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Thema: Landtagswahl in Thüringen am 27. Oktober 2019

  1. #2341
    Bundeskanzler Björn Höcke Benutzerbild von Leseratte
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    Standard AW: Landtagswahl in Thüringen am 27. Oktober 2019

    Letztlich war doch alles sehr richtig kalkuliert. Die Front der Altparteien bröckelt bereits und der Spaltpilz ist tief in die CDU eingedrungen. Das nennt man einen vollen Erfolg.
    Björn Höcke:

    Sie müssen sich mal Bundesjustizminister Heiko Maas angucken, als ich die Nationalflagge, dieses zentrale nationale Symbol, herausgeholt habe. Es war so, als ob man Graf Dracula ein mit Knoblauchknollen geschmücktes Kreuz in die Visage gehalten hätte!

    Leseratte gehört der Rechtsfraktion an.

  2. #2342
    Have a little faith, baby Benutzerbild von Maitre
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    Standard AW: Landtagswahl in Thüringen am 27. Oktober 2019

    Zitat Zitat von BrüggeGent Beitrag anzeigen
    Wenn die Landmaschinen so top waren, warum waren die DDR-PKW so scheiße?
    Weil dafür keine Investitionsmittel zur Verfügung gestellt wurden, Weiterentwicklungen per Politbüro als unnötig untersagt waren und daher ein 1957/1964 noch topmodernes Fahrzeug bis 1989 gebaut werden musste?

  3. #2343
    Have a little faith, baby Benutzerbild von Maitre
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    Standard AW: Landtagswahl in Thüringen am 27. Oktober 2019

    Zitat Zitat von Leseratte Beitrag anzeigen
    Letztlich war doch alles sehr richtig kalkuliert. Die Front der Altparteien bröckelt bereits und der Spaltpilz ist tief in die CDU eingedrungen. Das nennt man einen vollen Erfolg.
    Richtig! Das Wahlergebnis hat völlig gereicht, um ein "Weiter so!" unmöglich zu machen. Mehr konnte man zum jetzigen Zeitpunkt gar nicht erwarten.

  4. #2344
    DUNCAN
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    Standard AW: Landtagswahl in Thüringen am 27. Oktober 2019

    Zitat Zitat von cornjung Beitrag anzeigen
    Immer weniger Deutsche sollen immer länger arbeiten und immer höhere Steuern zahlen, damit immer mehr refugees, die weder arbeiten noch Steuern zahlen, finanziert werden können.
    Die Zombies arbeiten gerne und sind dabei sehr glücklich. Wann kapierst du das endlich? Frau Dr. Merkel verschafft den Zombies Freude und Spass, wenn sie sie mehr arbeiten lässt. Die Zombies, die das Pech haben, tatsächlich nicht mehr arbeiten zu dürfen, gehen zur Tafel oder arbeiten sonstwie ehrenamtlich. So sind sie nun mal, die Zombies, ich finde das sehr gut so, und schließlich sind sie doch sehr zufrieden mit dem was sie haben, und wie es ist. Das kannst du an den Wahlergebnissen bestens erkennen. Also sei so gut, hör auf zu meckern und nimm den Zombies nicht ihr Glück und ihre Zufriedenheit.

  5. #2345
    Mitglied Benutzerbild von laurin
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    Standard AW: Landtagswahl in Thüringen am 27. Oktober 2019

    Zitat Zitat von BrüggeGent Beitrag anzeigen
    Wenn die Landmaschinen so top waren, warum waren die DDR-PKW so scheiße?
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    Einfach super. Mußt du mal lesen, bitte.
    Weiss ist das Schiff, das wir lieben!

  6. #2346
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    Standard AW: Landtagswahl in Thüringen am 27. Oktober 2019

    Zitat Zitat von Maitre Beitrag anzeigen
    Weil dafür keine Investitionsmittel zur Verfügung gestellt wurden, Weiterentwicklungen per Politbüro als unnötig untersagt waren und daher ein 1957/1964 noch topmodernes Fahrzeug bis 1989 gebaut werden musste?
    Könnte möglich sein.Bin Westdeutscher und lerne gerne dazu, wenn es um die DDR geht.Nur Lobhudelei mag ich nicht.
    Deutschland ist kompliziert...nichts für Anfänger...

  7. #2347
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    Standard AW: Landtagswahl in Thüringen am 27. Oktober 2019

    Zitat Zitat von laurin Beitrag anzeigen
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    Einfach super. Mußt du mal lesen, bitte.
    Interessant!Danke für den Link.Werde ich weiterreichen!
    Deutschland ist kompliziert...nichts für Anfänger...

  8. #2348
    Mitglied Benutzerbild von laurin
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    Standard AW: Landtagswahl in Thüringen am 27. Oktober 2019

    Zitat Zitat von BrüggeGent Beitrag anzeigen
    Könnte möglich sein.Bin Westdeutscher und lerne gerne dazu, wenn es um die DDR geht.Nur Lobhudelei mag ich nicht.
    Ich bin auch Westdeutsche. Aber was spitzenmäßig war, muß man auch sagen können. Deutscher Erfindergeist war eben auch in der DDR genauso vorhanden, und dann noch unter erschwerten Bedingungen.
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  9. #2349
    Vater der Drachen Benutzerbild von Skorpion968
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    Standard AW: Landtagswahl in Thüringen am 27. Oktober 2019

    Zitat Zitat von wtf Beitrag anzeigen
    Unabhängig von einer Detaildiskussion muß jedem auffallen, daß es eine breite Verarmung der Mittelschicht gibt, und das sind die, die den Laden finanziell und gesellschaftlich am kacken halten. Die können weder irgendwelche Aktienpakete verschieben, wenn Olaf ihnen blöd kommt, noch tolle Abschreibungen machen oder Bewirtungsbelege einreichen. Das sind die mit der Lohnsteuerkarte.

    Genau diese Mittelschicht konnte früher gut leben, gar Wohneigentum erwerben, alle fünf, sechs Jahre ein Auto kaufen (kaufen, nicht leasen). Der Mann hatte mittlere Reife, arbeitete alleine, die Frau zog zwei Kinder groß, die nicht kriminell wurden, man fuhr ein-, zweimal jährlich in den Urlaub.

    Dieses Milieu gibt es nicht mehr. Gefickt von EEG, Abgabenschraube und Nullzinsen verkneifen die sich das zweite Kind, leasen sich für 200€/Monat ein Plastikauto, wohnen lebenslang zur Miete und wären gerne 10 Tage all incl. in den Urlaub geflogen, gäbe es Thomas Cook noch. Rücklagen haben sie keine, Mutti muß selbstverständlich auch arbeiten, um die horrenden Kitagebühren aufzubringen. Trotzdem sind sie dem Untergang geweiht.

    Und Mahmud lacht. Voßkuhle und Müller haben ihm heute eine Schippe draufgelegt.
    Sorry, das ist wieder mal die komplett falsche Analyse.

    Ich kenne diese Zeiten auch noch. In denen bin ich aufgewachsen. Mein Vater war Alleinverdiener, einfacher Handwerker, angestellt bei der damaligen staatlichen VEW, Vorläufer der heutigen privaten RWE. Super Sozialleistungen, Betriebsrente, Absicherung bis zum Abwinken. Alle 5 Jahre neues Auto, jedes Jahr Urlaub, eigenes Haus gebaut, Mutter versorgte die Kinder. Alles easy. Das war die Zeit des damaligen kalten Krieges. Wo sich zwei Systeme konkurrierend gegenüber standen und die damalige Soziale Marktwirtschaft den Arbeitern und Angestellten noch was bieten musste, um sich positiv vom böösen Sozialismus abzuheben.

    Aber dann kam der vermeintliche Sieg des Kapitalismus. Dann kamen Thatcher und reagonomics. Dann kam der Neoliberalismus. Und zwar lange vor EEG und Nullzinsen. Wir hatten damals übrigens noch 56% Spitzensteuersatz und die Vermögenssteuer. Soviel zum Thema heutiger Abgabenschraube. Die ist ein Witz im Vergleich zu damals. Ganz besonders für Spitzenverdiener und Hochvermögende ist Deutschland mittlerweile ein Steuerparadies.

    Zurück zum Verlauf. Mit dem Neoliberalismus kamen Privatisierung und Deregulierung. Gewinne wurden privatisiert, Verluste wurden verstaatlicht. Da setzte erstmals die Lohnschraube richtig an. Weil der Private ja seine Gewinne maximieren will. Und das funktioniert am Besten auf Kosten der Angestellten.

    Und dann kam die Agenda 2010. Die Lohnschraube wurde noch weiter nach unten gedreht und der Arbeitsmarkt wurde "flexibilisiert". Was nichts anderes heißt als ein ausufernder Niedriglohnsektor und immer mehr prekäre Arbeitsverhältnisse in Form von Leiharbeit, Werkverträgen und befristeten Verträgen. Das war der Sargnagel der Arbeiterschaft. Spätestens da war es nicht mehr möglich als normaler Alleinverdiener die Familie durchzubringen. Das Rentenniveau wurde abgeschmolzen. Heuschrecken wurden ins Land geholt. Usw...usf...

    Und dann kam die Bankenkrise. Weil die Banken so weit dereguliert waren, dass sie zocken konnten bis der Arzt kommt. Der Arzt war in dem Fall der Steuerzahler. Ein gigantisches Projekt von privatisierten Gewinnen und verstaatlichten Verlusten. Das war so gigantisch, dass es sich bis heute negativ auswirkt. Zunächst in der Staatsschuldenkrise, weil die Staaten ja massiv in die Rettung der Banken investieren mussten. Die Kommunen wurden geschröpft, um den Bundeshauhalt zumindest zum Teil wieder aufzufangen. Daraus resultierten wiederum drastische Sparmaßnahmen der Kommunen, Abbau der kommunalen Infrastruktur, Verwahrlosung der Schulen, Abbau von Polizei, Justiz und Verwaltung, Schließung von Schwimmbädern und anderen öffentlichen Einrichtungen, Verschuldung der Kommunen, usw...

    Weil die Staatsschulden aus der Bankenrettung trotz all der Schröpfungen immer noch nicht in den Griff zu kriegen waren, folgte die Eurokrise. Mitsamt Rettungspaketen und allem pipapo. Und daraus wiederum folgte die Nullzinsenpolitik, weil die Staaten über die Verluste der Bankenkrise finanziell so schwach geworden waren, dass die EZB sie stützen muss. Auf Kosten der Sparer. Im Ergebnis ist es so, dass die Sparer heute noch die Verluste der Zockerbanken bezahlen, während die Hochvermögenden allesamt aus der Scheiße gezogen und gepampert wurden. Die vermögenden haben an der Krise massiv verdient, während die kleinen Leute das alles bezahlen.

    SO ist die Wahrheit der ganzen Geschichte!
    Teilen ist das neue Haben.

  10. #2350
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    Standard AW: Landtagswahl in Thüringen am 27. Oktober 2019

    Zitat Zitat von Skorpion968 Beitrag anzeigen
    Sorry, das ist wieder mal die komplett falsche Analyse.

    Ich kenne diese Zeiten auch noch. In denen bin ich aufgewachsen. Mein Vater war Alleinverdiener, einfacher Handwerker, angestellt bei der damaligen staatlichen VEW, Vorläufer der heutigen privaten RWE. Super Sozialleistungen, Betriebsrente, Absicherung bis zum Abwinken. Alle 5 Jahre neues Auto, jedes Jahr Urlaub, eigenes Haus gebaut, Mutter versorgte die Kinder. Alles easy. Das war die Zeit des damaligen kalten Krieges. Wo sich zwei Systeme konkurrierend gegenüber standen und die damalige Soziale Marktwirtschaft den Arbeitern und Angestellten noch was bieten musste, um sich positiv vom böösen Sozialismus abzuheben.

    Aber dann kam der vermeintliche Sieg des Kapitalismus. Dann kamen Thatcher und reagonomics. Dann kam der Neoliberalismus. Und zwar lange vor EEG und Nullzinsen. Wir hatten damals übrigens noch 56% Spitzensteuersatz und die Vermögenssteuer. Soviel zum Thema heutiger Abgabenschraube. Die ist ein Witz im Vergleich zu damals. Ganz besonders für Spitzenverdiener und Hochvermögende ist Deutschland mittlerweile ein Steuerparadies.

    Zurück zum Verlauf. Mit dem Neoliberalismus kamen Privatisierung und Deregulierung. Gewinne wurden privatisiert, Verluste wurden verstaatlicht. Da setzte erstmals die Lohnschraube richtig an. Weil der Private ja seine Gewinne maximieren will. Und das funktioniert am Besten auf Kosten der Angestellten.

    Und dann kam die Agenda 2010. Die Lohnschraube wurde noch weiter nach unten gedreht und der Arbeitsmarkt wurde "flexibilisiert". Was nichts anderes heißt als ein ausufernder Niedriglohnsektor und immer mehr prekäre Arbeitsverhältnisse in Form von Leiharbeit, Werkverträgen und befristeten Verträgen. Das war der Sargnagel der Arbeiterschaft. Spätestens da war es nicht mehr möglich als normaler Alleinverdiener die Familie durchzubringen. Das Rentenniveau wurde abgeschmolzen. Heuschrecken wurden ins Land geholt. Usw...usf...

    Und dann kam die Bankenkrise. Weil die Banken so weit dereguliert waren, dass sie zocken konnten bis der Arzt kommt. Der Arzt war in dem Fall der Steuerzahler. Ein gigantisches Projekt von privatisierten Gewinnen und verstaatlichten Verlusten. Das war so gigantisch, dass es sich bis heute negativ auswirkt. Zunächst in der Staatsschuldenkrise, weil die Staaten ja massiv in die Rettung der Banken investieren mussten. Die Kommunen wurden geschröpft, um den Bundeshauhalt zumindest zum Teil wieder aufzufangen. Daraus resultierten wiederum drastische Sparmaßnahmen der Kommunen, Abbau der kommunalen Infrastruktur, Verwahrlosung der Schulen, Abbau von Polizei, Justiz und Verwaltung, Schließung von Schwimmbädern und anderen öffentlichen Einrichtungen, Verschuldung der Kommunen, usw...

    Weil die Staatsschulden aus der Bankenrettung trotz all der Schröpfungen immer noch nicht in den Griff zu kriegen waren, folgte die Eurokrise. Mitsamt Rettungspaketen und allem pipapo. Und daraus wiederum folgte die Nullzinsenpolitik, weil die Staaten über die Verluste der Bankenkrise finanziell so schwach geworden waren, dass die EZB sie stützen muss. Auf Kosten der Sparer. Im Ergebnis ist es so, dass die Sparer heute noch die Verluste der Zockerbanken bezahlen, während die Hochvermögenden allesamt aus der Scheiße gezogen und gepampert wurden. Die vermögenden haben an der Krise massiv verdient, während die kleinen Leute das alles bezahlen.

    SO ist die Wahrheit der ganzen Geschichte!
    Die Schnittmenge der Argumentationen von wtf und Skorpion 968 ist groß, was beide wahrscheinlich nicht zugeben werden.
    Deutschland ist kompliziert...nichts für Anfänger...

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