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Thema: Der Erste Weltkrieg

  1. #851
    Mitglied Benutzerbild von DasKarlchen
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    Standard AW: Der Erste Weltkrieg

    Zitat Zitat von Shahirrim Beitrag anzeigen
    Diese Blankovollmacht war nichts im Vergleich zu dem, was die Briten den Polen gaben, wegen sie auch 1939 so rumpolterten, ohne Kompromisse einzugehen!
    Das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun. Ich sehe da den Zusammenhang nicht.

    @Alleinstellungsmerkmal: Die Politik der Österreicher nach der Zurückshclagung des Osmanischen Reichs in den Balkankriegen ging eindeutig in hegemoniale Richtung. Man hat versucht den Zugang zur Adria zu kontrollieren, die neu entstandenen Staaten politisch zu beeinflussen und ggf. an sich zu binden und ist Unwilligen mit harschen Drohungen entgegen getreten. Das geht eindeutig in die Richtung eines Hegemon in meinen Augen.

  2. #852
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    Standard AW: Der Erste Weltkrieg

    Zitat Zitat von Corpus Delicti Beitrag anzeigen
    Na Überlegen wie siehts aus, erklärst du mir nun wie die letzten drei Monarchien in Europa zu Ende gingen oder werde ich dumm sterben ?
    Nun, ich habe ein Sozialleben, daher bin ich nicht so wie ihr täglich hier zugange. Du musst also nichts wiederholen, wenns länger dauert, dann weil ich bisher nicht online war.

    Zu den Monarchien: Revolution, Revolution, Spaltung (DR/RS/ÖU).
    Das der Krieg dabei als Katalysator dient ist eigentlich nur im dt. Fall gegeben, alles andere wäre ohnehin kaputt gegangen nach einer Zeoit. Das aber ist spekulativ und folglich unwissenschaftlich, daher lasse ich das. Stattdessen verdeutliche ich Dir nochmal das Problem Deiner ersten Aussage zum WK und den Monarchien:
    Zitat Zitat von Corpus Delicti Beitrag anzeigen
    Irgendwie kommst du mir vor als bist du der Doppelaccount von Umananda.Da sollte die Forenleitung mal geauer hinsehen.

    Belege mir bitte mal, das die Erde 4 Milliarden Jahre alt ist.

    Aber bitte, gehen wir dem doch mal auf den Grund.Erklär du mir mal, wie gingen die drei letzten Monarchien in Europa zu Ende ?
    Absatz 1: Ja, das sollte sie. Aber die Forenleitung ist nicht darum bemüht sowas aufzudecken, sondern das Forum ideologisch rein zu halten (das haben wir alle am spurlosen Verschwinden des einzigen echten Wissenschaftlers unter uns sehen können).

    Absatz 2: Bin kein Geologe, aber wenn ich einer wäre, dann könnte ich Dir das belegen, vorausgesetzt, Du wüsstest was mit Geologie anzufangen. Denn wäre es nicht wissenschaftlich zu belegen, würde es nicht als Teil der Wissenschaft (idF "Fakt") gewertet werden.Das gilt für alle Wissenschaften, das sagte ich doch schon so oft.

    Absatz 3: Schon wieder machst Du einen auf dumm. Ich sagte doch schon in dem Beitrag, auf den Du Dich hier beziehst (PARADOX!), dass
    Zitat Zitat von Überlegen Beitrag anzeigen
    ... Du behauptest der 1WK diente zur Beseitigungen der Monarchien, aber dabei urteilst Du rückblickend und somit rückWIRKEND. Das hat nichts mit Geschichte zu tun. Du behauptest nämlich einfach, dass das, was dabei rauskam, von Anfang an geplant war. Belegen kannst Du DAS aber keineswegs, und DAS ist was ich meine...
    Daran hat sich nichts geändert. Was Du tust ist so als würdest Du sagen, durch die Reise des Columbus sollte die neue Welt (wieder)entdeckt werden. Das aber ist ja nicht korrekt. Korrekt ist nur, dass sie entdeckt wurde, nicht aber dass er deshalb aufbrach. Ähnlich verhält es sich bei dem, was Du zum 1WK sagst. Alle Monarchien gingen danach flöten, aber das war 1914 längst nicht der Grund für den Krieg. Das aber behauptest Du ja, und das ist eben nicht korrekt.
    So, das war noichmal für Dumme.


    Gruss

    Überlegen

  3. #853
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    Standard AW: Der Erste Weltkrieg

    Zitat Zitat von Alleinstellungsmerkmal Beitrag anzeigen
    zu 1.: In wie fern?
    zu 2.: Bei der Aufklärung von Straftaten gibt es zwangsläufig eine Verdunklungsgefahr - deshalb ist Eile geboten. Ich frage mich regelmäßig, wie sich beispielsweise das Schreiben des Kaisers als Reaktion auf die serbische Antwort ( siehe [Links nur für registrierte Nutzer]) mit der angeblichen Kriegslust von Wilhelm II vereinbaren lässt.
    zu 3.: Hegemonie heißt Übermacht, dabei gibt es die politische, wirtschaftliche, kulturelle und militärische Ebene. Wirtschaftlich und kulturell war das Kaiserreich spätestens seit 1890 Hegemon und zwar einfach aufgrund seiner Existenz. Das deutsche Reich hatte schließlich eine größere Bevölkerung als GB oder Frankreich und war um Welten produktiver als Russland. Man vergleiche Indikatoren wie Analphabetenrate, Buchproduktion, Technologieverbreitung, Wirtschaftskraft, Infrastruktur wie Eisenbahnstreckenlänge uvm. nach [Links nur für registrierte Nutzer]). Das Kaiserreich strebte also nicht nach Hegemonie sondern war defacto bereits Hegemon. Und selbstverständlich konnte sich Frankreich und GB wirtschafltich bedroht fühlen, schließlich funktioniert der Tausch von Glasperlen gegen Kolonialwaren nicht mehr, wenn der Mitbewerber ein besseres Angebot machen kann. In militärischer Hinsicht, war das Kaiserreich jedenfalls keine Hegemon und strebte es auch nicht an. Ich sage nur Kriegsrat und die Aussage von Moltke: "...die Marine würde auch dann nicht fertig sein u. die Armee käme in immer ungünstigere Lage, denn die Gegner rüsteten stärker als wir, die wir mit dem Gelde sehr gebunden seien." - militärische Hegemonie sieht anders aus. Auch Niall Ferguson meint, dass eine stärker gerüstetes Kaiserreich den Krieg wahrscheinlich verhindert hätte (!). Zum Thema Rüstung läst man ohnehin besser Zahlen sprechen, die sind weniger anfällig für Manipulation.
    zu 4.: Hier deutest du wieder - wie ich eben auch.

    MfG
    Zu:

    1. Weil Du hier von der Ahndung und Verfolgung/Aufklärung eines Verbrechens sprichst (Thronfolger), wodurch sichtbar wird, dass Du diesem Ereignis viel Gewicht beimisst, ja eventuell sogar glaubst der Krieg wäre wirklich wegen der Sarajevo-Sache geführt worden. Das aber, wie gesagt, war nur der bloße Anlass etwas loszutreten, was man seit Jahren vorbereiten musste, weil eine solche Kontinentalhegemonie, wie angestrebt, nur über den Katalysator Entscheidungskrieg zu haben war.

    2. Siehe oben. Die Zeit durfte nicht verstreichen wegen dem allg. milit.Plan, denn sonst hätte man tatsächlich einen V-Krieg führen müssen. Die Tatsache, dass dt. Pläne niemals einen V-Krieg vorsahen, wenn es doch aber darum ging angeblich, belegt dies zusätzlich.

    3. Hegemonie wie Du sie beschreibst ist aber keine wirkliche weil nicht oder nur beschränkt gegeben gewesen. Aber wir wollen uns nicht am Begriff aufhalten. Nochmal erwähne ich das September-Programm. Friedenspolitik, und dann v.a. Kriegsziele, die aus einem aufgezwungenen Krieg resultieren, der ja erst 1914 überraschend über uns brach und nicht seit spätestens 1911 aktiv vorbereitet worden war, sehe anders aus. Wie gesagt: Das September-Progtamm (also umittelbar nach Kriegsbeginn) stellt schon klar dar, was ich mit der Etablieren einer, nennen wr es "totalen" Hegemonie, meinte. Und was Molkte da sagt, heisst doch nicht, wir wollen keinen Krieg, sondern eher, wir können ihn uns noch nicht leisten. Das ist jaeiner der Aspekte beim Kriegsrat: Dort hält man Defizite fest, beschließt (!!!) aber zugleich diese auszubessern wegen dem kommenden Kampf.

    4. Keine Ahnung auf was sich das konkret bezieht.

    Gruss

    Überlegen

  4. #854
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    Standard AW: Der Erste Weltkrieg

    Zitat Zitat von Überlegen Beitrag anzeigen
    Zu:

    1. Weil Du hier von der Ahndung und Verfolgung/Aufklärung eines Verbrechens sprichst (Thronfolger), wodurch sichtbar wird, dass Du diesem Ereignis viel Gewicht beimisst, ja eventuell sogar glaubst der Krieg wäre wirklich wegen der Sarajevo-Sache geführt worden. Das aber, wie gesagt, war nur der bloße Anlass etwas loszutreten, was man seit Jahren vorbereiten musste, weil eine solche Kontinentalhegemonie, wie angestrebt, nur über den Katalysator Entscheidungskrieg zu haben war.

    2. Siehe oben. Die Zeit durfte nicht verstreichen wegen dem allg. milit.Plan, denn sonst hätte man tatsächlich einen V-Krieg führen müssen. Die Tatsache, dass dt. Pläne niemals einen V-Krieg vorsahen, wenn es doch aber darum ging angeblich, belegt dies zusätzlich.

    3. Hegemonie wie Du sie beschreibst ist aber keine wirkliche weil nicht oder nur beschränkt gegeben gewesen. Aber wir wollen uns nicht am Begriff aufhalten. Nochmal erwähne ich das September-Programm. Friedenspolitik, und dann v.a. Kriegsziele, die aus einem aufgezwungenen Krieg resultieren, der ja erst 1914 überraschend über uns brach und nicht seit spätestens 1911 aktiv vorbereitet worden war, sehe anders aus. Wie gesagt: Das September-Progtamm (also umittelbar nach Kriegsbeginn) stellt schon klar dar, was ich mit der Etablieren einer, nennen wr es "totalen" Hegemonie, meinte. Und was Molkte da sagt, heisst doch nicht, wir wollen keinen Krieg, sondern eher, wir können ihn uns noch nicht leisten. Das ist jaeiner der Aspekte beim Kriegsrat: Dort hält man Defizite fest, beschließt (!!!) aber zugleich diese auszubessern wegen dem kommenden Kampf.

    4. Keine Ahnung auf was sich das konkret bezieht.

    Gruss

    Überlegen
    1. Dann schauen wir doch mal weiter unten, ob sich das DR tatsächlich militärisch vorbereitet hat.

    2. Ich glaube, du verstehst nicht, dass man Verteidigungskriege auch offensiv führen kann. Ich weiss nicht, wie du dir vorstellt, wie das DR einen Verteidigungskrieg gegen angreifende Franzosen auf der einen, Russen auf der anderen Seite , irgendwie hätte gewinnen sollen.

    3. Du willst doch wohl nicht ernsthaft das Septemberprogramm, welches schon zeitlich offensichtlich eine FOLGE der nun eskalierten Einkreisung war, als im Vorherein geplantes Kriegszielmanifest auslegen? Ich verstehe nicht, was du in Moltkes Satz hineininterpretierst...der Satz ist doch eindeutig: Deutschland war bereits 1912 schlechter gerüstet und der Abstand der Entente wuchs immer weiter. Die Beschlüsse des Kriegsrates waren doch nur eine halbherzige Reaktion auf das seit längerer Zeit viel stärkere Hochrüsten der Entente. Zieh dir doch einfach mal die Zahlen rein: [Links nur für registrierte Nutzer] Halt dir doch einfach mal die Ausgaben PRO KOPF vor Augen und dann erzähl mir nochmal, dass das DR militärisch einen Krieg plante. Noch viel krasser wird die Rüstung der Entente, wenn man die Rüstungsausgaben pro Kopf noch im Verhältnis zur Wirtschaftsleistung setzt....


    Es wird überhaupt mal Zeit, dass du mal eine Aussage machst, was du eigentlich speziell über Frankreich, seine Absichten uws. denkst...

  5. #855
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    Standard AW: Der Erste Weltkrieg

    Zitat Zitat von Alleinstellungsmerkmal Beitrag anzeigen
    Es wird überhaupt mal Zeit, dass du mal eine Aussage machst, was du eigentlich speziell über Frankreich, seine Absichten uws. denkst...
    Hmm .... vermutlich durch die deutsche Regierung zum Krieg gezwungen .....

  6. #856
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    Standard AW: Der Erste Weltkrieg

    Zitat Zitat von Stättler Beitrag anzeigen
    Hmm .... vermutlich durch die deutsche Regierung zum Krieg gezwungen .....
    Immerhin war es Deutschland, das Frankreich den Krieg erklärte und einen Präventivschlag gegen die Franzosen durchführte.

  7. #857
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    Standard AW: Der Erste Weltkrieg

    Zitat Zitat von Demokrat Beitrag anzeigen
    Immerhin war es Deutschland, das Frankreich den Krieg erklärte und einen Präventivschlag gegen die Franzosen durchführte.
    Nachdem der Krieg mit Russland erklärt werden musste ( Einfall in Ostpreussen ) trat für die Franzosen der Bündnisfall ein und sie machten mobil.

    Sag mir mal , was die Regierung Bethmann - Hollweg angesichts der franz. Mobilmachung hätte tun sollen .....

  8. #858
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    Standard AW: Der Erste Weltkrieg

    Zitat Zitat von Stättler Beitrag anzeigen
    Nachdem der Krieg mit Russland erklärt werden musste ( Einfall in Ostpreussen ) trat für die Franzosen der Bündnisfall ein und sie machten mobil.

    Sag mir mal , was die Regierung Bethmann - Hollweg angesichts der franz. Mobilmachung hätte tun sollen .....
    Ich sage ja gar nichts Gegenteiliges, mir ging es nur um die Abfolge der Ereignisse.

  9. #859
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    Standard AW: Der Erste Weltkrieg

    Zitat Zitat von Demokrat Beitrag anzeigen
    Ich sage ja gar nichts Gegenteiliges, mir ging es nur um die Abfolge der Ereignisse.
    Die Abfolge war mMn nach Erklärung des österr.-serb. Krieges fast wie automatisiert - ein Bündnis griff ins andere.

    Hier kann man mMn grundsätzlich außer den brettblöden Österreichern niemand den Schwarzen Peter zuschieben - rundum waren alle geil auf ein Kriegchen und fette Beute ...


    Nur hatten sich alle verkalkuliert - die Zeit der " Entscheidungsschlachten " war vorbei ......

  10. #860
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    Standard AW: Der Erste Weltkrieg

    Zitat Zitat von Stättler Beitrag anzeigen
    Die Abfolge war mMn nach Erklärung des österr.-serb. Krieges fast wie automatisiert - ein Bündnis griff ins andere.

    Hier kann man mMn grundsätzlich außer den brettblöden Österreichern niemand den Schwarzen Peter zuschieben - rundum waren alle geil auf ein Kriegchen und fette Beute ...


    Nur hatten sich alle verkalkuliert - die Zeit der " Entscheidungsschlachten " war vorbei ......
    Jepp, die allgemeine Kriegsstimmung in Europa war nicht zu übersehen. Und alle haben darauf gehofft, mit einem vielleicht mehrmonatigen Feldzug sei es getan. Aber hier hat man sich verkalkuliert, wie du es zutreffend beschrieben hast.

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