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Thema: Wie der Zweite Weltkrieg hätte verhindert werden können

  1. #141
    Sudbury-Schul-Befürworter Benutzerbild von DonauDude
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    Standard AW: Wie der Zweite Weltkrieg hätte verhindert werden können

    Zitat Zitat von -jmw- Beitrag anzeigen
    Wir hätten uns nach Brest-Litowsk ja auch einfach im Westen zurückziehen können. Haben wir aber nicht, sondern Leute machten weiter fleissig Pläne, die Normandie zu annektieren und ähnlicher Blödsinn!
    Zurückziehen ging ja nicht, denn dann wären britische und französische Truppen einfach weitergegangen bis in Rheinland usw.
    Für ein Ausoptierungsgesetz, so dass Landkreise und Großstadtbezirke im Konfliktfall mit Lokalreferendum legal aus lokal unerwünschten Gesetzen ausoptieren können.

    Das hätte diesen Effekt: Zentralistische Effizienz und Einigkeit - Dezentralistische Freiheit und Innovation

  2. #142
    Sudbury-Schul-Befürworter Benutzerbild von DonauDude
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    Standard AW: Wie der Zweite Weltkrieg hätte verhindert werden können

    Zitat Zitat von Ophiuchus Beitrag anzeigen
    Danke für den interessanten Input , mit einer kleinen Kritik .

    Fakten / Vorgänge /Personen , welche ich nicht als Allgemeinwissen voraussetze , verlinke ich ganz gern als Service .

    Die von dir angesprochenen 16 Punkte zu Danzig sind für mich Neuland , aber die Suche ist schon gestartet und werde ich mir

    gleich mal zu Gemüte führen , auch wenn im Hintergrund die Wahlberichterstattung läuft .

    Aber evlt. liegen die Themen gar nicht soweit auseinander , haben wir mit dieser Wahl nicht auch über Krieg und Frieden abgestimmt ?

    Jede Stimme für die Ampelunion unter Taurusfriedrich war eine Stimme für den Krieg .
    Auf Deutsch:
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    Auf Englisch für diejenigen, die eventuell nicht glauben, dass das echt ist, hier ein australischer zeitgenössischer Scan einer Tageszeitung:
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    Die BBC hat das auch im Archiv:
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    Für ein Ausoptierungsgesetz, so dass Landkreise und Großstadtbezirke im Konfliktfall mit Lokalreferendum legal aus lokal unerwünschten Gesetzen ausoptieren können.

    Das hätte diesen Effekt: Zentralistische Effizienz und Einigkeit - Dezentralistische Freiheit und Innovation

  3. #143
    Putinversteher Benutzerbild von Ophiuchus
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    Standard AW: Wie der Zweite Weltkrieg hätte verhindert werden können

    Zitat Zitat von DonauDude Beitrag anzeigen
    Auf Deutsch:
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    Auf Englisch für diejenigen, die eventuell nicht glauben, dass das echt ist, hier ein australischer zeitgenössischer Scan einer Tageszeitung:
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    Die BBC hat das auch im Archiv:
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    Mein lieber DonauDudel ,

    nein du mußt nicht gleich überreagieren .

    Was mich irritiert ist dass ,wenn ich dich zitiere eine Grafik auftaucht ohne Öffnung von deinen Links die ich in deinem Post nicht sehe "Lösung zum polnischen Korridor "!

    Das was ich gern aus den von dir angesprochenen 16 Punkten gern herausgelesen hätte kann ich leider nicht .

    Für mich gibt es da ehr Parallelen zur Emser Depesche :

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    ... auch wenn ich dies für dich wahrscheinlich nicht verlinken muss
    Ich fahre zur Arbeit , weil sich Mio. von Bürgergeldlern und "Flüchtlingen " auf mich verlassen .

  4. #144
    statt BILD Benutzerbild von -jmw-
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    Standard AW: Wie der Zweite Weltkrieg hätte verhindert werden können

    Zitat Zitat von DonauDude Beitrag anzeigen
    Aus den annektierten polnischen Gebieten wurden ca. 10% der Bevölkerung (als feindlich gesinnt Eingestufte und rassisch Unerwünschte) ins Generalgouvernement ausgewiesen, 90% konnten ganz normal bleiben. In Preußen waren ja sowieso polnische Nachnamen ganz normal, auch heute in Deutschland immer noch.
    Wir sprechen hier nun aber über nur rund fünf Jahre; effektiv noch weniger, weil man erstmal seine Herrschaft konsolidieren und dann ab 1944 gegen die vorrückende Rote Armee kämpfen musste.

    Hätte man in dieser Zeit mehr Leute aussiedeln können? Technisch gesehen sicher, praktisch gesehen musste man dazu Zeit, Arbeit und Ressourcen aufwenden und sie hätten das Generalgouvernement belastet. Insofern würde ich von einem Ausbleiben noch grösserer Vertreibungen nicht auf eine fehlende Absicht schliessen.

    Das Hauptaugenmerk war, mit "Heim ins Reich" die Auslandsdeutschen zum Umzug ins Wartheland, Pommerellen und Oberschlesien zu bewegen, um diesen Gebieten eine klare deutsche Mehrheit zu geben. Es gab einfach nicht genug Deutsche zum Besiedeln. Diese von der UdSSR eroberten Gegenden (Balten, Belarus, Ukraine) wurden vorbereitet, Satellitenstaaten zu werden wie die Slowakei.
    Die Ideen von der "Geschichte als Rassenkampf" und von "Blut und Boden" ergeben m.E. schlüssig die Notwendigkeit nicht nur von imperialer oder territorialer, sondern auch von menschlicher Expansion, wie sie dann auch ausformuliert wurde.

    Richtig ist, dass es unterschiedliche Vorstellungen gab, wie mit dem Ostraum umzugehen sei, und dass dabei auch Satellitenstaaten eine Rolle spielen konnten (bspw. Rosenbergs Vorstellung einer Umfassung oder Einkreisung eines "Kernrussland".)
    Aktueller Kalenderspruch, KW 2: Bless with a hard heart those who surround me... (Jethro Tull, Broadsword)

  5. #145
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    Standard AW: Wie der Zweite Weltkrieg hätte verhindert werden können

    Zitat Zitat von DonauDude Beitrag anzeigen
    Zurückziehen ging ja nicht, denn dann wären britische und französische Truppen einfach weitergegangen bis in Rheinland usw.
    Man hätte sich natürlich an der Grenze eingraben müssen!

    Aber man hätte eben Feindesland weitgehend räumen können, dies verbunden mit einer einseitigen Friedenserklärung. Dennoch weiterkämpfen zu müssen, das hätte den Truppen und Bevölkerungen der Westmächte erstmal vermittelt werden müssen!
    Aktueller Kalenderspruch, KW 2: Bless with a hard heart those who surround me... (Jethro Tull, Broadsword)

  6. #146
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    Standard AW: Wie der Zweite Weltkrieg hätte verhindert werden können

    Zitat Zitat von DonauDude Beitrag anzeigen
    Barbarossa war nicht zum Besiedeln gedacht, sondern zur "Ausrottung des Bolschewismus".
    Und erst einmal zum Aufhalten der gigantischen Invasionsarmee Stalins, die bereits an der Westgrenze auf den Angriffsbefehl wartete
    "Israels Geheimvatikan" (Sachbuch) Teil 1-3 von Wolfgang Eggert
    "Beutewelt" (politisch kritische Dystopie) Teil 1-7 von Alexander Merow
    "Die Reichsdeutschen - Das Dritte Reich als 3. Supermacht auf Erden?" (Sachbuch) von Martin Neumann
    "Beuteland - Die Ausplünderung Deutschlands nach 1945" (Sachbuch)

  7. #147
    Sudbury-Schul-Befürworter Benutzerbild von DonauDude
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    Standard AW: Wie der Zweite Weltkrieg hätte verhindert werden können

    Zitat Zitat von -jmw- Beitrag anzeigen
    Wir sprechen hier nun aber über nur rund fünf Jahre; effektiv noch weniger, weil man erstmal seine Herrschaft konsolidieren und dann ab 1944 gegen die vorrückende Rote Armee kämpfen musste.

    Hätte man in dieser Zeit mehr Leute aussiedeln können? Technisch gesehen sicher, praktisch gesehen musste man dazu Zeit, Arbeit und Ressourcen aufwenden und sie hätten das Generalgouvernement belastet. Insofern würde ich von einem Ausbleiben noch grösserer Vertreibungen nicht auf eine fehlende Absicht schliessen.
    Aus Ostdeutschland wurden fast 100% aller Deutschen innerhalb desselben (oder sogar kürzeren) Zeitraums ausgewiesen. Ich würde deswegen schon auf fehlende Absicht schließen.


    Die Ideen von der "Geschichte als Rassenkampf" und von "Blut und Boden" ergeben m.E. schlüssig die Notwendigkeit nicht nur von imperialer oder territorialer, sondern auch von menschlicher Expansion, wie sie dann auch ausformuliert wurde.

    Richtig ist, dass es unterschiedliche Vorstellungen gab, wie mit dem Ostraum umzugehen sei, und dass dabei auch Satellitenstaaten eine Rolle spielen konnten (bspw. Rosenbergs Vorstellung einer Umfassung oder Einkreisung eines "Kernrussland".)
    Für ein Ausoptierungsgesetz, so dass Landkreise und Großstadtbezirke im Konfliktfall mit Lokalreferendum legal aus lokal unerwünschten Gesetzen ausoptieren können.

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  8. #148
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    Standard AW: Wie der Zweite Weltkrieg hätte verhindert werden können

    Zitat Zitat von -jmw- Beitrag anzeigen
    Man hätte sich natürlich an der Grenze eingraben müssen!

    Aber man hätte eben Feindesland weitgehend räumen können, dies verbunden mit einer einseitigen Friedenserklärung. Dennoch weiterkämpfen zu müssen, das hätte den Truppen und Bevölkerungen der Westmächte erstmal vermittelt werden müssen!
    OK, interessante Strategie, aber unüblich - wahrscheinlich wurde es deswegen nicht gemacht.
    Wilhelm hat auch unklar kommuniziert, er hätte Nikolai klipp und klar sagen sollen, dass Deutschland nichts gegen eine russische Intervention gegen Österreich-Ungarn unternehmen werde.

    Falls die Westmächte weiter auf Krieg gepolt gewesen wären, hätte man ja anbieten können, dass Elsaß-Lothringen an Belgien als Entschädigung kommt anstatt an den "Erzfeind" (oder war es Erbfeind?) Frankreich.

    Und dann nach dem Zusammenbruch von Österreich-Ungarn alle deutschsprachigen Gebiete besetzen und annektieren.



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    Geändert von DonauDude (24.02.2025 um 16:34 Uhr)
    Für ein Ausoptierungsgesetz, so dass Landkreise und Großstadtbezirke im Konfliktfall mit Lokalreferendum legal aus lokal unerwünschten Gesetzen ausoptieren können.

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  9. #149
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    Standard AW: Wie der Zweite Weltkrieg hätte verhindert werden können

    Zitat Zitat von DonauDude Beitrag anzeigen
    Aus Ostdeutschland wurden fast 100% aller Deutschen innerhalb desselben (oder sogar kürzeren) Zeitraums ausgewiesen. Ich würde deswegen schon auf fehlende Absicht schließen.
    Aber nicht nach Polen oder in ein von den Polen verantwortetes Gebiet, so dass also die Folgen der Vertreibung nicht mehr Polens Problem waren; hingegen die Polen im GG waren unser Problem, da das GG deutsch verwaltet war.
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  10. #150
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    Standard AW: Wie der Zweite Weltkrieg hätte verhindert werden können

    Zitat Zitat von Lykurg Beitrag anzeigen
    Und erst einmal zum Aufhalten der gigantischen Invasionsarmee Stalins, die bereits an der Westgrenze auf den Angriffsbefehl wartete
    Zwei Dinge können gleichzeitig richtig sein, das eine schliesst das andere ja nicht aus, und beides nicht jedes dritte. Bspw. kann ein Einbrecher auf dem Weg zum ausgespähten Objekt ja auf offener Strasse überfallen werden.
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