Dass Alkohol gefährlicher ist als Cannabis werde ich sicher nicht bestreiten. Wenn ich die Wahl hätte ein Kiffer zu sein oder ein Alkoholiker wüsste ich sofort was ich wähle.
Süchtigen wird hierzulande meiner Meinung nach aber viel zu viel falsches Verständnis entgegengebracht. Mag sein, dass es auf den ersten Blick "menschlicher" ist. Aber einen Alkoholiker zur Bekämpfung seiner Sucht Gras oder Haschisch zur Verfügung zu stellen, finde ich einfach nur dämlich. Muss ich wirklich ausführen warum?
Wenn du überredet, ermahnt, unter Druck gesetzt, belogen, durch Anreize gelockt, gezwungen, gemobbt, bloßgestellt, beschuldigt, bedroht, bestraft und kriminalisiert werden musst …Wenn all dies als notwendig erachtet wird, um deine Zustimmung zu erlangen, kannst du absolut sicher sein, dass das, was angepriesen wird, nicht zu deinem Besten ist.
... und für meine Erkrankung schlucke ich ein halbes Dutzend Tabletten, und mache damit Bayer, Schwarz Pharma usw.. , und deren Aktionäre glücklich.
Außerdem habe ich noch autogenes Training, Hypnose, Akupunktur und weiteres ohne Erfolg hinter mir, dass auch einen haufen Kohle gekostet hat.
Aber sehr wahrscheinlich wird die Lösung in einem Joint stecken... Die “moderne” Medizin ist gar nicht so modern, wie es scheint. ...
![]()
Laptop: LifeBook S - Slackware-Current (14.2) 64bit
Router: eeePC - Slackware 14.2-Server 64bit
MediaCenter: AMD 5050e - Slackware 14.1 64bit
Es ist allgemein bekannt, dass man eine Abhängigkeit oder Sucht mit einer anderen Abhängigkeit oder Sucht bekämpfen kann.
Eine Opiatabhängigkeit kann man mit einem starken Sympathomimetikum überwinden. Man braucht keinen Affen zu schieben um davon loszukommen.
Ich hab es selbst so gemacht. Von diesem Sympathomimetikum kommt man wiederum weitaus leichter weg als von Heroin oder einer Schmerzmittelabhängigkeit, basierend auf Opiaten oder Opioiden.
So abwegig ist das überhaupt nicht, wie man annehmen kann.
Man sagt ja Alkohol verändert dein Leben-Ich sauf nun schon so lange und warte noch immer auf Veränderung
Gerade diesen Affen muss man schieben, damit man niemals den Preis vergisst, den man dafür gezahlt hat um von der Sucht loszukommen.
Der Fehler der "modernen" Suchtmedizin besteht darin, dass man Suchtkranke mittlerweile wie "gewöhnliche" Kranke behandelt, deren Krankheit nichts mit Eigenverantwortung, Selbstachtung und eigenem Willen zu tun hat. Von mir aus kann selbst ein Heroinsüchtiger, natürlich unter ärztlicher Aufsicht, ruhig mal in Schutzhaft und unter Schmerzen in seinem eigenen Sabber liegen, auf dass er für immer weiß, was ihm blüht, wenn er wieder rückfällig wird. Davon wird er schon nicht sterben, und "hart" genug um mit harten Drogen zu experimentieren war er ja schon.
Wenn du dir schon vor einer "Drogenkarriere" denkst (wenn auch nur unterbewusst): "Zur Not werde ich mit irgendwelchen Ersatzdrogen wieder aufgepäppelt, damit der Entzug nicht so heftig wird", dann sinkt auch automatisch die Hemmschwelle damit anzufangen.
Überhaupt, ein Entzug macht gar keinen Sinn, wenn Jemand nicht wirklich will, und wenn er wirklich will, dann muss (und WIRD!!!) er auch die Unannehmlichkeiten ertragen, so dass er sich auf ewig daran erinnert.
Und dass ein kalter Entzug den ersatzdrogenvertreibenden Pharmaunternehmen gar nicht gelegen ist, dürfte ja auf der Hand liegen.
Schieb mal nen Affen, dann weißt du, wie grausam das ist. Einige gehen auch dabei drauf.
Die Frage ist immer, welchen Preis will man zahlen? Ich wollte nur anmerken, dass es nicht unlogisch ist, so davon loszukommen, auch wenn es unlogisch scheinen mag.
Und die Rückfallquote ist auch nicht wirklich höher als wenn man all das durchgemacht hat.
Man sagt ja Alkohol verändert dein Leben-Ich sauf nun schon so lange und warte noch immer auf Veränderung
Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)