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Zink und Chrom (Bestandteile von Zinkchromat) wurden in den red-gray-Chips auch von Niels Harrit gefunden,
wie Niels Harrit auf Seite 17, Bild 14 selber zugibt:
Africanus, Seite 297
17.08.2010 um 00:00
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Ich beziehe mich auf Abbildung 14 auf Seite 17 des Artikels. Dort ist ein EDX eines Chips vor der Behandlung mit MEK aufgeführt, bei dem ein Signal dem Zink zugeordnet wurde. Ein weiteres Signal wurde übrigens dem Chrom zugeordnet, was ebenfalls für die von mir angeführte Zinkchromat spricht. Harrit weist in der Beschriftung der Abbildung sogar explizit auf die Anwesenheit dieser beiden Elemente hin:
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Fig. (14). XEDS spectrum of red side before soaking in MEK. Notice
the presence of Zn and Cr, which are sometimes seen in the red
layers. The large Ca and S peaks may be due to surface contamination
with wallboard material.
...
Niels Harrit fand auch organische Bestandteile, die aber auch im Rostschutzlack vorkommen.
Meine Güte jetzt kommt schon wieder so ein Knallkopf mit Harrits Pseudostudie.
Ich habe es schon einige Male geschrieben, dass Harrit keinesfalls Nanothermit gefunden hat, aber ich kann es gerne ein weiteres Mal schreiben.
Laut Harrit ist das Eisenoxid der von ihm untersuchten Proben kristallin. So schreibt Harrit auf Seite 15:
The consistently rhombic-shaped, faceted appearance of the iron-rich grains strongly suggests that they are crystalline.
Dies beweisen auch die von ihm veröffentlichten SEM-Aufnahmen:
[...]
Demgegenüber steht in der von Harrit zitierten Studie von Gash folgendes:
Qualitatively, the material appears to be a collection of clusters that contain cavities of mesoporous (20-50 nm) dimensions. The micrograph in Fig 3b is of higher magnification than that in Fig. 3a and provides a fine representation of the size, shape, and connectivity of the clusters that make up the aerogel. It appears that these secondary particles are relatively uniform spheres with most having diameters in the 5-10 nm range.
Es liegen also aus Kügelchen aufgebaute Cluster vor, was man auch anhand der von Gash gebrachten Aufnahmen erkennen kann:
[...]
Ich habe mir sämtliche Artikel von Harrit herunter geladen (glücklicherweise verfüge ich noch über einen Computerzugang an meiner ehemaligen Universität) und habe 55 Dateien vorliegen. Dr. Harrit ist sicherlich ein respektabler Chemiker, allerdings nicht auf dem Gebiet der Mikroanalyse (EDX, SEM), sondern auf dem Gebiet der organischen Photochemie. Ich habe mir einige seiner Artikel bereits angesehen und in keinem dieser Artikel verwendet er die entsprechenden Methoden, sondern die üblichen chemischen Standardmethoden (NMR, IR, UV-Vis, MS).