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Thema: Russland in Not

  1. #581
    Selberdenker Benutzerbild von FranzKonz
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    Standard AW: Russland in Not

    Zitat Zitat von MANFREDM Beitrag anzeigen
    Rußland importiert einen großen Teil seiner Industriegüter und Nahrungsmittel.
    Toll. Der ideale Kunde. Nach allen Regeln der Kunst pudert man einem solchen Kunden den Arsch, statt in denselben zu treten.
    „Die Windflügel sind Sakralbauten für ein neues Glaubensbekenntnis.“ (Hans-Werner Sinn)

  2. #582
    Mitglied Benutzerbild von Daggu
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    Standard AW: Russland in Not

    Zitat Zitat von Klopperhorst Beitrag anzeigen
    Was für Holzköpfe, sich Immos in der größten Negerstadt nördlich des 50. Breitengrades zu kaufen.
    Aber mir fiel schon oft die Naivität vieler Russen und Osteuropäer bezüglich Westeuropa auf. Die meisten Polen gingen sogar in diese Kloake an der Themse.

    ---
    Die westlichen Statussymbole werden auch von den Russen angebetet und sind ein ewiges Objekt der Begierde. Die Tommys wird es freuen, die drehen den Russen dann völlig überteuerte Inmobilien an..., das Putin da noch keinen Riegel vorgeschoben hat, das verwundert mich wirklich.

  3. #583
    Mitglied Benutzerbild von Nanu
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    Standard AW: Russland in Not

    Zitat Zitat von Bergischer Löwe Beitrag anzeigen
    Deutschland hat just heute die e i n m a l i g e Chance für Russland die "goldene Brücke" darzustellen, auf der sich beide Seiten treffen und reden können. Leider hat die Niete Frank-Walter nicht das Format, die Staatsratsvorsitzende nicht die Traute und der adipöse Deutschlehrer nicht die Macht dazu.

    Deutschland könnte s o , quasi über Nacht, zur politischen Großmacht aufsteigen. Eine Art überdimensionaler Schweiz, auf die ALLE hören, deren Rat jeder schätzt und die genug Einfluss hat, um Konflikte in ihrem Sinne zu lösen, Kriege zu verhindern und den gegenseitigen Wohlstand zu mehren.

    Zu dumm, daß die Kretins am Kabinettstisch in Berlin diese historische Gelegenheit fast völlig ungenutzt verstreichen lassen. FJS, Graf Lambsdorff und Konsorten hätten DA weitsichtiger gehandelt.
    Ein Vasall darf und kann daher nicht selbständig zum eigenen Wohl handeln. Das Wohl des Herrchens ist des Vasallen Staatsraison. Das war auch bei Franz-Josef nicht anders.
    JE SUIS LONDON

  4. #584
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    Standard AW: Russland in Not

    Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Es geht darum, und das hat mich selbst erstaunt, dass der Bundesstaat Alaska 85% seiner Wirtschaftsleistung der Öl/Gas-Industrie zu verdanken hat. Die Ölindustrie brüstet sich, dort quasi alles zu finanzieren. Es ist ja auch kein Zufall, dass die USA erst jetzt, dank des "Fracking-Booms" der bis zu 2 Millionen Arbeitsplätze in der Ölindustrie direkt geschaffen hat (von den indirekten rede ich gar nicht) und 100erte Mrd in die Staatskasse spült, wieder einen Wirtschaftsboom erleben. Also es leben auch andere von ihren gigantischen Resourcen äusserst gut (und verlassen sich darauf). Darum ging es.

    Zitat Zitat von MANFREDM Beitrag anzeigen
    Schon ziemlich dämlich dieses Argument. Die Wirtschaftsleistung der USA (BIP) besteht zu 0,25% aus Alaskas Wirtschaftsleistung

    Bruttoinlandsprodukt 2003 (est) von Alaska in Millionen US-Dollar: 31.410

    USA: Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2004 in Millionen US-Dollar: 12.227.000

  5. #585
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    Standard AW: Russland in Not

    Sie fürchten halt um ihr Geld und verschieben es nach London (wo Eigentum doch höher beschützt wird), wo ihre Kinderlein in eher nichtkorrupten-Unis und Schulen u.a ihre Zeit verbringen. Die Polen wiederum arbeiten dort, sparen und hauen wieder ab Richtung Polen zu gegebenen Zeitpunkt.

    Zitat Zitat von Klopperhorst Beitrag anzeigen
    Was für Holzköpfe, sich Immos in der größten Negerstadt nördlich des 50. Breitengrades zu kaufen.
    Aber mir fiel schon oft die Naivität vieler Russen und Osteuropäer bezüglich Westeuropa auf. Die meisten Polen gingen sogar in diese Kloake an der Themse.

    ---

  6. #586
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    Standard AW: Russland in Not

    Zitat Zitat von Nanu Beitrag anzeigen
    Ein Vasall darf und kann daher nicht selbständig zum eigenen Wohl handeln. Das Wohl des Herrchens ist des Vasallen Staatsraison. Das war auch bei Franz-Josef nicht anders.
    Hmm. Erinnerst Du Dich an die Milliardenkredite an die DDR? Strauß persönlich griff in den bayerischen Staatssäckel. Diese Handlungsweise hat in den USA für Verstimmung gesorgt. Hat FJS nie gekümmert - er hatte halt die richtigen Freunde bei Lockheed und im Pentagon. Da konnten die damals noch mehrheitlichen Demokraten im Senat noch so geifern - seine Strategie ging absolut auf. Die DDR wurde abhängig vom Geld aus dem Westen wie ein Junkie von Heroin. Und irgendwann drehten Bonn und München den Hahn zu und erkannten das neue Potential in Moskau. Ein neuer Junkie tauchte am Horizont auf. Das war`s dann mit der DDR....

  7. #587
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    Standard AW: Russland in Not

    Putin braucht nur, wie der Westen, einen "arabischen Frühling" in Saudi-Arabien machen bzw. anregen und schon steigt der Ölpreis.

    Es gäbe dort genügend Rebellen, die gerne die Prinzen ****** würden, die Rebellen welche, ähnlich wie in Jemen oder Libyen, die Ölanlagen lahmlegen würden/könnten. Oder ist noch niemand aufgefallen, dass es fast überall einen "arabischen Frühling" gab, nur nicht an der Groß-Tankstelle der USA, Saudi-Arabien, einem despotischen Staat schlechthin. Welch ein komischer Zufall nicht?

    Zitat Zitat von Bergischer Löwe Beitrag anzeigen
    Russland hat allerdings offensichtlich nicht mit den vermehrten Anstrengungen, insbesondere in Nordamerika, gerechnet, in ähnlichem Umfang wie Russland Öl und Gas zu fördern. Übrigens: Saudi Arabien auch nicht. Die haben alle die Ankündigungen aus den USA und Kanada der letzten 20 Jahre - nämlich unabhängig vom arabischen Öl werden zu wollen - nicht ernst genommen. Dafür bezahlen sie jetzt einen bitteren Preis. Auch Saudi Arabien, trotz der geringen Förderkosten, bräuchte eigentlich einen Ölpreis von
    $ 100 pro Fass, um seine horrenden "Staatsausgaben" (einen großen Teil dieser Ausgaben dürften alleine die 22.000 Mitglieder der "Königs"familie Saud und der anderen Beduinenclans mit Adelsstatus in Saudi Arabien ausmachen) zu decken.

    Nun haben die USA und Kanada ernst gemacht und die Welt steht vor einem Ozean aus arabischem, russischen, iranischen und südamerikanischem Öl, der im Hauptabsatzmarkt USA kaum noch absetzbar ist.

    Ich erwarte allerdings in Kürze ein Umkippen von König Abdullah Saud. Er besitzt persönlich zwar ungefähr 20 Milliarden Dollar - angesichts seiner etwas zu groß und zu gierig geratenen Familie dürfte er kaum wollen, daß man die Reserven aufzehrt. Selbst 20 Milliarden sind schnell weg, wenn man alleine mehrere Boeing 747 8i, Airbus A 380 und diverse kleine Airbusse mit globaler Reichweite unterhalten muss. Dazu Schlösser in der Schweiz, Frankreich, die halben Emirate (die ohne Saudi Arabien schnell buchstäblich im Sande verlaufen würden - sie selbst haben ja kaum noch Öl....) und ein Land, in dem mittlerweile 4 Millionen Menschen in bitterer Armut leben. Also wird er irgendwann der OPEC Forderung nach Förderquotendrosselung nachgeben müssen.

    Dann entspannt sich die Situation in Russland ganz automatisch.

  8. #588
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    Zitat Zitat von FranzKonz Beitrag anzeigen
    Toll. Der ideale Kunde. Nach allen Regeln der Kunst pudert man einem solchen Kunden den Arsch, statt in denselben zu treten.
    Richtig. Was meinst Du, was derzeit in Berlin hinter den Kulissen abläuft. Die Lobbyisten von Autoindustrie, Maschinenbau, Agrar und Chemie geben sich im Bundeswirtschaftsministerium die Klinke in die Hand. Ich denke, man hat Herrn Gabriel bereits an die Wahlkampfspenden erinnert, die man unter Umständen zukünftig drastisch herunterfahren muss, da die Ertragslage....naja.....nicht mehr so dolle ist. Mal sehen, wie lange es dauert. Ein gewisses Grummeln ist ja schon aus der SPD zu vernehmen....

  9. #589
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    Zitat Zitat von Bergischer Löwe Beitrag anzeigen
    Hmm. Erinnerst Du Dich an die Milliardenkredite an die DDR? Strauß persönlich griff in den bayerischen Staatssäckel. Diese Handlungsweise hat in den USA für Verstimmung gesorgt. Hat FJS nie gekümmert - er hatte halt die richtigen Freunde bei Lockheed und im Pentagon. Da konnten die damals noch mehrheitlichen Demokraten im Senat noch so geifern - seine Strategie ging absolut auf. Die DDR wurde abhängig vom Geld aus dem Westen wie ein Junkie von Heroin. Und irgendwann drehten Bonn und München den Hahn zu und erkannten das neue Potential in Moskau. Ein neuer Junkie tauchte am Horizont auf. Das war`s dann mit der DDR....
    Franz-Josef war daran beteiligt, dem Herrchen der BRD einenen weiteren Vasallen zuzuführen. Das ist richtig. Richtig ist auch, dass er durch seine Cleverness eine gewisse Eigenständigkeit bewahren konnte. Ein demütiges im A.. des Herrn Herumkriechen, wie von der Stasi-Tusse zelebriert, war nicht seine Art. Dennoch musste auch er vor dem Herrn stramm stehen.
    JE SUIS LONDON

  10. #590
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    Zitat Zitat von Wolfger von Leginfeld Beitrag anzeigen
    Putin braucht nur, wie der Westen, einen "arabischen Frühling" in Saudi-Arabien machen und schon steigt der Ölpreis.

    Es gäbe dort genügend Rebellen, die gerne die Prinzen ****** würden, die Rebellen welche, ähnlich wie in Jemen oder Libyen, die Ölanlagen lahmlegen könnten. Oder ist noch niemand aufgefallen, dass es fast überall einen "arabischen Frühling" gab, nur nicht an der Groß-Tankstelle der USA, Saudi-Arabien, der Despotiestaat schlechthin. Welch ein komischer Zufall nicht?
    Und zum Dank treten sie sie gerade in den Allerwertesten, indem sie sich unabhängig machen. Übrigens: Kennst Du den größten Ölimporteur in die USA? Hmm. Nicht Saudi Arabien. Nein...es ist KANADA! 1900 Barrel pro Tag. Die Saudis liegen nur noch bei 1500. Venezuela dicht dahinter mit 1300.

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