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jochen53
09.02.2015, 00:40
Subventionierung deutscher Konzerne im Umweg über Staatshilfen für Abnehmerländer mit systemischer Korruption? Hört sich nach einem Geschäftsmodell an.
Wenn unsere Regierung bei BMW und Daimler direkt gekauft und die Karren dann an die griechischen Millionäre verschenkt hätte wäre es volkswirtschaftlich auf das Gleiche hinausgelaufen. Macht sich nur nicht so gut im Wahlkampf.

Nicht nur die Griechen haben über ihre Verhältnisse gelebt sondern ein Teil des deutschen Wirtschaftsbooms beruht auf ungedeckte Lieferantenkredite, irgendwann zahlbar vom deutschen Steuerzahler da Teil unserer Staatsverschuldung. Das ist "Nach mir die Sintflut" Politik vom Feinsten

BlackForrester
09.02.2015, 01:36
Ach, du willst die niedrigen Bruttolöhne lassen. Du willst nur die Sozialversicherungsbeiträge abschaffen und die Geringverdiener dadurch der privaten Versicherungswirtschaft zum Fraß vorwerfen. Du bist ja ein Halunke. Dann bist du genau so ein Verbrecher wie Schröder und seine Affenbande. Das würde die Situation der Geringverdiener erheblich verschlechtern. Geringverdiener zahlen ja gar keine Einkommenssteuer. Also könntest du nur an den Sozialversicherungsbeiträgen rumfummeln. Und dadurch verlieren die Geringverdiener die Leistungsansprüche in der gesetzlichen Alters- und Krankenversorgung und müssen sich stattdessen von der privaten Versicherungswirtschaft abzocken lassen.

Wie gut, dass solche ahnungslosen Stümper wie du in der Politik mittlerweile nicht mehr das Ruder in der Hand haben.


Geringverdiener bezahlen also keine "Einkommenssteuer" - träum weiter - nenn das Ding wie Du es willst, ab etwa 5,70 € / Std. bezahlst Du, bei einem Vollzeitjob und 40 Stunden Woche Steuern...ob ich das Ding nun Einkommens- oder Lohnsteuer nenne, der Effekt ist derselbe.

Die Frage ist, wer von uns Beiden der Halunke ist. Derjeniger (also Du und Deine Fraktion), welcher einem Geringverdiener maßlos in die Tasche greift und diesem (bei einem Mindestlohn von 8,50 € und Vollzeitbeschäftigung 40 Stunden die Woche) über 26% seines Einkommens mit Steuern und Abgaben belegt oder ich, der diesen Steuer- und Abgabensatz deutlich verringern will.

Ja, ich würde an das Steuersystem gehen...wer die Summe X verdient bezahltl die Summe Y an Steuern...basta...keine Ausnahmetatbestände, keine verdeckte Subventionierung, keine steuerliche Besserstellung und ja, bei den Unternehmen würde ich ebenso die steuerlichen Tatbestände massivst einschränken (und zwar auf betriebsnotwendige Ausgaben). Die Steuereinnahmen im Bereich der Lohn- und Einkommenssteuer würden durch die Decke gehen.

Richtig, ich würde AUCH an den Sozialversicherungsbeiträgen, wie Du es nennst, herumfummeln...und bei mir würde kein Geringverdiener auch nur EINEN Leistungsanspruch verlieren...sondern am Ende des Tages - bei weniger Beitrag - sogar mehr Leistungen erhalten.

Das muss das Ziel sein...seltsamerweise ausgerechnet mit denen, welche sich angeblich so für die Menschen (und da vor allem bei Menschen mit geringerem Einkommen) einsetzen, trifft man dabei auf erbittersten Widerstand.

Liegt vielleicht daran, dass dies eine urliberale Position ist...dass nämlich in einem Staatswesen die starken Schultern mehr Lasten zu tragen haben als die Schwachen,, der Staat aber nicht dazu da ist "Wohltaten" zu verteilen, sondern es den Schwachen ermöglicht Ihr Leben selber zu gestalten ohne am Willkürtropf staatlicher Leistungen zu hängen.

BlackForrester
09.02.2015, 01:45
Ich setze mich sowohl für eine Vermögens- und Erbschaftssteuer ein als auch für eine höhere Konzernbesteuerung. Das schließt sich nämlich gar nicht gegenseitig aus.



Vermögen wie Erbschaften sind - in der Regel - aus versteuertem Einkommen, gebildet worden und nur der Dumme erhebt eine Steuer auf etwas, wo nicht nur der Trickserei Tür und Tor geöffnet ist, sondern die Wirkung am Ende des Tages kontraproduktiv ist und eine exorbitante Steuerverwaltung erfordert und damit Kosten verursacht.

Zumindest die Erbschaftssteuer ist ein Einmaleffekt...da halte ich es lieber wie der dumme Bauer, der seinen Kuh, welche Milch gibt nicht schlachtet, sondern täglich melkt...sprich in besteurere die Erträge aus Vermögen und Erbschaften...damit habe ich dauerhaft Steuereinnahmen.

BlackForrester
09.02.2015, 01:48
Diese Möglichkeit gibt es gar nicht. Gäbe es diese Möglichkeit, hätte er sie schon vorher ergriffen. Das kann ich dir garantieren.

Du müsstest erstmal erklären, warum ein Unternehmer mit der Lohnkürzung erst bis zur Einführung des Mindestlohns warten sollte, wenn er auch vorher schon Leute findet, die die Arbeit für weniger Lohn machen.


Nun, es könnte Unternehmer geben, welche sich einst sagten...naja, ich muss meinen Arbeitnehmern schon 9, 10 € bezahlen, damit diese über die Runden kommen und muss eben schauen wie ich das Geld reinbringe...da nun aber klar ist, dass man mit 8,50 € seinen Lebensunterhalt bestreiten kann (das sage nicht ich, das sagen die Mindestlohnbefürworter) könnte so ein Unternehmer sagen...meine Annahme war falsch, 8,50 € reichen auch und ich muss mich nimmer so strecken...

BlackForrester
09.02.2015, 01:51
Nein, du kannst "DEN" Verbraucher nicht verantwortlich machen. Du kannst nur denjenigen verantwortlich machen, der den Schaden anrichtet ... und das sind eindeutig die Unternehmen.


Der Frisör um die Ecke, der einen fairen Lohn bezahlen und 15, 16 € für einen Haarschnitt verlangt ist also Schuld, wenn die Frisörkette X einen Haarschnitt für 8 - 10 € anbietet und der Verbraucher dann nicht mehr zum Frisör um die Ecke geht sondern zu der Frisörkette, welche bei diesem Preis nie und nimmer einen fairen oder auskömmlichen Lohn bezahlen kann.

Junge, Junge, Junge...da wird man sprachlos.

Skorpion968
09.02.2015, 02:02
Nun, es könnte Unternehmer geben, welche sich einst sagten...naja, ich muss meinen Arbeitnehmern schon 9, 10 € bezahlen, damit diese über die Runden kommen und muss eben schauen wie ich das Geld reinbringe...da nun aber klar ist, dass man mit 8,50 € seinen Lebensunterhalt bestreiten kann (das sage nicht ich, das sagen die Mindestlohnbefürworter) könnte so ein Unternehmer sagen...meine Annahme war falsch, 8,50 € reichen auch und ich muss mich nimmer so strecken...

:haha:

Junge, in welchem Universum lebst du eigentlich? Du glaubst immer noch, der Unternehmer zahle soviel Lohn, wie er zahlen könne.
Das ist der größte Schwachsinn. Der Unternehmer zahlt immer nur soviel Lohn, wie er mindestens zahlen muss.
Wenn er vor der Einführung des Mindestlohns 10 Euro gezahlt hat, dann nur deswegen, weil er für die Arbeit keine billigeren Arbeitskräfte auf dem Markt findet (Angebot und Nachfrage). Das ändert sich auch mit dem Mindestlohn nicht.

Skorpion968
09.02.2015, 02:06
Der Frisör um die Ecke, der einen fairen Lohn bezahlen und 15, 16 € für einen Haarschnitt verlangt ist also Schuld, wenn die Frisörkette X einen Haarschnitt für 8 - 10 € anbietet und der Verbraucher dann nicht mehr zum Frisör um die Ecke geht sondern zu der Frisörkette, welche bei diesem Preis nie und nimmer einen fairen oder auskömmlichen Lohn bezahlen kann.

Junge, Junge, Junge...da wird man sprachlos.

Sprachlos wird man bei dem Schwachsinn, den du hier schreibst, und bei deinem Unternehmerarschkriechertum.
Schuld sind natürlich die Unternehmer, die Dreckslöhne zahlen. Die zwingen alle anderen in den Konkurrenzkampf über Lohndumping.

Skorpion968
09.02.2015, 02:14
Vermögen wie Erbschaften sind - in der Regel - aus versteuertem Einkommen, gebildet worden und nur der Dumme erhebt eine Steuer auf etwas, wo nicht nur der Trickserei Tür und Tor geöffnet ist, sondern die Wirkung am Ende des Tages kontraproduktiv ist und eine exorbitante Steuerverwaltung erfordert und damit Kosten verursacht.

Zumindest die Erbschaftssteuer ist ein Einmaleffekt...da halte ich es lieber wie der dumme Bauer, der seinen Kuh, welche Milch gibt nicht schlachtet, sondern täglich melkt...sprich in besteurere die Erträge aus Vermögen und Erbschaften...damit habe ich dauerhaft Steuereinnahmen.

Erbschaften sind leistungsloses Einkommen. Der Erbe hat dafür nichts geleistet. Daher sind diese Einkommen hoch zu versteuern.
Es spielt dabei überhaupt keine Rolle, ob das Geld schonmal versteuert wurde. Jedes Geld wurde schon mal irgendwo versteuert.
Das Entscheidende ist: Es wurde vom Erblasser versteuert und nicht vom Erben. Geld wird immer dann versteuert, wenn es den Besitzer wechselt. In diesem Fall geht es vom Erblasser auf den Erben über. Also ist es zu versteuern. Und da es sich darüber hinaus um leistungsloses Einkommen handelt, ist es entsprechend hoch zu versteuern.

Dein Geschwätz von deiner Kuh zieht keinen Hering vom Teller. Dem Erben bleibt auch nach der Versteuerung immer noch leistungsloses Einkommen übrig. Es wird niemand geschlachtet!

Skorpion968
09.02.2015, 02:27
Geringverdiener bezahlen also keine "Einkommenssteuer" - träum weiter - nenn das Ding wie Du es willst, ab etwa 5,70 € / Std. bezahlst Du, bei einem Vollzeitjob und 40 Stunden Woche Steuern...ob ich das Ding nun Einkommens- oder Lohnsteuer nenne, der Effekt ist derselbe.

Die Frage ist, wer von uns Beiden der Halunke ist. Derjeniger (also Du und Deine Fraktion), welcher einem Geringverdiener maßlos in die Tasche greift und diesem (bei einem Mindestlohn von 8,50 € und Vollzeitbeschäftigung 40 Stunden die Woche) über 26% seines Einkommens mit Steuern und Abgaben belegt oder ich, der diesen Steuer- und Abgabensatz deutlich verringern will.

Du kannst immer noch nicht Steuern und Abgaben unterscheiden. Du raffst einfach nicht, dass die Abgaben nicht an den Staat gehen, sondern über Leistungsansprüche in der Alten- und Krankenversorgung wieder an den Beitragszahler zurückfließen. Zahlt er die Abgaben, die genauer gesagt Sozialversicherungsbeiträge heißen, nicht, muss er sich entsprechend privat versichern.


Ja, ich würde an das Steuersystem gehen...wer die Summe X verdient bezahltl die Summe Y an Steuern...basta...keine Ausnahmetatbestände, keine verdeckte Subventionierung, keine steuerliche Besserstellung und ja, bei den Unternehmen würde ich ebenso die steuerlichen Tatbestände massivst einschränken (und zwar auf betriebsnotwendige Ausgaben). Die Steuereinnahmen im Bereich der Lohn- und Einkommenssteuer würden durch die Decke gehen.

Richtig, ich würde AUCH an den Sozialversicherungsbeiträgen, wie Du es nennst, herumfummeln...und bei mir würde kein Geringverdiener auch nur EINEN Leistungsanspruch verlieren...sondern am Ende des Tages - bei weniger Beitrag - sogar mehr Leistungen erhalten.

Dass du in Wahrheit gar nicht alle Subventionen streichen würdest, hatten wir schon x-mal. Beim Ehegattensplitting bist du schon eingeknickt. Du würdest dir die Rosinen rauspicken.

Wenn du die Geringverdiener, also 1/4tel der Erwerbstätigen, beitragsfrei stellen willst, musst du bei den restlichen 3/4teln der Beitragszahler die Beiträge entsprechend erhöhen. Denn irgendwer muss es bezahlen. Meinen Segen hast du. Ich hab da kein Problem mit. Im Gegenteil. Ich bezweifle aber, dass du so eine Maßnahme in diesem Land der Nachuntentreter politisch durchsetzen kannst.

cornjung
09.02.2015, 12:57
Syriza hat die Wahl gewonnen, und hat die Lösung für die Schulden.

Alexis Tsipras fordert MILLIARDEN- REPARATIONEN von, ja von wem wohl ?

Maggie
09.02.2015, 13:06
Griechenland-Krise dürfte G20-Treffen bestimmen
Istanbul (awp/sda/reu) - Wenn sich am Montag die G20-Finanzminister in Istanbul treffen, dürfte ein Thema dominieren, das gar nicht auf der Tagesordnung steht: Griechenland.


"Es wird sowieso wieder nur auf die Frage hinauslaufen: Was macht Ihr mit den Griechen?", sagt ein hochrangiger europäischer Vertreter aus der Gruppe der 20 führenden Industrie -und Schwellenländer (G20). Auch der Sprecher des deutschen Finanzministers Wolfgang Schäuble räumt ein, dass das Thema am Rande der zweitägigen Konferenz eine gewichtige Rolle spielen dürfte.


Mit von der Partie sind die Finanzminister der vier grössten Euro-Länder. Neben Schäuble sind dessen Kollegen aus Frankreich, Italien und dem ständigen G20-Gastland Spanien vertreten. Sie sehen sich bereits einen Tag nach der Zusammenkunft wieder, nämlich bei einem Sondertreffen der Euro-Gruppe. Dort soll beraten werden, wie Griechenlands Schuldenprobleme gelöst werden können.
http://www.finanzen.ch/nachrichten/aktien/Griechenland-Krise-duerfte-G20-Treffen-bestimmen-1000486735




Griechenland-Poker: Tsipras schickt Börsen mit Kampfrede auf Talfahrt
Athen/Frankfurt am Main - Der Schuldenstreit zwischen Griechenland und seinen Gläubigern ist weltweit das Thema an den Finanzmärkten. Nachdem Ministerpräsident Alexis Tsipras die Verlängerung des Hilfsprogramms für sein Land kategorisch abgelehnt hat, starten die Börsen in vielen Ländern mit Verlusten in die Woche.


◾Der Athener Börsenindex fiel um bis zu fünf Prozent.
◾Insbesondere griechische Bankaktien verloren dramatisch an Wert, im Schnitt rund neun Prozent.
◾Die Risikoprämien für zehnjährige griechische Staatsanleihen stiegen zeitweise von 10,4 auf 11,1 Prozent - viel zu hoch, als dass sich das Land auf absehbare Zeit wieder selbst finanzieren könnte.
◾Der Dax Chart zeigen verlor bis zu zwei Prozent.
◾Der europäische Börsenindex EuroStoxx 50 Chart zeigen sackte um bis zu 1,7 Prozent ab.
◾Der französische CAC-40-Index verlor bis zu 1,41 Prozent.
◾Der Londoner FTSE-100-Index verlor zwischenzeitlich rund ein Prozent an Wert...
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/griechenland-tsipras-rede-schickt-boerse-in-den-keller-dax-im-minus-a-1017446.html


Bin mal gespannt, wie lange es noch dauert, bis sie den Griechen nachgeben?

BlackForrester
09.02.2015, 16:05
Du kannst immer noch nicht Steuern und Abgaben unterscheiden. Du raffst einfach nicht, dass die Abgaben nicht an den Staat gehen, sondern über Leistungsansprüche in der Alten- und Krankenversorgung wieder an den Beitragszahler zurückfließen. Zahlt er die Abgaben, die genauer gesagt Sozialversicherungsbeiträge heißen, nicht, muss er sich entsprechend privat versichern.

Dass du in Wahrheit gar nicht alle Subventionen streichen würdest, hatten wir schon x-mal. Beim Ehegattensplitting bist du schon eingeknickt. Du würdest dir die Rosinen rauspicken.

Wenn du die Geringverdiener, also 1/4tel der Erwerbstätigen, beitragsfrei stellen willst, musst du bei den restlichen 3/4teln der Beitragszahler die Beiträge entsprechend erhöhen. Denn irgendwer muss es bezahlen. Meinen Segen hast du. Ich hab da kein Problem mit. Im Gegenteil. Ich bezweifle aber, dass du so eine Maßnahme in diesem Land der Nachuntentreter politisch durchsetzen kannst.



Ob man das Ding nun Steuern oder Abgaben nennt ist irrelevant...ein nicht geringer Teil der Rentenbeiträge fließt eben NICHT an den Beitragszahler zurück, sondern wird zweckentfremdet für Rentenleistungen bezahlt, welchen auch NIE nur ein Cent Beitrag gegenübergestanden ist und wirkt daher am Ende des Tages wie eine Steuer (welche allerdings nur der Arbeitnehmer / Arbeitgeber zu bezahlen hat.,

Du solltest wohl den Unterschied zwischen steuerlichen Ausnahmetatbestand oder Subvention...und dem steuerfreien Existenzminimum kennen.
Ja, ich nehme in Kauf, dass davon die Frau / der Mann profitiert, dessen Partner über ein sehr hohes Einkommen verfügt. Das ist aber nicht meine Intension (und zeigt nur Deine Denkart)...von diesem steuerfreien Existenzminimum profitieren auch und vor allem Paare ohne hohes Einkommen, wo der eine Partner, aus welchen Grunden auch immer, unter diesem steuerfreien Existenzminimum verdient...die sind auf jeden Cent angewiesen und denen besteuere ich zumindest diesen letzten Cent nicht weg. Da ich aber ALLE gleich behandeln muss nehme ich halt in Kauf, dass es auch Nutznießer am System gibt, welche dies eigentlich nicht nötig hätten.
Dass Du dagegen bist zeigt nur einmal mehr Deine Denkart - so tun als hätte man ein Herz für "Arme" und in der Realität genau die, welche zum Leben zuwenig und zum sterben zuviel haben steuer- und abgabentechnisch auszubeuten.

Beitragsfrei wäre ein Traum und wohl - bei genauer Betrachtung - nicht zu finanzieren, also nehme ich als Vorbild das schweizer Rentensystem....JEDER bezahlt und zwar nach seinem Einkommen, welches erzielt wird...also Lohn, Zinsen, Mieten, Pachten, Dividen, Boni etc. Eine Reduzierung der Beitragssätze um 50% wäre keine irreale Annahme und davon profitiert vor allem der Geringverdiener...das MUSS das Ziel sein.

Schlummifix
09.02.2015, 16:15
:lach: nachdem sich die Griechen durch Betrug in den Euroraum gemogelt haben, wollen sie jetzt 162 Milliarden Euro von den Deutschen, für 1942. Oder jedenfalls mind. 11 Mrd. für irgendso einen Kredit vor 70 Jahren.
Zu dem Pa....fehlen mir echt die Worte.

BlackForrester
09.02.2015, 16:42
Sprachlos wird man bei dem Schwachsinn, den du hier schreibst, und bei deinem Unternehmerarschkriechertum.
Schuld sind natürlich die Unternehmer, die Dreckslöhne zahlen. Die zwingen alle anderen in den Konkurrenzkampf über Lohndumping.


Was würde wohl passieren, wenn man dem Frisör um die Ecke, der seine Arbeitnehmer fair bezahlt Tür und Tor einrennt und die Frisörkette X mit dem Geschäftsmodell "Lohndumping" meidet...wie zwingt dann die Frisörkette X, welche unsittlich entlohnt, den Frisör um die Ecke zum Lohndumping.

Das musst Du jetzt aber schon genau erzählen wie das geht...

Truitte
09.02.2015, 16:52
:lach: nachdem sich die Griechen durch Betrug in den Euroraum gemogelt haben, wollen sie jetzt 162 Milliarden Euro von den Deutschen, für 1942. Oder jedenfalls mind. 11 Mrd. für irgendso einen Kredit vor 70 Jahren.
Zu dem Pa....fehlen mir echt die Worte.
Was uns wirklich blüht, ist Griechenland. Dort gibt es drei Möglichkeiten: Rauswerfen, hart bleiben oder nachgeben. Der Rauswurf fällt schwer, da die bestehenden Verträge diesen nicht vorgesehen haben. Mit dem Rauswurf würden alle Vertragsverhältnisse in der EU unsicher. Griechenland würde sich neu orientieren, und da böte sich Rußland an. Piräus wäre ein guter Hafen für die russische Schwarzmeerflotte... Hart bleiben stürzt das Land ins Chaos. Die ganzen Hilfsgelder sind ja nicht an das Land oder gar die Bevölkerung geflossen, sondern an die Großbanken, die damit ihre Wettschulden bei Goldman Sucks bezahlt haben. Die Banken sind deshalb nicht stabiler als vor sieben Jahren, zur Zeit der Lehman-Pleite. Härte dürfte dazu führen, daß die Griechen von selbst austreten, sich neu orientieren und Piräus... Bleibt also nur noch nachgeben. Das heißt, Griechenland bekommt in irgendeiner Form Geld und Zahlungserleichterungen. Dann aber kann man diese Portugal nicht verweigern. Anschließend halten Spanien und Italien die Hände auf... Steht die EU das durch? Aber sicher, die EU ist schließlich die Beamtenfestung in Brüssel, da fragt man nicht nach den Völkern Europas. Zumal das Geld ja vorhanden ist: auf den deutschen Sparkonten. Bei einem Freibetrag in Höhe von 10.000 Euro sind die meisten Deutschen nicht betroffen. Alles, was darüber liegt, bezahlt ein "Sonderopfer Europa", sagen wir, 33% der Guthaben. Das trifft Wohlstandsrentner und Besserverdienende, also hoffentlich jene, die mit "Hinterdeppendorf ist bunt" auf die Straße gehen. Wer sein Geld in Aktien oder Edelmetallen angelegt hat, ist nicht betroffen. Vielleicht kommt auch eine Wohnraumabgabe, die jeder zu entrichten hat, der in einer zu großen Wohnung haust und nicht bereit ist, einen oder mehrere Asylbewerber aufzunehmen.
Dies könnte im Frühjahr auf uns zukommen. Nicht schon im März, aber ab April droht dies. Aber vielleicht hilft uns ja das Quantitative Easing der EZB. Wenn Draghi Monat für Monat 60 Milliarden frisch gedruckte Euro in den Wirtschaftskreislauf pumpt, erzeugt er jene Inflation, die er die ganze Zeit herbeisehnt. Der Italiener beschert uns auf diese Weise allen die Lira. Die Aktienkurse steigen, und wenn der Dollar 12,50 Euro kostet, erreichen wir ganz sicher DAX 50.000. Der Liter Benzin kostet dann 20,- Euro, womit die Grüninnen sicher sehr zufrieden sein dürften. Das Sparbuch der Oma Tüttelbeck wird nicht angetastet, also das, was dort als Guthaben vermerkt ist. Kaufen kann sie sich dafür nicht mehr viel, aber das ist immerhin besser, als Piräus der russischen Schwarzmeerflotte zu überlassen.
Heute gelesen bei:http://www.michaelwinkler.de/Kommentar.html

BlackForrester
09.02.2015, 16:55
Nicht nur die Griechen haben über ihre Verhältnisse gelebt sondern ein Teil des deutschen Wirtschaftsbooms beruht auf ungedeckte Lieferantenkredite, irgendwann zahlbar vom deutschen Steuerzahler da Teil unserer Staatsverschuldung. Das ist "Nach mir die Sintflut" Politik vom Feinsten



Schau Dir doch einfach die Staatsverschuldung an...seit den Zeiten eines Brandt lebt man in diesem Lande massivst über die Verhältnisse um am Ende des Tages sind wir auf dem gleichen Weg wie Griechenland.
1980 lag die Verschuldungsquote in diesem Lande bei rund 30%, gemessen am BIP, 2013 waren es in etwa 81%...in etwas mehr als eine Generation hat sich also die Verschuldung um die Faktor 2,7 erhöht....und nun gibt es in diesem Lande Parteien, welche nicht die Bremse treten wollen, sondern Jahr für Jahr kräftig ´draufsatteln (z.B. grün-rot im Lande, welche die Verschuldung des Ländles seit Regierungsantritt um etwa 5,5%-Punkte erhöht haben), was am Ende zur Folge haben wird, nein muss, dass auch dieser Staat implodieren wird, ja muss.

BlackForrester
09.02.2015, 17:18
Fakt ist: Die Große Koalition hat den Mindestlohn beschlossen mit 70% der Wählerstimmen. Punkt. Aus.



Bezogen auf die abgegebenen Wählerstimmen (und den entsprechenden Parteiprogrammen) gibt es in Deutschland keine Mehrheit für einen Mindestlohn - die Mehrheit der abgegebenen Stimmen hat bei der Wahl Parteien gewählt, welche gegen einen gesetzlichen Mindestlohn votiert haben.

Richtig ist, dass die große Koalition den Mindestlohn beschlossen hat...aber nicht mit 70% der Wählerstimmen, sondern einzig und alleinen aus Gründen eines parteipolitischen Kuhhandels, welcher es in Deutschland erlaubt, dass Minderheiten der Mehrheit der Bürger Ihren Willen aufzwingen (können) und dieser parteipolitische Kuhhandel ist nicht das Ergebnis des Wählerwillens...sondern das Ergebnis des Mißbrauches derselben.

Für fast keine Entscheidung dieser Koalition kann diese Koalotion für sich in Anspruch nehmen die Mehrheit der Wähler zu vertreten oder in deren Auftrag zu handeln...

Du kannst Dir jetzt den Mindestlohn, die Mütterrente, die Rente mit 63, die Autobahnmaut und was weiß ich noch nicht alles schönreden mit - die Mehrheit der Wähler wollte dies...warum haben die Wähler dann nicht so entschieden? Nein, mein Bester - hier zwingt eine Minderheit der Mehrheit Ihren Willen auf und nennt dies auch noch "demokratisch".

Rhino
09.02.2015, 17:57
Ist schon was weiter und muss vielleicht seine eigene Diskussion haben:

Alexis Tsipras fordert Reparationen von Deutschlandhttp://i0.web.de/image/668/30427668,pd=3,f=teaser-l/alexis-tsipras.jpg
Tsipras und das falsche Lächeln (http://web.de/magazine/politik/alexis-tsipras-gianis-varoufakis-steckt-fassade-30427838)
Körpersprachen-Experte entschlüsselt den griechischen Ministerpräsidenten.




Tsipras ging auch auf ein Deutschland betreffendes Wahlversprechen ein. Seine Regierung werde von Berlin Wiedergutmachung für Zerstörungen während des Zweiten Weltkrieges sowie die Rückzahlung eines Zwangskredits fordern, der Griechenland für die Besatzungskosten abgenötigt worden war. Berlin hat wiederholt signalisiert, dass die Reparationsfrage für Deutschland erledigt sei.
Eine von den griechischen Behörden ausgearbeitete Studie über den Umfang der Forderungen ist bereits dem Parlament vorgelegt worden. Die obersten griechischen Juristen prüfen zurzeit, wie mögliche Reparationsforderungen an Deutschland erhoben werden können. Die Ergebnisse werden als streng geheim eingestuft. Widerstandsorganisationen nennen seit Jahren einen Gesamtbetrag von 162 Milliarden Euro ohne Zinsen für alle Reparationsforderungen.
Neben Entschädigungen für Sachwerte und Menschenleben geht es um einen Zwangskredit in Höhe von ursprünglich 476 Millionen Reichsmark, den die Bank von Griechenland 1942 der Deutschen Reichsbank zur Deckung der Besatzungskosten gewährt hatte. Ende Januar waren einige Informationen aus einem vertraulichen Bericht des griechischen Rechnungshofs zu diesem Zwangskredit an die griechische Presse durchgesickert. Demnach will Athen nun elf Milliarden Euro von Berlin für Zinsen und Tilgung dieses Zwangskredits fordern. (cai/dpa)

Skorpion968
09.02.2015, 18:17
Ob man das Ding nun Steuern oder Abgaben nennt ist irrelevant...ein nicht geringer Teil der Rentenbeiträge fließt eben NICHT an den Beitragszahler zurück, sondern wird zweckentfremdet für Rentenleistungen bezahlt, welchen auch NIE nur ein Cent Beitrag gegenübergestanden ist und wirkt daher am Ende des Tages wie eine Steuer (welche allerdings nur der Arbeitnehmer / Arbeitgeber zu bezahlen hat.,

Falsch. Steuern sind keine Sozialversicherungsbeiträge und Sozialversicherungsbeträge sind keine Steuern!

Selbstverständlich fließen die Sozialversicherungsbeiträge an den Beitragszahler zurück. Er erwirbt damit Leistungsansprüche in der Kranken- und Altersversorgung.


Du solltest wohl den Unterschied zwischen steuerlichen Ausnahmetatbestand oder Subvention...und dem steuerfreien Existenzminimum kennen.
Ja, ich nehme in Kauf, dass davon die Frau / der Mann profitiert, dessen Partner über ein sehr hohes Einkommen verfügt. Das ist aber nicht meine Intension (und zeigt nur Deine Denkart)...von diesem steuerfreien Existenzminimum profitieren auch und vor allem Paare ohne hohes Einkommen, wo der eine Partner, aus welchen Grunden auch immer, unter diesem steuerfreien Existenzminimum verdient...die sind auf jeden Cent angewiesen und denen besteuere ich zumindest diesen letzten Cent nicht weg. Da ich aber ALLE gleich behandeln muss nehme ich halt in Kauf, dass es auch Nutznießer am System gibt, welche dies eigentlich nicht nötig hätten.
Dass Du dagegen bist zeigt nur einmal mehr Deine Denkart - so tun als hätte man ein Herz für "Arme" und in der Realität genau die, welche zum Leben zuwenig und zum sterben zuviel haben steuer- und abgabentechnisch auszubeuten.

Jetzt kommt wieder die ganze Litanei an dümmlichen Ausreden. :haha:

Junge, du willst gar nicht alle Subventionen abschaffen. Sei doch wenigstens ehrlich und gib es doch wenigstens zu. Dein ganzes Gelaber ist eine einzige Mogelpackung! Du schwingst große Reden, aber wenn es dann an die Umsetzung geht, pickst du dir die Rosinen raus. Vermutlich profitierst du selbst vom Ehegattensplittung. Das darf natürlich nicht abgeschafft werden. :D

Aber der armen Krankenschwester, die ebenfalls auf jeden Cent angewiesen ist, willst du die Steuerbefreiung ihrer Nachtzulagen wegnehmen. Da ist es dann plötzlich wieder egal, dass die jeden Cent umdrehen muss. Bei der Ehefrau wird rumgeheult, bei der Krankenschwester ist es Wurst.

Junge, du bist eine einzige Lachnummer. Dein Geschwätz zeigt deutlich, wohin es führt, wenn solche Rosinenpicker deiner Sorte solche politischen Entscheidungen treffen. NEIN DANKE!

Skorpion968
09.02.2015, 18:27
Was würde wohl passieren, wenn man dem Frisör um die Ecke, der seine Arbeitnehmer fair bezahlt Tür und Tor einrennt und die Frisörkette X mit dem Geschäftsmodell "Lohndumping" meidet...wie zwingt dann die Frisörkette X, welche unsittlich entlohnt, den Frisör um die Ecke zum Lohndumping.

Das musst Du jetzt aber schon genau erzählen wie das geht...

Der nächste billige Versuch die Schuld abzuwälzen.

Ich sags dir nochmal: Der Verbraucher ist keine einheitliche Person und er hat kein einheitliches Bewusstsein. Deswegen ist es gar nicht möglich, so eine konzertierte Aktion durchzuführen, dass plötzlich alle dem anderen die Tür einrennen. Wie soll das funktionieren? Es wird immer welche geben, die lieber zu diesem Frisör gehen (aus welchen Gründen auch immer) und es wird welche geben, die lieber zu einem anderen Frisör gehen. So ist die Realität. Das lässt sich nicht ändern!

Unter dieser Tatsache ist es der Unternehmer mit den Dreckslöhnen, der alle anderen dazu zwingt den Konkurrenzkampf über Lohndumping auszutragen.
Daran ändert es auch nichts, wenn du 1000mal die Schuld von der heiligen Unternehmerkuh auf den Verbraucher abschiebst.

Skorpion968
09.02.2015, 18:42
Bezogen auf die abgegebenen Wählerstimmen (und den entsprechenden Parteiprogrammen) gibt es in Deutschland keine Mehrheit für einen Mindestlohn - die Mehrheit der abgegebenen Stimmen hat bei der Wahl Parteien gewählt, welche gegen einen gesetzlichen Mindestlohn votiert haben.

Richtig ist, dass die große Koalition den Mindestlohn beschlossen hat...aber nicht mit 70% der Wählerstimmen, sondern einzig und alleinen aus Gründen eines parteipolitischen Kuhhandels, welcher es in Deutschland erlaubt, dass Minderheiten der Mehrheit der Bürger Ihren Willen aufzwingen (können) und dieser parteipolitische Kuhhandel ist nicht das Ergebnis des Wählerwillens...sondern das Ergebnis des Mißbrauches derselben.

Für fast keine Entscheidung dieser Koalition kann diese Koalotion für sich in Anspruch nehmen die Mehrheit der Wähler zu vertreten oder in deren Auftrag zu handeln...

Du kannst Dir jetzt den Mindestlohn, die Mütterrente, die Rente mit 63, die Autobahnmaut und was weiß ich noch nicht alles schönreden mit - die Mehrheit der Wähler wollte dies...warum haben die Wähler dann nicht so entschieden? Nein, mein Bester - hier zwingt eine Minderheit der Mehrheit Ihren Willen auf und nennt dies auch noch "demokratisch".

Jetzt hör doch mal auf zu flennen. Du bist ja genauso erbärmlich wie dieser Leichtmatrose.
Selbstverständlich steht hinter der Großen Koalition die große Mehrheit der Wählerstimmen. Dass das nicht bedeutet, dass man in allen politischen Fragen exakt der gleichen Ansicht sein muss, kapiert normalerweise sogar ein 10jähriger. Du scheinbar nicht.
Es ist ganz normal, dass man in jeder Koalition Verhandlungen führen und Kompromisse schließen muss, weil die in der Koalition vertretenen Parteien eben nicht in allen politischen Fragen exakt die gleichen Ansichten haben. Man muss immer den gemeinsamen Nenner finden. Und das ist hier zum Beispiel der Mindestlohn.

In allen Untersuchungen und Umfragen zeigt sich, dass stabil immer 70-80% der Bundesbürger FÜR den Mindestlohn sind.
Das kannst du persönlich scheiße finden. Da kannst du rumheulen bis der Arzt kommt oder wild mit den Ärmchen rudern, dass du in einer angeblichen Mehrheit von einer Minderheit unterdrückt wirst. Armes Schwein! Du hast aber keine Mehrheit. Die Mehrheit ist FÜR den Mindestlohn.
Du bist lediglich in einer erbärmlichen Minderheit, die immer sofort losflennt wie die Rotzblagen, wenn sie ihren Willen nicht kriegt. Lachnummer!

Maggie
09.02.2015, 19:46
Heute Abend, 20:15 Uhr ARD
HART ABER FAIR: Griechenlands Schuldenpoker - zieht uns der Süden über den Tisch?
http://www1.wdr.de/daserste/hartaberfair/

JackGinger
09.02.2015, 21:57
Hmm da fehlen mir in der Runde ein paar Menschen mit Profil....sicher wird viel darüber geredet, dass man ja doch nett zu Griechenland sein mag und das sie ja schon auch irgendwie Opfer sind aber das die selber was tun müssen und daher die Troika wieder her muss.

Ein Vertreter für den Grexit in der Runde finde ich sollte sein....vielleicht ein Engländer das nicht immer die Afd her halten muss.



Was Wählerstimmen angeht. Ich denke es sollte bei wichtigen Themen wie einer Transferunion, TTIP etc. eine Volksabstimmung geben. Das Statement, die Menschen wissen nicht was gut für sie ist und man brauch die Regulation von einer politischen Ebene zwischen den Wählern und Themen ist höchst undemokratisch.

BlackForrester
09.02.2015, 23:26
Jetzt hör doch mal auf zu flennen. Du bist ja genauso erbärmlich wie dieser Leichtmatrose.
Selbstverständlich steht hinter der Großen Koalition die große Mehrheit der Wählerstimmen. Dass das nicht bedeutet, dass man in allen politischen Fragen exakt der gleichen Ansicht sein muss, kapiert normalerweise sogar ein 10jähriger. Du scheinbar nicht.
Es ist ganz normal, dass man in jeder Koalition Verhandlungen führen und Kompromisse schließen muss, weil die in der Koalition vertretenen Parteien eben nicht in allen politischen Fragen exakt die gleichen Ansichten haben. Man muss immer den gemeinsamen Nenner finden. Und das ist hier zum Beispiel der Mindestlohn.

In allen Untersuchungen und Umfragen zeigt sich, dass stabil immer 70-80% der Bundesbürger FÜR den Mindestlohn sind.
Das kannst du persönlich scheiße finden. Da kannst du rumheulen bis der Arzt kommt oder wild mit den Ärmchen rudern, dass du in einer angeblichen Mehrheit von einer Minderheit unterdrückt wirst. Armes Schwein! Du hast aber keine Mehrheit. Die Mehrheit ist FÜR den Mindestlohn.
Du bist lediglich in einer erbärmlichen Minderheit, die immer sofort losflennt wie die Rotzblagen, wenn sie ihren Willen nicht kriegt. Lachnummer!


Zum Mindestlohn - die CDU 34,1%, CSU 7,4%, FDP4,8%, AfD 4,7% - macht in Summe mindestens 51% der Wähler, welche Parteien gewählt haben, welche gegen den Mindestlohn votiert haben. Dies steht im fundamentalen Gegensatz zu Deiner Aussage, dass 70 - 80% der Bundesbürger FÜR den Mindestlohn wären...zumindest die Mehrheit der Wähler hat Parteien gewählt, welche GEGEN den Mindestlohn votiert haben. Das ist nun einmal ein Fakt.
Die von Dir zitierten Untersuchungen und Umfragen stehen also im fundamentalen Widerspruch zu der entsprechenden Stimmabgabe...aber so what...das ist doch nicht die Problematik an sich, sondern nur ein Beispiel - wie die Mütterrente, die Rente mit 63 oder vor Jahren die Absenkung der MwSt. für Übernachtungsleistungen im Hotel- und Gaststättengewerbe, der Einführung der Ökosteuier und vieles mehr.

Was Du als flennen bezeichnest, ist, unabhängig von politischer Einstellung, unabhängig vom Parteiname und unabhängig der daraus resultierender Entscheidungen ein Demokratieproblem, indem nämlich politische Entscheidungen getroffen , für welche die Mehrheit der Bürger (oder Wähler) eben NICHT votiert und dies heißt am Ende eben, dass eine Minderheit über die Mehrheit bestimmt und dies widerspricht fundamental dem Demokratiegedanke...dies ist eigentlich das Gebahren totalitärer Systeme, wo man aus eigener Machtvollkommenheit entscheidet bzw. entscheiden kann.

Ja, die parteipolitische Ausrede man müsse in Koalitionen "Kompromisse" schließen ist die Demokratielüge deutscher Parteien, welche damit einzig und alleine Ihren Machtanspruch begründen und die unwahre Behauptung aufstellen, man wäre mit Mehrheit gewählt worden um nicht eingestehen zu müssen, dass man den Machtanspruch hat selbst gegen den erklärten und bei einer Wahl dokumentierten Mehrheitswillen der Bürger die nur von einer Minderheit gewollten politischen Entscheidungen umsetzen zu dürfen.

Du redest mit Deiner Begründung dem Wahlbetrug das Wort - nämlich dass es durchaus legitim ist, dass eine Partei gegen den Willen der Wähler, welche diese Partei gewählt haben, politische Entscheidungen treffen darf und kann.
Genau DAS ist für mich eines, wenn nicht sogar das, Hauptproblem, warum Menschen nicht mehr zu Wahl gehen...man wählt eine Partei und am Ende des Tages tut diese Partei genau das, wofür man diese Partei eben nicht gewählt hat.

JackGinger
09.02.2015, 23:31
Deswegen....Volksabstimmung!

BlackForrester
09.02.2015, 23:44
Der nächste billige Versuch die Schuld abzuwälzen.

Ich sags dir nochmal: Der Verbraucher ist keine einheitliche Person und er hat kein einheitliches Bewusstsein. Deswegen ist es gar nicht möglich, so eine konzertierte Aktion durchzuführen, dass plötzlich alle dem anderen die Tür einrennen. Wie soll das funktionieren? Es wird immer welche geben, die lieber zu diesem Frisör gehen (aus welchen Gründen auch immer) und es wird welche geben, die lieber zu einem anderen Frisör gehen. So ist die Realität. Das lässt sich nicht ändern!

Unter dieser Tatsache ist es der Unternehmer mit den Dreckslöhnen, der alle anderen dazu zwingt den Konkurrenzkampf über Lohndumping auszutragen.
Daran ändert es auch nichts, wenn du 1000mal die Schuld von der heiligen Unternehmerkuh auf den Verbraucher abschiebst.


Der Frisör war nur stellvertretend...also versuche es nochmals.
Wer zwingt den Verbraucher dort seine Waren, Produkte, Dienstleistungen zu beziehen, wo man als Verbraucher weiß, dass dieser "Unternehmer" das Geschäftsmodell Lohndumping betreibt.

Deine Argumentation ist in etwa wie folgt:
In einer Ortschaft gilt Tempo 50, ich fahre mit meinem Benz aber 100 und nun ist die entsprechende Kommune schuld, wenn diese per Radar die Geschwindigkeit kontrolliert und ich mit 100 in den Radar brettere. Nichts anderes behauptest Du im übertragenen Sinne.

Man trifft Tag für Tag Entscheidungen und - man hat diese getroffenen Entscheidungen zu verantworten. Wenn also die Mehrheit der Verbraucher zu einem Lohndumper rennt um dort Waren, Produkte und Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen, so liegt dies in der Verantwortung dieser Verbraucher und nur in der Verantwortung dieser Verbraucher.
Dass diese Entscheidung dann zur Folge haben wird, nein haben muss, dass auch andere Unternehmen dann zum Mittel des Lohndumpings greifen müssen ist die logische Folge des mehrheitlichen Verbraucherverhaltens und von diesen Verbrauchern so gewollt.

Dass dies nicht in Dein Weltbild passt ist mir durchaus klar - dies einzugestehen würde bedeuten, dass Du Dein Unternehmerbild der raffgierigen Unternehmer überdenken müsstest und dann zum Ergebnis kommst, dass die Unternehmer, zu einem nicht unwesentlichen Teil, die getriebenen des Verbraucherverhaltens sind.

Skorpion968
09.02.2015, 23:44
Zum Mindestlohn - die CDU 34,1%, CSU 7,4%, FDP4,8%, AfD 4,7% - macht in Summe mindestens 51% der Wähler, welche Parteien gewählt haben, welche gegen den Mindestlohn votiert haben.

Nein. Die haben nicht gegen den Mindestlohn votiert. Mal abgesehen von der FDP, die sowieso nicht ins Parlament gekommen ist (AfD übrigens auch nicht), hat keiner von denen gegen den Mindestlohn votiert. Sonst hätten sie ihn ja nicht eingeführt Dummkopf!
Schon vor der Wahl war sogar die Merkel für den Mindestlohn.

Maggie
09.02.2015, 23:48
Hmm da fehlen mir in der Runde ein paar Menschen mit Profil....sicher wird viel darüber geredet, dass man ja doch nett zu Griechenland sein mag und das sie ja schon auch irgendwie Opfer sind aber das die selber was tun müssen und daher die Troika wieder her muss.

Ein Vertreter für den Grexit in der Runde finde ich sollte sein....vielleicht ein Engländer das nicht immer die Afd her halten muss.



Was Wählerstimmen angeht. Ich denke es sollte bei wichtigen Themen wie einer Transferunion, TTIP etc. eine Volksabstimmung geben. Das Statement, die Menschen wissen nicht was gut für sie ist und man brauch die Regulation von einer politischen Ebene zwischen den Wählern und Themen ist höchst undemokratisch.

Interessanterweise waren die Meinungen der Gäste gar nicht so verkehrt, wenn man von Lafontaine und einem von der Attack-Bewegung einmal absieht. Sogar Fahimi hatte ganz vernünftige Ansichten.

JackGinger
09.02.2015, 23:51
Die sie aber in der Realität nicht umsetzt. Die FDP hätte gegen den ESM votieren sollen würden sie so handeln wie sie sprechen. Ich bin gespannt wie es weiter geht und hoffe, dass es keine weiteren Feilscherein mit Griechenland gibt sondern einfach der Geldhahn und die Transferunion ausgesetzt wird und das erste Land freiwillig den Euro verlässt.

Skorpion968
09.02.2015, 23:52
Der Frisör war nur stellvertretend...also versuche es nochmals.
Wer zwingt den Verbraucher dort seine Waren, Produkte, Dienstleistungen zu beziehen, wo man als Verbraucher weiß, dass dieser "Unternehmer" das Geschäftsmodell Lohndumping betreibt.

Woher soll der Verbraucher das eigentlich wissen? Meinst du, das steht über der Eingangstür?


Deine Argumentation ist in etwa wie folgt:
In einer Ortschaft gilt Tempo 50, ich fahre mit meinem Benz aber 100 und nun ist die entsprechende Kommune schuld, wenn diese per Radar die Geschwindigkeit kontrolliert und ich mit 100 in den Radar brettere. Nichts anderes behauptest Du im übertragenen Sinne.

Man trifft Tag für Tag Entscheidungen und - man hat diese getroffenen Entscheidungen zu verantworten. Wenn also die Mehrheit der Verbraucher zu einem Lohndumper rennt um dort Waren, Produkte und Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen, so liegt dies in der Verantwortung dieser Verbraucher und nur in der Verantwortung dieser Verbraucher.
Dass diese Entscheidung dann zur Folge haben wird, nein haben muss, dass auch andere Unternehmen dann zum Mittel des Lohndumpings greifen müssen ist die logische Folge des mehrheitlichen Verbraucherverhaltens und von diesen Verbrauchern so gewollt.

Dass dies nicht in Dein Weltbild passt ist mir durchaus klar - dies einzugestehen würde bedeuten, dass Du Dein Unternehmerbild der raffgierigen Unternehmer überdenken müsstest und dann zum Ergebnis kommst, dass die Unternehmer, zu einem nicht unwesentlichen Teil, die getriebenen des Verbraucherverhaltens sind.


Deine jämmerlichen Versuche, die Schuld von der heiligen Unternehmerkuh auf die Verbraucher abzuwälzen, langweilen mich nur noch.

Dr Mittendrin
09.02.2015, 23:54
Nein. Die haben nicht gegen den Mindestlohn votiert. Mal abgesehen von der FDP, die sowieso nicht ins Parlament gekommen ist (AfD übrigens auch nicht), hat keiner von denen gegen den Mindestlohn votiert. Sonst hätten sie ihn ja nicht eingeführt Dummkopf!
Schon vor der Wahl war sogar die Merkel für den Mindestlohn.

Merkel wusste vor der Wahl schon von einer grossen Koalition.

Dr Mittendrin
09.02.2015, 23:55
Zum Mindestlohn - die CDU 34,1%, CSU 7,4%, FDP4,8%, AfD 4,7% - macht in Summe mindestens 51% der Wähler, welche Parteien gewählt haben, welche gegen den Mindestlohn votiert haben. Dies steht im fundamentalen Gegensatz zu Deiner Aussage, dass 70 - 80% der Bundesbürger FÜR den Mindestlohn wären...zumindest die Mehrheit der Wähler hat Parteien gewählt, welche GEGEN den Mindestlohn votiert haben. Das ist nun einmal ein Fakt.
Die von Dir zitierten Untersuchungen und Umfragen stehen also im fundamentalen Widerspruch zu der entsprechenden Stimmabgabe...aber so what...das ist doch nicht die Problematik an sich, sondern nur ein Beispiel - wie die Mütterrente, die Rente mit 63 oder vor Jahren die Absenkung der MwSt. für Übernachtungsleistungen im Hotel- und Gaststättengewerbe, der Einführung der Ökosteuier und vieles mehr.

Was Du als flennen bezeichnest, ist, unabhängig von politischer Einstellung, unabhängig vom Parteiname und unabhängig der daraus resultierender Entscheidungen ein Demokratieproblem, indem nämlich politische Entscheidungen getroffen , für welche die Mehrheit der Bürger (oder Wähler) eben NICHT votiert und dies heißt am Ende eben, dass eine Minderheit über die Mehrheit bestimmt und dies widerspricht fundamental dem Demokratiegedanke...dies ist eigentlich das Gebahren totalitärer Systeme, wo man aus eigener Machtvollkommenheit entscheidet bzw. entscheiden kann.

Ja, die parteipolitische Ausrede man müsse in Koalitionen "Kompromisse" schließen ist die Demokratielüge deutscher Parteien, welche damit einzig und alleine Ihren Machtanspruch begründen und die unwahre Behauptung aufstellen, man wäre mit Mehrheit gewählt worden um nicht eingestehen zu müssen, dass man den Machtanspruch hat selbst gegen den erklärten und bei einer Wahl dokumentierten Mehrheitswillen der Bürger die nur von einer Minderheit gewollten politischen Entscheidungen umsetzen zu dürfen.

Du redest mit Deiner Begründung dem Wahlbetrug das Wort - nämlich dass es durchaus legitim ist, dass eine Partei gegen den Willen der Wähler, welche diese Partei gewählt haben, politische Entscheidungen treffen darf und kann.
Genau DAS ist für mich eines, wenn nicht sogar das, Hauptproblem, warum Menschen nicht mehr zu Wahl gehen...man wählt eine Partei und am Ende des Tages tut diese Partei genau das, wofür man diese Partei eben nicht gewählt hat.

70 - 80 % der Bürger sind vom Mindestlohn nicht betroffen, also wozu.

BlackForrester
09.02.2015, 23:57
Falsch. Steuern sind keine Sozialversicherungsbeiträge und Sozialversicherungsbeträge sind keine Steuern!

Selbstverständlich fließen die Sozialversicherungsbeiträge an den Beitragszahler zurück. Er erwirbt damit Leistungsansprüche in der Kranken- und Altersversorgung.


Ist dies unstrittig?
Nein...nur werden auch den sozialen Sicherungskassen Leistungen befriedigt, wo keine Beitragszahlungen gegenüberstehen und dies mindert die Leistungen, welche den Beitragszahlern gewährt werden und daher haben die Sozialversicherungsbeiträge, in Teilen, die Wirkung wie eine Steuer...sprich, man muss bezahlen ohne dass ein entsprechender Leistungsanspruch gegenübersteht.

Skorpion968
10.02.2015, 00:00
Ja, die parteipolitische Ausrede man müsse in Koalitionen "Kompromisse" schließen ist die Demokratielüge deutscher Parteien

Unsinn. Das ist keine Demokratielüge. Natürlich muss man in einem Land mit 80 Millionen Menschen viele Kompromisse schließen. Anders würde das Zusammenleben gar nicht funktionieren. Politik ist nichts anderes als das Abwägen unterschiedlicher Interessen.

Skorpion968
10.02.2015, 00:04
Ist dies unstrittig?
Nein...nur werden auch den sozialen Sicherungskassen Leistungen befriedigt, wo keine Beitragszahlungen gegenüberstehen und dies mindert die Leistungen, welche den Beitragszahlern gewährt werden und daher haben die Sozialversicherungsbeiträge, in Teilen, die Wirkung wie eine Steuer...sprich, man muss bezahlen ohne dass ein entsprechender Leistungsanspruch gegenübersteht.

Selbstverständlich erhalten sie Leistungsansprüche. Das merken sie jedesmal, wenn sie zum Arzt gehen und dort nur ihre Versichertenkarte vorlegen müssen, um behandelt zu werden. Oder wenn sie im Krankenhaus sind und ihnen die Krankenkasse gerade eine Krebsbehandlung oder eine neue Hüfte finanziert.

hamburger
10.02.2015, 00:12
Die armen Menschen in Griechenland, Portugal, Spanien....usw. Ganz klar, dafür müssen die bösen Nazis zahlen....:fizeig:
Der Euro ist der Auslöser für alle Probleme...erst wenn e abgeschafft ist, gehts wieder aufwärts. Somit waren in der Sendung ausschließlich Idioten....
Griechenland hat übrigens keine Industrie und kann die Schulden niemals zurück zahlen, auch nicht die neuen.
Der Euro führt nur zur Verelendung der Bevölkerung...und zur Steigerung des Vermögens einer kleinen Gruppe.

Skorpion968
10.02.2015, 00:13
70 - 80 % der Bürger sind vom Mindestlohn nicht betroffen

Das spielt doch keine Rolle.

BlackForrester
10.02.2015, 00:52
Jetzt kommt wieder die ganze Litanei an dümmlichen Ausreden. :haha:

Junge, du willst gar nicht alle Subventionen abschaffen. Sei doch wenigstens ehrlich und gib es doch wenigstens zu. Dein ganzes Gelaber ist eine einzige Mogelpackung! Du schwingst große Reden, aber wenn es dann an die Umsetzung geht, pickst du dir die Rosinen raus. Vermutlich profitierst du selbst vom Ehegattensplittung. Das darf natürlich nicht abgeschafft werden. :D

Aber der armen Krankenschwester, die ebenfalls auf jeden Cent angewiesen ist, willst du die Steuerbefreiung ihrer Nachtzulagen wegnehmen. Da ist es dann plötzlich wieder egal, dass die jeden Cent umdrehen muss. Bei der Ehefrau wird rumgeheult, bei der Krankenschwester ist es Wurst.

Junge, du bist eine einzige Lachnummer. Dein Geschwätz zeigt deutlich, wohin es führt, wenn solche Rosinenpicker deiner Sorte solche politischen Entscheidungen treffen. NEIN DANKE!


Was bist Du auch für ein Pharisäer.
Korrigiere mich, wenn ich es jetzt falsch interpretiere - man ist für den Mindestlohn um zu unterbindenden, dass "Unternehmer" solche Löhne bezahlen, dass der entsprechende Arbeitnehmer gezwungen ist soziale Transferleistungen (also Aufstockleistungen) in Anspruch zu nehmen und damit die Lohnkosten solch eines "Unternehmers" sozusagen vergesellschaftet werden...sprich die Gesellschaft diese Löhne subventionieren, sprich aufstocken muss.
Seltsam...wenn genau der selbe Effekt bei der von Dir zitierten Krankenschwester der Fall ist...sprich die Gesellschaft deren Lohn subventioniert, dann ist dies für Dich nicht nur völlig in Ordnung.
Entweder Du hast Spielregeln, welche für ALLE gelten...also die Gesellschaft subventioniert gar keine Löhne oder was dem Einen recht muss dem Anderen billig sein...sprich, in Deinem Falle der Krankenschwester bleibt es doch dem Gesetzgeber (wonach Du doch immer schreist) unbenommen per Gesetz zu definieren, dass bei Nachtarbeit der Zuschlag X bezahlt werden muss und schon hat Deine Krankenschwester deutlich mehr brutto in der Tasche und nach Abzug der Steuer netto nicht weniger...wo siehst DU, ausgerechnet Du, welcher der Meinung ist der Staat müsse alles regeln, da das Problem.

Selbst wenn ich wollte...das steuerfreie Existenzminimum kann man in diesen Lande nicht abschaffen - dies geht aus sehr vielen Urteilen des Bundesverfassungsgerichtes hervor - kurz gesagt:
Dem Lohn- oder Einkommensteuerpflichtigen muss von seinem Einkommen soviel verbleiben und darf nicht besteuert werden, was er zur Bestreitung seines notwendigen Lebensunterhalts und des Lebensunterhaltes seiner Familie notwendig ist.

Um es aber einmal in Zahlen zu fassen und Dich zu demaskieren:
Nehmen wir ein steuerfreies Existenzminimum von 10 000 € an, dann heißt dies bei einen Paar - nach meiner Vorstellung - 20 000 €.

Verdient der Mann / Frau, sagen wir 100 000 € und der Partner arbeitet nicht, sind 80 000 € zu versteuerndes Einkommen. Nach Deiner Vorstellung sind es 90 000 €, da das steuerfreie Existenzminimum von 10 000 € auf den Einkommensbezieher beschränkt bleiben muss.
Gut, die Beiden könnten sich weiterhin drei warme Mahlzeiten am Tag leisten. Wäre wohl nicht das Problem.

Nur, jetzt verdient ein Paar zusammen 20 000 €, davon ein Partner 15 000 € und der andere Partner 5 000 €. Nun willst Du von dem Partner, welcher 15 000 € verdient 5 000 € besteuern wodurch das steuerfreie Existenzminimum der Beiden auf 15 000 € sinkt, da der andere Partner ja nur 5 000 € verdient und das steuerfreie Existenzminimum gar nicht ausschöpfen kann, da ja das steuerfreie Existenzminimum auf den Einkommensbezieher beschränkt ist...viel deutlicher kannst Du Dich gar nicht demaskieren, dass Du im Grunde Deines Herzen ein ganz übler Kapitalistenknecht bist und den Menschen mit geringem Einkommen möglichst tief in die Tasche greifen willst.

Ja, abgesehen davon dass eine Nichtbesteuerung des steuerfreien Existenzminimum höchstrichterlicher unterbunden ist...ich nehme es billigend in Kauf, dass ein Bezieher eines hohen Einkommens auch seinen Vorteil daraus zieht und eben auch an dem "doppelten "Existenzminimum partipiziert...diese "Kröte" (wenn man es so nennen will) schlucke ich, so lange ich damit erreiche, dass Bezieher geringer Einkommen an Ende des Tages mehr netto in der Tasche haben.

Was Du nicht verstehen kannst, nicht verstehen willst...besser gesagt nicht in Dein Weltbild passt...mir ist es - bei gering entlohnten Menschen - scheißegal was diese theoretisch (sprich brutto) verdienen, davon können sich diese Menschen nichts kaufen...die einzige Meßgröße für mich ist NETTO und mir ist es lieber Jemand verdient die Stunde 7,50 € brutto und hat netto 7 € über als in Deiner Welt solch eine Person 8,50 € verdient und kaum mehr als 6,50 € netto über bleibt.

Wenn schon Mindestlohn - dann STELLT diesen Mindestlohn mindestens steuerfrei...und so lange Ihr dies nicht tut, ja nicht einmal daran denkt dies zu tun ist es keine Verschwörungstheorie, dass es nur darum geht dem Staat mehr Steuern - zu Lasten gering verdienender Menschen - zuzuführen. Dann ist dies die praktische Folge, welche JEDEM Mindestlohnbefürworter bekannt ist und dies dann - zumindest billigend - in Kauf nimmt.

JackGinger
10.02.2015, 00:58
Allgemein sollten geringe Einkommen nicht versteuert werden bis zu einem gewissen Schwellenwert das würde viele motivieren zumindest gering beschäftigt zu arbeiten und die Sozialkassen entlasten. Zudem würden die Arbeiter sich Fähigkeiten aneignen die sie wiederum für höhere Einkommen qualifizieren.

Ist halt nur das Problem ab wann man besteuert und wie hoch damit da nicht eine neue Schwelle aufgemacht wird.

BlackForrester
10.02.2015, 01:00
Selbstverständlich erhalten sie Leistungsansprüche. Das merken sie jedesmal, wenn sie zum Arzt gehen und dort nur ihre Versichertenkarte vorlegen müssen, um behandelt zu werden. Oder wenn sie im Krankenhaus sind und ihnen die Krankenkasse gerade eine Krebsbehandlung oder eine neue Hüfte finanziert.


Sag´ ´mal...bist Du des lesens mächtig?
Ich habe geschrieben, dass man als Beitragszahler Leistungen über seine Beiträge bezahlen muss, wo keine Beitragszahlungen gegenüberstehen und dies am Ende die Wirkung wie eine Steuer hat.
Das heißt...es werden Leistungen an Menschen erbracht die keine Beiträge in das System bezahlen oder bezahlt haben...und nicht ob ein Beitragszahler nun eine Leistung erhält, dieser hat dafür bezahlt.

BlackForrester
10.02.2015, 01:04
Allgemein sollten geringe Einkommen nicht versteuert werden bis zu einem gewissen Schwellenwert das würde viele motivieren zumindest gering beschäftigt zu arbeiten und die Sozialkassen entlasten. Zudem würden die Arbeiter sich Fähigkeiten aneignen die sie wiederum für höhere Einkommen qualifizieren.

Ist halt nur das Problem ab wann man besteuert und wie hoch damit da nicht eine neue Schwelle aufgemacht wird.


Die Besteuerung des "Existenzminimums" ist in diesem Lande eh verboten - die Frage ist also nur, wie hoch setze ich das "steuerfreie Existzenzminimum" an und ich denke bei einem Erwachsenen sollte dieses steuerfreie Existenzminimum nicht unter 1 000 € im Monat liegen (bei Kindern sollte man dies anders handhaben).

JackGinger
10.02.2015, 01:06
Finde ich gut.

Dann bräuchte man auch keinen Mindestlohn.


Oh da warst du ja schon.


Ich denke es ist wichtig fest zu halten, dass weder du noch der Skorpion es wollen, dass jemand der jeden Tag seine 8 Stunden abreisst sich am Ende vom Monat seine Miete, Essen und ein paar Luxusgüter nicht leisten kann.

BlackForrester
10.02.2015, 01:16
Unsinn. Das ist keine Demokratielüge. Natürlich muss man in einem Land mit 80 Millionen Menschen viele Kompromisse schließen. Anders würde das Zusammenleben gar nicht funktionieren. Politik ist nichts anderes als das Abwägen unterschiedlicher Interessen.


Du redest von Äpfel und Birnen.

Abstrakt geredet:
Die Partei A tritt im Wahlprogramm an mit der Vorgabe, gewinnt man die Wahl wird es Gesetz dass in diesem Lande alle Häuser grün gestrichen werden und Partei B tritt im Wahlprogramm an, die Farbe eines Hauses bleibt die Entscheidung des Eigentümers.
Jetzt wähle ich Partei B, weil ich enen nicht will, dass ich mein Haus grün streichen muss und nun koaliert B mit A (weil A keine absolute Mehrheit erreicht) und trifft den "Kompromiss" dass alle Häuser grün gestrichen werden müssen - was ist das mehr als Wahlbetrug durch B, indem man zu einem Gesetz verhilft wozu es keine Mehrheit in diesem Lande gibt, sprich dann eine Minderheit über die Mehrheit bestimmt?

BlackForrester
10.02.2015, 01:24
Ich denke es ist wichtig fest zu halten, dass weder du noch der Skorpion es wollen, dass jemand der jeden Tag seine 8 Stunden abreisst sich am Ende vom Monat seine Miete, Essen und ein paar Luxusgüter nicht leisten kann.



Du hast den Nagel voll auf den Kopf getroffen - mit dem Unterschied dass es mir am Ende egal ist was Jemand BRUTTO verdient, sondern meine einzige Maßgabe ist, was bleibt Demjenigen NETTO über und dies unterscheidet mich von den Mindestlohnbefürwortern fundamental.

Ein Mindestlohn kann und darf nach meiner Ansicht nicht dazu führen, dass MEHR Steuern - zu Lasten eben der Mindestlohnbezieher - in die Staatskasse fließen und bisher ist mir kein Mindestlohnbefürworter (also Parteien- und Verbändeenebe) bekannt, welcher in diesem Bereich Abhilfe schaffen will und so muss man zwingend zum Schluß kommen (gut, die Mindestlohnbefürworter müssen hier die Verschwörungstheorie in Spiel bringen - nur ändert dies an den Realitäten nichts), dass es nicht darum geht den Menschen zu mehr netto zu verhelfen (dies ist halt ein angenehmer Nebeneffekt), sondern für mehr Steuern und Abgaben in das System zu sorgen.

JackGinger
10.02.2015, 01:28
Jup deswegen bin ich auch kein Fan vom Mindestlohn.

Aber ich dachte ich setze mich mal mit ner Tüte Popcorn dazu.

jochen53
10.02.2015, 03:13
Tsipras will einen steuerfreien Grundbetrag von 12.000 EURO einführen. Das finde ich klasse. In Deutschland zahlt man schon ab 8.354 EURO Steuern, und das bei höheren Lebenshaltungskosten.

Mal sehen wann er die Zahlung von Renten und Pensionen für Verstorbene wieder einführt und ganze Inseln Blindenrenten erhalten.

Skorpion968
10.02.2015, 04:36
Du redest von Äpfel und Birnen.

Abstrakt geredet:
Die Partei A tritt im Wahlprogramm an mit der Vorgabe, gewinnt man die Wahl wird es Gesetz dass in diesem Lande alle Häuser grün gestrichen werden und Partei B tritt im Wahlprogramm an, die Farbe eines Hauses bleibt die Entscheidung des Eigentümers.
Jetzt wähle ich Partei B, weil ich enen nicht will, dass ich mein Haus grün streichen muss und nun koaliert B mit A (weil A keine absolute Mehrheit erreicht) und trifft den "Kompromiss" dass alle Häuser grün gestrichen werden müssen - was ist das mehr als Wahlbetrug durch B, indem man zu einem Gesetz verhilft wozu es keine Mehrheit in diesem Lande gibt, sprich dann eine Minderheit über die Mehrheit bestimmt?

Das ist ja völlig verkürzt dargestellt. Der Kompromiss beinhaltet ja nicht nur die Vorzüge auf einer Seite, sondern einen Austausch von Vorzügen auf beiden Seiten.
In diesem Fall wird der Kompromiss nicht allein darin bestehen, dass alle Häuser grün gestrichen werden müssen. Denn das wäre ja kein Kompromiss.
Partei B wird ihrerseits wiederum Zugeständnisse von Partei A erhalten haben, die im Austausch mit den grün gestrichenen Häusern gegeben wurden. Also beide Parteien können einen Teil ihrer Forderungen durchsetzen und müssen auf einen Teil ihrer Forderungen verzichten. DAS ist ein Kompromiss!

Jeder halbwegs intelligente Wähler weiß, dass seine gewählte Partei nur dann ihr komplettes Programm durchsetzen kann, wenn sie allein die absolute Mehrheit erhält. Da das aber in unserem Land unwahrscheinlich ist, ist sich jeder halbwegs intelligente Wähler darüber im Klaren, dass seine Partei in der Koalition Kompromisse machen muss, und dass daher nicht das komplette Wahlprogramm durchgesetzt werden kann.

Skorpion968
10.02.2015, 04:45
Was Du nicht verstehen kannst, nicht verstehen willst...besser gesagt nicht in Dein Weltbild passt...mir ist es - bei gering entlohnten Menschen - scheißegal was diese theoretisch (sprich brutto) verdienen, davon können sich diese Menschen nichts kaufen...die einzige Meßgröße für mich ist NETTO und mir ist es lieber Jemand verdient die Stunde 7,50 € brutto und hat netto 7 € über als in Deiner Welt solch eine Person 8,50 € verdient und kaum mehr als 6,50 € netto über bleibt.

Ich finde es besser, wenn jemand 8,50 brutto bekommt und 7,50 netto über hat, als wenn jemand 7,50 brutto bekommt und 7 über hat. Im ersten Fall hat er nämlich 50 Cent mehr netto.
Ich finde es vor allem besser, wenn jemand 8,50 brutto bekommt und 7,50 netto über hat, als wenn er 4 brutto bekommt und 4 netto über hat. Im ersten Fall hat er nämlich 3,50 netto mehr!

Skorpion968
10.02.2015, 04:52
Selbst wenn ich wollte...das steuerfreie Existenzminimum kann man in diesen Lande nicht abschaffen - dies geht aus sehr vielen Urteilen des Bundesverfassungsgerichtes hervor - kurz gesagt:
Dem Lohn- oder Einkommensteuerpflichtigen muss von seinem Einkommen soviel verbleiben und darf nicht besteuert werden, was er zur Bestreitung seines notwendigen Lebensunterhalts und des Lebensunterhaltes seiner Familie notwendig ist.

Um es aber einmal in Zahlen zu fassen und Dich zu demaskieren:
Nehmen wir ein steuerfreies Existenzminimum von 10 000 € an, dann heißt dies bei einen Paar - nach meiner Vorstellung - 20 000 €.

Verdient der Mann / Frau, sagen wir 100 000 € und der Partner arbeitet nicht, sind 80 000 € zu versteuerndes Einkommen. Nach Deiner Vorstellung sind es 90 000 €, da das steuerfreie Existenzminimum von 10 000 € auf den Einkommensbezieher beschränkt bleiben muss.
Gut, die Beiden könnten sich weiterhin drei warme Mahlzeiten am Tag leisten. Wäre wohl nicht das Problem.

Nur, jetzt verdient ein Paar zusammen 20 000 €, davon ein Partner 15 000 € und der andere Partner 5 000 €. Nun willst Du von dem Partner, welcher 15 000 € verdient 5 000 € besteuern wodurch das steuerfreie Existenzminimum der Beiden auf 15 000 € sinkt, da der andere Partner ja nur 5 000 € verdient und das steuerfreie Existenzminimum gar nicht ausschöpfen kann, da ja das steuerfreie Existenzminimum auf den Einkommensbezieher beschränkt ist...viel deutlicher kannst Du Dich gar nicht demaskieren, dass Du im Grunde Deines Herzen ein ganz übler Kapitalistenknecht bist und den Menschen mit geringem Einkommen möglichst tief in die Tasche greifen willst.

Ja, abgesehen davon dass eine Nichtbesteuerung des steuerfreien Existenzminimum höchstrichterlicher unterbunden ist...ich nehme es billigend in Kauf, dass ein Bezieher eines hohen Einkommens auch seinen Vorteil daraus zieht und eben auch an dem "doppelten "Existenzminimum partipiziert...diese "Kröte" (wenn man es so nennen will) schlucke ich, so lange ich damit erreiche, dass Bezieher geringer Einkommen an Ende des Tages mehr netto in der Tasche haben.


Ehepaare werden steuerlich gemeinsam veranschlagt, weil es ein Haushalt und eine Bedarfsgemeinschaft ist. Also zählt auch das Existenzminimum gemeinsam und nicht einzeln. Zumal Ehepaare gegenseitig unterhaltspflichtig sind.

Der Rest deines Geschwurbels sind wieder mal nur dümmliche Ausreden, mit denen du deine Rosinenpickerei rechtfertigen willst. Sag doch einfach, dass du vom Ehegattensplitting profitierst. Dann haben wir es doch klar auf dem Tisch liegen. :D

Murmillo
10.02.2015, 08:54
Ehepaare werden steuerlich gemeinsam veranschlagt, weil es ein Haushalt und eine Bedarfsgemeinschaft ist. Also zählt auch das Existenzminimum gemeinsam und nicht einzeln. Zumal Ehepaare gegenseitig unterhaltspflichtig sind.
...


Ho ho, solche Erkenntnisse von einem Gegner des Ehegattensplittings ? Was ist los, bist du nur in Deutschland gegen das Ehegattensplitting, aber in Griechenland dafür ?
Ich darf dich an deinen Post erinnern:


Das Ehegattensplitting bevorteilt systematisch Ehepaare, von denen einer ein sehr hohes Gehalt hat (wie zum Beispiel Kirchhoff) und der andere ein sehr niedriges oder gar kein Gehalt hat. Damit ist es eindeutig eine Steuersubvention.

Und wir waren uns doch jetzt eigentlich einig, dass ALLE Subventionen OHNE AUSNAHME abgeschafft werden. Oder suchst du dir jetzt schon die Rosinen raus?
http://www.politikforen.net/showthread.php?146959-700-Millionen-Euro-zus%C3%A4tzlich-f%C3%BCr-Hartz-IV-n%C3%B6tig/page41&p=6858571#post6858571

Skorpion968
10.02.2015, 09:53
Ho ho, solche Erkenntnisse von einem Gegner des Ehegattensplittings ? Was ist los, bist du nur in Deutschland gegen das Ehegattensplitting, aber in Griechenland dafür ?
Ich darf dich an deinen Post erinnern:

http://www.politikforen.net/showthread.php?146959-700-Millionen-Euro-zus%C3%A4tzlich-f%C3%BCr-Hartz-IV-n%C3%B6tig/page41&p=6858571#post6858571

Wo habe ich denn da irgendwas über Griechenland gesagt?

Murmillo
10.02.2015, 10:34
Wo habe ich denn da irgendwas über Griechenland gesagt?

Ich dachte, in dem Thread ginge es um Griechenland - Syriza klingt irgendwie griechisch für mich.

Dr Mittendrin
10.02.2015, 12:29
Das spielt doch keine Rolle.

Auch ein Minderheitenpolitik.

Skorpion968
10.02.2015, 12:40
Auch ein Minderheitenpolitik.

Du bist so ein kranker Soziopath.
Du meinst immer, man könne sich nur dann für etwas einsetzen, wenn man selbst davon betroffen ist.
Ich bin selbst nicht vom Mindestlohn betroffen. Aber ich möchte nicht in einem Land leben, in dem Leute für harte Arbeit mit Dreckslöhnen bezahlt werden.

Nach deiner kranken Logik wäre auch das Verbot von Mord eine Minderheitenpolitik. Denn nur eine kleine Minderheit ist persönlich von Mord betroffen.

Dr Mittendrin
10.02.2015, 14:26
Du bist so ein kranker Soziopath.
Du meinst immer, man könne sich nur dann für etwas einsetzen, wenn man selbst davon betroffen ist.
Ich bin selbst nicht vom Mindestlohn betroffen. Aber ich möchte nicht in einem Land leben, in dem Leute für harte Arbeit mit Dreckslöhnen bezahlt werden.

Nach deiner kranken Logik wäre auch das Verbot von Mord eine Minderheitenpolitik. Denn nur eine kleine Minderheit ist persönlich von Mord betroffen.

Ein kranker Vergleich. Mord nicht zu bestrafen würde zu ungeahnter Selbstjustiz auffordern.

Mir ist so ein Beispiel untergekommen, wo mir ein Zeitarbeitsfirma sagte, sie hätten einen Helfer. Na was kostet er fragte ich.
Wegen Mindestlohn meinten sie. Zu teuer im Vergleich zum Facharbeiter, denn dem Helfer fehlen 30 % an Leistung.

Leila
10.02.2015, 14:44
[…] Ich bin selbst nicht vom Mindestlohn betroffen. Aber ich möchte nicht in einem Land leben, in dem Leute für harte Arbeit mit Dreckslöhnen bezahlt werden. […]

Die letzte TV-Sendung „hart aber fair“ (http://www.focus.de/kultur/kino_tv/focus-fernsehclub/tv-kolumne-hart-aber-fair-griechenland-desaster-jetzt-muss-der-deutsche-nazi-herhalten_id_4464493.html) rührte mich zu Tränen!

http://p5.focus.de/img/incoming/origs4464807/4412326102-w630-h420-o-q75-p5/haf-09-02-15-55.jpg

Jeder einzelne der von Frank Plasberg eingeladenen Gäste brachte mich zum Weinen.


Christian Lindner (FDP, Bundesvorsitzender; NRW-Landesvorsitzender): Also der Vorsitzende der politisch bedeutungslos gewordenen „Partei der Besserverdienenden“.
Yasmin Fahimi (SPD-Generalsekretärin): Eine, die nicht weiß, ob sie sie eher links oder rechts von der politischen Mitte steht.
Jochen Bittner (Politischer Redakteur „DIE ZEIT“, „Buchautor So nicht, Europa!“): Einer, der sich redlich darum bemüht, sachlich zu argumentieren.
Alexis Passadakis (attac-Mitglied, Politikwissenschaftler): Ein griechischer Kommunist. – Und
Oskar Lafontaine (DIE LINKE, Fraktionsvorsitzender Saarland): Noch ein Kommunist (der bedauerte, nicht mehr Vorsitzender der SPD zu sein).

Während der Übertragung dieser verworrenen Diskussion suchte ich die folgenden Fakten zusammen (die ich der Bequemlichkeit halber ohne Quellenangabe mitteile):

http://www11.pic-upload.de/10.02.15/1eqjtykhx8dl.jpg (http://www.pic-upload.de/view-26099614/Griechenland-Schweiz.jpg.html)

Ich vermute, daß diese tabellarisch festgehaltenen frappanten statistischen Divergenzen mehr mit dem Weinkonsum als mit der Weinproduktion zu tun haben könnten. – Klick! (https://www.youtube.com/watch?v=3EtnWq6nzwc)

RasterBoy
10.02.2015, 14:52
Mit bis zu 40%! Das heißt es könnte eine Absolute Mehrheit geben?

Euro bald im Tiefflug? Deutsche eure Bürgschaften an die Pleite-Republik, in Mrd-Höhe, werden jetzt vielleicht schlagend!!!

http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/thema_nt/article136749166/Linke-gewinnt-in-Griechenland.html

Stell Dir vor, es gibt Freibier und im Raum sitzen 200 Leute....du bezahlst also 200 Bier...Problem...das Bier bekommen aber nur die ersten 10 an der vordersten Reihe die anderen dürfen nur zusehen...dann sagen die Jungs ganz vorne - man sei Pleite und brauche noch mehr...und man gibt noch eine Runde aus - aber diesmal kommen noch 2 Freunde von aussen hinzu die 10 werden versorgt plus ihre zwei Spezialfreunde und der Rest bekommt nix...

So ähnlich läuft das mit der Griechenlandfinanzierung - das Geld versickert in die Konten einiger dubioser Gestalten das griechische Volk selbst bekommt nix ab und das ist ein grosses Problem...zum anderen - würden die reichsten Menschen in Europa auch ihre Steuern zahlen - wäre Griechenland nicht nur Schuldenfrei sondern vor allem hätte Europa einen kleinen Überschuss....das ist aber von der Hochfinanz nicht so gewollt und wir lassen uns spalten anstatt gemeinsam gegen die Verbrecher und Lumpen vorzugehen.

RasterBoy
10.02.2015, 14:56
Die letzte TV-Sendung „hart aber fair“ (http://www.focus.de/kultur/kino_tv/focus-fernsehclub/tv-kolumne-hart-aber-fair-griechenland-desaster-jetzt-muss-der-deutsche-nazi-herhalten_id_4464493.html) rührte mich zu Tränen!

http://p5.focus.de/img/incoming/origs4464807/4412326102-w630-h420-o-q75-p5/haf-09-02-15-55.jpg

Jeder einzelne der von Frank Plasberg eingeladenen Gäste brachte mich zum Weinen.



Christian Lindner (FDP, Bundesvorsitzender; NRW-Landesvorsitzender): Also der Vorsitzende der politisch bedeutungslos gewordenen „Partei der Besserverdienenden“.
Yasmin Fahimi (SPD-Generalsekretärin): Eine, die nicht weiß, ob sie sie eher links oder rechts von der politischen Mitte steht.
Jochen Bittner (Politischer Redakteur „DIE ZEIT“, „Buchautor So nicht, Europa!“): Einer, der sich redlich darum bemüht, sachlich zu argumentieren.
Alexis Passadakis (attac-Mitglied, Politikwissenschaftler): Ein griechischer Kommunist. – Und
Oskar Lafontaine (DIE LINKE, Fraktionsvorsitzender Saarland): Noch ein Kommunist (der bedauerte, nicht mehr Vorsitzender der SPD zu sein).



Während der Übertragung dieser verworrenen Diskussion suchte ich die folgenden Fakten zusammen (die ich der Bequemlichkeit halber ohne Quellenangabe mitteile):

http://www11.pic-upload.de/10.02.15/1eqjtykhx8dl.jpg (http://www.pic-upload.de/view-26099614/Griechenland-Schweiz.jpg.html)

Ich vermute, daß diese tabellarisch festgehaltenen frappanten statistischen Divergenzen mehr mit dem Weinkonsum als mit der Weinproduktion zu tun haben könnten. – Klick! (https://www.youtube.com/watch?v=3EtnWq6nzwc)

Das verrückte daran ist - dass in der Schweiz die Sozialleistungen sogar noch viel höher sind als in Deutschland - aber und das ist mehr intersannt - man in der Schweiz sehr schnell eine Arbeit findet und sogar sehr gut bezahlt wird .. Ich meine der Mindestlohn ist ja in der Schweiz bei 4.000 CHF !!!!! , das sind knapp 4.000 Euro !!! Das durchschnittseinkommen eines normalen arbeitenden Menschen je nach Qualifikation liegt aber im Schnitt bei 8.000 CHF und mehr , das ist einer der Gründe warum es viele Deutsche Bürger zum arbeiten und leben in die Schweiz zieht...gut kleiner Trost die PIZZA kostet auch gut 20 Euro aber das kann man bei diesen Löhnen verkraften....da funktioniert alles sogar die SBB und bei uns in Deutschland wird alles blockiert wie zu DDR Zeiten.

Skorpion968
10.02.2015, 15:17
Ein kranker Vergleich. Mord nicht zu bestrafen würde zu ungeahnter Selbstjustiz auffordern.

Red keinen Müll Junge. Der Vergleich zeigt eindeutig, dass man nicht selbst betroffen sein muss, um eine politische oder juristische Position zu vertreten.
Du bist auch nicht persönlich vom IS-Terror betroffen ... und du bist auch nicht persönlich vom Krieg in der Ukraine betroffen. Verbietet dir das etwa, dazu eine politische Ansicht zu vertreten? Du laberst mal wieder den größten Schwachsinn Dummkopf!


Mir ist so ein Beispiel untergekommen, wo mir ein Zeitarbeitsfirma sagte, sie hätten einen Helfer. Na was kostet er fragte ich.
Wegen Mindestlohn meinten sie. Zu teuer im Vergleich zum Facharbeiter, denn dem Helfer fehlen 30 % an Leistung.

Das ist mir sowas von wumpe, was dieser Kacktyp von dieser Kackleiharbeitsklitsche erzählt.

Leila
10.02.2015, 15:31
Man hat sie ja letzthin oft via Television gehört und gesehen, diese beiden Modebewußten: den kommunistischen krawattenlosen griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras und seinen kommunistischen Finanzminister Yanis Varoufakis (der mit seinen Händen nicht wohin weiß und sie deshalb in den Hosen- und Manteltaschen verbirgt). – Deren beider Lässigkeit und Liederlichkeit halte ich für hochnotpeinlich, auch wenn andere sie deswegen bewundern.

Als Reiseleiterin hätte ich den beiden eine Wanderung auf den Vulkan Ätna empfohlen und ihnen angeraten, sich – wie Empedokles einst – in den Krater hinabzustürzen.

jochen53
10.02.2015, 16:32
Ich vermute, daß diese tabellarisch festgehaltenen frappanten statistischen Divergenzen mehr mit dem Weinkonsum als mit der Weinproduktion zu tun haben könnten. – Klick! (https://www.youtube.com/watch?v=3EtnWq6nzwc)
Interessant ist die Sache mit den Patentanmeldungen. Auf dem ersten Blick ist Griechenland da auf dem Niveau von Arabern oder Schwarzafrikanern. Allerdings kommt es auf die Qualität und kommerzielle Umsetzung an. Und hier ist den Griechen der ganz große Wurf gelungen, eine Revolution auf dem Handy- und Kopfhörermarkt! Aber schaut euch das selber an, ab Minute 5:50

https://www.youtube.com/watch?v=5ck4p9rS95E

:D

Leila
10.02.2015, 16:36
[…]

Dankeschön, RasterBoy, für Deinen Beitrag!

Die Griechen sind aber nicht um Einfälle verlegen, wenn es darum geht, auf Kosten anderer zu leben.

„Griechenland fordert Reparationen von Deutschland.“ (http://www.shz.de/nachrichten/deutschland-welt/politik/griechenland-fordert-reparationen-von-deutschland-id8912596.html
)

Ob diese Forderung dem griechischen Tourismus dienlich ist, bezweifle ich.

Item. – Als Deutsche würde ich dieser Forderung zähneknirschend entsprechen und die von der derzeitigen demokratisch gewählten griechischen Regierung geforderten elf Milliarden Euro zahlen, und zwar wie folgt: Jedem Griechen 1'017 € auf sein Konto überweisen und gelassen zusehen, ob sich der durch und durch korrupte Staat Griechenland ökonomisch danach ökonomisch erholt. – Sämtliche den Griechen bisher erlassenen Schulden (http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/eurokrise/griechenland/wie-viel-schulden-griechenland-schon-erlassen-wurden-ein-offener-und-ein-verdeckter-schuldenschnitt-13391476.html) würde ich in meiner Kalkulation nicht berücksichtigen, aber auf einem Dokument beharren, dessen Wortlaut nach der geforderten und getilgten Schuld den folgenden Wortlaut beinhaltet:


„Die Staatsschuld der Bundesrepublik Deutschland gegenüber dem Staat Griechenland gilt als abgegolten.“

Gruß von Leila

BlackForrester
10.02.2015, 17:54
#
Ehepaare werden steuerlich gemeinsam veranschlagt, weil es ein Haushalt und eine Bedarfsgemeinschaft ist. Also zählt auch das Existenzminimum gemeinsam und nicht einzeln. Zumal Ehepaare gegenseitig unterhaltspflichtig sind.

Der Rest deines Geschwurbels sind wieder mal nur dümmliche Ausreden, mit denen du deine Rosinenpickerei rechtfertigen willst. Sag doch einfach, dass du vom Ehegattensplitting profitierst. Dann haben wir es doch klar auf dem Tisch liegen. :D


Wir wollen doch festhalten - genau DAS bezeichnest Du als Subvention und wirfst mir vor, dass ich das steuerfreie Existezminimum nicht antasten will.

Ich profitiere von viel in und an dem System - sei es die Krankenkasse (an der Beitragsbemessungsgrenze für die Rente arbeite ich noch), sei es von den steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten usw....und eigentlich schneide ich mir ins eigene Fleisch, wenn man das umsetzt, was ich mir vorstelle....nur kann ich von Anderen nichts fordern, zu was ich selber bereit bin.

Leila
10.02.2015, 17:55
Zwei, drei Anmerkungen.

Seitdem ich die TV-Sender ARD und ZDF empfangen kann, verfolge ich die Politik der Deutschen. Also schon seit Jahrzehnten.

Oskar Lafontaine, der einst ein deutscher „Superminister“ war (den man „Napoleon von der Saar“ nannte), hielt ich stets für einen verkappten Kommunisten, der dem machthungrigen politischen Gegenspieler Gerhard Schröder (http://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Schr%C3%B6der), diesem Pseudosozialdemokraten und ergebenen Diener der Kapitalisten, in jedem Belang unterlegen war, sowohl sprachlich als auch modisch.

Die direkten und indirekten Mitteilungen aus dem Privatleben dieser beiden ‚uneigennützigen‘ Politiker habe ich via Television erfahren, als von Staates wegen erpreßte Gebührenzahlerin des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (dessen periodisch zu entrichtende Zwangsabgaben im Jahr 2013 in „Beitragsservice“ umbenannt wurden, um dem von den Linken propagierten „Neusprech“ zu entsprechen.

jochen53
10.02.2015, 17:58
Angeblich will die EU jetzt Griechenland 6 Monate Zeit geben. Rechnen wir mal nach: Derzeitiger Staatshaushalt ca. 9 Mrd im Monat. Plus die Wahlversprechen von Tsipras, macht 15 Mrd. Steuereinnahmen = null. Demnach sollte die Staatsverschuldung nach 6 Monaten um 90 Mrd höher als heute liegen.

Ich vermute mal dass dies der Plan A der Griechen ist. Zum Glück müssten dem aber einige Parlamente von EU-Nettozahlerstaaten zustimmen.

BlackForrester
10.02.2015, 17:58
Ich finde es besser, wenn jemand 8,50 brutto bekommt und 7,50 netto über hat, als wenn jemand 7,50 brutto bekommt und 7 über hat. Im ersten Fall hat er nämlich 50 Cent mehr netto.
Ich finde es vor allem besser, wenn jemand 8,50 brutto bekommt und 7,50 netto über hat, als wenn er 4 brutto bekommt und 4 netto über hat. Im ersten Fall hat er nämlich 3,50 netto mehr!


Dann erkläre mir doch einmal sehr genau warum nicht eine Partei und nicht ein Verband, welcher den Mindestlohn fordert, nicht gleichzeitig an eine grundlegende Reformierung des Steuer- und Sozialsystems denkt UND einfordert, welches zwingend notwendig ist, will ich diesen Menschen mit geringem Einkommen richtig Geld in der Tasche belassen.

Es ist eben keine "Verschwörungstheorie" dass es um MEHR Einnahmen über Steuern und Beiträge geht OHNE dass man zugleich ein MEHR an Leistung erhält.

BlackForrester
10.02.2015, 18:02
In diesem Fall wird der Kompromiss nicht allein darin bestehen, dass alle Häuser grün gestrichen werden müssen. Denn das wäre ja kein Kompromiss.
Partei B wird ihrerseits wiederum Zugeständnisse von Partei A erhalten haben, die im Austausch mit den grün gestrichenen Häusern gegeben wurden. Also beide Parteien können einen Teil ihrer Forderungen durchsetzen und müssen auf einen Teil ihrer Forderungen verzichten. DAS ist ein Kompromiss!

Jeder halbwegs intelligente Wähler weiß, dass seine gewählte Partei nur dann ihr komplettes Programm durchsetzen kann, wenn sie allein die absolute Mehrheit erhält. Da das aber in unserem Land unwahrscheinlich ist, ist sich jeder halbwegs intelligente Wähler darüber im Klaren, dass seine Partei in der Koalition Kompromisse machen muss, und dass daher nicht das komplette Wahlprogramm durchgesetzt werden kann.


So wie Partei A aber keine Mehrheit für die grün gestrichenen Häuser hat, so hat Partei B für deren Forderung, welche umgesetzt wird, keine Mehrheit und dies nennt sich Diktatur der Minderheit, welche über die Mehrheit bestimmt.

Es ist auch irrelevant, was jeder "halbwegs intelligente" Wähler weiß...es geht einzig und alleine um das Demokratieverständnis...und dass Minderheiten die Mehrheit bevormunden, wie in diesem Lande, ist zutiefst undemokratisch.

Leila
10.02.2015, 18:25
Interessant ist die Sache mit den Patentanmeldungen. […]

Oder simpel und banal: Man berufe sich auf die Verluste seiner Vorfahren und hoffe darauf, auch künftig als stinkfauler Grieche den Sonnenschein über den Mittelmeerinseln auf Kosten der heutigen arbeitsamen und sparsamen Deutschen untätig zu genießen.

Dr Mittendrin
10.02.2015, 18:55
Red keinen Müll Junge. Der Vergleich zeigt eindeutig, dass man nicht selbst betroffen sein muss, um eine politische oder juristische Position zu vertreten.


Sehr wohl vertrete ich eine Position. Mir wären gute Löhne per Nachfrage lieber und sie wären auch weniger bürokratisch. Das hat die Politik verschissen. Heutiges Bürokratiemonster damit ist der Wahnsinn, da haben tschechische Spediteure auch noch sich damit rum zu quälen. Ich hätte einen mit 4 oder 5 Differenzierungen eingeführt, ähnlich dem Wohngeld regional. Mein Vater war auch Hilfsarbeiter auf dem Bau und hatte 1986 14 DM die Stunde. Entspricht heute 14 € plus gute Sozialleistungen.


Du bist auch nicht persönlich vom IS-Terror betroffen ..Das wird immer wahrscheinlicher.


. und du bist auch nicht persönlich vom Krieg in der Ukraine betroffen. Noch nicht, er kostet bereits.


Verbietet dir das etwa, dazu eine politische Ansicht zu vertreten? Ich habe immer eine Ansicht. Auch zu Griechenland. Diese Erpresser ( die mal sagen wir haben auf eure Kosten dem Volk was versprochen )haben sich die studierten Dummköpfe eingeladen, davor warnten jahrelang Patrioten Nationale und Konservative.


Du laberst mal wieder den größten Schwachsinn Dummkopf! :hmm:




Das ist mir sowas von wumpe, was dieser Kacktyp von dieser Kackleiharbeitsklitsche erzählt. Soll nur Beleg sein, dass hier keine Nachfrage nach Unqualifizierten besteht.

Dr Mittendrin
10.02.2015, 18:58
Interessant ist die Sache mit den Patentanmeldungen. Auf dem ersten Blick ist Griechenland da auf dem Niveau von Arabern oder Schwarzafrikanern. Allerdings kommt es auf die Qualität und kommerzielle Umsetzung an. Und hier ist den Griechen der ganz große Wurf gelungen, eine Revolution auf dem Handy- und Kopfhörermarkt! Aber schaut euch das selber an, ab Minute 5:50

https://www.youtube.com/watch?v=5ck4p9rS95E

:D

Auch die BRD ist weit abgeschlagen von der Schweiz punkto Patente.

Der Erfolg wird immer mit Schwarzgeldbanken von den Neiddeutschen belegt.

Dr Mittendrin
10.02.2015, 18:59
So wie Partei A aber keine Mehrheit für die grün gestrichenen Häuser hat, so hat Partei B für deren Forderung, welche umgesetzt wird, keine Mehrheit und dies nennt sich Diktatur der Minderheit, welche über die Mehrheit bestimmt.

Es ist auch irrelevant, was jeder "halbwegs intelligente" Wähler weiß...es geht einzig und alleine um das Demokratieverständnis...und dass Minderheiten die Mehrheit bevormunden, wie in diesem Lande, ist zutiefst undemokratisch.

Man wählt ja immer ein Gesamtpaket.
Medien machen die Meinung und der Michel denkt passt scho.

Leila
10.02.2015, 19:41
Als Schweizerin und Befürworterin der direkten Demokratie anerkenne ich die Wahl der Griechen. Sie haben einen Präsidenten gewählt, der seinen Wählern angekündigt und versprochen hat, endlich auch von den reichen Griechen Steuern einzutreiben. – Leider weiß noch immer kein Grieche, wie er dies zu bewerkstelligen gedenkt.

Als gewählter Präsident der Griechen sollte er doch imstande sein, wenigstens dieses seiner Wahlversprechen umsetzen zu können, und zwar Ruck Zuck. – Oder nicht?*


„Es ist höchste Zeit, dass Griechenland seine Reeder besteuert“, sagte der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Michael Fuchs, der „Bild“-Zeitung (Dienstag).

* Die Ursache, weshalb ihm dies nicht gelingt, dürfte in seinem griechischen Gemüt zu suchen und zu finden sein, welches ich „die Gemütlichkeit der mediterranen Dreistigkeit“ nenne. Die vielen von ihm unternommenen Flüge zu den Staatspräsidenten der europäischen Länder, die er mit seinem oberlässigen Finanzminister unternahm (der ein Säckelmeister eines leeren Sackes ist), hielt ich bloß für ein gequältes Aufbäumen aus dem bequemen Liegestuhl, um das leere Weinglas mit letzter Kraft zu ergreifen. – Diese beiden Typen kann ich mir ganz gut im Rotlichtmilieu vorstellen.

jochen53
10.02.2015, 22:00
„Es ist höchste Zeit, dass Griechenland seine Reeder besteuert“, sagte der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Michael Fuchs, der „Bild“-Zeitung (Dienstag).
Nur zu dumm dass fast überall auf der Welt, auch in Deutschland, Reedereien quasi steuerfrei gestellt sind. Fachbegriff "Tonnagesteuer".

Das betrifft allerdings nur die Reedereien als Firmen. Entnommene Gewinne unterliegen natürlich der Einkommenssteuer. Die Vorgängerregierung in Griechenland hat jede Menge Gesetze und Bürokratie eingeführt um den Reichen die Steuerzahlungen zu ersparen. Hier, und in der radikalen Reform des Justizwesens, sollte Tsirpas mal mit Kettensäge und Vorschlaghammer ansetzen. Das kostet kein Geld, bringt aber etwas.

Wir werden ihn an seinen Taten messen. Wenn die ersten Oligarchen in U-Haft sitzen und Milliarden-Steuernachzahlungen geleistet wurden, ja dann werde ich Tsipras-Fan. Vorher nicht.

BlackForrester
10.02.2015, 22:03
Als Schweizerin und Befürworterin der direkten Demokratie anerkenne ich die Wahl der Griechen. Sie haben einen Präsidenten gewählt, der seinen Wählern angekündigt und versprochen hat, endlich auch von den reichen Griechen Steuern einzutreiben. – Leider weiß noch immer kein Grieche, wie er dies zu bewerkstelligen gedenkt.


Vorab - es ist den Griechen unbenommen wie die Griechen wählen...das ist deren Entscheidung, welche man als Demokrat zu respektieren hat.

Man wird aber die "Mentalität" eines Kulturkreises nicht binnen Tagen, Wochen oder Monaten ändern (können)...um einen Mentalitätswandel zu vollziehen muss man in mehreren Generationen rechnen und deshalb sind die meisten Ankündigungen der neuen griechischenn Regierung nicht mehr als Schall und Rauch ohne jegliche Substanz.

Man wird keine Steuern eintreiben können - wenn man kein Finanzwesen hat, welches Willens ist diese Steuer auch einzutreiben und keine Justiz, welche Steuersünder mit aller Härte bestraft...nur, wie willst Du dies ändern, wenn eben Menschen an entsprechenden Positionen sitzen, welche es gar nicht anders kennen und können?

BlackForrester
10.02.2015, 22:09
Man wählt ja immer ein Gesamtpaket.
Medien machen die Meinung und der Michel denkt passt scho.


Was aber an der Tatsache an sich nichts ändert.

Wenn zwei (oder mehr) Parteien koalieren muss man eigentlich die Wahlprogramme nebeneinander legen und dann schauen...wo sind Übereinstimmung und dies wird gemacht, dann dafür hat man dann auch das Mandat der Mehrheit der Wähleer...und wo keine deckungsgleichheit besteht muss man neben die Finger davon lassen.

Der zutiefst undemokratische Kuhhandeln...gibst Du mir, gebe ich Dir...ist nicht nur zutiefst antidemokratisch, sondern auch Mißbrauch der Wählerstimme und damit des Wählerwillens und da braucht man sich dann nicht mehr zu wundern, dass immer mehr Menschen NICHT zur Wahl gehen um zu erleben, wie Parteien den Wähler um seine Stimme betrügen und dies aus nur einem einzigen Grund - der des antidemokratischen Machtgewinnes.

Leila
10.02.2015, 22:47
Vorab - es ist den Griechen unbenommen wie die Griechen wählen...das ist deren Entscheidung, welche man als Demokrat zu respektieren hat.

Dein „Vorab“ ist bloß ein Ablenkungsmanöver, das meiner Verunglimpfung dient (von der Hoffnung getragen, daß die Leser dieses Stranges das Gelesene nicht begreifen können). Ich habe oben als Befürworterin der direkten Demokratie folgendes geschrieben: „Als Schweizerin und Befürworterin der direkten Demokratie anerkenne ich die Wahl der Griechen.“ – Darum halte ich Deinen Einwand für vollkommen sinnlos, ja geradezu für einen boshaften rhetorischen Trick.


Man wird aber die "Mentalität" eines Kulturkreises nicht binnen Tagen, Wochen oder Monaten ändern (können)...um einen Mentalitätswandel zu vollziehen muss man in mehreren Generationen rechnen und deshalb sind die meisten Ankündigungen der neuen griechischenn Regierung nicht mehr als Schall und Rauch ohne jegliche Substanz.

Dieser Deiner Aussage widerspreche ich nicht; halte jedoch fest, daß ich selbst eine solche nirgends geäußert habe. Sonst müßte ich mir selbst widersprechen.


Man wird keine Steuern eintreiben können - wenn man kein Finanzwesen hat, welches Willens ist diese Steuer auch einzutreiben und keine Justiz, welche Steuersünder mit aller Härte bestraft...nur, wie willst Du dies ändern, wenn eben Menschen an entsprechenden Positionen sitzen, welche es gar nicht anders kennen und können?

Ich bin nicht die Erfinderin oder Entdeckerin des Medikamentes, das die Heilung eines durch und durch korrupten Staatswesens zu bewirken vermag. Leider.

Skorpion968
10.02.2015, 23:30
Sehr wohl vertrete ich eine Position. Mir wären gute Löhne per Nachfrage lieber

Der Markt regelt es halt nicht. Also muss die Politik es regeln.


Soll nur Beleg sein, dass hier keine Nachfrage nach Unqualifizierten besteht.

Das ist kein Beleg für irgendwas. Das ist nur das dümmliche Geschwätz eines Abzockers.
Frag nie die Frösche, ob der Sumpf trockengelegt werden soll.

Skorpion968
10.02.2015, 23:40
Wir wollen doch festhalten - genau DAS bezeichnest Du als Subvention und wirfst mir vor, dass ich das steuerfreie Existezminimum nicht antasten will.

Es geht doch gar nicht um das steuerfreie Existenzminimum. Das steuerfreie Existenzminimum bleibt auch ohne Ehegattensplitting gewahrt.
Das ist nur eine dümmliche Ausrede von dir, um deine Rosinenpickerei zu rechtfertigen. Genauso könnten zigtausende andere Leute angeschissen kommen und mit genauso fadenscheinigen Ausreden ihre Lieblings-Subventionen retten wollen. Und am Ende bleiben dann doch alle Subventionen erhalten und alles bleibt beim Alten.

Du willst in Wahrheit gar nicht alle Subventionen abschaffen. Auch wenn du das gebetsmühlenartig immer wieder behauptest. Aber du hast dich schon zig Male selbst demaskiert. Deine eigenen Pfründe willst du natürlich erhalten. Nur die Subventionen für andere sollen abgeschafft werden.

Skorpion968
10.02.2015, 23:43
Dann erkläre mir doch einmal sehr genau warum nicht eine Partei und nicht ein Verband, welcher den Mindestlohn fordert, nicht gleichzeitig an eine grundlegende Reformierung des Steuer- und Sozialsystems denkt UND einfordert, welches zwingend notwendig ist, will ich diesen Menschen mit geringem Einkommen richtig Geld in der Tasche belassen.

Es ist eben keine "Verschwörungstheorie" dass es um MEHR Einnahmen über Steuern und Beiträge geht OHNE dass man zugleich ein MEHR an Leistung erhält.

Doch, das ist eine Verschwörungstheorie.

Es gibt viele Menschen in diesem Land, die vorher nur 3-4 Euro brutto bekommen haben ... und die jetzt durch den Mindestlohn deutlich mehr Einkommen haben ... brutto und auch netto!

Skorpion968
10.02.2015, 23:48
So wie Partei A aber keine Mehrheit für die grün gestrichenen Häuser hat, so hat Partei B für deren Forderung, welche umgesetzt wird, keine Mehrheit und dies nennt sich Diktatur der Minderheit, welche über die Mehrheit bestimmt.

Es ist auch irrelevant, was jeder "halbwegs intelligente" Wähler weiß...es geht einzig und alleine um das Demokratieverständnis...und dass Minderheiten die Mehrheit bevormunden, wie in diesem Lande, ist zutiefst undemokratisch.

Im Falle des Mindestlohns ist es die Mehrheit. Alle Untersuchungen und Umfragen bestätigen das.

In der Parlamentarischen Demokratie sind Koalitionsbildungen und das Aushandeln von Kompromissen ein ganz normaler demokratischer Prozess. Wenn dir das nicht passt, musst du sagen, wie du es anders (besser) regeln willst. Nicht nur rumnölen.

Rhino
10.02.2015, 23:55
Doch, das ist eine Verschwörungstheorie.

Es gibt viele Menschen in diesem Land, die vorher nur 3-4 Euro brutto bekommen haben ... und die jetzt durch den Mindestlohn deutlich mehr Einkommen haben ... brutto und auch netto!Fragt sich bloss fuer wie lange und fuer wieviele. Wenns dann endlich scheitert, dann werden wir schon Verschwoerungstheorien zu hoeren bekommen.

Dr Mittendrin
10.02.2015, 23:59
Der Markt regelt es halt nicht. Also muss die Politik es regeln.

Der Markt hat das zig Jahre geregelt.




Das ist kein Beleg für irgendwas. Das ist nur das dümmliche Geschwätz eines Abzockers.
Frag nie die Frösche, ob der Sumpf trockengelegt werden soll.


Ich entscheide über solche Angebote ob ich sie nehme und sonst niemand.

Skorpion968
11.02.2015, 00:22
Der Markt hat das zig Jahre geregelt.

Der Markt hat das noch nie geregelt.


Ich entscheide über solche Angebote ob ich sie nehme und sonst niemand.

Welche Angebote du nimmst, interessiert doch keine Sau. Leute abzocken ist jedenfalls nicht. Solche Angebote, wo Arbeiter mit Dreckslöhnen abgespeist werden, gibts jetzt nicht mehr. Basta! Da kannst du rumflennen soviel du willst.

Skorpion968
11.02.2015, 00:23
Fragt sich bloss fuer wie lange und fuer wieviele.

Für lange und für viele!

Rhino
11.02.2015, 00:29
Für lange und für viele!
Dann traeume mal weiter.

Dr Mittendrin
11.02.2015, 00:54
Der Markt hat das noch nie geregelt.


Sicher hat er das. Dummkopf, keine linke Partei wäre in den 80ern auf die Idee gekommen Mindestlohn zu fordern. Weil es passte. Angebot und Nachfrage.
Dieses Überangebot ist ja linke Politik, sie ist auch durch Migration geschuldet.



Welche Angebote du nimmst, interessiert doch keine Sau. Leute abzocken ist jedenfalls nicht. Solche Angebote, wo Arbeiter mit Dreckslöhnen abgespeist werden, gibts jetzt nicht mehr. Basta! Da kannst du rumflennen soviel du willst.


Ich will ja nur sagen dass es den Mindestlohn noch oft auf dem Papier, aber nicht auf der Pfote geben wird.

Skorpion968
11.02.2015, 01:25
Dann traeume mal weiter.

Der Träumer bist du.

Skorpion968
11.02.2015, 01:34
Sicher hat er das. Dummkopf, keine linke Partei wäre in den 80ern auf die Idee gekommen Mindestlohn zu fordern. Weil es passte. Angebot und Nachfrage.
Dieses Überangebot ist ja linke Politik, sie ist auch durch Migration geschuldet.

Du schwafelst immer wieder den gleichen Unsinn. Das hat mit Migration gar nichts zu tun. Und mit links erst recht nicht.

Die Ursache ist die neoliberale Politik der Deregulierung des Arbeitsmarktes. Ausweitung von Leiharbeit, Minijobs und natürlich Hartz4, das jeden Arbeitslosen dazu zwingt jeden Job zu jedem Dreckslohn annehmen zu müssen. Dadurch hat die neoliberale Mischpoke in Deutschland den größten Niedriglohnsektor Europas geschaffen. Weil Idioten wie du in eurer dümmlichen Ideologie immer glauben, der Markt regle das alles von selbst. Einen Scheißdreck regelt der Markt, gar nichts. Es hat 10 Jahre gedauert, aber jetzt haben sie es endlich begriffen, dass man nicht Millionen Menschen mit Armutslöhnen abspeisen kann, ohne dass die ganze Kiste einem um die Ohren fliegt.

Und da der Markt es nicht regelt, regelt es jetzt der Mindestlohn!


Ich will ja nur sagen dass es den Mindestlohn noch oft auf dem Papier, aber nicht auf der Pfote geben wird.

Doch. Es gibt ihn ganz real auf der Pfote!

Leila
11.02.2015, 02:59
Die zwei Typen Alexis Tsipras und Yanis Varoufakis erinnern mich an die TV-Serie „The Persuaders!“ („Die Zwei“): Locker und lässig auf anderer Kosten durchs Leben – und geht etwas schief, dann ging’s eben daneben!

Die heute von den Griechen geforderten Reparationszahlungen betreffend: Die Deutschen sollten auf den 1ten und 2ten Weltkrieg auf jede erdenkliche Weise die Urheberschaft geltend machen (©, ®, ™), um von den in Hollywood oder sonstwo ansässigen Filmfirmen dicke Geldbündel als Nachzahlung verlangen zu können.

Oh, jetzt habe ich in meinem Übermut gleich zwei Jahrzehnte vergessen! Wie wäre es, wenn die heutigen Griechen die Nutznießer der einstigen griechischen Militärdiktatur zur Kasse bitten würden? – Mit großem Vergnügen würde ich diese Gerichtsverhandlungen verfolgen!

Daß auch die von Kyros I. und Alexander des Großen geschädigten Nachkommen Anspruch auf Entschädigung haben, steht für mich jetzt schon fest.

Leila
11.02.2015, 04:35
[…]

Hoi, RasterBoy!

Während dreißig Jahren arbeitete ich fleißig, Jahr für Jahr, vom Monat Januar bis zum Monat Dezember, Tag für Tag zehn Stunden lang (und während der Hochkonjunktur noch viele Stunden länger).

Erzähle ich das einem Südländer, dann hält er mich für verrückt und sagt zu mir: „Du hast ja gar nicht gelebt!“ „Doch“, antworte ich ihm, „ich habe gelebt“ und gestehe ihm, daß seine Unbekümmertheit kein Bestandteil meines Charakters ist. – Ich kann mir kaum vorstellen, aufgrund meiner Faulheit jemand andern um etwas bitten zu müssen. Denn ich verinnerlichte schon früh den Grundsatz Thomas Jeffersons, der lautet: „Mit dem, was du selbst tun kannst, bemühe nie andere.“

Gruß von Leila

BlackForrester
11.02.2015, 08:53
Im Falle des Mindestlohns ist es die Mehrheit. Alle Untersuchungen und Umfragen bestätigen das.

In der Parlamentarischen Demokratie sind Koalitionsbildungen und das Aushandeln von Kompromissen ein ganz normaler demokratischer Prozess. Wenn dir das nicht passt, musst du sagen, wie du es anders (besser) regeln willst. Nicht nur rumnölen.


Rede es Dir ein....Fakt ist es gibt keine Mehrheit für einen Mindestlohn nimmt man das Wahlergebnis als Maßstab...völlig egal was eine wie auch immer geartete Umfrage oder Untersuchung sagt.

Zum Wahlrecht...Mehrheitswahlrecht mit der Maßgabe, dass man 50% + X je Wahlkreis an Stimmen erreichen muss und damit verbunden die Abschaffung der Listenplätze.

BlackForrester
11.02.2015, 09:02
Doch, das ist eine Verschwörungstheorie.

Es gibt viele Menschen in diesem Land, die vorher nur 3-4 Euro brutto bekommen haben ... und die jetzt durch den Mindestlohn deutlich mehr Einkommen haben ... brutto und auch netto!


Klar müsst Ihr dies bestreiten und in Abrede stellen - Ihr würdet Euch damit ja demaskieren, dass es Eich eben nicht um die Menschen geht...vielleicht sollte man Euch Befürworter ´mal mit geistigen Getränken bis zur Halskrause abfüllen und dann nochmals fragen...frei nach dem Motto "Besoffene und Kinder sagen die Wahrheit"

BlackForrester
11.02.2015, 09:30
Es geht doch gar nicht um das steuerfreie Existenzminimum. Das steuerfreie Existenzminimum bleibt auch ohne Ehegattensplitting gewahrt.
Das ist nur eine dümmliche Ausrede von dir, um deine Rosinenpickerei zu rechtfertigen. Genauso könnten zigtausende andere Leute angeschissen kommen und mit genauso fadenscheinigen Ausreden ihre Lieblings-Subventionen retten wollen. Und am Ende bleiben dann doch alle Subventionen erhalten und alles bleibt beim Alten.

Du willst in Wahrheit gar nicht alle Subventionen abschaffen. Auch wenn du das gebetsmühlenartig immer wieder behauptest. Aber du hast dich schon zig Male selbst demaskiert. Deine eigenen Pfründe willst du natürlich erhalten. Nur die Subventionen für andere sollen abgeschafft werden.


WO habe ich gesagt, dass ich das Ehegattensplitting beibehalten will? Arbeite nicht schon wieder mit Unterstellungen und Behauptungen, welche ich nie gesagt habe,#

Es geht einzig und alleine um das steuerfreie Existenzminimum und wenn diese steuerfreie Existenzminimum für eine Person X beträgt, dann beträgt dieses steuerfreie Existenzminimum für ein Paar X + X.

Was also hat das steuerfreie Existenzminimum mit dem Ehegattensplitting zu tun?

Skorpion968
11.02.2015, 09:38
Was also hat das steuerfreie Existenzminimum mit dem Ehegattensplitting zu tun?

DU bringst das doch dauernd in Zusammenhang Junge! Das ist doch deine dümmliche Begründung dafür, warum man das Ehegattensplitting angeblich nicht abschaffen könne oder nicht abschaffen dürfe. Du kapierst scheinbar deine eigenen Beiträge nicht.

Skorpion968
11.02.2015, 09:39
Klar müsst Ihr dies bestreiten und in Abrede stellen - Ihr würdet Euch damit ja demaskieren, dass es Eich eben nicht um die Menschen geht...

Nein. Das ist lediglich deine Verschwörungstheorie.

Skorpion968
11.02.2015, 09:42
Rede es Dir ein....Fakt ist es gibt keine Mehrheit für einen Mindestlohn nimmt man das Wahlergebnis als Maßstab...

Es gibt eine Mehrheit für den Mindestlohn in der Bevölkerung, im Parlament und auch im Wahlergebnis!


Zum Wahlrecht...Mehrheitswahlrecht mit der Maßgabe, dass man 50% + X je Wahlkreis an Stimmen erreichen muss und damit verbunden die Abschaffung der Listenplätze.

Ja und dann? Was ist, wenn niemand die 50% + X erreicht?

Liberalist
11.02.2015, 09:43
Es gibt eine Mehrheit für den Mindestlohn in der Bevölkerung, im Parlament und auch im Wahlergebnis!



Ja und dann? Was ist, wenn niemand die 50% + X erreicht?

Nein, die Mehrheit war dagegen.

BlackForrester
11.02.2015, 09:45
Ja und dann? Was ist, wenn niemand die 50% + X erreicht?



Stichwahl - wie man es heute schon bei der Besetzung z.B. eines Bürgermeisterpostens macht. Wo ist da das Problem.

BlackForrester
11.02.2015, 09:51
DU bringst das doch dauernd in Zusammenhang Junge! Das ist doch deine dümmliche Begründung dafür, warum man das Ehegattensplitting angeblich nicht abschaffen könne oder nicht abschaffen dürfe. Du kapierst scheinbar deine eigenen Beiträge nicht.


Nochmals...wo habe ich gesagt, dass ich das Ehegattensplitting beibehalten will?

Ich rede vom steuerfreien Existenzminimum, was DU immer in den Zusammenhang mit dem Ehegattensplitting bringst, da DU den Unterschied zwischen einem steuerfreien Existenzminimum und dem Ehegattensplitting ganz offenkundig nicht kennst.

RasterBoy
11.02.2015, 10:07
Dankeschön, RasterBoy, für Deinen Beitrag!

Die Griechen sind aber nicht um Einfälle verlegen, wenn es darum geht, auf Kosten anderer zu leben.

„Griechenland fordert Reparationen von Deutschland.“ (http://www.shz.de/nachrichten/deutschland-welt/politik/griechenland-fordert-reparationen-von-deutschland-id8912596.html<br />)

Ob diese Forderung dem griechischen Tourismus dienlich ist, bezweifle ich.

Item. – Als Deutsche würde ich dieser Forderung zähneknirschend entsprechen und die von der derzeitigen demokratisch gewählten griechischen Regierung geforderten elf Milliarden Euro zahlen, und zwar wie folgt: Jedem Griechen 1'017 € auf sein Konto überweisen und gelassen zusehen, ob sich der durch und durch korrupte Staat Griechenland ökonomisch danach ökonomisch erholt. – Sämtliche den Griechen bisher erlassenen Schulden (http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/eurokrise/griechenland/wie-viel-schulden-griechenland-schon-erlassen-wurden-ein-offener-und-ein-verdeckter-schuldenschnitt-13391476.html) würde ich in meiner Kalkulation nicht berücksichtigen, aber auf einem Dokument beharren, dessen Wortlaut nach der geforderten und getilgten Schuld den folgenden Wortlaut beinhaltet:

„Die Staatsschuld der Bundesrepublik Deutschland gegenüber dem Staat Griechenland gilt als abgegolten.“

Gruß von Leila

Erstmal dass, aber vor allem wurde in dem 2+4 Vertrag vereinbart dass Deutschland ein freies und souveränes Land ist - die Russen haben sich daran gehalten sind abgezogen - nur die USA nicht und das beweist dass die Vereinbarung nicht das Papier wert ist auf das diese Vereinbarung gedruckt ist....

Zum anderen wären RepaZahlungen erst nach dem zweiten Weltkrieg eventuell eine Grundlage für Diskussion gewesen - aber nicht nach 70 Jahren zumal die alte Generation die das zu Verantworten hätte ja schon längst an Demenz erkrankt ist oder gestorben ist...desweiteren haben wir nämlich eine völlig neue Generation in Deutschland wobei schon fast jeder 3. einen Migrationshintergrund hat...allein deswegen finde ich die Diskussion über die Entschädigungszahlungen bezogen auf den zweiten Weltkrieg geschmacklos...und entbeert jeglicher Grundlage da weiter zu diskutieren.

LOL
11.02.2015, 10:31
Als Reiseleiterin hätte ich den beiden eine Wanderung auf den Vulkan Ätna empfohlen und ihnen angeraten, sich – wie Empedokles einst – in den Krater hinabzustürzen.Das haben den Griechen über all die Zeiten generell schon sehr viele empfohlen und manche böse Zungen nennen das neuerdings sogar "Sanierung"...

Wie haben ihnen nie den Gefallen getan und nur deswegen gibt es uns immer noch, während jene "Reiseleiter" mit ihren guten Tipps, früher oder später selbst alle im Orkus der Geschichte landen...

Skorpion968
11.02.2015, 11:13
Nochmals...wo habe ich gesagt, dass ich das Ehegattensplitting beibehalten will?

Ich rede vom steuerfreien Existenzminimum, was DU immer in den Zusammenhang mit dem Ehegattensplitting bringst, da DU den Unterschied zwischen einem steuerfreien Existenzminimum und dem Ehegattensplitting ganz offenkundig nicht kennst.

Falsch. DU bringst es die ganze Zeit in Zusammenhang damit.

Skorpion968
11.02.2015, 11:22
Stichwahl - wie man es heute schon bei der Besetzung z.B. eines Bürgermeisterpostens macht. Wo ist da das Problem.

Dann hast du die Mehrheit ja wieder nicht getroffen. Denn da hast du ja nur noch die Wahl zwischen den zwei Optionen mit den bis dahin meisten Stimmen. Alle anderen Optionen fallen plötzlich weg.

Beispiel:
Du hast ursprünglich fünf Parteien (A-E).
Auf die entfallen bei der Erstwahl folgende Stimmenanteile:
Partei A: 24%
Partei B: 23%
Partei C: 20%
Partei D: 17%
Partei E: 16%
Bei der Stichwahl fallen jetzt C, D und E raus. Nur noch A und B sind drin.
Das heißt, die Leute, die zuvor C, D und E gewählt haben, müssen sich nun zwischen A und B entscheiden, die sie beide nicht wollen.
Bei einer Stichwahl fallen immer Stimmenanteile unter den Tisch. Also wieder keine Mehrheit.

JackGinger
11.02.2015, 11:37
Ich denke wenn die CDU Wähler gewusst hätten, dass die CDU den Mindestlohn durchwinkt hätte die Afd noch mehr Stimmen erhalten. Ist ein wenig wie mit den Kernkraftwerken....die Grünen und Roten links zu überholen ist inzwischen ein Angie Classic.

Wozu der Mindestlohn in erster Linie führt ist deutlich mehr Schwarzarbeit und Spannung zwischen europäischen Nachbarn wie z.b. Polen, weil für denen ihre Arbeiter die im Transit sind gilt meines Wissens ja auch der Mindestlohn hier.

Dr Mittendrin
11.02.2015, 11:52
Du schwafelst immer wieder den gleichen Unsinn. Das hat mit Migration gar nichts zu tun. Und mit links erst recht nicht.

Die Ursache ist die neoliberale Politik der Deregulierung des Arbeitsmarktes.

Quatsch, was wurde denn bei einem 3 Mann Betrieb dereguliert. ? Die Nachfrage war in den 80ern nach Arbeitskräften deutlich höher, egal ob dereguliert oder nicht.




Ausweitung von Leiharbeit, Minijobs und natürlich Hartz4, das jeden Arbeitslosen dazu zwingt jeden Job zu jedem Dreckslohn annehmen zu müssen. Klar ein mangelndes Angebot an Arbeit. Wer ginge denn hin zur Leiharbeit, wenn es genug Möglichkeiten gäbe ? Ach ja ich war auch mal Leiharbeiter 1979, gut bezahlt muss ich sagen. Sonst hätten die kein Personal bekommen.


Dadurch hat die neoliberale Mischpoke in Deutschland den größten Niedriglohnsektor Europas geschaffen.Hat mit neoliberal nur wenig zu tun. Im Senegal könntest du keine 4 € durchsetzen. Jobmangel, damit hat es zu tun. Gerade ihr Linken seid jobvernichter. Siehe Energiewende. uvm



Weil Idioten wie du in eurer dümmlichen Ideologie immer glauben, der Markt regle das alles von selbst. Ich bin 15 Jahre älter als du und habe als Selbständiger 10 mal so viel Ahnung. Kaum bessert sich die Aussentemperatur schon gehen bessere Preise am Markt her am Bau.

Kapiert natürlich ein Genosse nicht.



Einen Scheißdreck regelt der Markt, gar nichts. Ne wie soll der Markt es auch regeln, noch 10000 Kosovaren aufnehmen in Helferjobs, die zu wenig sind.



Es hat 10 Jahre gedauert, aber jetzt haben sie es endlich begriffen, dass man nicht Millionen Menschen mit Armutslöhnen abspeisen kann, ohne dass die ganze Kiste einem um die Ohren fliegt. Naja den Grossteil wird man künftig als Arbeitslose zählen wie in Frankreich und auf Pump leben bis uns das um die Ohren fliegt.


Und da der Markt es nicht regelt, regelt es jetzt der Mindestlohn! z B Die Schweiz regelt das über den Markt. Keiner hat 7 €.



Doch. Es gibt ihn ganz real auf der Pfote![/QUOTE]

BlackForrester
11.02.2015, 11:52
Dann hast du die Mehrheit ja wieder nicht getroffen. Denn da hast du ja nur noch die Wahl zwischen den zwei Optionen mit den bis dahin meisten Stimmen. Alle anderen Optionen fallen plötzlich weg.


Komplett richtig und dies ist auch ein berechtiger Kritikpunkt...es ist also eine Sache der Abwägung, was ist wichtiger.

Ein System, was es ermöglicht, dass eine Minderheit der Mehrheit den Willen aufzwingt (und dies ist im Verhältniswahlrecht mit dem Koalitionssystem eben nun einmal so) oder eben ein System, wo es klare Mehrheitsverhältnisse gibt und man sich ggf. als Wähler dazu entscheiden muss einer Partei die Stimme zu geben, welche man eigentlich nicht prioritär wählen würde.

Dr Mittendrin
11.02.2015, 11:56
Ich denke wenn die CDU Wähler gewusst hätten, dass die CDU den Mindestlohn durchwinkt hätte die Afd noch mehr Stimmen erhalten. Ist ein wenig wie mit den Kernkraftwerken....die Grünen und Roten links zu überholen ist inzwischen ein Angie Classic.

Wozu der Mindestlohn in erster Linie führt ist deutlich mehr Schwarzarbeit und Spannung zwischen europäischen Nachbarn wie z.b. Polen, weil für denen ihre Arbeiter die im Transit sind gilt meines Wissens ja auch der Mindestlohn hier.

Ja klar CDU Vertrauensvorschuss. Und die Versager Grüne und SPD. Die ganzen Altparteien gehören weg.

Dr Mittendrin
11.02.2015, 11:59
Komplett richtig und dies ist auch ein berechtiger Kritikpunkt...es ist also eine Sache der Abwägung, was ist wichtiger.

Ein System, was es ermöglicht, dass eine Minderheit der Mehrheit den Willen aufzwingt (und dies ist im Verhältniswahlrecht mit dem Koalitionssystem eben nun einmal so) oder eben ein System, wo es klare Mehrheitsverhältnisse gibt und man sich ggf. als Wähler dazu entscheiden muss einer Partei die Stimme zu geben, welche man eigentlich nicht prioritär wählen würde.

In der Schweiz sitzen alle im Parlament und so mit können nicht jene mit 15 % ( Grüne ) die anderen vor sich hertreiben. und Umfaller wie Merkel produzieren.

Dort hätten jene eben 15 Mitspracherecht. Hier haben sie deutlich mehr. Staatsbürgerschaftsrecht, Energiewende etc

Skorpion968
11.02.2015, 12:14
Komplett richtig und dies ist auch ein berechtiger Kritikpunkt...es ist also eine Sache der Abwägung, was ist wichtiger.

Ein System, was es ermöglicht, dass eine Minderheit der Mehrheit den Willen aufzwingt (und dies ist im Verhältniswahlrecht mit dem Koalitionssystem eben nun einmal so) oder eben ein System, wo es klare Mehrheitsverhältnisse gibt und man sich ggf. als Wähler dazu entscheiden muss einer Partei die Stimme zu geben, welche man eigentlich nicht prioritär wählen würde.

In beiden Fällen triffst du die Mehrheit nicht!

Nehmen wir an im obigen Beispiel wäre nur Partei A für den Mindestlohn und für ein Burkaverbot.
Bei der Erstwahl haben die nur 23% der Stimmen bekommen. Aber bei der Stichwahl gewinnen sie.
Sie setzen den Mindestlohn und das Burkaverbot durch
Für beides hast du aber nur 23% der Stimmen. Also wieder unterdrückt die Minderheit die Mehrheit.
Das Mehrheitswahlrecht bringt dir also überhaupt keinen Vorteil gegenüber dem Verhältniswahlrecht.
Im Gegenteil: So hast du nur eine Partei mit 23% an der Regierung. Beim Verhältniswahlrecht hättest du eine Koalition von A, B und C. Damit hättest du insgesamt nicht nur 23%, sondern 67% der Stimmen in der Regierung.

Das Mehrheitswahlrecht entspricht also noch viel weniger deinen Vorstellungen als das Verhältniswahlrecht. Was nun?

Trantor
11.02.2015, 12:21
Ich denke wenn die CDU Wähler gewusst hätten, dass die CDU den Mindestlohn durchwinkt hätte die Afd noch mehr Stimmen erhalten. Ist ein wenig wie mit den Kernkraftwerken....die Grünen und Roten links zu überholen ist inzwischen ein Angie Classic.

Wozu der Mindestlohn in erster Linie führt ist deutlich mehr Schwarzarbeit und Spannung zwischen europäischen Nachbarn wie z.b. Polen, weil für denen ihre Arbeiter die im Transit sind gilt meines Wissens ja auch der Mindestlohn hier.

Da die Probleme durch den Mindestlohn medial nicht diskutiert werden, höchstens mal eine Randnotiz im TV, wird sie das kaum Wählerboni kosten.
Für die steigende Arbeitslosigkeit macht man dann einfach Pegida Demonstranten verantwortlich, oder Amerika oder Russland und die Sanktionen.
die Linke ist da sehr kreativ was das verteidigen ihrer Ideologie gegen allem Realismus ist. Hat sie ja auch schon in der DDr bewiesen.

BlackForrester
11.02.2015, 12:49
In beiden Fällen triffst du die Mehrheit nicht!

Nehmen wir an im obigen Beispiel wäre nur Partei A für den Mindestlohn und für ein Burkaverbot.
Bei der Erstwahl haben die nur 23% der Stimmen bekommen. Aber bei der Stichwahl gewinnen sie.
Sie setzen den Mindestlohn und das Burkaverbot durch
Für beides hast du aber nur 23% der Stimmen. Also wieder unterdrückt die Minderheit die Mehrheit.
Das Mehrheitswahlrecht bringt dir also überhaupt keinen Vorteil gegenüber dem Verhältniswahlrecht.
Im Gegenteil: So hast du nur eine Partei mit 23% an der Regierung. Beim Verhältniswahlrecht hättest du eine Koalition von A, B und C. Damit hättest du insgesamt nicht nur 23%, sondern 67% der Stimmen in der Regierung.

Das Mehrheitswahlrecht entspricht also noch viel weniger deinen Vorstellungen als das Verhältniswahlrecht. Was nun?


Um die Stichwahl zu gewinnen hast Du als Wähler die Wahl zwischen Partei A und B, welche im ersten Wahlgang die meisten Stimmen erhalten haben.
Partei A muss also 50% + mindestens 1 Stimme auf sich vereinen...diese Partei würde also von der Mehrheit der Wähler gewählt.

Jetzt kannst Du das Argument bringen...ja, aber die welche Partei C, D, E usw. gewählt haben werden dann nicht zur Wahl gehen....nur, dieses Argument musst Du dann auch beim Verhältniswahlrecht bringen (sprich die musst dann die Nichtwähler mit einberechnen)

Dabei ist dies nicht einmal die volle Wahrheit. Wie z.B. Baden-Württemberg zeigt musst Du beim Verhältniswahlrecht nicht einmal einen Stimmenanteil von 50% + X erhalten - es reicht ein Stimmenanteil von 47,2% (und dies ist weit entfernt von 50% + X) um die parlamentarische Mehrheit zu habeb und damit die Regierung zu stellen (immerhin haben 52,8% der Wähler grün-rot nicht gewählt).
Im Bund...hätte Kohls Mädchen nur ein paar tausend Stimmen mehr erhalten, dann hätte es für die CDU/CSU mit einem Stimmenanteil von unter 46% zur absoluten Mehrheit der Sitze gereicht...obwohl dann so 54% diese Regierung nicht gewählt hätten.

Das sind die Realitäten...

BlackForrester
11.02.2015, 12:53
In der Schweiz sitzen alle im Parlament und so mit können nicht jene mit 15 % ( Grüne ) die anderen vor sich hertreiben. und Umfaller wie Merkel produzieren.

Dort hätten jene eben 15 Mitspracherecht. Hier haben sie deutlich mehr. Staatsbürgerschaftsrecht, Energiewende etc


Die Schweiz mit Deutschland zu vergleichen ist unlauter - in der Schweiz entscheidet das Volk die wichtigen Fragen selbst und nicht irgend eine Partei oder Parteienkoalition in Regierungsverantwortung.

Dort müssen die Parteien das umsetzen, was das Volk in Volksentscheiden in Mehrheit beschlossen hat, ob es diesen Parteien nun passt oder nicht.

Skorpion968
11.02.2015, 13:11
Um die Stichwahl zu gewinnen hast Du als Wähler die Wahl zwischen Partei A und B, welche im ersten Wahlgang die meisten Stimmen erhalten haben.
Partei A muss also 50% + mindestens 1 Stimme auf sich vereinen...diese Partei würde also von der Mehrheit der Wähler gewählt.

Jetzt kannst Du das Argument bringen...ja, aber die welche Partei C, D, E usw. gewählt haben werden dann nicht zur Wahl gehen....nur, dieses Argument musst Du dann auch beim Verhältniswahlrecht bringen (sprich die musst dann die Nichtwähler mit einberechnen)

Die Nichtwähler hast du beim Mehrheitswahlrecht ja auch noch mit dabei. Die kommen ja noch obendrauf.

Fakt ist: Auch beim Mehrheitswahlrecht hast du für einzelne politische Entscheidungen keine Stimmenmehrheiten. Wie ich dir oben mit Partei A: 23% eindrucksvoll demonstriert habe.

Also bleibt immer noch die Frage offen: Wie willst du es besser regeln?

BlackForrester
11.02.2015, 13:22
Die Ursache ist die neoliberale Politik der Deregulierung des Arbeitsmarktes. Ausweitung von Leiharbeit, Minijobs und natürlich Hartz4, das jeden Arbeitslosen dazu zwingt jeden Job zu jedem Dreckslohn annehmen zu müssen. Dadurch hat die neoliberale Mischpoke in Deutschland den größten Niedriglohnsektor Europas geschaffen. Weil Idioten wie du in eurer dümmlichen Ideologie immer glauben, der Markt regle das alles von selbst. Einen Scheißdreck regelt der Markt, gar nichts. Es hat 10 Jahre gedauert, aber jetzt haben sie es endlich begriffen, dass man nicht Millionen Menschen mit Armutslöhnen abspeisen kann, ohne dass die ganze Kiste einem um die Ohren fliegt.



Um Dir ´mal den Zahn zu ziehen.
Im "Neoliberalismus" wäre erst gar nicht dazu gekommen- der Neoliberalismus hat nämlich, im Gegensatz zu Liberalismus, erkannt, dass Märkte Regeln unterworfen werden müssen und man entsprechende Leitplanken einzieht, damit der Starke nicht über den Schwachenn dominiert. Nicht umsonst ist die soziale Marktwirtschaft aus dem Neoliberalismus entstanden.

BlackForrester
11.02.2015, 13:33
Die Nichtwähler hast du beim Mehrheitswahlrecht ja auch noch mit dabei. Die kommen ja noch obendrauf.

Fakt ist: Auch beim Mehrheitswahlrecht hast du für einzelne politische Entscheidungen keine Stimmenmehrheiten. Wie ich dir oben mit Partei A: 23% eindrucksvoll demonstriert habe.

Also bleibt immer noch die Frage offen: Wie willst du es besser regeln?


Willst Du oder kannst Du es nicht verstehen...mit 23% hast Du keine Mehrheit...Mehrheit heißt 50% + mindestens 1 Stimme der abgegebenen Stimmen und wenn es im ersten Wahlgang nicht reicht, dann wird eben ein zweiter Wahlgang veranstaltet, wo die beiden stärksten Bewerber nochmals zur Wahl stehen und dann wäre ein Patt (also jeder der beiden Bewerber erhält 50% fernab jeder Realität).

Auch der Einwand, dann gehen die Wähler der anderen Parteien ggf. nicht zur Wahl wird nur in Teilen richtig sein...man geht ja nicht nur zur Wahl um etwas zu wählen, sondern man will mit seiner Stimmabgabe ja auch verhindern, dass der politische Wettbewerber gewinnt, dessen politische Zielrichtung man nicht verfolgt und ablehnt.
Sprich, wer als Beispiel die FDP oder AfD gewählt hat wird dann wohl eine CDU wählen...wer B90/DIEGRÜNEN oder DIELINKE gewählt hat wird die SPD wählen.

Am Ende liegt die Entscheidungshoheit beim Wähler...und nicht bei den Parteien und dies heißt Demokratie.

Skorpion968
11.02.2015, 13:35
Um Dir ´mal den Zahn zu ziehen.
Im "Neoliberalismus" wäre erst gar nicht dazu gekommen- der Neoliberalismus hat nämlich, im Gegensatz zu Liberalismus, erkannt, dass Märkte Regeln unterworfen werden müssen und man entsprechende Leitplanken einzieht, damit der Starke nicht über den Schwachenn dominiert. Nicht umsonst ist die soziale Marktwirtschaft aus dem Neoliberalismus entstanden.

Ja, das ist das alte Begriffsgeschwurbel. Ich hab dir schon x-mal erklärt, dass Neoliberalismus heute in einem anderen Verständnis gebraucht wird als früher.
Von mir aus nenne es Wirtschaftsliberalismus.

Skorpion968
11.02.2015, 13:49
Willst Du oder kannst Du es nicht verstehen...mit 23% hast Du keine Mehrheit...Mehrheit heißt 50% + mindestens 1 Stimme der abgegebenen Stimmen und wenn es im ersten Wahlgang nicht reicht, dann wird eben ein zweiter Wahlgang veranstaltet, wo die beiden stärksten Bewerber nochmals zur Wahl stehen und dann wäre ein Patt (also jeder der beiden Bewerber erhält 50% fernab jeder Realität).

Auch der Einwand, dann gehen die Wähler der anderen Parteien ggf. nicht zur Wahl wird nur in Teilen richtig sein...man geht ja nicht nur zur Wahl um etwas zu wählen, sondern man will mit seiner Stimmabgabe ja auch verhindern, dass der politische Wettbewerber gewinnt, dessen politische Zielrichtung man nicht verfolgt und ablehnt.
Sprich, wer als Beispiel die FDP oder AfD gewählt hat wird dann wohl eine CDU wählen...wer B90/DIEGRÜNEN oder DIELINKE gewählt hat wird die SPD wählen.

Am Ende liegt die Entscheidungshoheit beim Wähler...und nicht bei den Parteien und dies heißt Demokratie.

Junge, du bist wirklich nicht besonders intelligent. Kann das sein? Nun denk doch einmal nach!
Die Wähler der Parteien C, D und E kommen ZUSÄTZLICH zu den Nichtwählern noch OBENDRAUF!!!!

Nehmen wir das Beispiel von oben:
Partei A: 24%
Partei B: 23%
Partei C: 20%
Partei D: 17%
Partei E: 16%
Wahlbeteiligung: 50%

Du hast also eh schon mal nur die Hälfte der Wahlberechtigten, die bei der Erstwahl überhaupt abgestimmt haben.
Von der übrigen Hälfte (die bei der Erstwahl abgestimmt haben) sortierst du nun nochmal 53% aus. Das sind die Wähler, die bei der Erstwahl für die Parteien C, D oder E gestimmt haben. Denn in der Stichwahl hast du ja nur noch A und B vertreten!
Du hast also zu diesem Zeitpunkt bereits rund 75% der Wahlberechtigten nicht mehr mit im Boot.
Bei der Stichwahl fallen nochmal rund 12% raus.
Letztlich hast du bei deinem Mehrheitswahlrecht nach der Stichwahl nur noch einen Stimmenanteil von rund 13% der Wahlberechtigten in der Regierung!

So, das legst du jetzt mal deinem Mathelehrer vor, übst das mal fleißig ... und erst wenn du es kannst, diskutieren wir weiter!

Tutsi
11.02.2015, 13:53
Welche Strategie fährt er denn jetzt?

Ich benutze mal Skorpions "weise Worte" - der griechische Finanzminister hat sein "Märchenonkel-Geschwafel" angelegt, um den Menschen zu sagen: Rettet uns, dann wird alles gut, selbst, wenn ihr Pleite geht, wir stehen auf euren Trümmern wieder auf :-)

BlackForrester
11.02.2015, 15:22
So, das legst du jetzt mal deinem Mathelehrer vor, übst das mal fleißig ... und erst wenn du es kannst, diskutieren wir weiter!



Wo soll ich nun gesagt haben dass Du mit Deiner Rechnung unrecht hast? Die ist - unter Deinen Annahmen - vollkommen richtig.

Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass man 50% + 1 Stimme der abgegebenen Stimmen braucht um die Mehrheit zu erringen.

Ob da nun 10%, 20%, 50% oder 100% der Menschen zur Wahl gehen ist - wie im Verhältniswahlrecht - irrelevant. Die Entscheidung hat jeder Einzelne für sich zu treffen.

Ja, ich weiß ob der Problematik - denn dies sind die bekannten Contra-Gründe, die durchaus Ihre Berechtigung haben.
Am Ende steht aber einzig und alleine die Frage...was ist in der persönlichen Ansicht wichtig...ein Wahlrecht, wo Parteien regieren können (und tun), welche nicht einmal die Mehrheit der Stimmen verfügen und damit de facto als Minderheit über die Mehrheit bestimmen oder ein Wahlrecht, wo der entsprechende Mandatsträger mit absoluter Mehrheit der Stimmen gewählt werden muss.

Es bleibt Dir unbenommen für das Verhältniswahlrecht zu sein - dann nimmst Du halt ein Kauf, dass Mindeerheiten bestimmen wo es lang geht (denke einmal an die "Mövenpick-Steuer" der FDP)...für mich kommt das Mehrheitswahlrecht in Frage, da hier einzig und alleine der Bürger über die Zusammensetzung des Parlaments entscheidet wissend, dass bei einer Stichwahl wohl einige oder etliche Bürger dann nicht mehr zutr Wahl gehen werden.

Dies liegt aber in der Verantwortung der Bürger und hier ist eben der fundamentale Unterschied.
Während Du als Bürger im Verhältniswahlrecht der "Willkür" der Parteien ausgeliefert bist entscheidest Du als Bürger im Mehrheitswahlrecht.
Nicht überall im Lande hast Du Landesverbände von Parteien, welche nicht die Macht um jeden Preis erringen oder behalten wollen und dabei selbst mit den obslursten Parteien (denke einmal an die Schill-Partei in Hamburg) Koalitionen eingehen.

Was auch noch gegen das Mehrheitswahlrecht spricht, ist, dass de facto bis zu 49,9% der Stimmen mehr oder weniger unter den Tsich fallen...auch dies ist mir bekannt und nehme ich in Kauf.

Denn - und dies ist für mich die Maßgabe - wenn ich eine Partei wähle, dann will ich als mündiger Bürger nicht am Tag nach der Wahl aufstehen und erleben müssen, wie eine Koalition mit einer Partei gebildet wird, für welche ich NIE meine Stimme abgegeben habe und auch NIE geben würde (weil ich mich mit deren politischen Zielen nicht identifizieren kann)...aber die von mir gewählte Partei - meinen Willen übergehend - dies einen Dreck interessiert und man meinen Wählerwillen mißachtet...das hat mit "Demokratie" in etwa so viel zu tun, wie dass die Sonne nachts scheint.

Was glaubst Du wohl warum ich nicht mehr wählen gehe...eine Wahl heißt für mich mit meinem Kreuz Verantwortung einzugehen und für meine Wahlentscheidung einzustehen. Wie kann ich das, wenn die gewählte Partei meine Wahlentscheidung ad absurdum führt.

BlackForrester
11.02.2015, 15:27
Ja, das ist das alte Begriffsgeschwurbel. Ich hab dir schon x-mal erklärt, dass Neoliberalismus heute in einem anderen Verständnis gebraucht wird als früher.
Von mir aus nenne es Wirtschaftsliberalismus.


Nur weil die Herren Lafofaine, Gysi etc. und die Damen Kipping, Wagenknecht etc. nicht in der Lage sind geistig zu verarbeiten, wofür der Neoliberalismus steht und diesen Begriff als "Feindbild" benutzen sollte man selbst von durchschnittlich intelligenten Menschen doch erwarten können zu wissen was "Neoliberalismus" ist und nicht Jemanden nachzuplappern, welche dazu nicht in der Lage ist dies zu verstehen.

Dr Mittendrin
11.02.2015, 16:12
Die Schweiz mit Deutschland zu vergleichen ist unlauter - in der Schweiz entscheidet das Volk die wichtigen Fragen selbst und nicht irgend eine Partei oder Parteienkoalition in Regierungsverantwortung.

Dort müssen die Parteien das umsetzen, was das Volk in Volksentscheiden in Mehrheit beschlossen hat, ob es diesen Parteien nun passt oder nicht.

Richtig, ich meine ja unabhängig von Volksentscheiden ist das ja schon besser.

Dr Mittendrin
11.02.2015, 16:15
Um die Stichwahl zu gewinnen hast Du als Wähler die Wahl zwischen Partei A und B, welche im ersten Wahlgang die meisten Stimmen erhalten haben.
Partei A muss also 50% + mindestens 1 Stimme auf sich vereinen...diese Partei würde also von der Mehrheit der Wähler gewählt.

Jetzt kannst Du das Argument bringen...ja, aber die welche Partei C, D, E usw. gewählt haben werden dann nicht zur Wahl gehen....nur, dieses Argument musst Du dann auch beim Verhältniswahlrecht bringen (sprich die musst dann die Nichtwähler mit einberechnen)

Dabei ist dies nicht einmal die volle Wahrheit. Wie z.B. Baden-Württemberg zeigt musst Du beim Verhältniswahlrecht nicht einmal einen Stimmenanteil von 50% + X erhalten - es reicht ein Stimmenanteil von 47,2% (und dies ist weit entfernt von 50% + X) um die parlamentarische Mehrheit zu habeb und damit die Regierung zu stellen (immerhin haben 52,8% der Wähler grün-rot nicht gewählt).
Im Bund...hätte Kohls Mädchen nur ein paar tausend Stimmen mehr erhalten, dann hätte es für die CDU/CSU mit einem Stimmenanteil von unter 46% zur absoluten Mehrheit der Sitze gereicht...obwohl dann so 54% diese Regierung nicht gewählt hätten.

Das sind die Realitäten...

Ist doch alles Kokolores. Wenn Medien schon Meinungen machen, was soll dann der Wähler der Hirngewaschene wählen ?

hamburger
11.02.2015, 16:35
Richtig, ich meine ja unabhängig von Volksentscheiden ist das ja schon besser.

Bei einem legalen Wahlrecht sähe das anders aus. 70 % Wahlbeteiligung...nur 70 % der Sitze von 600 würden vergeben.
Also wesentlich weniger Zombies im Parlament.
Das würde Demokratie bedeuten. Es gibt keine repräsentative Demokratie...denn das ist die verschleierte Herrschaft der Parteien.
Nur Dummköpfe glauben, das wir in einer Demokratie leben.

Dr Mittendrin
11.02.2015, 16:43
Bei einem legalen Wahlrecht sähe das anders aus. 70 % Wahlbeteiligung...nur 70 % der Sitze von 600 würden vergeben.
Also wesentlich weniger Zombies im Parlament.
Das würde Demokratie bedeuten. Es gibt keine repräsentative Demokratie...denn das ist die verschleierte Herrschaft der Parteien.
Nur Dummköpfe glauben, das wir in einer Demokratie leben.

Klar sind die 600 Deppen zu viel.
Den grossen Wurf und die Zukunftsherausforderungen haben die nicht geschnallt.
Da wird um Hochspannungstrassen gepoltert, während dessen in 10 Jahren weitere 5 Millionen Artmutsrentner zu erwarten sind.

Prof. Flimmerich
11.02.2015, 16:54
Klar sind die 600 Deppen zu viel.
Den grossen Wurf und die Zukunftsherausforderungen haben die nicht geschnallt.
Da wird um Hochspannungstrassen gepoltert, während dessen in 10 Jahren weitere 5 Millionen Artmutsrentner zu erwarten sind.

Die Griechen sind geschickter, als du denkst. Warte noch ein paar Tage--- dann zahlt Ihr da drueben weitere Milliarden und geht dafuer noch daemlicher arbeiten.

Dr Mittendrin
11.02.2015, 17:02
Die Griechen sind geschickter, als du denkst. Warte noch ein paar Tage--- dann zahlt Ihr da drueben weitere Milliarden und geht dafuer noch daemlicher arbeiten.


Die Griechen sind Hütchenspieler. Ich denke ich geh in die Schweiz sollen die Michel mit dem Büßerhemd 65 MRD löhnen.

BlackForrester
11.02.2015, 18:13
Ist doch alles Kokolores. Wenn Medien schon Meinungen machen, was soll dann der Wähler der Hirngewaschene wählen ?



Ich halte den Wähler - vor allen den Nichtwähler der um die Parteienmanipulation im Verhaltniswahlrecht weiß - für nicht so dumm, wie dieser gerne hingestellt wird.

BlackForrester
11.02.2015, 18:20
Richtig, ich meine ja unabhängig von Volksentscheiden ist das ja schon besser.



Wobei man sagen muss - Volksentscheide a la Schweiz wären auch in Deutschland möglich. Man müsste nur ein entsprechendes "Volksentscheidungsgesetz" machen.

Im Gegensatz zu dem was die Parteien verkünden (dass ein Volksentscheid grundgesetzlich gar nicht möglich wäre) siehst Du hier wieder die "Verdummungsstrategie" der Parteien in diesem Lande.

Denn wie sagt Artikel 20GG
Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.

Da ist die CDU wenigstens ehrlich - die will keinen Volksentscheid.

Maggie
11.02.2015, 18:22
Ich benutze mal Skorpions "weise Worte" - der griechische Finanzminister hat sein "Märchenonkel-Geschwafel" angelegt, um den Menschen zu sagen: Rettet uns, dann wird alles gut, selbst, wenn ihr Pleite geht, wir stehen auf euren Trümmern wieder auf :-)

Die neue Strategie von Tsipras heißt, in den Analen wühlen: Reparationszahlungen! Bin mal gespannt, ob die Deutsche Regierung wirklich standhaft bleibt?
Kleber, der Idiot lies es sich gestern nicht nehmen, zu hinterfragen, ob dies bei der Wiedervereinigung wirklich vertraglich ausgeschlossen wurde. Zu gern würden unsere linken Gutmenschen den Griechen noch mal 11 Milliarden überweisen.

Dr Mittendrin
11.02.2015, 19:27
Ich halte den Wähler - vor allen den Nichtwähler der um die Parteienmanipulation im Verhaltniswahlrecht weiß - für nicht so dumm, wie dieser gerne hingestellt wird.

Mag sein, trotzdem ist es eine Dummheit nicht zu wählen.
Die Altparteien brauchen unbequeme Gegenkräfte.

Heute geriet ich an der Kasse mit einem Rentner in Streit weil er sich vordrängelte.
Ich sagte ansonsten lässt ihr euch doch die Butter vom Brot kratzen, was wählst du denn ? AfD sagte er, ich war baff.

Dr Mittendrin
11.02.2015, 19:32
Wobei man sagen muss - Volksentscheide a la Schweiz wären auch in Deutschland möglich. Man müsste nur ein entsprechendes "Volksentscheidungsgesetz" machen.

Im Gegensatz zu dem was die Parteien verkünden (dass ein Volksentscheid grundgesetzlich gar nicht möglich wäre) siehst Du hier wieder die "Verdummungsstrategie" der Parteien in diesem Lande.

Denn wie sagt Artikel 20GG
Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.

Da ist die CDU wenigstens ehrlich - die will keinen Volksentscheid.

So weit klar zum Volksentscheid.

Nur eine Partei mit 15 % hat mehr Macht als man denkt.
Die Grünen können z B ( auch mit Hilfe der Medienmacht ) einer CDU ihre Themen aufzwingen.

So geschehen mit Wilders der eine Minderheitsregierung tolerierte mit einem Zuckerl dass die Minderheitsregierung ihm genehmigte.

Schlummifix
11.02.2015, 23:05
Umfrage in Griechenland: "Warum hasst ihr die Deutschen?"

http://www.bild.de/politik/ausland/griechenland-krise/warum-hasst-ihr-uns-deutsche-39731476.bild.html

Filippos Filipakis (55), Markthändler:
„Deutschland will uns bestrafen. Frau Merkel schert sich nicht um die armen Menschen in Griechenland, sie kümmert es nicht, dass es mehr als 7.000 Selbstmorde gab, mehr als 1.000.000 Griechen arbeitslos sind – sie will uns bestrafen und bestrafen, immer weiter. Das ist grausam! Das Deutsche Volk ist fehlgeleitet von seiner Regierung."

Maria Stylianaki (40) ist Deutsch-Griechin und derzeit Hausfrau und Mutter:
„Man muss einfach sehen, dass das Geld von der EU und Deutschland an ein korruptes politisches System in Griechenland gegeben wurde – und nicht an ein faules Volk. Es trifft aber das einfache Volk! Lange Jahre war es für mich kein Problem, als Deutsch-Griechin in Griechenland zu leben. Das hat sich geändert.“

__________________

Ja, die einfachen Menschen werden mal wieder gegeneinander gehetzt; die Eliten kassieren das Geld.
Die Eliten haben es verbockt. Das einfache Volk soll bezahlen. So läuft es immer. Damit muss Schluss sein.
Die einfachen Leute trifft nicht die Schuld an der Eurokrise.

Nachbar
11.02.2015, 23:19
Umfrage in Griechenland: "Warum hasst ihr die Deutschen?"

http://www.bild.de/politik/ausland/griechenland-krise/warum-hasst-ihr-uns-deutsche-39731476.bild.html

Ich denke nicht, dass die Hellenen die Deutschen hassen im Sinne von hassen.

Es dürfte eher die unterschiedliche kulturelle Haltung sein. Als Deutscher folgt man seiner Regierung, egal welcher Couleur, wie die Historie zeigte (von ganz rechts bis nach links), der Grieche tut das eher nicht. Begehrt das deutsche Volk aber rein zufällig auf, dann wird es von der Politik bekämpft, sie schert sich einen Dreck um die Sorgen der Bürger (siehe Pagida etc.).

Gibt es eigentlich anderswo auch eine Bannmeile, oder nur bei uns in der BRD?
(die Bannmeile hält das Volk fern der Politiker, da schütteln die Hellenen als Erfinder der Demokratie und der unabhängigen Gerichtsbarkeit nur so mit dem hellen Kopf und runzeln die Stirn).

Zudem wird ja inzwischen für jeden immer deutlicher, dass die Politisck & Wirtschaft Deutschlands einen perfiden Wirtschaftskrieg innerhalb der EU führt, mit der Folge, dass die EU-Länder nun kaum noch was an den Markt bringen können, da das NEUE Billigland Bangladesch Deutschland jede EU-Wirtschaft an die Wand drängt.

Früher hiess es, Deutschland sei ein high-tech-Land, und hat damit nicht alles verkauft, heute verkauft es eben alles.

Zeitgleich SAUGT Deutschland sich die Bildungselite aus den EU-Ländern raus, die EU-Staaten verarmen dadurch in der Entwicklung und haben noch größere Probleme, eine etwige Kluft nun noch zu überbrücken.

Das ist keine neue Erkenntnis. Meine Sorgen habe ich bereits schon damals geäussert, als der Profilneurotiker Genosse Gerd Schröder (hätte die Partei ihn doch nur rausgetreten) diese Riester und Hartz sowie Ein-Euro-Jobs in seiner bekannten Order-de-Mufti-Eigenschaft als alternativlos verkaufte.

Skorpion968
11.02.2015, 23:22
Ja, ich weiß ob der Problematik - denn dies sind die bekannten Contra-Gründe, die durchaus Ihre Berechtigung haben.
Am Ende steht aber einzig und alleine die Frage...was ist in der persönlichen Ansicht wichtig...ein Wahlrecht, wo Parteien regieren können (und tun), welche nicht einmal die Mehrheit der Stimmen verfügen und damit de facto als Minderheit über die Mehrheit bestimmen oder ein Wahlrecht, wo der entsprechende Mandatsträger mit absoluter Mehrheit der Stimmen gewählt werden muss.

Es ist aber nicht die absolute Mehrheit! Weil du einen Großteil der Gegenstimmen ja vorher schon ausgeschlossen hast. :wand:

Genauso könntest du von vornherein nur zwei Parteien zur Wahl zulassen. Dann kannst du dir das ganze Vorspiel sparen.

Also nochmal - bis du es kapierst:
Partei A: 24% - FÜR Mindestlohn
Partei B: 23% - FÜR Mindestlohn
Partei C: 20% - GEGEN Mindestlohn
Partei D: 17% - GEGEN Mindestlohn
Partei E: 16% - GEGEN Mindestlohn
Wahlbeteiligung: 50 %

So - jetzt fallen nach der Erstwahl die Parteien C, D und E raus. Also alle Parteien, die gegen den Mindestlohn sind, fallen weg. Es sind nur noch die zwei Parteien in der Stichwahl, die für den Mindestlohn sind.
Dabei haben doch insgesamt 53% der Wähler die Parteien gewählt, die gegen den Mindestlohn sind.
Was macht jetzt der Mindestlohngegner? Er hat in der Stichwahl überhaupt keine Möglichkeit mehr, seine politische Ansicht einzubringen. Weil in der Stichwahl nur noch Parteien vertreten sind, die für den Mindestlohn sind. Die Stimme unseres Mindestlohngegners wurde einfach weggestrichen. Zack - ins Klo gespült!

Letztlich wird Partei A oder B gewinnen. Es wird der Mindestlohn eingeführt. Obwohl der nur von insgesamt 47% der Leute gewählt wurde, also von der Minderheit. Die Mehrheit hatte gegen den Mindestlohn votiert.
Damit hast du exakt das gleiche Problem wie beim Verhältniswahlrecht! Es hat sich an der Problematik überhaupt nichts geändert.
Es ist nach wie vor möglich, dass politische Entscheidungen getroffen werden, obwohl die Mehrheit dagegen gestimmt hat.
Nur weil du bei der Stichwahl ein Ergebnis 50% + X bekommst, weil nur noch zwei Parteien drin sind und du alle anderen Parteien mal eben in die Mülltonne geschmissen hast, ist das trotzdem nicht die absolute Mehrheit. Gewinnt Partei A die Stichwahl, hat die gerade mal 13% der Stimmen aller Wahlberechtigten erhalten.

BlackForrester
12.02.2015, 01:07
Gewinnt Partei A die Stichwahl, hat die gerade mal 13% der Stimmen aller Wahlberechtigten erhalten.



...und wo siehst Du da den Unterschied zum Verhältniswahlrecht.

Gemessen an ALLEN Wahlberechtigten regiert in Lände eine grün-rote Landesregierung, welche es zusammen auf nicht einmal um die 35% der Stimmen ALLER Wahlberechtigten kommen.
Dröselt man jetzt auf kommen B90/DIEGRÜNEN wie die SPD sehr nahe an die "13% der Stimmen aller Wahlbeteiligten"...auf jeden Fall woillten 65% ALLER Wahlberechtigten diese Regierung nicht.

Wo wäre da also der Unterschied?
Oder wird es dadurch besser, dass nun 2 Parteien, welche jeweils deutlich unter 20% der Stimmen ALLER Wahlbeteiligten erhalten haben sich zu einer Koalition entschließen und ggf. selbst gegen den Willen des Wählers, welcher eine der beiden Parteien gewählt haben, Regierungspolitik betreiben?

Mir sind die Nachteile eines Mehrheitswahlrechtes durchaus bekannt - im Extremfall (und für Baden-Württemberg oder Bayern ist dies nicht unbedingt abwägig) ist es möglich, dass eine Partei alle Sitze im Parlament erringt und damit der Rest der Wähler im Parlament sich gar nicht mehr wiederfindet...die Frage, welche zu beantworten ist - nimmt man dieses Risiko in Kauf oder nicht.
Ich für mich beantworte diese und die anderen Nachteile mit JA, weil es meinem Demokratieverständnis fundamental widerspricht, dass Parteien sich anmaßen Ihre Vorstellung von Politik, obwohl nie eine Mehrheit der Wähler hinter sich vereinigend (von allen Wahlberechtigten gar nicht zu sprechen), ja nicht einmal in die Nähe der Mehrheit kommend der Mehrheit der Wähler, welche diese Partei eben nicht gewählt haben, aufzuzwingen.

BlackForrester
12.02.2015, 01:10
Nur eine Partei mit 15 % hat mehr Macht als man denkt.
Die Grünen können z B ( auch mit Hilfe der Medienmacht ) einer CDU ihre Themen aufzwingen.



Wie es geht den politischen Gegner ins Nirwana laufen zu lassen hat die Merkel nun dreimal vorgemacht...indem man sich eben den Themen nicht stellt und dann strampelt sich der politische Wettbewerber, trotz seiner Medienmacht, tot.

BlackForrester
12.02.2015, 01:26
Mag sein, trotzdem ist es eine Dummheit nicht zu wählen.
Die Altparteien brauchen unbequeme Gegenkräfte.



Ich wähle nicht (mehr), da ich mich nicht als "Verfügungsmasse" der Parteien mißbrauchen lassen will, dessen Stimme am Ende des Tages für eine Partei soviel wert ist wie ein Haufen Fäkalien in der Ecke.

Für mich heißt zu wählen auch Verantwortung einzugehen und Verantwortung kann ich nur dann eingehen, wenn ich abschätzen kann zu was mein tun führt bzw. führen kann.

Dies konntest Du vielleicht noch bis Mitte / Ende der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts...seit diesem Jahrtausend sind die Parteien doch zu absoluter Beliebigkeit verkommen, welche selbst bereit sind Ihre Grundwerte zu verkaufen, so lange man damit die "Macht" erhalten oder erringen kann....wie kannst Du bei so einer geistig-moralisch-charakterlichen Einstellung der Parteimitglieder als mündiger Bürger noch eine Partei wählen?

Dies mag auch damit zu tun habe, dass für mich ein Wort noch ein Wort ist und gilt...und ich mein Wort bis heute nicht gebrochen haben, weil es mir zum Vorteil gereicht hätte - da habe ich bis heute lieber private wie berufliche Nachteile in Kauf genommen.
Wer oder was wäre ich, wenn man Wort nicht mehr gilt? Ein Stück Abschaum, welches sich jeden Morgen im Spiegel selber ankotzen müsste...und so tief hoffe ich nie zu sinken.

Skorpion968
12.02.2015, 01:31
...und wo siehst Du da den Unterschied zum Verhältniswahlrecht.

Gemessen an ALLEN Wahlberechtigten regiert in Lände eine grün-rote Landesregierung, welche es zusammen auf nicht einmal um die 35% der Stimmen ALLER Wahlberechtigten kommen.
Dröselt man jetzt auf kommen B90/DIEGRÜNEN wie die SPD sehr nahe an die "13% der Stimmen aller Wahlbeteiligten"...auf jeden Fall woillten 65% ALLER Wahlberechtigten diese Regierung nicht.

Wo wäre da also der Unterschied?
Oder wird es dadurch besser, dass nun 2 Parteien, welche jeweils deutlich unter 20% der Stimmen ALLER Wahlbeteiligten erhalten haben sich zu einer Koalition entschließen und ggf. selbst gegen den Willen des Wählers, welcher eine der beiden Parteien gewählt haben, Regierungspolitik betreiben?

Mir sind die Nachteile eines Mehrheitswahlrechtes durchaus bekannt - im Extremfall (und für Baden-Württemberg oder Bayern ist dies nicht unbedingt abwägig) ist es möglich, dass eine Partei alle Sitze im Parlament erringt und damit der Rest der Wähler im Parlament sich gar nicht mehr wiederfindet...die Frage, welche zu beantworten ist - nimmt man dieses Risiko in Kauf oder nicht.
Ich für mich beantworte diese und die anderen Nachteile mit JA, weil es meinem Demokratieverständnis fundamental widerspricht, dass Parteien sich anmaßen Ihre Vorstellung von Politik, obwohl nie eine Mehrheit der Wähler hinter sich vereinigend (von allen Wahlberechtigten gar nicht zu sprechen), ja nicht einmal in die Nähe der Mehrheit kommend der Mehrheit der Wähler, welche diese Partei eben nicht gewählt haben, aufzuzwingen.

Du kapierst es ja immer noch nicht. Im Mehrheitswahlrecht gibt es keine Mehrheit der Wähler hinter der Regierungspartei.
Dieses 50% + X ist nur künstlich herbei geführt, indem man vor der Stichwahl einfach alle anderen Wähler ausschließt.

Olliver
12.02.2015, 05:14
https://www.youtube.com/watch?v=BWOslP7TeZA

BlackForrester
12.02.2015, 17:02
Du kapierst es ja immer noch nicht. Im Mehrheitswahlrecht gibt es keine Mehrheit der Wähler hinter der Regierungspartei.
Dieses 50% + X ist nur künstlich herbei geführt, indem man vor der Stichwahl einfach alle anderen Wähler ausschließt.


NUR in einem Mehrheitswahlrecht ist unabdingbar gesichert, dass eine Partei, welche die absolute Mehrheit der Wähler auf sich vereinigt, die Regierung stellen kann.

Von was Du redet sich die Wahlberechtigten und ja - das ist so. Wer nicht zu Wahl geht, geht halt nicht zur Wahl und eine nicht abgegebene Stimme zählt halt nicht.
Nur - ist das ein Alleinstellungsmerkmal des Mehrheitswahlrechts? Mitnichten - so wie Du definierst, dass man bei einer Stichwahl den Wähler ausschließt - so schließt man den Wähler beim Verhältniswahlrecht ebenfalls aus - nämlich den Wähler, der das "Koalitionsspiel" und den damit verbundenen Wahlbetrug nicht mitmachen will.
Du kannst nicht die Wählerausschluss auf der einen Seite kritisieren und auf der anderen Seite billigend in Kauf nehmen...

Du beantwortest aber die wesentliche Frage nicht:

Was ist Dir lieber...
a) eine Partei zu wählen, welche nach der Wahl durch den "Koalitionszwang" eine Politik macht, für welche Du die Partei nie gewählt hast
b) dass der Wählerwille sich in der Regierungsbildung NICHT widerspiegelt (also Beispiel nenne ich jetzt einmal die erste Ole von Beust-Regierung in Hamburg, wo die SPD die stärkste Kraft und der gute von Beust mit Hilfe der Schill-Partei und der FDP regierte - und dies obwohl die CDU Lichtjahre hinter der SPD lag).
dann musst Du unabdingbar für das Verhältniswahlrecht sein

oder eben
a) ein Wahlrecht wo es unabdingbar ist, dass nur die Partei, welche die absolute Mehrheit der Stimmen erhält eine Regierung stellen kann.
b) verhindern kannst, dass die Besetzung des Parlamentes den Wählerwillen nicht unbedingt widerspiegelt, da (wie im deutschen Bundestag) die Mehrheit der Sitze nicht über Direktkandidaten - sondern durch Listenplätze durch Parteientscheidung - besetzt wird.
c) die Möglichkeit zu haben einen Mandatsträger auch abzuwählen
dann musst Du für das Mehrheitswahlrecht votieren.

So einfach ist das...alles andere ist Schall und Rauch, den was für das eine Wahlrecht gilt, gilt in abgewandelter oder anderer Form für das andere Wahlrecht ebenso.

Jedoch stelle ich mir gerade vor was DU sagen würdest, wenn die DIELINKE um eine Regierung zu bilden mit der NPD in Bett hüpfen würde (wie in Griechenland ja jetzt gerade geschehen)....:D

Maggie
12.02.2015, 19:47
Nun quatscht unsere Bundestrulla schon von "Kompromissen" gegenüber Griechenland. Lang wird es nicht dauern, und wir knicken ein...


Kanzlerin Merkel trifft zum ersten Mal auf Syriza-Chef Alexis Tsipras - und schlägt im Schuldenstreit mit Griechenland versöhnliche Töne an: Europa sei "immer darauf ausgerichtet, einen Kompromiss zu finden."

Brüssel - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat im Schuldenstreit mit Griechenland Kompromissbereitschaft signalisiert. "Europa ist darauf ausgerichtet, und das ist auch der Erfolg Europas, einen Kompromiss zu finden", sagte Merkel vor Beginn des informellen EU-Gipfels in Brüssel. Dort wird sie zum ersten Mal den neuen griechischen Regierungschef Alexis Tsipras treffen. "Kompromisse geht man ein, wenn die Vorteile die Nachteile überwiegen", sagte sie. "Deutschland ist dazu bereit."

Aber: Die Glaubwürdigkeit Europas beruhe darauf, dass Regeln eingehalten würden und man verlässlich sei, sagte die Kanzlerin. Nun werde geschaut, welche Vorschläge die griechische Regierung mache. Am Montag würden die Euro-Finanzminister die Vorschläge erörtern. "Noch haben wir ja ein paar Tage Zeit, deshalb freue ich mich heute auf die erste Begegnung", ergänzte Merkel mit Blick auf ihren Tsipras-Termin.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/griechenland-angela-merkel-erwaegt-kompromisse-a-1018187.html

JackGinger
12.02.2015, 20:10
Was leider zu erwarten war. Ich hatte ja gehofft...und hoffe immer noch ein wenig, dass die Griechen so dreist pokern, dass ihnen und der EU insgesamt alles um die Ohren fliegt.

Skorpion968
12.02.2015, 22:17
NUR in einem Mehrheitswahlrecht ist unabdingbar gesichert, dass eine Partei, welche die absolute Mehrheit der Wähler auf sich vereinigt, die Regierung stellen kann.

Nein. Ich solchen Fällen gibt es keine absolute Mehrheit. Sobald eine Stichwahl notwendig ist, gibt es logischerweise keine absolute Mehrheit.


Von was Du redet sich die Wahlberechtigten und ja - das ist so. Wer nicht zu Wahl geht, geht halt nicht zur Wahl und eine nicht abgegebene Stimme zählt halt nicht.

Ich spreche nicht von den Leuten, die nicht zur Wahl gehen Dummkopf. Das habe ich doch wirklich inzwischen ausführlich genug erklärt.
Ich spreche von den Leuten, die die Parteien C, D und E gewählt haben - und deren Wahlstimmen vor der Stichwahl einfach mal so annulliert, sprich ins Klo geschmissen werden.

Du hast mir immer noch nicht beantwortet, was der Mindestlohngegner im obigen Fall macht. Wenn bei deinem tollen Mehrheitswahlrecht die zwei Parteien in die Stichwahl kommen, die für den Mindestlohn sind - und die drei Parteien aussortiert werden, die gegen den Mindestlohn sind, obwohl die zusammen in der Erstwahl 53% der Wählerstimmen hatten. Was macht der Mindestlohngegner in diesem Fall? Hm? Liefere doch einfach mal Antworten anstatt immer nur saudummes Geschwätz!

BlackForrester
13.02.2015, 01:59
Nein. Ich solchen Fällen gibt es keine absolute Mehrheit. Sobald eine Stichwahl notwendig ist, gibt es logischerweise keine absolute Mehrheit.

Ich spreche nicht von den Leuten, die nicht zur Wahl gehen Dummkopf. Das habe ich doch wirklich inzwischen ausführlich genug erklärt.
Ich spreche von den Leuten, die die Parteien C, D und E gewählt haben - und deren Wahlstimmen vor der Stichwahl einfach mal so annulliert, sprich ins Klo geschmissen werden.

Du hast mir immer noch nicht beantwortet, was der Mindestlohngegner im obigen Fall macht. Wenn bei deinem tollen Mehrheitswahlrecht die zwei Parteien in die Stichwahl kommen, die für den Mindestlohn sind - und die drei Parteien aussortiert werden, die gegen den Mindestlohn sind, obwohl die zusammen in der Erstwahl 53% der Wählerstimmen hatten. Was macht der Mindestlohngegner in diesem Fall? Hm? Liefere doch einfach mal Antworten anstatt immer nur saudummes Geschwätz!


Du erfindest die Mathematik neu. Um eine Stichwahl zu gewinnen MUSS man unabdingbar 50% + X der abgegebenen Stimmen auf sich vereinen und 50% + X der Stimmen ist nun einmal die Mehrheit.
Wenn anstatt 100 000 Menschen in einem Wahlkreis nur 10 zu Wahl gehen und davon 6 dann Kandidat A wählen, dann hat dieser nun einmal die Mehrheit der Stimmen auf sich vereinigt.
Das ist im Verhältniswahlrecht nicht anders...wenn in einem Wahlkreis von 100 000 Menschen nur 10 Menschen zur Wahl gehen und der Kandidat A 4 Stimmen auf sich vereinigt und die Kandidaten B, C, D, E nur 3 und weniger, dann hat der Kandidat A den Wahlkreis gewonnen und die obwohl 6 Menschen (also die Mehrheit) diesen Kandidaten nicht wollten.

Falsch, wenn es zu einer Stichwahl kommt sind ALLE Stimmen des ersten Wahlganges annulliert und nicht nur die Stimmen der Leute welche C, D und E gewählt haben. Du hast bei einer Stichwahl jedoch - als Ergebnis des ersten Wahlganges - nur noch die Möglichkeiten A oder B zu wählen oder eben zuihause zu bleiben.

Was ein Mindestlohnbefürworter dann macht? Er wählt dann die Partei, welche seinen Vorstellungen am nächsten kommt oder bleibt zuhause. Selbiges würde auch gelten, wenn ein Mindestlohngegner vor der gleichen Option steht - nämlich dass zwei Mindestlohnbefürworterparteien in die Stichwahl kommen.
Nur ist Deine Modellrechnung ziemlich abstrakt. Dass dies - in Ausnahmefällen - in dem einen oder anderen Wahlkreis passieren kann will ich jetzt pauschal nicht in Abrede stellen - die Chance dazu ist jedoch verschwindend gering und ob dies dann bei 600 Wahlkreisen am Ende des Tages wesentlichen Einfluss auf das gesamte Wahlergebnis hat ist fraglich.

Dabei haben wir ja das Mehrheitswahlrecht in diesem Lande schon. Wenn es nämlich um die Besetzung des Regierungschefs geht...sei es nun Kanzler oder sei es Ministerpräsident. Diese müssen mit absoluter Mehrheit gewählt werden...oder auch der Bundespräses...auch hier ist die absolute Mehrheit der Stimmen notwendig um dieses Amt antreten zu können. Wenn dass Verhältniswahlrecht also so viel besser ist - warum eigentlich?

Skorpion968
13.02.2015, 06:09
Falsch, wenn es zu einer Stichwahl kommt sind ALLE Stimmen des ersten Wahlganges annulliert und nicht nur die Stimmen der Leute welche C, D und E gewählt haben.

Falsch. Es sind nicht alle Stimmen annulliert. Denn sonst dürften ja alle 5 Parteien weiter an der Wahl teilnehmen. Annulliert sind nur die Stimmen der Parteien, die vor der Stichwahl aussortiert werden. Die beiden Parteien, die an der Stichwahl teilnehmen, dürfen das ja nur aufgrund ihrer Stimmen aus der Erstwahl. Diese Stimmen sind also nicht annulliert!


Was ein Mindestlohnbefürworter dann macht? Er wählt dann die Partei, welche seinen Vorstellungen am nächsten kommt oder bleibt zuhause. Selbiges würde auch gelten, wenn ein Mindestlohngegner vor der gleichen Option steht - nämlich dass zwei Mindestlohnbefürworterparteien in die Stichwahl kommen.

Es ist also exakt das gleiche Problem wie beim Verhältniswahlrecht. Es kommt vor, dass eine politische Entscheidung getroffen wird, obwohl die Mehrheit der Wähler gegen diese Entscheidung gestimmt hat. Genau gegen diesen Umstand hast du dich doch so vehement gesträubt. Und du hast behauptet, du hättest eine bessere Regelung, in der genau das nicht mehr vorkommen kann. Epic Fail mein Freund. Wie sich zeigt, kommt das beim Mehrheitswahlrecht ebenso vor. Deine künstlich geschaffene 50% + X, indem du über 50% der Erstwahlstimmen vor der Stichwahl aussortierst, ändert daran nichts. Das kapiert ein 10jähriger.

Du bleibst also immer noch die alternative Regelung schuldig, bei der genau das nicht mehr vorkommen kann. Das ginge nämlich nur mit Direkter Demokratie, indem man das Volk bei jeder politischen Entscheidung direkt abstimmen lässt.


Nur ist Deine Modellrechnung ziemlich abstrakt. Dass dies - in Ausnahmefällen - in dem einen oder anderen Wahlkreis passieren kann will ich jetzt pauschal nicht in Abrede stellen - die Chance dazu ist jedoch verschwindend gering und ob dies dann bei 600 Wahlkreisen am Ende des Tages wesentlichen Einfluss auf das gesamte Wahlergebnis hat ist fraglich.

Das von mir Dargestellte ist das gesamte Wahlergebnis - nach Auszählung aller 600 Wahlkreise.


Dabei haben wir ja das Mehrheitswahlrecht in diesem Lande schon. Wenn es nämlich um die Besetzung des Regierungschefs geht...sei es nun Kanzler oder sei es Ministerpräsident. Diese müssen mit absoluter Mehrheit gewählt werden...oder auch der Bundespräses...auch hier ist die absolute Mehrheit der Stimmen notwendig um dieses Amt antreten zu können. Wenn dass Verhältniswahlrecht also so viel besser ist - warum eigentlich?

Erstens habe ich nicht gesagt, dass das Verhältniswahlrecht besser ist.
DU hast behauptet, du hättest ein besseres Wahlsystem. Also nicht wieder alles durcheinander werfen.

Zweitens handelt es sich dabei um Personalwahlen, die von einem Gremium (Bundestag, Bundesversammlung) durchgeführt werden.
Das ist also mit der Wahl der Regierung durch das Volk überhaupt nicht zu vergleichen.

Tutsi
13.02.2015, 17:47
Die neue Strategie von Tsipras heißt, in den Analen wühlen: Reparationszahlungen! Bin mal gespannt, ob die Deutsche Regierung wirklich standhaft bleibt?
Kleber, der Idiot lies es sich gestern nicht nehmen, zu hinterfragen, ob dies bei der Wiedervereinigung wirklich vertraglich ausgeschlossen wurde. Zu gern würden unsere linken Gutmenschen den Griechen noch mal 11 Milliarden überweisen.
Ja, mir macht das auch Bauchschmerzen, daß unsere Politiker da wieder nachgeben, zumal sich die Griechen da aufführen, als hätten sie den Sieg über die dummen Deutschen schon in der Tasche.
Heute im DLF die Presseschau gehört und daß sie keine Konzepte haben, wie der Plan zu einer wirtschaftlichen Stabilisierung bzw. überhaupt erst mal ein Vorwärtskommen gar nicht erarbeitet haben.
http://www.deutschlandfunk.de/presseschau-aus-deutschen-zeitungen.433.de.html

Die Regierung Tsipras, die so lautstark angetreten war, die provoziert hat, wo es möglich war, muss jetzt die Realität zur Kenntnis nehmen. Ohne Geld geht nun einmal wenig – egal, wie viel man zuvor versprochen hat. Janis Varoufakis, der griechische Finanzminister und Ökonomieprofessor, hätte das wissen können",

"Varoufakis verteidigte standhaft die Position der neuen griechischen Regierung: keine Verlängerung des laufenden EU-Hilfsprogramms, keine Fortsetzung des neoliberalen Spar- und Reformkurses. Doch die Eurogruppe erwartet keine Negativliste, sondern konkrete Vorschläge für den Weg nach vorn. Und da enttäuschte der Starökonom. Er hatte weder einen Zehnpunkteplan für Reformen in der Tasche, noch konnte er ein alternatives Finanzierungskonzept für die fälligen Schulden vorweisen. Das wird ihm nun vorgehalten - zu Recht. Wer einen Politikwechsel fordert, muss auch sagen, wie er aussehen soll und wie er sich finanzieren lässt.

"Die neue Regierung Griechenlands bringt mit einer Politik der maximalen Provokation alle gegen sich auf. Kaum hatte in der jüngsten Nachtsitzung Bundesfinanzminister Schäuble den Raum verlassen, kassierte sein Kollege aus Athen die gemeinsam beschlossene unverbindliche Erklärung zu Griechenland wieder ein, um noch mehr finanzielle Zugeständnisse zu fordern. Wie eine Gruppe Halbstarker toben sich die Griechen in Brüssel aus. Einerseits versetzen sie damit das bemüht kollegiale Aufsichtspersonal der Erziehungsanstalt Eurogruppe in Angst und Schrecken. Andererseits sorgen sie für einhellige Ablehnung. Warum machen sie das? Offenbar sind sie sicher, dass die Euroländer weiterzahlen, egal, was passiert",

Großadmiral
13.02.2015, 19:25
DU flennst rum! "Mimimimimi ich will keinen Mindestlohn mimimimi...." :D

Ich finds gut. Ich hab keinen Grund zu flennen!

Fakt ist: Die Große Koalition hat den Mindestlohn beschlossen mit 70% der Wählerstimmen. Punkt. Aus.
Auch da hilft dir dein mimimimi nicht weiter.

Fakt ist du machst dir die Welt wie sie dir gefällt.

Skorpion968
13.02.2015, 21:41
Fakt ist du machst dir die Welt wie sie dir gefällt.

Fakt ist: Du flennst rum, obwohl dein Rumflennen gar nichts ändert.

Großadmiral
14.02.2015, 08:26
Fakt ist: Du flennst rum, obwohl dein Rumflennen gar nichts ändert.

Nein und nein.
Du hast anscheinend den Zweck eines Politforums verkannt.

Skorpion968
14.02.2015, 08:59
Nein und nein.
Du hast anscheinend den Zweck eines Politforums verkannt.

Rumflennen ist sicher nicht der Zweck. :D

Großadmiral
14.02.2015, 09:14
Rumflennen ist sicher nicht der Zweck. :D

Dann solltest du damit aufhören.

Helenos von Troja
14.02.2015, 09:18
Was leider zu erwarten war. Ich hatte ja gehofft...und hoffe immer noch ein wenig, dass die Griechen so dreist pokern, dass ihnen und der EU insgesamt alles um die Ohren fliegt.

So lange die oberste Prämisse lautet: "Scheitert der Euro, scheitert Europa", ist auch jeder weitere Erpressungsversuch von Erfolg gekrönt.

Skorpion968
14.02.2015, 09:35
Dann solltest du damit aufhören.

Die Heulsuse bist eindeutig du! "mimimimi ich will kein Mindestlohn mimimimi..." :D

Bergischer Löwe
14.02.2015, 09:54
Jack Lew mahnte Tsipras gestern:

http://www.n-tv.de/politik/Lew-redet-Tsipras-ins-Gewissen-article14513946.html

Jetzt bekommen die Amateure in Athen den eisigen Wind der Realität zu spüren. Washingtons Zeigefinger ist der Beginn der Entwicklung Tsipras zum Bettvorleger. Mal sehen, wie lange das Volk in Athen sich von den Halbstarken am Kabinettstisch an der Nase herumführen lässt.

Nanu
14.02.2015, 10:06
Washingtons Zeigefinger ist der Beginn der Entwicklung Tsipras zum Bettvorleger.

Das Herrchen pocht darauf, dass da niemand ausschert aus dem von Herrchen gewünschten Konstrukt. Der Zahlmeister ist auch schon entsprechend instruiert worden:
Kanzlerin Angela Merkel deutete zuletzt Kompromissbereitschaft an.

Großadmiral
14.02.2015, 11:24
Die Heulsuse bist eindeutig du! "mimimimi ich will kein Mindestlohn mimimimi..." :D

Merke Wiederholung ist ersetzt keine Argumente.

Nachbar
14.02.2015, 11:25
Jack Lew mahnte Tsipras gestern:

http://www.n-tv.de/politik/Lew-redet-Tsipras-ins-Gewissen-article14513946.html

Jetzt bekommen die Amateure in Athen den eisigen Wind der Realität zu spüren. Washingtons Zeigefinger ist der Beginn der Entwicklung Tsipras zum Bettvorleger. Mal sehen, wie lange das Volk in Athen sich von den Halbstarken am Kabinettstisch an der Nase herumführen lässt.

Es ist davon auszugehen, dass ein "Jack Lew" wenig bei den Hellenen erreichen wird. Ansprechpartner sollten für Mr. Syriza alias Agoranax Bellerophontes Gnosidemos Dotadas Erxiklid Euriptólemos Zamolxis Herostrat Thelxion Ipponax Kilix Labax Menekrat Alexis Tsipras Personen aus dem Umfeld des Tsongas und Doukakis als auch des einstigen Chefberaters Clintons Stefanopoulos sein.

Skorpion968
14.02.2015, 11:33
Merke Wiederholung ist ersetzt keine Argumente.

Ja, das solltest du dir gut merken.

Großadmiral
14.02.2015, 11:37
Ja, das solltest du dir gut merken.

Keine Sorge ich werde dich schon bei Bedarf daran erinnern.

BlackForrester
14.02.2015, 11:39
Es ist also exakt das gleiche Problem wie beim Verhältniswahlrecht. Es kommt vor, dass eine politische Entscheidung getroffen wird, obwohl die Mehrheit der Wähler gegen diese Entscheidung gestimmt hat. Genau gegen diesen Umstand hast du dich doch so vehement gesträubt. Und du hast behauptet, du hättest eine bessere Regelung, in der genau das nicht mehr vorkommen kann. Epic Fail mein Freund. Wie sich zeigt, kommt das beim Mehrheitswahlrecht ebenso vor. Deine künstlich geschaffene 50% + X, indem du über 50% der Erstwahlstimmen vor der Stichwahl aussortierst, ändert daran nichts. Das kapiert ein 10jähriger.

Du bleibst also immer noch die alternative Regelung schuldig, bei der genau das nicht mehr vorkommen kann. Das ginge nämlich nur mit Direkter Demokratie, indem man das Volk bei jeder politischen Entscheidung direkt abstimmen lässt.



Vorab - sicherlich wäre die beste Entscheidung a la Schweiz, das Volk über wesentliche (politische) Fragen selbst per Volksentscheidd entscheiden zu lassen. Nur - dies bedingt ein politisch mündiges Volk, welche sich dann auch seiner Verantwortung stellt und die Konsequenzen trägt und davon ist Deutschland - ob der in politisch Unmündkeit gehaltenem Volk - noch etliche Generationen entfernt.

Nein, mein Gudster - im Mehrheitswahlrecht werden - wie der Name schon sagt - Entscheidungen IMMER von einer legitimierten Mehrheit getroffen. Wäre dies nicht der Fall gäbe es keine Mehrheit und unter diesem Aspekt ist das Mehrheitswahlrecht das bessere Wahlrecht. Es kann als NIEMALS eine Mehrheit diese Politik nicht gewollt haben.

Daher ist auch Dein Beispiel nicht zielführend.
Man wählt Parteien in der Regel nicht aufgrund EINES Programmpunktes (in Deinem Beispiel den Mindestlohn), sondern anhand des Parteiprogrammes und wo man meint, dass dieses Parteipriogramm der eigenen Auffassung und Vorstellung am meisten entspricht.
Dabei - und da gebe ich Dir völlig recht - besteht das Risiko (wie auf dem politisch linken Flügel in Deutschland), dass drei Parteien um die gleiche Wählerklientell buhlen und sich damit am Ende selber schwächen indem man sich gegenseitig die Stimmen abjagt und so dem politischen Wettbewerber in die Karten spielen. Dies ist in einem Mehrheitswahlrecht natürlich verheerend, spiegelt aber auch nur den Wählerwillen wieder.

Fakt ist doch...so in etwa 40% der Menschen in diesem Lande wählen IMMER Mitte-rechts, 40% der Menschen wählen immer Mitte-links...und am Ende entscheiden die 20% Wechselwähler und hier kommt dann die ganze "linke" Problematik ist Spiel. /DIEGRÜNE
Währed Kohls Mädchen ziemlich auf die 40% Mitte-rechts Wähler bauen kann (weil es in diesem Flügel eben keine ernstzunehmende Alternative (mehr) gibt)...müssen sich die SPD, B90/DIEGRÜNEN und DIELINKE diese 40% Wähler teilen und der Zugewinn durch die Wechselwähler ist ebenn zu gering um in Regionen vonn 40% + X als Partei vorzustoßen und genau hier hätten diese drei Partei auch IHR Problem bei einem Mehrheitswahlrecht. Während eine CDU/CSU IMMER (Ausnahmen würden nur die Regel bestätigen) genügend Stimmen hätten um in eine Stichwahl zu kommen wäre es auf dem linken Flügel ´mal Jemand von der SPD, dann Jemand von B980/DIEGRÜNEN oder Jemand von DIELINKE und dann wird es noch verheerender...Jemand der DIELINKE wählt, wird ggf. bei der Stichwahl zuhause bleiben anstatt den Alternativkandidat aus Reihen der SPD oder B90/DIEGRÜNEN zui wählen und wenn es um einen Alternativkandidaten der DIELINKE geht bleiben die Wähler deer SPD oder B90/DIEGRÜNEN zuhause.
Das kannst Du aber nicht dem Wahlsystem ankreiden...sondern da muss Du Dir die Frage stellen, warum ist der linke Flügel so zersplittert, dass die Parteien dieses Flügels,jede für sich gesehen, für Kohls Mädchen keine Gefahr darstellen.

Dass das Mehrheitswahlrecht seine Tücken und Schwächen hat - darauf weise ich permanent hin - und dass man für sich entscheiden muss, welchem Wahlrecht man den Vorzug gibt, dies habe ich auch schon mehr als einmal erwähnt. Für mich ist das Mehrheitswahlrecht eben das bessere Wahlrecht, weil
- es für eindeutige Mehrheiten sorgen
- die Macht der Parteien gebrochen wird über Listenplätze die Zusammensetzung eines Parlamentes maßgeblich zu beeinflussen
- man als Bürger, eben nicht mehr vorhandener Listenplätze, einen Politiker auch real abwählen kann
- der Zwang zur Koalitionsbildung exorbitant minimiert wird und eine Koalitionsbildung aus zwei oder mehr Parteien eine Ausnahme und nicht die Regel ist

LOL
14.02.2015, 11:40
Jack Lew mahnte Tsipras gestern:

http://www.n-tv.de/politik/Lew-redet-Tsipras-ins-Gewissen-article14513946.html

Jetzt bekommen die Amateure in Athen den eisigen Wind der Realität zu spüren. Washingtons Zeigefinger ist der Beginn der Entwicklung Tsipras zum Bettvorleger. Mal sehen, wie lange das Volk in Athen sich von den Halbstarken am Kabinettstisch an der Nase herumführen lässt.
Oh, ich höre schon unsere Knie schlackern...

JackGinger
14.02.2015, 11:45
Ja, das solltest du dir gut merken.

Ok ich versuchs einmal mit Ratio.

Im Grunde geht es doch um Preise. Den Preis für eine Dienstleistung. Wenn der Staat für eine Dienstleistung den Preis vorgibt, ist es wahrscheinlich, dass die "Produktionskosten" über dem eigentlich Erlös liegen. Im Grunde haben sich die Preise so gebildet, weil das Angebot groß genug ist, dass niemand mehr dafür bezahlen will.

Niemand wird in Deutschland gezwungen Frisör/Frisörin zu werden. Dennoch gibt es an jeder Ecke einen Frisörladen, auch vor dem Mindestlohn. Wie erklärst du dir das? Wurde diesen Menschen bei der Geburt eine Schere in die Hand gelegt? Oder ist es vielleicht eher so, dass es für einen unqualifizierten mit schlechter Schulbildung (die zwar angeboten aber nicht angenommen wurde) ein doch recht lockerer Job ist. Im Zweifel kann man sich auch schwarz locker was dazu verdienen.

Hebst du jetzt diesen Preis an, musst du entweder subventionieren oder aber es fallen Jobs weg. In Deutschland entscheidet man sich eher fürs subventionieren weil...wir sind ja sozial.

Also wird es jetzt ein recht gut bezahlter, lockerer Job. Also denken sich Altenpfleger, Kanalreiniger und weitere. Hey warum sollte ich für den gleichen Lohn eine durchaus härtere Arbeit machen? Passt die Preise bei uns auch an. Schon hast du einen schönen Teufelskreis geschaffen der perfekt im Ölflecktheorem von Mises aufgeführt ist. Ein staatlicher Eingriff zieht viele weitere hinter sich.

Gut gemeint, weil ja jeder sollte durch eine Vollzeitarbeit ein würdiges Leben führen können und auch eine Existenz aufbauen können. Ich denke der staatliche Kontrollwahn ist der falsche Weg.

Niedrigere Steuern und ein Steuerfreibetrag wären sinnvoller.

Nachbar
14.02.2015, 12:19
Interessante Zeiten kommen auf das Heilige Land zu.

Scheinbar hat sich so manches in Hellas geändert, selbst ein neues Bewußtsein auf hellenische (anderswo bekannt als "europäische" und humanistische) Werte ist deutlich vernehmbar.

So hat es sich der Politiker Zouraris aus Thessaloniki nicht nehmen lassen, in Richtung Deutschland in reinem Hellenisch (bekannt als Altgriechisch, die Sprache der Philosophen und des Christentums) zu antworten, sieht sich dabei als Olympier, was als Hinweis als Abkehr von der in Hellas vorherrschenden Religion gesehen werden könnte.

«Εμείς η Ολύμπιοι διδάξαμε στην Οικουμένη εδώ ότι η Ερις γίνεται Ερως, έρως ελευθερίας»

Gleich danach wird Deutschland als "OFIS" (Schlange) bezeichnet:

«Και επειδή θα επανέλθουν πάλι οι δυσσεβείς και οι άλλοι Αλλεμανοί ως αρχέκακος όφις, εμείς ξέρουμε ότι θα συμπαραταχθούμε θα συμπορευθούμε, θα συμπολεμήσουμε τη Υπερμάχω Στρατηγώ που’ χει στα μάτια της ψηφιδωτό τον καημό της Ρωμιοσύνης»

Seine Rede schließt er mit den Worten ab, dass an "diesem Marmor sich kein Rost bilden werde".

«Ως ηττημένοι θα δώσουμε σε αυτό τον πλανήτη των πεπλανημένων πλανητών και των πλανήτων την καθ’ημάς καθεστηκυίαν πολιτείαν. Και ποια είναι η καθ ημάς καθεστηκυία πολιτεία; Μία και μόνη: Σε τούτα εδώ τα μάρμαρα κακιά σκουριά δεν πιάνει»
(http://www.tanea.gr/news/politics/article/5208275/me-arxaia-ellhnika-h-omilia-zoyrari-sth-boylh/)

Ich würde mich kaum wundern, würde er die Länder ausserhalb des graeco-römischen Kulturgebietes als nicht zum kulturellen Europa zugehörig betrachten.

Immer wieder interessant, wie klassische Inhalte von den Philhellenen vorgetragen und erklärt werden, und wie diese dann aus dem Munde eines Hellenen klingen.

Wie heisst es in der Werbung?: Nur Butter schmeckt wie Butter.

Skorpion968
14.02.2015, 13:13
Keine Sorge ich werde dich schon bei Bedarf daran erinnern.

Du solltest dich besser selbst daran erinnern. Dann kannst du uns dein Rumgeflenne ersparen. :D

Skorpion968
14.02.2015, 13:23
Nein, mein Gudster - im Mehrheitswahlrecht werden - wie der Name schon sagt - Entscheidungen IMMER von einer legitimierten Mehrheit getroffen. Wäre dies nicht der Fall gäbe es keine Mehrheit und unter diesem Aspekt ist das Mehrheitswahlrecht das bessere Wahlrecht. Es kann als NIEMALS eine Mehrheit diese Politik nicht gewollt haben.

Daher ist auch Dein Beispiel nicht zielführend.
Man wählt Parteien in der Regel nicht aufgrund EINES Programmpunktes (in Deinem Beispiel den Mindestlohn), sondern anhand des Parteiprogrammes und wo man meint, dass dieses Parteipriogramm der eigenen Auffassung und Vorstellung am meisten entspricht.
Dabei - und da gebe ich Dir völlig recht - besteht das Risiko (wie auf dem politisch linken Flügel in Deutschland), dass drei Parteien um die gleiche Wählerklientell buhlen und sich damit am Ende selber schwächen indem man sich gegenseitig die Stimmen abjagt und so dem politischen Wettbewerber in die Karten spielen. Dies ist in einem Mehrheitswahlrecht natürlich verheerend, spiegelt aber auch nur den Wählerwillen wieder.

Ich habe dir ausführlich genug erklärt, warum das Mehrheitswahlrecht eben nicht zwingend den Mehrheitswillen widerspiegelt. Wenn du das nicht kapieren willst, ist das nicht mein Problem.


Fakt ist doch...so in etwa 40% der Menschen in diesem Lande wählen IMMER Mitte-rechts, 40% der Menschen wählen immer Mitte-links...und am Ende entscheiden die 20% Wechselwähler und hier kommt dann die ganze "linke" Problematik ist Spiel. /DIEGRÜNE
Währed Kohls Mädchen ziemlich auf die 40% Mitte-rechts Wähler bauen kann (weil es in diesem Flügel eben keine ernstzunehmende Alternative (mehr) gibt)...müssen sich die SPD, B90/DIEGRÜNEN und DIELINKE diese 40% Wähler teilen und der Zugewinn durch die Wechselwähler ist ebenn zu gering um in Regionen vonn 40% + X als Partei vorzustoßen und genau hier hätten diese drei Partei auch IHR Problem bei einem Mehrheitswahlrecht. Während eine CDU/CSU IMMER (Ausnahmen würden nur die Regel bestätigen) genügend Stimmen hätten um in eine Stichwahl zu kommen wäre es auf dem linken Flügel ´mal Jemand von der SPD, dann Jemand von B980/DIEGRÜNEN oder Jemand von DIELINKE und dann wird es noch verheerender...Jemand der DIELINKE wählt, wird ggf. bei der Stichwahl zuhause bleiben anstatt den Alternativkandidat aus Reihen der SPD oder B90/DIEGRÜNEN zui wählen und wenn es um einen Alternativkandidaten der DIELINKE geht bleiben die Wähler deer SPD oder B90/DIEGRÜNEN zuhause.
Das kannst Du aber nicht dem Wahlsystem ankreiden...sondern da muss Du Dir die Frage stellen, warum ist der linke Flügel so zersplittert, dass die Parteien dieses Flügels,jede für sich gesehen, für Kohls Mädchen keine Gefahr darstellen.

Das gleiche Dilemma stellt sich doch für die Union nun mit der AfD. Das ist zu einem großen Teil der rechte Flügel der Union, der sich abgespalten hat, weil die Leute mit dem Arsch rechts an der Wand Mutti für links halten. :D

Dabei sagte FJS doch damals, dass es niemals eine Partei rechts der Union geben dürfe.

Skorpion968
14.02.2015, 13:37
Ok ich versuchs einmal mit Ratio.

Im Grunde geht es doch um Preise. Den Preis für eine Dienstleistung. Wenn der Staat für eine Dienstleistung den Preis vorgibt, ist es wahrscheinlich, dass die "Produktionskosten" über dem eigentlich Erlös liegen. Im Grunde haben sich die Preise so gebildet, weil das Angebot groß genug ist, dass niemand mehr dafür bezahlen will.

Niemand wird in Deutschland gezwungen Frisör/Frisörin zu werden. Dennoch gibt es an jeder Ecke einen Frisörladen, auch vor dem Mindestlohn. Wie erklärst du dir das? Wurde diesen Menschen bei der Geburt eine Schere in die Hand gelegt? Oder ist es vielleicht eher so, dass es für einen unqualifizierten mit schlechter Schulbildung (die zwar angeboten aber nicht angenommen wurde) ein doch recht lockerer Job ist. Im Zweifel kann man sich auch schwarz locker was dazu verdienen.

Hebst du jetzt diesen Preis an, musst du entweder subventionieren oder aber es fallen Jobs weg. In Deutschland entscheidet man sich eher fürs subventionieren weil...wir sind ja sozial.

Also wird es jetzt ein recht gut bezahlter, lockerer Job. Also denken sich Altenpfleger, Kanalreiniger und weitere. Hey warum sollte ich für den gleichen Lohn eine durchaus härtere Arbeit machen? Passt die Preise bei uns auch an. Schon hast du einen schönen Teufelskreis geschaffen der perfekt im Ölflecktheorem von Mises aufgeführt ist. Ein staatlicher Eingriff zieht viele weitere hinter sich.

Gut gemeint, weil ja jeder sollte durch eine Vollzeitarbeit ein würdiges Leben führen können und auch eine Existenz aufbauen können. Ich denke der staatliche Kontrollwahn ist der falsche Weg.

Niedrigere Steuern und ein Steuerfreibetrag wären sinnvoller.

Ich habe das alles ja schon x-mal erklärt. Also nochmal in Kurzform:
1. Die dümmliche Annahme, dass der Unternehmer immer soviel Lohn zahle, wie er könne, ist FALSCH! Er zahlt nur soviel Lohn, wie er mindestens zahlen muss. Den Rest steckt er sich als Gewinn selbst in die Tasche. Daraus folgt:
2. Auch der Unternehmergewinn ist ein variabler Kalkulationsfaktor. Wenn er mehr Lohn zahlen muss, schmälert sich sein Gewinn. Nichts weiter. Die Preise kann er nicht einfach so nach Gutdünken anheben, wenn er Konkurrenz hat und im Wettbewerb steht.
3. Niemand wird gezwungen irgendwas zu werden. Dennoch möchte jeder von seiner Vollzeitarbeit auskömmlich leben können. Daher müssen Löhne mindestens das Existenzminimum abdecken. Der Steuerzahler ist nicht dafür verantwortlich die Lohnkosten des Unternehmers zu subventionieren. Wenn er seinen Angestellten keine auskömmlichen Löhne zahlen kann, taugt sein Geschäftsmodell nichts und er hat zu verschwinden. So einfach ist das.
4. Das Frisörhandwerk ist keineswegs so locker. Es erfordert nicht die höchste Qualifikation, aber es ist durchaus eine anstrengende Arbeit. Also rede mal nicht so abwertend.

Großadmiral
14.02.2015, 13:54
Du solltest dich besser selbst daran erinnern. Dann kannst du uns dein Rumgeflenne ersparen. :D

Du sollst nicht ständig von dir auf andere schließen.

Skorpion968
14.02.2015, 14:09
Du sollst nicht ständig von dir auf andere schließen.

Nein, ich schließe ja auch nur von dir auf dich!

hamburger
14.02.2015, 15:36
Varoufakis fordert ein Sozialprogramm für die ganze Eurozone



Ein gemeinsames Programm für alle, so wird das Elend gleichmäßig ausgebreitet, im Sinne des Skorpions.
Der Abstieg Deutschlands mit dem Euro und Europa ist unausweichlich.

Nachbar
14.02.2015, 16:37
Ein gemeinsames Programm für alle, so wird das Elend gleichmäßig ausgebreitet, im Sinne des Skorpions.
Der Abstieg Deutschlands mit dem Euro und Europa ist unausweichlich.

Die Frage, die sich inzwischen immer mehr Europäer stellen ist, nachdem sie nun eine gewisse Erfahrung mit dem Euro und den Tricks der deutschen Kumpanei aus Wirtschaft & Politik erlebt haben, ob sie ein
- deutschgeprägtes Europa oder eher ein
- europageprägtes Deutschland haben wollen.

Der jüngste Kniff, der als Monsterei aus deutschen Gärten entsteht, ist ja der Versuch, den Nachbarländern den deutschen Mindestlohn aufzuzwingen, so frank und frei nach dem Motto:

"Wenn die deutsche Wirtschaft nun den Mindestlohn einführen soll,
so haben die Nachbarwirtschaften daran zugrundezugehen".


Übrigens hat sich der geschätzte Kanzler Dr. Helmut Kohl stets für ein europäisches Deutschland ausgesprochen.
Es hat sich was geändert in unserem Deutschlande, also müssen wir davon ausgehen, dass der Boumerang selbstverschuldet ist.

Griechenland ist aktuell sehr ans Herz zu legen, die ohnehin erwünschte Mittemeerunion (ohnehin seit der Antike ein einheitlicher Kulturraum) wiederaufleben zu lassen und auf die Beine zu stellen. Diese Vorstellung, dass ein (ganzer) Kontinent einer Kultur zugehöre, ist ein Irrglaube.

hamburger
14.02.2015, 16:58
Die Frage, die sich inzwischen immer mehr Europäer stellen ist, nachdem sie nun eine gewisse Erfahrung mit dem Euro und den Tricks der deutschen Kumpanei aus Wirtschaft & Politik erlebt haben, ob sie ein
- deutschgeprägtes Europa oder eher ein
- europageprägtes Deutschland haben wollen.

Der jüngste Kniff, der als Monsterei aus deutschen Gärten entsteht, ist ja der Versuch, den Nachbarländern den deutschen Mindestlohn aufzuzwingen, so frank und frei nach dem Motto:

"Wenn die deutsche Wirtschaft nun den Mindestlohn einführen soll,
so haben die Nachbarwirtschaften daran zugrundezugehen".


Übrigens hat sich der geschätzte Kanzler Dr. Helmut Kohl stets für ein europäisches Deutschland ausgesprochen.
Es hat sich was geändert in unserem Deutschlande, also müssen wir davon ausgehen, dass der Boumerang selbstverschuldet ist.

Griechenland ist aktuell sehr ans Herz zu legen, die ohnehin erwünschte Mittemeerunion (ohnehin seit der Antike ein einheitlicher Kulturraum) wiederaufleben zu lassen und auf die Beine zu stellen. Diese Vorstellung, dass ein (ganzer) Kontinent einer Kultur zugehöre, ist ein Irrglaube.

Einfache Antwort....das beste für die Deutschen wäre ein deutsches Deutschland. Der Rest von Europa kann sein Glück selbst gestalten, ohne Deutschland.
Europa der Vaterländer, so können die Griechen weiter ihre Reeder pämpern, die Franzosen mit 50 in Rente gehen und die Spanier und Italiener sich so viele Immobilen anschaffen, wie sie mögen, aber eben nur ohne deutsches Geld.
Dazu sollte man sich den Amtseid der Politiker, in jedem Land, mal anhören...dort wird kein Europa erwähnt.

Großadmiral
14.02.2015, 17:05
Nein, ich schließe ja auch nur von dir auf dich!

Offenkundig nicht.

Nachbar
14.02.2015, 17:10
Einfache Antwort....das beste für die Deutschen wäre ein deutsches Deutschland. Der Rest von Europa kann sein Glück selbst gestalten, ohne Deutschland.
Europa der Vaterländer, so können die Griechen weiter ihre Reeder pämpern, die Franzosen mit 50 in Rente gehen und die Spanier und Italiener sich so viele Immobilen anschaffen, wie sie mögen, aber eben nur ohne deutsches Geld.
Dazu sollte man sich den Amtseid der Politiker, in jedem Land, mal anhören...dort wird kein Europa erwähnt.

Mein Freund,
ich werde Dich, und damit auch die anderen Freunde, enttäuschen müssen.

Warum?

Mir ist jüngst rein zufällig ein Papier über eine bereits von den EU-Politikern getroffene Entscheidung vor meinen Augen gekommen, wonach es seitdem keine Griechen oder Deutsche oder Italiener oder Dänen oder Schotten mehr gebe.

Seitdem soll es -nun gib fein Acht, die Politiker haben uns was mitgebracht- nur Bewohner von Griechenland, Deutschland, Italien Dänemark oder Schottland etc. geben.

Hast Du das schon gewußt?
Hierüber wird in den Massenmedien nichts gebracht.
Deine Freude dürfte ob dieser neuen Erkenntnis nun "grenzenlos" sein!

Dieses Papier habe ich in der eur. Muttersprache, also hellenisch, entdeckt, bisher leider nicht in einer anderen Sprache, und meine, es auch irgendwo gespeichert zu haben.
(--> Nachtrag: ich habe es gespeichert, habe es wiedergefunden)

Mache Dich also frei von dem Gedanken, ein Deutschland der Deutschen, oder ein Irland der Iren haben zu wollen.

hamburger
14.02.2015, 17:18
Mein Freund,
ich werde Dich, und damit auch die anderen Freunde, enttäuschen müssen.

Warum?

Mir ist jüngst rein zufällig ein Papier über eine bereits von den EU-Politikern getroffene Entscheidung vor meinen Augen gekommen, wonach es seitdem keine Griechen oder Deutsche oder Italiener oder Dänen oder Schotten mehr gebe.

Seitdem soll es -nun gib fein Acht, die Politiker haben uns was mitgebracht- nur Bewohner von Griechenland, Deutschland, Italien Dänemark oder Schottland etc. geben.

Hast Du das schon gewußt?
Hierüber wird in den Massenmedien nichts gebracht.

Dieses Papier habe ich in der eur. Muttersprache, also hellenisch, entdeckt, bisher leider nicht in einer anderen Sprache, und meine, es auch irgendwo gespeichert zu haben.
(--> Nachtrag: ich habe es gespeichert, habe es wiedergefunden)

Mache Dich also frei von dem Gedanken, ein Deutschland der Deutschen, oder ein Irland der Iren haben zu wollen.

Wie immer in der Geschichte der Menschheit wird das grandios scheitern. Angefangen von Babel bis Napoleon, über Jugoslawien, auf diesem Planeten gibt es keine gemeinsame Menschheit mit einer Zentralregierung.
Pläne dazu gab es schon immer, aber sie endeten auch immer in einem Blutbad. So wird es auch diesmal sein.

BlackForrester
14.02.2015, 17:51
3. Niemand wird gezwungen irgendwas zu werden. Dennoch möchte jeder von seiner Vollzeitarbeit auskömmlich leben können. Daher müssen Löhne mindestens das Existenzminimum abdecken. Der Steuerzahler ist nicht dafür verantwortlich die Lohnkosten des Unternehmers zu subventionieren. Wenn er seinen Angestellten keine auskömmlichen Löhne zahlen kann, taugt sein Geschäftsmodell nichts und er hat zu verschwinden. So einfach ist das.



Gilt diese Überzeugung auf für die steuersubventionierte, weil steuerfreie und z.T. sozialabgabensuventionierten weil sozialabgabenfreie Nacht-, Schicht-, Feiertag- und was es noch für subventionierte Lohnzuschläge gibt?

BlackForrester
14.02.2015, 17:58
Ich habe dir ausführlich genug erklärt, warum das Mehrheitswahlrecht eben nicht zwingend den Mehrheitswillen widerspiegelt. Wenn du das nicht kapieren willst, ist das nicht mein Problem.



Wo soll ich nun schon wieder gesagt haben, dass eine Mehrheitswahlrecht zwingend den Mehrheitswillen widerspiegel? Nein, ein Mehrheitwahlrecht spiegelt nur den Willen der Wähler, welche ihre Stimme abgegeben haben und somit zur absoluten Mehrheit der stimmen gesrogt haben wieder und dies muss nicht gleichbedeutend mit dem Mehrheitswillen der ganzen Bevölkerung sein.

Es liegt aber in der Entscheidungshoheit jedes einzelnen Bürger zu wählen...oder eben nicht zu wählen.

Skorpion968
15.02.2015, 01:08
Offenkundig nicht.

Offenkundig schon.

Skorpion968
15.02.2015, 01:10
Gilt diese Überzeugung auf für die steuersubventionierte, weil steuerfreie und z.T. sozialabgabensuventionierten weil sozialabgabenfreie Nacht-, Schicht-, Feiertag- und was es noch für subventionierte Lohnzuschläge gibt?

Im Gegensatz zu dir würde ich tatsächlich ALLE Subventionen abschaffen. Also bin ich der komplett falsche Adressat für diese dümmliche Frage.

Skorpion968
15.02.2015, 01:11
Wo soll ich nun schon wieder gesagt haben, dass eine Mehrheitswahlrecht zwingend den Mehrheitswillen widerspiegel? Nein, ein Mehrheitwahlrecht spiegelt nur den Willen der Wähler, welche ihre Stimme abgegeben haben

Nein, auch das nicht. Auch das habe ich dir ausführlich genug erklärt!

Dr Mittendrin
15.02.2015, 01:14
Wo soll ich nun schon wieder gesagt haben, dass eine Mehrheitswahlrecht zwingend den Mehrheitswillen widerspiegel? Nein, ein Mehrheitwahlrecht spiegelt nur den Willen der Wähler, welche ihre Stimme abgegeben haben und somit zur absoluten Mehrheit der stimmen gesrogt haben wieder und dies muss nicht gleichbedeutend mit dem Mehrheitswillen der ganzen Bevölkerung sein.

Es liegt aber in der Entscheidungshoheit jedes einzelnen Bürger zu wählen...oder eben nicht zu wählen.
Versteh nicht wieso du dich in den Mehrheitswillen so verbeisst.


Solange Meinungen durch mediale Hirnwäsche entsteht und aus Indoktrinierung kommt, halte ich Mehrheitswillen für eine Farce.

Rhino
15.02.2015, 01:46
Einfache Antwort....das beste für die Deutschen wäre ein deutsches Deutschland. Der Rest von Europa kann sein Glück selbst gestalten, ohne Deutschland.
Europa der Vaterländer, so können die Griechen weiter ihre Reeder pämpern, die Franzosen mit 50 in Rente gehen und die Spanier und Italiener sich so viele Immobilen anschaffen, wie sie mögen, aber eben nur ohne deutsches Geld.
Dazu sollte man sich den Amtseid der Politiker, in jedem Land, mal anhören...dort wird kein Europa erwähnt.

Ein interessanter Gedanke. Dann duerfen die natuerlich auch den Mindestlohn einfuehren. Nur sollten die ganzen dann Arbeitslosen schwer vermittelbaren nicht nach Deutschland kommen um von Hartz IV zu leben, das waere nicht so gut.

Großadmiral
15.02.2015, 08:35
Offenkundig schon.

Angesichts dessen das du nur deine Behauptungen wiederholst und entgegenstehende Fakten schlicht ignorierst musst du offensichtlich daran erinnert werden das Wiederholung von Behauptungen keine Argumentation ersetzt.

Skorpion968
15.02.2015, 08:40
Angesichts dessen dass du nur deine Behauptungen wiederholst und entgegenstehende Fakten schlicht ignorierst musst du offensichtlich daran erinnert werden dass Wiederholung von Behauptungen keine Argumentation ersetzt.

Angesichts dessen, dass meine Behauptungen Tatsachen sind und du nur wie ein dummer Grundschüler mit "Stimmt ja gar nicht. Bist ja alles selber." antwortest, musst du offensichtlich daran erinnert werden, dass kindischer Trotz keine Argumentation ersetzt.

Großadmiral
15.02.2015, 09:07
Angesichts dessen, dass meine Behauptungen Tatsachen sind und du nur wie ein dummer Grundschüler mit "Stimmt ja gar nicht. Bist ja alles selber." antwortest, musst du offensichtlich daran erinnert werden, dass kindischer Trotz keine Argumentation ersetzt.

Da verwechselst du schon wieder dich mit mir.
Du bist es der behauptet der Mindestlohn ginge zu lasten der Gewinne der Unternehmen, weil die Unternehmen die Mehrkosten nicht einfach weiter geben können.
Erstens widerspricht dies der Theorie das die Gewinne auf polypolen Märkten gering sind.
Zum anderen gab es tatsächlich Preiserhöhungen im Zusammenhang mit der Mindestlohneinführung.
Erstere scheinst du nicht zu wissen was deine nicht vorhandenen VWL Kenntnisse belegt letzteres leugnest du schlicht.
Dein Versuch vorhandene Preiserhöhungen mit dem Vorhandensein ungewöhnlich niedriger Preise zu relativieren ist schon im Ansatz ungeeignet.(Haarschnitt für 9€)
Des weiteren scheinen dir auch grundlege Kenntnisse im Kaufmännischen Rechnungswesen zu fehlen, was auf nicht vorhandene BWL Kenntnisse schließen lässt.
Natürlich kann es auch daran liegen das du leugnest das der Wert eines Gutes sich aus dessen Knappheit ergibt, woraus sich die Frage ergibt wie dann Preise zu kalkulieren sind.
Die von dir Angebotenen Theorien aller subjektiver Nutzen ergibt den Wert bzw. die investierte Lebenszeit, eignen sich dazu nicht bzw. werden dazu nicht verwendet.
Ergo du hast im Ergebnis schlicht keine Argumente sondern nur Behauptungen die du ständig wiederholst.
Woraus sich ergibt das deine Aussage: ""Stimmt ja gar nicht. Bist ja alles selber." antwortest, musst du offensichtlich daran erinnert werden, dass kindischer Trotz keine Argumentation ersetzt."
eine Projektion deines eigenen Verhaltens auf andere ist, schließlich fehlt es dir an den Tatsachen auf die du dich berufst.

Skorpion968
15.02.2015, 09:44
Da verwechselst du schon wieder dich mit mir.
Du bist es der behauptet der Mindestlohn ginge zu lasten der Gewinne der Unternehmen, weil die Unternehmen die Mehrkosten nicht einfach weiter geben können.
Erstens widerspricht dies der Theorie das die Gewinne auf polypolen Märkten gering sind.
Zum anderen gab es tatsächlich Preiserhöhungen im Zusammenhang mit der Mindestlohneinführung.
Erstere scheinst du nicht zu wissen was deine nicht vorhandenen VWL Kenntnisse belegt letzteres leugnest du schlicht.
Dein Versuch vorhandene Preiserhöhungen mit dem Vorhandensein ungewöhnlich niedriger Preise zu relativieren ist schon im Ansatz ungeeignet.(Haarschnitt für 9€)
Des weiteren scheinen dir auch grundlege Kenntnisse im Kaufmännischen Rechnungswesen zu fehlen, was auf nicht vorhandene BWL Kenntnisse schließen lässt.
Natürlich kann es auch daran liegen das du leugnest das der Wert eines Gutes sich aus dessen Knappheit ergibt, woraus sich die Frage ergibt wie dann Preise zu kalkulieren sind.
Die von dir Angebotenen Theorien aller subjektiver Nutzen ergibt den Wert bzw. die investierte Lebenszeit, eignen sich dazu nicht bzw. werden dazu nicht verwendet.
Ergo du hast im Ergebnis schlicht keine Argumente sondern nur Behauptungen die du ständig wiederholst.
Woraus sich ergibt das deine Aussage: ""Stimmt ja gar nicht. Bist ja alles selber." antwortest, musst du offensichtlich daran erinnert werden, dass kindischer Trotz keine Argumentation ersetzt."
eine Projektion deines eigenen Verhaltens auf andere ist, schließlich fehlt es dir an den Tatsachen auf die du dich berufst.

Wer seinen Laden nur deshalb aufrechterhalten kann, weil er seinen Angestellten Hungerlöhne zahlt, hat kein rentables Geschäftsmodell und gehört in den Orkus.
Wer seinen Angestellten deshalb Hungerlöhne zahlt, um seinen Gewinn aufzublasen, der muss jetzt halt mit etwas weniger Gewinn kalkulieren.

Es gibt in über 20 europäischen Ländern Mindestlöhne. In keinem davon ist deswegen die volkswirtschaftliche Katastrophe ausgebrochen.

Großadmiral
15.02.2015, 10:57
Wer seinen Laden nur deshalb aufrechterhalten kann, weil er seinen Angestellten Hungerlöhne zahlt, hat kein rentables Geschäftsmodell und gehört in den Orkus.
Wer seinen Angestellten deshalb Hungerlöhne zahlt, um seinen Gewinn aufzublasen, der muss jetzt halt mit etwas weniger Gewinn kalkulieren.

Es gibt in über 20 europäischen Ländern Mindestlöhne. In keinem davon ist deswegen die volkswirtschaftliche Katastrophe ausgebrochen.

Auch hier widerholst du dich.
Der Mindestlohn ist in anderen Ländern schlicht niedriger.
Ausgehend davon das die Verlage es geschafft haben ihren Zustellern die Vergütung teilweise zu halbieren ist dies zu bezweifeln, das alle mit weniger Gewinn kalkulieren.( Quelle Verdi Publik S. 10 Ausgabe 1/2015)
Merke Zweck eines Unternehmens ist grundsätzlich das erzielen von Gewinnen. Wenn die Tätigkeit nicht mehr als einen Hungerlohn wert ist, so ist dies grundsätzlich ein Problem der betroffenen Arbeitnehmer.(Augen auf bei der Berufswahl)
Es steht jedem frei sich auf höherwertige Tätigkeiten zu bewerben, dies verknappt auch das Angebot an Arbeitnehmern in diesem gering entlohnten Bereich und die Löhne steigen in diesem Bereich. (Erwerb zusätzlicher Qualifikation ist gegebenenfalls notwendig)
Problem dort wo sich hin beworben wird fallen dann die Löhne aufgrund geringerer Knappheit.
Soviel zur Wirtschaft.
Politisch stellt sich die Frage will man etwas dagegen tun.
Wenn ja was und welche folgen hat es.
Die Lösung war bisher eine Lohnsubvention(Aufstockung aus Steuermitteln), jetzt haben wir einen Mindestpreis welcher zulasten der Produzentenrente und/oder der Konsumentenrente geht.
Ergo die Neuregelung geht entweder zulasten von Unternehmen oder Verbrauchern. Du meinst es geht zu lasten der Unternehmen ich hingegen das es schwerpunktmäßig zulasten der Verbraucher geht.
Staatsrechtlich stellt sich die Frage ob dies Verfassungsgemäß ist.
Stark verkürzt:
Aus sich eines Unternehmers stellt es sich wie folgt da.
Der Schutzbereich von Art 2 I GG ist definitiv eröffnet.
Ein Zugriff liegt auch vor.
Als Rechtfertigung könnte die Schranke der verfassungsmäßigen Ordnung dienen.
Hierzu müsste ein formell und materiell verfassungsmäßiges Gesetz vorliegen.
Formell nehme ich als gegeben an.
Materiell müsste das Gesetz insbesondere verhältnismäßig sein.
Ein Gesetz ist verhältnismäßig wenn es einen legitimen Zweck verfolgt geeignet erforderlich und angemessen ist.
Schutz vor Hungerlöhnen ist ein legitimer Zweck.
Geeignet ist eine Maßnahme wenn die Verwirklichung des Zwecks zumindest möglich ist, liegt vor.
Erforderlich ist eine Maßnahme wenn sie das mildeste gleich wirksame Mittel ist.
Lohnsubventionen sind gleich wirksam und greifen weniger stark in die Grundrechte ein.
Ergebnis der Mindestlohn ist ein unverhältnismäßiges Mittel daher ist das Gesetz verfassungswidrig.
Kann man auch ausbauen und evtl. auch anders sehen.
Das ausbleiben einer volkswirtschaftliche Katastrophe ist kein Argument für eine Maßnahme.

Skorpion968
15.02.2015, 11:58
Auch hier widerholst du dich.
Der Mindestlohn ist in anderen Ländern schlicht niedriger.

Nein, er ist nicht in allen Ländern niedriger.


Ausgehend davon das die Verlage es geschafft haben ihren Zustellern die Vergütung teilweise zu halbieren ist dies zu bezweifeln, das alle mit weniger Gewinn kalkulieren.( Quelle Verdi Publik S. 10 Ausgabe 1/2015)

Die Verlage haben meines Wissens (noch) eine Sonderregelung.


Merke Zweck eines Unternehmens ist grundsätzlich das erzielen von Gewinnen. Wenn die Tätigkeit nicht mehr als einen Hungerlohn wert ist, so ist dies grundsätzlich ein Problem der betroffenen Arbeitnehmer.(Augen auf bei der Berufswahl)
Es steht jedem frei sich auf höherwertige Tätigkeiten zu bewerben, dies verknappt auch das Angebot an Arbeitnehmern in diesem gering entlohnten Bereich und die Löhne steigen in diesem Bereich. (Erwerb zusätzlicher Qualifikation ist gegebenenfalls notwendig)

Das ist einer der großen Denkfehler.
Wenn sich viele Leute auf höherwertige Tätigkeiten bewerben, fallen wiederum die Löhne für diese Tätigkeiten. Damit tust du nicht nur den ursprünglichen Arbeitern in diesen Branchen keinen Gefallen, sondern auch die Neubewerber finden sich erneut im Niedriglohn wieder. Damit haben sie nichts gewonnen.
Gehen sie dann wieder in ihre alte Branche zurück, sinken dort wiederum die Löhne. Dieses Hase-und-Igel-Spiel können die Arbeitnehmer ja nicht gewinnen.

Es ist eben nicht das alleinige Problem des Arbeitnehmers, sondern das Problem der ganzen Volkswirtschaft. Niedriglöhne haben negative Auswirkungen auf den Binnenmarkt und führen dazu, dass der Steuerzahler Lohnkosten übernehmen muss. Es hat eine Vielzahl negativer Auswirkungen. Es werden weniger Kinder geboren, weil Leute in prekären Verhältnissen keine Familienfinanzierung tragen können. Oder der Steuerzahler muss das alles berappen.


Staatsrechtlich stellt sich die Frage ob dies Verfassungsgemäß ist.

Wäre es nicht verfassungsgemäß, gäbe es das Gesetz nicht. Du kannst ja verfassungsrechtlich dagegen vorgehen. Aber ich vermute, die werden dich auslachen.

BlackForrester
15.02.2015, 12:23
Versteh nicht wieso du dich in den Mehrheitswillen so verbeisst.

Solange Meinungen durch mediale Hirnwäsche entsteht und aus Indoktrinierung kommt, halte ich Mehrheitswillen für eine Farce.


Hat etwas mit meinem Selbstverständnis zu tun.
Nehmen wir als Extrembeispiel das Ländle...dort wird mit einer absoluten Minderheit regiert...sprich, Grüne Programmpunkt, welche durchgesetzt werden wollten 75% der Menschen nicht, SPD-Programmpunkte welche durchgesetzt werden wollten ebenfalls 75% der Menschen nicht...dies ist für mit gleichbedeutend mit der Diktatur der Minderheit, welche der Mehrheit ihren Willen aufzwingt.

Richtig ist...und wo ich Dir zustimmen (weswegen ich in der Zwischenzeit auch gegen Volksabstimmungen bin) ist, dass ein nicht geringer Teil der Bürger in diesem Lande politisch nicht mündig ist und bei seinen Entscheidungen das Ausmaß der getroffenen Entscheidungen gar nicht überblicken kann oder will.
Dies erlebt man immer wieder...man sagt als Bürger A und ist dann nicht bereit sich die daraus ergebenden Konsequenzen B zu tragen.

Großadmiral
15.02.2015, 12:39
Nein, er ist nicht in allen Ländern niedriger.



Die Verlage haben meines Wissens (noch) eine Sonderregelung.

Das ist einer der großen Denkfehler.
Wenn sich viele Leute auf höherwertige Tätigkeiten bewerben, fallen wiederum die Löhne für diese Tätigkeiten. Damit tust du nicht nur den ursprünglichen Arbeitern in diesen Branchen keinen Gefallen, sondern auch die Neubewerber finden sich erneut im Niedriglohn wieder. Damit haben sie nichts gewonnen.
Gehen sie dann wieder in ihre alte Branche zurück, sinken dort wiederum die Löhne. Dieses Hase-und-Igel-Spiel können die Arbeitnehmer ja nicht gewinnen.

Es ist eben nicht das alleinige Problem des Arbeitnehmers, sondern das Problem der ganzen Volkswirtschaft. Niedriglöhne haben negative Auswirkungen auf den Binnenmarkt und führen dazu, dass der Steuerzahler Lohnkosten übernehmen muss. Es hat eine Vielzahl negativer Auswirkungen. Es werden weniger Kinder geboren, weil Leute in prekären Verhältnissen keine Familienfinanzierung tragen können. Oder der Steuerzahler muss das alles berappen .

Die Sonderreglungen decken bestimmt nicht ab, nur noch die Hälfte zu bezahlen.
Es kommt darauf an in welchen Bereich ausgewichen wird und wie das Lohnniveau dort ist.
Der einzelne Arbeitnehmer kann hierbei problemlos gewinnen. Angesichts dessen das es dir ja darum geht Hungerlöhne zu vermeiden ist das Fallen von Löhnen in Berufen die mit mehr als Hungerlöhnen bezahlt werden unproblematisch solange sie über Hungerlohnniveau bleiben. Unter der Prämisse können auch die Arbeitnehmer gewinnen sofern sie sich ökonomisch verhalten.
Ob der Steuerzahler die Hungerlöhne subventionieren muss ist eine politische Entscheidung.
Aufgrund des Sozialstaatsprinzip ist allerdings das Ob vorgegeben nicht aber die Höhe oder die Art der Leistung.
Wobei man natürlich auch entscheiden muss was ein Hungerlohn ist.
Ob niedrige Löhne negativ für eine Volkswirtschaft sind hängt von der Volkswirtschaft ab.
Für die deutsche Volkswirtschaft stellt es sich nicht als Problem da, außer man betrachten ein zu viel an Arbeitskräften als Problem.
Es ist lediglich wegen des Sozialstaatsprinzips ein fiskalisches Problem.



Wäre es nicht verfassungsgemäß, gäbe es das Gesetz nicht. Du kannst ja verfassungsrechtlich dagegen vorgehen. Aber ich vermute, die werden dich auslachen.

Du tust ja so als hätte das BVerfG noch nie ein Gesetz kassiert.
Gut das du von unserem Rechtssystem keine Ahnung hast, wurde von dir schon an anderer Stelle unter Beweis gestellt.
Sonst wüsstest du das vor der Begründetheit die Zulässigkeit zu prüfen ist. In diesem Fall scheitert eine Klage durch mich am fehlen eines Beschwerdegrundes, der Beschwerdeführer muss in eigenen rechten verletzt sein.
Ich schrieb nicht umsonst von einem Unternehmer.

BlackForrester
15.02.2015, 12:43
Es ist eben nicht das alleinige Problem des Arbeitnehmers, sondern das Problem der ganzen Volkswirtschaft. Niedriglöhne haben negative Auswirkungen auf den Binnenmarkt und führen dazu, dass der Steuerzahler Lohnkosten übernehmen muss. Es hat eine Vielzahl negativer Auswirkungen. Es werden weniger Kinder geboren, weil Leute in prekären Verhältnissen keine Familienfinanzierung tragen können. Oder der Steuerzahler muss das alles berappen.



Von einer unsittlichen Entlohnung einmal abgesehen (und damit meine ich Löhne unter einem Bereich 6, 50 - 7 € (/ Std.) ist nicht das primäre Problem die Entlohnung...sondern Dein "starker" Staat.

Seit 2000 ist die Belastung der Energie über Steuern und Abgaben um, im Schnitt, fast 600 € im Jahr gestiegen. Diese Belastung der Enegie über Steuern und Abgaben trifft vor allem jene Menschen, welche über ein geringes Einkommen verfügen und selbst Familien mit einem durchschnittlichen Einkommen.
Eine weitere Problematik ist das Steuersystem und der damit verbundenen Steuerprogression - sobald es zu einer Lohnsteigerung kommt ist der eigentlich "Gewinner" nicht der von der Lohnsteigerung betroffene Arbeitnehmer, sondern der Staat über das Steuer- und Abgabensystem und so eine Lohnsteigerung wird behandelt, als wäre man Spitzenverdiener.

Es ist immer einfach mit dem Finger auf Andere zu zeigen (was die Politik gerne tut)...und dabei zu unterschlagen, dass man a) für die Malaise direkt verantwortlich ist und b) die Auswirkungen durch die eigene Malaise durch politische Entscheidungen noch verschärft.

Dass es dann noch "Unternehmer" gibt, welche "Lohndumping" als Geschäftsmodell begreifen, tut dann sein übriges dazu...der Treiber der negativen Auswirkungen ist aber der von Dir so favorisierte "starke" Staat.

Würde man einen Zeitsprung rückwärts machen - sprich die Steuer- und Abgabenbelastung direkt wie indirekt auf das Jahr 1998 zurückführen....dann hätten Menschen mit geringem Einkommen deutlich mehr netto in der Tasche...und hier beginnt das Problem, welche infolge unsittlich bezahlter Löhne noch verschärft wird.

BlackForrester
15.02.2015, 12:59
Es gibt in über 20 europäischen Ländern Mindestlöhne. In keinem davon ist deswegen die volkswirtschaftliche Katastrophe ausgebrochen.



Wenn Du Bezug auf den Mindestlohn in anderen Ländern nimmt muss Du direkt zwei Faktoren in Zusammenhang bringen.
a) Mindestlohn im Verhältnis zu den Lebenshaltungskosten
b) wie viele Menschen profitieren real von dem Mindestlohn (sprich, haben vor Einführung UNTER dem Mindestlohn verdient)

Zu a):
Nehmen wir als Beispiel Spanien - Mindestlohn 3,91 € entspricht 46% des deutschen Mindestlohnes. Liegen die Lebenshaltungskosten in Spanien ebenfalls bei 46% der deutschen Lebenshaltungskosten?

Zu b):
Würde man - auf Deutschland bezogen - eine Mindestlohn von 5 € eingeführt haben, dann wären die Auswirkungen marginal, da von so einem Mindestlohn nur ein paar zehntausend Arbeitnehmer profitieren.
Legt man die Latte auf 10 €, wie von der DIELINKE gefordert, dann sind die Auswirkungen enorm, da wir dann im im Millionenbereich von Arbeitnehmer sind, welche davon profitieren würden.

Dr Mittendrin
15.02.2015, 15:14
Hat etwas mit meinem Selbstverständnis zu tun.
Nehmen wir als Extrembeispiel das Ländle...dort wird mit einer absoluten Minderheit regiert...sprich, Grüne Programmpunkt, welche durchgesetzt werden wollten 75% der Menschen nicht, SPD-Programmpunkte welche durchgesetzt werden wollten ebenfalls 75% der Menschen nicht...dies ist für mit gleichbedeutend mit der Diktatur der Minderheit, welche der Mehrheit ihren Willen aufzwingt.

Richtig ist...und wo ich Dir zustimmen (weswegen ich in der Zwischenzeit auch gegen Volksabstimmungen bin) ist, dass ein nicht geringer Teil der Bürger in diesem Lande politisch nicht mündig ist und bei seinen Entscheidungen das Ausmaß der getroffenen Entscheidungen gar nicht überblicken kann oder will.
Dies erlebt man immer wieder...man sagt als Bürger A und ist dann nicht bereit sich die daraus ergebenden Konsequenzen B zu tragen.

Meinungen werden gemacht. Besonders bei Atom.

Wie soll da eine Meinungsumfrage funktionieren. Die breite Masse sagt doch Atom ist nur billig wegen Subvention. Den Blödsinn kriegst du nicht raus.
Die Russen haben auch AKW und das KW/h kostet 3 Rubel.
Hitler kam auch an die Macht mit 37 %, keine ü 50 %.

Und nochmal zur Schweiz: Jede Partei regiert mit. Da gibt es bei Grünen keine Legislatur wo sie übermächtig wären und Dinge für ewig zementieren.

Dr Mittendrin
15.02.2015, 15:16
Wenn Du Bezug auf den Mindestlohn in anderen Ländern nimmt muss Du direkt zwei Faktoren in Zusammenhang bringen.
a) Mindestlohn im Verhältnis zu den Lebenshaltungskosten
b) wie viele Menschen profitieren real von dem Mindestlohn (sprich, haben vor Einführung UNTER dem Mindestlohn verdient)

Zu a):
Nehmen wir als Beispiel Spanien - Mindestlohn 3,91 € entspricht 46% des deutschen Mindestlohnes. Liegen die Lebenshaltungskosten in Spanien ebenfalls bei 46% der deutschen Lebenshaltungskosten?

Zu b):
Würde man - auf Deutschland bezogen - eine Mindestlohn von 5 € eingeführt haben, dann wären die Auswirkungen marginal, da von so einem Mindestlohn nur ein paar zehntausend Arbeitnehmer profitieren.
Legt man die Latte auf 10 €, wie von der DIELINKE gefordert, dann sind die Auswirkungen enorm, da wir dann im im Millionenbereich von Arbeitnehmer sind, welche davon profitieren würden.

Bei 10 € würden nur wenige Profitieren, weil sie nicht beschäftigt werden.

Skorpion968
15.02.2015, 22:49
Der einzelne Arbeitnehmer kann hierbei problemlos gewinnen.

Es geht aber nicht um den einzelnen Arbeitnehmer. In der Volkswirtschaft geht es immer um die Gesamtheit der Arbeitnehmer.
Die kann dadurch nicht gewinnen. Denn für jeden, der irgendwo einen Aufstieg schafft, gibt es einen anderen, der runter fällt.
Für jeden, der ein bisschen mehr Lohn kriegt, gibt es einen anderen, der weniger Lohn kriegt.

Du siehst Menschen als eine Art Verfügungsmasse für die Wirtschaft. Menschen, die man prima gegeneinander ausspielen kann, um seine eigenen Vorteile daraus zu ziehen, dass andere den Schaden haben. Das ist eine sehr egoistische und menschenverachtende Einstellung.

Der Mensch ist nicht für die Wirtschaft da, sondern umgekehrt. Wirtschaft ist nur ein Mittel zum Zweck, mehr nicht. Schon an diesem grundsätzlichen Punkt kommen wir beide nicht zusammen!

BlackForrester
16.02.2015, 01:32
Bei 10 € würden nur wenige Profitieren, weil sie nicht beschäftigt werden.


Lass dies einmal komplett aussen vor...es geht um die Wirkung.

Sprich...ich kann lange auf andere Länder verweisen, welche den Mindestlohn haben...dies ist am Ende Schall und Rauch, so lange ich die entsprechenden Parameter nicht benenne.

BlackForrester
16.02.2015, 01:44
Meinungen werden gemacht. Besonders bei Atom.

Wie soll da eine Meinungsumfrage funktionieren. Die breite Masse sagt doch Atom ist nur billig wegen Subvention. Den Blödsinn kriegst du nicht raus.
Die Russen haben auch AKW und das KW/h kostet 3 Rubel.
Hitler kam auch an die Macht mit 37 %, keine ü 50 %.

Und nochmal zur Schweiz: Jede Partei regiert mit. Da gibt es bei Grünen keine Legislatur wo sie übermächtig wären und Dinge für ewig zementieren.


In der heutigen Welt der umfassenden Informationsmöglichkeiten kann ich viel, sehr viel verifizieren...sprich stimmt die Aussage oder stimmt die Aussage nicht und ein politsch mündiger Bürger informiert sich.

Wie es funktioniert sieht man immer wieder in der Schweiz...was für eine Aufstand wurde da gemacht, die schweizer Arbeitnehmerschaft würde total verarmen wenn kein Mindestlohn käme...hat die Schweizer nicht interessiert...75% der Wähler haben dagegen votiert...oder mit den Moscheen, was für ein Aufstand wurde da angezettelt, hat es den Schweizer interessiert, nein, er hat den Bau verboten...oder bei der Zuwanderung, da wurde der Untergang der Schweiz beschworen und auch dies hat den Schweizernicht interessiert.

Nun stelle Dir die drei Themen einmal in Deutschland vor...

Leseratte
16.02.2015, 09:40
In der heutigen Welt der umfassenden Informationsmöglichkeiten kann ich viel, sehr viel verifizieren...sprich stimmt die Aussage oder stimmt die Aussage nicht und ein politsch mündiger Bürger informiert sich.

Wie es funktioniert sieht man immer wieder in der Schweiz...was für eine Aufstand wurde da gemacht, die schweizer Arbeitnehmerschaft würde total verarmen wenn kein Mindestlohn käme...hat die Schweizer nicht interessiert...75% der Wähler haben dagegen votiert...oder mit den Moscheen, was für ein Aufstand wurde da angezettelt, hat es den Schweizer interessiert, nein, er hat den Bau verboten...oder bei der Zuwanderung, da wurde der Untergang der Schweiz beschworen und auch dies hat den Schweizernicht interessiert.

Nun stelle Dir die drei Themen einmal in Deutschland vor...


Bundesgerichtsentscheid

Auch das Minarettverbot gilt nicht absolut

Markus Häfliger, Bern 9.2.2013





Das jüngste Gerichtsurteil zur Ausschaffungsinitiative hat auch Folgen für andere Verfassungsartikel. Gemäss Erwägungen der Richter kann auch das Minarettverbot nicht absolut gelten.

Ein Richterspruch aus Lausanne zur Ausschaffungsinitiative löst teilweise heftige Reaktionen aus. Die SVP bezeichnet das Urteil als «schockierend». Das Bundesgericht wolle «Volk und Parlament entmachten», schreibt die Partei in einem Communiqué. Erfreut reagierte demgegenüber der grüne Nationalrat Daniel Vischer: «Das Bundesgericht bestätigt, was ich und andere im Abstimmungskampf zur Ausschaffungsinitiative immer gesagt haben.»







http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/auch-das-minarettverbot-gilt-nicht-absolut-1.17991202

BlackForrester
17.02.2015, 00:49
http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/auch-das-minarettverbot-gilt-nicht-absolut-1.17991202



Vordergründig geht es ja - ich nenne es jetzt einmal - um "Ausschaffung" (was für ein schönes Wort) und dass jeder Einzefall geprüft werden müsse. Dies halte ich vom Grundsatz her zumindest als nachdenkenswert.

Selbiges - so wird interpretiert - gelte dann für den Moscheebau. Es gäbe kein generelles Verbot, sondern der Einzelfall müsse geprüft werden - auch dies halte ich vom Grundsatz her für nachdenkenswert.

Daraus aber zu interpretieren, dass das Bundesgericht die "Ausschaffung" verhindern oder den Moscheebau erlauben will - dass dies die Gegner (Ausschaffung) bzw. Befürworter (Moscheebau) gerne so hätten ist mir klar - am Ende heißt dies dann wohl - wenn die entsprechenden "Ausschaffungsgründe" vorliegen wird ausgeschafft und wenn bei der Prüfung des Moscheebaus Widerstand ergibt, darf diese gebaut werden.

Schlummifix
18.02.2015, 18:40
Wahnsinn, die griechische Führung ist komplett geisteskrank:

"Griechenlands neuer Präsident Pavlopoulos sieht Deutschland in der Verantwortung für die verarmende EU-Peripherie, welche die Kosten der Einheit gestemmt habe. Einer Berechnung des Professors zufolge soll die deutsche Vereinigung die übrigen Europäer, also auch die Griechen, zwei Trilliarden Euro gekostet haben."

:haha: :lach: :haha: die Griechen haben die deutsche Wiedervereinigung gestemmt :lach:
Geht es noch irrer ?

Eine Trilliarde =

1 000 000 000 000 000 000 000





http://www.focus.de/finanzen/news/staatsverschuldung/prokopis-pavlopoulos-griechenlands-neuer-praesident-deutsche-wiedervereinigung-schuld-an-der-krise_id_4485626.html

LOL
18.02.2015, 18:46
Wahnsinn, die griechische Führung ist komplett geisteskrank:

"Griechenlands neuer Präsident Pavlopoulos sieht Deutschland in der Verantwortung für die verarmende EU-Peripherie, welche die Kosten der Einheit gestemmt habe. Einer Berechnung des Professors zufolge soll die deutsche Vereinigung die übrigen Europäer, also auch die Griechen, zwei Trilliarden Euro gekostet haben."

:haha: :lach: :haha: die Griechen haben die deutsche Wiedervereinigung gestemmt :lach:
Geht es noch irrer ?

Eine Trilliarde =

1 000 000 000 000 000 000 000




http://www.focus.de/finanzen/news/staatsverschuldung/prokopis-pavlopoulos-griechenlands-neuer-praesident-deutsche-wiedervereinigung-schuld-an-der-krise_id_4485626.htmlNaja, den scheisseverbreitenden Lokus, ähm Focus, traue ich noch weitaus weniger als den daran beteiligten Politikern.

Rhino
18.02.2015, 19:16
....
Zu b):
Würde man - auf Deutschland bezogen - eine Mindestlohn von 5 € eingeführt haben, dann wären die Auswirkungen marginal, da von so einem Mindestlohn nur ein paar zehntausend Arbeitnehmer profitieren.
Legt man die Latte auf 10 €, wie von der DIELINKE gefordert, dann sind die Auswirkungen enorm, da wir dann im im Millionenbereich von Arbeitnehmer sind, welche davon profitieren würden. Und wieviel mehr vormalige oder moegliche Arbeitnehmer waeren dann Arbeitslos, bzw. wie steigen dann die Preise?

BlackForrester
18.02.2015, 22:26
Und wieviel mehr vormalige oder moegliche Arbeitnehmer waeren dann Arbeitslos, bzw. wie steigen dann die Preise?


Bei einen Mindestlohn von 5 €? Würde nicht messbare Auswirkungen haben möchte ich behaupten - bei 10 € Mindestlohn ist die Frage ob die Arbeitslosigkeit steigt davon abhängig ob die Gesellschaft bereit ist die dann zwangsläufig höheren Preise zu bezahlen bereit ist. Wenn ja - steigt die Arbeitslosigkeit nicht, wenn nein, tja....

Schlummifix
19.02.2015, 08:01
Ich könnte wetten, dass Griechenland noch in diesem Monat aus der Eurozone fliegt.
Milliarden deutsche Steuergelder sind futsch.
Die Griechen bedienen die Schulden einfach nicht mehr, und machen einen Schuldenschnitt.

BlackForrester
20.02.2015, 10:33
Ich könnte wetten, dass Griechenland noch in diesem Monat aus der Eurozone fliegt.
Milliarden deutsche Steuergelder sind futsch.
Die Griechen bedienen die Schulden einfach nicht mehr, und machen einen Schuldenschnitt.


,,,und ich würde dann staunen

LOL
20.02.2015, 11:04
Ich könnte wetten, dass Griechenland noch in diesem Monat aus der Eurozone fliegt.
Milliarden deutsche Steuergelder sind futsch.
Die Griechen bedienen die Schulden einfach nicht mehr, und machen einen Schuldenschnitt.Kann kommen, muss aber nicht.
Wenn es aber käme, so würde nicht nur D Steuergelder verlieren, sondern auch alle anderen Eurostaaten. Und die werden sich dann an D und FR wenden, denn schliesslich wurden mit den angeblichen Griechenlandhilfen die leisteten vor allem die D und FR Banken gerettet.
Spätestens dann wird es wirklich abgehen in Europaländle.

SOKO
20.02.2015, 12:16
Kann kommen, muss aber nicht.
Wenn es aber käme, so würde nicht nur D Steuergelder verlieren, sondern auch alle anderen Eurostaaten. Und die werden sich dann an D und FR wenden, denn schliesslich wurden mit den angeblichen Griechenlandhilfen die leisteten vor allem die D und FR Banken gerettet.
Spätestens dann wird es wirklich abgehen in Europaländle.
und was würde in Griechenland abgehen ???

LOL
20.02.2015, 12:23
und was würde in Griechenland abgehen ???Da gibt es dann eine Menge möglicher Szenarien, aber keins ist kurzfristig gesehen besonders erfreulich.

SOKO
20.02.2015, 12:38
Da gibt es dann eine Menge möglicher Szenarien, aber keins ist kurzfristig gesehen besonders erfreulich.
deshalb wird auch das Programm weiterlaufen und mit genau den selben regeln wie davor .....

hamburger
20.02.2015, 12:46
Ich könnte wetten, dass Griechenland noch in diesem Monat aus der Eurozone fliegt.
Milliarden deutsche Steuergelder sind futsch.
Die Griechen bedienen die Schulden einfach nicht mehr, und machen einen Schuldenschnitt.

Nur mal zur Info.... Das Geld ist ohnehin futsch. Fakt ist, die Schulden werden niemals zurück bezahlt.
Die Verlängerung der Kredite bis 2050 sollte jedem klar machen, was Sache ist.
Die deutsche Regierung hat in unverantwortlicher Weise das Vermögen der nächsten Generation verschenkt. Aber die Beölkerung ist schon so verdummt, das sie es nicht einmal gemerkt haben:D

LOL
20.02.2015, 13:25
deshalb wird auch das Programm weiterlaufen und mit genau den selben regeln wie davor .....Wahrscheinlich, doch dieses "Programm" ist ebenso gescheitert und das wissen auch alle.

Schlummifix
20.02.2015, 13:29
,,,und ich würde dann staunen

EZB bereitet jetzt Grexit vor.
Am Wochenende könnte es so weit sein. Die Farce hat wohl ein Ende. Griechen bezahlen ihre Schulden schlicht niemals zurück, beenden den Schuldendienst.
Gelder der Anleger und Helfer komplett futsch. Zig Milliarden deutsche Steuergelder weg.

Mal sehen, ich glaube in den kommenden Tagen ist es so weit. Das Theaterstück hat ein Ende.

Das Theater lautete ja, die Griechen machen ein paar Reförmchen, und bezahlen dann alle Gelder irgendwann in 1000 Jahren zurück.
Wie absurd.

SOKO
20.02.2015, 14:28
Wahrscheinlich, doch dieses "Programm" ist ebenso gescheitert und das wissen auch alle.

Gescheitert würde ich nicht sagen....

Großadmiral
20.02.2015, 16:29
Es geht aber nicht um den einzelnen Arbeitnehmer. In der Volkswirtschaft geht es immer um die Gesamtheit der Arbeitnehmer.
Die kann dadurch nicht gewinnen. Denn für jeden, der irgendwo einen Aufstieg schafft, gibt es einen anderen, der runter fällt.
Für jeden, der ein bisschen mehr Lohn kriegt, gibt es einen anderen, der weniger Lohn kriegt.

Du siehst Menschen als eine Art Verfügungsmasse für die Wirtschaft. Menschen, die man prima gegeneinander ausspielen kann, um seine eigenen Vorteile daraus zu ziehen, dass andere den Schaden haben. Das ist eine sehr egoistische und menschenverachtende Einstellung.

Der Mensch ist nicht für die Wirtschaft da, sondern umgekehrt. Wirtschaft ist nur ein Mittel zum Zweck, mehr nicht. Schon an diesem grundsätzlichen Punkt kommen wir beide nicht zusammen!

Nö wenn die Effizienz steigt und die Arbeitskräfte konstant bleiben dann können alle profitieren.
Jeder ist für sein Leben primär selbst verantwortlich das hat nichts mit gegeneinander ausspielen zu tun.
Wirtschaft bedeutet unbegrenzte Bedürfnisse mit begrenzten Mitteln in Einklang zu bringen, in soweit hast du recht wirtschaften ist nur ein Mittel zur Bedürfnisbefriedigung.

Skorpion968
20.02.2015, 18:14
Nö wenn die Effizienz steigt und die Arbeitskräfte konstant bleiben dann können alle profitieren.

Nö. Steigerung der Effizienz bedeutet immer, mehr Leistung durch weniger Leute. Einige werden dadurch arbeitslos, andere müssen für den gleichen Lohn mehr arbeiten.


Jeder ist für sein Leben primär selbst verantwortlich das hat nichts mit gegeneinander ausspielen zu tun.

Doch, das hat es. Es hat etwas damit zu tun, die Notlage anderer für seinen eigenen Profit auszunutzen. Indem man zum Beispiel einen Arbeitslosen dazu zwingt, jeden Drecksjob für jeden Dreckslohn anzunehmen.

Helenos von Troja
20.02.2015, 18:22
EZB bereitet jetzt Grexit vor.
Am Wochenende könnte es so weit sein. Die Farce hat wohl ein Ende. Griechen bezahlen ihre Schulden schlicht niemals zurück, beenden den Schuldendienst.
Gelder der Anleger und Helfer komplett futsch. Zig Milliarden deutsche Steuergelder weg.

Mal sehen, ich glaube in den kommenden Tagen ist es so weit. Das Theaterstück hat ein Ende.

Das Theater lautete ja, die Griechen machen ein paar Reförmchen, und bezahlen dann alle Gelder irgendwann in 1000 Jahren zurück.
Wie absurd.

Schön wär's. Hollande und Merkel haben gerade öffentlich erklärt, dass sie Griechenland im Euro halten wollen. Damit ist der Drops gelutscht. Worüber wollen sie nun noch verhandeln?

Großadmiral
20.02.2015, 19:17
Nö. Steigerung der Effizienz bedeutet immer, mehr Leistung durch weniger Leute. Einige werden dadurch arbeitslos, andere müssen für den gleichen Lohn mehr arbeiten.



Doch, das hat es. Es hat etwas damit zu tun, die Notlage anderer für seinen eigenen Profit auszunutzen. Indem man zum Beispiel einen Arbeitslosen dazu zwingt, jeden Drecksjob für jeden Dreckslohn anzunehmen.

Eigentlich heißt mehr Effizienz in dem Kontext mehr Ausstoß bei gleichem Mitteleinsatz.
Wie dieses mehr genutzt wird ist eine andere Frage.
Würde deine These stimmen müsste es wesentlich mehr Arbeitslose geben schließlich ist die Effizienz und damit der Lebensstandard in den letzten Jahrhunderten drastisch gestiegen.
Meinst du wirklich das es besserer wäre denjenigen die ein bestimmtes Mindesteinkommen nicht erwirtschaften können gar keine Arbeit zu geben?
Sprich sie verhungern zu lassen.
Zwang ist hierbei nicht im Spiel den dieser müsste von außen kommen.

Skorpion968
20.02.2015, 19:38
Eigentlich heißt mehr Effizienz in dem Kontext mehr Ausstoß bei gleichem Mitteleinsatz.
Wie dieses mehr genutzt wird ist eine andere Frage.
Würde deine These stimmen müsste es wesentlich mehr Arbeitslose geben schließlich ist die Effizienz und damit der Lebensstandard in den letzten Jahrhunderten drastisch gestiegen.

Es gibt ja auch mehr Arbeitslose als in früheren Jahrhunderten.


Meinst du wirklich das es besserer wäre denjenigen die ein bestimmtes Mindesteinkommen nicht erwirtschaften können gar keine Arbeit zu geben?
Sprich sie verhungern zu lassen.
Zwang ist hierbei nicht im Spiel den dieser müsste von außen kommen.

Die Frage ist schon völlig falsch gestellt. Eine Leistung wird in der Regel von mehreren erbracht und die daraus resultierende Wertschöpfung wird auf alle aufgeteilt. An der Produktion einer simplen Zahnbürste sind hunderte Leute beteiligt. Angefangen von der Geschäftsleitung bis hin zu den Leuten, die die Werkhallen und Toiletten säubern. Jeder trägt einen Teil zur Gesamtwertschöpfung bei. Daher erwirtschaftet auch jeder das Mindesteinkommen. Es ist immer nur eine Frage der Verteilung.

Großadmiral
21.02.2015, 11:43
Es gibt ja auch mehr Arbeitslose als in früheren Jahrhunderten.



Die Frage ist schon völlig falsch gestellt. Eine Leistung wird in der Regel von mehreren erbracht und die daraus resultierende Wertschöpfung wird auf alle aufgeteilt. An der Produktion einer simplen Zahnbürste sind hunderte Leute beteiligt. Angefangen von der Geschäftsleitung bis hin zu den Leuten, die die Werkhallen und Toiletten säubern. Jeder trägt einen Teil zur Gesamtwertschöpfung bei. Daher erwirtschaftet auch jeder das Mindesteinkommen. Es ist immer nur eine Frage der Verteilung.

Nur müsste die Arbeitslosigkeit bei deiner These noch höher sein.
Andererseits wäre ohne die gestiegene Effizienz die heutige Bevölkerung nicht zu versorgen, heute können viel weniger Menschen, auch relativ, die Nahrungsmittel produzieren die notwendig sind als vor 200 Jahren.
Nur wird bei der Erstellung der Gesamtleistung jeder nur dafür bezahlt was seine Teilleistung wert ist. Da Lebensmittelchemiker knapper sind als Kellner wird ersterer auch höher bezahlt als letzterer.

BlackForrester
21.02.2015, 12:40
Es gibt ja auch mehr Arbeitslose als in früheren Jahrhunderten.




Eine These welche zu beweisen wäre...sprich, würde heute noch das klassische Rollenbild der 50er und 60er Jahre des letzten Jahrhundert gelten (sprich Vati schafft das Geld an, Mutti kümmert ich um den Haushalt und die Kinder), dann wäre die Arbeitslosigkeit im diesem Lande - rein theoretisch - deutlich niederer um nicht zu sagen nicht vorhanden (rein theoretisch, weil die entsprechende berufliche Qualifikation dann zwingend vorhanden sein müsste).

Man kann halt keine Äpfel mit Birnen vergleichen.

Tutsi
21.02.2015, 12:44
Die Einigung und was dazu gehört:

http://www.deutschlandradiokultur.de/einigung-zwischen-griechenland-und-eurogruppe-der-drops-ist.1008.de.html?dram:article_id=312277
Paket muss insgesamt stimmen
Der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Ralph Brinkhaus, hat die vorläufige Einigung Griechenlands und der Euro-Partner auf eine 4-monatige Verlängerung des aktuellen Hilfsprogramms begrüßt, die Unionsabgeordneten würden die Substanz der Vereinbarung aber ausführlich prüfen und beraten.
"Der Drops ist noch lange nicht gelutscht", erklärte Brinkhaus im Deutschlandradio Kultur. "Das Paket muss insgesamt stimmen. Es ist weniger Frage des Zeitplanes, sondern es ist also eine Frage des Inhaltes", so Brinkhaus in der Diskussion um die notwendige Zustimmung der Unionsfraktion im Bundestag. Zwar gehe er davon aus, dass die Griechen "eine vernünftige Liste" bis Montag vorlegen werden.
"Ich denke mal, dass da draufsteht, dass das Programm weiterhin, so wie es vereinbart worden ist, dann auch erfüllt wird. Das heißt, dass wir dann wieder auf dem Stand sind, wo wir im Dezember waren."
Die EU-Kommission, die Europäische Zentralbank und der Internationale Währungsfonds würden die Liste dann am Dienstag bewerten, "und da muss man sehen, was am Ende des Tages dabei herauskommt", so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, zuständig für Haushalt und Finanzen. "Wir werden uns in der nächsten Woche schon sehr genau in unserem Parlament anschauen, was uns da vorgelegt wird."


Eigentlich dürfte jedem Politiker bewußt sein, wie "spät" es in dieser Sache bereits ist.
Und die so jugendlich daher schreitenden Griechen bekommen ihre Grenzen gesteckt - die Illusion ist schneller vorbei als gedacht.

Man hat den Griechen Tsipras wieder auf den Boden der Realität zurück geholt und das Volk sieht zu.

BlackForrester
21.02.2015, 12:57
Doch, das hat es. Es hat etwas damit zu tun, die Notlage anderer für seinen eigenen Profit auszunutzen. Indem man zum Beispiel einen Arbeitslosen dazu zwingt, jeden Drecksjob für jeden Dreckslohn anzunehmen.



Wer zwingt? Wenn ich heute mich entscheide nicht mehr zu arbeiten....wer zwingt mich dann, dass ich jeden "Drecksjob" für jeden "Dreckslohn" annehmen MUSS?

So lange ich von der Allgemeinheit nicht erwarte mich zu alimentieren gibt es keinerlei Zwang, dann ist es meine Entscheidung ob ich arbeite oder nicht arbeite. Dann muss ich allerdings auch zusehen, wie ich meinen Lebensunterhalt bestreite.

Drehen wir doch einmal den Spieß des Zwanges um...warum ist eigentlich immer von Zwang im Bereich der Arbeitslosen die Rede...warum reden wir nicht einmal vom Zwang der Arbeitnehmer wie Unternehmer diese Menschen alimentieren zu müssen?

Skorpion968
21.02.2015, 19:59
Nur müsste die Arbeitslosigkeit bei deiner These noch höher sein.

Nein, müsste sie nicht. Die Arbeitslosigkeit ist bereits ziemlich hoch. Wenn man mal die Statistikfälschungen der Arbeitsagentur weglässt, haben wir deutlich mehr als 5 Millionen Arbeitslose.


Andererseits wäre ohne die gestiegene Effizienz die heutige Bevölkerung nicht zu versorgen, heute können viel weniger Menschen, auch relativ, die Nahrungsmittel produzieren die notwendig sind als vor 200 Jahren.

Die Bevölkerung wäre auch anders zu versorgen. Diese Effizienzsteigerung führt nur zu einer riesigen Überproduktion. Ein großer Teil der produzierten Lebensmittel wird heutzutage vernichtet. Das ist Ressourcenverschwendung.


Nur wird bei der Erstellung der Gesamtleistung jeder nur dafür bezahlt was seine Teilleistung wert ist. Da Lebensmittelchemiker knapper sind als Kellner wird ersterer auch höher bezahlt als letzterer.

Das ist nur nach Marktideologie so.

Skorpion968
21.02.2015, 20:03
Eine These welche zu beweisen wäre...sprich, würde heute noch das klassische Rollenbild der 50er und 60er Jahre des letzten Jahrhundert gelten (sprich Vati schafft das Geld an, Mutti kümmert ich um den Haushalt und die Kinder), dann wäre die Arbeitslosigkeit im diesem Lande - rein theoretisch - deutlich niederer um nicht zu sagen nicht vorhanden (rein theoretisch, weil die entsprechende berufliche Qualifikation dann zwingend vorhanden sein müsste).

Man kann halt keine Äpfel mit Birnen vergleichen.

In früheren Jahrhunderten wurde jede Arbeitskraft gebraucht. Das lässt sich nicht abstreiten.
Und wenn einer in der Familie (ob Mann oder Frau, egal) sich wieder mehr um Haushalt und Kinder kümmern könnte, wäre das sehr positiv.

Skorpion968
21.02.2015, 20:08
Wer zwingt? Wenn ich heute mich entscheide nicht mehr zu arbeiten....wer zwingt mich dann, dass ich jeden "Drecksjob" für jeden "Dreckslohn" annehmen MUSS?


Zunächst dein Hunger und dann die Arbeitsagentur, die dir kein Geld mehr gibt, wenn du nicht jeden Drecksjob zu jedem Dreckslohn annimmst.


Drehen wir doch einmal den Spieß des Zwanges um...warum ist eigentlich immer von Zwang im Bereich der Arbeitslosen die Rede...warum reden wir nicht einmal vom Zwang der Arbeitnehmer wie Unternehmer diese Menschen alimentieren zu müssen?

Weil wir in einem Land leben, in dem wir niemanden verhungern lassen und in dem wir Menschen in Notlagen helfen.
Das mag dir nicht gefallen. Ist aber so. Wenn dir das nicht passt, musst du verschwinden!

Großadmiral
22.02.2015, 10:04
Nein, müsste sie nicht. Die Arbeitslosigkeit ist bereits ziemlich hoch. Wenn man mal die Statistikfälschungen der Arbeitsagentur weglässt, haben wir deutlich mehr als 5 Millionen Arbeitslose.



Die Bevölkerung wäre auch anders zu versorgen. Diese Effizienzsteigerung führt nur zu einer riesigen Überproduktion. Ein großer Teil der produzierten Lebensmittel wird heutzutage vernichtet. Das ist Ressourcenverschwendung.



Das ist nur nach Marktideologie so.

Weist du überhaupt wie viele Menschen vor 200 Jahren in Relation zur Gesamtbevölkerung in der Landwirtschaft tätig waren?
Mit den damaligen Mitteln könntest du nicht mal die Hälfte der heutigen Bevölkerung ernähren. Der Überschuss hat politische Gründe wie du sicher weißt, Stichwort Agrarpolitik.
Besagte "Ideologie" ist schlicht Ergebnis der Wirtschaftswissenschaft welche wiederum die Realität beschreibt.
Die bekannten alternativen scheitern schlicht in der Realität, zumindest unter dem Aspekt des Massenwohlstandes um den es dir ja zu gehen scheint.

Großadmiral
22.02.2015, 10:09
Zunächst dein Hunger und dann die Arbeitsagentur, die dir kein Geld mehr gibt, wenn du nicht jeden Drecksjob zu jedem Dreckslohn annimmst.



Weil wir in einem Land leben, in dem wir niemanden verhungern lassen und in dem wir Menschen in Notlagen helfen.
Das mag dir nicht gefallen. Ist aber so. Wenn dir das nicht passt, musst du verschwinden!

Nein wir leben in einem Land das Bedürftigen hilft, zu mehr ist der Staat von der Verfassungswegen nicht verpflichtet.
Eine moralische Verpflichtung nicht Bedürftigen helfen zu müssen ist auch nicht ersichtlich.
Wer für seinen Lebensunterhalt sorgen kann, aber nicht will ist nicht bedürftig.

Skorpion968
22.02.2015, 16:54
Weist du überhaupt wie viele Menschen vor 200 Jahren in Relation zur Gesamtbevölkerung in der Landwirtschaft tätig waren?
Mit den damaligen Mitteln könntest du nicht mal die Hälfte der heutigen Bevölkerung ernähren. Der Überschuss hat politische Gründe wie du sicher weißt, Stichwort Agrarpolitik.

Es ging damals und es würde auch heute gehen.


Besagte "Ideologie" ist schlicht Ergebnis der Wirtschaftswissenschaft welche wiederum die Realität beschreibt.

Falsch. Das Wirtschaftssystem ist das Ergebnis dieser Ideologie. Die Realität ist das Ergebnis dieses Wirtschaftssystems.

Skorpion968
22.02.2015, 16:56
Nein wir leben in einem Land das Bedürftigen hilft, zu mehr ist der Staat von der Verfassungswegen nicht verpflichtet.
Eine moralische Verpflichtung nicht Bedürftigen helfen zu müssen ist auch nicht ersichtlich.
Wer für seinen Lebensunterhalt sorgen kann, aber nicht will ist nicht bedürftig.

Jemand, der Sozialtransfers bekommt, ist bedürftig.

Großadmiral
22.02.2015, 17:01
Es ging damals und es würde auch heute gehen.



Falsch. Die Wirtschaftspolitik und die Realität sind das Ergebnis dieser Ideologie.

Du willst also die dreifache Bevölkerung wie vor 200 Jahren auf einer kleineren Fälsche mit den damaligen Mitteln versorgen?
Schon mit der Technik von vor 100 Jahren ging dies nicht.
Wissenschaft beschreibt die Realität der Erkenntnisgegenstand der Wirtschaftswissenschaft ist das Wirtschaften.
Alternative "Theorien" gelang es nicht den selben Massenwohlstand zu schaffen wie dem Liberalismus.

Großadmiral
22.02.2015, 17:03
Jemand, der Sozialtransfers bekommt, ist bedürftig.

Nein Bedürftige erhalten "Sozialtransfers".
Wer für seinen Lebensunterhalt sorgen kann, aber nicht will ist nicht bedürftig.
Ergo bekommt derjenige keine oder nur geringere Sozialleistungen.

Skorpion968
22.02.2015, 17:21
Nein Bedürftige erhalten "Sozialtransfers".
Wer für seinen Lebensunterhalt sorgen kann, aber nicht will ist nicht bedürftig.
Ergo bekommt derjenige keine oder nur geringere Sozialleistungen.

Wer Sozialleistungen bekommt, ist bedürftig. Wäre er nicht bedürftig, würde er keine Sozialleistungen bekommen.

Skorpion968
22.02.2015, 17:26
Du willst also die dreifache Bevölkerung wie vor 200 Jahren auf einer kleineren Fälsche mit den damaligen Mitteln versorgen?
Schon mit der Technik von vor 100 Jahren ging dies nicht.

Natürlich ginge das. Niemand braucht diese massenhafte Überproduktion.


Wissenschaft beschreibt die Realität der Erkenntnisgegenstand der Wirtschaftswissenschaft ist das Wirtschaften.
Alternative "Theorien" gelang es nicht den selben Massenwohlstand zu schaffen wie dem Liberalismus.

Liberalismus schafft keinen Massenwohlstand, sondern überbordenden Reichtum für wenige und Armut für viele. Und das alles zum Schaden der Umwelt und nachfolgender Generationen.

Ingeborg
22.02.2015, 20:48
wozu hat Griechenland überhaupt einen Finanzminister, wenn es doch kein Geld hat?
Ist ja als hätte die Schweiz einen Marineminister...
Wie nennt man die griechische Staatsform? eine parasitäre Demokratie ....

Großadmiral
22.02.2015, 22:12
Wer Sozialleistungen bekommt, ist bedürftig. Wäre er nicht bedürftig, würde er keine Sozialleistungen bekommen.

Ursache ist die Bedürftigkeit Rechtfolge ist der Leistungsanspruch, so funktioniert unser System und nicht anders herum.

Großadmiral
22.02.2015, 22:16
Natürlich ginge das. Niemand braucht diese massenhafte Überproduktion.



Liberalismus schafft keinen Massenwohlstand, sondern überbordenden Reichtum für wenige und Armut für viele. Und das alles zum Schaden der Umwelt und nachfolgender Generationen.

Der war gut. :haha:
Der Vergleich mit alternativen Systemen zeigt, dass der Lebensstandard in liberalen Wirtschaftssystemen am höchsten ist.
Prämisse sonstige Faktoren sind gleich.

Nachbar
22.02.2015, 22:29
wozu hat Griechenland überhaupt einen Finanzminister, wenn es doch kein Geld hat?
Ist ja als hätte die Schweiz einen Marineminister...
Wie nennt man die griechische Staatsform? eine parasitäre Demokratie ....

Inge,
zurzeit benehmen wir Deutschländer uns wie Parasiten, da wir den Griechen die Rückzahlung der Kredite aus der NS-Zeit verweigern.

Soll auf dieser Basis ein gemeinsames Europa aufgebaut werden?
Ist das wirklich unsere Mentalität?

Was würden hierzu die Hellenen
- Goethe,
- Schiller,
- Hölderin,
- Nietzsche,
- Freud etc. sagen?




(Ist Dir aufgefallen, dass Du -um einen "Zustand" zu erfassen und beschreiben- Dich keines deutschen Begriffes bemüht hattest?"

Warum wohl nicht?)

Skorpion968
22.02.2015, 23:55
Der war gut. :haha:
Der Vergleich mit alternativen Systemen zeigt, dass der Lebensstandard in liberalen Wirtschaftssystemen am höchsten ist.
Prämisse sonstige Faktoren sind gleich.

Nein, das stimmt eben nicht. Du kannst es nicht nur auf eine kleine Gruppe der Weltbevölkerung beziehen, sondern musst alle Folgewirkungen betrachten.
Dein Wohlstand und die Tatsache, dass du dir für 5 Euro Klamotten kaufen kannst, wird erkauft durch Armut in der dritten Welt, Umweltschäden, Ressourcenverschwendung und Tote in Bangladesh.

Skorpion968
22.02.2015, 23:58
Ursache ist die Bedürftigkeit Rechtfolge ist der Leistungsanspruch, so funktioniert unser System und nicht anders herum.

Selbstverständlich ist Bedürftigkeit die Ursache. Weil jemand bedürftig ist, erhält er Sozialleistungen. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass jemand, der Sozialleistungen erhält, bedürftig ist. Denn wenn er nicht bedürftig wäre (Ursache), würde er keine Sozialleistungen erhalten.

Nachbar
23.02.2015, 00:01
Selbstverständlich ist Bedürftigkeit die Ursache. Weil jemand bedürftig ist, erhält er Sozialleistungen. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass jemand, der Sozialleistungen erhält, bedürftig ist. Denn wenn er nicht bedürftig wäre (Ursache), würde er keine Sozialleistungen erhalten.

Veto.
Die Formulierung stimmt dann nicht, es gibt eine Abweichung zwischen Gewollten und Geschriebenem.
(Wäre es wie oben formuliert, so gäbe es keinen sog. Betrug an Solzialleistungen)

Skorpion968
23.02.2015, 01:25
Veto.
Die Formulierung stimmt dann nicht, es gibt eine Abweichung zwischen Gewollten und Geschriebenem.
(Wäre es wie oben formuliert, so gäbe es keinen sog. Betrug an Solzialleistungen)

Es gibt ja auch keinen gesetzlich festgelegten Betrug an Sozialleistungen. Wenn es den gibt, sind das immer Fehler in der Einzelfallentscheidung.

BlackForrester
23.02.2015, 10:02
Zunächst dein Hunger und dann die Arbeitsagentur, die dir kein Geld mehr gibt, wenn du nicht jeden Drecksjob zu jedem Dreckslohn annimmst.



Richtig, wenn ich mich entscheide dass ich nicht mehr arbeiten will, dann muss ich halt auch schauen, woher das Essen auf dem Tisch kommt.

Ich kann doch meinen Nachbarn nicht in die Pflicht und Verantwortung nehmen für etwas, was ich für mich entscheide.

BlackForrester
23.02.2015, 10:07
In früheren Jahrhunderten wurde jede Arbeitskraft gebraucht. Das lässt sich nicht abstreiten.
Und wenn einer in der Familie (ob Mann oder Frau, egal) sich wieder mehr um Haushalt und Kinder kümmern könnte, wäre das sehr positiv.


Ixh rede nicht von den früheren Jahrhunderten...ich habe von den 50er und 60er Jahren des letzten Jahrhunderts geredet.

Du kannst die früheren Jahrhunderte, sprich die Zeiten vor der industriellen Revolution nicht mehr der Zeit nach dem Beginn der industriellen Revolution vergleichen - da hat sich die ganze Arbeitswelt dramatisch verändert.

Skorpion968
23.02.2015, 10:20
Richtig, wenn ich mich entscheide dass ich nicht mehr arbeiten will, dann muss ich halt auch schauen, woher das Essen auf dem Tisch kommt.

Diese Wahl hast du aber nicht. Weil du dein Essen zwingend notwendig zum Überleben brauchst, hast du keine andere Wahl als die Forderung zu erfüllen und jeden Drecksjob zu jedem Dreckslohn anzunehmen.

Skorpion968
23.02.2015, 10:22
Ixh rede nicht von den früheren Jahrhunderten...ich habe von den 50er und 60er Jahren des letzten Jahrhunderts geredet.

Du kannst die früheren Jahrhunderte, sprich die Zeiten vor der industriellen Revolution nicht mehr der Zeit nach dem Beginn der industriellen Revolution vergleichen - da hat sich die ganze Arbeitswelt dramatisch verändert.

Auch in den 50ern und 60ern des letzten Jahrhunderts wurde jede Arbeitskraft dringend gebraucht, weil nach dem Krieg alles wieder aufgebaut werden musste.

Kreuzbube
23.02.2015, 10:24
Auch in den 50ern und 60ern des letzten Jahrhunderts wurde jede Arbeitskraft dringend gebraucht, weil nach dem Krieg alles wieder aufgebaut werden musste.

Stimmt. Da gab`s noch keine linken Hartzer.:cool:

Kreuzbube
23.02.2015, 10:31
Diese Wahl hast du aber nicht. Weil du dein Essen zwingend notwendig zum Überleben brauchst, hast du keine andere Wahl als die Forderung zu erfüllen und jeden Drecksjob zu jedem Dreckslohn anzunehmen.

Eben. Dann mach dich auf Arbeit, statt um diese Zeit im Forum abzuhängen und dummes Zeug zu sabbeln!:))

Skorpion968
23.02.2015, 11:13
Stimmt. Da gab`s noch keine linken Hartzer.:cool:

Stimmt. Da gabs ja auch noch existenzsichernd bezahlte Arbeit für alle. :cool:

Skorpion968
23.02.2015, 11:14
Eben. Dann mach dich auf Arbeit, statt um diese Zeit im Forum abzuhängen und dummes Zeug zu sabbeln!:))

Hast du deine Hausaufgaben schon gemacht? :))

MANFREDM
23.02.2015, 11:26
Auch in den 50ern und 60ern des letzten Jahrhunderts wurde jede Arbeitskraft dringend gebraucht, weil nach dem Krieg alles wieder aufgebaut werden musste.

Das ist gequirlter Dünnpfiff. Bis 1954 lag die Arbeitslosigkeit auf heutigem Niveau. http://www.theonussbaum.de/seiten/arbeitslos/arbeitslosenquote.htm

Ausserdem ist dabei zu beachten, daß die meisten Frauen damals nicht arbeiten konnten.

Kreuzbube
23.02.2015, 12:44
Stimmt. Da gabs ja auch noch existenzsichernd bezahlte Arbeit für alle. :cool:

In der Tat. Inzwischen waren aber mehrere Bundesregierungen am Werk, das zu ändern. Maßgeblich unter der Ära Schröder.