Gelegentlich bin ich irre versucht mir eine von ihnen zu schnappen: "Vergiß all die Jahre und die ganze Welt, jetzt machen wir es einfach wie 1960." Aber ich trau mich nicht mal es laut zu denken, denn vermutlich würde ich beim Wort genommen, und das kann ich meiner Holden und meinen anderen Familien-Damen nicht antun. Außerdem ging unser Stolz auf unsere Monogamie zum Teufel.
Die BRD hat kein Monopol auf Scheiß-Weiber, und auch zur Zeit des Fräulein-Wunders hatte die BRD kein Monopol auf wunderbare junge Damen: miss, mademoiselle, señorita und jufvrouw waren ja nicht unattraktiver obwohl sie weniger Kinder hatten durch mehr Anteil an exotischer Bevölkerung:
Nafris, Ägypter, Afros, Pakis, Inder, Bengalen, Hinterinder, Papuas, Molucken, Melanesier, Māori, Kambodschaner, Vietnamesen, Chinesen und Karibik-Inder und andere Karibik-Nicht-Weiße hatten ebenso wie Afro-Amis in USA immer mehr Kinder als Europäer mit Kolonial-und Sklaverei-Geschichte:
Deutschland, Österreich, Schweiz, Skandinavien, Osteuropa und Balkan hatten mehr Kinder, Auswanderer und Kanonenfutter in Kriegen. Nur hilft es nicht, daß so viele Weiber in Europa und USA ebenso abstoßend sind wie in der BRD bei HartzIV, im akademischem Proletariat und bei Neureichen.
Mir geht es ähnlich wie Dir: Ich kann nur noch mit ganz nahestehenden Frauen zusammen sein. Und sogar bei einigen Kindheits-Freundinnen und Jugend-Geliebten, mit denen mich noch immer tiefe Liebe verbindet, wenn auch platonisch, wechsele ich flott das Thema, wenn Polit-Dissens droht.
Bei jeder Bussi-Bussi-Begrüßung und jedem Bussi-Bussi-Abschied sind meine Kindheits-Freundinnen und Jugend-Geliebten ebenso wie ich irre stolz darauf unsere jeweiligen Familien nicht zu betrügen. Aber wir trauen uns nicht mal uns mit einem Kuß richtig festzusaugen, so wie früher, wenn wir fremdgingen: je krasser die Sünde, desto größer der Lustgewinn, und Entdeckungsgefahr sorgte für Volltreffer.





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