User in diesem Thread gebannt : autochthon and Optimist


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Thema: Russland

  1. #30501
    Mitglied Benutzerbild von Hay
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    Standard AW: Russland

    Zitat Zitat von emmi Beitrag anzeigen
    Wenn du schon keine Ahnung hat dann laß dein hanebüchenes Gelaber. Sowohl in Estland als auch in Lettland wurde in den Schulen bisher russisch und die jeweilige Landessprache gelehrt. Ab 2026 soll das nicht mehr gelten ,das ist bestenfalls ein Armutszeugnis für die baltischen Staaten sonst nichts.
    Warum sollte das ein Armutszeugnis sein? Dir ist bekannt, dass zu Sowjetzeiten Russen angesiedelt wurden und der Gebrauch der nationalen Sprachen stark eingeschränkt wurde und die Russen sich bis heute weigern, die baltischen Sprachen zu lernen, auch wenn sie nach wie vor dort leben? Jetzt ist es eben so, dass die baltischen Staaten wieder Amtssprachen sind, eigentlich ein ganz normaler Vorgang.

  2. #30502
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    Standard AW: Russland

    Zitat Zitat von DonauDude Beitrag anzeigen
    Was hat die Antwort mit meiner Frage zu tun?
    Nun, du hast doch auf den Konflikt in der Ostukraine angesprochen?

  3. #30503
    Mitglied Benutzerbild von Hay
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    Standard AW: Russland

    Zitat Zitat von DonauDude Beitrag anzeigen
    Das kommt ganz darauf an, wie lange die jeweilige Minderheit schon im Land lebt. Ich würde sagen, dass Minderheitenrechte ab mindestens 100 Jahren Kontinuität gerechtfertigt sind.
    Nun, dann gibt es dieses Minderheitenrecht nach deiner Auffassung nicht:

    Die baltischen Staaten (Estland, Lettland, Litauen) wurden 1940 durch die Sowjetunion besetzt und annektiert, basierend auf dem geheimen Zusatzprotokoll des Hitler-Stalin-Pakts von 1939, was zu ihrer Zwangseingliederung als Sowjetrepubliken führte und bis 1991 andauerte, unterbrochen nur durch die deutsche Besatzung 1941–1944

  4. #30504
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    Standard AW: Russland

    Zitat Zitat von Dima Beitrag anzeigen
    Den Balten würde kein Zacken aus der Krone brechen, wenn sie ihre patriotischen Kränkungen überwinden und eine friedliche Koexistenz zweier Sprachen im Land zulassen würden. Davon würden diese Länder nur profitieren, nicht nur weil der soziale Frieden damit gewährleistet wird, sondern weil Russisch als "Lingua franca" auch wirtschaftlich mehr Möglichkeiten eröffnet. Wenn man sich aber in seinem marginalen Nationalismus verheddert, dann sollte man sich nicht wundern, wenn es zu Spannungen kommt. Dummheit und Stolz wachsen auf einem Holz, wie es so schön heißt.
    Klingt zwar überzeugend, möchten die Bürger der baltischen Staaten aber wohl ganz offensichtlich nicht.

  5. #30505
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    Standard AW: Russland

    Zitat Zitat von Hay Beitrag anzeigen
    Klingt zwar überzeugend, möchten die Bürger der baltischen Staaten aber wohl ganz offensichtlich nicht.
    Logisch! Sie hängen ja schließlich an der Zitze der EU. Leistungsloses Einkommen sozusagen. Da macht der Balte gerne mal die Beine breit. Die EU nennt das gerne mal „Fördermittel“.
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  6. #30506
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    Standard AW: Russland

    Zitat Zitat von Hay Beitrag anzeigen
    Nun, dann gibt es dieses Minderheitenrecht nach deiner Auffassung nicht:

    Die baltischen Staaten (Estland, Lettland, Litauen) wurden 1940 durch die Sowjetunion besetzt und annektiert, basierend auf dem geheimen Zusatzprotokoll des Hitler-Stalin-Pakts von 1939, was zu ihrer Zwangseingliederung als Sowjetrepubliken führte und bis 1991 andauerte, unterbrochen nur durch die deutsche Besatzung 1941–1944

    Klingt ja nett - unterbrochen _nur_ durch die deutsche Besatzung .......... wie niedlich .......

    Die Jüdische Bevölkerung des Baltikums mag das mit unterbrochen _nur_ durch die deutsche Besatzung VÖLLIG anders sehen:

    Ergebnis des Holocaust im Baltikum

    Die jüdische Bevölkerung wurde fast vollständig ausgelöscht:

    Litauen: ~90–95 % ermordet

    Lettland: ~70–90 % ermordet (regional unterschiedlich, Städte nahezu 100 %)

    Estland: ~95–99 % der dort lebenden Juden ermordet


    Vor und während der sowjetischen Annektierung gab es keine Pogrome an Juden in den Baltischen Staaten.

    Warum sollte das ein Armutszeugnis sein? Dir ist bekannt, dass zu Sowjetzeiten Russen angesiedelt wurden und der Gebrauch der nationalen Sprachen stark eingeschränkt wurde und die Russen sich bis heute weigern, die baltischen Sprachen zu lernen, auch wenn sie nach wie vor dort leben? Jetzt ist es eben so, dass die baltischen Staaten wieder Amtssprachen sind, eigentlich ein ganz normaler Vorgang.
    Die Darstellung verkennt die historische Dimension und die Machtungleichgewichte. Es geht nicht nur darum, dass Russen „angesiedelt“ wurden oder Amtssprachen wieder eingeführt werden – die sowjetische Praxis war Teil einer gezielten Russifizierungspolitik, die die baltischen Identitäten und Sprachen systematisch marginalisierte.

    Die Tatsache, dass viele russischsprachige Einwohner bis heute die lokalen Sprachen nicht beherrschen, ist kein persönliches „Weigern“, sondern das Ergebnis jahrzehntelanger Diskriminierung und fehlender Bildungschancen in der eigenen Muttersprache. Die jetzige Einführung oder Durchsetzung der Amtssprachen mag formal „normal“ wirken, übersieht aber, dass damit ethnische Minderheiten unter erheblichen Druck gesetzt werden, ihre kulturelle Identität zu verleugnen.

    Sprache ist hier nicht nur Verwaltungsmittel, sondern ein Instrument politischer Macht.
    Ich bin frei von Vorurteilen. Ich hasse alle Menschen gleichermaßen. #W. C. Fields#

  7. #30507
    Mitglied Benutzerbild von Old_Grump
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    Standard AW: Russland

    Zitat Zitat von Kurti Beitrag anzeigen
    Bleibt mir nur, dir eine glückliche Reise zu den Putinkim'schen Dörfern zu wünschen. Verfasse bitte einen Reisebericht und berichte uns später davon.

    Mögest du in deinem kleinen miesen Kellerloch oder wo auch immer _verrotten_

    Ich hab´s mehr mit Mark Twain:

    "Reisen sind tödlich für Vorurteile, Bigotterie und Engstirnigkeit, und viele unserer Leute brauchen sie dringend aus diesen Gründen. Breite, gesunde, wohlwollende Ansichten über Menschen und Dinge können nicht erworben werden, indem man ein ganzes Leben lang in einer kleinen Ecke der Erde vegetiert."
    Ich bin frei von Vorurteilen. Ich hasse alle Menschen gleichermaßen. #W. C. Fields#

  8. #30508
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    Standard AW: Russland

    Zitat Zitat von Hay Beitrag anzeigen
    Nun, dann gibt es dieses Minderheitenrecht nach deiner Auffassung nicht:

    Die baltischen Staaten (Estland, Lettland, Litauen) wurden 1940 durch die Sowjetunion besetzt und annektiert, basierend auf dem geheimen Zusatzprotokoll des Hitler-Stalin-Pakts von 1939, was zu ihrer Zwangseingliederung als Sowjetrepubliken führte und bis 1991 andauerte, unterbrochen nur durch die deutsche Besatzung 1941–1944
    Im Jahre 1920 lebten um die 8% Russen in den baltischen Staaten. Von daher müsste es bereits sprachliches Minderheitenrecht dort geben, ähnlich dem der Türken auf dem Balkan.
    Für ein Ausoptierungsgesetz, so dass Landkreise und Großstadtbezirke im Konfliktfall mit Lokalreferendum legal aus lokal unerwünschten Gesetzen ausoptieren können.

    Das hätte diesen Effekt:
    Zentralistische Effizienz und Einigkeit plus Dezentralistische Freiheit und Innovation

  9. #30509
    Hüter der Idee Benutzerbild von amendment
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    Standard AW: Russland

    Zitat Zitat von Old_Grump Beitrag anzeigen
    Ein „Umsiedlungsangebot“ wird nicht dadurch sauber, dass man es freiwillig nennt – wenn es in einem Krieg, unter wirtschaftlicher Not und politischer Stigmatisierung stattfindet, ist es kein Angebot, sondern demografische Manipulation mit Preisschild.

    „Pro-russisch“ mag keine Ethnie im biologischen Sinn sein. Aber genau das ist der Punkt: Ethnische Säuberung beginnt nicht erst beim Blut, sondern bei der Zuschreibung einer unerwünschten Identität, die entfernt werden soll. Wer Menschen aus einem Gebiet als politisch definierte Zielgruppe herauskaufen will, betreibt keine Großzügigkeit, sondern Bevölkerungspolitik im Geiste der „Bereinigung“.

    Das Donbass-Beispiel eines „ethnischen Deutschen, der ja auch umsiedeln könnte“ ist kein Argument, sondern ein zynischer Taschenspielertrick: Ein Einzelfall-Gedankenspiel ändert nichts an der kollektiven Zielrichtung, die Bevölkerung eines umkämpften Gebiets systematisch zu reduzieren, um Fakten auf dem Boden zu schaffen.

    Völkerrecht interessiert sich nicht für solche semantischen Nebelkerzen, sondern für Intention und Wirkung – und die lauten hier: Eine bestimmte Gruppe soll weg, das Gebiet soll anders aussehen, und Geld ist das Mittel.
    1. Jedes Umsiedlungsangebot, das man freiwillig annehmen kann, ist de jure und auch faktisch "sauber".

    2. Die Motivationen eines jeden, solche Angebote anzunehmen, sind deutlich differenzierter zu betrachten, als du sie hier in deiner Pauschalablehnung propagieren möchtest.

    3. Es hätte auch keine politisch definierte Zielgruppe "herausgekauft" werden sollen, aber es hätte eventuell dazu dienen können, gesellschaftspolitischen "Zündstoff" zu entschärfen.

    4. Deine subtile, aber dennoch dilettantisch projizierte Assoziation im Hinblick vermeintlich faschistoider Maßnahmen ist leicht durchschaubar.

    Abschließend zum Thema Umsiedlung: Aus meiner Sicht wäre es zumindest einen Versuch wert gewesen in der Hoffnung, hunderttausendfaches Blutvergießen, Leid, Elend und Zerstörung zu verhindern.

    Aber ich gebe dir mal den Ball zurück:

    Wenn du und deine Kumpane hier in ganz großem Stil die Remigration von bereits seit Jahren eingebürgerten Deutschen mit Migrationshintergrund forderst - und zwar ganz offen gegen deren Willen und unter Einsatz von Gewalt - so ist das zweifellos ein signifikantes Indiz für die Ausführung einer ethnischen Säuberung, basierend aus einer faschistoiden Gesinnung heraus - oder sehen das deine Freunde von der Antifa etwa anders?

  10. #30510
    Hüter der Idee Benutzerbild von amendment
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    Standard AW: Russland

    Medwedew spricht von Entführung von "Neonazi Merz"

    Analog zu dem Vorgehen der [Links nur für registrierte Nutzer] in [Links nur für registrierte Nutzer] kann sich Russlands Ex-Präsident Dmitri Medwedew ähnliche Entführungsaktionen gegen andere Staats- oder Regierungschefs vorstellen, unter ihnen Bundeskanzler [Links nur für registrierte Nutzer]. "Die Entführung des Neonazis Merz könnte eine hervorragende Wendung in dieser Karnevalsserie sein", sagte Medwedew, aktuell Vizevorsitzender des nationalen Sicherheitsrats in Moskau, in einem Gespräch mit der Staatsagentur Tass. Ein solches Szenario hätte durchaus etwas Realistisches an sich, meinte er. "Es gibt sogar Gründe, ihn in Deutschland zu verfolgen, daher wäre es kein Verlust, zumal die Bürger umsonst leiden."

    aus: [Links nur für registrierte Nutzer]

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