Geändert von MANFREDM (03.12.2018 um 15:40 Uhr)
Ich hab jetzt in der Bücherei den bisher unbekannten Krimi von Edgar Wallace entdeckt: Der Siezer!
Die Nutzung von Atomkraftwerken ist auch von Physikern und Kaufmaennern
durchgerechnet worden. Dummerweise wurden die gigantischen Kosten fuer den
Rueckbau und die Entsorgung des nuklearen Sondermuells nicht mit einkalkuliert,
bzw. sogar vorsaetzlich bis grob fahrlaessig unterstellt das die oeffentlichen Hand
(Staat, Steuerzahler) alle anfallenden Ausstiegs- und Entsorgungskosten traegt.
Mit dem toxischen Sondermuell verbrauchter Batterien von E Automobilen wird
es nicht anders laufen. Die Produktion von E Automobilen setzt den vierfachen
Wert an CO2 frei. Fuer die Entsorgung der toxischen Batterien wird die Umwelt
nochmals belastet, weil man den Giftmuell nicht einfach in Laender der 3. Welt
exportieren und dort vergraben lassen kann.
Es ist daher jetzt schon absehbar das sowohl die westlichen als und oestlichen
Industriestaaten bei zunehmender E Automobilitaet jede Menge neu Anlagen
zur Verbrennung toxischen Sondermuells einplanen und bauen muessen.
Das wird selbstverstaendlich auf die Strompreise bzw. durch Sonderabgaben
fuer die Entsorgung verbrauchter Batterien bei E Automobilen umgelegt und
somit zahlen sich die Nutzer von E Automobilien dumm und daemlich.
Was kostet eigentlich die Entsorgung der Solarmodule und Batteriespeicher
Deiner PVA Anlage. Hast Du die Kosten in Deine Gesamtkalkulation einbezogen?
Bildest Du genug Rueckstellungen damit Du die Folgekosten tragen kannst?
" Streicht die Kuechenabfaelle fuer die Aussaetzigen! Keine Gnade mehr bei Hinrichtungen!
Und sagt Weihnachten ab! " (Sheriff von Nottingham)
Feine Sache, diese E-Autos...
Die Batterien sind ein Problem – und umweltschädlich hoch drei!
Die neuen, leichten, starken Batterien benötigen aber andere und seltene Materialien. Lithium und Kobalt zum Beispiel. Und die Herstellung dieser hochentwickelten Batterien ist nicht nur aufwendig, sondern erzeugt „tonnenweise Treibhausgase“, wie eine schwedische Energieangentur recherchiert hat:
„Nimmt man zum Beispiel einen Tesla Model S mit einer Batteriekapazität von 86 Kilowattstunden, so entstehen bei dessen Akkuproduktion Treibhausgase im Umfang von rund 15 Tonnen. Beim Nissan Leaf mit 24 Kilowattstunden Akkuvermögen sind es rund 4 Tonnen. Ein Benziner mit einem Verbrauch von 6 Litern pro 100 Kilometer verursacht rund 140 Gramm CO2 pro Kilometer. Somit entspricht die Klimabilanz der Batterieproduktion je nach Elektroauto-Modell einer Fahrtstrecke eines Benziners zwischen 30.000 und 100.000 Kilometern.“
Ein Stromer erzeugt durch seine Batterie in seinem Autoleben drei- bis viermal soviel Treibhausgase, wie ein Benziner oder Diesel. Die Ökobilanz ist also denkbar schlecht. Dazu kommt, dass es kein Recycling-Konzept für die Altbatterien gibt, wenn sie das Ende ihrer Funktionstüchtigkeit erreicht haben. Noch brennender ist aber das Problem der für die Hochleistungsbatterien erforderlichen Rohstoffe, allen voran Kobalt.
Der giftige, rötliche, kobalthaltige Staub brennt in den Augen. Viele leiden an von dem giftigen Metall hervorgerufenen Hautkrankheiten und nach einiger Zeit stellt sich eine oft tödliche Lungenkrankheit ein. Die Krankheit ist bekannt und hat sogar den Namen „Kobaltlunge“. Es ist eine Art Lungenentzündung, die einen schmerzhaften Husten hervorruft und einen fortschreitenden, dauerhaften Funktions- und Kapazitätsverlust bis hin zum Tod verursacht. Dazu kommt noch, dass in der Umgebung der Kobaltminen auch die angebaute Nahrung nicht mehr genießbar ist. Gemüse, das auf diesem Boden wächst, führt zu Erbrechen und Durchfall. Fische und Vögel können in der Umgebung von Kobaltminen gar nicht überleben. Ärzte der Lubumbashi-Universität haben Bodenproben in den und um die Kobaltminen herum genommen und untersucht. Das Ergebnis: Diese Kobaltminenregion gehört zu den 10 am schlimmsten verseuchten Regionen der Welt.
....
Bewohner dieser Region haben, Untersuchungen zufolge, in ihrem Urin eine 43fache Konzentration an Kobalt als normal, eine fünffach höhere bei Bleikonzentration, und eine vierfach höhere Konzentration an Kadmium und Uran. Wie viele Kinder an der Arbeit in den giftigen Kobaltminen schon gestorben sind, ist unbekannt.
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Ich hab jetzt in der Bücherei den bisher unbekannten Krimi von Edgar Wallace entdeckt: Der Siezer!
Schon klar. Es schein mir aber so, dass diese "Beschreibung des Gefahrenpotentials" als Argument gegen die Elektromobilität herhalten soll. Habe ich mich da getäuscht? Meine Antwort sollte so verstanden werden, dass dieses Gefahrenpotential hinsichtlich des allgemeinen Gefahrenpotentials des Betreibens eines Kraftfahrzeuges verschwindend gering ist. Die Versicherungseinstufung von Golfe und Ampera E bei der Allianz enthält jedenfalls keinen "Elektro-Malus".
Den Aerzten der LUMBUMBASHI -Universitaet koennte man entgegenhalten,
dass normalerweise auch keine Nahrungsmittel neben einer
Goldmine, einer Uranmine, einer Aluhuette, einer Zinkhuette...und aehnlicher Industrie angebaut werden.
Und die Kinder haben dort schon garnichts zu suchen.
"Wir wollen doch nur ein Stueck Eis !" (D. Trump zu Groenland)
„Die Windflügel sind Sakralbauten für ein neues Glaubensbekenntnis.“ (Hans-Werner Sinn)
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