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Thema: Die "Energiewende" kommt ins Stocken

  1. #511
    Mitglied Benutzerbild von Minimalphilosoph
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    Standard AW: Die "Energiewende" kommt ins Stocken

    Zitat Zitat von Chronos Beitrag anzeigen
    Wenn es sich um eine Frage zu meinem Fachgebiet der Elektronik handelt, gerne.
    Danke.

    In der Industrie werden elektronische Endlagenschalter verwendet, die eine bestimmte mechanische Endlage erfassen. Bei Ventilen zum Beispiel das „auf“ oder „zu“ Signal.
    Können solche Induktionssensoren im Laufe der Zeit an Intensität oder Stärke verlieren, so dass trotz unveränderten Abstand das Signal nicht erfasst wird? Es sind keine echten Kontakte nötig. Es ist der Sensor mit 5 millimeter Abstand zu einem magnetischen Schraubbolzen z.B. das Signal/Kontaktbestätigung auslöst.

  2. #512
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    Standard AW: Die "Energiewende" kommt ins Stocken

    Zitat Zitat von Chronos Beitrag anzeigen
    Jede Endstufe liefert sowohl Spannung und dann den daraus resultierenden Strom in der Tauchspule im angeschlossenen Wandler, wenn eine Gegenkopplung eventuellen Phasenversatz kompensiert.
    So arbeitet jede Verstärkerendstufe mit induktiver oder kapazitiver Last.
    Tja, dann haben Sie den Unterschied zwischen Strom- und Spannungs-Endstufe offensichtlich bisher nicht verstanden.
    Daraus folgt aber nicht, dass Sie ein ebensolch schamloser Hochstapler wie @Differentialgeometer oder @MANFREDM wären.

  3. #513
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    Standard AW: Die "Energiewende" kommt ins Stocken

    Zitat Zitat von Minimalphilosoph Beitrag anzeigen
    Danke.

    In der Industrie werden elektronische Endlagenschalter verwendet, die eine bestimmte mechanische Endlage erfassen. Bei Ventilen zum Beispiel das „auf“ oder „zu“ Signal.
    Können solche Induktionssensoren im Laufe der Zeit an Intensität oder Stärke verlieren, so dass trotz unveränderten Abstand das Signal nicht erfasst wird? Es sind keine echten Kontakte nötig. Es ist der Sensor mit 5 millimeter Abstand zu einem magnetischen Schraubbolzen z.B. das Signal/Kontaktbestätigung auslöst.
    Dazu müsste man mehr Details wissen.

    Ich gehe anhand der Beschreibung mal davon aus, dass ein kleiner Magnet an einem Hall-Sensor vorbei gleitet, oder der Sensor selbst ein kleines Wechselfeld erzeugt, das dann den vorbei gleitenden Metallbolzen durch magnetische Kopplung erkennt.

    Technisch überhaupt kein Problem, und auch die Langzeitkonstanz (wenn gegen Alterung vorgesorgt wird, beispielsweise gegen Oxidation o.ä.).

    Da ist jede Variante denkbar.

    In Kürze: Die beispielsweise in Linearmotoren verwendeten Hall-Sensoren sind praktisch unverwüstlich und altern über Jahrzehnte hinaus nicht. Auch gute moderne Alnico-Magnete (die für solche Anwendungen vorzuziehen wären) verlieren über Jahrzehnte kaum etwas von ihrem Magnetismus.

    Wenn ich deine Frage nicht richtig verstanden haben sollte, bitte noch etwas ausführlicher beschreiben.

  4. #514
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    Standard AW: Die "Energiewende" kommt ins Stocken

    Zitat Zitat von hmpf Beitrag anzeigen
    Tja, dann haben Sie den Unterschied zwischen Strom- und Spannungs-Endstufe offensichtlich bisher nicht verstanden.
    Daraus folgt aber nicht, dass Sie ein ebensolch schamloser Hochstapler wie @Differentialgeometer oder @MANFREDM wären.
    Es gibt nur eine Art von Endstufen, und zwar die heute obligatorische Gegentakt-Endstufe entweder im A,- AB- oder B-Betrieb.

    Da gibt es keine Unterscheidung zwischen Strom und Spannung, denn übliche Endstufen arbeiten nicht kapazitiv oder induktiv, sondern rein ohmsch.

    Spannung ist äquivalent zu Strom oder vice versa.

    Wird eine induktive oder kapazitive Last angelegt, gibt es einen leichten Phasenversatz zwischen Spannung und Laststrom, hat aber nichts mit angeblicher Strom- und Spannungsendstufe zu tun.

    Und davon ab: Endstufen sowohl für NF wie auch für HF bis hinauf in die ISM-Bänder zu designen, gehörte zu meinem beruflichen Aufgabengebiet.

  5. #515
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    Standard AW: Die "Energiewende" kommt ins Stocken

    Zitat Zitat von Chronos Beitrag anzeigen
    Dazu müsste man mehr Details wissen.

    Ich gehe anhand der Beschreibung mal davon aus, dass ein kleiner Magnet an einem Hall-Sensor vorbei gleitet, oder der Sensor selbst ein kleines Wechselfeld erzeugt, das dann den vorbei gleitenden Metallbolzen durch magnetische Kopplung erkennt.

    Technisch überhaupt kein Problem, und auch die Langzeitkonstanz (wenn gegen Alterung vorgesorgt wird, beispielsweise gegen Oxidation o.ä.).

    Da ist jede Variante denkbar.

    In Kürze: Die beispielsweise in Linearmotoren verwendeten Hall-Sensoren sind praktisch unverwüstlich und altern über Jahrzehnte hinaus nicht. Auch gute moderne Alnico-Magnete (die für solche Anwendungen vorzuziehen wären) verlieren über Jahrzehnte kaum etwas von ihrem Magnetismus.

    Wenn ich deine Frage nicht richtig verstanden haben sollte, bitte noch etwas ausführlicher beschreiben.
    Das erklärt die Funktionsweise wohl fachlich korrekt.

    Weder Magnet (Schraubenbolzen) noch Sensor sind Witterung oder Verunreinigung ausgesetzt.

    Ich habe selbst den Abstand stufenweise von 5 auf 2 millimeter verkürzt. Das Problem bessert sich, verschwindet aber nicht.

    Darum eben diese Frage, ob solche "Induktionssensoren" einer Haltbarkeit unterliegen.

    Ich danke dir für deine Hilfe. Ich kam da auch nicht bei Google weiter und der Hersteller möchte mir gerne einen Servicetechniker vorbei schicken.

  6. #516
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    Standard AW: Die "Energiewende" kommt ins Stocken

    Zitat Zitat von Minimalphilosoph Beitrag anzeigen
    Das erklärt die Funktionsweise wohl fachlich korrekt.

    Weder Magnet (Schraubenbolzen) noch Sensor sind Witterung oder Verunreinigung ausgesetzt.

    Ich habe selbst den Abstand stufenweise von 5 auf 2 millimeter verkürzt. Das Problem bessert sich, verschwindet aber nicht.

    Darum eben diese Frage, ob solche "Induktionssensoren" einer Haltbarkeit unterliegen.

    Ich danke dir für deine Hilfe. Ich kam da auch nicht bei Google weiter und der Hersteller möchte mir gerne einen Servicetechniker vorbei schicken.
    So ganz verstehe ich das Problem bzw. dessen Ursache noch nicht.

    Was für eine Art von Sensor wird verwendet? Hall, Spule, wie groß sind die Abstände?

    Könntest du mir ein Schaltbild oder eine Skizze oder einen Lageplan per Link über PN zukommen lassen, gerne auch so kastriert, dass keine vertraulichen Interna erkennbar sind.

    So ganz ohne Details kann ich das nicht abschätzen. Du weisst ja, wie unzuverlässig Ferndiagnosen meistens sind.

  7. #517
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    Standard AW: Die "Energiewende" kommt ins Stocken

    Es ist ein Hall-Sensor. Erster Abstand zum Objekt der Annäherung waren 8 Millimeter, auf 5 nachjustiert und nun nur noch 2.

    Das hier ist er:
    [Links nur für registrierte Nutzer]

    Übrigens steht dort auch: "sie nutzen sich nicht ab". Und darum auch meine Frage an dich.

    Abnutzen ist natürlich falsch, aber werden sie schwächer?

  8. #518
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    Standard AW: Die "Energiewende" kommt ins Stocken

    Zitat Zitat von Chronos Beitrag anzeigen
    Es gibt nur eine Art von Endstufen, und zwar die heute obligatorische Gegentakt-Endstufe entweder im A,- AB- oder B-Betrieb.
    Da gibt es keine Unterscheidung zwischen Strom und Spannung, denn übliche Endstufen arbeiten nicht kapazitiv oder induktiv, sondern rein ohmsch.
    Spannung ist äquivalent zu Strom oder vice versa.
    Wird eine induktive oder kapazitive Last angelegt, gibt es einen leichten Phasenversatz zwischen Spannung und Laststrom, hat aber nichts mit angeblicher Strom- und Spannungsendstufe zu tun.
    Und davon ab: Endstufen sowohl für NF wie auch für HF bis hinauf in die ISM-Bänder zu designen, gehörte zu meinem beruflichen Aufgabengebiet.
    Ist ja toll, dann haben Sie den Unterschied zwischen Spannungs- und Stromendstufe aber bisher trotzdem nicht begriffen.
    Bei Lautsprechern oder HF-Sendern spielt der auch praktisch keine Rolle.
    In der Regelungstechnik hingegen eine sehr große.
    Meine Interferometer hatten ein Phasenrauschen von weniger als 10^-4.
    D.h. der räumliche Fehler der Abtastpunkte lag bei Lambda * 10^-4.
    Als Referenzlaser haben wir fast immer HeNe-Laser verwandt.
    Also 633 nm * 10^-4 = 0,633 Angström.
    Das ist weniger als der Durchmesser eines Atoms.
    Das erreicht man nur, wenn die Antriebsregelung sehr straff ist – und das geht bei einem Tauchspulantrieb eben nur mit einer Stromendstufe.

  9. #519
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    Standard AW: Die "Energiewende" kommt ins Stocken

    Zitat Zitat von Minimalphilosoph Beitrag anzeigen
    Es ist ein Hall-Sensor. Erster Abstand zum Objekt der Annäherung waren 8 Millimeter, auf 5 nachjustiert und nun nur noch 2.

    Das hier ist er:
    [Links nur für registrierte Nutzer]

    Übrigens steht dort auch: "sie nutzen sich nicht ab". Und darum auch meine Frage an dich.

    Abnutzen ist natürlich falsch, aber werden sie schwächer?
    Nein, Hall-Sensoren unterliegen keiner Alterung, wenn sie innerhalb ihrer vorgeschriebenen Daten betrieben werden (Querstom, etc.).

    Aber jetzt kommt der Knackpunkt, den ich auch hier vermute: Hall Sensoren benötigen ein exterenes Magnetfeld zum Reagieren, und bei einem Magneten oder einem magnetisierten Stahlstift o.ä. kann es durchaus zu einem zügigen Abbau der Magnetisierung kommen.

    Könnte es sein, dass der magentische Stift zu schwach ist und seine Magnetisierung rasch abgebaut wurde?

    Könnte man einen kräftigen Alnico-Magnet so einbauen, dass der eigentliche Auslösestift darauf aufsitzt und somit dauerhaft magnetisiert wird?

    Die beschriebene Anordnung scheint mir etwas zu kritisch oder unterdimensionier zu sein?

  10. #520
    Mitglied Benutzerbild von Minimalphilosoph
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    Standard AW: Die "Energiewende" kommt ins Stocken

    Zitat Zitat von Chronos Beitrag anzeigen
    Nein, Hall-Sensoren unterliegen keiner Alterung, wenn sie innerhalb ihrer vorgeschriebenen Daten betrieben werden (Querstom, etc.).

    Aber jetzt kommt der Knackpunkt, den ich auch hier vermute: Hall Sensoren benötigen ein exterenes Magnetfeld zum Reagieren, und bei einem Magneten oder einem magnetisierten Stahlstift o.ä. kann es durchaus zu einem zügigen Abbau der Magnetisierung kommen.

    Könnte es sein, dass der magentische Stift zu schwach ist und seine Magnetisierung rasch abgebaut wurde?

    Könnte man einen kräftigen Alnico-Magnet so einbauen, dass der eigentliche Auslösestift darauf aufsitzt und somit dauerhaft magnetisiert wird?

    Die beschriebene Anordnung scheint mir etwas zu kritisch oder unterdimensionier zu sein?
    Augenblick. Ich muss etwas recherchieren...

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