Das ist ein altes griechisches Prinzip, der klassisch-griechischen Religion entlehnt.In zivilisierten Ländern ist es aber üblich, daß bei Streitigkeiten nicht nur der Haßprediger, sondern auch die Gegenseite gehört wird.
Es wurde auch in das bundesdeutsche GG übernommen.
Hier ein kleiner Überblick:
- Μηδέ δίκην δικάσης, πρίν άμφω μύθον ακούσης (Original)
- Aussprache: Midé díkin dikásis, prín ámpho Mýthon akoúsis
- Αν δεν ακούσεις και τους δυο, δίκιο ποτέ μη δώσεις (heute)
- Später bei Seneca d. Ä.: Qui statuit aliquid parte inaudita altera, / haud aequus fuit
- Wer einen Beschluss gefasst hat, ohne die andere Partei zu hören, ... ist nicht gerecht gewesen
Übernahme in der BRD: Artikel 103 Abs. 1 GG [rechtliches Gehör]
Nur ist die Theokratie Isarel kein Rechtsstaat, auch DU solltest das so langsam verstanden haben, daß hier nicht der Gerechtigkeit gedient werde, sondern dem "jüdischen". Folglich kann Isarel in diesem Sinne nicht zivilisiert sein; deswegen meinten die alten Griechen als Begründer der Rechtsethik und Rechtsphilosophie (Teil der griechischen Religion) ja auch, die Juden seien "ein widerliches Volk, ohne Kultur und ohne Zivilisation".
Nachbar4029




Mit Zitat antworten



