User in diesem Thread gebannt : Kurti |
Stimmt, das hätte man nach 14-18 berücksichtigen müssen. Man hätte Franzacken, Polacken, Inselaffen und dem Rest gnadenlos in die Eier treten müssen. Wenn man dann noch verloren hätte, dann hätten sie wenigstens einem Grund für das IMT gehabt. So ist das ganze eine Schauveranstaltung um von den eigenen Verbrechen abzulenken.
"Verbrechen gegen die Menschlichkeit" waren im Strafgesetzbuch 33-45 sicher nicht aufgeführt und die Nazi-Oberen hätten in dieser Hinsicht vermutlich völlig andere Vorstellungen gehabt.
Meine Aussage war jedoch, dass das Strafgesetzbuch des III. Reiches zur Verurteilung der in Nürnberg Angeklagten völlig ausgereicht hätte.
Whatever you do, do no harm!
Vielleicht. Dennoch haben die Sieger unter Verstoß gegen den uralten Rechtsgrundsatz "nulla poena, nullum crimen sine lege" neue Straftatbestände geschaffen und danach geurteilt.
Zudem haben sich die Sieger darauf beschränkt, die Besiegten anzuklagen. Der Luftkrieg, den Briten und Amerikaner explizit gegen die Zivilbevölkerung führten, war definitiv ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Wurde aber weder angeklagt, noch verurteilt.
Diese Art der Siegerjustiz wurde gerade von den Amis gepflegt. Denk nur an Saddam Hussein. Auch für ihn galt: vae victis. Den eigentlichen Verbrechern, Bush, Powell, Rumsfeld und wie sie alle hießen, wurde nie der Prozess gemacht.
„Die Windflügel sind Sakralbauten für ein neues Glaubensbekenntnis.“ (Hans-Werner Sinn)
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