Das drücke ich dir auch heute und morgen noch rein: Du hast kein Recht jemandem das Arbeiten zu verbieten, nur weil du persönlich den Lohn für zu niedrig hältst.
Ich verbiete niemandem was und schreibe niemandem was vor.
Jeder soll selbst entscheiden, ob er für einen bestimmten Lohn arbeiten will oder nicht. Und jeder soll selber entscheiden, wieviel Lohn er für eine bestimmte Arbeit zahlt.

Der Skorpion hat leider keine Ahnung von den dänischen Verhältnissen.
In Dänemark werden die typischen Aufgaben von gesetzlichen Sozialversicherungen fast nur über Steuern finanziert. Dass bedeutet, dass der Arbeitgeber nicht wie in Deutschland 20 - 30 % zusätzlich zum Bruttolohn aufwenden muss. Dadurch hat der Arbeitgeber zwar mehr Zahlungsspielraum, aber der Arbeitnehmer muss dafür relativ hohe Lohn- und Umsatzsteuern tragen.
In Dänemark gibt es zwar keinen gesetzlichen Kündigungsschutz, aber diese Lücke kann durch Tarifvereinbarungen geschlossen werden. Dadurch wird ein erheblicher Teil der dänischen Arbeitnehmer über einen gewissen Kündigungsschutz verfügen.

Ausnahmsweise mal ein guter Beitrag von Ihnen.
Ein Teil der Niedriglöhner ist nicht vom Jobcenter, sondern vom Ehepartner oder den Eltern wirtschaftlich abhängig. Wenn diese einen Arbeitsplatz im Niedriglohnbereich ausfüllen, weil dieser ihnen Selbstverwirklichung bietet oder stundenlanges Pendeln ins nächste wirtschaftliche Zentrum erspart, ist ein staatliches Arbeitsverbot namens Mindestlohngesetz unsozial.
Ich verbiete niemandem das Arbeiten. Jeder darf arbeiten so viel er will. Im Garten, im Ehrenamt, wo auch immer. Ich verbiete lediglich Ausbeutungsverhältnisse in der Erwerbsarbeit. Jeder, der Vollzeit einer Erwerbsarbeit nachgeht, muss davon auskömmlich leben können. Punkt!
Du willst Verhältnisse wie im Mittelalter, wo die einfachen Leute schufteten bis zum Umfallen und ihnen trotzdem kaum genug zum Leben blieb. Diese Zeiten sind endgültig vorbei. Dafür haben wir einen Sozialstaat. Und wir haben eine Mindestgrenze bei Erwerbslöhnen, sodass es keinen Dumpingwettbewerb nach unten mehr geben kann.
Klar, wenn Leute in existenzieller Not sind, sind sie leicht erpressbar. Dann arbeiten sie für 3 Euro die Stunde. Und es finden sich möglicherweise auch einige, die es für 2 Euro oder sogar für 1,50 machen. Aus reiner Angst. Andere nutzen es für ihren eigenen Profit aus, dass diese Leute in existenzieller Not und leicht erpressbar sind. Von Freiwilligkeit kann da keine Rede sein.
Solche Zustände gibt es zum Glück in Deutschland nicht mehr. Es gibt eine Mindesthöhe für Erwerbslöhne und es gibt eine staatliche Versorgung für diejenigen, die gerade keine Erwerbsarbeit zum Mindestlohn bekommen.
Wenn du gerne für lau oder für geringes Entgelt arbeiten willst, dann arbeite ehrenamtlich, feg den Park oder frag deinen Nachbarn, ob du für 3 Euro seinen Rasen mähen darfst.
Teilen ist das neue Haben.
Der Faschismus ist eine Kampforganisation der Bourgeoisie, die sich auf die aktive Unterstützung der Sozialdemokratie stützt. Die Sozialdemokratie ist objektiv der gemäßigte Flügel des Faschismus.
Stalin - Band 6, S. 148, Ausgabe 1952
Der Faschismus ist eine Kampforganisation der Bourgeoisie, die sich auf die aktive Unterstützung der Sozialdemokratie stützt. Die Sozialdemokratie ist objektiv der gemäßigte Flügel des Faschismus.
Stalin - Band 6, S. 148, Ausgabe 1952

Kennt ihr diesen Moment, in dem plötzlich alles Sinn ergibt und man merkt, dass der ganze Scheiß sich wirklich lohnt? Ich auch nicht.
Das Geschlecht kann man nicht bestimmen, das macht die Natur. Man kann das Geschlecht feststellen.
Die Frage ist doch eher, tut es den Arbeitnehmer leid um diesen miserable bezahlten Posten? Der Ehefrau, die einem Mann hat der einen gut bezahlten Job hat, eventuell, den anderen die aber ihr Leben damit bestreiten und dafür dann noch aufstocken gehen müssen beim Staat, sicher nicht. Warum diese trotzdem da gearbeitet haben, dürfte vielleicht am Sanktionsprinzip des Staates liegen, der solche Ausbeuterfirmen praktisch damit unterstützt.
Nicht Schwert, nicht Giftgebräu wird dermaleinst dich töten,
Kein schleichend Zipperlein samt Hals- und Lungennöten.
Ein Schwätzer bringt dich um, fällst du ihm einst zur Beute;
Drum, wirst du groß, sei klug: flieh redewütige Leute!
Horaz 65-8 v. Chr.
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