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Thema: Russland in Not

  1. #2561
    Mitglied Benutzerbild von Brain
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    Standard AW: Russland in Not

    Wann kommt man eigentlich mal endlich weg von diesem Schwachsinn. Damit meine ich alle Länder dieser Erde. Aufrüsten, Wettrüsten, du kommt mir hier zu Nahe, du mir da....Hier Macht demonstrieren, da einen Putsch anzetteln.....Einfach lächerlich. Die Zeiten sind doch lange vorbei. Könnte alles so einfach sein. Nein man muss immer wieder zeigen, wer die dicksten Eier hat.

  2. #2562
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    Standard AW: Russland in Not

    Zitat Zitat von schinum Beitrag anzeigen
    Mir ist es, insgesamt gesehen, nicht recht, denn wir waren ja schon mal weiter. Die Russen saßen bereits in diversen NATO-Gremien und auf beiden Seiten wurde kräftig abgerüstet, die Ausgaben fürs Militär sanken stark. Jetzt haben wir wieder den Zustand vor 1989. Nein, damit will ich nicht zufrieden sein.
    Böswillig könnte ich jetzt mal fragen, wer - vor dem Hintergrund eines ungeahnt schwachen Russland - es nicht für nötig hielt, sich an Zusagen zu halten, zum Beispiel an die, die NATO eben nicht nach Osten auszudehnen? Ich weiß, das wurde nicht schriftlich fixiert, aber kann man den Russen hier ernsthaft vorwerfen, dem Wort der Amis vertraut zu haben? Gut.. könnte man, macht es aber auch nicht besser. An einer Rückkehr des kalten Krieges sind jedenfalls nicht nur die Kreml-Mächtigen schuld.

    Mitte der Achziger wurden erstmals Verträge abgeschlossen, die zu einer tatsächlichen Abrüstung führten. Es war praktisch ein erster Schritt und das finde ich heute noch gut. Klar ist aber auch, dass dies nur möglich war, weil den Russen der Bimbes ausging. Sonst wäre Gorbi anders aufgetreten.
    Das ist wie mit der "Wiedervereinigung". Die einen meinen, es hätte an dem Montagsdemos gelegen und fabulieren von einem "Sieg der Demokratie", die anderen konstatieren, dass die DDR schlicht bankrott bis auf die Knochen war und keine Hilfe aus Moskau mehr erwarten konnte. Man hätte Gorbatschow vermutlich noch ganz andere Zugeständnisse abringen können, damit allerdings wohl nur seinen Verfall als Machthaber zusätzlich beschleunigt. So ist das halt, wenn man mit einem Konkursverwalter verhandelt.

    D'accord!
    Na, wenigstens etwas...

    Gefühle sind nie realistisch
    Aber gerade weil Putin noch über genügend Raketen verfügt, die auf uns gerichtet sind, wird jetzt wieder mehr Geld in Rüstung investiert, vielleicht erleben wir sogar eine Wiederholung des Nachrüstungsbeschluss? Wer weiß?
    Die Bundeswehr rüstet im Moment eher Kasernen mit Stehlampen und Flatscreen-TVs nach, an strategische Neubewaffnung denkt da wohl niemand. Die Umrüstung eines SPW auf Schwangeren-Tauglichkeit kann man da wohl auch kaum gelten lassen. Der Boxer hat keinen Bordwaffen, der NH90 darf in seiner vorgesehenen Einsatzrolle nicht eingesetzt werden, die A-400M kann nicht verlasten, was sie verlasten können sollte, der Eurohawk kommt gar nicht, der Eurofighter durchläuft eine "KWS" nach der anderen, ohne jemals komplett einsatztauglich zu werden, selbst beim Standard-Sturmgewehr brennt die Hütte, zumindest gefühlt, und nun sucht der MAD auch noch nach Islamisten unter den Berufssoldaten. Da fehlt es an so vielen Grundlagen, dass es wohl kaum Sinn macht, hier Nachrüsten zu wollen. Danach scheint aber zum Beispiel der Einsatz-traumatisierten Afghanistan-Connection auf der Hardthöhe auch gar nicht der Sinn zu stehen, dort hört man noch immer, dass es im Osten gar keinen Feind mehr gibt, nur noch Freunde und Partner...

    Vielleicht wäre es gar nicht schlecht, wenn Putin mal eine Rakete schicken würde, das könnte zu einem gewissen "Grounding" des zuständigen Personals führen, und vielleicht würde es sich dann auch wieder mit tatsächlichen Problemen befassen, statt nur um sich selbst zu kreisen.

  3. #2563
    Mitglied Benutzerbild von Dr Mittendrin
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    Standard AW: Russland in Not

    Zitat Zitat von Brain Beitrag anzeigen
    Wann kommt man eigentlich mal endlich weg von diesem Schwachsinn. Damit meine ich alle Länder dieser Erde. Aufrüsten, Wettrüsten, du kommt mir hier zu Nahe, du mir da....Hier Macht demonstrieren, da einen Putsch anzetteln.....Einfach lächerlich. Die Zeiten sind doch lange vorbei. Könnte alles so einfach sein. Nein man muss immer wieder zeigen, wer die dicksten Eier hat.
    Angloimperialismus halt. Und wenn Moldawien ind die EU kommt oder Mazedonien in die NATO es ist deren Imperialismus.
    Ohne Skepsis verhungert die Demokratie.

  4. #2564
    Mitglied Benutzerbild von Dayan
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    Standard AW: Russland in Not

    Zitat Zitat von brain freeze Beitrag anzeigen
    Na, wieder Feindschaft säen? Die drei größten Brunnenvergifter: Rom, Britannien, Zion.
    Dich nicht zu vergessen .Du bist ein schamloser unmoralischer Hetzer!
    ***

    Um aufs neue wach werden zu können, musst Du ohne Frage vorher einmal eingeschlafen sein, und analog dazu, um geboren werden zu können, musst Du vorher schon einmal gestorben sein (Kabalah)

  5. #2565
    Nicht-Denker Benutzerbild von schinum
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    Standard AW: Russland in Not

    Zitat Zitat von OneDownOne2Go Beitrag anzeigen
    Böswillig könnte ich jetzt mal fragen, wer - vor dem Hintergrund eines ungeahnt schwachen Russland - es nicht für nötig hielt, sich an Zusagen zu halten, zum Beispiel an die, die NATO eben nicht nach Osten auszudehnen? Ich weiß, das wurde nicht schriftlich fixiert, aber kann man den Russen hier ernsthaft vorwerfen, dem Wort der Amis vertraut zu haben? Gut.. könnte man, macht es aber auch nicht besser. An einer Rückkehr des kalten Krieges sind jedenfalls nicht nur die Kreml-Mächtigen schuld.
    Es gab auch keine mündliche Zusage, Gorbi hat dies auch bestätigt. Man war sich einig, dass es die Angelegenheit jedes souveränen Staates ist, wie und mit wem er eine Partnerschaft eingeht. Natürlich können wir jetzt die Staaten in souveräne und in nicht-souveräne Staaten einteilen. Wenn wir dann die Staaten des ehemaligen Warschauer Üakts, sowie die Gusstaaten, dass Selbstbestimmungsrecht absprechen, dann hat uns Putin wieder ganz lieb und isst seine Weißwürschte wieder in Garmisch-Partenkirchen. So ginge bzw. geht Politik natürlich auch. Eigentlich wollen wir doch alle nicht so eine Politik, wenn man mal von den Links-oder Rechtsextremen und den vielen kleinen Putins absieht. Und mal anders gefragt, stellen die baltischen Staaten und die Poen für Russland eine Gefahr dar, bedrohen Sie Russland? Man könnte auch für die Menschen etwas Verständnis aufbringen, sie lebten weder freiwillig unter den Russen, noch ging es ihnen unter dem Sowjetstern gut. Gut, man könnte es tun, leider sind dazu einige bornierte Putinverehrer nicht bereit.
    An der heutigen Situation ist eindeutig Putin schuld, er läutete am Rande der München Sicherheitskonferenz (2007)? den Kalten Krieg ein. Die wahren Gründe hierfür dürften eher banal sein, sein verletzter Stolz, sein emotionaler Nationalismus (feute Augen beim Abspielen der Nationalhymne) und seine Gier nach Macht. Um an der Macht zu bleiben, ist ein äußerer Feind zwingend notwendig. Es ist immer das selbe primitive Schema F.

    Zitat Zitat von OneDownOne2Go Beitrag anzeigen
    Na, wenigstens etwas...
    Wir sind ja auch nicht weit auseinander.

    Zitat Zitat von OneDownOne2Go Beitrag anzeigen
    Die Bundeswehr rüstet im Moment eher Kasernen mit Stehlampen und Flatscreen-TVs nach, an strategische Neubewaffnung denkt da wohl niemand. Die Umrüstung eines SPW auf Schwangeren-Tauglichkeit kann man da wohl auch kaum gelten lassen. Der Boxer hat keinen Bordwaffen, der NH90 darf in seiner vorgesehenen Einsatzrolle nicht eingesetzt werden, die A-400M kann nicht verlasten, was sie verlasten können sollte, der Eurohawk kommt gar nicht, der Eurofighter durchläuft eine "KWS" nach der anderen, ohne jemals komplett einsatztauglich zu werden, selbst beim Standard-Sturmgewehr brennt die Hütte, zumindest gefühlt, und nun sucht der MAD auch noch nach Islamisten unter den Berufssoldaten. Da fehlt es an so vielen Grundlagen, dass es wohl kaum Sinn macht, hier Nachrüsten zu wollen. Danach scheint aber zum Beispiel der Einsatz-traumatisierten Afghanistan-Connection auf der Hardthöhe auch gar nicht der Sinn zu stehen, dort hört man noch immer, dass es im Osten gar keinen Feind mehr gibt, nur noch Freunde und Partner...

    Vielleicht wäre es gar nicht schlecht, wenn Putin mal eine Rakete schicken würde, das könnte zu einem gewissen "Grounding" des zuständigen Personals führen, und vielleicht würde es sich dann auch wieder mit tatsächlichen Problemen befassen, statt nur um sich selbst zu kreisen.
    Nach dem Ende des Kalten Krieges dachte man wohl, man könne sparen, der Bevölkerung wäre auch kein hoher Wehreteat mehr vermittelbar gewesen.
    Aber mit Deiner Kritik hast Du natürlich recht, Deutschland ist generell schwach geworden, sei es militärisch oder politisch.
    Der
    Schinum

    Am besten, du denkst auf der Stelle selber nach

  6. #2566
    Mitglied Benutzerbild von Iwan
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    Standard AW: Russland in Not

    Zitat Zitat von Dr Mittendrin Beitrag anzeigen
    Der Hauptdruck auf Russland kommt ja vom Ölpreis nicht von Sanktionen. Und 200 € eher ein Renteneinkommen. ( Nicht vergessen er hat eine Wohnung )
    Durch Ölpreis ist Dollar gestiegen. Das beeinflusst Preise, natürlich, aber in erster Linie Preise auf Import. Die Russlandswaren sind weniger beeinflusst. 200 € monatlich können nicht nur Rentner bekommen. Es kann auch Arbeitslohn für schlecht bezahlten Jobs ausserhalb Moskau und Petersburg sein. Die Arbeiterin im Werk, die Verkäuferin usw - meistens Frauen. Es gibt nur sehr wenige Menschen im Russland ohne eigene Wohnung. Nur Einwanderer.
    Patria o muerte!

  7. #2567
    Mitglied Benutzerbild von Iwan
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    Standard AW: Russland in Not

    Zitat Zitat von schinum Beitrag anzeigen
    Es gab auch keine mündliche Zusage, Gorbi hat dies auch bestätigt. Man war sich einig, dass es die Angelegenheit jedes souveränen Staates ist, wie und mit wem er eine Partnerschaft eingeht. Natürlich können wir jetzt die Staaten in souveräne und in nicht-souveräne Staaten einteilen. Wenn wir dann die Staaten des ehemaligen Warschauer Üakts, sowie die Gusstaaten, dass Selbstbestimmungsrecht absprechen, dann hat uns Putin wieder ganz lieb und isst seine Weißwürschte wieder in Garmisch-Partenkirchen. So ginge bzw. geht Politik natürlich auch. Eigentlich wollen wir doch alle nicht so eine Politik, wenn man mal von den Links-oder Rechtsextremen und den vielen kleinen Putins absieht. Und mal anders gefragt, stellen die baltischen Staaten und die Poen für Russland eine Gefahr dar, bedrohen Sie Russland? Man könnte auch für die Menschen etwas Verständnis aufbringen, sie lebten weder freiwillig unter den Russen, noch ging es ihnen unter dem Sowjetstern gut. Gut, man könnte es tun, leider sind dazu einige bornierte Putinverehrer nicht bereit.
    An der heutigen Situation ist eindeutig Putin schuld, er läutete am Rande der München Sicherheitskonferenz (2007)? den Kalten Krieg ein. Die wahren Gründe hierfür dürften eher banal sein, sein verletzter Stolz, sein emotionaler Nationalismus (feute Augen beim Abspielen der Nationalhymne) und seine Gier nach Macht. Um an der Macht zu bleiben, ist ein äußerer Feind zwingend notwendig. Es ist immer das selbe primitive Schema F.
    1. Mir ist es scheissegal, was Gorbi sagte. Ich habe mit meinen eigenen Ohren die Amis und Deutschen gehört, dass sie NATO nicht nach Osten verbreiten werden. Diese Euphorie, wenn man glaubten, dass die Sowjetpropaganda belog uns, und die Amis sind gute Kerlen. Jetzt wissen wir genau, dass die Sowjetpropaganda noch zu mild die Kapitalisten beschrieb, sie sind noch schlimmer.
    2. Putin hat keine Wahl. Amis haben ein nach den anderen die Verbündeten Russlands vernichtet: Jugoslawien, Lybien. Die NATO-Einheiten stehen an der Grenze Russlands - in Georgien, Polen, Ostsee usw. Entweder leisten wir Widerstand, oder es wird aus uns, was aus Ukraina, Georgien, Lybia geworden ist. Übrigens, was Dank der USA aus Westeuropa geworden ist, würde mir auch nicht gefallen.
    Patria o muerte!

  8. #2568
    ÄRA MILEI Benutzerbild von KatII
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    Standard AW: Russland in Not

    Zitat Zitat von schinum Beitrag anzeigen
    ...
    An der heutigen Situation ist eindeutig Putin schuld, er läutete am Rande der München Sicherheitskonferenz (2007)? den Kalten Krieg ein. Die wahren Gründe hierfür dürften eher banal sein, sein verletzter Stolz, sein emotionaler Nationalismus (feute Augen beim Abspielen der Nationalhymne) und seine Gier nach Macht. Um an der Macht zu bleiben, ist ein äußerer Feind zwingend notwendig. Es ist immer das selbe primitive Schema F...
    Du kannst Gift und Galle spucken und Lügenmärchen erzählen, aber Putin wird von der erdrückenden Mehrheit Russlands unterstützt. Und das weil er im Recht ist, weil er sein Land vor gierigen Imperialisten schützt.
    ¡VIVA LA LIBERTAD, CARAJO!

  9. #2569
    ÄRA MILEI Benutzerbild von KatII
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    Standard AW: Russland in Not

    Zitat Zitat von Iwan Beitrag anzeigen
    ... Diese Euphorie, wenn man glaubten, dass die Sowjetpropaganda belog uns, und die Amis sind gute Kerlen. Jetzt wissen wir genau, dass die Sowjetpropaganda noch zu mild die Kapitalisten beschrieb, sie sind noch schlimmer.
    ...
    Ja, das ist ein erstaunlicher Moment eines aufgeklärten Sowjetbürgers. Alles aber auch alles, was die Sowjets über die Kapitalisten erzählt hatten, so unglaubwürdig es manchmal geklungen hat, hat sich als wahr herausgestellt, unabhängig davon, wie sie den Realsozialismus schöngefärbt haben. Alle Klichees über den Kapitalismus sind heute sehr gut im Westen zu sehen, besonders in USA.
    ¡VIVA LA LIBERTAD, CARAJO!

  10. #2570
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    Zitat Zitat von schinum Beitrag anzeigen
    Es gab auch keine mündliche Zusage, Gorbi hat dies auch bestätigt. Man war sich einig, dass es die Angelegenheit jedes souveränen Staates ist, wie und mit wem er eine Partnerschaft eingeht. Natürlich können wir jetzt die Staaten in souveräne und in nicht-souveräne Staaten einteilen. Wenn wir dann die Staaten des ehemaligen Warschauer Üakts, sowie die Gusstaaten, dass Selbstbestimmungsrecht absprechen, dann hat uns Putin wieder ganz lieb und isst seine Weißwürschte wieder in Garmisch-Partenkirchen. So ginge bzw. geht Politik natürlich auch. Eigentlich wollen wir doch alle nicht so eine Politik, wenn man mal von den Links-oder Rechtsextremen und den vielen kleinen Putins absieht. Und mal anders gefragt, stellen die baltischen Staaten und die Poen für Russland eine Gefahr dar, bedrohen Sie Russland? Man könnte auch für die Menschen etwas Verständnis aufbringen, sie lebten weder freiwillig unter den Russen, noch ging es ihnen unter dem Sowjetstern gut. Gut, man könnte es tun, leider sind dazu einige bornierte Putinverehrer nicht bereit.
    An der heutigen Situation ist eindeutig Putin schuld, er läutete am Rande der München Sicherheitskonferenz (2007)? den Kalten Krieg ein. Die wahren Gründe hierfür dürften eher banal sein, sein verletzter Stolz, sein emotionaler Nationalismus (feute Augen beim Abspielen der Nationalhymne) und seine Gier nach Macht. Um an der Macht zu bleiben, ist ein äußerer Feind zwingend notwendig. Es ist immer das selbe primitive Schema F.
    Es ist ja nun schon lange her, und mein Gedächtnis mag mich trügen, trotzdem bin ich ziemlich sicher, dass zumindest im Rahmen der Verhandlungen zur Wiedervereinigung von allen Seiten verlautbart worden ist, dass sich die NATO nicht auf das Gebiet des Warschauer Paktes ausdehnen wird. Russland sah schon zu Sowjet-Zeiten Osteuropa als Pufferzone an, daran hat sich nichts geändert, ebenso sehen die USA Westeuropa als ihr strategisches Vorfeld an und würden es nicht tatenlos hinnehmen, wenn Russland seinen Einfluss dort ausdehnen würde. Für das eine wie andere bringe ich - aus der Perspektive einer Supermacht - Verständnis auf. Russland, ohne Vorfeld in Osteuropa, ist zwar noch Atommacht, steigt aber auf den Rang einer Großmacht im asiatischen Raum ab. Das kann keinem russischen Präsidenten Recht sein, deswegen verstehe ich auch nicht, wieso sich die Kritik so an Putin personalisiert. Gut, der ist kein Jelzin, aber das ist eigentlich kein Verbrechen.

    Wir sind ja auch nicht weit auseinander.
    Ich weiß nicht - sollte mir das Sorgen machen?

    Nach dem Ende des Kalten Krieges dachte man wohl, man könne sparen, der Bevölkerung wäre auch kein hoher Wehreteat mehr vermittelbar gewesen.
    Aber mit Deiner Kritik hast Du natürlich recht, Deutschland ist generell schwach geworden, sei es militärisch oder politisch.
    Stimmt beides, so traurig es ist.

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