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Thema: Deutsche Geschichte - gefälscht, verbogen, geglaubt!

  1. #71
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    Standard AW: Deutsche Geschichte - gefälscht, verbogen, geglaubt!

    Zitat Zitat von OneDownOne2Go Beitrag anzeigen
    Und die Behauptung, nur Hitler habe eine Veränderung des Machtgefüges in Europa gewollt, ist auch schlicht falsch.
    Das hat niemand beauptet. Viele wären damals gern Supermacht gewesen und arbeiteten darauf hin. Von Stalin nimmt man an, dass er etwa um 1942 Deutschland angegriffen hätte, würde der Krieg nicht bereits toben. Das wird aus dem starken Expansionsdrang der Sowjets und einer Hochrechnung ihres Militärpotentials hergeleitet. Konkrete Angriffspläne sind bisher nicht gefunden worden. Irgendwann in den 90'ern wurde die Präventivkriegsthese daher verworfen.

    Aber auch wenn Hitlers Krieg nachweislich unter dem Druck eines geplanten sowjetischen Militärschlags begonnen worden wäre, so würde das die deutsche Führung nicht rehabilitieren, denn ihre Kriegsziele waren nahezu bestialisch: ein rassistisch motivierter Raub- und Vernichtungskrieg gegen die Ostvölker, der u.a. die Vernichtung der Slawen und Juden zum Ziel hatte. Dieser Krieg war kein gewöhnlicher Krieg, bei dem der Sieger die neue Regierung stellt, sondern es ging um Massenmord an Zivilisten. Die Ostvölker kämpften um ihr nacktes Überleben.
    Geändert von Xbox (15.07.2013 um 23:31 Uhr)

  2. #72
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    Standard AW: Deutsche Geschichte - gefälscht, verbogen, geglaubt!

    Zitat Zitat von Nomen Nescio Beitrag anzeigen
    was WK II betrifft, da unterscheide ich zwischen ursache und anlaß. ursachen gibt es soviel. anlaß sind aber die nazis. NICHT die deutschen !!
    Den Deutschen kann man zum Vorwurf machen, dass sie Hitler blind hinterhertaumelten. Es gab verhältnismäßig wenig Widerstand gegen die Nazis.

  3. #73
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    Standard AW: Deutsche Geschichte - gefälscht, verbogen, geglaubt!

    Zitat Zitat von Xbox Beitrag anzeigen
    Den Deutschen kann man zum Vorwurf machen, dass sie Hitler blind hinterhertaumelten. Es gab verhältnismäßig wenig Widerstand gegen die Nazis.
    ich habe es schon öfter gesagt, und wiederhole es nochmals:
    wenn ich 1933 kein essen hätte, kein geld, keine stelle, und da käme einer der mich das alles versprach... vermutlich hätte ich ihn auch gewählt.

    wenn ich schon sein buch MK kannte, wäre die chance viel kleiner gewesen. wer aber hatte damals jenes buch schon gelesen? ja, ernst reuter, der damalige oberbürgermeister von magdeburg.
    er prophezeite, was später geschah.

    einmal die macht bei den nazis, kam da eine diktatur... warum dauerte es so lange, bevor die »volksdiktaturen« aufgeräumt waren? und noch immer spürt man reste davon. vide tschechien; ungarn; balkan; usw.
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  4. #74
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    Standard AW: Deutsche Geschichte - gefälscht, verbogen, geglaubt!

    Zitat Zitat von Xbox Beitrag anzeigen
    Das hat niemand beauptet. Viele wären damals gern Supermacht gewesen und arbeiteten darauf hin. Von Stalin nimmt man an, dass er etwa um 1942 Deutschland angegriffen hätte, würde der Krieg nicht bereits toben. Das wird aus dem starken Expansionsdrang der Sowjets und einer Hochrechnung ihres Militärpotentials hergeleitet. Konkrete Angriffspläne sind bisher nicht gefunden worden. Irgendwann in den 90'ern wurde die Präventivkriegsthese daher verworfen.

    Aber auch wenn Hitlers Krieg nachweislich unter dem Druck eines geplanten sowjetischen Militärschlags begonnen worden wäre, so würde das die deutsche Führung nicht rehabilitieren, denn ihre Kriegsziele waren nahezu bestialisch: ein rassistisch motivierter Raub- und Vernichtungskrieg gegen die Ostvölker, der u.a. die Vernichtung der Slawen und Juden zum Ziel hatte. Dieser Krieg war kein gewöhnlicher Krieg, bei dem der Sieger die neue Regierung stellt, sondern es ging um Massenmord an Zivilisten. Die Ostvölker kämpften um ihr nacktes Überleben.
    Ja, die Präventivkriegsthese. Ob man die berechtigt beerdigt hat, darüber könnte man streiten, in jedem Fall hätte Stalin sich nicht mit dem Fleckchen Finnland und dem etwas größeren Fleckchen Polen begnügt, seine Ziele waren, das zweifelt heute eigentlich niemand mehr an, deutlich höher gesteckt (und umfassten, glaubt man Musial und Montefiore, die Ausbreitung der UdSSR bis an Nordsee-, Atlantik- und Mittelmeerküste). So einen Aggressor präventiv anzugreifen, bevor er fertig gerüstet hat und man selbst zur leichten Beute geworden ist, kann eigentlich nicht falsch sein, konkrete Pläne hin oder her.

    Aber darum geht es so wenig, wie es um den "besonderen Charakter" des Krieges im Osten geht. Es geht um die Frage, welche Obligationen dem Deutschland von heute daraus noch erwachsen, und welche Rücksichten - sei es gen Tel Aviv, sei es gen Moskau, gen Washington, London, Paris oder Brüssel - es deswegen noch nehmen muss. Muss man den Deutschen noch heute einen Vernichtungswillen Juden, Slawen und anderen gegenüber unterstellen? Trifft diese Unterstellung überhaupt faktisch auf "die Deutschen" der Jahre vor 1945 zu? Erwächst uns daraus die Pflicht, die Schulden Europas, das Elend Afrikas und die Kriegstreiberei Israels zu finanzieren - und auch noch wortreich positiv "umzuheucheln"? Bedarf es heute noch einer Gesinnungs-Justiz vom Schlag des §130 StGB? Sind die deutschen von Heute wirklich nur ein paar öffentliche Reden, Bücher und Liedchen davon entfernt, wieder im Stechschritt durch Europa zu marschieren? Also.. ich finde nicht.

  5. #75
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    Zitat Zitat von OneDownOne2Go Beitrag anzeigen
    in jedem Fall hätte Stalin sich nicht mit dem Fleckchen Finnland und dem etwas größeren Fleckchen Polen begnügt, seine Ziele waren, das zweifelt heute eigentlich niemand mehr an, deutlich höher gesteckt (und umfassten, glaubt man Musial und Montefiore, die Ausbreitung der UdSSR bis an Nordsee-, Atlantik- und Mittelmeerküste).
    die durchschnittrussen glauben das aber absolut nicht.
    anti-extrem

  6. #76
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    Zitat Zitat von OneDownOne2Go Beitrag anzeigen
    Muss man den Deutschen noch heute einen Vernichtungswillen Juden, Slawen und anderen gegenüber unterstellen? Trifft diese Unterstellung überhaupt faktisch auf "die Deutschen" der Jahre vor 1945 zu? Erwächst uns daraus die Pflicht, die Schulden Europas, das Elend Afrikas und die Kriegstreiberei Israels zu finanzieren - und auch noch wortreich positiv "umzuheucheln"? Bedarf es heute noch einer Gesinnungs-Justiz vom Schlag des §130 StGB? Sind die deutschen von Heute wirklich nur ein paar öffentliche Reden, Bücher und Liedchen davon entfernt, wieder im Stechschritt durch Europa zu marschieren? Also.. ich finde nicht.
    da kann ich nur meine eigene meinung sagen

    1. nicht die deutschen, sondern (neo-)nazis und deren anhänger darf, ja muß man sogar dauernd daran erinnern zu welchen verbrechen ihr benehmen führen könnte.

    2. was die zahlung betrifft: kein geld kann je vergüten was je passierte.
    wenn die BRD tatsächlich zahlen wollte, was an schaden angerichtet wurde, dann würde noch im ersten jhdt nicht bezahlt sein. mein land bekam zwischen 5 und 10 %; eher 5 als 10. dennoch: mich interessiert das geld nicht. meine seelige großmutter sagte mal »wenn einer im dreck sitzt, trittst du ihn nicht noch tieder darin«. und so ist eigentlich die sache.

    3. anderseits finde ich das auflehnen von einigen, die ungefähr behaupten »sie parasitieren auf unsere börse« genau so schändlich. die haben kein einsicht in den wirklichen schaden, die angerichtet wurde.

    4. euer §130 StGB, darüber kann ich wenig sagen. nur das ICH das - also persönlich - um ein bekanntes deutsches wort zu benützen »scheiße« finde.
    gedanken kann man nicht unterdrücken weil man sie via gesetz strafbar macht. stattdessen sollte man lernen thesen auseinander zu pflücken und zu analysieren.

    5. ansonsten bin ich froh deutsche freunden und bekannten zu haben. menschen wovon ich kein moment denke, daß sie zu unwürdigen taten fähig sind. dazu rechne ich also auch dich !!
    anti-extrem

  7. #77
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    Zitat Zitat von Nomen Nescio Beitrag anzeigen
    die durchschnittrussen glauben das aber absolut nicht.
    Naja, die stalinistische Propaganda hat eine Wirkmächtigkeit entfaltet, von der der Dr. aus dem Rheinland nur träumen konnte. Aber sie hatte dazu ja auch mehr als 12 Jahre Zeit...

    Zitat Zitat von Nomen Nescio Beitrag anzeigen
    da kann ich nur meine eigene meinung sagen

    1. nicht die deutschen, sondern (neo-)nazis und deren anhänger darf, ja muß man sogar dauernd daran erinnern zu welchen verbrechen ihr benehmen führen könnte.
    Also, ich kenne viele, die zum rechten Spektrum gehören, von extrem bis radikal, aber ich kenne nicht einen, der heute noch Menschen umbringen will, auch keine Juden oder Slawen. Die, die von einer vollkommenen Renaissance des Hitler-Staates träumen, mit "allem drum und dran", sind eine absolute Minderheit, und haben meistens auch keinen guten Stand, nicht mal bei den Nationalen und Nationalkonservativen.

    Zitat Zitat von Nomen Nescio Beitrag anzeigen
    2. was die zahlung betrifft: kein geld kann je vergüten was je passierte.
    wenn die BRD tatsächlich zahlen wollte, was an schaden angerichtet wurde, dann würde noch im ersten jhdt nicht bezahlt sein. mein land bekam zwischen 5 und 10 %; eher 5 als 10. dennoch: mich interessiert das geld nicht. meine seelige großmutter sagte mal »wenn einer im dreck sitzt, trittst du ihn nicht noch tieder darin«. und so ist eigentlich die sache.
    Weißt du, das mag sogar stimmen. Die pariser Verträge haben sich zu absoluten Zahlen ja konsequent ausgeschwiegen, zumindest deren offizielle Fassung. Um ehrlich zu sein, mir wäre es lieber, es würden diese Reparationen noch offen eingefordert und eingetrieben, das wäre zumindest eine offene und eherliche Angelegenheit, man wüsste, woran man ist, und es wäre ein - wenn auch fernes - Ende in Sicht. Außerdem gäbe es dann eine festgelegte Verpflichtung, der Deutschland schlicht nachkommen müsste, darüber hinaus müsste es aber nicht noch mit "Wohlverhalten" bezahlen. Diesen Zustand würde ich dem aktuellen weit vorziehen.

    Zitat Zitat von Nomen Nescio Beitrag anzeigen
    3. anderseits finde ich das auflehnen von einigen, die ungefähr behaupten »sie parasitieren auf unsere börse« genau so schändlich. die haben kein einsicht in den wirklichen schaden, die angerichtet wurde.
    Also, offiziell bezahlen wir ja nicht für angerichtete Schäden. Und auch, wenn die aktuelle Krise alle beutelt, geht es Europa (noch) besser, als es ihm jemals zuvor gegangen ist. Wenn ich nach Frankreich fahre, nach England, nach Belgien, Holland, selbst nach Polen, sehe ich keine Trichterfelder und Ruinenstädte mehr, ich sehe keine kriegszerstörte Industrie, und die einzigen wirklichen "Vertriebenen", die es noch gibt, sind die Pommern und Ostpreußen. Der angerichtete Schaden war natürlich exorbitant, aber ohne dieses brachiale "tabula rasa" wäre auch der Wiederaufstieg der (west)europäischen Staaten nach dem Krieg kaum jemals so möglich gewesen.

    Zitat Zitat von Nomen Nescio Beitrag anzeigen
    4. euer §130 StGB, darüber kann ich wenig sagen. nur das ICH das - also persönlich - um ein bekanntes deutsches wort zu benützen »scheiße« finde.
    gedanken kann man nicht unterdrücken weil man sie via gesetz strafbar macht. stattdessen sollte man lernen thesen auseinander zu pflücken und zu analysieren.
    Ja, das wäre sicher der bessere Ansatz, wobei ich darauf hinweisen möchte, dass sich nicht alles, was heute unter den sehr dehnbaren 130er fällt, sich so mühelos zerpflücken lässt.

    Zitat Zitat von Nomen Nescio Beitrag anzeigen
    5. ansonsten bin ich froh deutsche freunden und bekannten zu haben. menschen wovon ich kein moment denke, daß sie zu unwürdigen taten fähig sind. dazu rechne ich also auch dich !!
    Danke.

    Ich bin kein "revanchist", ich will auch kein Deutschland vom Atlantik bis an den Ural, ich will eigentlich nur, was jeder für "sein" Land will: Das es sich so gut entwickelt, wie es möglich ist, das es seine Kultur und Tradition bewahren kann, und das es zwar offen für "fremde" Einflüsse ist, die tatsächlich auch bereichernd sein können, aber das es die Wahl behält, welchen Einflüssen es sich wie weit aussetzen und was es zu seinem Kulturbestand "hinzufügen" will.

  8. #78
    GESPERRT
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    Standard AW: Deutsche Geschichte - gefälscht, verbogen, geglaubt!

    Zitat Zitat von Registrierter Beitrag anzeigen
    Ich hege keinerlei Hass gegen Juden.
    Da verwechselst Du etwas.
    Ich decke den strukturellen Antinichtjudismus der Juden auf.

    Der Rassismus des Judentums übertrifft den aller Völker auf dem Globus.
    DAS ist das elementare Ziel der Erkenntnis.
    Ohne daß man den Juden dies ganz deutlich macht, wird es auf dem Glosbus niemals Frieden geben.
    Ja, sicher.

  9. #79
    mitscharfenaugen Benutzerbild von ursula
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    Standard AW: Deutsche Geschichte - gefälscht, verbogen, geglaubt!

    Zitat Zitat von Xbox Beitrag anzeigen
    Die negativen Rezensionen von verschiedenen Menschen geben dir also nicht zu denken? Hmmmm...
    die meinung scheint frei, man sagt jedenfalls so. hmmm??
    hallöchen

  10. #80
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    Standard AW: Deutsche Geschichte - gefälscht, verbogen, geglaubt!

    Zitat Zitat von ursula Beitrag anzeigen
    die meinung scheint frei, man sagt jedenfalls so. hmmm??
    das sage ich z.b.

    ich füge aber hinzu, das ich erwarte, daß einer sein gehirn kritisch benützt.
    anti-extrem

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