Zitat von
skydive
Ich verwette meinen Hintern, dass Freelancer schon daran scheitert, auch nur ein einziges Gesetz übersetzen zu können. Das ist aber schon lange bekannt. Des Weiteren gibt es Diskriminierung in jedem Staat und das wäre dann der Ausdruck von Apartheid in jedem Staat, nicht nur in Israel.
Wer Mondoweiss oder Electronicintifada schon als Quelle nehmen muss, der kann einem wirklich nur leid tun. Der kann auch gleich den Stürmer zitieren.
Kommen wir mal zu den elementaren Fakten bezüglich des Krieges, den die Araber den Juden schon vor der Teilungsempfehlung angekündigt hatten.
Am 15. Mai 1948 am Tag der Beendigung des P-M, griffen sechs arabische Armeen den zuvor gegründeten jüdischen Staat Israel an. Die arabischen Staaten versuchten erfolglos
ihren Angriff als humanitäre Intervention zu verkaufen, was jedoch vom Sicherheitsrat zurückgewiesen wurde. Eine recht abenteuerliche Erklärung von. den arabischen Kriegstreibern, anlässlich der Kriegsrhetorik im Vorfeld. Der Bürgerkrieg lief quasi schon direkt nach der Verkündung des Teilungsvorschlages. In Resolution 46 des SR vom 17. April 1948 werden beide Parteien aufgefordert die Feindseligkeiten einzustellen. In dieser Resolution wird nicht etwa den Juden die Schuld an den Feindseligkeiten gegeben, wie es vom forenübergreifenden Geschichtsfälscher immer wieder behauptet wird, nein. Die Aufforderung das Eindringen bewaffneter Gruppen nach Palästina zu verhindern, richtete sich ausschließlich an die Araber, die genau das nämlich bewerkstelligten. Nachzulesen im Resolutionstext. Was immer auch geäußert wurde, so stand die Zerstörung Israels als Primärziel der arabischen Kriegstreiber fest. Nachzulesen in Stone, Israel and Palestine, Baltimore and London 1981, Seite 141. So chaotisch die Zustände auch in Palästina waren, so herrschte in den jüdischen Teilen eine Staatliche Ordnung und auch der Sicherheitsrat sah die Intention der arabischen Staaten in der Zerstörung dieser Staatlichen Strukturen. Die Äußerung Ägyptens, dass man in Palästina Ordnung schaffen wollte, werden obendrein noch durch Nassers Äußerung (nachzulesen bei Stone ebenda) "Our Basic objektive will be the destruction of Israel" konterkariert und kamen beim Sicherheitsrat auch so an. Auch als fremde Ordnungsmacht gab es keine Legitimation für ein Eingreifen wie es der Vertreter der Ukraine im SR festhielt.
"None of the states whose Troops have entered Palestine, can Claim that Palestine forms part of its territory.... an armed struggle is taking place in Palestine als a result of the unlawful Invasion by a number of States of the territory of Palestine......."
Nachzulesen in S.C.O.R, 297th Meeting of May 20, 1948 S. 5, 7.
Derart international an den Pranger gestellt, starteten die arabischen Staaten einen weiteren Versuch der Rechtfertigung. Sie wollten jetzt ihre Maßnahme als Intervention der League of Arab States zur Wahrung der internationalen Sicherheit verkaufen, allerdings hatten sie die Rechnung ohne die Zustimmung des Sicherheitsrates gemacht. Artikel 53 I S. 2 bestimmt eindeutig, dass ohne die Ermächtigung durch den Sicherheitsrat keine Maßnahmen aufgrund regionaler Abmachungen ergriffen werden dürfen. Senator Austin äußerte sich dementsprechend.
"Their Statements are the best evidence we have of the international Character of this Aggression.....therefore here we have the highest type of the international Violation of the law. the Admission of those who are committing this Violation....."
Nachzulesen in S.C.O.R 302 Meeting of May 22, 1948 S. 41-42.
Diesbezüglich gibt es einen klaren Konsens unter Völkerrechtlern, dass die Invasion der arabischen Staaten von 1948 völkerrechtswidrig war.
Quellen zur Letzten Feststellung.
Blum, The Missing Reversioner, Reflections on the Status of Judea and Samaria , Israel law Review 1968, S. 283; Malanczuk , Israel : Status , Territory and occupied territories, EPIL Bd. II, S. 1492, Stone, Israel and Palestine, Baltimore and London, 1981, S. 127 ; Gerson, Trustee-Occupant: The legal Status of Israels Presence in the West Bank, Harvard International Law Journal 1973(14,) S. 36.