzwischen am Sonntag mehr Christen in eine Kirche/ einen Gottesdienst als in ganz Europa. In Afrika halten die Leute es durch, 4 Stunden lang eine hl. Messe zu feiern, in der BRD sind es 1,5 Stunden. Waren das genug Beispiele?
Argutiae
30.10.2012, 22:09
Karteileichen gibt es überall. Man braucht ja nur aus der Kirche austreten - aber das wollen die meisten dann doch nicht. Auch wenn sie nicht 100% christlich leben, sehen sie sich als Christen. Was auch völlig ok ist.
Sie sehen sich nicht wirklich als Christen, gehen nicht zur Kirche ...
Sie sind aber getauft worden, das reicht um "christ" zu sein -.-
Welche Diskriminierung?
Schon mal als nicht "Christ" in einem katholischen Kindergarten gewesen?
Kurfürst
30.10.2012, 22:14
Der Glaube geht nicht zwangsläufig von den Eltern auf die Kinder über, deshalb habe ich auch von Wahrscheinlichkeiten gesprochen. Außerdem sind deine Eltern nicht dein ganzes Umfeld, anscheinend haben deine Großeltern hier mehr Einfluss gehabt.
Nein, das ist leider falsch. Meine Großeltern habe ich in meiner Kindheit nur an besonderen Familientagen/Festen gesehen. Aufgewachsen bin ich schließlich bei meinen Eltern.
Heifüsch
30.10.2012, 22:15
Unser kleiner Atheistenpinscher wieder auf Jagd nach Hosenbeinen? :D
Jep, auch Bachkonzerte sind bei uns immer ausverkauft, Oper sowieso - Plausibel und funktioniert!
Schade, dass du dich nur mit Groschenromanen auskennst.
Bachkonzerte sind Minderheitenprogramm, das weißte doch. Bachblüten sind schon was anderes. Darauf schwören Millionen, obwohl´s absoluter Humbug ist, hehe!
Mit Hosenbeinen geb ich mich aber nicht mehr zufrieden, also pass bloß uff, wuff ... >:-)=
Argutiae
30.10.2012, 22:15
Kein Gott hatt mir jemals eine Einladung zu irgendwas geschickt. Diese 'Einladungen' werden anscheinend nur an Menschen versandt, die sowieso schon gläubig sind.
Nein, nein, nein.
Eine Einladung heißt nicht, dass du einen Brief im Briefkasten bekommst.
Nicht mal die Zeugen Jehovas sind die Einladung.
In dem du dir der "Existenz" Gottes, und ich meine jetzt die Existenz durch die Gläubigen, die vonnöten ist, um über Gott zu schreiben, bewusst bist, hast du deine Einladung bekommen.
Du kannst zur Party hingehen, musst es aber nicht.
4 Stunden lang eine hl. Messe zu feiern, in der BRD sind es 1,5 Stunden. Waren das genug Beispiele?
Nur das 4 Stunden Messe eher fanatie als Glaube sind.
Natürlich lässt du dabei wieder mal weg, dass die vielen Kinder ordentlich auf den Arsch bekommen würden, würden sie nicht hingehen. Die Gläubigen, die.
Kurfürst
30.10.2012, 22:16
Sie sehen sich nicht wirklich als Christen, gehen nicht zur Kirche ...
Sie sind aber getauft worden, das reicht um "christ" zu sein -.-
Ausnahmefall: Nur im unterbevölkerten, leider aussterbenden Europa.
Naja, Religion soll sich ja weiterentwikeln ...
Das stimmt natürlich, das sollte sie aber durch die Mitglieder und nicht die Religiösen Führer machen.
zoon politikon
30.10.2012, 22:18
Sie sehen sich nicht wirklich als Christen, gehen nicht zur Kirche ...
Sie sind aber getauft worden, das reicht um "christ" zu sein -.-
Schon mal als nicht "Christ" in einem katholischen Kindergarten gewesen?
Warum treten sie dann nicht aus?
Ja, bei uns im Osten gibt es viele kirchliche Einrichtungen, die von vielen Atheisten besucht werden. Von Diskriminierung weiß ich nichts und es ist auch unsinnig.
Andererseits: warum will man als Nichtchrist in einen katholischen Kindergarten, wenn man so dagegen ist?
Heldenjaeger
30.10.2012, 22:18
Warum treten sie dann nicht aus?
Lethargie.
Du verwechselst da was. Der Vatikan war die wissenschaftliche Autorität zu Zeiten Galileis. Es ging um naturwissenschaftliche Beweise der Behauptung Galileis, die konnte er nicht erbringen - also verbot die wissenschaftliche Autorität die Verbreitung unbewiesener Behauptungen. So einfach. Das machtpolitische Kalkül lasse ich mal außen vor, es ging wirklich auch um die Wissenschaft.
Feuerbach, Nietzsche und Freud können ihre Kritik tatsächlich nicht "beweisen". Weil sie letztendlich auch nur Ideologen waren und philosophisch sowie historisch sind alle drei widerlegt.
"Beweisbarkeit" des Glaubens und naturwissenschaftlicher Beweis sind zwei unterschiedliche Dinge. Genau wie die "Unbeweisbarkeit" der Schönheit deiner Freundin (die du vielleicht hast) und die "Beweisbarkeit" ihrer genetischen Zugehörigkeit zu homo sapiens.
Darauf antworte ich Morgen, leider muss ich ins Bett sorry Zoon.:hi:
Was ich beim überfliegen gelesen habe war aber schon ganz interessant, da bin ich Morgen mal gespannt.:)
Gute Nacht Leute :D
Kurfürst
30.10.2012, 22:19
Nein, nein, nein.
Nur das 4 Stunden Messe eher fanatie als Glaube sind.
Natürlich lässt du dabei wieder mal weg, dass die vielen Kinder ordentlich auf den Arsch bekommen würden, würden sie nicht hingehen. Die Gläubigen, die.
Fantasie? Das bedarf einer Erklärung.
...
Ich war selbst als Jugendlicher mit einem Verwandten in Angola und konnte dort sehen, wie sich die Menschen an dem Glauben erfreuen. Die Kinder strahlten am ganzen Gesicht, klatschten, und hebten ihre Hände in die Höhe. Ein sehr lebsamer Gottesdienst. Da wurde sicher Niemand zu gezwungen.
zoon politikon
30.10.2012, 22:19
Nein, nein, nein.
Eine Einladung heißt nicht, dass du einen Brief im Briefkasten bekommst.
Nicht mal die Zeugen Jehovas sind die Einladung.
In dem du dir der "Existenz" Gottes, und ich meine jetzt die Existenz durch die Gläubigen, die vonnöten ist, um über Gott zu schreiben, bewusst bist, hast du deine Einladung bekommen.
Du kannst zur Party hingehen, musst es aber nicht.
Nur das 4 Stunden Messe eher fanatie als Glaube sind.
Natürlich lässt du dabei wieder mal weg, dass die vielen Kinder ordentlich auf den Arsch bekommen würden, würden sie nicht hingehen. Die Gläubigen, die.
Wir mussten nie in den Gottesdienst und ich kenne auch keinen, der mit Schlägen dahingezwungen wurde.
PS: In die Schule werden die Kinder auch von den Eltern gezwungen oder zum Zahnarztbesuch. Willst du Schulen und Zahnärzte auch abschaffen?
zoon politikon
30.10.2012, 22:20
Lethargie.
Da es immerhin Geld kostet, muss man annehmen, dass man halt trotzdem lieber in der Kirche ist. Ist ja auch nicht schlimm.
Der Glaube geht nicht zwangsläufig von den Eltern auf die Kinder über, deshalb habe ich auch von Wahrscheinlichkeiten gesprochen. Außerdem sind deine Eltern nicht dein ganzes Umfeld, anscheinend haben deine Großeltern hier mehr Einfluss gehabt.
es gibt auch ganz andere Einflüsse, z.B. Gotteserlebnisse nach Drogengenuss oder durch Flüssigkeitsentzug oder andere körperliche Belastungen die dann auch zu geistigen Fehlfunktionen führen. Wir wissen viel zu wenig von uns Menschen und noch viel weniger vom Universum. Da mag man manchmal wirklich verzweifeln. Der Sinn des eigenen Lebens? Hm? Wär ja doch vielleicht ganz interesssant zu wissen, was der ganze Scheiß eigentlich soll.
Da kann es doch ganz leicht geschehen, dass jemand dieses fehlende Wissen durch Glauben ersetzt, ein ganz normaler Vorgang. Man muss ich aber dessen bewusst sein, dass der Glaube einfach die große Wissenslücke füllt, sozusagen als Platzhalter und bei zunehmendem Wissen sich einfach ein bisschen kleiner machen sollte. Das funktioniert sehr oft nicht, sondern der Glaube verteidigt trotzig seinen Platz gegenüber neuem Wissen. Das ist natürlich ein grundsätzlicher Fehler.
Dennoch, und ich sagte das ja schon einmal ganz deutlich in einem anderen Strang, ist Glaube absolut unangreifbar. Der Glaube muss sich seinen Gott nicht beweisen, der ist sozusagen herbeigeglaubt und damit eine reale persönliche Wahrheit! Genauso unangreifbar ist auch der Gläubige. Da mag man sich schon mal lustig machen (manche Gläubige sind ja tatsächlich etwas skurril) aber ansonsten hat man nichts in der Hand. Der Nonexistenzbeweis ist nicht zu führen, das kann man gleich vergessen. Also, was solls? Toleranz, das wäre angezeigt. Dulden, machen lassen, solange sie mich in Frieden leben lassen. Das gilt für den Islam genauso wie für Christen, Juden, Buddhisten und wasweißich.
zoon politikon
30.10.2012, 22:21
Das stimmt natürlich, das sollte sie aber durch die Mitglieder und nicht die Religiösen Führer machen.
Das ist ungefähr so, als sagte man, die Medizin soll sich weiterentwickeln, aber durch die Patienten und nicht durch die Ärzte.
Argutiae
30.10.2012, 22:22
Das stimmt natürlich, das sollte sie aber durch die Mitglieder und nicht die Religiösen Führer machen.
Aber ohne Führer keine Weiterentwiklung. Das war immer so.
Wenn einer etwas ändern will, erklären ihnen die meisten schon für Irre, bevor die andern ihm zustimmen können. Bei einem Führer ist das anders.
Warum treten sie dann nicht aus?
Weiß ich nicht. Bei mir z.B. ist das der Fall, dass ich erst 18 sein muss. Davor darf ich nicht austreten. Schwachsinn.
Dazu bedeutet das Austreten arbeit. Und ich wurde nicht mal gefragt, ob ich eintreten will ...
Ja, bei uns im Osten gibt es viele kirchliche Einrichtungen, die von vielen Atheisten besucht werden. Von Diskriminierung weiß ich nichts und es ist auch unsinnig.
Andererseits: warum will man als Nichtchrist in einen katholischen Kindergarten, wenn man so dagegen ist?
"so dagegen ist". Klärchen.
Natürlich gibt es auch noch Krankenhäuser, Wohlfahrt ...
zoon politikon
30.10.2012, 22:23
.
Da kann es doch ganz leicht geschehen, dass jemand dieses fehlende Wissen durch Glauben ersetzt, ein ganz normaler Vorgang. Man muss ich aber dessen bewusst sein, dass der Glaube einfach die große Wissenslücke füllt, sozusagen als Platzhalter und bei zunehmendem Wissen sich einfach ein bisschen kleiner machen sollte. Das funktioniert sehr oft nicht, sondern der Glaube verteidigt trotzig seinen Platz gegenüber neuem Wissen. Das ist natürlich ein grundsätzlicher Fehler.
Das liegt daran, dass Glauben nicht der Gegensatz zu Wissen ist, wie das gern von Nichtgläubigen behauptet wird.
zoon politikon
30.10.2012, 22:25
Weiß ich nicht. Bei mir z.B. ist das der Fall, dass ich erst 18 sein muss. Davor darf ich nicht austreten. Schwachsinn.
Dazu bedeutet das Austreten arbeit. Und ich wurde nicht mal gefragt, ob ich eintreten will ...
"so dagegen ist". Klärchen.
Natürlich gibt es auch noch Krankenhäuser, Wohlfahrt ...
Man ist mit 14 religionsmündig in der BRD. Du kannst mit 14 austreten. Echt wahr.
Das zweite versteh ich nicht.
Wirst du im katholischen Krankenhaus nicht behandelt, wenn du Atheist bist???
zoon politikon
30.10.2012, 22:26
Bachkonzerte sind Minderheitenprogramm, das weißte doch. Bachblüten sind schon was anderes. Darauf schwören Millionen, obwohl´s absoluter Humbug ist, hehe!
Mit Hosenbeinen geb ich mich aber nicht mehr zufrieden, also pass bloß uff, wuff ... >:-)=
Ich kenn aber keinen der Bachblüten gut findet sondern nur Leute, die Bach mögen.
Vielleicht liegt das Problem in deinem Umfeld.
PS: Wenn den Leuten durch Bachblüten geholfen ist - bitte, dann ist das die Wahrheit, auch wenn sie dir nicht passt.
Argutiae
30.10.2012, 22:29
Wir mussten nie in den Gottesdienst und ich kenne auch keinen, der mit Schlägen dahingezwungen wurde.
Hast du´s gut.
Schläge sind ja auch nicht alles. "Wenn du zum Spiel willst fährst du mit mir vorher in die Kirche" ...
Selbst erlebt.
PS: In die Schule werden die Kinder auch von den Eltern gezwungen oder zum Zahnarztbesuch. Willst du Schulen und Zahnärzte auch abschaffen?
Schule ist eine schöne Instution , die aber in der heutigen Verfassung meilenweit am ursprünglichen Gedanken, den Kindern was beizubringen, vorbeigeht.
Damit passt sie ja wunderbar zur Kirche. Was für ein tolles Beispiel!
Und wenn man dann noch bedenkt, dass es strafen gibt, wenn man nicht zur schule geht, hast du dich damit selber geschlagen. Danke :)
Ich war selbst als Jugendlicher mit einem Verwandten in Angola und konnte dort sehen, wie sich die Menschen an dem Glauben erfreuen. Die Kinder strahlten am ganzen Gesicht, klatschten, und hebten ihre Hände in die Höhe. Ein sehr lebsamer Gottesdienst. Da wurde sicher Niemand zu gezwungen.
Dazu muss ich sagen, dass selbst ich fasziniert bin von den Gottesdiensten in Afrika.
Musik, ein Chor, eine Band, Tanz. Das macht doch auch spaß.
Aus diesem Grund wär eine Trauerfeier, wie sie "die schwarzen feiern" mega für mich!
Vergleich das mal mit dem Gottesdienst auf anderen teilen der Erde.
Und warum sie gläubige sind, weil sie gern Spaß haben, wird mir nicht klar.
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