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Vollständige Version anzeigen : Der 7. Oktober, der wirkliche Feiertag für Deutschland



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Minimalphilosoph
02.10.2024, 18:17
Morgen ist zudem der "Tag der Offenen Moschee".

Clever, die Muslime, gell?

Gab es in der DDR eigentlich Moscheen?

kiwi
02.10.2024, 18:18
Seid wann ist der ""Solizuschlag" den Bürgern zugute gekommen?

Was mit dem Soli geschehen ist kann ich nicht beurteilen – ich weiß nur dass damals meine Lohnabzüge erhöht wurden.
Aber lassen wir das.

Anhalter
02.10.2024, 18:19
Gab es in der DDR eigentlich Moscheen?

Ich kenne nur eine in Westberlin ...

Xarrion
02.10.2024, 18:22
Oh oh, der böse Westen wollte die DDR unterwandern. Ja, sowas!

Übrigens: Nicht wenige der Fachkräfte mussten erst noch einmal aufwändig nachgeschult werden.

In deinem Kopf möchte ich nicht stecken: Du bist ja voll im Krieg: Stalinismus versus soziale Marktwirtschaft. Kannst du eigentlich noch schlafen?

Naja, was die Fachkräfte angeht, waren die Fachkenntnisse schon in Ordnung, lediglich eine Weiterbildung auf westliche Maschinen und/oder Fertigungsmethoden war zweifellos notwendig.

Das Hauptproblem war eher die mangelnde Arbeitsmoral, die bei den meisten zu beobachten war.
Ich hatte damals einige Ossis in meiner Spedition als Berufskraftfahrer eingestellt. Das ging nicht lange gut.
Nach nur einem Jahr war keiner mehr da. Die kamen einfach mit den Anforderungen nicht klar.
Überstunden, oder über das Wochenende draußen sein, undenkbar. Tja, solche Leute konnte ich nicht gebrauchen.
Die Mehrzahl hat selbst gekündigt, bei dem Rest habe ich das übernommen.

Bei meinem damaligen Hauptkunden, einem Chemiekonzern, lief es ebenso.
Die Leute waren es einfach nicht gewohnt, jeden Tag mindestens 8 Stunden lang hart zu arbeiten.

kiwi
02.10.2024, 18:22
Morgen ist zudem der "Tag der Offenen Moschee".

Clever, die Muslime, gell?

So haben sich die Bück-Beter klammheimlich einen Feiertag erschlichen.

Kikumon
02.10.2024, 18:26
Gab es in der DDR eigentlich Moscheen?


im Teil der ehemaligen DDR befand sich 2020 nur eine Moschee, im Westteil wiederum 96. [8] Insgesamt wird geschätzt, dass es in Ostdeutschland um die 50 Moscheegemeinden gibt – von bundesweit ca. 2800.

https://www.denkfabrik-schalom-aleikum.de/einblicke-in-das-ostdeutsche-muslimische-feld/

SprecherZwo
02.10.2024, 18:27
Naja, was die Fachkräfte angeht, waren die Fachkenntnisse schon in Ordnung, lediglich eine Weiterbildung auf westliche Maschinen und/oder Fertigungsmethoden war zweifellos notwendig.

Das Hauptproblem war eher die mangelnde Arbeitsmoral, die bei den meisten zu beobachten war.
Ich hatte damals einige Ossis in meiner Spedition als Berufskraftfahrer eingestellt. Das ging nicht lange gut.
Nach nur einem Jahr war keiner mehr da. Die kamen einfach mit den Anforderungen nicht klar.
Überstunden, oder über das Wochenende draußen sein, undenkbar. Tja, solche Leute konnte ich nicht gebrauchen.
Die Mehrzahl hat selbst gekündigt, bei dem Rest habe ich das übernommen.

Bei meinem damaligen Hauptkunden, einem Chemiekonzern, lief es ebenso.
Die Leute waren es einfach nicht gewohnt, jeden Tag mindestens 8 Stunden lang hart zu arbeiten.
Das wird der eine oder andere hier jetzt gar nicht gerne hören :D

Kikumon
02.10.2024, 18:28
So haben sich die Bück-Beter klammheimlich einen Feiertag erschlichen.

Genau. Sie haben sich den Tag gekrallt.

Hay
02.10.2024, 18:29
Morgen ist zudem der "Tag der Offenen Moschee".

Clever, die Muslime, gell?

Clever ist es nicht gerade, sich mit einem riesigen Affront unbeliebt zu machen.

Kikumon
02.10.2024, 18:31
Clever ist es nicht gerade, sich mit einem riesigen Affront unbeliebt zu machen.

Ja, absolut abstoßend. :dru:

Minimalphilosoph
02.10.2024, 18:31
Ich kenne nur eine in Westberlin ...


https://www.denkfabrik-schalom-aleikum.de/einblicke-in-das-ostdeutsche-muslimische-feld/

Gab es in der DDR Moscheen?

Xarrion
02.10.2024, 18:31
Das wird der eine oder andere hier jetzt gar nicht gerne hören :D

Das ist mir ziemlich gleichgültig.

Es ist eben meine Erfahrung, die ich mit Ossis als Mitarbeitern gemacht habe.
Andere Unternehmer haben die gleichen Erfahrungen gemacht.
Es funktionierte einfach nicht.

Die ostdeutsche Arbeitsmoral war mit den Anforderungen westlicher Unternehmen einfach nicht kompatibel.

Später habe ich Russlanddeutsche eingestellt.
Das lief problemlos. Auf diese Leute war jederzeit Verlaß.
Egal was kam, kurzfristige Aufträge, Auslandsfahrten etc., die Jungs waren immer bereit zu arbeiten.

Hay
02.10.2024, 18:32
So haben sich die Bück-Beter klammheimlich einen Feiertag erschlichen.

Nein, der Tag der Offenen Moschee wird niemals ein Feiertag. Sie haben sich nur an den Tag der Deutschen Einheit gehängt und versuchen, mit ihm zu konkurrieren und möglichst auch zu dominieren. Damit zeigen sie auch, was der vergebene deutsche Paß eigentlich wert ist.

Kikumon
02.10.2024, 18:32
Gab es in der DDR Moscheen?

Nein.

Minimalphilosoph
02.10.2024, 18:33
Das wird der eine oder andere hier jetzt gar nicht gerne hören :D

Faules Zonenschwein ist für mich bis heute keine Beleidigung. Ich bedanke mich sogar gerne dafür. Insbesondere wenn es von einem fleissigen, Solibeitrag zahlenden und moralisch gut erzogenen Wessi kommt. :D

Ruprecht
02.10.2024, 18:35
Gab es in der DDR eigentlich Moscheen?

Nur in Dresden, aber da wurden Zigaretten hergestellt:)

https://www.yenidze.eu/

kiwi
02.10.2024, 18:36
Nein, der Tag der Offenen Moschee wird niemals ein Feiertag. Sie haben sich nur an den Tag der Deutschen Einheit gehängt und versuchen, mit ihm zu konkurrieren und möglichst auch zu dominieren. Damit zeigen sie auch, was der vergebene deutsche Paß eigentlich wert ist.

was der vergebene deutsche Paß eigentlich wert ist. :gp:

Gruß Kiwi

Hay
02.10.2024, 18:40
Gab es in der DDR Moscheen?

Nein, wäre ja auch sehr unwahrscheinlich gewesen, wo im sozialistisch-kommunistischen Gedankengut Religion schädlich war und deswegen auch Kirchen nicht gut behandelt wurden.

Wenn man ein Kommunist ist, kann man keiner anderen Religion angehören...

Ossi
02.10.2024, 18:42
Naja, was die Fachkräfte angeht, waren die Fachkenntnisse schon in Ordnung, lediglich eine Weiterbildung auf westliche Maschinen und/oder Fertigungsmethoden war zweifellos notwendig.

Das Hauptproblem war eher die mangelnde Arbeitsmoral, die bei den meisten zu beobachten war.
Ich hatte damals einige Ossis in meiner Spedition als Berufskraftfahrer eingestellt. Das ging nicht lange gut.
Nach nur einem Jahr war keiner mehr da. Die kamen einfach mit den Anforderungen nicht klar.
Überstunden, oder über das Wochenende draußen sein, undenkbar. Tja, solche Leute konnte ich nicht gebrauchen.
Die Mehrzahl hat selbst gekündigt, bei dem Rest habe ich das übernommen.

Bei meinem damaligen Hauptkunden, einem Chemiekonzern, lief es ebenso.
Die Leute waren es einfach nicht gewohnt, jeden Tag mindestens 8 Stunden lang hart zu arbeiten.


Überstunden und Arbeit an Sonn- bzw. Feiertagen sollte die Ausnahme sein und nicht die Regel!
Dies hat mit Faulheit oder Arbeitsmoral sehr wenig zu tun, der Angestellte verkauft seine Arbeitskraft und nicht mehr oder weniger!

Xarrion
02.10.2024, 18:44
Überstunden und Arbeit an Sonn- bzw. Feiertagen sollte die Ausnahme sein und nicht die Regel!
Dies hat mit Faulheit oder Arbeitsmoral sehr wenig zu tun, der Angestellte verkauft seine Arbeitskraft und nicht mehr oder weniger!

Siehste.

Genau diese Einstellung funktioniert im Speditionsgewerbe eben nicht.
Da muß ein Fahrer auch mal kurzfristig eine Tour übernehmen, auch über das Wochenende, wenn es eine Auslandstour ist.

Tja, Deutrans ist eben Geschichte.
Jetzt herrscht harter Wettbewerb.

Kikumon
02.10.2024, 18:45
Nein, wäre ja auch sehr unwahrscheinlich gewesen, wo im sozialistisch-kommunistischen Gedankengut Religion schädlich war und deswegen auch Kirchen nicht gut behandelt wurden.

Wenn man ein Kommunist ist, kann man keiner anderen Religion angehören...

Kaum war die Mauer gefallen, und die Muslime strömten in Scharen in die ehemalige DDR.

Ossi
02.10.2024, 18:48
Siehste.

Genau diese Einstellung funktioniert im Speditionsgewerbe eben nicht.
Da muß ein Fahrer auch mal kurzfristig eine Tour übernehmen, auch über das Wochenende, wenn es eine Auslandstour ist.

Richtig, im Speditionsgewerbe mag dies sein. Doch warum dann die Verallgemeinerung?

Ossi
02.10.2024, 18:49
Kaum war die Mauer gefallen, und die Muslime strömten in Scharen in die ehemalige DDR.

Falsch - ihr im Westen habt mehr von der Sorte! Hier scheuen sie den Widerstand!

Hay
02.10.2024, 18:50
Kaum war die Mauer gefallen, und die Muslime strömten in Scharen in die ehemalige DDR.

Ich habe auch nicht wenige Ostdeutsche gesehen, die die neuen Dönerbuden mit Trinkgelegenheit davor frequentierten. Ganz absurd wurde es, wenn die bekopftuchte, gläubige Frau des Gastwirts an den biertrinkenden Gästen vorbeiging. Größer konnte der Kontrast nicht sein. Man war eben noch nicht soweit, seine Buden halal zu gestalten und sie vor allem dem orientalischen Publikum vorzuhalten, natürlich ab da alkoholfrei.

Xarrion
02.10.2024, 18:50
Richtig, im Speditionsgewerbe mag dies sein. Doch warum dann die Verallgemeinerung?

Das war und ist nicht nur im Speditionsgewerbe so.

Das war auch, wie ich bereits schrieb, bei meinem Hauptkunden (Chemiekonzern) nicht anders.

Kikumon
02.10.2024, 18:51
Falsch - ihr im Westen habt mehr von der Sorte! Hier scheuen sie den Widerstand!

Natürlich haben wir mehr, weil Westdeutschland größer ist und schon länger diese Leute ins Land lässt.

Zwischenzeitlich haben sich muslimische Zersetzer nach Mitteldeutschland geschlichen, was Ihr gar nicht mitbekommen habt.

https://www.bpb.de/themen/infodienst/337749/zahlen-zur-islamistischen-szene-in-deutschland/#node-content-title-0

Xarrion
02.10.2024, 18:52
Kaum war die Mauer gefallen, und die Muslime strömten in Scharen in die ehemalige DDR.

Deine Muslim-Paranoia ist tatsächlich behandlungsbedürftig.

Schaust du auch jeden Abend unter dein Bett, ob da nicht womöglich ein bärtiger Muslim lauert?

Klopperhorst
02.10.2024, 18:53
Das ist mir ziemlich gleichgültig.

Es ist eben meine Erfahrung, die ich mit Ossis als Mitarbeitern gemacht habe.
Andere Unternehmer haben die gleichen Erfahrungen gemacht.
Es funktionierte einfach nicht.

Die ostdeutsche Arbeitsmoral war mit den Anforderungen westlicher Unternehmen einfach nicht kompatibel.

Später habe ich Russlanddeutsche eingestellt.
Das lief problemlos. Auf diese Leute war jederzeit Verlaß.
Egal was kam, kurzfristige Aufträge, Auslandsfahrten etc., die Jungs waren immer bereit zu arbeiten.

Kann es sein, daß euch das Arbeitsamt v.a. diese Leute zugeschustert hat?
Es gab ja auch ABM in den 90'ern (Arbeiten bis Mittag).

Die Generation der 30-50-jährigen, die nach der Wende arbeitslos wurde und dann vermittelt werden musste,
hatte nicht unbedingt Selbstantrieb.
Leute, die was konnten, kamen nicht übers Arbeitsamt und gingen auch in andere Berufsgruppen
(Ingenieurberufe usw., wo man besser verdiente).


---

Ossi
02.10.2024, 18:55
Das war und ist nicht nur im Speditionsgewerbe so.

Das war auch, wie ich bereits schrieb, bei meinem Hauptkunden (Chemiekonzern) nicht anders.

Und woran liegt das Problem?
Wenn ein Unternehmen mit einer schwachen Mitarbeiterdecke fährt (um den Gewinn zu maximieren), warum soll das dies der "Arbeiter" ausbaden?
Wie wird er denn am Gewinn (unabhängig von der Entlohnung) beteiligt?

Xarrion
02.10.2024, 18:57
Kann es sein, daß euch das Arbeitsamt v.a. diese Leute zugeschustert hat?
Es gab ja auch ABM in den 90'ern (Arbeiten bis Mittag).

Die Generation der 30-50-jährigen, die nach der Wende arbeitslos wurde und dann vermittelt werden musste,
hatte nicht unbedingt Selbstantrieb.
Leute, die was konnten, kamen nicht übers Arbeitsamt und gingen auch in andere Berufsgruppen
(Ingenieurberufe usw., wo man besser verdiente).


---

Nein, Leute, die vom Arbeitsamt kamen, habe ich grundsätzlich nicht eingestellt.
Hatte ich mal gemacht, das waren damals aber Wessis, aber zuviel schlechte Erfahrungen gemacht.

Ich habe Annoncen, Internet gab es noch nicht so verbreitet, in Fernfahrerzeitschriften aufgegeben, und die Leute haben sich dann eben beworben.
Manches ging auch über Mundpropaganda.

Ossi
02.10.2024, 18:57
Natürlich haben wir mehr, weil Westdeutschland größer ist und schon länger diese Leute ins Land lässt.

Zwischenzeitlich haben sich muslimische Zersetzer nach Mitteldeutschland geschlichen, was Ihr gar nicht mitbekommen habt.

https://www.bpb.de/themen/infodienst/337749/zahlen-zur-islamistischen-szene-in-deutschland/#node-content-title-0

Bitte betrachte den Anteil der Muslimen im Verhältnis zur "natürlichen" Bevölkerung! Solche widerwärtigen Spiele wie "Willkommenskultur" gab es in der Bevölkerung der eh. DDR nicht, das waren von oben zelebrierte "Blödspiele"!

Minimalphilosoph
02.10.2024, 18:58
Nein, wäre ja auch sehr unwahrscheinlich gewesen, wo im sozialistisch-kommunistischen Gedankengut Religion schädlich war und deswegen auch Kirchen nicht gut behandelt wurden.

Wenn man ein Kommunist ist, kann man keiner anderen Religion angehören...

Dem entgegne ich: Auch in der Sowjetunion gab es Moscheen. Also in den russisch orthodoxen Gebieten.

Kikumon
02.10.2024, 19:00
Deine Muslim-Paranoia ist tatsächlich behandlungsbedürftig.

Schaust du auch jeden Abend unter dein Bett, ob da nicht womöglich ein bärtiger Muslim lauert?

Armer Unwissender!

Ossi
02.10.2024, 19:02
Nein, wäre ja auch sehr unwahrscheinlich gewesen, wo im sozialistisch-kommunistischen Gedankengut Religion schädlich war und deswegen auch Kirchen nicht gut behandelt wurden.

Wenn man ein Kommunist ist, kann man keiner anderen Religion angehören...

1. Richtig, Religion ist Opium für das Volk
2. Falsch, Kommunismus ist keine Religion in dem Sinn, es ist eine Ideologie, man glaubt nicht an einen Gott sondern an eine Gesinnung

Hay
02.10.2024, 19:04
Dem entgegne ich: Auch in der Sowjetunion gab es Moscheen. Also in den russisch orthodoxen Gebieten.

Da die Sowjetunion ein Vielvölkerstaat mit sehr gewachsenen Traditionen war, ließ sich das wohl nicht verhindern. In der DDR wurden die Kirchen ja schließlich auch nicht gesprengt.

Minimalphilosoph
02.10.2024, 19:04
Falsch - ihr im Westen habt mehr von der Sorte! Hier scheuen sie den Widerstand!

Das ist nicht richtig. Die Ghettobildung,Invasion und Übernahme vollzieht sich sogar viel schneller. Halle-Neustadt ist ein gutes Beispiel.

Übrigens leisten die Ossis keinen Widerstand. Sie versuchen den Status quo zu behalten. Das zeigen auch die Wahlergebnisse der letzten drei Landtagswahlen.

Xarrion
02.10.2024, 19:05
Und woran liegt das Problem?
Wenn ein Unternehmen mit einer schwachen Mitarbeiterdecke fährt (um den Gewinn zu maximieren), warum soll das dies der "Arbeiter" ausbaden?
Wie wird er denn am Gewinn (unabhängig von der Entlohnung) beteiligt?

Warum sollte ich einen Mitarbeiter am Gewinn beteiligen? Trägt er das Risiko, oder ich?

Könnte ich Mitarbeiter denn auch am Verlust beteiligen?

Hay
02.10.2024, 19:05
1. Richtig, Religion ist Opium für das Volk
2. Falsch, Kommunismus ist keine Religion in dem Sinn, es ist eine Ideologie, man glaubt nicht an einen Gott sondern an eine Gesinnung

Eben. Man glaubt. Und der Kommunist glaubt eben, dass die Religionen überwunden werden müssen. Der Kommunist versteht aber auch keinen Spaß, wenn man seine Ideologie in Frage stellt.

Xarrion
02.10.2024, 19:05
Armer Unwissender!

Geh zum Friseur!

Zu mehr reicht es bei dir ohnehin nicht.

Hay
02.10.2024, 19:05
Warum sollte ich einen Mitarbeiter am Gewinn beteiligen? Trägt er das Risiko, oder ich?

Könnte ich Mitarbeiter denn auch am Verlust beteiligen?

Mitarbeiter sind insofern am Verlust beteiligt, als sie arbeitslos werden.

Kikumon
02.10.2024, 19:06
Geh zum Friseur!

Zu mehr reicht es bei dir ohnehin nicht.

Armer Unwissender!

Ossi
02.10.2024, 19:07
Das ist nicht richtig. Die Ghettobildung,Invasion und Übernahme vollzieht sich sogar viel schneller. Halle-Neustadt ist ein gutes Beispiel.

Übrigens leisten die Ossis keinen Widerstand. Sie versuchen den Status quo zu behalten. Das zeigen auch die Wahlergebnisse der letzten drei Landtagswahlen.

Fett - aber wenigstens dies und keine bedingungslose Kapitulation wie im "Westen"

pixelschubser
02.10.2024, 19:07
Schon klar, Du glaubst lieber den Bundeskasperele.....

Was bist du denn fürn Spast?! Meine Ansichten dürften hier durchaus klar sein.

Aber, da kannst du Neuling ja mal ein wenig zur Causa @pixelschubser hier rumlesen. Wird viel Lektüre.

Minimalphilosoph
02.10.2024, 19:09
Da die Sowjetunion ein Vielvölkerstaat mit sehr gewachsenen Traditionen war, ließ sich das wohl nicht verhindern. In der DDR wurden die Kirchen ja schließlich auch nicht gesprengt.

In Moskau und Sankt Petersburg. Lange vor der Sowjetunion errichtet. Darum schrieb ich auch "in den russisch orthodoxen Gebieten". Ich ahnte das einer um die Ecke getorkelt kommt und seiert. Trotzdem nahm man es nicht zur Kenntnis.
Es ging auch um Moscheen. Nicht um Kirchen.

Lass man gut sein.

Xarrion
02.10.2024, 19:09
Mitarbeiter sind insofern am Verlust beteiligt, als sie arbeitslos werden.

Nein, dann sucht sich der Mitarbeiter eben einen neuen Job bei einer anderen Firma.

Der Unternehmer haftet jedoch, wenn er nicht clever genug war, sogar mit seinem Privatvermögen.

Hast du schon mal ein Unternehmen gegründet und geführt, oder kennst du das alles nur von Hörensagen?

Ossi
02.10.2024, 19:10
Warum sollte ich einen Mitarbeiter am Gewinn beteiligen? Trägt er das Risiko, oder ich?

Könnte ich Mitarbeiter denn auch am Verlust beteiligen?

Und warum soll sich der Mitarbeiter für Deinen Gewinn "den Arsch aufreißen"?

Er leistet seine vertraglichen Stunden und gut ist es! Klar steht heute in den Arbeitsverträgen, das angeordnete Überstunden zu leisten sind...
Doch es gibt noch das Bundes Arbeitsgesetz wo klar definiert ist, das 10 Stunden Arbeitszeit nur kurzfristig angemessen sind!

Ossi
02.10.2024, 19:11
Eben. Man glaubt. Und der Kommunist glaubt eben, dass die Religionen überwunden werden müssen. Der Kommunist versteht aber auch keinen Spaß, wenn man seine Ideologie in Frage stellt.

Und Du glaubst der Sozialismus bzw. Kommunismus ist "Scheiße", auch nur ein Glaube....:D

Xarrion
02.10.2024, 19:12
Armer Unwissender!

Schon wieder argumentativ am Ende?

ABAS
02.10.2024, 19:13
So ist es!
Auch ich schäme mich heute für meine Naivität im Jahr 1989!

Du brauchst Die nicht zu schaemen. Wir Deutschen in Ost und West sind nach dem verlorenen Krieg unserer NationalSozialistischen Vorfahren gleichermassen Zwaengen der Sieger und Besatzer unterlegen. Die Sieger bestimmen stets wer die " Alleinschuldigen " und " Kriegsverbrecher " sind. Uns Westdeutschen ist von den US Besatzer das kapitalistische System mit der perfiden Taeuschungskulisse von " Demokratie und " Freiheit ", nach dem schaebigen Abbild der USA in Gestalt der transatantischen " Nutte " BRD aufgenoetigt und uebergestuelpt worden. Beim naechsten mal muessen wir Deutschen es eben besser machen als unsere Vorfahren und den Krieg gewinnen.

Nathan
02.10.2024, 19:14
Schon klar, Du glaubst lieber den Bundeskasperele.....
Nö. Der Kollege @pixelschubser zeigt hier reichlich viel schlechtes Benehmen, aber seine Beiträge zeigen nicht in Richtung Zecke. Da vermutet man schon einen strammen Rechten. Aber natürlich, hier kann jeder alles behaupten, und die Erfahrung zeigt, dass Leute, die andere der Lüge bezichtigen oftmals selbst die härtesten Lügner sind. Also vielleicht hast du doch recht, wer weiß das schon mit letzter Sicherheit.

Nathan
02.10.2024, 19:15
...
Beim naechsten mal muessen wir Deutschen eben den Krieg gewinnen.
Tatsächlich würde das vieles erleichtern. Also siegt mal schön!

Xarrion
02.10.2024, 19:16
Und warum soll sich der Mitarbeiter für Deinen Gewinn "den Arsch aufreißen"?

Er leistet seine vertraglichen Stunden und gut ist es! Klar steht heute in den Arbeitsverträgen, das angeordnete Überstunden zu leisten sind...
Doch es gibt noch das Bundes Arbeitsgesetz wo klar definiert ist, das 10 Stunden Arbeitszeit nur kurzfristig angemessen sind!

Siehste, und genau an dieser Einstellung liegt es, daß Ossis wirtschaftlich kein Bein an die Erde kriegen.

Die DDR ist nun schon über 30 Jahre Geschichte, und trotzdem herrscht offenbar diese "Arbeitsmoral" noch vor.

Selbstverständlich werden Überstunden und Wochenendarbeit separat vergütet, aber der Mitarbeiter muß auch zu dieser Arbeit bereit sein.
Auch die Arbeitszeitgesetze gelten selbstverständlich. Das bedeutet aber im Speditionsgewerde auch mal, daß man am Wochenende nicht zu Hause ist, sondern den Sonntag auf einem spanischen Parkplatz verbringt, um am Montag abzuladen, und dann auf der Rückfahrt in Frankreich neu zu laden. Von dort aus geht es dann nach Italien, in Österreich wird neu geladen etc. Am nächsten Wochenende ist man dann zu Hause.

navy
02.10.2024, 19:16
........ Beim naechsten mal muessen wir Deutschen es eben besser machen als unsere Vorfahren und den Krieg gewinnen.

Geht nicht, bei der Kartoffel Blöden Jugend und Gender Mist Bildung

Minimalphilosoph
02.10.2024, 19:18
Nö. Der Kollege @pixelschubser zeigt hier reichlich viel schlechtes Benehmen, aber seine Beiträge zeigen nicht in Richtung Zecke. Da vermutet man schon einen strammen Rechten. Aber natürlich, hier kann jeder alles behaupten, und die Erfahrung zeigt, dass Leute, die andere der Lüge bezichtigen oftmals selbst die härtesten Lügner sind. Also vielleicht hast du doch recht, wer weiß das schon mit letzter Sicherheit.

Und wenn du keinen "strammen Rechten", etwas Rechtsradikalismus oder was "Grünenfreundliches" in deinen Beiträgen unterbringen würdest, wären sie noch öder.

Kennst doch den Verweis zum https://www.der-postillon.com/2023/07/gruenen-bashing-ueberleitungsgenerator.html

Das geht auch umgekehrt. DAS kannst du.

ich58
02.10.2024, 19:18
Wenn man schon über einen Feiertag für Deutschland siniert schlage ich vor wieder den 02.09. Sedantag aufleben zu lassen.

Und zu diesem Festtag die "Froschfresser" einzuladen.
Wo der Omaficker in Sachsen war, hätte auch ein Besuch des Völkerschlachtdenkmals zum Pflichtprogramm gehören müssen.

ABAS
02.10.2024, 19:19
Tatsächlich würde das vieles erleichtern. Also siegt mal schön!

Danke! Wir Deutschen sollten nach unserem gewonnenen Krieg nicht vergessen
noch Gebietsansprueche aus beiden Weltkriegen einzufordern und durchzusetzen.

pixelschubser
02.10.2024, 19:20
Jeder Mensch hat andere Erfahrungen gemacht, ist halt die Regel...

Genial! Du weißt also, wie dick ich die Butter auf meiner Stulle mag.

Minimalphilosoph
02.10.2024, 19:22
Siehste, und genau an dieser Einstellung liegt es, daß Ossis wirtschaftlich kein Bein an die Erde kriegen.

Die DDR ist nun schon über 30 Jahre Geschichte, und trotzdem herrscht offenbar diese "Arbeitsmoral" noch vor.

Selbstverständlich werden Überstunden und Wochenendarbeit separat vergütet, aber der Mitarbeiter muß auch zu dieser Arbeit bereit sein.

Manchmal überrascht du mich.
Du fühlst dich als Arbeitgeber. Und ich sollte mich als Arbeitnehmer fühlen. Ich denke da richtig umgekehrt. Du nimmst meine Arbeit. Und ich gebe sie dir. Natürlich nicht gratis.

Arbeitsmoral ist ja keine Währung?

Ossi
02.10.2024, 19:23
Was bist du denn fürn Spast?! Meine Ansichten dürften hier durchaus klar sein.

Aber, da kannst du Neuling ja mal ein wenig zur Causa @pixelschubser hier rumlesen. Wird viel Lektüre.


Spast- meine Höflichkeit verbietet mir zu schreiben was ich über Dich denke....
Neuling - klar ich bin erst kurz hier, aber was Du damit bezwecken willst, dies geht mir am Anus vorbei

Hay
02.10.2024, 19:23
Nein, dann sucht sich der Mitarbeiter eben einen neuen Job bei einer anderen Firma.

Der Unternehmer haftet jedoch, wenn er nicht clever genug war, sogar mit seinem Privatvermögen.

Hast du schon mal ein Unternehmen gegründet und geführt, oder kennst du das alles nur von Hörensagen?

Bei ner GmbH nicht.

Ossi
02.10.2024, 19:24
Du brauchst Die nicht zu schaemen. Wir Deutschen in Ost und West sind nach dem verlorenen Krieg unserer NationalSozialistischen Vorfahren gleichermassen Zwaengen der Sieger und Besatzer unterlegen. Die Sieger bestimmen stets wer die " Alleinschuldigen " und " Kriegsverbrecher " sind. Uns Westdeutschen ist von den US Besatzer das kapitalistische System mit der perfiden Taeuschungskulisse von " Demokratie und " Freiheit ", nach dem schaebigen Abbild der USA in Gestalt der transatantischen " Nutte " BRD aufgenoetigt und uebergestuelpt worden. Beim naechsten mal muessen wir Deutschen es eben besser machen als unsere Vorfahren und den Krieg gewinnen.

Nun eine gewisse Naivität werfe ich mir schon vor, 1989 war ich für Veränderungen in der DDR, doch was danach kam, da hätte ich Widerstand leisten müssen!

Minimalphilosoph
02.10.2024, 19:26
Spast- meine Höflichkeit verbietet mir zu schreiben was ich über Dich denke....
Neuling - klar ich bin erst kurz hier, aber was Du damit bezwecken willst, dies geht mir am Anus vorbei

Es geht darum, dass ihr PSW-Asylanten euch immer negativ über das HPF geäussert habt. Nun habt ihr hier Probezeit und das HPF ist kein Abklatsch vom PSW und soll es auch nicht werden. :D

Liege ich falsch, sperre man mich umgehend.

Ossi
02.10.2024, 19:26
Nun ja. etwas !um die Ecke" formuliert...
Es gilt das alte Sprichwort: "Wir werden sehen. sprach der Blinde"

Ruprecht
02.10.2024, 19:28
Natürlich haben wir mehr, weil Westdeutschland größer ist und schon länger diese Leute ins Land lässt.

Zwischenzeitlich haben sich muslimische Zersetzer nach Mitteldeutschland geschlichen, was Ihr gar nicht mitbekommen habt.

https://www.bpb.de/themen/infodienst/337749/zahlen-zur-islamistischen-szene-in-deutschland/#node-content-title-0

Einer der schlimmsten Sackmusel trieb schon seit Jahren in Leipzig sein Unwesen, glaube mittlerweile ist dessen Verbrecherverein wohl endlich verboten.

https://www.mz.de/mitteldeutschland/leipzig-ist-der-imam-ein-hassprediger-2349568

ABAS
02.10.2024, 19:28
Genial! Du weißt also, wie dick ich die Butter auf meiner Stulle mag.

Du meinst bestimmt Margarine und keine Butter. In der ehemalige DDR (SBZ) soll ja angeblich in den 1960er Jahren Buttermangel geherrscht haben. Badekleidung war angeblich auch Mangelware. Die meisten DDR Buerger haben sich ihre erste Badehose bzw. ihren ersten Bikini direkt nach der Wende von den 100 DM Begruessungsgeld im Westen gekauft.


Versorgungslage bei Grundnahrungsmitteln
30. Mai 1961
Bericht Nr. 263/61 über die Lage in der Versorgung der Bevölkerung mit Grundnahrungsmitteln und ihre Auswirkungen

Nach vorliegenden Berichten ist die Versorgung der Bevölkerung mit Grundnahrungsmitteln, vor allem mit

–Butter und anderen Molkereiprodukten,
–Fleisch (besonders Rindfleisch) und Wurstwaren sowie
–teilweise Brot

sehr angespannt. Von den Bezirken wird eingeschätzt, dass durch die mehrmaligen Kürzungen des Warenfonds seitens des Ministerrates, z. B. bei Fleisch und Butter, der Bedarf und die Versorgung der Bevölkerung nicht mehr in vollem Umfange gewährleistet werden können. Bei den verantwortlichen Mitarbeitern des Handels und der Landwirtschaft in den Bezirken besteht im Allgemeinen Klarheit darüber, dass die jetzige Lage auf die Nichterfüllung der Pläne in der Landwirtschaft und den damit verbundenen unkontinuierlichen Auftrieb durch die Erfassungsorgane zurückzuführen ist.

In einer Reihe von Bezirken wird das Eigenaufkommen durch die Landwirtschaft nicht erfüllt (Gera, Cottbus, Schwerin u. a.).In der Mehrzahl der Bezirke wurden zur ordnungsgemäßen Verteilung der Butter Kundenlisten eingeführt. Dadurch werden u. a. auch Angst- und Hamstereinkäufe in größerem Ausmaß vermieden.

Durch diese Einschränkung im Verkauf von Butter in den meisten Kreisen und Bezirken kommt es jedoch in den Orten (vor allem in größeren Städten), in denen noch keine Kundenlisten für Butter bestehen, zu erheblichen Abkäufen durch ortsfremde Personen. So werden z. B. in Gera von Personen aus anderen Bezirken bis zu 20 Stück Butter in verschiedenen Geschäften aufgekauft. (ähnlich in den Bezirken Potsdam und Magdeburg) In Karl-Marx-Stadt wird in diesem Zusammenhang in der Form argumentiert, dass ein Stück Butter jetzt im Durchschnitt 6,50 DM kosten würde, da man auf ein Stück 4,00 DM Fahrgeld nach anderen Städten aufschlagen müsse.

Nachteilig auf die Verteilung der Butter nach Kundenlisten wirken sich die doppelten Eintragungen der Haushalte aus. So übertreffen im demokratischen Berlin die Eintragungen um 172 000 die dort bestehenden Haushalte. In Leipzig sind 50 000 Haushalte mehr angemeldet als dort vorhanden sind. Dadurch kann die Planmenge Butter mit 250 g pro Kopf in der Woche nicht mehr zur Verfügung gestellt werden. In Berlin sind es im Durchschnitt pro Woche 210 g je Person, in Karl-Marx-Stadt und Dresden örtlich 100 g und in Oranienburg/Potsdam 125 g, die ausgeliefert werden können.

Die unterschiedliche Auslieferung der Höchstmengen Butter wird neben der Doppeleintragung in Kundenlisten auch auf die Aufschlüsselung durch die bezirklichen und örtlichen Organe nach Schwerpunkten zurückgeführt. In falscher Auslegung der gegebenen Anweisungen durch die Räte der Kreise sind im Bezirk Dresden sogar innerhalb geschlossener Ortschaften Schwerpunkte gebildet worden, wonach die einzelnen Verkaufsstellen unterschiedliche Buttermengen zum Verkauf erhalten. Die Entscheidung über die unterschiedliche Kürzung in den einzelnen Versorgungsbereichen führte in Dresden zu Differenzen zwischen den Staatsorganen im Bezirk und in den Kreisen. Zu den der Bevölkerung bekannten Auslieferungszeiten von Molkereiprodukten bilden sich häufig Käuferschlangen vor den Geschäften (Dresden, Karl-Marx-Stadt, Cottbus).

Durch die ungenügende Bedarfsabdeckung bei Butter und die teilweise schlechte Qualität der Importbutter ist der Bedarf bei Margarine, besonders Sahna und Vita, über das normale Maß hinaus angestiegen. Obwohl die Margarineindustrie zusätzliche Lieferungen an den Großhandel vornimmt, reichen diese Mengen nicht mehr aus, und in einigen Kreisen kam es bereits zeitweise zum Ausverkauf (Neubrandenburg, Suhl, Dresden u. a.). In verschiedenen Bezirken sind in der Margarineproduktion infolge Rohstoffmangels Stockungen aufgetreten. Eine weitere Ursache für das mangelnde Angebot an Margarinen ist die ungenügende Ausrüstung mit Kühlanlagen u. a. Wiederholt ist es in mehreren Bezirken in der letzten Woche zu Hamstereinkäufen von Margarine gekommen (Dresden, Karl-Marx-Stadt, Cottbus, Berlin).

Die Versorgung mit Milch ist nicht mehr in allen Kreisen gewährleistet. Vereinzelt wurden während der Pfingstfeiertage Vorgriffe auf das Kontingent der 3. Dekade Mai gewährt. Ende Mai konnte der Bedarf durch die notwendige Kürzung nicht mehr gedeckt werden. In Anklam/Neubrandenburg konnten z. B. in der vergangenen Woche die Kleinkinder nicht in der notwendigen Menge mit Milch versorgt werden. Aber auch aus anderen Bezirken wurde bekannt, dass die Milch bereits in den Vormittagsstunden, etwa bis gegen 10.00 Uhr, ausverkauft ist und berufstätige Frauen mit Kleinkindern z. B. häufig keine Milch mehr erhalten (Neubrandenburg, Schwerin, Karl-Marx-Stadt, Halle).Im Bezirk Halle wird die Milchknappheit mit dadurch verursacht, dass häufig Hausfrauen in verschiedenen Verkaufsstellen Milch aufkaufen (bis zu 6 l pro Tag), um Käse oder Quark selbst herzustellen.Meldungen, dass Bauern Milch zum Selbstbuttern einbehalten, mehren sich zzt. aus allen Bezirken. Diese Handlungsweise begründen sie mit der erfolgten Kürzung bei der Rücklieferung von Molkereiprodukten.In Neustrelitz wurde von Hausfrauen mit Kleinstkindern wiederholt die Einführung von Bestell-Listen für Milch gefordert, um die Versorgung der Kleinstkinder zu gewährleisten.Die Versorgung mit Quark und Käse ist in keinem Bezirk entsprechend dem Bedarf gewährleistet.

An den Verkaufsstellen sind daher während der Anlieferungszeiten Schlangenbildungen keine Seltenheit.Große Versorgungsschwierigkeiten bestehen gegenwärtig bei Fleisch, besonders bei Rindfleisch. Der Bedarf der Bevölkerung, besonders zum Wochenende, kann in keiner Weise gedeckt werden. In der gesamten DDR, einschließlich Berlin, kommt es häufig zu Schlangenbildungen vor den Fleischgeschäften, teilweise bereits ein bis zwei Stunden vor den Öffnungszeiten.

Das Wurstsortiment ist in den meisten Bezirken nicht ausreichend und musste beträchtlich reduziert werden. Infolge fehlenden Rindfleisches ist Dauer- und Hartwurst nur in geringen Mengen im Angebot im Gegensatz zu früheren Jahren, in denen die Produktion dieses Sortiments in Anbetracht der bevorstehenden wärmeren Jahreszeit erhöht wurde. Mehrfach konnten vorgeschriebene Rezepturen nicht eingehalten werden.In Einzelfällen äußerten Inhaber privater Fleischereien, ihre Geschäfte täglich nur wenige Stunden offen zu halten, da sie sowieso ausverkauft seien (z. B. Karl-Marx-Stadt, Cottbus). Durch den Staatsapparat wurde dieses Ansinnen verhindert.

In Berlin, Leipzig, Frankfurt/O., Schwerin, Cottbus, Erfurt, Suhl und einigen anderen Bezirken tritt seit ca. 14 Tagen eine Brotknappheit auf, sodass es auch deswegen vor den Bäckergeschäften in den Morgenstunden jeweils zu Schlangenbildungen kam. Während dieser Missstand in Berlin beseitigt wurde, hält er in einigen Bezirken noch an.

Von Berlin, Schwerin u. a. Bezirken wird als Begründung für diese Lage angeführt, dass die Privatbäcker zum Wochenende aus rein finanziellen Erwägungen das Backen von Kuchen und Torten der Herstellung von Brot vorziehen würden. Die Mehrzahl der Bezirke begründet diese Situation mit der ungünstigen Arbeitskräfteentwicklung in diesem Beruf.Bezeichnend für diese Entwicklung ist ein Schreiben des Obermeisters der Bäckerinnung Groß-Berlin, Klinner, das er am 4.5.1961 an die Bäcker der einzelnen Stadtbezirke sandte.

Ohne sich über die Möglichkeiten der Großbäckereien vorher zu informieren, weist Klinner in diesem Schreiben darauf hin, dass die Bäcker vor den Feiertagen »in Notfällen« von den Großbäckereien Berlins (VEB »Aktivist« und Konsumbäckerei) Brot anfordern können. Tatsache war jedoch, dass die Großbäckereien infolge eigener Erhöhung der Produktion vor den Feiertagen (Vorbacken des Brotes, um ein Absinken des Ausstoßes durch die Feiertage zu verhindern) und infolge Arbeitskräftemangels nicht zur Übernahme weiterer Kapazitäten in der Lage waren. Obwohl dieses Schreiben sofort nach Bekanntwerden vom Wirtschaftsrat und Magistrat rückgängig gemacht wurde, ist es jedoch ein charakteristischer Ausdruck für das Bestreben der Berliner Bäcker, aus finanziellen Erwägungen vor den Feiertagen mehr Konditoreiwaren herzustellen und hat offensichtlich auch mit zu der Lage in der Brotversorgung geführt.

...

Die Stimmung der Bevölkerung zu der gegenwärtigen Versorgungslage ist nach den hier vorliegenden Berichten im Allgemeinen als sehr angespannt zu betrachten. In allen Bevölkerungsschichten werden in großem Umfange negative und teilweise auch feindliche Diskussionen zu diesem Problem geführt. Besonders in den Käuferschlangen vor den Geschäften werden von Hausfrauen oft in unsachlicher und teilweise provokatorischer Form die derzeitigen Unzulänglichkeiten kritisiert und sofortige Maßnahmen zur Verbesserung der Versorgungssituation gefordert. Häufig werden Vergleiche zur Lebenslage in Westberlin und Westdeutschland gezogen, wobei die Bundesrepublik als vorbildlich in der Entwicklung des Lebensstandards und in der Versorgung der dortigen Bevölkerung bezeichnet wird.In unsachlicher Weise werden mehrfach Verkäuferinnen bei Nichtvorhandensein bestimmter Waren beschimpft, sodass diese vereinzelt, um solchen Szenen aus dem Wege zu gehen, nur den Ausweg in der Kündigung sahen (z. B. Sebnitz und Großenhain/Dresden).

Häufig anzutreffende Argumente sind folgende:

– Westdeutschland hat einen hohen Lebensstandard. Den Wettbewerb mit der Bundesrepublik gewinnen wir niemals.

– Von der ökonomischen Hauptaufgabe wird in Anbetracht der Versorgungssituation nicht mehr gesprochen.

– An der schlechten Versorgungslage ist die verfrühte Umgestaltung der Landwirtschaft schuld. Als die Einzelbauern noch bestanden, kannten wir solche Schwierigkeiten nicht.

– Für solch einen Sozialismus können wir uns bedanken.

– Die Organisation und Planung im Handelsapparat ist nicht in Ordnung. Die Warenstreuung klappt nicht. An einem Tag ist genügend Ware vorhanden, am nächsten fehlt vieles. Wir wollen ausreichend zu essen und Männer und Kinder nicht mit Margarineschnitten aus dem Haus schicken.

– Was nutzt der Flug in den Kosmos, wenn es hier keine Butter gibt.

...

https://www.ddr-im-blick.de/jahrgaenge/jahrgang-1961/report/versorgungslage-bei-grundnahrungsmitteln/

Anhalter
02.10.2024, 19:30
Nun eine gewisse Naivität werfe ich mir schon vor, 1989 war ich für Veränderungen in der DDR, doch was danach kam, da hätte ich Widerstand leisten müssen!

Der Kaufrausch hat viele Ossis blind werden lassen ...

Xarrion
02.10.2024, 19:31
Manchmal überrascht du mich.
Du fühlst dich als Arbeitgeber. Und ich sollte mich als Arbeitnehmer fühlen. Ich denke da richtig umgekehrt. Du nimmst meine Arbeit. Und ich gebe sie dir. Natürlich nicht gratis.

Arbeitsmoral ist ja keine Währung?

Naja, ich war fast mein gesamtes Berufsleben lang Unternehmer, und damit auch Arbeitgeber.

Ich habe meine Mitarbeiter immer fair behandelt. Die meisten haben es mir durch ihren Arbeitseinsatz und ihre jahrelange Treue gedankt.
Ich habe heute noch Kontakt zu ehemaligen Fahrern. Erst kürzlich war einer meiner Ex-Mitarbeiter samt seiner Frau privat bei mir zum Grillen.
Die machten hier in der Nähe Urlaub, und so bot sich das eben an.
Dazu kam noch ein ortsansässiger Landwirt, mit dem ich inzwischen befreundet bin, samt seiner Frau.
Es war ein prima Abend.

Ossi
02.10.2024, 19:31
Siehste, und genau an dieser Einstellung liegt es, daß Ossis wirtschaftlich kein Bein an die Erde kriegen.

Die DDR ist nun schon über 30 Jahre Geschichte, und trotzdem herrscht offenbar diese "Arbeitsmoral" noch vor.

Selbstverständlich werden Überstunden und Wochenendarbeit separat vergütet, aber der Mitarbeiter muß auch zu dieser Arbeit bereit sein.
Auch die Arbeitszeitgesetze gelten selbstverständlich. Das bedeutet aber im Speditionsgewerde auch mal, daß man am Wochenende nicht zu Hause ist, sondern den Sonntag auf einem spanischen Parkplatz verbringt, um am Montag abzuladen, und dann auf der Rückfahrt in Frankreich neu zu laden. Von dort aus geht es dann nach Italien, in Österreich wird neu geladen etc. Am nächsten Wochenende ist man dann zu Hause.

Ich denke hier sollten wir BEIDE differenzieren! Ich kenne mich wenig mit dem Speditionsgewerbe aus...
Ich selber war 12 Jahre mein eigener Chef und habe mich selber ausgebeutet, ohne Angestellte. Dies war mir einfach zu teuer, auch durch Auflagen in der IHK und HWK. Ich konnte selbst meinen Sohn nicht ausbilden ohne sinfreie Auflagen...

Aber Du hast ja selber Bezug zur Chemieindustrie dargelegt, ist wohl eher keine Spedition....

Ossi
02.10.2024, 19:31
Genial! Du weißt also, wie dick ich die Butter auf meiner Stulle mag.

Laß es Dir einfach schmecken!

Xarrion
02.10.2024, 19:34
Ich denke hier sollten wir BEIDE differenzieren! Ich kenne mich wenig mit dem Speditionsgewerbe aus...
Ich selber war 12 Jahre mein eigener Chef und habe mich selber ausgebeutet, ohne Angestellte. Dies war mir einfach zu teuer, auch durch Auflagen in der IHK und HWK. Ich konnte selbst meinen Sohn nicht ausbilden ohne sinfreie Auflagen...

Aber Du hast ja selber Bezug zur Chemieindustrie dargelegt, ist wohl eher keine Spedition....

Was glaubst du denn, wie Chemiekonzerne ihre Produkte ausliefern?

Natürlich per Spedition.

Xarrion
02.10.2024, 19:36
Ich denke hier sollten wir BEIDE differenzieren! Ich kenne mich wenig mit dem Speditionsgewerbe aus...
Ich selber war 12 Jahre mein eigener Chef und habe mich selber ausgebeutet, ohne Angestellte. Dies war mir einfach zu teuer, auch durch Auflagen in der IHK und HWK. Ich konnte selbst meinen Sohn nicht ausbilden ohne sinfreie Auflagen...

Aber Du hast ja selber Bezug zur Chemieindustrie dargelegt, ist wohl eher keine Spedition....

Naja, 12 Jahre als Einzelunternehmer ohne Mitarbeiter läßt sich ohnehin nicht mit einem Unternehmen mit etlichen Mitarbeitern vergleichen.

MABF
02.10.2024, 19:36
Was glaubst du denn, wie Chemiekonzerne ihre Produkte ausliefern?

Natürlich per Spedition.
Oder per Bahn ;)

Klopperhorst
02.10.2024, 19:36
Nun eine gewisse Naivität werfe ich mir schon vor, 1989 war ich für Veränderungen in der DDR, doch was danach kam, da hätte ich Widerstand leisten müssen!

Es begann ja mit dem "Neuen Forum".

In meiner Schule stand eines Morgens ein Spruch des Neuen Forum mit weißer Farbe auf dem Schulhof.

"DDR, was soll werden?"

Die Lehrer nahmen darauf Schriftproben von jedem Schüler, haha.
Wie bekloppt muss man sein, eine 3x10 Meter Losung mit weißer Farbe mit einer Handschrift zu entziffern?

Es ging am Anfang um Reformen, niemand sprach von Wiedervereinigung.
Wie du schon sagtest, wurden diese Forderungen m.E. erst später (wohl erst im neuen Jahr massiv) von externen Aufrührern unter die Demonstranten gebracht.

---

Minimalphilosoph
02.10.2024, 19:36
Du brauchst Die nicht zu schaemen. Wir Deutschen in Ost und West sind nach dem verlorenen Krieg unserer NationalSozialistischen Vorfahren gleichermassen Zwaengen der Sieger und Besatzer unterlegen. Die Sieger bestimmen stets wer die " Alleinschuldigen " und " Kriegsverbrecher " sind. Uns Westdeutschen ist von den US Besatzer das kapitalistische System mit der perfiden Taeuschungskulisse von " Demokratie und " Freiheit ", nach dem schaebigen Abbild der USA in Gestalt der transatantischen " Nutte " BRD aufgenoetigt und uebergestuelpt worden. Beim naechsten mal muessen wir Deutschen es eben besser machen als unsere Vorfahren und den Krieg gewinnen.
Ich gab meine schlimmste Schamgeschichte hier schon einmal zum besten.
Als Schabowski die unverzügliche Reisefreiheit verkündete, stand ich am nächsten morgen mit meinem Schulfreund bei der Visastelle Schlange. Offiziell brauchte man nämlich ein Ausreisevisum. In den ersten Stunden des Chaos wurde das nicht kontrolliert. Der Ansturm...
Jedensfalls kamen wir am 10.11. morgens um 5 in Westberlin an. Und reihten uns in eine Schlange an einer Berliner Sparkasse ein. Während dort hunderte Zonis in der Schlange standen kommt ein 7er BMW, die Beifahrertür öffnet sich und ein Schwarzhaariger kotz an den Wegesrand.

Das war so ungewollt symbolisch. Ich schäme mich für 100 DM so erniedrigt zu haben. :hd:

pixelschubser
02.10.2024, 19:37
Nö. Der Kollege @pixelschubser zeigt hier reichlich viel schlechtes Benehmen, aber seine Beiträge zeigen nicht in Richtung Zecke. Da vermutet man schon einen strammen Rechten. Aber natürlich, hier kann jeder alles behaupten, und die Erfahrung zeigt, dass Leute, die andere der Lüge bezichtigen oftmals selbst die härtesten Lügner sind. Also vielleicht hast du doch recht, wer weiß das schon mit letzter Sicherheit.

Da ist er ja!

Du dummes Stück Scheiße hast nicht den leisesten Hauch, was, wo und wie ich bin! Für Pisser wie dich bin ich ein Ultrarechter, für Nazis ne Zecke, und allgemein bin ich eh ein Arschloch, weil ich Unsinn und Scheiße so benenne.

Und: Spiel nicht immer über Bande, du kleiner Wichser! Wenn du ein Problem hast mit mir, dann klär das offen und nicht um die Ecke!

Ich bleibe dabei: Du bist ne hinterfotzige Drecksau und gehörst gesprerrt!

Xarrion
02.10.2024, 19:40
Oder per Bahn ;)

Naja, wenn das Zeug denn pünktlich ankommen soll, wohl eher per Spedition.

Zumal natürlich direkt in den Verarbeitungsbetrieb geliefert werden muß.
Gleisanschlüsse gibt es ja schon ewig nicht mehr.
Nur noch bei ganz großen Konzernen.

Candymaker
02.10.2024, 19:40
Ja und? Was hast du denn erwartet? Wer pleite ist, sollte sich unterordnen und nicht noch hoch erhobenen Hauptes Forderungen stellen. 40 Jahre Misswirtschaft müssen ja wohl nicht noch extra honoriert werden. Ossis können sich den Ekel westlicher Manager gar nicht vorstellen, als sie die Zustände dort vorfanden. Das Wort "Busch-Zulage" kam nicht von ungefähr und wurde vor allem auch an Beamte gezahlt.

Ekel hin oder her. Man hat, wie was man hat. Ein Grund mehr, warum die Ostdeutschen zunächst einmal hätten selbst Ordnung machen muessen, statt angeekelten westdeutschen Treuhändern und Unternehmern das Ruder in die Hand zu geben, die nur alles schnell plattgemacht haben, ohne etwas neues aufzubauen. (sowie heute die Grünen Schwachkoepfe gut gewartet AKWs plattmachen, ohne etwas mindestens ebenso gutes anzubieten).

Ossi
02.10.2024, 19:41
Naja, 12 Jahre als Einzelunternehmer ohne Mitarbeiter läßt sich ohnehin nicht mit einem Unternehmen mit etlichen Mitarbeitern vergleichen.

Dies wollte ich auch nicht, mir ging es nur darum, das auch ich weiß was "Leistungsdruck" bedeutet...

Xarrion
02.10.2024, 19:42
Dies wollte ich auch nicht, mir ging es nur darum, das auch ich weiß was "Leistungsdruck" bedeutet...

Ist schon in Ordnung, Kollege.

navy
02.10.2024, 19:42
Ja und? Was hast du denn erwartet? Wer pleite ist, sollte sich unterordnen und nicht noch hoch erhobenen Hauptes Forderungen stellen. 40 Jahre Misswirtschaft müssen ja wohl nicht noch extra honoriert werden. Ossis können sich den Ekel westlicher Manager gar nicht vorstellen, als sie die Zustände dort vorfanden. Das Wort "Busch-Zulage" kam nicht von ungefähr und wurde vor allem auch an Beamte gezahlt.

die Berater Mafia mit Roland Berger, Treuhand, wollte nur Beute machen.

Minimalphilosoph
02.10.2024, 19:42
Da ist er ja!

Du dummes Stück Scheiße hast nicht den leisesten Hauch, was, wo und wie ich bin! Für Pisser wie dich bin ich ein Ultrarechter, für Nazis ne Zecke, und allgemein bin ich eh ein Arschloch, weil ich Unsinn und Scheiße so benenne.

Und: Spiel nicht immer über Bande, du kleiner Wichser! Wenn du ein Problem hast mit mir, dann klär das offen und nicht um die Ecke!

Ich bleibe dabei: Die bist ne hinterfotzige Drecksau und gehörst gesprerrt!

Ich kannte den Nutzer nur vom Image und Ruf vor seinem erneuten Auftauchen hier.
Und ich begegnete ihm recht aufgeschlossen. Ging auch gut, die ersten Tage. Bis er sich geoutet hat.

Minimalphilosoph
02.10.2024, 19:44
Dies wollte ich auch nicht, mir ging es nur darum, das auch ich weiß was "Leistungsdruck" bedeutet...

Genau DAS solltest du nicht wissen. :D

pixelschubser
02.10.2024, 19:45
Ich gab meine schlimmste Schamgeschichte hier schon einmal zum besten.
Als Schabowski die unverzügliche Reisefreiheit verkündete, stand ich am nächsten morgen mit meinem Schulfreund bei der Visastelle Schlange. Offiziell brauchte man nämlich ein Ausreisevisum. In den ersten Stunden des Chaos wurde das nicht kontrolliert. Der Ansturm...
Jedensfalls kamen wir am 10.11. morgens um 5 in Westberlin an. Und reihten uns in eine Schlange an einer Berliner Sparkasse ein. Während dort hunderte Zonis in der Schlange standen kommt ein 7er BMW, die Beifahrertür öffnet sich und ein Schwarzhaariger kotz an den Wegesrand.

Das war so ungewollt symbolisch. Ich schäme mich für 100 DM so erniedrigt zu haben. :hd:

Ich hab die Hundert Mark nie abgeholt. Ich bin mit Ostkohle über die Bornholmer und hab mt den „Ost*******n“ bezahlt. Die fannden das in dem Laden lustig. Gekauft habe ich nen Ferrari(Matchbox) und ein Paar halterlose Strümpfe für meine damalige Freundin.

Nachtrag: Warum wird denn hier der Begriff „Ost*******n“ zensiert?

Klopperhorst
02.10.2024, 19:47
Neues Forum in Rostock.
Sie haben den Sprücheschmierer nicht gefunden.
Jahre später wurde aber der Grünen-Abgeordnete bei uns in der Schule mit Losungen verhöhnt.
"Feige, wir kriegen dich".

Feige war mein bester Kumpel, Mathe-Hochbegabter, später NPD-Jugend-Chef Meck Pomm.
Sein Vater war Grüner.

Die Neuen Forums-Schreiber müssen ihn gekannt haben.

https://www.bundesregierung.de/resource/image/1669370/16x9/1023/575/12424d9b6a3a4827d52c2b7411e8d57d/338D951B5383C2794AC0003FAE58C71B/2019-09-10-neues-forum.jpg

---

Memory
02.10.2024, 19:47
Nö. Der Kollege @pixelschubser zeigt hier reichlich viel schlechtes Benehmen, aber seine Beiträge zeigen nicht in Richtung Zecke. Da vermutet man schon einen strammen Rechten. Aber natürlich, hier kann jeder alles behaupten, und die Erfahrung zeigt, dass Leute, die andere der Lüge bezichtigen oftmals selbst die härtesten Lügner sind. Also vielleicht hast du doch recht, wer weiß das schon mit letzter Sicherheit.

Hey Kollege Nathan der braune..
Kümmerst du dich auch drum wer oder was du bist ??

Dieser informative Thread könnte dir helfen zu dir zu finden :D

https://politikforen-hpf.net/showthread.php?194361-Ist-ChopChop-Nathan-Swesda&highlight=Nathan

Ist ChopChop = Nathan = Swesda?

ABAS
02.10.2024, 19:48
Ich gab meine schlimmste Schamgeschichte hier schon einmal zum besten.
Als Schabowski die unverzügliche Reisefreiheit verkündete, stand ich am nächsten morgen mit meinem Schulfreund bei der Visastelle Schlange. Offiziell brauchte man nämlich ein Ausreisevisum. In den ersten Stunden des Chaos wurde das nicht kontrolliert. Der Ansturm...
Jedensfalls kamen wir am 10.11. morgens um 5 in Westberlin an. Und reihten uns in eine Schlange an einer Berliner Sparkasse ein. Während dort hunderte Zonis in der Schlange standen kommt ein 7er BMW, die Beifahrertür öffnet sich und ein Schwarzhaariger kotz an den Wegesrand.

Das war so ungewollt symbolisch. Ich schäme mich für 100 DM so erniedrigt zu haben. :hd:

Scham ist ein Gefuehl. Bei Kriegsverlierern und den Nachfahren von Kriegsverlierern muss der rationale Verstand ueberwiegen. Schamgefuehle gilt es zu unterdruecken. Direkt nach dem Krieg haben sich viele Deutsche fuer Nylonstruempfe, Alkohol, Genuss- und Lebensmittel bei den Besatzern prostituiert.

MABF
02.10.2024, 19:49
Naja, wenn das Zeug denn pünktlich ankommen soll, wohl eher per Spedition.

Zumal natürlich direkt in den Verarbeitungsbetrieb geliefert werden muß.
Gleisanschlüsse gibt es ja schon ewig nicht mehr.
Nur noch bei ganz großen Konzernen.
Ja, ich meinte z.B. Wacker, BASF oder auch K+S. Da wird allerdings auch viel zwischen den einzelnen Werken hin und her gefahren. Da paßt das mit der Bahn schon ganz gut.

Speditionen sind natürlich alleine schon wegen der deutlich geringeren Kapazität pro Fahrt (außer in Australien :) ) deutlich die Mehrheit.
Ich hatte mal die zweifelhafte Ehre, die Ein- und Ausfuhrscheine auszustellen :kotz:

pixelschubser
02.10.2024, 19:50
Ich kannte den Nutzer nur vom Image und Ruf vor seinem erneuten Auftauchen hier.
Und ich begegnete ihm recht aufgeschlossen. Ging auch gut, die ersten Tage. Bis er sich geoutet hat.

Dieses Ding sollte man ganz genau betrachten. Clever, gewieft, durchtrieben und hinterfotzig.

Minimalphilosoph
02.10.2024, 19:50
Ekel hin oder her. Man hat, wie was man hat. Ein Grund mehr, warum die Ostdeutschen zunächst einmal hätten selbst Ordnung machen muessen, statt angeekelten westdeutschen Treuhändern und Unternehmern das Ruder in die Hand zu geben, die nur alles schnell plattgemacht haben, ohne etwas neues aufzubauen. (sowie heute die Grünen Schwachkoepfe gut gewartet AKWs plattmachen, ohne etwas mindestens ebenso gutes anzubieten).

1990 wollten die angewiderten Westmanager natürlich der DDR-Wirtschaft helfen. So wie heute der Westen die "Demokratie" lehren hilft.
Man möchte sich ja fast dafür bedanken, das Wessis trotz ihres Ekels helfen konnten. Und dank Buschzulage hat der Osten dann auch noch die "Manager" bekommen, die im Westen nichts "managen" durften.

Xarrion
02.10.2024, 19:51
Ich hab die Hundert Mark nie abgeholt. Ich bin mit Ostkohle über die Bornholmer und hab mt den „*******n“ bezahlt. Die fannden das in dem Laden lustig. Gekauft habe ich nen Ferrari(Matchbox) und ein Paar halterlose Strümpfe für meine damalige Freundin.

Eri hat das Begrüßungsgeld nach seiner eigenen Aussage sogar dreimal abkassiert.
Und er ist auch noch stolz darauf, wie raffiniert er beschissen hat.

Betrüger eben.

Kikumon
02.10.2024, 19:52
Sowie die Grenze geöffnet war, nahmen zwei Freunde aus Dessau ihre Rücksäcke und fuhren in den Westen. Nach einigen Jahren übervorteilte der Eine seinen "Freund", so dass dieser letztendlich von der Brücke sprang und starb. Noch nicht mal eine Todesanzeige setzte dieser "Freund" in die Zeitung. Mir fiel es auf, und ich übernahm das. Ich schickte seiner Tante, bei der er bis zur Maueröffnung gelebt hatte, eine Kopie des Todesanzeige, weil wir ihn sehr gern gehabt hatten. Seit der Zeit sind wir mit seiner Tante befreundet und schreiben uns regelmäßig.

Minimalphilosoph
02.10.2024, 19:54
Scham ist ein Gefuehl. Bei Kriegsverlierern und den Nachfahren von Kriegsverlierern muss der rationale Verstand ueberwiegen. Schamgefuehle gilt es zu unterdruecken. Direkt nach dem Krieg haben sich viele Deutsche fuer Nylonstruempfe, Alkohol, Genuss- und Lebensmittel bei den Besatzern prostituiert.

Ich habe es mir alles wiedergeholt. Nicht die verschissenen 100 DM. Sondern meine Ehre und meinen Stolz. Stückchenweise.

pixelschubser
02.10.2024, 19:56
Eri hat das Begrüßungsgeld nach seiner eigenen Aussage sogar dreimal abkassiert.
Und er ist auch noch stolz darauf, wie raffiniert er beschissen hat.

Betrüger eben.

Ich erinnere mich noch an den Duft im Westen. Knapp über die Grenze Waschmittel, kurz dahinter Scheiße, Pisse und Müll. Ich kannte nur Zweitaktabgase.

Xarrion
02.10.2024, 19:59
Ich erinnere mich noch an den Duft im Westen. Knapp über die Grenze Waschmittel, kurz dahinter Scheiße, Pisse und Müll. Ich kannte nur Zweitaktabgase.

Naja, Westberlin eben.

Rückblickend kann man nur sagen, es ist damals alles schiefgelaufen, was nur schieflaufen konnte.
Kohl und Treuhand sei "Dank". :kotz:

Minimalphilosoph
02.10.2024, 20:00
Sowie die Grenze geöffnet war, nahmen zwei Freunde aus Dessau ihre Rücksäcke und fuhren in den Westen. Nach einigen Jahren übervorteilte der Eine seinen "Freund", so dass dieser letztendlich von der Brücke sprang und starb. Noch nicht mal eine Todesanzeige setzte dieser "Freund" in die Zeitung. Mir fiel es auf, und ich übernahm das. Ich schickte seiner Tante, bei der er bis zur Maueröffnung gelebt hatte, eine Kopie des Todesanzeige, weil wir ihn sehr gern gehabt hatten. Seit der Zeit sind wir mit seiner Tante befreundet und schreiben uns regelmäßig.

Es gibt sehr viele Schicksale aus dieser Zeit, die von der Politik dieser Zeit bestimmt wurden. Die Wendezeit war eine ähnlich strapazierende Zeit wie die "CoronaKrise". Politisch motivierte Streitereien haben Familien und Freundschaften zerbrochen.
Einen Unterschied gibt es: In dieser Zeit fragte man sich oft, wer einen "angeschissen" haben könnte. In der Coronazeit fragte man sich eher wo man jemanden "anscheissen" könne.

pixelschubser
02.10.2024, 20:00
Du meinst bestimmt Margarine und keine Butter. In der ehemalige DDR (SBZ) soll ja angeblich in den 1960er Jahren Buttermangel geherrscht haben. Badekleidung war angeblich auch Mangelware. Die meisten DDR Buerger haben sich ihre erste Badehose bzw. ihren ersten Bikini direkt nach der Wende von den 100 DM Begruessungsgeld im Westen gekauft.

Mäuschen: Mir hat es nie an Butter gemangelt. Meine Großeltern waren Landwirte und hielten Vieh. Selbst ich kann Butter stampfen.

Nathan
02.10.2024, 20:02
...- "Seid ich die BRD kenne, liebe ich die DDR"!
Das geht ja vielen deiner Kollegen so. Die DDR, das heißgeliebte Paradies. Ich meine das nicht ironisch. Hier im Westen gibt es nichts ohne Einsatz, es sei denn man ist Migrant, ob Ostdeutscher oder Nigerianer, das ist ja beinahe egal. Die Ossis kriegen hier volle Rente, ohne jemals etwas eingezahlt zu haben, aber pöbeln rum, wie gemein doch die BRD ist. Naja, Pack eben, die Nigerianer kriegen Asylgeld. Nicht ganz so viel wie die Ossis, aber sie sind ja auch so gar nicht mit uns verwandt. Die ossis irgendwie leider schon. Bucklerte Verwanzschaft ausm Osten, Herr Jesus, musste das wirklich sein?

ich frage mich aber, warum es immer noch keine ernsthafte Bewegung gibt "Wir holen uns unsere DDR zurück"? Warum nicht. Ich darf erinnern:


Seid ich die BRD kenne, liebe ich die DDR
Also? Was liegt dann näher, als sich die DDR wieder aufzubauen? Ostgebiete von der BRD abtrennen, los! Ich gebe zu, das wird reichlich kompliziert, aber auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt. Wo bitte ist denn die Mauerpartei mit ihrem Slogan "WO BITTE GEHTS DENN HIER ZUR DDR"? I spend gern a Sackl Zement.

Ruprecht
02.10.2024, 20:02
Da die Sowjetunion ein Vielvölkerstaat mit sehr gewachsenen Traditionen war, ließ sich das wohl nicht verhindern. In der DDR wurden die Kirchen ja schließlich auch nicht gesprengt.

Ein paar schon.
Die welche die sozialistische Moderne architektonisch behinderten und diejenigen welche ein freies Schussfeld blockierten.

Candymaker
02.10.2024, 20:03
Die Grundfrage war, ob die DDR-Industrie sich selbständig berappelt hätte nach der Privatisierung und einer billigen Währung.
Und da sage ich JA.
Sie hätte weiter produzieren können, denn Abnehmer waren vorhanden, in Osteuropa und Asien.

Erst durch die D-Mark wurde das unmöglich, weil die Löhne plötzlich 10 Mal so teuer waren, diese Kosten konnten aufgrund der
minderen Produktivität und Qualität der durchaus nicht im westlichen Stil konkurrenzfähigen Industrie nicht mehr gedeckt werden.

---

Auch wenn die DDR-Betriebe in ihrer Erscheinung nicht besonders ansehnlich waren und bei Wessiunternehmern mit Vorzeigebetrieben, die nichts anderes kannten ggf. Würgereize auslösten, so muss man doch sagen, dass die DDR viele solide, die sehr langlebige Gebrauchs-Produkte herstellte, die aber vielleicht nicht immer im kapitalistischen Trend lagen, zb. Unkaputtbare Trinkglaeser und Geschirr. Das ist ein Verlustgeschaeft, weil niemand im Westen Gläser herstellen wollte, die nie kaputtgehen. Ich selbst habe noch Ende der 2000er Jahre DDR Nagelneues Laborglas zu Spottpreisen eingekauft, welches offenbar 20 Jahre lang eingelagert wurde. Es war genauso gut, hitzestabil und passgenau wie westdeutsches Borosilkatglas von Schott. Ich hatte mich sogar gewundert, dass es von so guter Qualität war. Es gab jede Menge guter Produkte und Potential, warscheinlich viel mehr, als im übrigen Ostblock. Daraus hatte man unter den richtigen Bedingungen viel machen koennen!

Klopperhorst
02.10.2024, 20:05
... Auch ich schäme mich heute für meine Naivität im Jahr 1989!

Falscher Ansatz. Alles ist ein Lernprozess.

---

Kikumon
02.10.2024, 20:05
Auch wenn die DDR-Betriebe in ihrer Erscheinung nicht besonders ansehnlich waren und bei Wessiunternehmern mit Vorzeigebetrieben, die nichts anderes kannten ggf. Würgereize auslösten, so muss man doch sagen, dass die DDR viele solide, die sehr langlebige Gebrauchs-Produkte herstellte, die aber vielleicht nicht immer im kapitalistischen Trend lagen, zb. Unkaputtbare Trinkglaeser und Geschirr. Das ist ein Verlustgeschaeft, weil niemand im Westen Gläser herstellen wollte, die nie kaputtgehen. Ich selbst habe noch Ende der 2000er Jahre DDR Nagelneues Laborglas zu Spottpreisen eingekauft, welches offenbar 20 Jahre lang eingelagert wurde. Es war genauso gut, hitzestabil und passgenau wie westdeutsches Borosilkatglas. Ich hatte mich sogar gewundert, dass es von so guter Qualität war. Es gab jede Menge guter Produkte und Potential, warscheinlich viel, als im übrigen Ostblock.

Das glaube ich gern. Schließlich wurden die Produkte von Deutschen hergestellt.

Klopperhorst
02.10.2024, 20:06
Auch wenn die DDR-Betriebe in ihrer Erscheinung nicht besonders ansehnlich waren und bei Wessiunternehmern mit Vorzeigebetrieben, die nichts anderes kannten ggf. Würgereize auslösten, so muss man doch sagen, dass die DDR viele solide, die sehr langlebige Gebrauchs-Produkte herstellte, die aber vielleicht nicht immer im kapitalistischen Trend lagen, zb. Unkaputtbare Trinkglaeser und Geschirr. Das ist ein Verlustgeschaeft, weil niemand im Westen Gläser herstellen wollte, die nie kaputtgehen. Ich selbst habe noch Ende der 2000er Jahre DDR Nagelneues Laborglas zu Spottpreisen eingekauft, welches offenbar 20 Jahre lang eingelagert wurde. Es war genauso gut, hitzestabil und passgenau wie westdeutsches Borosilkatglas von Schott. Ich hatte mich sogar gewundert, dass es von so guter Qualität war. Es gab jede Menge guter Produkte und Potential, warscheinlich viel, als im übrigen Ostblock.

Superfest-Glas soll wohl wieder produziert werden.


https://www.youtube.com/watch?v=l85WrryR59M

---

Anhalter
02.10.2024, 20:07
Ein paar schon.
Die welche die sozialistische Moderne architektonisch behinderten und diejenigen welche ein freies Schussfeld blockierten.

Dazu gibt es diese interessante Seite ...

https://kirchensprengung.de/kirchensprengung-home

MABF
02.10.2024, 20:07
Falscher Ansatz. Alles ist ein Lernprozess.

---
Richtig, und der wiederum abhängig von vorhandenen und verfügbaren(!) Informationen.

Zur Zeit des Mauerfalls gab es reichlich Informationslücken auf beiden Seiten.

Ruprecht
02.10.2024, 20:08
Wo der Omaficker in Sachsen war, hätte auch ein Besuch des Völkerschlachtdenkmals zum Pflichtprogramm gehören müssen.

Der fickt die nicht, der lässt sich flicken, von Negern mit langem Ofenrohr.

Grenzer
02.10.2024, 20:09
Das geht ja vielen deiner Kollegen so. Die DDR, das heißgeliebte Paradies. Ich meine das nicht ironisch. Hier im Westen gibt es nichts ohne Einsatz, es sei denn man ist Migrant, ob Ostdeutscher oder Nigerianer, das ist ja beinahe egal. Die Ossis kriegen hier volle Rente, ohne jemals etwas eingezahlt zu haben, aber pöbeln rum, wie gemein doch die BRD ist. Naja, Pack eben, die Nigerianer kriegen Asylgeld. Nicht ganz so viel wie die Ossis, aber sie sind ja auch so gar nicht mit uns verwandt. Die ossis irgendwie leider schon. Bucklerte Verwanzschaft ausm Osten, Herr Jesus, musste das wirklich sein?

ich frage mich aber, warum es immer noch keine ernsthafte Bewegung gibt "Wir holen uns unsere DDR zurück"? Warum nicht. Ich darf erinnern:


Also? Was liegt dann näher, als sich die DDR wieder aufzubauen? Ostgebiete von der BRD abtrennen, los! Ich gebe zu, das wird reichlich kompliziert, aber auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt. Wo bitte ist denn die Mauerpartei mit ihrem Slogan "WO BITTE GEHTS DENN HIER ZUR DDR"? I spend gern a Sackl Zement.

Wie ich sehe ,- freuen sich hier alle User ungehemmt über den morgigen "Tag der deutschen Einheit " ,- und alle sind so ungehemmt froh ,- das wir endlich ein einiges Volk sind ,-
so bleibt mir nur ,- Euch allen einen schönen Feiertag zu wünschen ....

:D

pixelschubser
02.10.2024, 20:10
Naja, Westberlin eben.

Rückblickend kann man nur sagen, es ist damals alles schiefgelaufen, was nur schieflaufen konnte.
Kohl und Treuhand sei "Dank". :kotz:

Es waren ja nicht nur Kohl und die Treuhand. Gorbatschow war auch son grandioser Versager.

Klopperhorst
02.10.2024, 20:10
Richtig, und der wiederum abhängig von vorhandenen und verfügbaren(!) Informationen.

Zur Zeit des Mauerfalls gab es reichlich Informationslücken auf beiden Seiten.

Selbst diejenigen, die die richtigen Informationen hatten, z.B. daß D-Mark Massenarbeitslosigkeit erzeugt, hätten sich nicht mehr durchsetzen können.
Die hirnlose Hammelherde und einheits-besoffene Politiker waren für nüchterne Entscheidungen nicht mehr fähig.

---

Xarrion
02.10.2024, 20:11
Falscher Ansatz. Alles ist ein Lernprozess.

---

Eben.

Man kann es den Ossis nicht verübeln, daß es für sie ein enormer Anpassungsprozeß gewesen ist, der seine Zeit braucht.
Immerhin wurde ihnen nach 40 Jahren Sozialismus von heute auf morgen ein vollkommen anderes Gesellschaftssystem übergestülpt.

Allerdings sollte langsam auch mal Schluß sein mit der ewigen Heulerei.

MABF
02.10.2024, 20:11
Selbst diejenigen, die die richtigen Informationen hatten, z.B. daß D-Mark Massenarbeitslosigkeit erzeugt, hätten sich nicht mehr durchsetzen können.
Die hirnlose Hammelherde und einheits-besoffene Politiker waren für nüchterne Entscheidungen nicht mehr fähig.

---
Das ist schon immer das Hauptproblem gewesen: die dumme Masse. Sieht man bei jeder Wahl.

Minimalphilosoph
02.10.2024, 20:12
Wie ich sehe ,- freuen sich hier alle User ungehemmt über den morgigen "Tag der deutschen Einheit " ,- und alle sind so ungehemmt froh ,- das wir endlich ein einiges Volk sind ,-
so bleibt mir nur ,- Euch allen einen schönen Feiertag zu wünschen ....

:D

Andere Nationen zelebrieren und feiern auch ihren Nationalfeiertag. In Norwegen beeindruckte mich das. Bis auf den kleinesten Bauernhof wird dort geflaggt und der Tag begangen. In der BRD wird morgen bis auf eine Gedenkrede an Auschwitz nichts stattfinden.

navy
02.10.2024, 20:13
Selbst diejenigen, die die richtigen Informationen hatten, z.B. daß D-Mark Massenarbeitslosigkeit erzeugt, hätten sich nicht mehr durchsetzen können.
Die hirnlose Hammelherde und einheits-besoffene Politiker waren für nüchterne Entscheidungen nicht mehr fähig.

---

es gab damals warnende Stimmen, wollten einen Umtausch Kurs von 1:2 also die halbe DM damals

MABF
02.10.2024, 20:13
Eben.

Man kann es den Ossis nicht verübeln, daß es für sie ein enormer Anpassungsprozeß gewesen ist, der seine Zeit braucht.
Immerhin wurde ihnen nach 40 Jahren Sozialismus von heute auf morgen ein vollkommen anderes Gesellschaftssystem übergestülpt.

Allerdings sollte langsam auch mal Schluß sein mit der ewigen Heulerei.
Über das sie zudem noch massiv belogen wurden. Und zwar von beiden Seiten.
Das westdeutsche Buntfernsehen war ja teilweise auf die "Schwarzseher" in der DDR ausgelegt. Alles so schön bunt hier.

ABAS
02.10.2024, 20:13
Ich habe es mir alles wiedergeholt. Nicht die verschissenen 100 DM. Sondern meine Ehre und meinen Stolz. Stückchenweise.

Man darf sich fuer nichts zu schade sein. Ich vertilge schon seit Jahrzehnten vom Klassenfeind aus den USA nach Deutschland exportierte Erdnussbutter und habe in meinem Landrover zwei John Deere Strongbox Land- bzw. Baumaschinenbatterien installiert. Soll ich mich dafuer schaemen! Natuerlich nicht!

pixelschubser
02.10.2024, 20:15
Das geht ja vielen deiner Kollegen so. Die DDR, das heißgeliebte Paradies. Ich meine das nicht ironisch. Hier im Westen gibt es nichts ohne Einsatz, es sei denn man ist Migrant, ob Ostdeutscher oder Nigerianer, das ist ja beinahe egal. Die Ossis kriegen hier volle Rente, ohne jemals etwas eingezahlt zu haben, aber pöbeln rum, wie gemein doch die BRD ist. Naja, Pack eben, die Nigerianer kriegen Asylgeld. Nicht ganz so viel wie die Ossis, aber sie sind ja auch so gar nicht mit uns verwandt. Die ossis irgendwie leider schon. Bucklerte Verwanzschaft ausm Osten, Herr Jesus, musste das wirklich sein?

ich frage mich aber, warum es immer noch keine ernsthafte Bewegung gibt "Wir holen uns unsere DDR zurück"? Warum nicht. Ich darf erinnern:


Also? Was liegt dann näher, als sich die DDR wieder aufzubauen? Ostgebiete von der BRD abtrennen, los! Ich gebe zu, das wird reichlich kompliziert, aber auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt. Wo bitte ist denn die Mauerpartei mit ihrem Slogan "WO BITTE GEHTS DENN HIER ZUR DDR"? I spend gern a Sackl Zement.

Rot und fett: Echt?! Der Zonendödel hat nie in die Rente eingezahlt? Kühne These“! Ich hab sogar in die FZR eingezahlt! Kennste nicht, wa?!

Ruprecht
02.10.2024, 20:15
Ich hab grenznah gewohnt, 80 Kilometer bis zu den Bayuwaren, als die Mauer fiel hab ich mich nicht um die paar Märker Begrüßungsgeld gekümmert sondern gleich um Arbeit in einer Zimmerei.

Minimalphilosoph
02.10.2024, 20:16
Man darf sich fuer nichts zu schade sein. Ich vertilge schon seit Jahrzehnten vom Klassenfeind aus den USA nach Deutschland exportierte Erdnussbutter und habe in meinem Landrover zwei John Deere Strongbox Land- bzw. Baumaschinenbatterien installiert. Soll ich mich dafuer schaemen! Natuerlich nicht!

Erdnussbutter? Du Perversling. Ich mag russisches Konfekt. Und Bortsch. :D

Xarrion
02.10.2024, 20:16
Es waren ja nicht nur Kohl und die Treuhand. Gorbatschow war auch son grandioser Versager.

Stimmt.

Man hätte mit der BRD und der DDR gemeinsam sehr viel erreichen können.
Einerseits die Märkte im Westen, anderseits die Öfnnung der Märkte nach Osten.

Aber nein, Kohl wollte alles mit Gewalt erzwingen, nur um selbst zum Kanzler der Einheit zu werden.
Dabei hatte er selbst an dieser Entwicklung den geringsten Anteil.

Minimalphilosoph
02.10.2024, 20:17
Ich hab grenznah gewohnt, 80 Kilometer bis zu den Bayuwaren, als die Mauer fiel hab ich mich nicht um die paar Märker Begrüßungsgeld gekümmert sondern gleich um Arbeit in einer Zimmerei.

Du bist eben ein fleissiger Ossi. Trotzdem kaufst du heute bei Temu. :D

Candymaker
02.10.2024, 20:17
Superfest-Glas soll wohl wieder produziert werden.


https://www.youtube.com/watch?v=l85WrryR59M

---

Die Haushaltsgeräte, zb. Mixer, die die DDR produzierte laufen heute immer zt. Immer noch. Meine Mutter verwendet heute immer noch ein DDR-Kuechenmixer, den sie sich in den 80ern in der DDR gekauft hatte. Das Gerät liegt perfekt in der Hand, funktioniert absolut einwandfrei, so sehr, dass sie immer noch lieber das alte benutzt und das von Siemens unbenutzt in der Schublade verstaubt. Ich hab in meiner Küche ein Brotmesser aus der CSSR, welches kein anderes Messer ersetzen konnte, weil es einfach perfekt ist und man damit fast alles machen kann, vom Tomaten in Scheiben schneiden, Brot schneiden und es würde noch nie geschärft und ist unverwüstlich aus duennem und Federstahl. Wenn gerade kein Schraubenzieher zur Hand ist, werden damit allerlei Schrauben in Haushaltsgeräten auf und zugeschaubt. Irgendein tschechoslowakisches Genie hat dieses duenne Messer konstruiert. Das sind alles Dinge, die Generationen funktionieren.

ABAS
02.10.2024, 20:18
Über das sie zudem noch massiv belogen wurden. Und zwar von beiden Seiten.
Das westdeutsche Buntfernsehen war ja teilweise auf die "Schwarzseher" in der DDR ausgelegt. Alles so schön bunt hier.

Gerade lief auf KIKA (LOGO) der Nachrichtenkanal im Desinformationsformat fuer Kinder. Ich bin schockiert und angewidert wie dreist die unbefangenen kleinen Racker wg. des Krieges in Nahost manipuliert und zu westlichen Systemlingen, transatlantischen Jubelamis und Judenknechten fehlkonditioniert werden.

SprecherZwo
02.10.2024, 20:18
Stimmt.

Man hätte mit der BRD und der DDR gemeinsam sehr viel erreichen können.
Einerseits die Märkte im Westen, anderseits die Öfnnung der Märkte nach Osten.

Aber nein, Kohl wollte alles mit Gewalt erzwingen, nur um selbst zum Kanzler der Einheit zu werden.
Dabei hatte er selbst an dieser Entwicklung den geringsten Anteil.
Warum nicht gleich die Kleinstaaterei wie vor der Reichseinigung 1871 wiedereinführen? :auro:

Klopperhorst
02.10.2024, 20:19
es gab damals warnende Stimmen, wollten einen Umtausch Kurs von 1:2 also die halbe DM damals

1:10 wäre okay gewesen.
Aber dann hätte man dort 100 DM Gehalt bezogen.

Das wäre unvertretbar gewesen und hätte zu Aufständen geführt.

Prof. Hankel hätte eingesetzt werden müssen, um eine Dual-Währung zu installieren.

Die neue Ost-Währung hätte schrittweise aufwerten können, bis sie ein natürliches Verhältnis zur D-Mark erreicht hätte.

Den gleichen Unsinn haben sie mit der Euro-Einführung in Südeuropa wiederholt.

---

pixelschubser
02.10.2024, 20:19
Ich hab grenznah gewohnt, 80 Kilometer bis zu den Bayuwaren, als die Mauer fiel hab ich mich nicht um die paar Märker Begrüßungsgeld gekümmert sondern gleich um Arbeit in einer Zimmerei.

Jepp. Breitenberger in Flöhrsbachtal war mein erster AG. Danach Engel Bau in Bad Orb.

Kreuzbube
02.10.2024, 20:20
Es begann ja mit dem "Neuen Forum".

In meiner Schule stand eines Morgens ein Spruch des Neuen Forum mit weißer Farbe auf dem Schulhof.

"DDR, was soll werden?"

Die Lehrer nahmen darauf Schriftproben von jedem Schüler, haha.
Wie bekloppt muss man sein, eine 3x10 Meter Losung mit weißer Farbe mit einer Handschrift zu entziffern?

Es ging am Anfang um Reformen, niemand sprach von Wiedervereinigung.
Wie du schon sagtest, wurden diese Forderungen m.E. erst später (wohl erst im neuen Jahr massiv) von externen Aufrührern unter die Demonstranten gebracht.

---

War im Dezember 89 mit einem Kollegen in Leipzig zur Demo. Spontan nach Feierabend mit dem Zug. Als Bahner hatten wir eh Freifahrt. In den Abteilen bereits Leute, die sich unterhielten und an ihren Transparenten und Bannern werkelten. Sehr kreativ. Angekommen in der Leipziger Bahnhofshalle eine Geräuschkulisse wie beim Fußball, die allerdings draußen noch getoppt wurde. Zehntausende Menschen auf den Straßen und Überführungen. Sprech-Chöre, Gesänge, Lachen, Feiern, Winken, Klatschen. Kein Auto mehr zu sehen; nur die Straßenbahnen fuhren noch. Von der Grundstimmung noch relative Einigkeit. Die Spaltung Reformen vs. Wiedervereinigung begann erst später. Man genoss einfach die gewonnene Freiheit Es gab kein Zweifel: Hier passiert was Großes...hier wird Geschichte geschrieben!

Klopperhorst
02.10.2024, 20:21
Die Haushaltsgeräte, zb. Mixer, die die DDR produzierte laufen heute immer zt. Immer noch. Meine Mutter verwendet heute immer noch ein DDR-Kuechenmixer, den sie sich in den 80ern in der DDR gekauft hatte. Das Gerät liegt perfekt in der Hand, funktioniert absolut einwandfrei, so sehr, dass sie immer noch lieber das alte benutzt und das von Siemens unbenutzt in der Schublade verstaubt. Ich hab in meiner Küche ein Brotmesser aus der CSSR, welches kein anderes Messer ersetzen konnte, weil es einfach perfekt ist und man damit fast alles machen kann, vom Tomaten in Scheiben schneiden, Brot schneiden und es würde noch nie geschärft und ist unverwüstlich aus duennem und Federstahl. Wenn gerade kein Schraubenzieher zur Hand ist, werden damit allerlei Schrauben in Haushaltsgeräten auf und zugeschaubt. Irgendein tschechoslowakisches Genie hat dieses duenne Messer konstruiert. Das sind alles Dinge, die Generationen funktionieren.

Ist auch klar.
In der Mangelwirtschaft musste man Qualität und Unzerbrechlichkeit produzieren, weil Rohstoffe usw. teuer waren.

---

pixelschubser
02.10.2024, 20:22
Stimmt.

Man hätte mit der BRD und der DDR gemeinsam sehr viel erreichen können.
Einerseits die Märkte im Westen, anderseits die Öfnnung der Märkte nach Osten.

Aber nein, Kohl wollte alles mit Gewalt erzwingen, nur um selbst zum Kanzler der Einheit zu werden.
Dabei hatte er selbst an dieser Entwicklung den geringsten Anteil.

Die fette, dämliche Birne hat uns die Merkel ins Nest gesetzt! DAS!!!!

Chronos
02.10.2024, 20:22
Rot und fett: Echt?! Der Zonendödel hat nie in die Rente eingezahlt? Kühne These“! Ich hab sogar in die FZR eingezahlt! Kennste nicht, wa?!

Wir im Westen haben ja auch nie in eine Kasse (im Sinne eines Sparbuches) eingezahlt.

Das westliche Rentensystem ist im Grunde genommen nichts weiter als eine Art von Durchlauferhitzer.

Die monatlich eingehenden Beitragszahlungen der Arbeitnehmer gehen - vereinfacht dargestellt - sofort wieder in die Auszahlung der Renten.

Dieses System hängt bereits schon so schief (man hat jahrzehntelang die dringend notwendig gewordend Reform vertrödelt), dass der Bund kräftig zuschießen muss, denn sonst wäre dieses Umlagesystem schon längst bankrott.

Hay
02.10.2024, 20:22
Auch wenn die DDR-Betriebe in ihrer Erscheinung nicht besonders ansehnlich waren und bei Wessiunternehmern mit Vorzeigebetrieben, die nichts anderes kannten ggf. Würgereize auslösten, so muss man doch sagen, dass die DDR viele solide, die sehr langlebige Gebrauchs-Produkte herstellte, die aber vielleicht nicht immer im kapitalistischen Trend lagen, zb. Unkaputtbare Trinkglaeser und Geschirr. Das ist ein Verlustgeschaeft, weil niemand im Westen Gläser herstellen wollte, die nie kaputtgehen. Ich selbst habe noch Ende der 2000er Jahre DDR Nagelneues Laborglas zu Spottpreisen eingekauft, welches offenbar 20 Jahre lang eingelagert wurde. Es war genauso gut, hitzestabil und passgenau wie westdeutsches Borosilkatglas von Schott. Ich hatte mich sogar gewundert, dass es von so guter Qualität war. Es gab jede Menge guter Produkte und Potential, warscheinlich viel mehr, als im übrigen Ostblock. Daraus hatte man unter den richtigen Bedingungen viel machen koennen!

Einspruch: In der BRD wurden auch noch sehr lange unkaputtbare Dinge hergestellt, nicht nur Gläser, sondern auch noch technische Produkte, die Generationen halten. Immer noch!

Hay
02.10.2024, 20:24
1:10 wäre okay gewesen.
Aber dann hätte man dort 100 DM Gehalt bezogen.

Das wäre unvertretbar gewesen und hätte zu Aufständen geführt.

Prof. Hankel hätte eingesetzt werden müssen, um eine Dual-Währung zu installieren.

Die neue Ost-Währung hätte schrittweise aufwerten können, bis sie ein natürliches Verhältnis zur D-Mark erreicht hätte.

Den gleichen Unsinn haben sie mit der Euro-Einführung in Südeuropa wiederholt.

---

Die Leut hatten nur keine Geduld dafür. Das wollten sie nicht.

Anhalter
02.10.2024, 20:25
Stimmt.

Man hätte mit der BRD und der DDR gemeinsam sehr viel erreichen können.
Einerseits die Märkte im Westen, anderseits die Öfnnung der Märkte nach Osten.

Aber nein, Kohl wollte alles mit Gewalt erzwingen, nur um selbst zum Kanzler der Einheit zu werden.
Dabei hatte er selbst an dieser Entwicklung den geringsten Anteil.

Ja jetzt haben wir die von Helmut Kohl versprochen blühenden Landschaften mit vielen Windkrafträdern ! :auro:

Minimalphilosoph
02.10.2024, 20:25
AKA Elektrik produzierte Ondulierstäbe, die hundert Jahre lang sozialistische Frauenhaare ondulieren können.

Das war clever aber nicht trendy. :D Ondulieren ist heute kein Influenzerthema mehr.

Xarrion
02.10.2024, 20:25
Einspruch: In der BRD wurden auch noch sehr lange unkaputtbare Dinge hergestellt, nicht nur Gläser, sondern auch noch technische Produkte, die Generationen halten. Immer noch!

Hat das irgendjemand bestritten?

Xarrion
02.10.2024, 20:27
Warum nicht gleich die Kleinstaaterei wie vor der Reichseinigung 1871 wiedereinführen? :auro:

Nein, das natürlich nicht.

Aber zwei so unterschiedliche Gesellschafts- und Wirtschaftsysteme zusammenzuführen, geht eben nicht über Nacht.

Das muß langsam zusammenwachsen.

Xarrion
02.10.2024, 20:29
Ja jetzt haben wir die von Helmut Kohl versprochen blühenden Landschaften mit vielen Windkrafträdern ! :auro:

Stimmt.

Da blüht nur leider gar nichts. Nur das Unkraut.

Ossi
02.10.2024, 20:30
Genau DAS solltest du nicht wissen. :D

Nun ja, manch Elend läßt sich nicht vermeiden....

ABAS
02.10.2024, 20:30
Mäuschen: Mir hat es nie an Butter gemangelt. Meine Großeltern waren Landwirte und hielten Vieh. Selbst ich kann Butter stampfen.

Mein Beitrag war nicht ernst gemeint! Die Butterknappheit in der DDR hat ja auch nur in den 1960 Jahren bestanden.

Seitens der Genossen wurde leider kein agressives Marketing zur Bewerbung von Margarine als Ersatz fuer den Butterengpass betrieben. Im Westen herrschte zwar keine Knappheit an Butter sondern es gab Butterberge aber die industriellen Margarinehersteller lagen und liegen noch heute staendig im Kampf mit den Butterherstellern um Markt- und Umsatzanteile.

Mir ist folgender Werbeslogan aus dem Volksmund in Erinnerung geblieben:

" Hast Du Rama auf der Stulle, kannst Du bumsen wie ein Bulle ! "


Rama Margarine - Wie alles begann

100 JAHRE RAMA
Rama macht das Essen gut!

Erst wurde aus einer Revolution Tradition, dann Innovation. Entdecken Sie Rama im Wandel der Zeit.

Wie alles begann

Ende des 19. Jahrhunderts setzte der damalige französische Kaiser Napoleon lll. den stolzen Betrag von 100.000 Goldfranken als Belohnung für die Erfindung der ersten preiswerten Alternative zu Butter aus.
Den Wettlauf um den dringend benötigten Energiespender gewinnt der Franzose Hippolyte Mège-Mouriès mit einer Creme aus zunächst rein tierischen Zutaten, die er Margarine nennt. Bei der Wortschöpfung ließ er sich von dem griechischen Wort für Perle (márgaron) inspirieren, mit dem der französische Erfinder auf die schimmernde Oberfläche seiner Margarine anspielt.

„RAMA“ kommt auf den Markt

Das riesige Potential der revolutionären Erfindung wird erstmalig von dem Butterhändler Jan Jurgens aus Goch erkannt, der 1870 das Patent erwirbt. Die Vielfalt der Margarinemarken, die unter dem Dach Deutsche Jurgenswerke AG versammelt sind, ist schließlich so verwirrend, dass 1924 die Vermarktung unter der gemeinsamen Bezeichnung „Rahma“ beschlossen wird.

Um eine Verwechslung mit reinen Milchprodukten wie Rahm auszuschließen, wurde das „h“ später weggelassen. Parallel zur Namensfindung wird auch das Rama-Mädchen „Jule“ zum Leben erweckt. Bis heute ein echtes Markenzeichen und mittlerweile auch wieder Teil des Rama-Logos. Als eine der ersten Marken überhaupt wird Rama in der Folge flächendeckend in Deutschland beworben. Somit ist die Rama Produktgeschichte auch ein wichtiger Bestandteil deutscher Markengeschichte.

Rama im Wandel der Zeit

Unterbrochen durch die Kriegsjahre kehrt Rama in den 50er Jahren in einer bislang nie gekannten Geschmacksqualität in den Handel zurück. Mit ihrem typischen Geschmack und Verpackungsdesign wird Rama für den Verbraucher unverwechselbar und erreicht eine Markenbekanntheit von nahezu 100 Prozent. Dabei passen sich Produkt, Verpackung und Kommunikation immer wieder an die Bedürfnisse der Verbraucher an. Rama geht mit der Zeit, Rama geht mit den Menschen.

Das Multitalent in der Küche und auf dem Tisch

Und so ist es nicht verwunderlich, dass Rama unter dem Dach von Unilever Bestfoods Deutschland zu einer innovativen Dachmarke mit Produkten aus hochwertigen Pflanzenölen für die kalte und warme Küche ausgebaut wurde. Verbraucher können schon seit Jahren zwischen verschiedenen Produkten wählen, ob fettreduziert oder leicht gesalzen, ob spezielle Bratcremes oder die klassische Rama – für gesunde Vielfalt auf dem Tisch und in der Küche ist stets gesorgt. Neben den hervorragenden klassischen Produkten steht die Marke auch für hervorragende Innovationen. So war die „Rama Culinesse“ eine der ersten flüssigen Margarinen auf dem Markt und ist bis heute Marktführer geblieben.

2001: Rama Culinesse

In diesem Jahr wird „Rama Culinesse“ erstmals mit einem TV-Spot vorgestellt, der die Vorteile des Produkts beim Braten im Vergleich mit Öl hervorhebt. In den folgenden Jahren konnte das Sortiment um zwei weitere Produkte erweitert werden.

2003: Das Qualitätssiegel

Rama legt noch mehr Wert auf bewusste Ernährung: Alle Produkte werden nun aus rein pflanzlichen Ölen hergestellt! Um die wertvollen Inhaltsstoffe noch besser zu schützen, ist jede Packung Rama mit einer zusätzlichen Siegelfolie verschlossen.

2004: Eine neue Leichtigkeit

Zu diesem Zeitpunkt kommen mit den neuen Cremefine Produkten „zum Kochen“, „zum Schlagen“ und „zum Verfeinern“ sowie mit der leichten „Rama Balance“ weitere Innovationen hinzu, die das Sortiment für alle Ernährungsbewussten erweitert.

2013: Rama mit Butter

Sie verbindet das Beste der Butter mit dem Guten der Rama. Sie schmeckt nicht nur lecker, sondern überzeugt durch gutes Pflanzenöl und ist selbst gekühlt noch streichzart. Frische Brötchen, Croissants und Brot werden so zu einem wahren Frühstücksgenuss! Für alle, die es gern salzig mögen, gibt es auch eine Variante mit Meersalz.

2015: Rama Bratprofi

Fans der herzhaften Küche freuen sich seit 2015 über das Produkt „Rama Bratprofi“. Die drei hochwertigen Pflanzenöle vereinen sich mit dem Besten von Rama. Perfekt geeignet für das Braten von saftigem Fleisch mit goldbrauner Kruste oder herrlich knackigem Gemüse.

2016: Pflanzlichkeit im Fokus

Die Rama-Familie wächst weiter! Mit der „Rama 100% Pflanzlich“ kommt ein rein veganes Produkt auf den Markt. „Rama Leicht & Mild“ ist mit nur ¾ Fettanteil ideal für bewusste Genießer. Joghurt verleiht ihr einen unverwechselbar milden Geschmack.

2019: Rama Klassik

Seit 2019 erstrahlt der Rama Klassiker im neuen Design, welches klassische Rama-Elemente neu und zeitlos umsetzt. Und seit 2022 finden sich in Rama nur noch 100% natürliche Zutaten – so natürlich konnte man mit Rama noch nie Streichen, Backen & Kochen!

2023: Rama Sooo BUTTRIG!

Rama Sooo BUTTRIG! ist die pflanzliche Alternative zu Butter, die mit köstlich buttrigem Geschmack überzeugt. Sie schmeckt nicht nur wie Butter, sondern lässt sich 1:1 wie Butter verwenden. Darüber hinaus hat sie weniger Klimaauswirkungen im Vergleich zu Butter. Neu eingeführt im Pergamentpapier-Wickler sowie in den 3 Varianten Ungesalzen, Gesalzen und Mit Vitamin B12 im Becher erhältlich.

https://www.rama.com/de-de/100-jahre-rama

Ruprecht
02.10.2024, 20:31
Du bist eben ein fleissiger Ossi. Trotzdem kaufst du heute bei Temu. :D

Weil der Kram einfach geil ist, auf der Website siehst du soviel Sinnlosigkeiten die du zwar nicht brauchst aber trotzdem haben willst :)

pixelschubser
02.10.2024, 20:33
Wir im Westen haben ja auch nie in eine Kasse (im Sinne eines Sparbuches) eingezahlt.

Das westliche Rentensystem ist im Grunde genommen nichts weiter als eine Art von Durchlauferhitzer.

Die monatlich eingehenden Beitragszahlungen der Arbeitnehmer gehen - vereinfacht dargestellt - sofort wieder in die Auszahlung der Renten.

Dieses System hängt bereits schon so schief (man hat jahrzehntelang die dringend notwendig gewordend Reform vertrödelt), dass der Bund kräftig zuschießen muss, denn sonst wäre dieses Umlagesystem schon längst bankrott.

Die FZR im Osten war ne freiwillige Zusatzrente, in die wir eingezahlt haben. Mit dem Ende der DDR war alles futsch.

Das aktuelle Rentensystem dieser BRD ist eh ein Betrugsmodell. Ansich bekomme ich ja, wenn ich in Rente gehe, nicht das von mir einbezahlte Geld. Zudem wird es auch noch zweckfremd verballert.

Klopperhorst
02.10.2024, 20:33
War im Dezember 89 mit einem Kollegen in Leipzig zur Demo. Spontan nach Feierabend mit dem Zug. Als Bahner hatten wir eh Freifahrt. In den Abteilen bereits Leute, die sich unterhielten und an ihren Transparenten und Bannern werkelten. Sehr kreativ. Angekommen in der Leipziger Bahnhofshalle eine Geräuschkulisse wie beim Fußball, die allerdings draußen noch getoppt wurde. Zehntausende Menschen auf den Straßen und Überführungen. Sprech-Chöre, Gesänge, Lachen, Feiern, Winken, Klatschen. Kein Auto mehr zu sehen; nur die Straßenbahnen fuhren noch. Von der Grundstimmung noch relative Einigkeit. Die Spaltung Reformen vs. Wiedervereinigung begann erst später. Man genoss einfach die gewonnene Freiheit Es gab kein Zweifel: Hier passiert was Großes...hier wird Geschichte geschrieben!

Bei uns in Rostock war weniger los.
In der Kongresshalle stellten wir uns auf die Außentribüne, aber der Vorplatz war gähnend leer.
Wir machten Witze, daß nun bald die Demonstrationszüge vorbeikommen müssten, kamen aber nicht.

Die friedliche Revolution war eine Sache der Sachsen.
Ohne die Sachsen gäbe es heute noch den Pankower Unrechtsstaat.

Im Grunde waren die Sachsen ein mentalitätstechnischer Fremdkörper im roten Preußen.

---

Candymaker
02.10.2024, 20:36
Ist auch klar.
In der Mangelwirtschaft musste man Qualität und Unzerbrechlichkeit produzieren, weil Rohstoffe usw. teuer waren.

---

Ich hatte einen Passat, der der nach 25 Jahren immer noch jede einzelne HU bestand. Nix, aber absolut nix ging daran kaputt. Leider ging schließlich das Automatikgetriebe kaputt, aber aber erst nach so langer Zeit. Bei meinem jetzigen VW mit Baujahr 2010 ist ständig was zu machen. Tuerschloss er versagen, Gummiteile im Fahrwerk, Kurzschlusse, Olleckagen an den Einsspritzduesen. Minderwertiges Plastik. Usw. Usf. Bis zum Jahr 2000 bauten die Deutschen noch richtige Autos. Heute ist alles nur noch ein einziger grosser Scheissdreck.

Kreuzbube
02.10.2024, 20:37
Bei uns in Rostock war weniger los.
In der Kongresshalle stellten wir uns auf die Außentribüne, aber der Vorplatz war gähnend leer.
Wir machten Witze, daß nun bald die Demonstrationszüge vorbeikommen müssten, kamen aber nicht.

Die "friedliche Revolution" war eine Sache der Sachsen.
Ohne die Sachsen gäbe es heute noch den Pankower Unrechtsstaat.

Im Grunde waren die Sachsen ein mentalitätstechnischer Fremdkörper im roten Preußen.

---

Irgendwer muss den Anfang machen!

Minimalphilosoph
02.10.2024, 20:38
Weil der Kram einfach geil ist, auf der Website siehst du soviel Sinnlosigkeiten die du zwar nicht brauchst aber trotzdem haben willst :)

Ich weiss...und wenn der Import nach Norwegen billiger wäre, hätte ich auch schon so eine kleine Sauna im Keller. Scheiss auf die Ausgasungen...:)

Ossi
02.10.2024, 20:38
Das geht ja vielen deiner Kollegen so. Die DDR, das heißgeliebte Paradies. Ich meine das nicht ironisch. Hier im Westen gibt es nichts ohne Einsatz, es sei denn man ist Migrant, ob Ostdeutscher oder Nigerianer, das ist ja beinahe egal. Die Ossis kriegen hier volle Rente, ohne jemals etwas eingezahlt zu haben, aber pöbeln rum, wie gemein doch die BRD ist. Naja, Pack eben, die Nigerianer kriegen Asylgeld. Nicht ganz so viel wie die Ossis, aber sie sind ja auch so gar nicht mit uns verwandt. Die ossis irgendwie leider schon. Bucklerte Verwanzschaft ausm Osten, Herr Jesus, musste das wirklich sein?

ich frage mich aber, warum es immer noch keine ernsthafte Bewegung gibt "Wir holen uns unsere DDR zurück"? Warum nicht. Ich darf erinnern:


Also? Was liegt dann näher, als sich die DDR wieder aufzubauen? Ostgebiete von der BRD abtrennen, los! Ich gebe zu, das wird reichlich kompliziert, aber auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt. Wo bitte ist denn die Mauerpartei mit ihrem Slogan "WO BITTE GEHTS DENN HIER ZUR DDR"? I spend gern a Sackl Zement.


1. auch im Osten mußte man arbeiten und Einsatz zeigen
2. wir wurden ähnlich wie Österreich im 3. Reich annektuiert, also nichts mit "Migrant"
3. Volle Rente? bisher waren die Renten der eh. DDR Bürger mit einem anderen Rentenschlüssel versehen und für damalige staatsnahe Mitarbeiter gab es eine "Strafrente", weil diese Menschen einem "Unrechtssystem" gedient hätten, diese widerliche BRD hatte aber keine Strafrente für eh. Gestapo Mitarbeiter anderem Geprassel, wahr wohl diesem Dreckssystem nahe shend
4. in jeder Gesellschaft gibt es Huren, auch solch Huren welche sich der "Unterdrückung" rühmen um durch Mitleidbonus mehr "Päckchen" abzufassen
5. leider ist der Weg zu einem selbst. "Osten" verbaut und ich würde gerne meine Mörtelmischmaschine und Arbeitsstunden zur verfügung stellen um die "Mauer" wieder aufzubauen, doch die Realität des starken Kapitalismus verhindert diese Träume

Klopperhorst
02.10.2024, 20:40
Irgendwer muss den Anfang machen!

Brandenburger und Mecklenburger hätten nie eine Revolution gemacht!
Mecklenburg war zu weit ab vom Schuss, schon Kaiser Wilhelm sagte, dort kommt alles einhundert Jahre später.
Brandenburger und Berliner waren viel zu obrigkeitshörig.

Die Sachsen konnten auch leichter über die tschechische Grenze abhauen (Prager Botschaft).

Über die Ostsee konnten max. paar Leute abhauen, die gute Schwimmkünste hatten.

---

Ruprecht
02.10.2024, 20:41
Ich weiss...und wenn der Import nach Norwegen billiger wäre, hätte ich auch schon so eine kleine Sauna im Keller. Scheiss auf die Ausgasungen...:)

Die war nun allerdings aus Deuselan.

Minimalphilosoph
02.10.2024, 20:43
Brandenburger und Mecklenburger hätten nie eine Revolution gemacht!
Mecklenburg war zu weit ab vom Schuss, schon Kaiser Wilhelm sagte, dort kommt alles einhundert Jahre später.
Brandenburger und Berliner waren viel zu obrigkeitshörig.

Die Sachsen konnten auch leichter über die tschechische Grenze abhauen (Prager Botschaft).

Über die Ostsee konnten max. paar Leute abhauen, die gute Schwimmkünste hatten.

---

Wusstest du, dass der sogenannte Unterwasserscooter von einem Ostseeflüchtling erbaut und patentiert wurde?

Xarrion
02.10.2024, 20:44
Die war nun allerdings aus Deuselan.

Das war übrigens ein prima Tipp von dir.

Ich bin mit dem Ding sehr zufrieden.

Hay
02.10.2024, 20:44
Hat das irgendjemand bestritten?

Warum so aggressiv? Ist mir schon bei deinen letzten Antworten aufgefallen.

Minimalphilosoph
02.10.2024, 20:45
Die war nun allerdings aus Deuselan.

Du hast doch geschrieben sie wäre aus China. Und dann habe ich dich gestichelt. :D

na egal...

Xarrion
02.10.2024, 20:46
Warum so aggressiv? Ist mir schon bei deinen letzten Antworten aufgefallen.

Eine harmlose Frage ist für dich schon aggressiv?

navy
02.10.2024, 20:47
.........
Den gleichen Unsinn haben sie mit der Euro-Einführung in Südeuropa wiederholt.

---

so ist es

Klopperhorst
02.10.2024, 20:48
Wusstest du, dass der sogenannte Unterwasserscooter von einem Ostseeflüchtling erbaut und patentiert wurde?

Nein. Aber es gab noch Möglichkeiten, über den Schaalsee in Westmecklenburg zu flüchten.
Die Grenze ging direkt durch den See.
Mein Onkel war dort bei der Bullerei und hatte Angelschein. Wir fuhren mal zur Grenze mit dem Ruderboot und angelten.
Was ich mitbekam, daß "Angler" gerne diese Route wählten.

---

Kreuzbube
02.10.2024, 20:49
Brandenburger und Mecklenburger hätten nie eine Revolution gemacht!
Mecklenburg war zu weit ab vom Schuss, schon Kaiser Wilhelm sagte, dort kommt alles einhundert Jahre später.
Brandenburger und Berliner waren viel zu obrigkeitshörig.

Die Sachsen konnten auch leichter über die tschechische Grenze abhauen (Prager Botschaft).

Über die Ostsee konnten max. paar Leute abhauen, die gute Schwimmkünste hatten.

---

Eben deshalb muss ich dort jedes Jahr hin. Die stille weite Landschaft genießen. Wenigstens ein paar Tage. Für diesen November ist bei den Goldberger Seen gebucht!

Ossi
02.10.2024, 20:54
1990 wollten die angewiderten Westmanager natürlich der DDR-Wirtschaft helfen. So wie heute der Westen die "Demokratie" lehren hilft.
Man möchte sich ja fast dafür bedanken, das Wessis trotz ihres Ekels helfen konnten. Und dank Buschzulage hat der Osten dann auch noch die "Manager" bekommen, die im Westen nichts "managen" durften.

Danke, für Deinen Sarkasmus.....:appl:

Minimalphilosoph
02.10.2024, 20:54
Nein. Aber es gab noch Möglichkeiten, über den Schaalsee in Westmecklenburg zu flüchten.
Die Grenze ging direkt durch den See.
Mein Onkel war dort bei der Bullerei und hatte Angelschein. Wir fuhren mal zur Grenze mit dem Ruderboot und angelten.
Was ich mitbekam, daß "Angler" gerne diese Route wählten.

---

Da durfte aber nur dein Onkel hin. Und du.
Das war doch schon Grenzgebiet. Passierscheingebiet.

Minimalphilosoph
02.10.2024, 20:56
Danke, für Deinen Sarkasmus.....:appl:

Danke, Dafür bin ich in Kombination mit meinem fiesen Defätismus und Hass bekannt. :D

Klopperhorst
02.10.2024, 20:59
Da durfte aber nur dein Onkel hin. Und du.
Das war doch schon Grenzgebiet. Passierscheingebiet.

Sicher, das ging schon vor Zarrentin los.
Aber es gab diverse Wege, wie mir mein Onkel versicherte.

---

Ossi
02.10.2024, 21:05
Auch wenn die DDR-Betriebe in ihrer Erscheinung nicht besonders ansehnlich waren und bei Wessiunternehmern mit Vorzeigebetrieben, die nichts anderes kannten ggf. Würgereize auslösten, so muss man doch sagen, dass die DDR viele solide, die sehr langlebige Gebrauchs-Produkte herstellte, die aber vielleicht nicht immer im kapitalistischen Trend lagen, zb. Unkaputtbare Trinkglaeser und Geschirr. Das ist ein Verlustgeschaeft, weil niemand im Westen Gläser herstellen wollte, die nie kaputtgehen. Ich selbst habe noch Ende der 2000er Jahre DDR Nagelneues Laborglas zu Spottpreisen eingekauft, welches offenbar 20 Jahre lang eingelagert wurde. Es war genauso gut, hitzestabil und passgenau wie westdeutsches Borosilkatglas von Schott. Ich hatte mich sogar gewundert, dass es von so guter Qualität war. Es gab jede Menge guter Produkte und Potential, warscheinlich viel mehr, als im übrigen Ostblock. Daraus hatte man unter den richtigen Bedingungen viel machen koennen!

Wer weiß denn heute noch das in der DDR in Deutschland der erste LKW mit Cummon Rail Einspritzung gebaut wurde? Der L60 Nachfolger des W50.
Wer wußte denn das es in der DDR eine verpflichtung für Betriebe gab das bei hochwertigen Gebrauchsgüter eine Lebensspanne von 10 Jahren zu berücksichtigen war?
Und dies war per Gesetz definiert, das nenne ich NACHHALTIG
Wer wußte das der FCKW Freie Kühlschrank in der DDR produziert wurde?
Im VEB DKK Scharfenstein...

Dr Mittendrin
02.10.2024, 21:07
Schon jetzt bekomme ich das große Grausen bei dem Gedanken an den 3.Oktober, der Tag an dem die Annektion der eh. DDR festgeschrieben wurde.

Ich denke in dieser Zeit an den 7. Oktober, bei allen Fehlern welche in diesem Staat gemacht wurden, wir sind "Vom Regen in die Traufe" geraten. Der Umsturz wurde von außen mit Hilfe der Kirche und der "Umweltschützer" initiert. Schon damals spielten die "Grünen" eine scheiß Rolle.

Klar es gab in der DDR eine sehr große Anzahl von Menschen, welche eine Veränderung im wirtschaftlichen und sozialen Bereich wollten, doch diese Unzufriedenheit wurde von Systemgegnern mit Hilfe des Westens "hochgeschaukelt" und führten letztlich zum Umsturz und zur Annektion der DDR durch die BRD. man könnte auch "feindliche Übernahme" zu diesem Vorgang sagen.

In Anlehnung an den Spruch vom "alten Fritz" - "Seid ich die Menschen kenne, liebe ich die Tiere" möchte ich schreiben - "Seid ich die BRD kenne, liebe ich die DDR"!

Einerseits mag ich Ossis, sie haben ein Wahlverhalten das diesen Altparteien aufzeigt, so nicht.

Andererseits stelle ich immer wieder in meinem Leben fest dass mir Ossis begegnen die ständig Menschen verpetzen Menschen hinterher spionieren auskundschaften und sich dann besser fühlen wenn sie den nach unten drücken.

Aber den Typ habe ich mir heute gekauft weil ich weiß dass er mir schon länger hinterher spioniert ich habe nur nichts gesagt weil dann denkt er ich bin so blöd und merk das nicht.







Ich habe die ganze Zeit schon dokumentiert was er so gemacht hat und fotografiert und festgehalten der soll mal Sachen am Haus reparieren die nicht in Ordnung sind am Dach tropft es rein, Lagerräume sollen trocken sein im Dachboden, nein aber er muss die Anwesenheit von Menschen ausspionieren und das weiter melden da bekomme ich so einen Hass wie auf den letzten Drecks-Neger oder Drecks-Zigeuner.

Dann sagt er noch heute so frech was ich für ein Problem habe, sage ich Typ du hast ein Problem und zwar in erster Linie mit mir sag mir warum du mir hinterher spionierst.

Ich kann sehr intrigant werden und das kann soweit gehen dass ich ihn richtig an den Eiern habe.

Minimalphilosoph
02.10.2024, 21:10
Auch einerseits mag ich rosis sie haben ein wahlverhalten aus diesem altparteien aufzeigt, so nicht.

Andererseits stelle ich immer wieder in meinem Leben fest dass mir Office begegnen die ständig Menschen verpetzen Menschen hinterher spionieren als kundschaften und sich dann besser fühlen wenn sie den nach unten drücken.

Habe den Typ habe ich mir heute gekauft weil ich weiß dass sie mir schon länger hinterher spioniert ich habe nur nichts gesagt weil dann denkt er ich bin so blöd und merkt das nicht.

Ich habe die ganze Zeit schon dokumentiert was er so gemacht hat und fotografiert und festgehalten der soll mal Sachen am Haus reparieren die nicht in Ordnung sind am Dach tropft es rein lagerräume sollen trocken sein im dachboden nein aber er muss die Anwesenheit von Menschen ausspionieren und das weiter melden da bekomme ich so einen Hass wie auf den letzten Dreck Neger oder drecks Zigeuner.

Dann sagt er noch heute so frech was ich für ein Problem habe sage ich Typ du hast ein Problem und zwar in erster Linie mit mir sag mir warum du mir hinterher spionierst.

Ich kann sehr intrigant werden und das kann soweit gehen dass ich ihn richtig an den Eiern habe

Wenn du dich nicht für diesen Fehler entschuldigst, werde ich auch sauer.

Und kalibriere endlich deine Sprachsoftware. Dich nimmt doch keiner mehr ernst oder liest deine Beiträge. Mach mal ein paar Kommas und Korrekturlesen.
Inhaltlich ist es ja akzeptabel.

Anhalter
02.10.2024, 21:11
Wer weiß denn heute noch das in der DDR in Deutschland der erste LKW mit Cummon Rail Einspritzung gebaut wurde? Der L60 Nachfolger des W50.
Wer wußte denn das es in der DDR eine verpflichtung für Betriebe gab das bei hochwertigen Gebrauchsgüter eine Lebensspanne von 10 Jahren zu berücksichtigen war?
Und dies war per Gesetz definiert, das nenne ich NACHHALTIG
Wer wußte das der FCKW Freie Kühlschrank in der DDR produziert wurde?
Im VEB DKK Scharfenstein...

Diese FCKW freien Kühlschränke waren die ersten weltweit !

Ossi
02.10.2024, 21:16
Selbst diejenigen, die die richtigen Informationen hatten, z.B. daß D-Mark Massenarbeitslosigkeit erzeugt, hätten sich nicht mehr durchsetzen können.
Die hirnlose Hammelherde und einheits-besoffene Politiker waren für nüchterne Entscheidungen nicht mehr fähig.

---

Hier zeigte sich auch das Konsumverhalten, jahrelang war durch Werbung im "Wesrfernsehen" bekannt das der "Weiße Geselle" besser wäscht als "Spee", das "Kanone Joghurt" der Erguß an Erfüllung ist, und, und...

Solch Scheiß gingen die "Ossis" auf den Leim...
Man mißachtete die einheimischen guten Produkte und kaufte den hochgelobten Westkram. Man bedachte nicht das Werbung nur Lebensgefühle verkaufen will und keine wirklich hochwertigen Produkte.

Nur eines noch in die Wagschale, damals gab es in der BRD noch die "soziale Marktwirtschaft", welche nach der Annektion ganz schnell abgeschaft wurde. man dachte damals auch noch, was juckt es mich ob ich ausgebeutet werde wenn es mir dabei gut geht....

Ruprecht
02.10.2024, 21:17
Ein paar Rosis, mir reicht der eine Rosa Luxemburg-Verschnitt.

Minimalphilosoph
02.10.2024, 21:18
Wer weiß denn heute noch das in der DDR in Deutschland der erste LKW mit Cummon Rail Einspritzung gebaut wurde? Der L60 Nachfolger des W50.
Wer wußte denn das es in der DDR eine verpflichtung für Betriebe gab das bei hochwertigen Gebrauchsgüter eine Lebensspanne von 10 Jahren zu berücksichtigen war?
Und dies war per Gesetz definiert, das nenne ich NACHHALTIG
Wer wußte das der FCKW Freie Kühlschrank in der DDR produziert wurde?
Im VEB DKK Scharfenstein...

Ja, man kann das Nachhaltigkeit nennen. Diese ist aber nicht aus Umweltfreundlichkeit entstanden, sondern auf Grund von Rohstoffmangel.

Heute wird produziert, also Rohstoffe werden verbraucht um Rohstoffe zu sparen. Jegliche Produktion ist damit gemeint. Paradox. Und am Ende nennt man es auch nachhaltig.

Die Produktion nur nützlicher Konsumgüter wäre nachhaltig.

Ossi
02.10.2024, 21:18
Eben.

Man kann es den Ossis nicht verübeln, daß es für sie ein enormer Anpassungsprozeß gewesen ist, der seine Zeit braucht.
Immerhin wurde ihnen nach 40 Jahren Sozialismus von heute auf morgen ein vollkommen anderes Gesellschaftssystem übergestülpt.

Allerdings sollte langsam auch mal Schluß sein mit der ewigen Heulerei.

Fett - und darum ist in der heutigen Zeit (nach dem lernen was Kapitalismus bedeutet) die Rückbesinnung größer

Ossi
02.10.2024, 21:19
Andere Nationen zelebrieren und feiern auch ihren Nationalfeiertag. In Norwegen beeindruckte mich das. Bis auf den kleinesten Bauernhof wird dort geflaggt und der Tag begangen. In der BRD wird morgen bis auf eine Gedenkrede an Auschwitz nichts stattfinden.

Ich flagge am 7. Oktober!

Xarrion
02.10.2024, 21:21
Fett - und darum ist in der heutigen Zeit (nach dem lernen was Kapitalismus bedeutet) die Rückbesinnung größer

Dann träume eben weiterhin vom Sozialismus.

Ist zwar immer wieder grandios gescheitert, aber irgendwann wird es schon mal klappen.

Bonne chance.

Dr Mittendrin
02.10.2024, 21:24
Wenn du dich nicht für diesen Fehler entschuldigst, werde ich auch sauer.

Und kalibriere endlich deine Sprachsoftware. Dich nimmt doch keiner mehr ernst oder liest deine Beiträge. Mach mal ein paar Kommas und Korrekturlesen.
Inhaltlich ist es ja akzeptabel.

Du warst schneller, habe es bemerkt. Musste erst den Laptop anwerfen.
Soooooorrrryyyy

Ossi
02.10.2024, 21:28
Wir im Westen haben ja auch nie in eine Kasse (im Sinne eines Sparbuches) eingezahlt.

Das westliche Rentensystem ist im Grunde genommen nichts weiter als eine Art von Durchlauferhitzer.

Die monatlich eingehenden Beitragszahlungen der Arbeitnehmer gehen - vereinfacht dargestellt - sofort wieder in die Auszahlung der Renten.

Dieses System hängt bereits schon so schief (man hat jahrzehntelang die dringend notwendig gewordend Reform vertrödelt), dass der Bund kräftig zuschießen muss, denn sonst wäre dieses Umlagesystem schon längst bankrott.

Ich würde es eher als "Schneeballsystem" bezeichnen, denn immer mehr Arbeitskräfte sollen für einen Rentner aufkommen. Das Rentensystem ist zum scheitern verurteilt, früher war es so gedacht das die "Wertschöpfung" der damaligen Arbeitskräfte für die Rente ausreicht.
Doch heute hatt sich die Wertschöpfung stark verschoben, eine Arbeitskraft bedient z.B. eine Anlage welche das vielfache dieser Arbeitskraft schafft und diese Wertschöpfung wird nicht berechnet. Und genau diese maschinelle Wertschöpfung fehlt letztlich. Wenn Maschinenstunden auch in der Rentenkasse zu finden sind, dann geht es auch wieder....:D

Klopperhorst
02.10.2024, 21:28
Ich flagge am 7. Oktober!

Ich denke, ich werde mir zur Feier des Tages mal wieder die Memoiren meines kommunistischen Großvaters durchlesen, der in der DDR zweitweise Sekretär von Margot Honecker war.

Gerade gefunden, die Aufzeichnungen zum 7.10.

In den Tagen nach dem 7. Oktober überschlugen sich die Ereignisse. Ausschlaggebend war die gewaltige Demonstration am 9. Oktober in Leipzig, wo mehr als 100.000 Bürger mit der Losung »Wir sind das Volk« das Ende der Politik der SED, der Regierung, forderten und damit die Wende in der DDR einleiteten.

Es folgten schnell: Rücktritt Erich Honeckers als Generalsekretär des ZK der SED und Vorsitzender des Staatsrats der DDR, Rücktritt des Vorsitzenden des Ministerrates der DDR, Willi Stoph, und der Regierung der DDR. Hierunter fiel auch der Rücktritt sozusagen meines Ministers Margot Honecker als Minister für Volksbildung. Rücktritt des Volkskammerpräsidenten Horst Sindermann, Rücktritte von Vorsitzenden der Blockparteien, des Vorsitzenden des FDGB Harry Tisch.
Wahl des neuen Ministerpräsidenten, Dr. Hans Modrow, bislang 1. Sekretär der Bezirksleitung der SED in Dresden. Er bildete eine Koalitionsregierung und gab eine Regierungserklärung zu seiner Politik, einer neuen Politik in der DDR, vor der Volkskammer ab. Aufdeckungen von Amtsmissbrauch, Korruption und verbrecherischer Verwendung von Staats- und Parteigeldern durch führende Mitglieder der Partei- und Staatsführung. Haftbefehle gegen Honecker, Mittag, Axen, Stoph, Mielke, Kleiber und andere, Inhaftierung dieser Personen bis auf Honecker und Axen wegen Krankheit.

Tägliche Massendemonstrationen in allen Teilen der DDR. Herausbildung neuer Parteien und Bewegungen. Öffnung der Grenzen zur BRD, Visum für jeden Bürger zum Besuch der BRD und Westberlins. Millionen reisten dorthin.
Wirksamwerden der neuen politischen Kräfte am »Runden Tisch«. Das war ein Forum einer komplizierten Zusammenarbeit mit der Regierung. Hauptstreitpunkte waren die Auflösung und Zerschlagung des Machtapparates der Staatssicherheit und die weitere Tätigkeit der SED.

Sie, meine Partei, durchlief stürmische, zum Teil widersprüchliche Phasen der Veränderung. Viele Demonstrationen fanden dazu von Genossen vor dem ZK statt. Ich nahm auch an einer solchen teil. Auf einer kurzfristig einberufenen Parteikonferenz wurde ein neuer Generalsekretär, Egon Krenz, gewählt, ebenfalls ein »neues« Politbüro mit zum Teil alten, ehemaligen Mitgliedern. Schließlich folgte aber der völlige Rücktritt des Politbüros und des ZK. Die Durchführung eines Sonderparteitages wurde vorbereitet, der einen Bruch mit der alten Führung und Politik sowie die Annahme eines neuen Statuts und Programms zum Ziel hatte. Die Partei benannte sich um in SED/PDS – Partei des demokratischen Sozialismus. Ein neuer Vorsitzender, Dr. Gregor Gysi, Rechtsanwalt, und ein neuer Parteivorstand wurden gewählt. Bis Ende 1989 verlor die Partei in diesem Prozess ca. 700.000 Mitglieder. Bislang hatte sie ca. 2,2 Millionen Mitglieder umfasst. Politisch geriet sie immer mehr unter Druck der neuen Parteien und Bewegungen, der SDP (Sozialdemokratische Partei in der DDR), der Demokratie Jetzt, Demokratischer Aufbruch, Grüne Liga, Neues Forum und so weiter und so fort. In den anderen alten Parteien vollzogen sich ähnliche Prozesse. Sie rückten von der SED/PDS ab, definierten sich neu.

Ausschreibung einer Volkskammerwahl für den 6. Mai 1990. Völlige Umgestaltung des alten Staatsapparats. Rigorose Verringerung der Anzahl der Ministerien und der Mitarbeiter. Auch mein Arbeitsplatz wurde in Frage gestellt. Auflösung des MfS, des Ministeriums für Staatssicherheit. Freisetzung von 85.000 Angehörigen dieser Einrichtung. Betriebsbelegschaften wollten mit diesen Leuten nicht zusammenarbeiten. Oftmals streikten sie gegen die Beschäftigung und die Überbrückungsgelder bei Berufswechsel, die für die Leute des MfS und andere Mitarbeiter des Staatsapparates vorgesehen waren.

Am Brandburger Tor kam es während einer Silvesterfeier mit ca. 500.000 Menschen zu einem tragischen Unfall mit rund 200 Verletzten und einem Toten, als eine Videowand des Fernsehens der DDR einstürzte. Am Bauwerk des Brandenburger Tors wurden große Schäden verursacht. Herunterholen der Staatsflagge der DDR vom Brandenburger Tor. Massive Rufe nach der Einheit Deutschlands mit der Losung »Wir sind das Volk! Wir sind ein Volk!«.
Aufhebung der Visapflicht und des Mindestumtauschs für Bürger der BRD und Westberlins. Massive politische und ökonomische Aktivitäten zwischen der BRD- und DDR-Regierung. Besuch Kohls in Dresden, Vereinbarung über Bildung einer Vertragsgemeinschaft zwischen DDR und BRD.

Während der Weihnachtsfeiertage stürzte das rumänische Volk gegen einen unsagbar grausamen Widerstand der Führung die Macht der rumänischen Kommunistischen Partei des Diktators Ceausescu und seiner Terrortruppe. 10.000 Opfer. Ceausescu und seine Frau wurden auf der Flucht gestellt und am ersten Weihnachtsfeiertag von einem Militärgericht im Schnellverfahren zum Tode verurteilt und erschossen.

Das ist in nicht vollständigen Stichpunkten zurzeit die Lage, während ich das schreibe. Heute ist der 14. Januar 1990.


---

Ossi
02.10.2024, 21:29
Nein, das natürlich nicht.

Aber zwei so unterschiedliche Gesellschafts- und Wirtschaftsysteme zusammenzuführen, geht eben nicht über Nacht.

Das muß langsam zusammenwachsen.

Stimmt!

Ossi
02.10.2024, 21:31
Die FZR im Osten war ne freiwillige Zusatzrente, in die wir eingezahlt haben. Mit dem Ende der DDR war alles futsch.

Das aktuelle Rentensystem dieser BRD ist eh ein Betrugsmodell. Ansich bekomme ich ja, wenn ich in Rente gehe, nicht das von mir einbezahlte Geld. Zudem wird es auch noch zweckfremd verballert.

Da gebe ich Dir voll Recht, Scheeballsystem....

Ossi
02.10.2024, 21:33
Ich hatte einen Passat, der der nach 25 Jahren immer noch jede einzelne HU bestand. Nix, aber absolut nix ging daran kaputt. Leider ging schließlich das Automatikgetriebe kaputt, aber aber erst nach so langer Zeit. Bei meinem jetzigen VW mit Baujahr 2010 ist ständig was zu machen. Tuerschloss er versagen, Gummiteile im Fahrwerk, Kurzschlusse, Olleckagen an den Einsspritzduesen. Minderwertiges Plastik. Usw. Usf. Bis zum Jahr 2000 bauten die Deutschen noch richtige Autos. Heute ist alles nur noch ein einziger grosser Scheissdreck.

Hier muß ich Dir Recht geben, ich habe mehrere Jahre (zwischen meiner Selbst.) bei VW als Kundendienstmeister gearbeitet.

Ossi
02.10.2024, 21:35
Danke, Dafür bin ich in Kombination mit meinem fiesen Defätismus und Hass bekannt. :D

Alles gut.....

Ossi
02.10.2024, 21:42
Ja, man kann das Nachhaltigkeit nennen. Diese ist aber nicht aus Umweltfreundlichkeit entstanden, sondern auf Grund von Rohstoffmangel.

Heute wird produziert, also Rohstoffe werden verbraucht um Rohstoffe zu sparen. Jegliche Produktion ist damit gemeint. Paradox. Und am Ende nennt man es auch nachhaltig.

Die Produktion nur nützlicher Konsumgüter wäre nachhaltig.

Gab es nicht den Spruch eines Pabstes: "Der Zweck heiligt die Mittel"?

Mir ging es einfach darum aufzuzeigen, das im "osten" nicht nur Schund produziert wurde. Die Erzeugnisse im Fahrzeugbau z.B. Multicar aus Waltershausen habe ich 1991 persönlich in Südfrankreich (Gemeinde Tarascon) als Betriebsfahrzeug gesehen, Simson Zweiräder heute gefragt wie nie zuvor (hat auch mit der 60km/h Zulassung laut Einigungsvertrag zu tun) aber zuverlässig und robust, MZ Motorräder und, und.

Ossi
02.10.2024, 21:44
Dann träume eben weiterhin vom Sozialismus.

Ist zwar immer wieder grandios gescheitert, aber irgendwann wird es schon mal klappen.

Bonne chance.
Stimmt, es ist eigentlich ein Traum. Denn jede Gesellschaft scheitert an den menschlichen Schwächen.

Xarrion
02.10.2024, 21:45
Stimmt, es ist eigentlich ein Traum. Denn jede Gesellschaft scheitert an den menschlichen Schwächen.

So ist es.

Du hast vollkommen recht.
Aber so ist nun mal die Realität.
Damit müssen wir alle leben.

Ossi
02.10.2024, 21:46
Ich denke, ich werde mir zur Feier des Tages mal wieder die Memoiren meines kommunistischen Großvaters durchlesen, der in der DDR zweitweise Sekretär von Margot Honecker war.

Gerade gefunden, die Aufzeichnungen zum 7.10.

In den Tagen nach dem 7. Oktober überschlugen sich die Ereignisse. Ausschlaggebend war die gewaltige Demonstration am 9. Oktober in Leipzig, wo mehr als 100.000 Bürger mit der Losung »Wir sind das Volk« das Ende der Politik der SED, der Regierung, forderten und damit die Wende in der DDR einleiteten.

Es folgten schnell: Rücktritt Erich Honeckers als Generalsekretär des ZK der SED und Vorsitzender des Staatsrats der DDR, Rücktritt des Vorsitzenden des Ministerrates der DDR, Willi Stoph, und der Regierung der DDR. Hierunter fiel auch der Rücktritt sozusagen meines Ministers Margot Honecker als Minister für Volksbildung. Rücktritt des Volkskammerpräsidenten Horst Sindermann, Rücktritte von Vorsitzenden der Blockparteien, des Vorsitzenden des FDGB Harry Tisch.
Wahl des neuen Ministerpräsidenten, Dr. Hans Modrow, bislang 1. Sekretär der Bezirksleitung der SED in Dresden. Er bildete eine Koalitionsregierung und gab eine Regierungserklärung zu seiner Politik, einer neuen Politik in der DDR, vor der Volkskammer ab. Aufdeckungen von Amtsmissbrauch, Korruption und verbrecherischer Verwendung von Staats- und Parteigeldern durch führende Mitglieder der Partei- und Staatsführung. Haftbefehle gegen Honecker, Mittag, Axen, Stoph, Mielke, Kleiber und andere, Inhaftierung dieser Personen bis auf Honecker und Axen wegen Krankheit.

Tägliche Massendemonstrationen in allen Teilen der DDR. Herausbildung neuer Parteien und Bewegungen. Öffnung der Grenzen zur BRD, Visum für jeden Bürger zum Besuch der BRD und Westberlins. Millionen reisten dorthin.
Wirksamwerden der neuen politischen Kräfte am »Runden Tisch«. Das war ein Forum einer komplizierten Zusammenarbeit mit der Regierung. Hauptstreitpunkte waren die Auflösung und Zerschlagung des Machtapparates der Staatssicherheit und die weitere Tätigkeit der SED.

Sie, meine Partei, durchlief stürmische, zum Teil widersprüchliche Phasen der Veränderung. Viele Demonstrationen fanden dazu von Genossen vor dem ZK statt. Ich nahm auch an einer solchen teil. Auf einer kurzfristig einberufenen Parteikonferenz wurde ein neuer Generalsekretär, Egon Krenz, gewählt, ebenfalls ein »neues« Politbüro mit zum Teil alten, ehemaligen Mitgliedern. Schließlich folgte aber der völlige Rücktritt des Politbüros und des ZK. Die Durchführung eines Sonderparteitages wurde vorbereitet, der einen Bruch mit der alten Führung und Politik sowie die Annahme eines neuen Statuts und Programms zum Ziel hatte. Die Partei benannte sich um in SED/PDS – Partei des demokratischen Sozialismus. Ein neuer Vorsitzender, Dr. Gregor Gysi, Rechtsanwalt, und ein neuer Parteivorstand wurden gewählt. Bis Ende 1989 verlor die Partei in diesem Prozess ca. 700.000 Mitglieder. Bislang hatte sie ca. 2,2 Millionen Mitglieder umfasst. Politisch geriet sie immer mehr unter Druck der neuen Parteien und Bewegungen, der SDP (Sozialdemokratische Partei in der DDR), der Demokratie Jetzt, Demokratischer Aufbruch, Grüne Liga, Neues Forum und so weiter und so fort. In den anderen alten Parteien vollzogen sich ähnliche Prozesse. Sie rückten von der SED/PDS ab, definierten sich neu.

Ausschreibung einer Volkskammerwahl für den 6. Mai 1990. Völlige Umgestaltung des alten Staatsapparats. Rigorose Verringerung der Anzahl der Ministerien und der Mitarbeiter. Auch mein Arbeitsplatz wurde in Frage gestellt. Auflösung des MfS, des Ministeriums für Staatssicherheit. Freisetzung von 85.000 Angehörigen dieser Einrichtung. Betriebsbelegschaften wollten mit diesen Leuten nicht zusammenarbeiten. Oftmals streikten sie gegen die Beschäftigung und die Überbrückungsgelder bei Berufswechsel, die für die Leute des MfS und andere Mitarbeiter des Staatsapparates vorgesehen waren.

Am Brandburger Tor kam es während einer Silvesterfeier mit ca. 500.000 Menschen zu einem tragischen Unfall mit rund 200 Verletzten und einem Toten, als eine Videowand des Fernsehens der DDR einstürzte. Am Bauwerk des Brandenburger Tors wurden große Schäden verursacht. Herunterholen der Staatsflagge der DDR vom Brandenburger Tor. Massive Rufe nach der Einheit Deutschlands mit der Losung »Wir sind das Volk! Wir sind ein Volk!«.
Aufhebung der Visapflicht und des Mindestumtauschs für Bürger der BRD und Westberlins. Massive politische und ökonomische Aktivitäten zwischen der BRD- und DDR-Regierung. Besuch Kohls in Dresden, Vereinbarung über Bildung einer Vertragsgemeinschaft zwischen DDR und BRD.

Während der Weihnachtsfeiertage stürzte das rumänische Volk gegen einen unsagbar grausamen Widerstand der Führung die Macht der rumänischen Kommunistischen Partei des Diktators Ceausescu und seiner Terrortruppe. 10.000 Opfer. Ceausescu und seine Frau wurden auf der Flucht gestellt und am ersten Weihnachtsfeiertag von einem Militärgericht im Schnellverfahren zum Tode verurteilt und erschossen.

Das ist in nicht vollständigen Stichpunkten zurzeit die Lage, während ich das schreibe. Heute ist der 14. Januar 1990.


---

Danke für diese Schilderung, sie trift das Zeitgeschehen sehr genau!

Anhalter
02.10.2024, 21:46
Stimmt, es ist eigentlich ein Traum. Denn jede Gesellschaft scheitert an den menschlichen Schwächen.

Eine ideale Gesellschaft gibt es sowieso nicht weil immer die Egoisten die Gewinner sind ...

Ossi
02.10.2024, 21:51
Eine ideale Gesellschaft gibt es sowieso nicht weil immer die Egoisten die Gewinner sind ...

Egal in welcher Gesellschaft, wer kommt nach oben?
Nicht der "Gute", sondern die Charaktere mit dem größten Ego und dem stärksten Ellenbogen...

Nur eine Gesllschaft in der Gewinnmaximierung schon der Grundsatz ist, eine solche Gesellschaft lehne ich aus Prinzip ab! Eine solche Gesellschaft ist menschenfeindlich und fördert die niedersten Instinkte der Menschen!

Xarrion
02.10.2024, 21:52
Eine ideale Gesellschaft gibt es sowieso nicht weil immer die Egoisten die Gewinner sind ...

Auch das ist vollkommen richtig.

Ich habe mich als Unternehmer immer bemüht, meine Mitarbeiter am Erfolg des Unternehmens teilhaben zu lassen.
Mal durch Betriebsfeiern, mal durch Sonderzahlungen, etc.

Mir war immer bewußt, daß es ohne den Arbeitseinsatz meiner Mitarbeiter gar nicht möglich gewesen wäre, das Unternehmen zum Erfolg zu führen.
Meine Mitarbeiter haben es mir, bis auf wenige Ausnahmen, durch dick und dünn gedankt.

Klopperhorst
02.10.2024, 21:54
Danke für diese Schilderung, sie trift das Zeitgeschehen sehr genau!

Ich habe ca. 1000 Seiten aller Ereignisse in der DDR und vom Ende des 3. Reichs.
Mein Großvater war Pedant, zeichnete sogar seine täglichen Fahrten mit dem Auto auf, Benzin-Rechnungen usw.

Er war auch beim Bau der Mauer dabei, da liegen mit 4 Kassetten vor, mit Berichten zum 13.8.61.

Ein Bericht, wo er mit seiner Gruppe am Potsdamer Platz lag, mit Karabiner.
Ich könnte das mal auf Youtube einstellen.

Die 1000 Seiten haben wir als Buch im Familienkreis veröffentlich.

---

navy
02.10.2024, 21:55
Auch das ist vollkommen richtig.

Ich habe mich als Unternehmer immer bemüht, meine Mitarbeiter am Erfolg des Unternehmens teilhaben zu lassen.
Mal durch Betriebsfeiern, mal durch Sonderzahlungen, etc.

Mir war immer bewußt, daß es ohne den Arbeitseinsatz meiner Mitarbeiter gar nicht möglich gewesen wäre, das Unternehmen zum Erfolg zu führen.
Meine Mitarbeiter haben es mir, bis auf wenige Ausnahmen, durch dick und dünn gedankt.

Soziale Kompetenz, Motivation der Mitarbeiter, sind nun mal die Grundlage für erfolgreiche Unternehmen. Ging aber überwiegend vor 20 Jahren schon verloren, als jeder Spinner dann Firmen Chef wurde.

Xarrion
02.10.2024, 22:00
Soziale Kompetenz, Motivation der Mitarbeiter, sind nun mal die Grundlage für erfolgreiche Unternehmen. Ging aber überwiegend vor 20 Jahren schon verloren, als jeder Spinner dann Firmen Chef wurde.

Ja, das ist eigentlich das ganze Erfolgsgeheimnis.

Wie oft habe ich Freitagabend, wenn die Jungs von ihren Touren zurückkamen, mit ihnen vor der Werkstatthalle gegrillt?
War immer wieder schön. Oft kamen auch die Ehefrauen der Fahrer hinzu, dann dauerte das schon mal bis in die Nacht.
Good old times.

Für die nicht mehr fahrbereiten Leutchen gab es immer einige Feldbetten in der Werkstatthalle, und am Samstagmorgen ein ordentliches Frühstück.
War eine schöne Zeit.

Ossi
02.10.2024, 22:01
Ich bin sehr stark durch meinen Vater geprägt wurden. Er war Offizier in der Wehrmacht (Panzergrenadier) und war in Frankreich, Norwegen und Rußland. Durch seine Erlebnisse in diesem Krieg und in der Nachkriegszeit ist er zum Sozialisten geworden. Er hatte es erst einmal schwer in der damaligen DDR mit einer solchen Vergangenheit Fuß zu fassen...
Er hatte durch Verwandte Angebote in der BRD, vor dem Mauerbau, doch diese lehnte er ab und blieb in der DDR. Sehr stark wurde ich durch die Geschichte und dem Charakter meines Vaters geprägt. Er baute sich mühselig hier seinen Weg auf, staat den schnellen einfachen Weg im "Westen" zu gehen. Ich bin dankbar das ich dieses Vorbild haben konnte!

Dr Mittendrin
02.10.2024, 22:01
Ich habe ca. 1000 Seiten aller Ereignisse in der DDR und vom Ende des 3. Reichs.
Mein Großvater war Pedant, zeichnete sogar seine täglichen Fahrten mit dem Auto auf, Benzin-Rechnungen usw.

Er war auch beim Bau der Mauer dabei, da liegen mit 4 Kassetten vor, mit Berichten zum 13.8.61.

Ein Bericht, wo er mit seiner Gruppe am Potsdamer Platz lag, mit Karabiner.
Ich könnte das mal auf Youtube einstellen.

Die 1000 Seiten haben wir als Buch im Familienkreis veröffentlich.

---

Ich weiss nicht ob ich stolz auf so einen Opa wäre.

Meiner hatte vom WK1 ein Loch in den Rippen. Sicher nicht weil er kriegsgeil war.

Dein Opa war Systemling.

Ossi
02.10.2024, 22:02
Ja, das ist eigentlich das ganze Erfolgsgeheimnis.

Wie oft habe ich Freitagabend, wenn die Jungs von ihren Touren zurückkamen, mit ihnen vor der Werkstatthalle gegrillt?
War immer wieder schön. Oft kamen auch die Ehefrauen der Fahrer hinzu, dann dauerte das schon mal bis in die Nacht.
Good old times.

Dann warst Du ein "guter Kapitalist" (ist nicht hönisch gemeint), es gibt auf jeder Seite "solche und solche".

Kikumon
02.10.2024, 22:04
Ic. Er baute sich mühselig hier seinen Weg auf, staat den schnellen einfachen Weg im "Westen" zu gehen.

Welchen schnellen, einfachen Weg im Westen meinst Du?

Ich habe mir immer alles sehr hart erarbeiten müssen.

Grenzer
02.10.2024, 22:04
Andere Nationen zelebrieren und feiern auch ihren Nationalfeiertag. In Norwegen beeindruckte mich das. Bis auf den kleinesten Bauernhof wird dort geflaggt und der Tag begangen. In der BRD wird morgen bis auf eine Gedenkrede an Auschwitz nichts stattfinden.

Nunja ,- da haben sich zwei völlig unterschiedliche deutsche Staaten wiedervereinigt ,- mit Menschen ,- die auch total unterschiedlich waren ( und auch heute noch sind).
Bezeichnend ist , das beide deutsche Staaten eine Nationalhymne haben ,- und keine von beiden darf und durfte gesungen werden,- das allein ist für sich schon witzig !
Es ist inzwischen auch müßig,- daüber zu sinnieren ,- was besser gemacht hätte werden können ,- und auch ,- wer bei der Wiedervereinigung zu kurz gekommem ist.

Ich finde es gut ,- wenn der morgige Tag still und leise über die Bühne gehen wird ,- sollten sich die deutschen Bürger irgendwann als eine Nation begreifen ,- dann kann man immernoch Jubelfeiern organisieren...

Kikumon
02.10.2024, 22:04
Ic. Er baute sich mühselig hier seinen Weg auf, staat den schnellen einfachen Weg im "Westen" zu gehen.

Welchen schnellen, einfachen Weg im Westen meinst Du?

Ich habe mir immer alles sehr hart erarbeiten müssen.

Anscheinend hast Du einen falschen Eindruck vom Westen.

navy
02.10.2024, 22:05
Ja, das ist eigentlich das ganze Erfolgsgeheimnis.

Wie oft habe ich Freitagabend, wenn die Jungs von ihren Touren zurückkamen, mit ihnen vor der Werkstatthalle gegrillt?
War immer wieder schön. Oft kamen auch die Ehefrauen der Fahrer hinzu, dann dauerte das schon mal bis in die Nacht.
Good old times.

Für die nicht mehr fahrbereiten Leutchen gab es immer einige Feldbetten in der Werkstatthalle, und am Samstagmorgen ein ordentliches Frühstück.
War eine schöne Zeit.

deshalb gibt es meine Firma auch in Albanien. Die Leute stehen hinter mir! und zuvor war es in der Türkei identisch. Man muss die Leute fair behandeln und nicht ausbeuten und oft mit Arroganz

Ossi
02.10.2024, 22:05
Ich weiss nicht ob ich stolz auf so einen Opa wäre.

Meiner hatte vom WK1 ein Loch in den Rippen. Sicher nicht weil er kriegsgeil war.

Dein Opa war Systemling.


Zu einfach....
Wo fängt ein Systemling an?
Ist nicht jeder, welcher an eine Gesellschaft glaubt und danach lebt ein "Systemling"?
Für mich sind die Gründe wichtig, warum entscheidet sich mancher für ein System!

Klopperhorst
02.10.2024, 22:05
... Dein Opa war Systemling.

Aber aus Überzeugung, kein Mitläufer und Wendehals.

Auf seiner Beerdigung spielte man auch die Internationale.

Er sagte mir mal, er hätte sein ganzes Leben unter Befehl gestanden, erst unter den Nazis, dann in der DDR.
Aber in der DDR eben aus Überzeugung für eine besser Gesellschaft.


Aus den Memoiren.

Das Wort Kommunist war vertraut, zog mich an. Hier nun in Bützow sprach mich ein Kommunist an, bezog mich bei Gesprächen in seine Gedankengänge ein. Und die entsprachen in vielerlei Hinsicht den meinen.

Krieg darf es nie wieder geben! Die Ursachen des Krieges muss man erkennen: Großkapital, Monopolkapital, Junker, Faschismus, Nationalsozialismus, Revanchismus, Rassismus, Völkerhass. Er beherrschte diese Begriffe, erklärte sie mir. Ich traf völlig seine Meinung, als ich ihm erzählte, dass ich bei meinen bisherigen Gedanken über den Krieg aus den relativ wenigen Erfahrungen, die ich gemacht hatte, zu dem Schluss gekommen war, dass jeder Einzelne für das, was sein Land, sein Volk tut, mit verantwortlich ist.

Das war bei mir jedenfalls eine Reaktion auf die überall aufgeworfene Mahnung, es solle keiner je wieder sagen, er habe nichts davon gewusst bzw. er habe es nicht gewollt.

Gemeint waren damit die Äußerungen der wohl meisten Deutschen nach dem Krieg, ihnen wäre nichts bekannt gewesen: Hitlers Pläne, der Faschismus überhaupt, die Vorbereitung des Krieges, die KZ, die Judenverfolgung und -vernichtung, das Leid, das Deutschland über viele Völker gebracht hatte. Wenn ich über solche Dinge nachdachte, entstand in mir der Drang, etwas Konkretes zu tun, damit es nie wieder Krieg geben würde, dass man zu essen, Kleidung, eine vernünftige Wohnung und Arbeit hatte, dass man eben besser leben konnte.

Die Fragen für mich waren unterm Strich: Was, wie, mit wem? Wo ist die Kraft? Dieser Kommunist beantwortete sie mir. Die Kraft ist die Arbeiterklasse. Sie hat eine Partei, die SED. »Du musst dich politisch organisieren, ihr beitreten, dann kannst du aktiv und mit anderen gemeinsam etwas tun, für das, was du willst.«

---

Dr Mittendrin
02.10.2024, 22:07
Egal in welcher Gesellschaft, wer kommt nach oben?
Nicht der "Gute", sondern die Charaktere mit dem größten Ego und dem stärksten Ellenbogen...

Nur eine Gesllschaft in der Gewinnmaximierung schon der Grundsatz ist, eine solche Gesellschaft lehne ich aus Prinzip ab! Eine solche Gesellschaft ist menschenfeindlich und fördert die niedersten Instinkte der Menschen!

Das ist aber nicht das generell pauschale Bild des Kapitalismus.


Neulich gelesen, es gibt Firmen die an einem Mitarbeiter im Jahr eine Million verdienen. Hmmmmm, der Mitarbeiter wird aber mehr haben als 14,90 € die Stunde.

Als Kleinselbständiger war mir Gier und Geiz oft enorm zuwieder.

Ossi
02.10.2024, 22:09
Welchen schnellen, einfachen Weg im Westen meinst Du?

Ich habe mir immer alles sehr hart erarbeiten müssen.

Anscheinend hast Du einen falschen Eindruck vom Westen.

Ganz einfach....
Mein Vater hatte Abitur und ist früh in die Wehrmacht, dort Offizierskarriere. Also erst einmal nach dem Krieg UNGELERNTER in der DDR und mit einem Studium als eh. Wehrmachtsoffizier eher Scheiße....
Die Verwandschaft im Westen gut betuchte Leute ohne eigene Kinder und boten ihm an zu ihnen zu kommen und dort demn "Weg zu machen". Eine rein sachliche Geschichte ohne einen "falschen Eindruck" vom Westen.

Dr Mittendrin
02.10.2024, 22:11
Aber aus Überzeugung, kein Mitläufer und Wendehals.

Auf seiner Beerdigung spielte man auch die Internationale.

Er sagte mir mal, er hätte sein ganzes Leben unter Befehl gestanden, erst unter den Nazis, dann in der DDR.
Aber in der DDR eben aus Überzeugung für eine besser Gesellschaft.


Aus den Memoiren.

Das Wort Kommunist war vertraut, zog mich an. Hier nun in Bützow sprach mich ein Kommunist an, bezog mich bei Gesprächen in seine Gedankengänge ein. Und die entsprachen in vielerlei Hinsicht den meinen.

Krieg darf es nie wieder geben! Die Ursachen des Krieges muss man erkennen: Großkapital, Monopolkapital, Junker, Faschismus, Nationalsozialismus, Revanchismus, Rassismus, Völkerhass. Er beherrschte diese Begriffe, erklärte sie mir. Ich traf völlig seine Meinung, als ich ihm erzählte, dass ich bei meinen bisherigen Gedanken über den Krieg aus den relativ wenigen Erfahrungen, die ich gemacht hatte, zu dem Schluss gekommen war, dass jeder Einzelne für das, was sein Land, sein Volk tut, mit verantwortlich ist.

Das war bei mir jedenfalls eine Reaktion auf die überall aufgeworfene Mahnung, es solle keiner je wieder sagen, er habe nichts davon gewusst bzw. er habe es nicht gewollt.

Gemeint waren damit die Äußerungen der wohl meisten Deutschen nach dem Krieg, ihnen wäre nichts bekannt gewesen: Hitlers Pläne, der Faschismus überhaupt, die Vorbereitung des Krieges, die KZ, die Judenverfolgung und -vernichtung, das Leid, das Deutschland über viele Völker gebracht hatte. Wenn ich über solche Dinge nachdachte, entstand in mir der Drang, etwas Konkretes zu tun, damit es nie wieder Krieg geben würde, dass man zu essen, Kleidung, eine vernünftige Wohnung und Arbeit hatte, dass man eben besser leben konnte.

Die Fragen für mich waren unterm Strich: Was, wie, mit wem? Wo ist die Kraft? Dieser Kommunist beantwortete sie mir. Die Kraft ist die Arbeiterklasse. Sie hat eine Partei, die SED. »Du musst dich politisch organisieren, ihr beitreten, dann kannst du aktiv und mit anderen gemeinsam etwas tun, für das, was du willst.«

---

Ist ja edel wenn man eine bessere Gesellschaft will, will ich auch. Aber 40 Jahre daneben liegen und nicht merken ?

Klopperhorst
02.10.2024, 22:12
Ist ja edel wenn man eine bessere Gesellschaft will, will ich auch. Aber 40 Jahre daneben liegen und nicht merken ?

Versetz dich in die Lage, dann verstehst du, warum sie so handelten.
Falsch ist die Verurteilung dieser Schicht durch später Geborene und eine arrogante, alles verdrehende BRD.

---

Ossi
02.10.2024, 22:13
Aber aus Überzeugung, kein Mitläufer und Wendehals.

Auf seiner Beerdigung spielte man auch die Internationale.

Er sagte mir mal, er hätte sein ganzes Leben unter Befehl gestanden, erst unter den Nazis, dann in der DDR.
Aber in der DDR eben aus Überzeugung für eine besser Gesellschaft.


Aus den Memoiren.

Das Wort Kommunist war vertraut, zog mich an. Hier nun in Bützow sprach mich ein Kommunist an, bezog mich bei Gesprächen in seine Gedankengänge ein. Und die entsprachen in vielerlei Hinsicht den meinen.

Krieg darf es nie wieder geben! Die Ursachen des Krieges muss man erkennen: Großkapital, Monopolkapital, Junker, Faschismus, Nationalsozialismus, Revanchismus, Rassismus, Völkerhass. Er beherrschte diese Begriffe, erklärte sie mir. Ich traf völlig seine Meinung, als ich ihm erzählte, dass ich bei meinen bisherigen Gedanken über den Krieg aus den relativ wenigen Erfahrungen, die ich gemacht hatte, zu dem Schluss gekommen war, dass jeder Einzelne für das, was sein Land, sein Volk tut, mit verantwortlich ist.

Das war bei mir jedenfalls eine Reaktion auf die überall aufgeworfene Mahnung, es solle keiner je wieder sagen, er habe nichts davon gewusst bzw. er habe es nicht gewollt.

Gemeint waren damit die Äußerungen der wohl meisten Deutschen nach dem Krieg, ihnen wäre nichts bekannt gewesen: Hitlers Pläne, der Faschismus überhaupt, die Vorbereitung des Krieges, die KZ, die Judenverfolgung und -vernichtung, das Leid, das Deutschland über viele Völker gebracht hatte. Wenn ich über solche Dinge nachdachte, entstand in mir der Drang, etwas Konkretes zu tun, damit es nie wieder Krieg geben würde, dass man zu essen, Kleidung, eine vernünftige Wohnung und Arbeit hatte, dass man eben besser leben konnte.

Die Fragen für mich waren unterm Strich: Was, wie, mit wem? Wo ist die Kraft? Dieser Kommunist beantwortete sie mir. Die Kraft ist die Arbeiterklasse. Sie hat eine Partei, die SED. »Du musst dich politisch organisieren, ihr beitreten, dann kannst du aktiv und mit anderen gemeinsam etwas tun, für das, was du willst.«

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Danke, das Du soviel persönliches (aus Deiner Familie) hier einstellst. Ich habe vor diesem Schritt eine Scheu...
Es erinnert mich an die Geschichte meines Vaters und auch an die eigene Vergangenheit. Doch mehr als ich schon geschrieben habe werde ich in diesem Rahmen nicht tun.

Klopperhorst
02.10.2024, 22:15
Danke, das Du soviel persönliches (aus Deiner Familie) hier einstellst. Ich habe vor diesem Schritt eine Scheu...
Es erinnert mich an die Geschichte meines Vaters und auch an die eigene Vergangenheit. Doch mehr als ich schon geschrieben habe werde ich in diesem Rahmen nicht tun.

Ich versuche ja nur das Bild über die DDR gerade zu rücken.
Oder willst du alles diesen unwissenden Idioten überlassen?

Ob diese Kommunisten richtig lagen oder nicht, ist doch nicht die Frage, sondern was ihr Antrieb war.

---

Xarrion
02.10.2024, 22:16
deshalb gibt es meine Firma auch in Albanien. Die Leute stehen hinter mir! und zuvor war es in der Türkei identisch. Man muss die Leute fair behandeln und nicht ausbeuten und oft mit Arroganz

So ist es.

Ich kannte von jedem meiner Mitarbeiter die Familiengeschichte, seine Ehefrau, oft auch seine Kinder.
Jeder konnte jederzeit mit seinen Problemen zu mir kommen. Wir fanden immer eine Lösung.

Manchmal kam auch jemand mit ganz persönlichen Problemen zu mir. Dann haben wir einen Termin am Wochenende vereinbart, ein Bierchen getrunken, und auch dann eine Lösung gefunden. Dann war ich nicht Chef, sondern eher Beichtvater, Lebensberater, etc.

Meine Leute konnten sich immer auf mich verlassen.
Umgekehrt galt das ebenso.

Dr Mittendrin
02.10.2024, 22:17
Zu einfach....
Wo fängt ein Systemling an?
Ist nicht jeder, welcher an eine Gesellschaft glaubt und danach lebt ein "Systemling"?
Für mich sind die Gründe wichtig, warum entscheidet sich mancher für ein System!

DDR braucht keiner, heutige BRD braucht keiner. Taliban braucht keiner. Jeder kleine Richter, Polizist ist schon Systemling und nützt Staaten die zu 90 % den Menschen keine Lebensqualität und Zukunft bescheren.

Klopperhorst
02.10.2024, 22:18
DDR braucht keiner, heutige BRD braucht keiner. Taliban braucht keiner. Jeder kleine Richter, Polizist ist schon Systemling und nützt Staaten die zu 90 % den Menschen keine Lebensqualität und Zukunft bescheren.

DDR brauchen wir heute mehr als denn je.
Denn sie war der wahre Friedenstaat und Sozialstaat.

Das Gelaber um das Wirtschaftssystem geht am Kern des Themas vorbei.

Willst du die Herrschaft der Großkapitalisten, die die Geschicke der Völker bestimmen und sie in Kriege treiben
oder willst du wahre Volksherrschaft wie im Herbst 89?

---

Dr Mittendrin
02.10.2024, 22:19
Ich versuche ja nur das Bild über die DDR gerade zu rücken.
Oder willst du alles diesen unwissenden Idioten überlassen?

Ob diese Kommunisten richtig lagen oder nicht, ist doch nicht die Frage, sondern was ihr Antrieb war.

---

Wir kennen die Worte von Mielke.

Klopperhorst
02.10.2024, 22:20
Wir kennen die Worte von Mielke.

Selbst für Mielke kann man Verständnis haben, wenn man sich seine Herkunft ansieht.
Du bist ein arroganter Kasper mehr nicht.

In der DDR hat niemand aufs Volk geschossen am Ende.

---

Ossi
02.10.2024, 22:21
Das ist aber nicht das generell pauschale Bild des Kapitalismus.


Neulich gelesen, es gibt Firmen die an einem Mitarbeiter im Jahr eine Million verdienen. Hmmmmm, der Mitarbeiter wird aber mehr haben als 14,90 € die Stunde.

Als Kleinselbständiger war mir Gier und Geiz oft enorm zuwieder.

Warum war ich selbst. tätig?
Ich war zweimal in dieser Lage, das erste mal als ich merkte wie ich in einem kleinen Unternehmen betrogen wurde, da dachte ich mi´r "bescheißen" kann ich mich selber und zog mein eigenes Ding auf. Als nach 8 Jahren die wirtschaftliche Situation in dem Sektor kippte und ich keine Gesllschaftsform eingehen wollte schloß ich mit schwarzen Zahlen ab. Danach verkaufte ich mich als "Lohnhure" :D

Später machte ich mein Hobby noch einmal zum Beruf und war in einer Nische im KFZ Gewerbe selbst. Tätig.

Schlummifix
02.10.2024, 22:23
Selbst für Mielke kann man Verständnis haben, wenn man sich seine Herkunft ansieht.
Du bist ein arroganter Kasper mehr nicht.

In der DDR hat niemand aufs Volk geschossen am Ende.

---

Mielke unterschrieb noch zahlreiche Todesurteile.
In der DDR wurde per Guillotine hingerichtet.
Wissen viele nicht oder wollen es nicht wissen.

Klopperhorst
02.10.2024, 22:25
Mielke unterschrieb noch zahlreiche Todesurteile.
In der DDR wurde per Guillotine hingerichtet.
Wissen viele nicht oder wollen es nicht wissen.

Welche denn?

Was deine amerikanischen Besatzer und die BRD mit ihren Drohnen und Waffenlieferungen so ermorden, darüber gehst du natürlich stillschweigend hinweg.

An der BRD klebt mehr Blut als an der DDR jemals geklebt hat.

---

Dr Mittendrin
02.10.2024, 22:25
DDR brauchen wir heute mehr als denn je.
Denn sie war der wahre Friedenstaat und Sozialstaat.

Das Gelaber um das Wirtschaftssystem geht am Kern des Themas vorbei.

Willst du die Herrschaft der Großkapitalisten, die die Geschicke der Völker bestimmen und sie in Kriege treiben
oder willst du wahre Volksherrschaft wie im Herbst 89?

---

Viele fühlen sich als Großkapitalist, auch sie kommen unter die Räder der Eliten ( Milliardäre die im Ausland sitzen )

Die jetzige soziale Schieflage kommt doch nicht daher, weil der Inhaber von Lidl Milliardär ist.

Sie kommt vom Internalsozialismus und Geld verbrennen für das Prekariat der Welt und shithole-states.

Selbst die CDU wird einer Vermögenssteuer zustimmen, wem kommt die zugute ?

Kenne keinen deutschen Milliardär der den Krieg befeuern will, das sind jene in USA die auch noch mit Rüstungsaktien spekulieren. Diese Schweine von BlackRock etc

navy
02.10.2024, 22:27
..............
Meine Leute konnten sich immer auf mich verlassen.
Umgekehrt galt das ebenso.

so ist es! Bei mir wurde nie was gestohlen, nur als ich 2001, kurzfristig Ersatz Personen einstellen musste, die verloren natürlich den Job

Ossi
02.10.2024, 22:28
DDR brauchen wir heute mehr als denn je.
Denn sie war der wahre Friedenstaat und Sozialstaat.

Das Gelaber um das Wirtschaftssystem geht am Kern des Themas vorbei.

Willst du die Herrschaft der Großkapitalisten, die die Geschicke der Völker bestimmen und sie in Kriege treiben
oder willst du wahre Volksherrschaft wie im Herbst 89?

---

Ich stehe der DDR etwas zwiespältig gegenüber. Ich empfand so manches damals als engstirnig und einengend. Klar gab es in der DDR auch Ungerechtigkeiten, nur rechnerisch betrachtet sind heute die Ungerechtigkeiten größer.
So mal als Beispiel, ein Staatsfeind bekam die "volle Packung", also wenige welche eine "große Ungerechtigkeit" zu spüren bekamen, heute ist die Ungerechtigkeit so gefächert, das sehr viele Menschen im Alltag eine relativ "kleine Ungerechtigkeit" erleben müssen. Nun wenn man aus den wenigen "großen Ungerechtigkeiten" die Summe zieht und aus den massenhaften "kleinen Ungerechtigkeiten", welches system ist dann wohl "gerechter"?

Klopperhorst
02.10.2024, 22:29
Viele fühlen sich als Großkapitalist, auch sie kommen unter die Räder der Eliten ( Milliardäre die im Ausland sitzen )

Die jetzige soziale Schieflage kommt doch nicht daher, weil der Inhaber von Lidl Milliardär ist.

Sie kommt vom Internalsozialismus und Geld verbrennen für das Prekariat der Welt und shithole-states.

Selbst die CDU wird einer Vermögenssteuer zustimmen, wem kommt die zugute ?


Was euch Wessis nicht in den Kopf will, daß ihr mit eurer "sozialen Marktwirtschaft" nur in einer kurzen Phase existieren konntet.
Wenn ihr das Großkapital nicht enteignet, werdet ihr nie wieder Herr im eigenen Hause sein, denn eure Geschickte bestimmen
nicht Wahltheater, nicht die Regierung, sondern die Superreichen.

---

Schlummifix
02.10.2024, 22:29
Welche denn?

Was deine amerikanischen Besatzer und die BRD mit ihren Drohnen und Waffenlieferungen so ermorden, darüber gehst du natürlich stillschweigend hinweg.

An der BRD klebt mehr Blut als an der DDR jemals geklebt hat.

---

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_in_der_DDR_hingerichteten_Personen#:~:te xt=Von%20der%20Gr%C3%BCndung%20der%20Deutschen,die %20DDR%20die%20Todesstrafe%20ab.

Klopperhorst
02.10.2024, 22:30
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_in_der_DDR_hingerichteten_Personen#:~:te xt=Von%20der%20Gr%C3%BCndung%20der%20Deutschen,die %20DDR%20die%20Todesstrafe%20ab.

Ich rede von Kriegen, Drohnen-Kriegen, gesteuert von Ramstein & Co.
Das sind ja wohl deutlich mehr Opfer, als die Todesurteile in der frühen DDR oder die Mauertoten.
Todesstrafe wurde übrigens später abgeschafft.

---

Dr Mittendrin
02.10.2024, 22:33
Selbst für Mielke kann man Verständnis haben, wenn man sich seine Herkunft ansieht.
Du bist ein arroganter Kasper mehr nicht.

In der DDR hat niemand aufs Volk geschossen am Ende.

---

Kann ich sagen, warum sie nicht schossen. Es waren zu viele, ausserdem gabe es die 2te Option "abhauen". Dies wusste das Politbüro.

Schlummifix
02.10.2024, 22:35
Ich rede von Kriegen, Drohnen-Kriegen, gesteuert von Ramstein & Co.
Das sind ja wohl deutlich mehr Opfer, als die Todesurteile in der frühen DDR oder die Mauertoten.
Todesstrafe wurde übrigens später abgeschafft.---

Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
Mielke war ein Drecksack.

Klopperhorst
02.10.2024, 22:35
Ich stehe der DDR etwas zwiespältig gegenüber. Ich empfand so manches damals als engstirnig und einengend. Klar gab es in der DDR auch Ungerechtigkeiten, nur rechnerisch betrachtet sind heute die Ungerechtigkeiten größer.
So mal als Beispiel, ein Staatsfeind bekam die "volle Packung", also wenige welche eine "große Ungerechtigkeit" zu spüren bekamen, heute ist die Ungerechtigkeit so gefächert, das sehr viele Menschen im Alltag eine relativ "kleine Ungerechtigkeit" erleben müssen. Nun wenn man aus den wenigen "großen Ungerechtigkeiten" die Summe zieht und aus den massenhaften "kleinen Ungerechtigkeiten", welches system ist dann wohl "gerechter"?

Die "Ungerechtigkeiten" in der DDR waren ja wohl ein Witz gegen das, was man im Westen bewundern kann.
Sieh mal nur in die USA, 0,1% gehören 90% der Vermögen, Millionen hängen an Drogen und vegetieren im Elend, Ghettos, Kriminalität.
Ein militärischer Komplex bestimmt die Politik und bricht dauernd neue Kriege vom Zaun.

Das alles ist Vorbild für die BRD, wo dieselben Zustände sich entwickeln.

---

ABAS
02.10.2024, 22:36
Mielke unterschrieb noch zahlreiche Todesurteile.
In der DDR wurde per Guillotine hingerichtet.
Wissen viele nicht oder wollen es nicht wissen.

Selbst wenn es so war, die Guillotine und der Galgen sind die preiswertesen, kostenguenstigsten Hinrichtungsformen. Rechtskraeftig zur Todesstrafe verurteilte Straftaeter werden in der VR China nur nicht durch Guillotine oder den Galgen sondern durch Genickschuss zu Tode gebracht, weil die Materialkosten (Munition) und der Zeitaufwand aus der Hinterlassenschaft des Straftaeter oder seiner Angehoerigen bezahlt werden. Die Rechnungen mit der detaillierten Kostenaufstellung (Munition, Waffenverschleiss, Zeitaufwand) sind ohne Zahlungsaufschub zu beglichen. Beschwerden gibt es keine!

Ausserdem wird der Genickschuss von jungen Soldaten der Volksarmee platziert, die dadurch gleichzeitig praktische Erfahrung im fachgerechten toeten von Menschen erlangen. Das kann fuer den Kriegseinsatz wichtig sein, weil viele Menschen, somit auch Soldaten eine natuerlich Hemmschwelle haben, andere Menschen zu toeten.


MDR / 24. November 2021

Hinrichtungen und Todesstrafe
Todesstrafe in der DDR

Sie war eines der am besten gehüteten Geheimnisse der DDR – die Todesstrafe. 164 Todesurteile wurden per Guillotine oder "Nahschuss" vollstreckt. Am 17. Juli 1987 verkündet die "Aktuelle Kamera" die Abschaffung der Todesstrafe. Im Dezember stimmte die Volkskammer der Abschaffung zu. Das letzte Opfer der Todesstrafe war der Stasi-Hauptmann Werner Teske. Er wurde am 26. Juni 1981 hingerichtet.

...

https://www.mdr.de/geschichte/ddr/politik-gesellschaft/stasi/todesstrafe-todesurteil-geschichte-deutschland-werner-teske-100.html#:~:text=Das%20letzte%20Opfer%20der%20Tode sstrafe%20war%20Werner%20Teske%2C%20Hauptmann%20de r,steht%20als%20Todesursache%20%22Herzversagen%22.

Klopperhorst
02.10.2024, 22:36
Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
Mielke war ein Drecksack.

Scholz ist auch ein Drecksack, nur hat der viel mehr Dreck am Stecken, Energieversorgung sprengen lassen und Millionen langfristig ins Elend treiben.
Denkst du, Mielke hätte die Energieversorgung der DDR gesprengt?

---

Ossi
02.10.2024, 22:37
Mielke unterschrieb noch zahlreiche Todesurteile.
In der DDR wurde per Guillotine hingerichtet.
Wissen viele nicht oder wollen es nicht wissen.

1. seit 1981 wurde kein Todesurteil verstreckt
2. 1987 verkündete man offiziell das AUS von Todesurteilen
3. das letze Todesurteil wurde an einem EX Stasimann wegen Landesverrats vollstreckt
4. bist Du auch gegen Todesurteile in den USA mit 24 Hinrichtungen pro Jahr, da war die DDR mit 206 hingerichteten Straftätern von 1945 (noch bis 1949 sow. Besatzung) bis 1981 8letzte Hinrichtung) ein Waisenknabe

Dr Mittendrin
02.10.2024, 22:39
Was euch Wessis nicht in den Kopf will, daß ihr mit eurer "sozialen Marktwirtschaft" nur in einer kurzen Phase existieren konntet.
Wenn ihr das Großkapital nicht enteignet, werdet ihr nie wieder Herr im eigenen Hause sein, denn eure Geschicke bestimmen
nicht Wahltheater, nicht die Regierung, sondern die Superreichen.

---

Mann, das BRD Schiksal hängt an der Fremdherrschaft, nicht am Großkapital.


Was ist übrigens eine kurze Phase? Die von Mercedes Benz, oder von Bayer ?

Schlummifix
02.10.2024, 22:40
1. seit 1981 wurde kein Todesurteil verstreckt
2. 1987 verkündete man offiziell das AUS von Todesurteilen
3. das letze Todesurteil wurde an einem EX Stasimann wegen Landesverrats vollstreckt
4. bist Du auch gegen Todesurteile in den USA mit 24 Hinrichtungen pro Jahr, da war die DDR mit 206 hingerichteten Straftätern von 1945 (noch bis 1949 sow. Besatzung) bis 1981 8letzte Hinrichtung) ein Waisenknabe

Die USA sind für mich als Deutscher kein Maßstab.
Die USA sind ein buntes Irrenhaus, war schon immer so.
Was habt ihr immer mit euren USA?
Ich finde halt die Hinrichtung mit der Guillotine auch besonders barbarisch. Für einen deutschen Staat.
Den ihr hier verteidigt.

Was ich noch sagen wollte...
https://www.seid-seit.de/

Klopperhorst
02.10.2024, 22:40
Kann ich sagen, warum sie nicht schossen. Es waren zu viele, ausserdem gabe es die 2te Option "abhauen". Dies wusste das Politbüro.

Mielke kann man persönlich für einen Drecksack halten, aber er hat dem Volk nicht geschadet, sondern für Ordnung gesorgt.
Punker und Asoziale waren auf seiner Agenda.
Kriminelle Kanacken und Messerstecher hätten unter Mielke keine Change gehabt wie heute unter Nancy Faser.

---

Ossi
02.10.2024, 22:41
Die "Ungerechtigkeiten" in der DDR waren ja wohl ein Witz gegen das, was man im Westen bewundern kann.
Sieh mal nur in die USA, 0,1% gehören 90% der Vermögen, Millionen hängen an Drogen und vegetieren im Elend, Ghettos, Kriminalität.
Ein militärischer Komplex bestimmt die Politik und bricht dauernd neue Kriege vom Zaun.

Das alles ist Vorbild für die BRD, wo dieselben Zustände sich entwickeln.


---

Genau dies wollte ich ausdrücken, man macht das Thema Ungerechtigkeit in der DDR an "Einzelfällen" fest und diese Einzelfälle waren Systemgegner! Nur dabei übersieht man ganz gezielt die Masse an Ungerechtigkeiten dieses Systems, ist jaaa sooooo schleichend.....

Schlummifix
02.10.2024, 22:44
Habt ihr das alles eigentlich vergessen?
Die Ossis wissen bis heute nicht, wie hart Kapitalismus und Wettbewerb sind.
Ihr versteht es einfach nicht.

https://assets.jungefreiheit.de/2020/07/Plakat-900x1364.jpg

Chinon
02.10.2024, 22:44
Was euch Wessis nicht in den Kopf will, daß ihr mit eurer "sozialen Marktwirtschaft" nur in einer kurzen Phase existieren konntet.
Wenn ihr das Großkapital nicht enteignet, werdet ihr nie wieder Herr im eigenen Hause sein, denn eure Geschicke bestimmen
nicht Wahltheater, nicht die Regierung, sondern die Superreichen. ---


:appl:

Klopperhorst
02.10.2024, 22:44
Mann, das BRD Schiksal hängt an der Fremdherrschaft, nicht am Großkapital. ...

Die Fremdherrschaft ist das (anglo-jüdische) Großkapital.

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autochthon
02.10.2024, 22:46
Mielke kann man persönlich für einen Drecksack halten, aber er hat dem Volk nicht geschadet, sondern für Ordnung gesorgt.
Punker und Asoziale waren auf seiner Agenda.
Kriminelle Kanacken und Messerstecher hätten unter Mielke keine Change gehabt wie heute unter Nancy Faser.

---
Der Verweis auf Messerstecher und Faeser ist schon ganz richtig. Aber meines Erachtens standen auch noch ganz andere auf der Agenda.
Regimekritiker waren auch nicht gut gelitten. Und Menschen, die unbedingt mal raus wollten aus dem Land.
Aber Bürger, denen es dort gefiel konnten gut leben. das stimmt.

Xarrion
02.10.2024, 22:47
Die USA sind für mich als Deutscher kein Maßstab.
Die USA sind ein buntes Irrenhaus, war schon immer so.
Was habt ihr immer mit euren USA?
Ich finde halt die Hinrichtung mit der Guillotine auch besonders barbarisch. Für einen deutschen Staat.
Den ihr hier verteidigt.

Was ich noch sagen wollte...
https://www.seid-seit.de/

Die Guillotine ist nicht barbarisch.

Ganz im Gegenteil.

Ossi
02.10.2024, 22:49
Die USA sind für mich als Deutscher kein Maßstab.
Die USA sind ein buntes Irrenhaus, war schon immer so.
Was habt ihr immer mit euren USA?
Ich finde halt die Hinrichtung mit der Guillotine auch besonders barbarisch. Für einen deutschen Staat.
Den ihr hier verteidigt.

Was ich noch sagen wollte...
https://www.seid-seit.de/

1. es ist nicht nutr die USA, auch in Frankreich wurde bis 1977 die Todesstrafe vollstreckt
2. ich persönlich bin gegen die Todesstrafe, aus dem Grund - keiner kann bei einem Justizirrtum das Leben wieder geben
3. machst Du jetzt auf Oberlehrer?

Dr Mittendrin
02.10.2024, 22:49
1. seit 1981 wurde kein Todesurteil verstreckt
2. 1987 verkündete man offiziell das AUS von Todesurteilen
3. das letze Todesurteil wurde an einem EX Stasimann wegen Landesverrats vollstreckt
4. bist Du auch gegen Todesurteile in den USA mit 24 Hinrichtungen pro Jahr, da war die DDR mit 206 hingerichteten Straftätern von 1945 (noch bis 1949 sow. Besatzung) bis 1981 8letzte Hinrichtung) ein Waisenknabe

USA 330 Mill DDR 16 Mill Einwohner. Faktor 20. Also 206 der DDR wären 4000 in USA.

mimimi, meine untergegangene DDR, war sozial, war auf Frieden getrimmt,.... ne
Jeder Dreckstaat wird inclBRD von mir selben Dreck beworfen.
Die DDR ließ alles verrotten, ja so geht sozial auch.

Ähnlich hier, Brücken verrotten, Geld steckt man Fremden in den A.....

Klopperhorst
02.10.2024, 22:50
Der Verweis auf Messerstecher und Faeser ist schon ganz richtig. Aber meines Erachtens standen auch noch ganz andere auf der Agenda.
Regimekritiker waren auch nicht gut gelitten. Und Menschen, die unbedingt mal raus wollten aus dem Land.
Aber Bürger, denen es dort gefiel konnten gut leben. das stimmt.

Ich sagte ja nicht, daß den paar Systemkritikern kein Unrecht angetan wurde, durch Ausbürgerung und Drangsalierung.
Aber was ist das gegen die generell niedrige Kriminalität in der DDR?

Glaubst du, so etwas wie auf der Kölner Domplatte zu Silvester oder in Solingen neulich hätte ein Erich Mielke zugelassen?

---

Dr Mittendrin
02.10.2024, 22:53
Die Guillotine ist nicht barbarisch.

Ganz im Gegenteil.

weiß warum man auf so was kommt. Bis der SChmerz kommt rollt der Kopf weg.

Nicht wenn man das filmt.

Ossi
02.10.2024, 22:53
Ich sagte ja nicht, daß den paar Systemkritikern kein Unrecht angetan wurde, durch Ausbürgerung und Drangsalierung.
Aber was ist das gegen die generell niedrige Kriminalität in der DDR?

Glaubst du, so etwas wie auf der Kölner Domplatte zu Silvester oder in Solingen neulich hätte ein Erich Mielke zugelassen?

---

Man ging in der DDR ganz konsequent gegen Gewalttaten der Vertragsarbeiter aus Mosambique vor! Trotz "Internationalismus" ließ man diesen Brüdern keinen Spielraum!
Im gegensatz zum "Gutmenschstaat" BRD!

Ossi
02.10.2024, 22:54
weiß warum man auf so was kommt. Bis der SChmerz kommt rollt der Kopf weg.

Nicht wenn man das filmt.

Glaubst Du der Verurteilte schaut diesen Film noch?

mabac
02.10.2024, 22:54
Selbst für Mielke kann man Verständnis haben, wenn man sich seine Herkunft ansieht.
Du bist ein arroganter Kasper mehr nicht.

In der DDR hat niemand aufs Volk geschossen am Ende.

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Mielke hat persönlich gefoltert, u.a. Kurt Müller (KPD) und Kreikemeyer (SED), Kreikemeyer hat dann angeblich in Haft Selbstmord begangen. Wenn die DDR ein Rechtsstaat gewesen wäre, dann hätte Mielke nach 1956 erschossen werden müssen, wie seine Vorgesetzten in der Sowjetunion.

Dr Mittendrin
02.10.2024, 22:54
Der Verweis auf Messerstecher und Faeser ist schon ganz richtig. Aber meines Erachtens standen auch noch ganz andere auf der Agenda.
Regimekritiker waren auch nicht gut gelitten. Und Menschen, die unbedingt mal raus wollten aus dem Land.
Aber Bürger, denen es dort gefiel konnten gut leben. das stimmt.

Wo kommst du jetzt her ?

Klopperhorst
02.10.2024, 22:57
Mielke hat persönlich gefoltert, u.a. Kurt Müller (KPD) und Kreikemeyer (SED), Kreikemeyer hat dann angeblich in Haft Selbstmord begangen. Wenn die DDR ein Rechtsstaat gewesen wäre, dann hätte Mielke nach 1956 erschossen werden müssen, wie seine Vorgesetzten in der Sowjetunion.

Kapier endlich, daß man einen Hardliner als Innenminister braucht.
Lieber scheisst man auf die Vita, wenn der Mann durchgreifen kann und für Ordnung sorgt.

Hätte ich was zu sagen, würde ich einen Kriminellen zum Polizeipräsidenten machen, denn der versteht sein Klientel.

---

Dr Mittendrin
02.10.2024, 23:00
Mielke kann man persönlich für einen Drecksack halten, aber er hat dem Volk nicht geschadet, sondern für Ordnung gesorgt.
Punker und Asoziale waren auf seiner Agenda.
Kriminelle Kanacken und Messerstecher hätten unter Mielke keine Change gehabt wie heute unter Nancy Faser.

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Ja würde Faeser gegen Mielke eintauschen.
Keiner würde uns einreden,wir haben zu wenig integriert deswegen hat er zugestochen.
Aber er lebt nicht mehr, kann da nicht ein resoluter Chinapolitiker durchgreifen.

Dr Mittendrin
02.10.2024, 23:01
Kapier endlich, daß man einen Hardliner als Innenminister braucht.
Lieber scheisst man auf die Vita, wenn der Mann durchgreifen kann und für Ordnung sorgt.

Hätte ich was zu sagen, würde ich einen Kriminellen zum Polizeipräsidenten machen, denn der versteht sein Klientel.

---

Wahre Worte.

autochthon
02.10.2024, 23:03
Naja. Kriminelle sitzen ja heute schon im Bundestag. Da wird sich doch einer finden.

Dr Mittendrin
02.10.2024, 23:04
Glaubst Du der Verurteilte schaut diesen Film noch?

Wir Lebenden haben darüber zu befinden, oder schreiben im HPF Tote ?

Ruprecht
02.10.2024, 23:04
Ich stehe der DDR etwas zwiespältig gegenüber. Ich empfand so manches damals als engstirnig und einengend. Klar gab es in der DDR auch Ungerechtigkeiten, nur rechnerisch betrachtet sind heute die Ungerechtigkeiten größer.
So mal als Beispiel, ein Staatsfeind bekam die "volle Packung", also wenige welche eine "große Ungerechtigkeit" zu spüren bekamen, heute ist die Ungerechtigkeit so gefächert, das sehr viele Menschen im Alltag eine relativ "kleine Ungerechtigkeit" erleben müssen. Nun wenn man aus den wenigen "großen Ungerechtigkeiten" die Summe zieht und aus den massenhaften "kleinen Ungerechtigkeiten", welches system ist dann wohl "gerechter"?

Hast du schon mal einen gesehen der ohne Beine rumzappelt oder dem die Gedärme heraushängen?
Euch Sozialismustheoretikern sollte man eine in den Arsch treten das ihr nach 10 Metern die Bremsrakete zünden müsst.

Dr Mittendrin
02.10.2024, 23:05
Naja. Kriminelle sitzen ja heute schon im Bundestag. Da wird sich doch einer finden.

Hey, wenn du so weiter machst hagelt es grüne Punkte.

Klopperhorst
02.10.2024, 23:06
Naja. Kriminelle sitzen ja heute schon im Bundestag. Da wird sich doch einer finden.

Mit Leuten wie Emilia Fester oder Tessa Ganserer kann man keinen Staat mehr machen.

---

autochthon
02.10.2024, 23:08
Hast du schon mal einen gesehen der ohne Beine rumzappelt oder dem die Gedärme heraushängen?
Euch Sozialismustheoretikern sollte man eine in den Arsch treten das ihr nach 10 Metern die Bremsrakete zünden müsst.

Deine Eingangsfrage könnte nahezu jeder Lokführer mit "ja" beantworten.

Ossi
02.10.2024, 23:08
Hast du schon mal einen gesehen der ohne Beine rumzappelt oder dem die Gedärme heraushängen?
Euch Sozialismustheoretikern sollte man eine in den Arsch treten das ihr nach 10 Metern die Bremsrakete zünden müsst.

Da warte ich gerade auf Behinderte.....:D

Ennea Silvio P.
02.10.2024, 23:08
USA 330 Mill DDR 16 Mill Einwohner. Faktor 20. Also 206 der DDR wären 4000 in USA.

mimimi, meine untergegangene DDR, war sozial, war auf Frieden getrimmt,.... ne
Jeder Dreckstaat wird inclBRD von mir selben Dreck beworfen.
Die DDR ließ alles verrotten, ja so geht sozial auch.

Ähnlich hier, Brücken verrotten, Geld steckt man Fremden in den A.....
Wenn es allen gleich "dreckig geht", braucht niemand neidisch auf seine Nachbarn zu sein!

Erst als "die Menschheit" mit Ackerbau begann, deshalb sesshaft wurde und "Eigentum" und "Besitz" entstand, fing alles Unheil an.
Als "Jäger und Sammler" machte es noch keinen Sinn, "Kriege" zu führen.

autochthon
02.10.2024, 23:09
Mit Leuten wie Emilia Fester oder Tessa Ganserer kann man keinen Staat mehr machen.

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Da dürften noch einige andere andere Vorbestraft sein. Ganserer will übrigens hinschmeissen, stand heute in der Springer-Presse.

Ruprecht
02.10.2024, 23:09
[/B]
Da warte ich gerade auf Behinderte.....:D
Dumme Sau.