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Thema: Deutsche Geschichte - gefälscht, verbogen, geglaubt!

  1. #61
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    Standard AW: Deutsche Geschichte - gefälscht, verbogen, geglaubt!

    Zitat Zitat von Xbox Beitrag anzeigen
    Man sollte selbstverständlich nicht mit Vokabeln wie "revisionistisch" hausieren gehen, die in diesem Kontext für politisch motivierte Geschichtsfälschung stehen (siehe Holocaustleugnung, wo der Begriff mehr als überstrapaziert wurde).


    Das wird von Extremisten jeglicher Couleur behauptet. Faktisch ist es jedoch nicht so. Es gibt eine freie, internationale und objektive Geschichsschreibung, an der viele Institute und Universitäten der Welt partizipieren, so auch deutsche Forschungsstätten. Getürkte Geschichtsbilder finden wir aber unter totalitären Regimes, beispielsweise in China und dem Iran.
    Also, es gibt ohne jeden Zweifel viel revisionistische Literatur, die dem entspricht, was du hier beschreibst. Deine Überzeugung, dass objektive Geschichtsforschung und entsprechende Publikation auch dann möglich ist, sogar aus Deutschland heraus, wenn dadurch die großen Dogmen (Alleinschuld am Krieg, Niederlage und Besetzung/Besatzung als Befreiung etc.) relativiert würden, teile ich nicht.

    Es ist schlicht zu praktisch, beim aktuellen Geschichtsbild zu bleiben, es dient zu vielen Interessen, und zu viele können daran verdienen oder davon profitieren, dass man Deutschland niemals aus dem entlässt, was sich heute als "kollektive Verantwortung" verkleidet hat, jedoch weiter nichts anderes ist, als der aberwitzige Gedanke kollektiver, ewiger Schuld.

    Wenn mich das zum Extremisten macht, lebe ich damit, und ich tu's mit größter Gelassenheit, das ist auch nur ein Pfeil mehr aus dem Köcher derer, deren einziges Interesse es ist, den aktuellen Zustand noch lange zu konservieren, und die sich auch nicht scheuen, dafür das Etikett der Wahrhaftigkeit, Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit zu missbrauchen.

  2. #62
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    Standard AW: Deutsche Geschichte - gefälscht, verbogen, geglaubt!

    Zitat Zitat von OneDownOne2Go Beitrag anzeigen
    Also, es gibt ohne jeden Zweifel viel revisionistische Literatur, die dem entspricht, was du hier beschreibst. Deine Überzeugung, dass objektive Geschichtsforschung und entsprechende Publikation auch dann möglich ist, sogar aus Deutschland heraus, wenn dadurch die großen Dogmen (Alleinschuld am Krieg, Niederlage und Besetzung/Besatzung als Befreiung etc.) relativiert würden, teile ich nicht.
    Schultze-Rhonhoffs, Suworows und andere revisionistische Bücher, die in D frei erhältlich sind, strafen dich lügen. Es ist ohne weiteres möglich die Geschichtsschreibung offen in Frage zu stellen. Das Problem mit dem Revisionisten wirklich zu kämpfen haben ist das kritische Auge der Fachwelt, vor dem sie bestehen müssen. In den allermeisten Fällen gelingt dies nicht, was ihre Werke umgehend zu Altpapier macht, für das sich dann nur noch ein Haufen Rechtsradikaler interessiert, der nicht verknusen kann dass Hitler seinen Krieg verlor (obwohl sie damals nicht einmal geboren waren).

  3. #63
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    Standard AW: Deutsche Geschichte - gefälscht, verbogen, geglaubt!

    Zitat Zitat von Xbox Beitrag anzeigen
    Schultze-Rhonhoffs, Suworows und andere revisionistische Bücher, die in D frei erhältlich sind, strafen dich lügen. Es ist ohne weiteres möglich die Geschichtsschreibung offen in Frage zu stellen. Das Problem mit dem Revisionisten wirklich zu kämpfen haben ist das kritische Auge der Fachwelt, vor dem sie bestehen müssen. In den allermeisten Fällen gelingt dies nicht, was ihre Werke umgehend zu Altpapier macht, für das sich dann nur noch ein Haufen Rechtsradikaler interessiert, der nicht verknusen kann dass Hitler seinen Krieg verlor (obwohl sie damals nicht einmal geboren waren).
    Es ist ja offensichtlich, in welche Richtung du mich hier drängen willst. Etwas blöderes als "nicht verknusen, dass Hitler seinen Krieg verlor" lässt sich kaum zu diesem Thema sagen. Es war weder alleine "Hitlers Krieg", noch hat er ihn "alleine verloren", die vernichtende Niederlage 1945 war ein nationales Unglück für Deutschland, und ganz gleich, zu was allem sie bis heute umgelogen wurde - die Befreiungs-Lüge ist ja nur die gängiste, aber lange nicht die einzigste - hat sie ihre negativen Auswirkungen für Deutschland bis heute, und wird sie auch in jede absehbare Zukunft behalten.

  4. #64
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    Standard AW: Deutsche Geschichte - gefälscht, verbogen, geglaubt!

    Zitat Zitat von OneDownOne2Go Beitrag anzeigen
    Also, es gibt ohne jeden Zweifel viel revisionistische Literatur, die dem entspricht, was du hier beschreibst. Deine Überzeugung, dass objektive Geschichtsforschung und entsprechende Publikation auch dann möglich ist, sogar aus Deutschland heraus, wenn dadurch die großen Dogmen (Alleinschuld am Krieg, Niederlage und Besetzung/Besatzung als Befreiung etc.) relativiert würden, teile ich nicht.

    Es ist schlicht zu praktisch, beim aktuellen Geschichtsbild zu bleiben, es dient zu vielen Interessen, und zu viele können daran verdienen oder davon profitieren, dass man Deutschland niemals aus dem entlässt, was sich heute als "kollektive Verantwortung" verkleidet hat, jedoch weiter nichts anderes ist, als der aberwitzige Gedanke kollektiver, ewiger Schuld.

    Wenn mich das zum Extremisten macht, lebe ich damit, und ich tu's mit größter Gelassenheit, das ist auch nur ein Pfeil mehr aus dem Köcher derer, deren einziges Interesse es ist, den aktuellen Zustand noch lange zu konservieren, und die sich auch nicht scheuen, dafür das Etikett der Wahrhaftigkeit, Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit zu missbrauchen.
    Es gibt sowieso sehr wenige Akademiker, bei denen die Bezeichnung Wissenschaftler angebracht ist.
    Die Wissenschaftsgeschichte kann zudem zeigen, dass die Entstehung und Durchsetzung einer bestimmten Alternative zu einer bisherigen Theorie an bestimmte geschichtliche Situationen gebunden ist und sich unter Umständen, trotz unbestreitbarer Überlegenheit, nur langsam durchsetzt. Unter bestimmten geschichtlichen Situationen können sie sich sogar überhaupt nicht durchsetzen, wie wissenschaftliche Erfindungen z.B. im kaiserzeitlichen China zeigen. Wissenschaftliche Revolutionen können sich nach Thomas Kuhn meist erst dann durchsetzen, wenn frühere vorherrschende Theorien stark in der Krise sind, einflussreiche Vertreter bisheriger Theorien wegsterben und die neue Theorie in das jeweils aktuelle Weltbild möglichst noch besser hineinpasst.
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    Zum Thema BRD-Historiker :

    Jemand aus meiner Verwandtschaft hat Geschichte für das Lehramt Sekundarstufe II studiert. Der Betreffende hat sich nicht geschämt, mir das Bekenntnis zur Pseudowissenschaft ("Am Nationalsozialismus darf man nur das Negative erforschen") ins Gesicht zu sagen.

    Ein weiteres Prachtexemplar gehört zu einer Propagandatruppe des Bundestages. Der war dermaßen drittklassig, dass er die Existenz eines Dokumentes zum Bombenkrieg bestritt, dass schon im TV gezeigt worden war.


    Der Begriff "revisionistisch" ist ja ebenfalls verräterisch. Da "Revision" Überprüfung bzw. Korrektur bedeutet, ist die Benutzung dieses Begriffs ohne Anführungszeichen ja ebenfalls ein ungeniertes Bekenntnis zu Pseudowissenschaft und Desinformation.

  5. #65
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    Standard AW: Deutsche Geschichte - gefälscht, verbogen, geglaubt!

    Zitat Zitat von OneDownOne2Go Beitrag anzeigen
    Es ist ja offensichtlich, in welche Richtung du mich hier drängen willst.
    Nimm's bitte nicht persönlich. Du magst deine Gründe haben den Revisionisten besondere Beachtung zu schenken. Wir müssen nicht darüber reden, da es nicht direkt zu Thema gehört.

    Zitat Zitat von OneDownOne2Go Beitrag anzeigen
    Es war weder alleine "Hitlers Krieg", noch hat er ihn "alleine verloren",
    Es war sehr wohl Hitlers Krieg, denn seine Gier nach den Ländern des Ostens, die er ausrauben und "germanisieren" wollte, war unermesslich. Verlierer dieses Wahsinns waren die Völker Europas, auch die Deutschen, die ihrem "Führer" bis zur letzten Stunde das Händchen hielten, obwohl er zum Schluss nur noch Verachtung für sie empfand.

    Zum Zeitpunkt seiner Zerschlagung befand sich der Nationalsozialsmus mit 53 Ländern simultan im Krieg. Dass die Alliierten dem Tausendjährigen Reich ein gewaltsames Ende setzten, war definitiv eine Befreiung Europas von einer unsäglichen Pest, die so großes Unheil anrichtete, dass selbst heute noch Nachwehen spürbar sind.

  6. #66
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    Zitat Zitat von OneDownOne2Go Beitrag anzeigen
    Kann's zu diesem Thema kritische Publikationen - gleich welchen Charakters - ohne negative Rezensionen geben?
    ja doch, die dissertation von vorigem jahr über den reichstagsbrand. da habe ich keine einzige negative rezension entdecken können.
    worin übrigens tobias eigentlich abgebrannt wurde (und hans mommsen also auch). dieses buch MUß ich kaufen.
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  7. #67
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    Zitat Zitat von Xbox Beitrag anzeigen
    Nimm's bitte nicht persönlich. Du magst deine Gründe haben den Revisionisten besondere Beachtung zu schenken. Wir müssen nicht darüber reden, da es nicht direkt zu Thema gehört.
    Du missverstehst mich. Ich bin kein Fan der revisionistischen Literatur, ich würde es nur begrüßen, wenn die endlose Suada von Schuld und Verantwortung mal ein Ende fände - und Deutschland endlich nach innen wie außen Politik primär nach seinen Bedürfnissen machen dürfte, könnte und wollte. Den Ansatz des Geschichtsrevisionismus habe ich deswegen in jüngeren Jahren mit Interesse verfolgt, inzwischen aber verworfen, weil das Problem nicht die Geschichte ist, oder die Art, wie sie beschrieben ist, sondern schlicht der "Unwille" quer durch alle Parteien, Deutschland im Kreis der europäischen Mächte voll zu emanzipieren.

    Zitat Zitat von Xbox Beitrag anzeigen
    Es war sehr wohl Hitlers Krieg, denn seine Gier nach den Ländern des Ostens, die er ausrauben und "germanisieren" wollte, war unermesslich. Verlierer dieses Wahsinns waren die Völker Europas, auch die Deutschen, die ihrem "Führer" bis zur letzten Stunde das Händchen hielten, obwohl er zum Schluss nur noch Verachtung für sie empfand.

    Zum Zeitpunkt seiner Zerschlagung befand sich der Nationalsozialsmus mit 53 Ländern simultan im Krieg. Dass die Alliierten dem Tausendjährigen Reich ein gewaltsames Ende setzten, war definitiv eine Befreiung Europas von einer unsäglichen Pest, die so großes Unheil anrichtete, dass selbst heute noch Nachwehen spürbar sind.
    Also, wie viele dieser 53 Länder Deutschland den Krieg entweder auf Druck der westlichen Alliierten oder "kurz vor Toresschluß aus Eigennutz" erklärt haben, wirst du evtl. selber wissen. Und die Behauptung, nur Hitler habe eine Veränderung des Machtgefüges in Europa gewollt, ist auch schlicht falsch. Und mir ist herzlich egal, wie Europa die deutsche Niederlage empfand, für mich spielt die erste und wichtigste Rolle, welche Folgen sie für Deutschland hatte und hat. Und das kann man nicht Befreiung nennen.

  8. #68
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    Zitat Zitat von OneDownOne2Go Beitrag anzeigen
    Hand auf's Herz - glaubst du das ehrlich?

    Wenn sich das Etikett "revisionistisch" auch nur an einzelne Kapitel oder Zeilen hängen lässt, werden sich immer (auch prominente) Rezensenten finden, die ein Buch in Grund und Boden rezensieren. Und zwar unabhängig von der wissenschaftlichen Qualität der Recherche. Dir sollte klar sein, dass es sakrosante Lehrsätze gibt, an denen niemand auch nur zaghaft rütteln darf, auch nicht fundiert.
    das bezweifle ich. ich hatte u.a. kontakt mit prof. richard evans. er versicherte mich, daß gerade objektive wissenschaft fordert, daß ALLE dokumente für jeden einzusehen sind. damit man nicht - wie irving tat - manipulieren kann.

    NB ich denke nicht, daß du sven-felix kellerhof ein revisionist nennen willst.
    trotzdem hängt er die these von fritz tobias an, daß van der lubbe der alleintäter gewesen sei. wolfgang mommsen ist noch weiter gegangen, wodurch das IfZ in einem offiziellen schreiben sich von ihm distanzierte.
    die essenz von tobias (+ spiegel) war, das die nazis unschuldig waren und daß van der lubbe alleintäter war.
    anti-extrem

  9. #69
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    Zitat Zitat von Xbox Beitrag anzeigen
    Das Problem mit dem Revisionisten wirklich zu kämpfen haben ist das kritische Auge der Fachwelt, vor dem sie bestehen müssen.
    das sagte mir prof evans auch. über gerade schultze-rhonhoff. die mühe des einsehens nicht einmal wert o.ä.

    ich habe selbst versucht es zu kontrollieren, denn kannte es überhaupt nicht. bis ich fast erstickte durch die viele »versschreibungen« beim kapitel seyß-inquart. die ich - beinahe logischerweise - kontrollieren konnte.
    anti-extrem

  10. #70
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    Zitat Zitat von OneDownOne2Go Beitrag anzeigen
    Deine Überzeugung, dass objektive Geschichtsforschung und entsprechende Publikation auch dann möglich ist, sogar aus Deutschland heraus, wenn dadurch die großen Dogmen (Alleinschuld am Krieg, Niederlage und Besetzung/Besatzung als Befreiung etc.) relativiert würden, teile ich nicht.
    ich persönlich finde die alleinschuldthese über WK I ein schlimmes verbrechen, daß man den deutschen angetan hat.

    was WK II betrifft, da unterscheide ich zwischen ursache und anlaß. ursachen gibt es soviel. anlaß sind aber die nazis. NICHT die deutschen !!

    »kollektiver, ewiger schuld«... rede keinen unsinn...
    anti-extrem

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