Sind aber selten welche, die je in der Mitte oder oben waren. Was man nicht kennt, kann man nicht einschätzen und nicht vermissen. Die kennen es nicht anders und richten sich dann auf ein Faulenzerleben ein.
Aber deswegen leben sie gemäß den Vorstellungen von Mittel- und Oberschicht und letztlich von jedem halbwegs normal tickenden Menschen, nicht gut oder sehr gut. Da gibt es wohl kaum was begehrenswertes daran "unten" zu sein
Der Staat bzw. wir bewegen uns ja ganz klar im Defizit. Die Ausgaben liegen höher als die Steuereinnahmen. Insofern hast du Recht, daß hier niemand 2-3 Ausländer durchfüttert, weil die Steuereinnahmen dazu gar nicht ausreichen. Wir erhöhen den nächsten Kredit und zahlen den nicht ab, sondern schulden nach einer gewissen Zeit um. Wir haben Schulden über Schulden und die Zinslast ist schon längst ein gigantischer Bestandteil des Staatshaushaltes. Daher wundert es mich, mit welcher Gelassenheit du weitere finanzielle Verpflichtungen relativierst. Bist du dir nicht im Klaren darüber, daß wir schon längst auf einem Pulverfaß sitzen und, wenn wir so weiter machen, einem finanziellen Fiasko ungeahnten Ausmaßes entgegenschlittern? Oder bist du guten Mutes, wenn du mit deinem Hund Gassi gehst und die unzähligen Schlaglöcher bewunderst? Renaturierung oder erste Anzeichen von Zahlungsunfähigkeit?




Mal unten, mal oben. So ist das Leben, nicht wahr? Und in Deutschland gibt es nicht wirklich ein "unten". Oder hast Du Dich schon mal aus der Mülltonne ([Links nur für registrierte Nutzer]meine ich) ernähren müssen? So weich, wie man in D. gebettet wird, ist nirgendwo auf der Welt sonst der Fall.
kol-ut-shan
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