Das stimmt nur teilweise. Fakt ist: Weder Merz noch Weidel haben ihre früheren Tätigkeiten direkt als Parteipolitiker ausgeübt – Merz bei BlackRock, Weidel bei Goldman Sachs – also auf den ersten Blick "Privatpersonen".
Der entscheidende Unterschied liegt aber nicht in der Beschäftigung selbst, sondern in den strukturellen Zusammenhängen und Netzwerken:
-Merz ist seit Jahrzehnten Teil der etablierten politischen Klasse, seine Tätigkeit bei BlackRock fällt in eine Zeit, in der er bereits politisch vernetzt war. Seine Verbindungen wirken systemisch: Einfluss auf Politik, Lobbykontakte, Drehtür-Effekte.
-Weidel arbeitete bei Goldman Sachs, bevor sie politisch aktiv wurde, und ist strukturell nicht Teil des jahrzehntelang gewachsenen Partei- und Lobbyapparats. Sie bringt Erfahrung mit, ist aber nicht automatisch in die Machtnetzwerke der etablierten Parteien eingebunden.
Fazit: Ein früherer Job ≠ politische Abhängigkeit. Wer das ignoriert, verwischt den wichtigen Unterschied zwischen persönlicher Erfahrung und systemischer Verflechtung.
Merz ist Teil eines Systems, das Entscheidungen stark beeinflusst – Weidel ist darin bisher nur außenstehend.




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