Schön. Aber ich bezog mich auf dieses Bild des Kreuzritters auf dem Buchcover, damit auf die Zeit der ersten großen Kreuzzüge, also so 1100/1200 n.Chr., und zu der Zeit war der Bildungsstand des durchschnittlichen christlichen Kreuzritters tatsächlich eher sub-optimal.
Bei wem genau er Nachhilfeunterricht nehmen könnte, wollen wir mal nicht generalisieren. Der Islam war damals auf der Höhe und dem christlichen Europa noch voraus, unser blonder Recke hätte also durchaus auch von Musel-Zivilisten was lernen können. Übrigens waren einige sehr bekannte Wissenschaftler im islamischen Kulturbereich des Mittelalters Juden, auch wenn ihre arabisierten Namen das uns nicht gleich erkennen lassen. Ich möchte fast vermuten, daß es in jener Zeit für einen Juden in Europa gefährlicher war als im Orient zu leben (den Beginn eines Kreuzzugs pflegte der Mob mit einem Aggressionsausbruch gegen anwesende Ghetto-Bewohner zu feiern, eine äußerst fragwürdige Folklore... und das waren immer die Ärmsten, die von Haßpredigern aufgestachelt werden, wie praktisch, da mußte man dem Lebensfrust nur eine Richtung einimpfen und los ging's... so sehr haben sich die Zeiten im Vergleich zu 1933 ff. gar nicht gewandelt).




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