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Thema: Der Hass der deutschen Frau

  1. #861
    Mitglied Benutzerbild von Klopperhorst
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    Standard AW: Der Hass der deutschen Frau

    Zitat Zitat von Jay Beitrag anzeigen
    Ich glaube nicht, dass Geld der absolute Anreiz ist, Kinder auf die Welt zu bringen. Meine Eltern zogen sechs Kinder auf, und mein Vater war ein normaler Durchschnittslohnarbeiter, der von morgens bis nachmittags arbeitete. Meine Mutter, eine Putzfrau, die abends zur Arbeit ging, damit meine Familie auskommt. Während meines ganzen Lebens haben meine Eltern nie von Sozialhilfe gelebt. Ich bin in einer Mietwohnung aufgewachsen. Und trotzdem hat es meinem IQ nicht geschadet. Du denkst einfach zu pauschal.
    Deine Großeltern konnten sich mit 6 Kindern auch noch ein Häuschen leisten. Das geht heute nicht mehr.
    Außerdem gabs damals noch nicht die ganzen Regularien, Kinder waren generell billig, iPhone, Klavierunterricht, Delphin-Schwimmen und teuere Urlaubsreisen mit Familien-VAN gabs auch noch nicht.
    Man schickte Kinder auf den Bolzplatz und überließ sie den Tag sich selbst.
    Wir leben aber in anderen Zeiten, wo es aufs Geld ankommt.

    ---
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  2. #862
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    Standard AW: Der Hass der deutschen Frau

    Zitat Zitat von Valdyn Beitrag anzeigen
    Wenn es stimmt, dass Menschen grundsätzlich keinen besonderen Anreiz brauchen um Kinder zu bekommen, sondern es sozusagen aus der Überlegung heraus tun "damit es irgendwie weitergeht" und weil sie sich selbst sozusagen verewigt wissen wollen, dann werden es grade die intelligenten Menschen auch mit Anreizen nicht tun wenn sie es ohne nicht wollten.

    Die Betrachtungsweise, dass Menschen Kinder aus einem handfesten Vorteilsstreben heraus bekommen ist schon grundfalsch. Und deswegen führen auch Anreizsysteme zu nichts.

    Welche Anreize haben afrikanische Frauen 7 Kinder zu gebären? Welche Anreize gab es für Deutsche um die Jahrhundertwende 4, 5 oder mehr Kinder zu gebären? Welche Anreize gab es im 14. Jahrhundert bzw. später und während der schlimmen Pestepidemien in Europa? Während des 30 jährigen Krieges?

    Kinder kriegen ist doch grundsätzlich keine Entscheidung nach rationalen Abwägungen und einer Pro und Kontraliste. Wäre das so, wäre die Menschheit schon bei der ersten grösseren Katastrophe, bei dem ersten längeren Krieg, Hungersnot, Epidemie....kollektiv ausgestorben.

    Entweder das Individuum hat den Drang seine Gene weiterzugeben oder nicht. Die kinderreichen Migranten bekommen ja nicht nur hier viele Kinder wo es die Anreize gibt, sondern auch schon in ihrem Herkunftsland, wo es diese Anreize nicht gibt.
    Die Welt ist natürlich nicht mehr dieselbe wie vor 500 Jahren und dank Antibabypille ist Familienplanung möglich geworden; das dürfte einer der entscheidenden Gründe dafür sein, warum wir nicht mehr wie unsere Vorfahren Großfamilien aufziehen. Darüber hinaus gibt es die klassische Rolle, nachdem die Kinder die Alten pflegen müssen und schon deshalb viele Kinder nötig sind, nicht mehr.
    Was die Migranten anliegt liegst du übrigens nicht ganz richtig. Für die frisch hierhergezogenen gilt das was du geschrieben hast, aber für die zweite und dritte Generation, die hier bereits sozialisiert wurde, nicht mehr: von denen haben viele auch nur noch ein oder zwei Kinder.

  3. #863
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    Standard AW: Der Hass der deutschen Frau

    Zitat Zitat von Klopperhorst Beitrag anzeigen
    Es gab immer Anreize und waren es nur solche, billige Arbeitskräfte zu haben.

    ---
    Genau. Früher war Kinderreichtum auch aus diesem Grunde selbstverständlich. Zudem waren Kinder quasi die Alterssicherung.

    In Zeiten, in denen Kinderreichtum staatlich gefördert wurde, herrschte zudem ein Bedarf an "Kanonenfutter" - überspitzt formuliert; Korrelationen lassen sich leicht finden.

  4. #864
    Mitglied Benutzerbild von Klopperhorst
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    Standard AW: Der Hass der deutschen Frau

    Zitat Zitat von Ansuz Beitrag anzeigen
    Genau. Früher war Kinderreichtum auch aus diesem Grunde selbstverständlich. Zudem waren Kinder quasi die Alterssicherung.

    In Zeiten, in denen Kinderreichtum staatlich gefördert wurde, herrschte zudem ein Bedarf an "Kanonenfutter" - überspitzt formuliert; Korrelationen lassen sich leicht finden.
    Anreiz + kulturelle Normen schaffen einen positiven Regelkreis.
    Wenn man eine Frau kennenlernte, war es klar, dass man sie heiraten wollte und Einstand mit in die Ehe bringen.
    Also Geld war immer ein Anreiz.

    ---
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  5. #865
    Mitglied Benutzerbild von Valdyn
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    Standard AW: Der Hass der deutschen Frau

    Zitat Zitat von Großmoff Beitrag anzeigen
    Die Welt ist natürlich nicht mehr dieselbe wie vor 500 Jahren und dank Antibabypille ist Familienplanung möglich geworden; das dürfte einer der entscheidenden Gründe dafür sein, warum wir nicht mehr wie unsere Vorfahren Großfamilien aufziehen. Darüber hinaus gibt es die klassische Rolle, nachdem die Kinder die Alten pflegen müssen und schon deshalb viele Kinder nötig sind, nicht mehr.
    Was die Migranten anliegt liegst du übrigens nicht ganz richtig. Für die frisch hierhergezogenen gilt das, aber für die zweite und dritte Generation, die hier bereits sozialisiert wurde, nicht mehr: von denen haben viele auch nur noch ein oder zwei Kinder.
    Es sind nicht vorhande oder fehlende Anreize die die Geburtenraten bestimmen sondern das Bewusstsein der Menschen.

    Fragst du eine intelligente Deutsche, wird sie etwas sagen wie, in diese Welt setze ich keine Kinder mehr. Das wird sie auch nicht tun wenn du ihr Geld gibst.

    Eine Afrikanerin wird diese Frage gar nicht erst nicht verstehen bzw. für sie ist klar, dass es weitergehen muss und sie wird Kinder kriegen. Die denkt über sowas gar nicht nach. Auch ohne Anreize.

    Es ist der Zeitgeist der herrscht und vielen das Kinderkriegen verleidet. Das ist historisch neu.

    Anreize spielen nur eine untergeordnete Rolle.

  6. #866
    Mitglied Benutzerbild von Schopenhauer
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    Standard AW: Der Hass der deutschen Frau

    Zitat Zitat von Valdyn Beitrag anzeigen
    Es sind nicht vorhande oder fehlende Anreize die die Geburtenraten bestimmen sondern das Bewusstsein der Menschen.

    Fragst du eine intelligente Deutsche, wird sie etwas sagen wie, in diese Welt setze ich keine Kinder mehr. Das wird sie auch nicht tun wenn du ihr Geld gibst.

    Eine Afrikanerin wird diese Frage gar nicht erst nicht verstehen.

    Es ist der Zeitgeist der herrscht und vielen das Kinderkriegen verleidet. Das ist historisch neu.

    Anreize spielen nur eine untergeordnete Rolle.
    Eben.


    Ohne Wahrheit gibt es keine Freiheit.

    "Ich glaube, ich bin jetzt in einem Alter, in dem ich Leute von Anfang an doof finden darf. Ich habe ja nicht ewig Zeit."

  7. #867
    Mitglied Benutzerbild von Lykurg
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    Standard AW: Der Hass der deutschen Frau

    Zitat Zitat von antiseptisch Beitrag anzeigen
    Wenn du das einfach so dahinstellst, und keine nachvollziehbare Begründung lieferst, warum artenreines Aussterben besser sein soll als wenigstens mit Zucht und Ordnung erzogene intelligente Mischlinge in die Welt zu setzen, bist du für mich nur ein verzweifelter Fanatiker.
    Was redest du da? Der Rassen- und Volkserhalt steht im Vordergrund, das dürfte klar sein. Wenn du uns hier stattdessen Mischlinge bescherst und dann aber noch zugleich die Frechheit besitzt, pauschal alle deutschen Frauen wegen "Rassenschande" in den Dreck zu ziehen, dann solltest du besser in den afrikanischen Busch ziehen, ###edit###
    Geändert von Bolle (16.08.2019 um 13:48 Uhr)
    "Israels Geheimvatikan" (Sachbuch) Teil 1-3 von Wolfgang Eggert
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    "Beuteland - Die Ausplünderung Deutschlands nach 1945" (Sachbuch)

  8. #868
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    Standard AW: Der Hass der deutschen Frau

    Zitat Zitat von Valdyn Beitrag anzeigen
    Es ist der Zeitgeist der herrscht und vielen das Kinderkriegen verleidet. Das ist historisch neu. Anreize spielen nur eine untergeordnete Rolle.
    Ich denke zumindest finanzielle Anreize sind nachgeordnet.
    Für meine Frau und für mich war das Thema Kinder immer eines; wir haben die Förderungen in Anspruch genommen weil es sie gab, aber wir hätten unseren Nachwuchs auch bekommen wenn wir hätten ohne klarkommen müssen.
    Wichtig war für uns: möglichst frühe Kinderbetreuung, Rückkehrmöglichkeit in den Beruf, Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Das klappt bis heute ganz gut.

  9. #869
    Mitglied Benutzerbild von Valdyn
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    Standard AW: Der Hass der deutschen Frau

    Zitat Zitat von Klopperhorst Beitrag anzeigen
    Anreiz + kulturelle Normen schaffen einen positiven Regelkreis.
    Wenn man eine Frau kennenlernte, war es klar, dass man sie heiraten wollte und Einstand mit in die Ehe bringen.
    Also Geld war immer ein Anreiz.

    ---
    Warum haben deutsche Millionäre keine 5, 6, 7 oder mehr Kinder? Brauchen die einen monetären Anreiz?

  10. #870
    Mitglied Benutzerbild von Lykurg
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    Standard AW: Der Hass der deutschen Frau

    Zitat von Valdyn [Links nur für registrierte Nutzer]

    Es ist der Zeitgeist der herrscht und vielen das Kinderkriegen verleidet. Das ist historisch neu. Anreize spielen nur eine untergeordnete Rolle.


    Ja, ist vor allem der Zeitgeist und das kapitalistische System, das die Frau als günstige Arbeitskraft entdeckt hat. Da muss die Einstellung geändert werden. Kinder müssen wieder etwas wert sein, nicht nur Aktienkurse von Großkonzernen und Konsum.

    Zitat Zitat von Valdyn Beitrag anzeigen
    Warum haben deutsche Millionäre keine 5, 6, 7 oder mehr Kinder? Brauchen die einen monetären Anreiz?
    Richtig!
    "Israels Geheimvatikan" (Sachbuch) Teil 1-3 von Wolfgang Eggert
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