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Thema: Krisenherd Ukraine ab Mai 2023

  1. #206281
    Europas Vater Benutzerbild von Agenoras
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    Standard AW: Krisenherd Ukraine ab Mai 2023

    Zitat Zitat von DonauDude Beitrag anzeigen
    Wenn die UA-Regierung rational wäre, ...
    Manche User hier scheinen immernoch zu glauben, es ginge nur um die Ukraine.
    Einige scheinen sogar ne Illusion zu haben, "man" könne Russland "in die Knie zwingen" oder gar "besiegen" ...
    und andere Phantasten "glauben" wohl, ein "Waffenstillstand" könnte das Problem lösen oder gar zu "Frieden" führen ...

    ... wird alles nicht funktionieren!

    Die Russische Föderation wird ihre "Hauptaufgabe" erfüllen - ob gleich ganz oder schrittweise
    - das Jahrhundert dauert noch 75 Jahre!
    König Agenor war der Vater von Europa, somit auch ein "Schwiegervater" vom Mädchenräuber Zeus

  2. #206282
    SchwanzusLongusGermanicus Benutzerbild von ABAS
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    Standard AW: Krisenherd Ukraine ab Mai 2023

    Zitat Zitat von amendment Beitrag anzeigen
    Tja, dann sollte es halt auf eine bedingungslose Kapitulation hinauslaufen - oder eben gar nicht!

    Wenn Russland nicht endlich einlenkt sollte das Bestreben des Westens dahingehend "neu orientiert werden", dass es nicht nur um die Belieferung mit Militärmaterial geht, sondern zugleich auch um das "Befeuern" eines inneren Zerfalls der Russischen Föderation gehen müsste. Niemand besiegt Russland außer es besiegt sich selbst.

    Und genau da sehe ich den Ansatz, um einen Keil in die sowjetische, äh: russische Gesellschaft zu treiben!
    Die Ukraine als Keil bzw. als Basis zur Spaltung und Zersetzung der damaligen UDSSR zu nutzen, haben die US Agressoren bereits direkt nach Gruendung der CIA versucht, sind dabei allerdings grandios auf die dummdreisten Cowboyfressen geflogen. Diesmal wird es genauso sein! Allerdings lassen die Russen von der Ukraine nichts uebrig. Alle ehemaligen Oblaste der Ukraine werden zur Republiken der Russischen Foederation gemacht. Danach listet die UN den voelkerrechtlich nicht mehr existierenden failed-state Ukraine formell aus dem Mitgliederverzeichnis aus.

    Politico.com / 11.05.2022 / von Casey Michel

    GESCHICHTSABTEILUNG


    Die Geheimoperation zur Unterstützung der ukrainischen Unabhängigkeit, die der CIA Sorgen bereitet

    Nach dem Zweiten Weltkrieg schickten Beamte in Washington in einem fehlgeleiteten Versuch, einen Aufstand gegen Moskau anzuzetteln, Dutzende Agenten in den Tod.

    Ende 1949 begannen in Mitteleuropa zahlreiche unmarkierte Flüge. Gigantische C-47, geflogen von ungarischen oder tschechischen Piloten, rasten auf die Türkei zu und schwenkten dann über dem Schwarzen Meer nach Norden ab, wobei sie dem Radar nur knapp über dem Boden entgingen. Als die Flugzeuge über Lwiw flogen, öffneten sich Fallschirme, und eine Handvoll Kommandos stürzten in den Himmel über der Sowjetukraine. Am Boden trafen sie auf ukrainische Widerstandskämpfer, die versuchten, den sowjetischen Expansionismus zurückzuschlagen.

    Die Operation Red Sox, wie sie genannt wurde, war eine der ersten verdeckten Missionen des noch jungen Kalten Krieges. Die von den Amerikanern ausgebildeten Kommandos gaben mithilfe neuer Funk- und Kommunikationsgeräte Informationen an ihre Verantwortlichen weiter und schürten so die aufkeimenden nationalistischen Bewegungen in der Ukraine, Weißrussland, Polen und dem Baltikum.

    Ziel war es, den USA beispiellose Einblicke in Moskaus Pläne in Osteuropa zu gewähren – und, wenn möglich, zur Zerschlagung des Sowjetimperiums selbst beizutragen. Über ein halbes Jahrzehnt nahmen Dutzende von Agenten an diesen Flügen teil, die zu einer der „größten verdeckten Operationen“ der USA im Nachkriegseuropa wurden. Der blutige Aufstand in der Ukraine stand im Mittelpunkt der Operation. Und in der Ukraine erlebte die CIA, wie ein Wissenschaftler schrieb, einen ihrer „eklatantesten Misserfolge im Kalten Krieg“.

    Tatsächlich war fast nichts an dieser jahrelangen Mission ein wirklicher Erfolg. Von den 85 Agenten, die die CIA in sowjetisch kontrolliertes Gebiet absetzte, wurden vermutlich drei Viertel fast sofort gefangen genommen und gefoltert oder direkt getötet. Und ihre Vorgesetzten, die durch eine Kombination aus Hybris und sowjetischer Desinformation zu Fall gebracht wurden, brauchten Jahre, um dies zu begreifen, und schickten einen Agenten nach dem anderen in den Tod entlang der westlichen Grenzen der Sowjetunion.

    Im Rahmen der Operation Red Sox wurden 85 CIA-Agenten in sowjetisch kontrolliertem Gebiet abgesetzt, um Informationen über Moskaus Pläne zu sammeln.

    Es war ein Misserfolg, an den sich nur wenige Amerikaner erinnern und der durch weitaus erfolgreichere Missionen anderswo in den Hintergrund gedrängt wurde.

    ...

    Doch die Mission des Kalten Krieges in der Ukraine und Osteuropa ist auch ein Fehlschlag, aus dem sich unzählige Lehren ziehen lassen. Angesichts der erneuten Gefahr eines Aufstands in der Ukraine müssen diese Lehren – über amerikanische Selbstüberschätzung, über die Fähigkeiten des Kremls und darüber, wie man in Europa tatsächlich einen erfolgreichen bewaffneten Aufstand entfachen kann – in die Nachkriegsstrategie einfließen, wenn die USA und ihre Verbündeten die Bemühungen des Kremls, die Ukraine zu erobern, endgültig beenden wollen.

    Unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg wurde den amerikanischen Behörden klar, dass ihre Einblicke in die Lage ihrer ehemaligen Verbündeten in der Sowjetunion stark eingeschränkt waren. Dieser Mangel an Informationen hatte zwei wesentliche, miteinander verbundene Gründe.

    Erstens fehlte es in den USA an einem strukturierten Geheimdienstapparat, der 1947 mit der Gründung der CIA behoben wurde.
    Zweitens war der Mangel an Kontakten innerhalb der Sowjetunion, insbesondere in den Regionen, die sich gegen Moskaus Herrschaft wehrten, noch besorgniserregender.

    Letzteres Problem wurde noch dringlicher, als der Kreml begann, eroberte Länder zu besetzen und zu strangulieren und Regionen in Europa zu annektieren, darunter auch einen Teil der Ukraine, der sich zuvor außerhalb der Kontrolle Moskaus befand. In Washington schlug die neu gegründete CIA eine mögliche Lösung vor.

    Amerikanische Agenten sollten Vertriebenenlager in ganz Europa nach Exilanten absuchen, die sie ausbilden und dann heimlich in die Sowjetunion zurückschmuggeln könnten. Sie sollten sowohl zum Sammeln von Informationen als auch zur Vernetzung mit anderen antisowjetischen Bewegungen einsetzen.

    Doch einige CIA-Führungskräfte fragten sich, warum sie es dabei belassen sollten. Was wäre, wenn die USA diese Rückkehrer zusätzlich bewaffnen und so möglicherweise die Sowjetunion spalten könnten?

    Der Plan hatte mehrere Vorteile. Eine der wenigen wissenschaftlichen Untersuchungen der Operation beschreibt es so:

    „Damals war die sowjetische Luftabwehr erschreckend unorganisiert, sodass US-Flugzeuge ihren Luftraum nahezu ungestraft verletzen konnten.“

    Zudem landeten diese Auszubildenden aus Sicht amerikanischer Flugbegleiter keineswegs im luftleeren Raum. Vielmehr stürzten sie sich in ein Lauffeuer: ein Kriegsgebiet, in dem ukrainische Nationalisten gegen die sowjetischen Behörden kämpften, die versuchten, Moskaus Kolonialreich zu erhalten. Und diese ukrainischen Nationalisten schienen zu gewinnen.

    Zum ersten Mal seit Jahrzehnten schien die ukrainische Unabhängigkeit in greifbare Nähe gerückt, eine Botschaft, die die Amerikaner gerne bekräftigten.

    „Die ukrainische Organisation bietet ungewöhnliche Möglichkeiten, in die UdSSR einzudringen und die Entwicklung von Untergrundbewegungen hinter dem Eisernen Vorhang zu unterstützen“,

    heißt es in einem freigegebenen CIA-Dokument aus dieser Zeit . Und wenn sie Erfolg hätten,

    „könnte letztendlich eine Operationsbasis in … der Ukraine errichtet werden.“

    Den Emigranten „wurde gesagt, alles diene der Befreiung, dem Sturz der kommunistischen Regime“, schrieb Scott Anderson in „The Quiet Americans“, einem Buch über die frühe Geschichte der CIA. „Diese Botschaft wurde durch die ständige Rhetorik aus Washington noch verstärkt.“

    Casey Michel ist ein in New York ansässiger investigativer Journalist und Autor von American Kleptocracy .

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  3. #206283
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    Standard AW: Krisenherd Ukraine ab Mai 2023

    Zitat Zitat von Anhalter Beitrag anzeigen
    Was aber nicht passieren wird ...
    Abwarten. Denen gehts Geld langsam aus. Gut, ein paar Jahre kann die NATO ihren Kurs beibehalten, für 10 Jahre reichts nicht.

  4. #206284
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    Standard AW: Krisenherd Ukraine ab Mai 2023

    Zitat Zitat von navy Beitrag anzeigen
    in Hamburg dürfte es ähnlich sein, weil man die uralte Köhlbrand Brücke sperren musste.
    Da ist nicht nur die Köhlbrandbrücke gesperrt worden , einige andere Brücken auch , einige sind wohl schon wieder beschränkt befahrbar !

  5. #206285
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    Standard AW: Krisenherd Ukraine ab Mai 2023

    Zitat Zitat von amendment Beitrag anzeigen
    Tja, dann sollte es halt auf eine bedingungslose Kapitulation hinauslaufen - oder eben gar nicht!
    .. @ amendment .. du meinst sicherlich die Kapitulation der Ukraine ..
    .. das Beste am Norden .. sind die Quallen ..... >>>>>> ... werde Deutschlandretter und wähle AfD .... wir leben im Jahr das "Feuer-Pferd" ...


  6. #206286
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    Standard AW: Krisenherd Ukraine ab Mai 2023

    Zitat Zitat von amendment Beitrag anzeigen
    Vielleicht wird es aber genau anders sein: Gerade durch diese genialen "militärischen Spezialoperationen" des heutigen Tages besinnt sich Russland vielleicht und kommt von seinem "hohen Ross" herunter, was die "Bedingungen" für Waffenstillstandsverhandlungen betrifft!

    In der ganzen Russischen Föderation geht seit heute die Angst um: Wo schlagen die Drohnen demnächst wieder zu? Kann man sich selbst in den Tiefen des "russischen Raums" überhaupt noch sicher fühlen? Was ist das bloß für eine "russische Spezialoperation", deren Auswirkungen inzwischen jeder Russe überall in dem riesigen Land zu spüren bekommt...
    Natürlich ein Schlag aber ich muss leider relativieren. Russland war bis jetzt immer zimperlich besonders auf große städte und Wohngebiete. Russland hat bisher aber mit einem Hass abmetzeln so gut wie möglich vermieden. Russland hat Trump schon länger versprochen die Infrastruktur nicht zu bombardieren. Russland wird es nicht akzeptieren bei so einem Schlag sich einen Arm auf den Rücken binden zu lassen. Könnte dir auch sein dass man der kompletten Ukraine den Strom abknipst. Natürlich wird so Lust an sich um einen besseren Schutz können müssen bezüglich einem fliegerhorst. Was aber nicht bedeuten wird aus Russland nicht eskalieren könnte oder den Fuß auf dem Gaspedal tiefer treten könnte.
    Ohne Skepsis verhungert die Demokratie.

  7. #206287
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    Standard AW: Krisenherd Ukraine ab Mai 2023

    Zitat Zitat von Agenoras Beitrag anzeigen
    Manche User hier scheinen immernoch zu glauben, es ginge nur um die Ukraine.
    Einige scheinen sogar ne Illusion zu haben, "man" könne Russland "in die Knie zwingen" oder gar "besiegen" ...
    und andere Phantasten "glauben" wohl, ein "Waffenstillstand" könnte das Problem lösen oder gar zu "Frieden" führen ...

    ... wird alles nicht funktionieren!

    Die Russische Föderation wird ihre "Hauptaufgabe" erfüllen - ob gleich ganz oder schrittweise
    - das Jahrhundert dauert noch 75 Jahre!
    Was ist denn die Hauptaufgabe ?

    Der Russe hat übrigens bereits den 1.Wk verschuldet, für die die Ahnung haben.

  8. #206288
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    Standard AW: Krisenherd Ukraine ab Mai 2023

    Zitat Zitat von Politikqualle Beitrag anzeigen
    .. du meinst den 3.Weltkrieg zu entfachen ..
    Interessant ist ja, dass in den westlichen Medien, aber auch so Spezialisten wie Friedrich Merz, unentwegt davon sprechen, Russland würde "Kriegsverbrechen" begehen.
    Seltsamerweise bejubeln sie ketzt diesen Coup, der Angriff geschah ja nicht durch Kombattanten, sondern durch Zivilisten, also war ein ganz klarer Verstoß gegen das Völkerrecht.

    Klar kann man sagen, die Russen würden genau so handeln, aber es ist schon bezeichnend wie hier "Geframt" wird.
    Gute Kriegsverbrechen und Böse Kriegsverbrechen...

  9. #206289
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    Standard AW: Krisenherd Ukraine ab Mai 2023

    Zitat Zitat von Klopperhorst Beitrag anzeigen
    Schwachkopf, das ist ein Forum, wo auch außergewöhnliche, neue Ansätze diskutiert werden können.
    Das HPF wird sich nicht nach dir Neuling richten.

    ---
    Deine antiautoritäre Kumbajah-Armee ist weder neu noch ungewöhnlich, die wurde schon zu Zeiten der 68er verspottet. Bei den Germanen hätte man sie ohne viel Gewese wegen Feigheit im Morast ersäuft. Unnütze Fresser. Ein guter Soldat handelt. Weil er es kann. Ohne Risikoabschätzungskommission. Das ist sein Stolz. Euch selbstgefällige Schreibtischhengste und euer aufgesetztes Be"denken"trägertum verachtet er. Warum sollte sich das HPF nach irgendwem richten? Ist das deine Ambition? König der Wutboomer? Viel Erfolg.
    Die herrschenden Stände haben immer gelogen.

  10. #206290
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    Standard AW: Krisenherd Ukraine ab Mai 2023

    Zitat Zitat von navy Beitrag anzeigen
    in Hamburg dürfte es ähnlich sein, weil man die uralte Köhlbrand Brücke sperren musste.
    Da werden Sensoren verlegt, die Aufschluss über den weiteren Verschleiss geben sollen.

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