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Lächerliche, unscharfe Gefälligkeitsstudie der Gesellschaft für Konsumforschung.Nürnberg - Deutschland hat die USA im Ranking der Staaten mit dem größten Prestige auf der Siegerposition abgelöst. Das ergab eine Umfrage des Marktforschungsinstituts GfK.
Auch insgesamt gewann Deutschland am meisten Punkte hinzu. Das liegt vor allem an der Kategorie "Sportliche Spitzenleistung".
Naja, hauptsache die NATO-Rotzpostille STÜRMER darf implizit mal wieder gegen Russland hetzen.
Viel Spaß beim Wett-Onanieren auf diese tolle journalistische Leistung, liebe SPIEGEL-Wanker....
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Ich sehe auch eine weitere Tendenz. Die Ausduennung der Mittelschicht und eine Schere bei der Einkommensentwicklung. Wo man frueher in einer Entwickiungsabteilung einen Berufsanfaenger mit GBP 25.000 und einen Mittelmaessigen mit GBP 35.000 eingestellt haette, stellt man heute oft nur einen sog. Top-Mann mit GBP 60.000 ein.
In einer solchen von Gegensaetzen gepraegten Gesellschaft brauchen auch nur noch die Oberen vernuenftig reden zu koennen. Ich vermute mal, dass an den Elite-Unis auch noch richtiges Englisch gelehrt wird.
Fuer all die anderen ist es vielleicht auch sinnvoll, wenn alle gleich schlecht Englisch sprechen. War es nicht haeufig schon der Fall, gerade auch in den USA, dass Stellenbewerbungen von ethnischen Minderheiten abgelehnt wurden, weil die Bewerber angeblich nicht gut genug Englsich sprechen oder schreiben konnten?
Solche Ablehnungen, ob nun berechtigt oder nicht, wird es sicher weniger geben, wenn auch die Leute am anderen Endes des Tisches bei Vorstellungsgespraechen nicht mehr so sicher sind, ob sie selber ein vernuenftiges Englisch sprechen.
Bei uns standen in der Schule noch George Orwell's "1984" und Aldous Huxley's "Schoene neue Welt" auf dem Lehrplan. Wenn natuerlich die gesellschaftliche Entwicklung nicht 1:1 aus diesen Buechern abgekupfert wird, so sind sind doch einige Details und der Grundgedanke hinter alledem erkennbar.
"Und wenn wir es nicht mehr erleben werden, Vater, so wissen wir doch eins, dass es die nach uns erleben werden, nicht? Und das ist doch auch ein Trost."
(aus dem Film 'Heimkehr', 1941)
Empfinde ich aber so im Vergleich mit anderen Ethnien. Eigentlich in allen Lebensbereichen. Bei Leuten, die man ueberhaupt nicht kennt, noch staerker.
Z.B. pakistanische Taxifahrer erzaehlen auch gerne schon einmal etwas aus ihrem Leben oder etwas aus der Politik. Bei englischen Taxifahrern geht es viel seichter zu und manchmal werden sie dann auch noch stumm, wenn es ancheinend nicht "p c" ist.
Mir fallen da gerade zwei Beispiele ein.
Einmal meinte ich bloss: "Das ist also die Polizeistation? Sieht ja aus wie eine Festung"
Ein anderes Mal bemerkte ich zu den Verkehrberuhigungshuppeln, die nicht durchgaengig, sondern in der Mitte geteilt sind: "Sehr sinnvoll, wenn die Polizei mal mit einem PKW ein Motorrad verfolgt. Das Motorrad brettert in der Mitte der Huppel mit voller Geschwindigkeit durch und der PKW der Polizei muss ueber die Huppel fahren."
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"Und wenn wir es nicht mehr erleben werden, Vater, so wissen wir doch eins, dass es die nach uns erleben werden, nicht? Und das ist doch auch ein Trost."
(aus dem Film 'Heimkehr', 1941)
Hmmm, alles durchaus moeglich. An den elitaeren Unis wird aber doch ein hochkaraetiges Englisch gelehrt, nur ist z.B. Harvard, oder Yale usw. leidergottes nicht unbedingt repraesentativ fuer die USA insgesamt! Vergleich auch zeitgenoessische Fernsehsendungen mit denen von fuenfzig Jahren her, um mit eigenen Ohren den krassen Unterschied im Sprachgebrauch zwischen gestern und heute mitzuerleben!!
Umfragen sind heute meistens nicht mehr repräsentativ, besonders dann nicht, wenn deutsche Medien sich bemüßigt fühlen, diese zu veröffentlichen. Das einzig Repräsentative dürfte die Beliebtheit Deutschlands als "Einwanderungsland" oder, etwas derber ausgedrückt, als Asylauffangbecken sein. Es hat sich herumgesprochen, daß der, der in Deutschland ist, auch in Deutschland bleiben kann und die ausbezahlten Leistungen auf dem allerobersten Niveau liegen. Außerdem haben sich bereits Substrukturen der verschiedenen eingewanderten Ethnien gebildet, so daß jeder, der hierher kommt, schon jemanden hat, der bereits hier ist. Auch ist bekannt, daß sich deutsche Behörden nicht besonders um Art und Umfang des Lebenserwerbs der Eingewanderten kümmern, auch dann nicht, wenn die Diskrepanz zwischen Können, Sein und Haben unübersehbar groß ist.
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