Deine Frage ignoriert den Hauptgrund einer AfD-Protestwahl: das Flüchtlingsproblem. Und da ist die Situation unverändert, daß jede Koalition (ohne Beteiligung der AfD) weiter flutet, ob nun etwas mehr oder etwas weniger. Es gibt für den AfD-Protestwähler also keinen Grund, "zurückzukehren". Er erwartet zurecht, daß sich die Politik bewegt und dieses Patt zwischen Wählern und Gewählten aufhebt.
Und wenn rechnerisch nur eine weitere GroKo bleibt - sicher auf Kosten der SPD -, dann ist das eben so. Die SPD kommt da unter erheblichen Rechtfertigungsdruck, wenn sie sich der einzig verbliebenen Möglichkeit einer Regierungsbildung verweigert, an der vermutlich auch Neuwahlen nichts ändern.




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