Die Angriffe der Alliierten sind notwendig, um das Regime von Gaddafi zu stürzen und eine Demokratisierung des Landes zu ermöglichen.
Die USA, Großbritannien, Frankreich und die übrigen an den Luftschlägen beteiligten Staaten wissen nicht, worauf sie sich einlassen.
Laut Angaben der Alliierten geht es nicht darum, Gaddafi zu stürzen, sondern um den Schutz der Zivilbevölkerung.
Die Vorgabe idealistischer Ziele ist scheinheilig. Es geht den Alliierten nur darum Macht, Einfluss und den Zugang zu Ölreserven in der Region zu sichern.
Ich bin anderer Meinung.
Der Verblödungsjournalismus, der uns tagtäglich Greueltaten der "Gaddafischergen" präsentieren will zielt nicht auf Information, sondern auf Propaganda und Verkaufszahlen. Man will den illegalen Einsatz der NATO-Bomber rechtfertigen und von der Einfussnahme eines Duzends von Geiern ablenken, die bereits den Kuchen verteilen wollen.
Viel wahrscheinlicher im Falle des Krankenhauses ist, dass es von Rebellen erobert wurde, sich aber keine Sau um die Verletzten gekümmert hat - schließlich handelte es sich ja um ein "Gaddafi-Krankenhaus" und die "Rebellen" waren mit Plünderungen und nazistischen Trieben, sich in der Öffentlichkeit zu präsentieren, beschäftigt. Die Angaben der "Anwohner" dürften reine Erfindung sein. Stattdessen zahllose gestellte "Fotoserien" von "mutigen Rebellen".
Das Armutszeugnis des Westens muss "im richtigen Licht" präsentiert werden.
Vermutlich will man die massenhaften Kritikansätze an diesem illegalen NATO-Krieg übertünchen. Jedoch wird "das neue Libyen" schon bald ein Gesicht zeigen welches den westlichen Geiern so gar nicht gefallen wird.
Hier sehen wir übrigens laut Spiegel eine "luxeriöse Villa" vom Gadaffisohn Hannibal...
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Der Krieg wäre längst vorbei müssten die Schmarotzer an die Front



Die USA haben das iranische Militärs überredet, die ersten Demonstrationen, die sie ganz leicht hätten unterdrücken können, nicht niederzuschlagen. Währenddessen hat man mit Chomeini in Paris über die Bedingungen der Machtübernahme verhandelt. Der Schah hat sich in einem Interview im Exil auch bitter beklagt, er sei von der CIA hintergangen worden. Der "islamistische" Iran hat als einziger islamischer Staat über den Zwischenhändler Marc Rich Israel massenhaft Öl geliefert (in der letzten Ausgabe von "brand eins" ist ein interessantes Portrait von Rich zu lesen).
Der Vergleich mit Gaddafi, der in der italienischen Loge P1 Mitglied sein soll, ist also durchaus zutreffend. Beide wurden erst von den Hintergrundmächten unterstützt und dann fallengelassen, da man sich bei den großen weltpolitischen Inszenierungen keine Loyalität leisten kann. Es gibt noch unzählige andere Beispiele für solche "Dolchstöße", die wohl eine zionistische Spezialität sind.
Geändert von Eukalyptusbonbon (27.08.2011 um 13:36 Uhr)
DU hast die sachliche Diskussion verlassen und den Foristen Steiner persönlich angegriffen!
Und dies ist eine Vorgehensweise, speziell zionistischer Foristen, welche immer und immer wieder zu beobachten ist!
Also lenk jetzt hier nicht mit den üblichen zionistischen Propaganda-Lügen, wir waschen unsere Hände in Unschuld und haben gar nicht mit Libyen zu tun, ab!
Es ist nämlich längst belegt:
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25. März 2011
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Terror, vornehmlich gegen unschuldige Zivilisten, ist Krieg.
Krieg ist die schlimmste Form des Terrors, weil es vornehmlich unschuldige Zivilisten trifft, die einfach nur das Pech haben, dort zu leben.
Katar und Saudi-Arabien sind doch wohl Diktaturen, mit denen der Westen sehr gut zurechtkommt, trotz der Menschenrechtsverletzungen.
Beide Systeme werden auch trotz dieser Menschenrechtsverletzungen vom Westen gestützt.
Aktuell unterstützt Katar die Rebellen in Libyen mit medialer Propaganda, Flugzeugen und Soldaten und Saudi-Arabien liefert die Waffen.
Eigentlich müsstest du doch auch gegen Katar und Saudi-Arabien sein und damit auch gegen deren Unterstützung für die Rebellen.
Die NATO ist auch nicht demokratisch legitimiert, erst recht nicht dieser Angriffskrieg oder durftest du oder ich irgendwann irgendwie darüber abstimmen?
Also sind auch wir in Deutschland, England, Frankreich, USA im Grunde Entmündigte innerhalb von Diktaturen.
Die Rebellen in Libyen ermorden gefangene Schwarzafrikaner, was auch eindeutig eine Menschenrechtsverletzung ist, aber dagegen sagst du nichts.
Bei dieser Darstellung bleibt mir die Spucke weg.
Zuerst dieses "tagtäglich Tragödien", also ob es ein Naturereignis oder etwas sonstiges Unvermeidbares gewesen wäre.
Dann dieses "wegschauen hilft da sehr wenig", als ob man lediglich ein passiver Beobachter wäre, dabei wurden diese Ereignisse doch ganz bewusst und sehr aktiv herbeigeführt.
Geändert von Marathon (27.08.2011 um 13:52 Uhr)
Fotostrecken von den Greuel der Rebellen sucht man in diesen Zeiten des "unabhängigen, seriösen Journalismus" vergebens.
Da konzentriert man sich schon lieber auf die "Schergen Gaddafis", die das Land vor islamischen Fundamentalisten und Terror schützen wollen, einschließlich dem der NATO.
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