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Thema: Pleite aufgrund des Mindestlohns

  1. #581
    GESPERRT
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    Standard AW: Pleite aufgrund des Mindestlohns

    Zitat Zitat von Skorpion968 Beitrag anzeigen
    Das ist Erwerbsarbeit. Also Arbeit, die den Lebensunterhalt sichern muss. Und da habe ich was dagegen einzuwenden, wenn jemand die Notlage anderer ausnutzt, um sich selbst zu bereichern.
    Weil du davon ausgehst, daß sich jemand in einer Notlage befindet und das Geld für seinen Lebensunterhalt benötigt, würdest du ihm verbieten, für 5 Euro zu arbeiten,
    und mir dagegen würdest du es erlauben, wenn du davon ausgehst, daß ich die 5 Euro garnicht brauche?
    Das ist ja komplett bescheuert.

  2. #582
    GESPERRT
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    Standard AW: Pleite aufgrund des Mindestlohns

    Zitat Zitat von Großadmiral Beitrag anzeigen
    Die Arbeitnehmer werden subventioniert nicht die Firma.
    Das war so geplant. Funktioniert aber nicht wie geplant. De facto nutzen sehr viele Abeitgeber den Kombilohn als Subvention für sich selber.
    Löhne werden gekürzt, und der Arbeiter soll sich die Differenz vom Arbeitsamt holen.

  3. #583
    Vater der Drachen Benutzerbild von Skorpion968
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    Standard AW: Pleite aufgrund des Mindestlohns

    Zitat Zitat von Nikolaus Beitrag anzeigen
    Weil du davon ausgehst, daß sich jemand in einer Notlage befindet und das Geld für seinen Lebensunterhalt benötigt, würdest du ihm verbieten, für 5 Euro zu arbeiten,
    und mir dagegen würdest du es erlauben, wenn du davon ausgehst, daß ich die 5 Euro garnicht brauche?
    Das ist ja komplett bescheuert.
    Es geht doch gar nicht darum, was ICH erlauben würde. Komm mal von diesem Trip runter. Ich bin nicht der Gesetzgeber.

    Es geht auch nicht darum, es IHM zu verbieten, sondern es dem Arbeitskraftnehmer zu verbieten!

    Davon abgesehen ist es nicht komplett bescheuert. Denn du wärest nicht in der Notlage und damit auch nicht erpressbar. Bei dir wäre es tatsächlich komplett FREIWILLIG! Bei der Erwerbsarbeit ist es das aber eben nicht, weil es da um existenzielle Fragen der Lebensunterhaltsicherung geht.
    Teilen ist das neue Haben.

  4. #584
    Vater der Drachen Benutzerbild von Skorpion968
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    Standard AW: Pleite aufgrund des Mindestlohns

    Zitat Zitat von Nikolaus Beitrag anzeigen
    Das war so geplant. Funktioniert aber nicht wie geplant. De facto nutzen sehr viele Abeitgeber den Kombilohn als Subvention für sich selber.
    Löhne werden gekürzt, und der Arbeiter soll sich die Differenz vom Arbeitsamt holen.
    Siehst du, genau dazu führt dieser Kombilohn. Daher ist der Mindestlohn der einzig richtige logische Schritt!
    Teilen ist das neue Haben.

  5. #585
    GESPERRT
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    Standard AW: Pleite aufgrund des Mindestlohns

    Zitat Zitat von Skorpion968 Beitrag anzeigen
    Erstens ist der Mindestlohn keine dumme Idee und zweitens handelt es sich in dem Beispiel nicht um Erwerbsarbeit.
    Doch ist es.

    Zitat Zitat von Skorpion968 Beitrag anzeigen
    Das kann man nicht beeinflussen. Die Verteilung der Einkommen kann man aber beeinflussen.
    Kann man nicht, denn Unternehmen haben unterschiedliche Ausgaben, machen unterschiedliche Umsätze und haben nicht die gleiche Anzahl an Arbeitern.

    Selbst in der SU gab es keine gleichen Löhne.

  6. #586
    Mitglied Benutzerbild von RobinderHut
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    Standard AW: Pleite aufgrund des Mindestlohns

    Zitat Zitat von Nikolaus Beitrag anzeigen
    Das war so geplant. Funktioniert aber nicht wie geplant. De facto nutzen sehr viele Abeitgeber den Kombilohn als Subvention für sich selber.
    Löhne werden gekürzt, und der Arbeiter soll sich die Differenz vom Arbeitsamt holen.
    Und wenn man sieht, welch teilweise sehr bekannte Namen zu diesen AG gehören, ist das wahrscheinlich schon Usus.

    Warum dann aber die AG & AN, die wirklich gute, auskömmliche Löhne zahlen/erhalten, dann mit ihren Geldern diejenigen, die es nicht tun/nicht erhalten, auch noch subventionieren sollen, erschließt sich mir einfach nicht.

    Und auch der Mindestlohn in der aktuellen Form hilft dagegen aktuell nicht (mehr).

    Kenne einige größere AG, die mehr und mehr ihrer langjährigen AN "verabschieden" und auf Unmassen an "Teilzeitlern" setzen.

    Weiß evtl. jemand, wieviel das einem AG erspart, dieses Modell zu wählen?

  7. #587
    Einhorn
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    Standard AW: Pleite aufgrund des Mindestlohns

    Zitat Zitat von Skorpion968 Beitrag anzeigen
    Langzeitarbeitslose werden sich wohl kaum darüber kaputt lachen. Viele von denen hätten gerne einen so gut bezahlten Job.

    Werbungskosten sind übrigens steuerlich absetzbar ... und deine Sozialversicherungsbeiträge kommen deiner eigenen Alters- und Krankheitsversorgung zugute. Du solltest weniger jammern, sondern besser froh sein, dass du deinen Lebensunterhalt sicher bestreiten kannst.
    Dass ein Teil meiner Werbungskosten steuerlich abzugsfähig sind, habe ich bereits berücksichtigt.

    Aufwendungen für Anzüge und deren Reinigung sind leider nicht als Werbungskosten abzugsfähig, obwohl eine Privatnutzung nur alle paar Jahre bei Beerdigungen stattfindet.

    Wenn alleinstehende Langzeitarbeitslose finanziell genauso gestellt wären wie ich mit meinem "normalen" Vollzeitarbeitsplatz, würde ich mich als ver**rscht vorkommen.

    Genau dieses Gefühl herrscht doch schon bei allen Foristen, die aufgrund ihrer nicht so gefragten Qualifikationen oder ihrer Gebrechen nicht an einen Arbeitsplatz mit "normalem" Gehalt gelangen können.

  8. #588
    Einhorn
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    Standard AW: Pleite aufgrund des Mindestlohns

    Zitat Zitat von Skorpion968 Beitrag anzeigen
    Es geht doch gar nicht darum, was ICH erlauben würde. Komm mal von diesem Trip runter. Ich bin nicht der Gesetzgeber.

    Es geht auch nicht darum, es IHM zu verbieten, sondern es dem Arbeitskraftnehmer zu verbieten!

    Davon abgesehen ist es nicht komplett bescheuert. Denn du wärest nicht in der Notlage und damit auch nicht erpressbar. Bei dir wäre es tatsächlich komplett FREIWILLIG! Bei der Erwerbsarbeit ist es das aber eben nicht, weil es da um existenzielle Fragen der Lebensunterhaltsicherung geht.
    Mein letzter Arbeitgeber hat eine selbständige Reinigungskraft beschäftigt, die nicht unter das Mindestlohngesetz fällt.

    Alle Leistungen, die ohne hohen Wissens- und Kapitaleinsatz erbracht werden können, sind leicht auf eine Vielzahl von Ein-Mann-Unternehmen bzw. Ein-Ehepaar-Unternehmen zu verlagern, für welche kein Mindestlohn gilt.

  9. #589
    GESPERRT
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    Standard AW: Pleite aufgrund des Mindestlohns

    Zitat Zitat von Skorpion968 Beitrag anzeigen
    Es geht auch nicht darum, es IHM zu verbieten, sondern es dem Arbeitskraftnehmer zu verbieten!
    Du willst dem Arbeitgeber also verbieten, 5 Euro zu bezahlen? Das kommt auf genau das selbe heraus, als wenn du dem Arbeitnehmer verbietest 5 Euro anzunehmen.

    Zitat Zitat von Skorpion968 Beitrag anzeigen
    Es geht doch gar nicht darum, was ICH erlauben würde. Komm mal von diesem Trip runter. Ich bin nicht der Gesetzgeber.
    Trotzdem gehts hier gerade darum was DU tun würdest. Bzw. vom Gestzgeber verlangst oder erwartest.

    Sonst könnte man sich das ganze Forum gleich sparen, denn hier ist niemand Gesetzgeber.

  10. #590
    Mitglied Benutzerbild von hamburger
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    Standard AW: Pleite aufgrund des Mindestlohns

    Zitat Zitat von Antisozialist Beitrag anzeigen
    Mein letzter Arbeitgeber hat eine selbständige Reinigungskraft beschäftigt, die nicht unter das Mindestlohngesetz fällt.

    Alle Leistungen, die ohne hohen Wissens- und Kapitaleinsatz erbracht werden können, sind leicht auf eine Vielzahl von Ein-Mann-Unternehmen bzw. Ein-Ehepaar-Unternehmen zu verlagern, für welche kein Mindestlohn gilt.
    Das ist schon lange auch in der Industrie üblich. Mein Vertragsgebiet, Service und Installation, habe ich als Subunternehmer bekommen.
    Aufgrund des Aufwands lohnt sich für große Firmen der Aufwand nicht, den sie mit Personal dort machen müssten.
    Dieses Modell ist übrigens die Zukunft der Arbeit, denn es setzt Eigenverantwortung voraus, was man heute von einem normalen Arbeitnehmer kaum erwarten kann.
    Man kann dabei wesentlich mehr Geld verdienen, muss allerdings auch Leistung bringen, die einen 8 Stunden Tag ausschließen.
    Das wird vielen Menschen nicht Gefallen, aber ist wohl unausweichlich in unserer schönen neuen Welt.
    Da gibt es weder Mindest noch Höchstlohn

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