Ich sehe auch eine weitere Tendenz. Die Ausduennung der Mittelschicht und eine Schere bei der Einkommensentwicklung. Wo man frueher in einer Entwickiungsabteilung einen Berufsanfaenger mit GBP 25.000 und einen Mittelmaessigen mit GBP 35.000 eingestellt haette, stellt man heute oft nur einen sog. Top-Mann mit GBP 60.000 ein.
In einer solchen von Gegensaetzen gepraegten Gesellschaft brauchen auch nur noch die Oberen vernuenftig reden zu koennen. Ich vermute mal, dass an den Elite-Unis auch noch richtiges Englisch gelehrt wird.
Fuer all die anderen ist es vielleicht auch sinnvoll, wenn alle gleich schlecht Englisch sprechen. War es nicht haeufig schon der Fall, gerade auch in den USA, dass Stellenbewerbungen von ethnischen Minderheiten abgelehnt wurden, weil die Bewerber angeblich nicht gut genug Englsich sprechen oder schreiben konnten?
Solche Ablehnungen, ob nun berechtigt oder nicht, wird es sicher weniger geben, wenn auch die Leute am anderen Endes des Tisches bei Vorstellungsgespraechen nicht mehr so sicher sind, ob sie selber ein vernuenftiges Englisch sprechen.
Bei uns standen in der Schule noch George Orwell's "1984" und Aldous Huxley's "Schoene neue Welt" auf dem Lehrplan. Wenn natuerlich die gesellschaftliche Entwicklung nicht 1:1 aus diesen Buechern abgekupfert wird, so sind sind doch einige Details und der Grundgedanke hinter alledem erkennbar.






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