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Habe ein paar Seiten gelesen, aber bevor ich mich auch Wikipedia schlaumachen muss: was wird ihm zur Last gelegt/angerechnet?
Ich bin eben nur der schlichten Ansicht, daß auch 30 Befehlsnotstände nicht ausreichen, aus dem Etappenhengst Priebke ein Vorbild zu machen. Ich habe z.B. zwei Vorbilder in meiner Familie, die das Gemetzel nicht überlebt haben: die Brüder meiner Mutter, die beide ihre Pflicht als Soldat im Rußlandfeldzug taten und dort auch gefallen sind. Die mußten jeden Tag Gefahr und Tod ins Auge blicken und buchstäblich um ihr Leben kämpfen.
Aber Priebke... nicht mal der Befehlsnotstand ist überzeugend. Wir haben genügend Berichte von den Einsatzgruppen, daß Mitglieder sich jederzeit von den Aktionen zurückziehen konnten, ohne daß ihnen irgendetwas geschah.
"Die beiden Gelehrten Gabundus und Terentius diskutierten 14 Tage und 14 Nächte lang
über den Vokativ von Ego. Am Ende griffen sie zu den Waffen."
Umberto Eco
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