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Thema: Der Erste Weltkrieg

  1. #901
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    Standard AW: Der Erste Weltkrieg

    Zitat Zitat von Guilelmus Beitrag anzeigen
    Nun, die Demütigung lag in der Niederlage gegen die Boches. Niemand hier hat gesagt sie wäre nicht verdient gewesen, der Punkt ist GB war nicht bereit Frankreich erneut eine solche Niederlage erleiden zu lassen (diesmal mit Deutschland als Aggressor). Die Reparationszahlungen die Frankreich zu zahlen hatte waren enorm, und sie zahlten ihre im Gegensatz zu den Kriegsverursachern von 1914. (weswegen WIR bis 2010 zahlen mussten...). Des weiteren, warum jammerst du über britische Imperialisten, willst aber Kolonien haben? Geh' doch nach Brandenburg, eine schönere Kolonie gibt's nicht
    Ich werde diesen Unsinn nicht weiter kommentieren. Das wesentliche wurde bereits von dem User Alleinstellungsmerkmal geschrieben.

    Nur noch dies. Die Froschfresser hätten keine Niederlage gegen die Boches erleiden müssen, wenn sie sich mal zusammengerissen hätten. Gleichzeitig entzog man den Kriegsverlierern von 1918 die Möglichkeiten die Reparationen zu leisten. (Besetzung des Ruhrgebietes durch deine geliebten Franzosen und das belgische Pack oder auch die Abspaltung des schlesischen Industriegebietes und dessen Weitergabe an die verdammten Polen.) Wo wir übrigens gerade bei Demütigungen sind noch eine kleine Geschichte aus meiner Heimatstadt Hamburg. Hier benutzte der französische Katholikenabschaum die evangelischen Kirchen als Pferdeställe. Aber was will man schon von Leuten erwarten, die im stehen scheißen.

    Zitat Zitat von Guilelmus Beitrag anzeigen
    Wer sagte wann und wo Deutsche dürften sich nicht gegen französische Angriffe wehren? Hätten sie nur mal zusammengehalten und es vor 1870 mal getan. Und ohne britische Hilfe hätten wir jetzt keinen Gauck, sondern einen Louis XXII oder Napoleon VII als Staatsoberhaupt...
    Die 'Briten' waren ohne die Preußen nicht einmal in der Lage die Schlacht bei Waterloo zu gewinnen. Die Niederwerfung der Franzosen verdanken wir Deutsche vor allem den Russen. Für die deutschen Kleinstaaten rührte der Engländer keinen Finger.

  2. #902
    Nomen Nescio Benutzerbild von Nomen Nescio
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    Standard AW: Der Erste Weltkrieg

    Zitat Zitat von Guilelmus Beitrag anzeigen
    Nun, die Demütigung lag in der Niederlage gegen die Boches. Niemand hier hat gesagt sie wäre nicht verdient gewesen, der Punkt ist GB war nicht bereit Frankreich erneut eine solche Niederlage erleiden zu lassen (diesmal mit Deutschland als Aggressor). Die Reparationszahlungen die Frankreich zu zahlen hatte waren enorm, und sie zahlten ihre im Gegensatz zu den Kriegsverursachern von 1914.
    ho, moment.

    eine sachen vernachlässigst du, oder du redest gar nicht darüber.

    1. greys anerkannter deutschfeindlichkeit sowie crowes haß (warum er, habe ich nie verstanden).

    2. greys schon eher gezeigte voreingenommenheit.

    3. greys heimliche verabredungen und sie nicht dem parlament mitteilen (geschweige dem kabinet). er log ja sogar darüber.

    4. greys weigerung zu einem vertrag mit D zu kommen.

    5. greys falsches spiel. friedensbemühungen??? zugleich aber hat er F und R heimlich gestärkt. F, weil er sagte, daß er nur die briten zu krieg bereit kriegte, wenn die deutschen als erste die neutralität belgiens schändeten. R, weil er sasonow versicherte, die bitische flotte würde sich aktiv betätigen im krieg.


    übrigens, aus meinem haupt sage ich, daß die franzosen NUR ungefähr 5 milliarden goldfranken zahlen mußten. etwas anders, als die deutschen aufgelegt wurde, oder...
    anti-extrem

  3. #903
    Nomen Nescio Benutzerbild von Nomen Nescio
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    Standard AW: Der Erste Weltkrieg

    Zitat Zitat von Shahirrim Beitrag anzeigen
    Ich liebe es, wenn Briten und Holländer sich streiten.

    besonders zu günsten deutschlands
    anti-extrem

  4. #904
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    Standard AW: Der Erste Weltkrieg

    Zitat Zitat von Alleinstellungsmerkmal Beitrag anzeigen
    Die französischen Reparationen von 1871 (5 Milliarden Goldfranc) entsprechen einem FÜNFTEL des Betrages, den das DR ab 1920 JÄHRLICH für 100 Jahre abdrücken sollte. Die französischen Reparationen entsprechen nach Adam Riese also 2 PROMILLE der Lasten des Versailler Vertrages!
    Du sagtest es ja selbst, sie „sollten" es zahlen, taten es aber nicht. Davon abgesehen waren die französischen Reparationen in Gold zu zahlen (1,450 t), die deutschen Zahlungen für die verursachten Schäden konnte auch in Gütern bezahlt werden, davon abgesehen bezahlte das Deutsche Reich viel mit Schuldscheinen und bekam sogar noch Darlehen in Gold aus den USA.
    Amerikanisches Gold für die Reichsbank, 1924
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    Es gab mehrere Verträge, die dem Deutschen Reich (Dawes, Young) entgegen kamen, und die Reparationszahlungen aus ein zahlbares Maß herabsetzten, aber man zog es vor sich vor den Zahlungen zu drücken wo es nur ging.
    Zitat Zitat von Alleinstellungsmerkmal Beitrag anzeigen
    So ein dummes Gelaber, von wegen Zusammenhalten...zum Teil war die komplette Armee des HRR bei Wien gegen die Türken, als die Franzosen sich Elsass-Lothringen geklaut haben - zum anderen hat Frankreich gern auch mit Hilfe anderer Länder Deutschland ausgebeutet und massakriert (30 jähriger Krieg usw.)
    Auch hier solltest du dich erst einmal über die grundlegenden Fakten kundig machen, weder holte das HRR. unter Karl VI. das Elsaß von den Franzosen zurück, als diese durch den Spanischen Erbfolgekrieg geschwächt waren, noch nutzte man die Chance als Napoleon besiegt war. Der 30 Jährige Krieg ist ein Paradebeispiel deutscher Zerstrittenheit, also was? Auch liefen deutsche Fürsten munter zu Napoleon über...
    "Places on earth where people are most diligently killing each other are those of ethnic, religious and racial diversity, which we whites are supposed to celebrate!" Jared Taylor
    "Democracy is two wolves and a lamb voting on what to have for lunch. Liberty is a well-armed lamb contesting the vote." Benjamin Franklin

  5. #905
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    Standard AW: Der Erste Weltkrieg

    Zitat Zitat von Guilelmus Beitrag anzeigen
    Du sagtest es ja selbst, sie „sollten" es zahlen, taten es aber nicht. Davon abgesehen waren die französischen Reparationen in Gold zu zahlen (1,450 t), die deutschen Zahlungen für die verursachten Schäden konnte auch in Gütern bezahlt werden, davon abgesehen bezahlte das Deutsche Reich viel mit Schuldscheinen und bekam sogar noch Darlehen in Gold aus den USA.
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    Es gab mehrere Verträge, die dem Deutschen Reich (Dawes, Young) entgegen kamen, und die Reparationszahlungen aus ein zahlbares Maß herabsetzten, aber man zog es vor sich vor den Zahlungen zu drücken wo es nur ging.

    Auch hier solltest du dich erst einmal über die grundlegenden Fakten kundig machen, weder holte das HRR. unter Karl VI. das Elsaß von den Franzosen zurück, als diese durch den Spanischen Erbfolgekrieg geschwächt waren, noch nutzte man die Chance als Napoleon besiegt war. Der 30 Jährige Krieg ist ein Paradebeispiel deutscher Zerstrittenheit, also was? Auch liefen deutsche Fürsten munter zu Napoleon über...

    Die tatsächlich geleisteten Zahlungen betragen nach alliierter Rechenweise 20 Mrd. Goldmark - also 7.000 t Gold. Nach deutscher Rechenweise 68 Mrd Goldmark - also 23.800 t Gold. Kannst du ja mal mit den 1500 t Gold der Franzosen von 1871 vergleichen (die Frankreich übrigens auch nicht erabrbeitet, sondern in Kolonien zusammengeklaut hat).

    Was hätte es denn genützt sich elsasslothringen zurück zuholen, wenn man es damals wahrscheinlich eh nicht lange hätte halten können? Frankreich war auch nach der Niederlage von Napoleon noch die größte Kontinentalmacht. Das Deutsche Reich war militärisch gar nichts dagegen. Die "deutsche" Zerstrittenheit ist doch wohl in erster Linie die Zerstrittenheit der inzestiösen Herrscherhäuser gewesen. Wenn ich von den "Deutschen" rede, dann meine ich das Volk.

  6. #906
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    Standard AW: Der Erste Weltkrieg

    Zitat Zitat von Alleinstellungsmerkmal Beitrag anzeigen
    Es hängt halt eben ab, ob tatsächlich ide Angaben aus der Kautsky-Sammlung tatsächlich stimmen (was ich eher bezweifeln würde).

    Böhmen und Mähren war doch bis 1918 nie "Tschechien", weil in Böhmen und Mähren bis dahin Deutsche und Tschechen lebten. Tschechen sind Slawen und Deutsche offensichtlich nicht - die Hohenzollern waren Deutsche.
    ad 1: Kautsky-Sammlung: Überprüf einfach mal den Dreibundvertrag, dann wirst du wissen, was das Deutsche Reich mit Tschechien alias Böhmen und Mähren zu tun hatte.
    ad 2: Die Bewohner von Böhmen und Mähren waren immer nur Böhmen und Mähren und sie waren nie Deutsche. Wann wird das endlich mal klar sein. Deutsch und Deutschland gibt es erst seit 1871. Vorher hat es nie ein Deutschland gegeben. Darum sind Österreicher nie Deutsche Staatsbürger gewesen!!!!!
    Das Fränkische Reich - Regnum Francorum - entstand durch den Vertrag zu Meersen 870 n. Chr. und endete spätestens 1814 auf dem Wiener Kongress. Es war der östliche Teil des ehemaligen Karolingerreiches. Der westliche Teil des ehemaligen Karolingerreiches hieß Regnum Latinorum. Die Bezeichnung France für Frankreich ist daher unzulässig und völkerrechtswidrig!!!! "France, la douce, la belle" gilt ganz allein für Deutschland, wenn man mal nicht so genau sein will.
    Von 1814 bis 1871 gab es keinen gemeinsamen Staat der ehemaligen Bewohner des fränkischen Reiches. Seit 1848 gehört Österreich nicht mehr zum "deutschen Reichsverband". Die Österreichischen Abgeordneten sind von sich aus der Frankfurter Nationalversammlung davon gelaufen.
    Und 1945 hat die Republik Österreich wieder von sich aus erklärt, dass der Anschluss 1938 durch Hitler illegal gewesen sei. Da Hitler weder Deutscher war noch irgendein politisches Amt im Deutschen Reich legal bekleidet hat, war auch der Anschluss von daher illegal. Das Deutsche Reich hat nie etwas mit diesem Usurpator und seinen illegalen Rechtsakten je zu tun gehabt. Die Staaten, die mit Hitler Verträge schlossen, haben die mit Hitler geschlossen nicht aber mit dem Deutschen Reich. So gehen auch die Verberchen des Hitlerismus nicht auf die Kappe der Deutschen sondern auf die Kappe der Usurpatoren, die das Deutsche Reich in den Jahren 1930 bis 1933 usurpiert und danach anerkannt und unterstützt haben wie die Staaten GB, Frankreich und England das schon am 15. Juli 1933 getan haben und noch einmal mit dem Münchener Abkommen vom September 1938.
    Und warum hat der Bürger Prags, Herr Kafka, alle seine Werke in Deutsch geschrieben und nicht in Tschechisch? Konnte er kein Tschechisch oder verstanden seine Kunden in Tschechien kein Tschechisch? Das ist doch höchst seltsam oder etwa nicht?
    Was gilt dann auch für den Anschluss Sudetentschechiens an das Deutsche Reich 1938? Wann haben diese Gebiete je zum Deutschen Reich ab 1871 oder zum Fränkischen Reich zwischen 870 bis 1814 gehört? Doch nie, oder etwa doch? Was sich da GB, Frankreich und Italien mit dem Münchener Abkommen da geleistet haben, das ist Völkerrechtsbruch der schlimmsten Art. Und das war ihnen erlaubt? Das mussten Sie?

  7. #907
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    Standard AW: Der Erste Weltkrieg

    Zitat Zitat von Dubidomo Beitrag anzeigen
    ad 1: Kautsky-Sammlung: Überprüf einfach mal den Dreibundvertrag, dann wirst du wissen, was das Deutsche Reich mit Tschechien alias Böhmen und Mähren zu tun hatte.
    ad 2: Die Bewohner von Böhmen und Mähren waren immer nur Böhmen und Mähren und sie waren nie Deutsche. Wann wird das endlich mal klar sein. Deutsch und Deutschland gibt es erst seit 1871. Vorher hat es nie ein Deutschland gegeben. Darum sind Österreicher nie Deutsche Staatsbürger gewesen!!!!!
    Das Fränkische Reich - Regnum Francorum - entstand durch den Vertrag zu Meersen 870 n. Chr. und endete spätestens 1814 auf dem Wiener Kongress. Es war der östliche Teil des ehemaligen Karolingerreiches. Der westliche Teil des ehemaligen Karolingerreiches hieß Regnum Latinorum. Die Bezeichnung France für Frankreich ist daher unzulässig und völkerrechtswidrig!!!! "France, la douce, la belle" gilt ganz allein für Deutschland, wenn man mal nicht so genau sein will.
    Von 1814 bis 1871 gab es keinen gemeinsamen Staat der ehemaligen Bewohner des fränkischen Reiches. Seit 1848 gehört Österreich nicht mehr zum "deutschen Reichsverband". Die Österreichischen Abgeordneten sind von sich aus der Frankfurter Nationalversammlung davon gelaufen.
    Und 1945 hat die Republik Österreich wieder von sich aus erklärt, dass der Anschluss 1938 durch Hitler illegal gewesen sei. Da Hitler weder Deutscher war noch irgendein politisches Amt im Deutschen Reich legal bekleidet hat, war auch der Anschluss von daher illegal. Das Deutsche Reich hat nie etwas mit diesem Usurpator und seinen illegalen Rechtsakten je zu tun gehabt. Die Staaten, die mit Hitler Verträge schlossen, haben die mit Hitler geschlossen nicht aber mit dem Deutschen Reich. So gehen auch die Verberchen des Hitlerismus nicht auf die Kappe der Deutschen sondern auf die Kappe der Usurpatoren, die das Deutsche Reich in den Jahren 1930 bis 1933 usurpiert und danach anerkannt und unterstützt haben wie die Staaten GB, Frankreich und England das schon am 15. Juli 1933 getan haben und noch einmal mit dem Münchener Abkommen vom September 1938.
    Und warum hat der Bürger Prags, Herr Kafka, alle seine Werke in Deutsch geschrieben und nicht in Tschechisch? Konnte er kein Tschechisch oder verstanden seine Kunden in Tschechien kein Tschechisch? Das ist doch höchst seltsam oder etwa nicht?
    Was gilt dann auch für den Anschluss Sudetentschechiens an das Deutsche Reich 1938? Wann haben diese Gebiete je zum Deutschen Reich ab 1871 oder zum Fränkischen Reich zwischen 870 bis 1814 gehört? Doch nie, oder etwa doch? Was sich da GB, Frankreich und Italien mit dem Münchener Abkommen da geleistet haben, das ist Völkerrechtsbruch der schlimmsten Art. Und das war ihnen erlaubt? Das mussten Sie?
    1.) Ich habe keine Zweifel am Dreibundvertrag, ich habe Zweifel an der Angabe in den Kautsky-Sammlungen, dass die Russen tatsächlich bereits am 1./2- August angegriffen haben. Dafür hätte ich dann doch gern noch einen Beleg.

    2.) Diese haarspalterische Definition von "Deutschen" teile ich nicht. Deutsche sind für mich Menschen die Deutsch sprechen und zwar innerhalb der Sprachgrenzen des späten Mittelalters. Nun gibst du ja plötlzich zu, dass es bis 1848 einen "deutschen Reichsverband" gab. Die Trennung der Österreicher aufgrund der Entscheidungen von inzenstiösen Adeligen interessiert doch gar nicht. Die Deutschen als Volk wollten 1848 eine Einigung und wurden gewaltsam vom Adel daran gehindert. Legitimität? Null!
    Den Österreichern wurde im Anschluss an Versaille, als auch nach dem 2. Weltkrieg von den Alliierten VERBOTEN sich an Deutschland anzuschliessen. Es ist noch heute verboten in Österreich für einen Anschluss an Deutschland politisch zu wirken. Dass der Wille der Österreich für einen Anschluss vorhanden war, sieht man eigentlich klar hier: [Links nur für registrierte Nutzer] und dann auch 1939 [Links nur für registrierte Nutzer]. Und ja, selbst im HRR gehörte Böhmen und Mähren dazu und schon aufgrund des Rechtes auf Selbstbestimmung hätten 1920 die Sudetengebiete von der eigentlichen Tschechei abgetrennt gehört.

  8. #908
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    Standard AW: Der Erste Weltkrieg

    Zitat Zitat von Alleinstellungsmerkmal Beitrag anzeigen
    1.) Ich habe keine Zweifel am Dreibundvertrag, ich habe Zweifel an der Angabe in den Kautsky-Sammlungen, dass die Russen tatsächlich bereits am 1./2- August angegriffen haben. Dafür hätte ich dann doch gern noch einen Beleg.

    2.) Diese haarspalterische Definition von "Deutschen" teile ich nicht. Deutsche sind für mich Menschen die Deutsch sprechen und zwar innerhalb der Sprachgrenzen des späten Mittelalters. Nun gibst du ja plötlzich zu, dass es bis 1848 einen "deutschen Reichsverband" gab. Die Trennung der Österreicher aufgrund der Entscheidungen von inzenstiösen Adeligen interessiert doch gar nicht. Die Deutschen als Volk wollten 1848 eine Einigung und wurden gewaltsam vom Adel daran gehindert. Legitimität? Null!
    Den Österreichern wurde im Anschluss an Versaille, als auch nach dem 2. Weltkrieg von den Alliierten VERBOTEN sich an Deutschland anzuschliessen. Es ist noch heute verboten in Österreich für einen Anschluss an Deutschland politisch zu wirken. Dass der Wille der Österreich für einen Anschluss vorhanden war, sieht man eigentlich klar hier: [Links nur für registrierte Nutzer] und dann auch 1939 [Links nur für registrierte Nutzer]. Und ja, selbst im HRR gehörte Böhmen und Mähren dazu und schon aufgrund des Rechtes auf Selbstbestimmung hätten 1920 die Sudetengebiete von der eigentlichen Tschechei abgetrennt gehört.
    Falls du unbedingt Deutscher Staatsbürger sein willst, daann heirate doch einen Deutschen oder eine Deutsche!!!!!
    Deutsch und deutsche Staatsbürgerschaft gibt es erst seit 1871. Rückprojektionen sind zwar beliebt aber nicht legitim noch staatsrechtlich erlaubt.
    Im Übrigen habe ich den Begriff "Deutscher Reichsverband" in Anführungszeichen gesetzt. De facto gab es ihn nicht. Aber wie soll ich das Ding nennen, zu dem Österreich bis 1848 Zutrittsrecht hatte?

  9. #909
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    Standard AW: Der Erste Weltkrieg

    Zitat Zitat von Dubidomo Beitrag anzeigen
    Falls du unbedingt Deutscher Staatsbürger sein willst, daann heirate doch einen Deutschen oder eine Deutsche!!!!!
    Deutsch und deutsche Staatsbürgerschaft gibt es erst seit 1871. Rückprojektionen sind zwar beliebt aber nicht legitim noch staatsrechtlich erlaubt.
    Im Übrigen habe ich den Begriff "Deutscher Reichsverband" in Anführungszeichen gesetzt. De facto gab es ihn nicht. Aber wie soll ich das Ding nennen, zu dem Österreich bis 1848 Zutrittsrecht hatte?
    Wie kommst du darauf, dass ich kein Deutscher/ Deutscher Staatsbürger wäre? Die Sprache Deutsch ist mindestens 1200 Jahre alt, das Alter der formal ersten deutschen Staatsbürgerschaft ist unerheblich.
    Tja nenne es doch einfach weiterhin deutscher Staatsverband, denn genau das war es. Schliesslich wurde der Staatsbund auch von außen als Deutsch betrachtet.

  10. #910
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    Standard AW: Der Erste Weltkrieg

    Zitat Zitat von Alleinstellungsmerkmal Beitrag anzeigen
    Die tatsächlich geleisteten Zahlungen betragen nach alliierter Rechenweise 20 Mrd. Goldmark - also 7.000 t Gold. Nach deutscher Rechenweise 68 Mrd Goldmark - also 23.800 t Gold. Kannst du ja mal mit den 1500 t Gold der Franzosen von 1871 vergleichen (die Frankreich übrigens auch nicht erabrbeitet, sondern in Kolonien zusammengeklaut hat).
    Bist du noch so ein gelangweilter Autist, der zu faul ist mal ein paar Sachen nachzulesen? Glaubst du die Reichsbank hatte einen Goldgenerator im Keller? Sicherlich wurden die Bestände des Juliusturms an die Siegermächte abgegeben, aber es wurden viel Sachwerte, Lokomotiven, Kohle, Holz usw. geliefert - und Schuldverschreibungen, deswegen mussten wir noch bis 2010 blechen, weil sie sich damals gedrückt haben.
    Und deine Liebe für die Ausgebeuteten des Französischen Imperiums ist rührend, gilt sie auch für die von den Deutschen ausgeplünderten Nachbarn wie Belgien?
    Zitat Zitat von Alleinstellungsmerkmal Beitrag anzeigen
    Was hätte es denn genützt sich elsasslothringen zurück zuholen, wenn man es damals wahrscheinlich eh nicht lange hätte halten können? Frankreich war auch nach der Niederlage von Napoleon noch die größte Kontinentalmacht. Das Deutsche Reich war militärisch gar nichts dagegen. Die "deutsche" Zerstrittenheit ist doch wohl in erster Linie die Zerstrittenheit der inzestiösen Herrscherhäuser gewesen. Wenn ich von den "Deutschen" rede, dann meine ich das Volk.
    Allerliebst, zerstrittene deutsche Fürsten, also diejenigen die die Macht ausübten, sind kein Beweis für eine Zerstrittenheit Deutschlands? Die Deutschen damals hatten vor allem die Sorge ob die Ernte gut wird, und ob das Schulgeld für die Kinder zusammenkommt. Was du meinst und was nicht ist wurscht.
    "Places on earth where people are most diligently killing each other are those of ethnic, religious and racial diversity, which we whites are supposed to celebrate!" Jared Taylor
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