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Thema: Wie der Zweite Weltkrieg hätte verhindert werden können

  1. #131
    statt BILD Benutzerbild von -jmw-
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    Standard AW: Wie der Zweite Weltkrieg hätte verhindert werden können

    Zitat Zitat von Lykurg Beitrag anzeigen
    Wie gesagt, das ist ein sehr weites Feld über das man ewig diskutieren kann. Ich gebe dir in einigen Punkten auch durchaus Recht. Hätte Hannibal damals Rom besetzt, dann hätte es nie ein Imperium Romanum gegeben...oder doch?

    Man kann im Krieg halt nicht abspeichern und neu laden wie in einer Computerschlacht
    Wir hatten dasselbe Problem schon im WK 1: Sich nicht begnügen können mit dem, was man schon erobert hat - selbst, wenn's von Finnland bis ans Schwarze Meer reicht.
    Aktueller Kalenderspruch, KW 4: Ich halte die Sozialisation unserer Politiker für gescheitert. (Affenpriester, HPF, 280914)

  2. #132
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    Standard AW: Wie der Zweite Weltkrieg hätte verhindert werden können

    Solange mögliche Gegner nicht bewiesen desinteressiert oder anderweitig abgelenkt sind, ist es durchaus klug, sie zuerst niederzuwerwerfen, bevor man sich einem grösseren Brocken zuwendet.

    Sagt mir jedenfalls meine jahrelange Erfahrung mit Master of Orion!

    Zitat Zitat von DonauDude Beitrag anzeigen
    Die Besetzung von Benelux, Dänemark und Norwegen war aber das Ergebnis der fehlenden Friedensbereitschaft von Paris und London sowie von Plan R4 und Operation Stratford. Mit einem anderen Verhalten der Westmächte wäre Operation Weserübung nicht durchgeführt worden.

    Im Grunde derselbe Mist, der die letzten Jahre in der Ukraine abgelaufen ist.
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  3. #133
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    Standard AW: Wie der Zweite Weltkrieg hätte verhindert werden können

    Zitat Zitat von -jmw- Beitrag anzeigen
    Wir hatten dasselbe Problem schon im WK 1: Sich nicht begnügen können mit dem, was man schon erobert hat - selbst, wenn's von Finnland bis ans Schwarze Meer reicht.
    Man muss diese Gebiete aber auch halten können. Das ist dann eher das Problem. Und abrwarten und verharren, bis der Feind endlos aufgerüstet hat, ist auch nicht immer richtig. Deutschland hat einfach auch eine beschissene geographische Lage
    "Israels Geheimvatikan" (Sachbuch) Teil 1-3 von Wolfgang Eggert
    "Beutewelt" (politisch kritische Dystopie) Teil 1-7 von Alexander Merow
    "Die Reichsdeutschen - Das Dritte Reich als 3. Supermacht auf Erden?" (Sachbuch) von Martin Neumann
    "Beuteland - Die Ausplünderung Deutschlands nach 1945" (Sachbuch)

  4. #134
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    Standard AW: Wie der Zweite Weltkrieg hätte verhindert werden können

    Zitat Zitat von Lykurg Beitrag anzeigen
    Man muss diese Gebiete aber auch halten können. Das ist dann eher das Problem. Und abrwarten und verharren, bis der Feind endlos aufgerüstet hat, ist auch nicht immer richtig. Deutschland hat einfach auch eine beschissene geographische Lage
    Halten hätten wir sie wohl können, weil sie ja nicht voll und dauerhaft besetzt sein sollten, sondern nur abhängige Staaten, deren Alternative die Sowjetunion nebenan gewesen wäre. Ich bin da optimistisch, dass das schon gekalppt hätt!
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  5. #135
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    Standard AW: Wie der Zweite Weltkrieg hätte verhindert werden können

    Zitat Zitat von -jmw- Beitrag anzeigen
    Mit "aufhören" war gemeint: Aufhören damit, Gebiete zum ausbeuten und besiedeln zu erobern. Man hatte Polen, man hatte Frankreich, da wär man bis heute nicht fertig mit dem Ausbeuten und Besiedeln!

    Dass man den Krieg noch ein Weilchen hätte weiterführen müssen, widerspricht dem nicht.


    Ja, weil man in den Osten wollte. Und eben das wollte ich mich meinem Hinweis auf das Loiretal kritisieren. Frankreich war bereits besetzt, der "Germanenzug nach dem Westen Europas" war doch bereits gelungen und was man hat, hat man. Dabei hätte man es belassen sollen! Im Gegensatz zu den russländischen Völkern waren die Franzosen auch zu einem erheblichen Teil eindeutungsfähig; die Briten sogar noch mehr, wenn man's denn rübergeschafft hätte.

    (Und der Heini hätte sogar sein Burgund kriegen können. )
    Barbarossa war nicht zum Besiedeln gedacht, sondern zur "Ausrottung des Bolschewismus".
    Für ein Ausoptierungsgesetz, so dass Landkreise und Großstadtbezirke im Konfliktfall mit Lokalreferendum legal aus lokal unerwünschten Gesetzen ausoptieren können.

    Das hätte diesen Effekt: Zentralistische Effizienz und Einigkeit - Dezentralistische Freiheit und Innovation

  6. #136
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    Standard AW: Wie der Zweite Weltkrieg hätte verhindert werden können

    Zitat Zitat von -jmw- Beitrag anzeigen
    Wir hatten dasselbe Problem schon im WK 1: Sich nicht begnügen können mit dem, was man schon erobert hat - selbst, wenn's von Finnland bis ans Schwarze Meer reicht.
    Es ging ja auch da nicht um begnügen, sondern darum dass die USA ihre Kredite zurückhaben wollten und deswegen England und Frankreich unterstützten, was letztlich (zusammen mit Arbeiter- und Soldatenaufständen) zum Zusammenbruch der Mittelmächte führte.

    Deutschland und seine Verbündeten haben ja bereits am 12. Dezember 1916 einen Frieden (möglich, aber nicht explizit "Status Quo ante") angeboten, das aber von St. Petersburg, London und Paris zurückgewiesen wurde.
    Für ein Ausoptierungsgesetz, so dass Landkreise und Großstadtbezirke im Konfliktfall mit Lokalreferendum legal aus lokal unerwünschten Gesetzen ausoptieren können.

    Das hätte diesen Effekt: Zentralistische Effizienz und Einigkeit - Dezentralistische Freiheit und Innovation

  7. #137
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    Standard AW: Wie der Zweite Weltkrieg hätte verhindert werden können

    Zitat Zitat von DonauDude Beitrag anzeigen
    Barbarossa war nicht zum Besiedeln gedacht, sondern zur "Ausrottung des Bolschewismus".
    Für mich wäre das gleichbedeutend mit "Die Reichsregierung hat die Geschichtsphilosophie des Nationalsozialismus nicht verstanden."
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  8. #138
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    Standard AW: Wie der Zweite Weltkrieg hätte verhindert werden können

    Zitat Zitat von DonauDude Beitrag anzeigen
    Es ging ja auch da nicht um begnügen, sondern darum dass die USA ihre Kredite zurückhaben wollten und deswegen England und Frankreich unterstützten, was letztlich (zusammen mit Arbeiter- und Soldatenaufständen) zum Zusammenbruch der Mittelmächte führte.

    Deutschland und seine Verbündeten haben ja bereits am 12. Dezember 1916 einen Frieden (möglich, aber nicht explizit "Status Quo ante") angeboten, das aber von St. Petersburg, London und Paris zurückgewiesen wurde.
    Wir hätten uns nach Brest-Litowsk ja auch einfach im Westen zurückziehen können. Haben wir aber nicht, sondern Leute machten weiter fleissig Pläne, die Normandie zu annektieren und ähnlicher Blödsinn!
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  9. #139
    Putinversteher Benutzerbild von Ophiuchus
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    Standard AW: Wie der Zweite Weltkrieg hätte verhindert werden können

    Zitat Zitat von DonauDude Beitrag anzeigen
    Der Zünder war Danzig. Die "16 Punkte zu Danzig" - obwohl eine faire Diskussionsgrundlage - waren offenbar ein Ultimatum, dessen Nichtbeachten mit Invasion beantwortet wurde. Wie es aussieht waren beide Seiten in bestimmten Denkmustern gefangen.

    Man hätte das Thema "Danzig und Transitkorridor" ein paar Jahre ruhen lassen müssen und dann nochmal frisch draufschauen.

    Für Elsaß-Lothringen wünsche ich mir auch Deutsch als offizielle Zweitsprache. Kann ja wohl nicht sein, dass nur Französisch offizielle Sprache ist. In Dünkirchen und Umgebung sollte auch Niederländisch offizielle Sprache sein, und an der Grenze zu Spanien auch Baskisch und Katalanisch bzw. Spanisch.
    Danke für den interessanten Input , mit einer kleinen Kritik .

    Fakten / Vorgänge /Personen , welche ich nicht als Allgemeinwissen voraussetze , verlinke ich ganz gern als Service .

    Die von dir angesprochenen 16 Punkte zu Danzig sind für mich Neuland , aber die Suche ist schon gestartet und werde ich mir

    gleich mal zu Gemüte führen , auch wenn im Hintergrund die Wahlberichterstattung läuft .

    Aber evlt. liegen die Themen gar nicht soweit auseinander , haben wir mit dieser Wahl nicht auch über Krieg und Frieden abgestimmt ?

    Jede Stimme für die Ampelunion unter Taurusfriedrich war eine Stimme für den Krieg .
    Migration von Moslems endet regelmäßig tödlich fragen sie den Bestatter ihres Vertrauens .Und dannverbergen sie ihr Gesicht siehe Prozeß in München !
    Feige undankbare Bande !

  10. #140
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    Standard AW: Wie der Zweite Weltkrieg hätte verhindert werden können

    Zitat Zitat von -jmw- Beitrag anzeigen
    Polen wurden, wenn ich das recht erinnere, i.W. der "ostbaltischen Rasse" zugerechnet, die zwar in geringem Umfang auch im deutschen Volke vorhanden war, aber dort nicht zu den bestimmenden Elementen gehörte, politisch letztlich benachteiligt war - sieh SS-Aufnahmerichtlinien, sieh Eindeutungsrichtlinien - und als Kern*- oder Leitrasse* eines Volkes gemäss der NS-Rassenlehre dieses Volk ungermanisierbar machte.

    Historisch besehen war die Praxis des NS-Staates in diesen Dingen allerdings bekanntermassen nicht unbedingt konsistent; ebensowenig die Haltung gegenüber Polen als Volk und Staat.


    *Ich weiss nicht, ob es damals dafür einen offiziellen Begriff gab. Ich gehe davon aus, kenne ich aber nicht.
    Aus den annektierten polnischen Gebieten wurden ca. 10% der Bevölkerung (als feindlich gesinnt Eingestufte und rassisch Unerwünschte) ins Generalgouvernement ausgewiesen, 90% konnten ganz normal bleiben. In Preußen waren ja sowieso polnische Nachnamen ganz normal, auch heute in Deutschland immer noch.


    Zitat Zitat von -jmw- Beitrag anzeigen
    Für mich wäre das gleichbedeutend mit "Die Reichsregierung hat die Geschichtsphilosophie des Nationalsozialismus nicht verstanden."
    Das Hauptaugenmerk war, mit "Heim ins Reich" die Auslandsdeutschen zum Umzug ins Wartheland, Pommerellen und Oberschlesien zu bewegen, um diesen Gebieten eine klare deutsche Mehrheit zu geben. Es gab einfach nicht genug Deutsche zum Besiedeln. Diese von der UdSSR eroberten Gegenden (Balten, Belarus, Ukraine) wurden vorbereitet, Satellitenstaaten zu werden wie die Slowakei.
    Für ein Ausoptierungsgesetz, so dass Landkreise und Großstadtbezirke im Konfliktfall mit Lokalreferendum legal aus lokal unerwünschten Gesetzen ausoptieren können.

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