Igno-ProllBank: Stalker ManfredM, et al...



Mir ist es ziemlich egal, wer welches Kfz mit welcher Antriebsart bewegt...soll ein Jeder halten wie man denn will und mit seiner Entscheidung glücklich werden.
Was mich an der sogenannten e-Mobilität stört ist Propaganda wie "emmissionsfreies fahren", dass man keine Zahlen, Daten, Fakten auf den Tisch legt wie man diese "kabelgebundene" e-Moblität darstellen will. Weder im Bereich der zwingend notwendigen Infrastruktur noch im Bereich der zwingend notwendigen (so emmissionsarme wie nur mögliche) Stromversorgung bekommst Du - ausser nichtssagenden Allgemeinplätzen - eine Antwort und da stelle ich mir die Frage - warum will man hier einem interessierten Bürger keine Antwort liefern will.
Bei genauer Betrachtung ist die e-Mobililität schon heute ein gewaltiges Subventionsloch wo man Tag für Tag Dutzende von Mio. Euros reinwirft und man das Loch trotzdem nicht geschüttet bekommt und je mehr e-Autos in Betrieb genommen werden umso größer wird das Loch - obwohl man Geld ohne Ende ´reinschmeißt und es ist kein Ende abzusehen.
Wer aber - und dies ist für mich ein weiterer Kritikpunkt - bezahlt am Ende die Zeche? Doch nicht ein e-Mobilist, welcher es sich locker leisten könnte die Kosten zu tragen - nein, man ist gar als E.Mobilist "stolz" darauf diese, seine Kosten auf die Allgemeinheit abzuwälzen und dort vor allem den sozial Schwachen und Schwächsten zu treffen.
Ob meine Stromkosten nun 10 € höher oder niederer sein - so what - wenn aber an den Ladestationen z.B. öffentlicher Versorger der Strom massiv subventioniert wird, dann erfolgt diese "Subventionierung" über den Strompreis und damit trifft man eben die, welche zum Leben zu wenig und zum sterben zuviel haben, da die einen höheren Preis für den Strom bezahlen dürfen.
Wenn ich beim Einkauf 5 € mehr oder weniger ausgeben muss - so what - wenn aber der Anbieter A es seinen Kunden ermöglicht "kostenfrei" zu Strom zu laden, dann wird er diese Kosten auf seine Produkte umlegen und wen trifft es dann wieder?
Das hat jetzt nichts damit zu tun, das sich ein äußerst sozialer Mensch wäre - sondern mit meiner neoliberalen Grundüberzeugung, dass ein Jeder nach seiner Leistungsfähigkeit herangezogen werden sollte.
Bevor Dein Einwand kommt - ja, es mag durchaus Sinn mache eine neue Technik zu fördern und über einen Zeitraum X zu subventionieren - aber doch nicht zu Lasten der sozial Schwachen bis Schwächsten in diesem Lande und der "Reiche" ist dann der Nutznießer und füllt sich seine Taschen.
Grundsätzlich, ja.
Nur, das mit dem E-Auto ist immer noch so ne Sache.
1) teurer
2) wer sein KFZ bisher intensiv nutzte muss mit Einschränkungen leben.
3) noch zu viele Unwegbarkeiten....was kostet irgendwann mal der Austauschakku,
Hält der solange wie man meint.....
und, und.
So relativieren sich meist einige "Vorteile" über die Zeit.
Gilt analog für alle Energieträger,
man muss sich eben immer den Kompromiss raussuchen
der "auf dauer" sich als der Beste erweist.
Die ersten Autos konnten damals auch noch nicht mit Pferden mithalten. Glücklicherweise haben die Entwickler nicht auf die in der Vergangenheit festgefahrenen Skeptiker wie Hamburger gehört und trotzdem weiter probiert, geforscht, verbessert.
Gut möglich, dass für viele ein Elektroauto zurzeit nicht die geforderten Ansprüche erfüllen kann. Genauso gut möglich, dass das in Zukunft anders aussehen wird. Oder dass man feststellt, dass Elektro vielleicht auch nicht die Zukunft ist, sondern eine andere Lösung.
Ich jedenfalls hab nichts dagegen wird daran geforscht und nach Alternativen gesucht. Das muss doch die Verbrenner-Fans nicht stören (ich hab übrigens auch kein Elektroauto). Schlussendlich verstärkt das doch höchstens den Wettbewerb und die Konkurrenz der Autobauer, was wiederum dem Konsumenten durch Verbesserungen oder bessere Preise zugute kommen kann. Kann ja jeder kaufen was er will...
Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)
Nutzer die den Thread gelesen haben : 1Du hast keine Berechtigung, um die Liste der Namen zu sehen.