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1. Weil Du hier von der Ahndung und Verfolgung/Aufklärung eines Verbrechens sprichst (Thronfolger), wodurch sichtbar wird, dass Du diesem Ereignis viel Gewicht beimisst, ja eventuell sogar glaubst der Krieg wäre wirklich wegen der Sarajevo-Sache geführt worden. Das aber, wie gesagt, war nur der bloße Anlass etwas loszutreten, was man seit Jahren vorbereiten musste, weil eine solche Kontinentalhegemonie, wie angestrebt, nur über den Katalysator Entscheidungskrieg zu haben war.
2. Siehe oben. Die Zeit durfte nicht verstreichen wegen dem allg. milit.Plan, denn sonst hätte man tatsächlich einen V-Krieg führen müssen. Die Tatsache, dass dt. Pläne niemals einen V-Krieg vorsahen, wenn es doch aber darum ging angeblich, belegt dies zusätzlich.
3. Hegemonie wie Du sie beschreibst ist aber keine wirkliche weil nicht oder nur beschränkt gegeben gewesen. Aber wir wollen uns nicht am Begriff aufhalten. Nochmal erwähne ich das September-Programm. Friedenspolitik, und dann v.a. Kriegsziele, die aus einem aufgezwungenen Krieg resultieren, der ja erst 1914 überraschend über uns brach und nicht seit spätestens 1911 aktiv vorbereitet worden war, sehe anders aus. Wie gesagt: Das September-Progtamm (also umittelbar nach Kriegsbeginn) stellt schon klar dar, was ich mit der Etablieren einer, nennen wr es "totalen" Hegemonie, meinte. Und was Molkte da sagt, heisst doch nicht, wir wollen keinen Krieg, sondern eher, wir können ihn uns noch nicht leisten. Das ist jaeiner der Aspekte beim Kriegsrat: Dort hält man Defizite fest, beschließt (!!!) aber zugleich diese auszubessern wegen dem kommenden Kampf.
4. Keine Ahnung auf was sich das konkret bezieht.
Gruss
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