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Thema: Pleite aufgrund des Mindestlohns

  1. #411
    GESPERRT
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    Standard AW: Pleite aufgrund des Mindestlohns

    Zitat Zitat von BRDDR_geschaedigter Beitrag anzeigen
    Blödsinn, ohne MwSt verkauft das Unternehmen mehr Produkte und macht mehr Umsatz. Ganz simpel die Angebot/Nachfrage-Kurve. Die Produkte sind billiger für den Kunden, somit steigt die Nachfrage nach dem Produkt!

    Das kann ein 6-jähriger verstehen.

    MWSt erhöhung dämpft den Konsum, hat 2005 sogar die Linke behauptet.

    Nun widerspricht Skorpi seiner Partei.

  2. #412
    GESPERRT
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    Standard AW: Pleite aufgrund des Mindestlohns

    Zitat Zitat von Skorpion968 Beitrag anzeigen
    Gestern hattest du mir noch reingedrückt, dass es mich angeblich nichts angehe.
    Das drücke ich dir auch heute und morgen noch rein: Du hast kein Recht jemandem das Arbeiten zu verbieten, nur weil du persönlich den Lohn für zu niedrig hältst.

    Ich verbiete niemandem was und schreibe niemandem was vor.
    Jeder soll selbst entscheiden, ob er für einen bestimmten Lohn arbeiten will oder nicht. Und jeder soll selber entscheiden, wieviel Lohn er für eine bestimmte Arbeit zahlt.

  3. #413
    Einhorn
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    Standard AW: Pleite aufgrund des Mindestlohns

    Zitat Zitat von BRDDR_geschaedigter Beitrag anzeigen
    Als ob nur die MwSt in der Gleichung wäre. In Dänemarkt gibt es auch keinen Kündigungsschutz und die Gesetze sind auch insgesamt anders.

    Du simplifizierst gerade alles auf die MwSt.
    Der Skorpion hat leider keine Ahnung von den dänischen Verhältnissen.

    In Dänemark werden die typischen Aufgaben von gesetzlichen Sozialversicherungen fast nur über Steuern finanziert. Dass bedeutet, dass der Arbeitgeber nicht wie in Deutschland 20 - 30 % zusätzlich zum Bruttolohn aufwenden muss. Dadurch hat der Arbeitgeber zwar mehr Zahlungsspielraum, aber der Arbeitnehmer muss dafür relativ hohe Lohn- und Umsatzsteuern tragen.

    In Dänemark gibt es zwar keinen gesetzlichen Kündigungsschutz, aber diese Lücke kann durch Tarifvereinbarungen geschlossen werden. Dadurch wird ein erheblicher Teil der dänischen Arbeitnehmer über einen gewissen Kündigungsschutz verfügen.

  4. #414
    Einhorn
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    Standard AW: Pleite aufgrund des Mindestlohns

    Zitat Zitat von Nikolaus Beitrag anzeigen
    Das drücke ich dir auch heute und morgen noch rein: Du hast kein Recht jemandem das Arbeiten zu verbieten, nur weil du persönlich den Lohn für zu niedrig hältst.

    Ich verbiete niemandem was und schreibe niemandem was vor.
    Jeder soll selbst entscheiden, ob er für einen bestimmten Lohn arbeiten will oder nicht. Und jeder soll selber entscheiden, wieviel Lohn er für eine bestimmte Arbeit zahlt.
    Ausnahmsweise mal ein guter Beitrag von Ihnen.

    Ein Teil der Niedriglöhner ist nicht vom Jobcenter, sondern vom Ehepartner oder den Eltern wirtschaftlich abhängig. Wenn diese einen Arbeitsplatz im Niedriglohnbereich ausfüllen, weil dieser ihnen Selbstverwirklichung bietet oder stundenlanges Pendeln ins nächste wirtschaftliche Zentrum erspart, ist ein staatliches Arbeitsverbot namens Mindestlohngesetz unsozial.

  5. #415
    Vater der Drachen Benutzerbild von Skorpion968
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    Standard AW: Pleite aufgrund des Mindestlohns

    Zitat Zitat von Nikolaus Beitrag anzeigen
    Das drücke ich dir auch heute und morgen noch rein: Du hast kein Recht jemandem das Arbeiten zu verbieten, nur weil du persönlich den Lohn für zu niedrig hältst.

    Ich verbiete niemandem was und schreibe niemandem was vor.
    Jeder soll selbst entscheiden, ob er für einen bestimmten Lohn arbeiten will oder nicht. Und jeder soll selber entscheiden, wieviel Lohn er für eine bestimmte Arbeit zahlt.
    Ich verbiete niemandem das Arbeiten. Jeder darf arbeiten so viel er will. Im Garten, im Ehrenamt, wo auch immer. Ich verbiete lediglich Ausbeutungsverhältnisse in der Erwerbsarbeit. Jeder, der Vollzeit einer Erwerbsarbeit nachgeht, muss davon auskömmlich leben können. Punkt!

    Du willst Verhältnisse wie im Mittelalter, wo die einfachen Leute schufteten bis zum Umfallen und ihnen trotzdem kaum genug zum Leben blieb. Diese Zeiten sind endgültig vorbei. Dafür haben wir einen Sozialstaat. Und wir haben eine Mindestgrenze bei Erwerbslöhnen, sodass es keinen Dumpingwettbewerb nach unten mehr geben kann.

    Klar, wenn Leute in existenzieller Not sind, sind sie leicht erpressbar. Dann arbeiten sie für 3 Euro die Stunde. Und es finden sich möglicherweise auch einige, die es für 2 Euro oder sogar für 1,50 machen. Aus reiner Angst. Andere nutzen es für ihren eigenen Profit aus, dass diese Leute in existenzieller Not und leicht erpressbar sind. Von Freiwilligkeit kann da keine Rede sein.

    Solche Zustände gibt es zum Glück in Deutschland nicht mehr. Es gibt eine Mindesthöhe für Erwerbslöhne und es gibt eine staatliche Versorgung für diejenigen, die gerade keine Erwerbsarbeit zum Mindestlohn bekommen.

    Wenn du gerne für lau oder für geringes Entgelt arbeiten willst, dann arbeite ehrenamtlich, feg den Park oder frag deinen Nachbarn, ob du für 3 Euro seinen Rasen mähen darfst.
    Teilen ist das neue Haben.

  6. #416
    Mitglied Benutzerbild von mabac
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    Standard AW: Pleite aufgrund des Mindestlohns

    Zitat Zitat von Deutschmann Beitrag anzeigen
    Nein. Es liegt an den Geiz-ist-Geil-Typen die dann lieber einen Nussknacker aus China kaufen weil sie nicht bereit sind 2 Euro mehr zu bezahlen.
    In Deutschland kauft kein geistig gesunder Mensch Nusskanacker. Die Nusskanacker waren für den US-amerikanischen Markt bestimmt. Den Amis ist es egal, woher die Nusskanacker stammen.
    Der Faschismus ist eine Kampforganisation der Bourgeoisie, die sich auf die aktive Unterstützung der Sozialdemokratie stützt. Die Sozialdemokratie ist objektiv der gemäßigte Flügel des Faschismus.
    Stalin - Band 6, S. 148, Ausgabe 1952

  7. #417
    Mitglied Benutzerbild von mabac
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    Standard AW: Pleite aufgrund des Mindestlohns

    Zitat Zitat von Antisozialist Beitrag anzeigen
    Dass bedeutet, dass der Arbeitgeber nicht wie in Deutschland 20 - 30 % zusätzlich zum Bruttolohn aufwenden muss.
    19% RV + 15% KV + 1,175% PV + 1,5 % AV liegen weit darüber. Dazu noch Krankengeld oder 1,5 -3,9% U1, Schnicknack bei U2/U3, dazu noch Urlaubsentgelt.
    Würde eher sagen 40-45%!
    Der Faschismus ist eine Kampforganisation der Bourgeoisie, die sich auf die aktive Unterstützung der Sozialdemokratie stützt. Die Sozialdemokratie ist objektiv der gemäßigte Flügel des Faschismus.
    Stalin - Band 6, S. 148, Ausgabe 1952

  8. #418
    Einhorn
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    Standard AW: Pleite aufgrund des Mindestlohns

    Zitat Zitat von mabac Beitrag anzeigen
    In Deutschland kauft kein geistig gesunder Mensch Nusskanacker. Die Nusskanacker waren für den US-amerikanischen Markt bestimmt. Den Amis ist es egal, woher die Nusskanacker stammen.
    Die Amerikaner versuchen durch den Kauf der Nussknacker aus ihrer alten Heimat die typische Kulturlosigkeit eines multikulturellen Einwanderungslands auszugleichen. Egal dürfte es nicht sein, wo die Nussknacker endgefertigt werden. Aber dafür wird nicht jeder Preis gezahlt.

  9. #419
    ein feiner Mensch Benutzerbild von konfutse
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    Standard AW: Pleite aufgrund des Mindestlohns

    Zitat Zitat von Antisozialist Beitrag anzeigen
    Ausnahmsweise mal ein guter Beitrag von Ihnen.

    Ein Teil der Niedriglöhner ist nicht vom Jobcenter, sondern vom Ehepartner oder den Eltern wirtschaftlich abhängig. Wenn diese einen Arbeitsplatz im Niedriglohnbereich ausfüllen, weil dieser ihnen Selbstverwirklichung bietet oder stundenlanges Pendeln ins nächste wirtschaftliche Zentrum erspart, ist ein staatliches Arbeitsverbot namens Mindestlohngesetz unsozial.
    Hast du sie mal gefragt, ob sie den Mindestlohn ablehnen? Wenn Ja, dann hat man sie trefflich konditioniert auf dass sie Mitleid mit ihrem Ausbeuter haben. Mann, von oben und als Nichtbetroffener lässt sich gut schwadronieren.
    Kennt ihr diesen Moment, in dem plötzlich alles Sinn ergibt und man merkt, dass der ganze Scheiß sich wirklich lohnt? Ich auch nicht.

    Das Geschlecht kann man nicht bestimmen, das macht die Natur. Man kann das Geschlecht feststellen.

  10. #420
    Mitglied Benutzerbild von In Medias Res
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    Standard AW: Pleite aufgrund des Mindestlohns

    Zitat Zitat von Nikolaus Beitrag anzeigen
    Ich leg garnichts fest. Ich unterstelle, daß es den Arbeitern leid tut um ihren verlorengegangenen Arbeitsplatz.
    Die Frage ist doch eher, tut es den Arbeitnehmer leid um diesen miserable bezahlten Posten? Der Ehefrau, die einem Mann hat der einen gut bezahlten Job hat, eventuell, den anderen die aber ihr Leben damit bestreiten und dafür dann noch aufstocken gehen müssen beim Staat, sicher nicht. Warum diese trotzdem da gearbeitet haben, dürfte vielleicht am Sanktionsprinzip des Staates liegen, der solche Ausbeuterfirmen praktisch damit unterstützt.
    Nicht Schwert, nicht Giftgebräu wird dermaleinst dich töten,
    Kein schleichend Zipperlein samt Hals- und Lungennöten.
    Ein Schwätzer bringt dich um, fällst du ihm einst zur Beute;
    Drum, wirst du groß, sei klug: flieh redewütige Leute!
    Horaz 65-8 v. Chr.

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