+ Auf Thema antworten
Seite 85 von 380 ErsteErste ... 35 75 81 82 83 84 85 86 87 88 89 95 135 185 ... LetzteLetzte
Zeige Ergebnis 841 bis 850 von 3799

Thema: Krisenherd Venezuela

  1. #841
    SchwanzusLongusGermanicus Benutzerbild von ABAS
    Registriert seit
    27.09.2009
    Ort
    Hamburgum
    Beiträge
    73.002

    Standard AW: Krisenherd Venezuela

    Zitat Zitat von DonauDude Beitrag anzeigen
    Maduro wurde bereits 2020 in New York angeklagt.

    Außerdem sind vermutlich die Venezolaner mehrheitlich froh, dass er weg ist.
    ABT 1

    Ehrlich gesagt sind die Genossen der erfolgreichen sozialistischen Bruderlaender von Venezuela, dabei insbesondere die Russische Foederation und VR China schon seit Jahrzehnten mit der Regierungsfuehrung in Venezuela unzufrieden. Von den Einnahmen aus dem Erdoedgeschaeft wurde zu wenig ins Volk durchgereicht, was zu einer schlechten Wirtschaftslage und niedrigen Lebensstandard des Volkes fuehrte. Die von den USA verhaengten Wirtschaftssanktionen haben das noch verschaerft, waren aber nicht der Hauptgrund sondern ein negativer Nebeneffekt.

    Der Hauptgrund war die von der sozialistischen Regierung in Venezuela erbrachte Minder- bzw. Schlechtleistung. Deshalb wurde die von der inkompetenten Regierung Venezuelas beantrage Mitgliedschaft im BRICS Plus Buendnis bisher abgeschmettert.

    Haette das sozialistische Land Venezuela eine mental, fachlich und sozial kompetente Regierung, koennte das bodenschatzreiche Land durch multilaterale internationale Wirtschaftsbeziehungen eine betraechtliche Wirtschaftsleistung, hohen Lebensstandard und Wohlstand fuer das Volk gewaehrleisten.

    Immerhin verfuegt Venezula ueber die groessten, bekannten Erdoelvorkommen der Welt und koennte deshalb einer der reichsten Laender der Erde sein und jubelnd in das global BRICS Plus Wirtschaftsbuendnis aufgenommen.

    Es bleibt zu beobachten was fuer eine neue Regierung sich in Venezuela bildet. Die USA werden aus Eigeninteresse versuchen eine kapitalistische Regierungsmarionette zu installieren. Ob das funktioniert wird massgeblich von der VR China abhaengen, die der groesste Abnehmer von Erdoel aus Venezuela ist. Die Chinesen werden sich von den USA nicht aus Venezuela draengen lassen. Ich traue Donald Trump und Xi Jinping allerdings die Findung einer einvernehmlichen Loesung zu. Die Reaktion von Wladimir Putin wird ebenfalls spannend, weil die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Venezuela und der Russischen Foederation zwar ausbaufaehig sind, im Bereich des Erdoelgeschaeftes aber eine Konkurrenzsituation entstehen kann, welche sich auf die globalen Erdoelexporte der Russischen Foederation nachteilig auswirken koennte.

    DER STANDARD / 03. Januar 2026

    SÜDAMERIKA
    Venezuela: Dauer-Wirtschaftskrise, Diktatur und weltweit größte Ölreserven


    Das südamerikanische Land wird seit 13 Jahren vom autoritären Linkspolitiker Nicolás Maduro regiert. 86 Prozent der Haushalte leben unterhalb der Armutsgrenze. Das südamerikanische Land verfügt über die größten Ölreserven der Welt.

    Caracas – Die USA haben in der Nacht auf Samstag offensichtlich Ziele in Venezuela angegriffen. Der Angriff markiert eine Eskalation in dem Konflikt. Seit September hatte das US-Militär in der Karibik und im Pazifik bereits mehrfach angeblich mit Drogen beladene Boote angegriffen. Fünf Dinge, die man über Venezuela wissen sollte:

    Autoritäre Staatsführung

    Venezuela wird seit 2013 von dem autoritären Linkspolitiker Nicolás Maduro regiert. Nach seiner von Betrugsvorwürfen überschatteten Wiederwahl im vergangenen Jahr ließ er sich für eine weitere Amtszeit bis 2031 als Präsident vereidigen. Internationale Organisationen und Menschenrechtsvertreter werfen Maduros Regierung die Unterdrückung von politisch Andersdenkenden, willkürliche Festnahmen von Regierungsgegnern, Folter und Gewalt vor. Trotz teilweise massiver Proteste gegen seine Regierung sitzt Maduro fest im Sattel – vor allem, weil ihm das Militär die Treue hält.

    ...

    Größte Ölreserven der Welt

    Das südamerikanische Land verfügt mit schätzungsweise 303 Milliarden Barrel (je 159 Liter) über die größten Ölreserven der Welt. Es handelt sich dabei vor allem um Schweröl, das nur mit spezieller Technik gefördert und raffiniert werden kann. Trotz der enormen Reserven ist die Ölproduktion mit rund einer Million Barrel pro Tag derzeit recht niedrig – vor 20 Jahren wurden noch fast drei Millionen Barrel Öl pro Tag in Venezuela gefördert. Verantwortlich dafür sind Sanktionen, Missmanagement beim staatlichen Energiekonzern PDVSA und Korruption.

    Seit diesem Jahr fördert auch der US-Ölriese Chevron wieder in Venezuela. Mitte Dezember markierte die Erstürmung eines venezolanischen Öltankers durch US-Soldaten eine neue Eskalationsstufe in dem Konflikt. Washington begründete den Einsatz damit, dass das Schiff Teil eines illegalen Netzwerks zum Öltransport gewesen sei, mit dem ausländische Terrororganisationen unterstützt werden sollten. Caracas sprach von einem "Akt internationaler Piraterie" der USA.

    Bittere Armut

    Trotz reicher Bodenschätze wie Erdöl, Gold und Seltenen Erden herrscht in Venezuela bittere Armut. Laut einem Bericht der Venezolanischen Beobachtungsstelle für Finanzen (OVF) leben 86 Prozent der Haushalte in dem südamerikanischen Land unterhalb der Armutsgrenze. Das Durchschnittseinkommen der Haushalte beträgt demnach 231 US-Dollar (aktuell 196,60 Euro) pro Monat, während der Lebensmittelwarenkorb für eine Familie bei 391 Dollar liegt. Viele Familien sind auf Überweisungen ihrer Angehörigen aus dem Ausland angewiesen, um über die Runden zu kommen.

    Flüchtlingskrise

    Die massive Wirtschaftskrise, aber auch staatliche Unterdrückung und Gewalt haben zu einer massiven Auswanderungswelle aus Venezuela geführt. Auch zahlreiche gut ausgebildete Arbeitskräfte sind längst abgewandert. Nach Angaben der Vereinten Nationen haben mittlerweile 7,9 Millionen Venezolaner ihre Heimat verlassen – das entspricht etwa einem Viertel der Gesamtbevölkerung. Die meisten Venezolaner leben in den lateinamerikanischen Nachbarstaaten, aber viele versuchen auch in den USA oder in Europa ihr Glück. In diesem Jahr kamen in der EU erstmals die meisten Asylbewerber aus Venezuela.

    USA-Gegner als Verbündete

    Maduro geriert sich als unbeugsamer Rebell im Hinterhof der Vereinigten Staaten, der der US-Regierung unerschrocken die Stirn bietet. Immer wieder wetterte er gegen den "Imperialismus" der "Yankees" und zeichnete ein Bild von Venezuela als sozialistischem Vorzeigestaat. Unterstützt wird er von den linken Regierungen in Kuba und Nicaragua. Kubanische Geheimdienstagenten sollen beispielsweise dabei helfen, die einfachen Soldaten auf Linie zu halten. Auch Russland, China und der Iran gehören zu Venezuelas Verbündeten. (APA, 3.1.2025)

    [Links nur für registrierte Nutzer]
    Geändert von ABAS (04.01.2026 um 07:05 Uhr)
    " Streicht die Kuechenabfaelle fuer die Aussaetzigen! Keine Gnade mehr bei Hinrichtungen!
    Und sagt Weihnachten ab! " (Sheriff von Nottingham)

  2. #842
    Mitglied Benutzerbild von Chronos
    Registriert seit
    31.10.2010
    Ort
    Gau Baden
    Beiträge
    66.547

    Standard AW: Krisenherd Venezuela

    Zitat Zitat von Hay Beitrag anzeigen
    Ich darf dich korrigieren: Venezuela ist kein Drogenherstellungsland, sondern ein Drogentransitland.
    Das widerspricht ja nicht grundsätzlich meiner Vermutung, dass dieser Maduro durch seine Tatenlosigkeit stillschweigender Nutznießer des Drogenhandels gewesen sein könnte.

    Duldung und Nichtstun sind auch eine Form von Mittäterschaft.

    Zitat Zitat von Hay Beitrag anzeigen
    Die innere Sicherheit ist in diesem Land ziemlich im Eimer: Auf der Strasse kann jeder entführt werden, ob arm oder reich. Zahlt die Familie nicht, ist der Entführte tot. Als Entführungsort dienen praktischerweise alte Grabstätten.
    Was für eine verrottete Kloake.

  3. #843
    SchwanzusLongusGermanicus Benutzerbild von ABAS
    Registriert seit
    27.09.2009
    Ort
    Hamburgum
    Beiträge
    73.002

    Standard AW: Krisenherd Venezuela

    ABT 2

    Analysen zur Wirtschaftslage von Venezula

    GTAI 21.12.2023 von Janosch Siepen | Bogotá

    Wirtschaftsstandort | Venezuela
    Venezuela rückt in den Fokus


    Die angeschlagene Wirtschaft zeigt positive Signale. Veränderungen der Geopolitik eröffnen neue Geschäftschancen. Sorgen bereiten aktuell die Spannungen mit dem Nachbarland Guyana. Venezuela ist enorm reich an fossilen Rohstoffen, litt aber lange Zeit unter einer schweren Rezession. Seit einigen Jahren zeigt der Karibikstaat Anzeichen einer wirtschaftlichen Erholung und einer beginnenden wirtschaftlichen Liberalisierung. Die Lockerung der US-Sanktionen gegen das Land im Oktober 2023 hat Venezuela wieder in den Fokus gerückt. Für Verunsicherung sorgt aber das Säbelrasseln Venezuelas gegenüber dem Nachbarland Guyana.

    Welche Chancen und Risiken bestehen für deutsche Firmen in Venezuela?

    Bedeutung von Erdöl in Venezuelas Wirtschaftsstruktur nimmt zu

    Die Lockerung der US-Sanktionen und Ölreichtum machen Venezuela interessant für deutsche Firmen. Das Potenzial des Landes ist groß - ebenso wie die bestehenden Herausforderungen.


    Venezuela war lange Zeit eine verhältnismäßig reiche Volkswirtschaft in Südamerika und Standort zahlreicher multinationaler und deutscher Unternehmen. Im Jahr 2013 verfügte das Land noch über das vierthöchste Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf in der Region.

    Allerdings schrumpfte die venezolanische Wirtschaft zwischen 2014 und 2020 um fast 80 Prozent, unter anderem aufgrund von Misswirtschaft, Verstaatlichungen, sinkenden Ölpreisen, Hyperinflation und US-Sanktionen.

    Die wirtschaftliche Aktivität ist massiv zurückgegangen:

    Viele Geschäfte sind geschlossen, Gebäude stehen leer und das Containervolumen in den Häfen ist stark reduziert.
Doch die allmähliche wirtschaftspolitische Öffnung und der steigende Bedarf an venezolanischem Öl auf dem Weltmarkt haben wieder zu positiven Wachstumszahlen geführt.

    Halten diese Trends an, könnten sich mittelfristig neue Geschäftschancen eröffnen. Verschiedene internationale Großkonzerne wie Chevron, Eni, Repsol, Maurel & Prom, Mondelez, Mitsubishi und Maha Energy sind bereits wieder in Venezuela aktiv oder haben entsprechende Pläne angekündigt. 


    Venezuela profitiert von geopolitischen Veränderungen 


    Venezuela verfügt über die größten Ölreserven der Welt (18 Prozent der globalen Vorkommen) und die zweitgrößten Erdgasreserven in der westlichen Hemisphäre. In den vergangenen Jahren durchlebte der Sektor aber einen drastischen Niedergang. Nun könnte sich das Blatt wenden. Angesichts des Kriegs in der Ukraine, Sanktionen gegen Russland und der unsicheren Lage in Nahost sind traditionelle Bezugsmärkte fossiler Energie für den Westen unzugänglich oder gefährdet.

    Damit steigt in den USA und Europa das Interesse an Venezuelas Öl- und Gasvorkommen, und es bestehen Chancen für eine Reaktivierung der Branche. Auch neue Geschäftsfelder wie Flüssiggasexporte könnten hinzukommen. Der spanische Ölgigant Repsol verfolgt bereits entsprechende Pläne. Die EU verhandelt mit Venezuela über ein 1,5 Milliarden US-Dollar (US$) schweres Projekt, um Methanemissionen aufzufangen und als Flüssiggas in die EU zu exportieren. Das Projekt soll aus Mitteln der Global Gateway-Initiative finanziert werden.

    Großes Potenzial für industrielle Reaktivierung


    Venezuelas industrielles Potenzial ist groß. Das Land verfügt über große Raffinerien, und die installierte Stromerzeugungskapazität ist doppelt so hoch wie im Nachbarland Kolumbien, so die Lateinamerikanische Energieorganisation (OLADE). Doch nach Jahren der Rezession liegt ein Großteil der industriellen Infrastruktur Venezuelas brach. Weniger als ein Drittel der Kapazität ist ausgelastet. Eine Schienenstrecke zwischen Caracas und Valencia endet im Nirgendwo und Landeskenner berichten von Fabriken, die nie in Betrieb genommen wurden. Der Bedarf, die Industrie wieder in Gang zu bringen, ist groß. Die Wiederinbetriebnahme von Maschinen und Anlagen erfordert ausländische Technik und Wartungsdienstleistungen in allen Wirtschaftsbereichen. 


    SWOT-Analyse Venezuela

    S
Stärken
Strengths


    Riesige Öl- und Gasvorkommen
    Lage am Atlantik prädestiniert für Exporte nach Nordamerika und Europa
    Hoher Urbanisierungsgrad
    Große Teile der Industrie basieren auf nordamerikanischer und europäischer Technik
    Doppelbesteuerungs- und Investitionsschutzabkommen mit Deutschland

    O
Chancen
Opportunities


    Veränderte Geopolitik erhöht Nachfrage nach venezolanischen Rohstoffen
    Zugeständnisse der Regierung führen zu weiteren Sanktionslockerungen vor den Präsidentschaftswahlen
    Teilweise wirtschaftliche Liberalisierung
    Großer Bedarf an Maßnahmen zur Reaktivierung der industriellen Kapazität
    UN-Treuhandfonds für humanitäre Projekte aus eingefrorenen Geldern kann Geschäftsmöglichkeiten eröffnen

    W
Schwächen
Weaknesses


    Starker Mangel an Kapital und Finanzierung
    Extrem hohe Inflation
    Internationale Sanktionen
    Großteil der industriellen Infrastruktur seit Jahren nicht gewartet
    Korruption und fehlende Rechtssicherheit

    T
Risiken
Threats


    Regierung agiert erratisch
    Undemokratischer Wahlvorgang 2024 führt zu neuen Sanktionen
    Geldentwertung nimmt zu
    Sinkende Ölpreise treffen die Wirtschaft
    Chinesische Firmen werden in Venezuela präsenter

    Laut dem spanischen Beratungsunternehmen LLYC bieten verschiedene Sektoren in Venezuela Absatzchancen mit überschaubarem Risiko. Dazu gehören die Lieferung und Produktion von Nahrungsmitteln und Getränken, landwirtschaftlichen Betriebsmitteln und Düngemitteln, Fahrzeugteilen, Pharmazeutika, Kunststoff sowie der Tourismus. In diesen Bereichen lasse sich ein Vertrieb relativ schnell aufbauen, die Importzölle seien vergleichsweise niedrig und es gebe ungenutzte installierte Kapazität. Zudem seien diese Sektoren in geringem Maße von Sanktionen betroffen und sanktionierte Firmen oder Einrichtungen seien kaum vorhanden.
Deutsche Unternehmen sehen Chancen - und große Herausforderungen
In vielen Branchen kommt deutsche und nordamerikanische Technologie zum Einsatz.

    Industrieanlagen wie die Großbrauerei des Lebensmittelkonzerns Polar verwenden Maschinen von Krones aus Bayern und Getriebemotoren des baden-württembergischen Antriebsherstellers SEW-Eurodrive. Das Geschäftsumfeld ist aus deutscher Sicht noch sehr komplex. So berichtet ein Unternehmensvertreter, dass es häufig an Produktregulierungen fehle, so dass jedes Produkt in jeder Qualität auf dem venezolanischen Markt vertrieben werden könne. Dadurch müssten Firmen Produkte günstig anbieten, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Potenzial bestünde dennoch.

    ...

    Der britische Informationsdienstleister Economist Intelligence Unit listet Venezuela auf dem letzten Platz in seinem Ranking zum Geschäftsklima in 82 Ländern weltweit. Die Politik der Regierung schrecke ausländische Investoren durch komplizierte Vorschriften und wenig Aussicht auf fairen Wettbewerb ab. Die Geschichte Venezuelas mit Verstaatlichungen und staatlichen Eingriffen hat dazu geführt, dass das Vertrauen der Investoren in das Land weiterhin ausgesprochen gering ist. Im Index of Economic Freedom der Heritage Foundation rangiert Venezuela auf Platz 174 von 176 Ländern weltweit.


    Finanzierung fehlt und die Steuerlast ist hoch


    Eines der größten Hindernisse für Geschäfte und Investitionen in Venezuela ist der Mangel an Bankkrediten. Das Forschungsinstitut Ecoanalítica schätzt den Kreditbedarf des Privatsektors auf rund 6 Milliarden US-Dollar (US$), das gesamte Kreditportfolio venezolanischer Banken betrug Mitte 2023 jedoch nur etwa 730 Millionen US$. Unternehmen klagen auch über die hohe Steuerlast im Land. Die 2022 angepasste Steuer auf große Finanztransaktionen (Impuesto a las Grandes Transacciones Financieras, IGTF) beispielsweise erhebt 3 Prozent auf Transaktionen in Fremdwährungen und verhindert so die Verwendung des US-Dollars im Land.

    Bei einer dreistelligen Inflationsrate können Geschäfte im Ausland nur über harte Währungen abgewickelt werden. Die meisten lokalen Unternehmen haben Bankkonten in anderen Ländern. Venezuelas wirtschaftliche Zukunft hängt von einer langfristigen Aufhebung der Sanktionen ab, die noch nicht absehbar ist. Trotz des Drucks der USA auf die Regierung, freie Wahlen im Jahr 2024 im Gegenzug zu Sanktionslockerungen zuzulassen und weitere Lockerungen zu ermöglichen, bleibt der zukünftige Kurs der Regierung ungewiss.

    Gleichzeitig kündigten die USA an, die Aufhebung der Sanktionen gegen Venezuela auszusetzen, sofern keine demokratischen Fortschritte erzielt werden. Der Grenzstreit mit Guyana um die ölreiche Region Esequibo sorgt für zusätzliche Unsicherheit. 


    Zwar dürfte sich die zaghafte wirtschaftliche Liberalisierung der Wirtschaft fortsetzen. Doch trotz der Abschaffung vieler Preis- und Währungskontrollen seit 2019 und einer de facto Dollarisierung der Wirtschaft bleiben grundlegende strukturelle Wirtschaftsreformen unwahrscheinlich.

    Deutsche Direktinvestitionen sinken


    Die deutschen Direktinvestitionen in Venezuela sind seit Jahren rückläufig. Die verbliebenen deutschen Unternehmen in Venezuela bieten vornehmlich Dienstleistungen und Produktvertrieb an, darunter Siemens Energy, Bayer, Bosch, Schryver, DHL und Saltec. Henkel und Linde produzieren in Venezuela. Andere Firmen aus Deutschland bearbeiten den Markt durch Repräsentanten. 





    Investitionsförderung:

    Regulatorischer Rahmen profitiert von wirtschaftspolitischem Wandel


    Das "Ley Constitucional de Inversión Extranjera Productiva" von 2017 bildet die Grundlage für ausländische Investitionen. Das Gesetz sieht ausdrücklich die Gleichbehandlung ausländischer und inländischer Investoren vor und regelt die Grundsätze für ausländische Investitionen, mit Ausnahme bestimmter Wirtschaftssektoren wie Öl und Gas, Bergbau, Finanzdienstleistungen, Medien und Telekommunikation. 


    Unternehmerkreise berichten von einem wirtschaftspolitischen Wandel innerhalb Venezuelas, der Austausch zwischen politischen Vertretern und der Privatwirtschaft nehme zu und die Regierung zeige sich pragmatischer. Im Juni 2022 verabschiedete die venezolanische Nationalversammlung das "Ley Orgánica de Zonas Económicas Especiales - LOZEE". Das Gesetz regelt die Einrichtung sogenannter Sonderwirtschaftszonen (ZEE).

    Diese umfassen verschiedene Wirtschaftszweige und basieren auf einem umfangreichen System von Steuervergünstigungen, das sich auch an ausländische Unternehmen richtet. Zu den Vorteilen zählen Steuererleichterungen, Zollsenkungen, vereinfachte Verwaltungsverfahren und Zollpräferenzen.


    ...

    [Links nur für registrierte Nutzer]
    Klaus Schaeffler
    Die aussenwirtschaftlichen Beziehungen
    Venezuela in verschiedenen Integrationsraeum

    (PDF-Dossier 2008)



    [Links nur für registrierte Nutzer]
    Geändert von ABAS (04.01.2026 um 07:05 Uhr)
    " Streicht die Kuechenabfaelle fuer die Aussaetzigen! Keine Gnade mehr bei Hinrichtungen!
    Und sagt Weihnachten ab! " (Sheriff von Nottingham)

  4. #844
    SchwanzusLongusGermanicus Benutzerbild von ABAS
    Registriert seit
    27.09.2009
    Ort
    Hamburgum
    Beiträge
    73.002

    Standard AW: Krisenherd Venezuela

    ABT 3

    Ich habe einen besonders beachtlichen Kommentar zur den derzeitigen Vorgaengen gefunden, welcher meine Ansichten wiederspiegelt, wobei ich allerdings den global umtriebigen, auch in Venezuela aktiven, unauffaelligen " Leisetreter " Indien mit einbeziehe.

    Die big four der globalen Industriemaechte USA, China, Indien und Russenland werden von einer globalen Neuordnung durch Absprache, Uebereinkuenft und Einvernehmlichkeit gleichermassen profitieren.

    Den Industrielaendern nebst Voelkern des EU Raumes wird die Loserkarte zugeschoben ignoriert und ausgrenzt, ihrem Schicksal der von europaeischen Politikversagern selbst verursachten wirtschaftlichen Depression, Energiekostenexplosion, Wettbewerbsunfaehigkeit, Umweltschutzwahn, Genderwahn, gesellschaftlichen, kulturellen, moralischen Degradation, Armut, Elend, Leid, und Verelendung ueberlassen.

    Militaer Aktuell / Sicherheit im FOKUS / 03. Januar 2026 von Juergen Zacharias



    Kommentar
    WIE DIE USA, RUSSLAND UND CHINA DIE WELT NEU VERTEILEN


    Der jüngste US-Militärschlag gegen Ziele in Venezuela markiert mehr als eine regionale Machtdemonstration. Er ist ein weiteres Signal dafür, dass sich die internationale Ordnung zunehmend von Regeln, Institutionen und multilateralen Absprachen löst – und stattdessen wieder entlang klassischer Einflusssphären organisiert. Was lange als Relikt des 20. Jahrhunderts galt, kehrt mit bemerkenswerter Offenheit zurück:

    Großmächte sichern Interessen, wo sie es können, und testen, wie weit sie gehen dürfen – solange andere Großmächte nicht intervenieren.

    Die Konferenz von Jalta im Februar 1945 markierte einen historischen Wendepunkt. Die Alliierten – USA, Großbritannien und die Sowjetunion – legten dort nicht nur die Besatzungszonen im besiegten Deutschland fest, sondern definierten die politische Grundordnung Europas für Jahrzehnte. Auch wenn die eigentliche Blockbildung erst mit dem Kalten Krieg voll ausgeprägt wurde, war Jalta jener Moment, in dem Einflusssphären erstmals offen akzeptiert und faktisch legitimiert wurden. Die Nachkriegsordnung entstand nicht zufällig, sie wurde verhandelt – auf Kosten kleinerer Staaten und ohne deren Mitsprache.

    Die Frage drängt sich auf: Stehen wir heute erneut an einem solchen Punkt – nur ohne Konferenz, ohne Protokoll und ohne formelle Beschlüsse?

    Russland verfolgt seine Ziele offen. Die Ukraine ist dabei nicht End-, sondern Zwischenstation. Moskau strebt nach der Wiederherstellung verlorener Einflusszonen, nach strategischer Tiefe, „Pufferezonen” hin zum Westen und nach einer dauerhaften Schwächung der NATO und der westeuropäischen Demokratien. Der postsowjetische Raum soll erneut unter russische Kontrolle geraten, flankiert von wachsendem Einfluss in Teilen Afrikas, wo Sicherheitskooperation, Rohstoffzugang und politische Abhängigkeiten ineinandergreifen.

    China agiert leiser, aber nicht weniger konsequent. Der Blick auf Taiwan wird zunehmend unverhohlen, während Peking parallel seine Machtprojektion in Südostasien ausbaut. Wirtschaftliche Durchdringung, politische Einflussnahme und rechtliche Grauzonen schaffen Fakten, lange bevor militärische Mittel zum Einsatz kommen müssen. In mehreren Nachbarstaaten – aber auch über tausende Kilometer hinweg bis Europa und sogar nach Österreich – kontrollieren chinesische Akteure bereits heute Schlüsselindustrien, Infrastruktur und Handelsströme. Mit langfristigen strategischen Folgen für Souveränität und Entscheidungsfreiheit.

    Und die USA?

    Unter Donald Trump wurden zentrale sicherheitspolitische Konstanten der vergangenen Jahrzehnte aufgebrochen. Multilaterale Bündnisse gelten nicht mehr als strategischer Wert an sich, sondern als Kostenfaktor. Die bisherige NATO-Rollenverteilung wird offen infrage gestellt, europäische Partner aber auch einzelne EU-Staaten zunehmend als abhängige Nutznießer abgetan oder für „Deals” herausgelöst.

    Gleichzeitig treten klassische machtpolitische Reflexe wieder offen zutage – vom strategischen Interesse an Grönland bis zur demonstrativen Absicherung eigener Einflusssphären in der westlichen Hemisphäre, zuletzt unterstrichen durch einen präzise ausgeführten militärischen „Enthauptungsschlag” gegen die politische Führung rund um Präsident Nicolás Maduro in Venezuela.

    Was also, wenn wir es nicht mit drei konkurrierenden Weltbildern, sondern mit drei sich überschneidenden Interessen zu tun haben?

    Was, wenn Wladimir Putin, Xi Jinping und Donald Trump erkannt haben, dass sie ihre jeweiligen Ziele leichter erreichen, solange sie sich gegenseitig nicht im Weg stehen? Kein neues Jalta mit Konferenztisch und Gruppenfoto, sondern ein stillschweigendes Einvernehmen:

    Jeder sichert seinen Raum, jeder testet die Grenzen – und Konflikte werden dort toleriert, wo sie den eigenen Interessen nicht widersprechen.

    Für Europa wäre ein solches Szenario fatal. Denn wie schon 1945 wären es nicht die großen Mächte, die den Preis zahlen, sondern jene Staaten, die zwischen den Machtblöcken liegen. Die Lehre aus Jalta lautet nicht, dass Geschichte sich exakt wiederholt – sondern dass sie sich dann reimt, wenn Machtpolitik wieder wichtiger wird als Recht und Stabilität, wichtiger als Freiheit.

    [Links nur für registrierte Nutzer]
    Geändert von ABAS (04.01.2026 um 07:44 Uhr)
    " Streicht die Kuechenabfaelle fuer die Aussaetzigen! Keine Gnade mehr bei Hinrichtungen!
    Und sagt Weihnachten ab! " (Sheriff von Nottingham)

  5. #845
    der Babo Benutzerbild von Schlummifix
    Registriert seit
    05.04.2014
    Ort
    Namibia
    Beiträge
    42.208

    Standard AW: Krisenherd Venezuela

    Trump ist eben ein Macher.
    Europäer sind ewige Bedenkenträger und Schwätzer.

  6. #846
    Balkan Spezialist Benutzerbild von navy
    Registriert seit
    05.02.2006
    Ort
    auf See
    Beiträge
    96.354

    Standard AW: Russland

    Zitat Zitat von observator Beitrag anzeigen
    die neuen Rußländer (neu-entstandene Fürstentümer und Republiken) ausm osteuropäischen Gebiet würden vlt. (abgerüstet) ufgenommen, das Groß wird vlt. Rotchina verschlingen. "Pax russia" aka "ruskij mir" aka Udssr 2. wird hoffentlich in diesem Jahr erledigt.
    Sauf weiter versteht jeder am heutigen Sonnen Sonntag
    Die Selbstverwaltungsstrukturen, die die NATO im Kosovo wachsen ließ, kritisierte eine als „Verschlusssache“ eingestufte Studie des Instituts für Europäische Politik (IEP) 2007 als „fest in der Hand der Organisierten Kriminalität“, die „weitgehende Kontrolle über den Regierungsapparat“

  7. #847
    Hüter der Idee Benutzerbild von amendment
    Registriert seit
    10.09.2019
    Beiträge
    49.419

    Standard AW: Krisenherd Venezuela

    Zitat Zitat von DonauDude Beitrag anzeigen
    Ohne Vetorecht würden sich die Vetomächte komplett aus der UNO zurückziehen. Da kann man gleich die UNO zumachen, was vielleicht sowieso eine gute Idee wäre, denn es gibt ja die G20 zum Ausgleich.
    Dass sowohl die administrativen als auch die politischen Strukturen der UN komplett umgestaltet werden, steht außer Frage. Und genau das wird in der kommenden Zeit passieren. Der UN-Sicherheit erhält einen ganz neuen "Arbeitsmodus", die Zusammensetzung wird im Hinblick auf die Funktionalität, aber auch unter dem Gesichtspunkt der Repräsentanz, deutlich optimiert sowie dessen Befugnisse erweitert. Und dazu wird mit absoluter Sicherheit der Wegfall des bisherigen Vetorechts gehören!

    Ständige Mitglieder des UN-Sicherheitsrats werden sein: USA, Russland, Indien, China, Brasilien, Frankreich, Großbritannien, Japan, Indonesien, Nigeria und natürlich auch die EU. Also 11. Eine ungerade Zahl. Abstimmungsergebnisse werden mit einfacher Mehrheit erzielt und beschlossen.

    Im neuen UN-Sicherheitsrat sind sowohl Atommächte, Wirtschaftsmächte, ein islamisches Land sowie die bevölkerungsreichsten Länder dieser Erde vertreten, zudem (fast) alle Kontinente...

    Als zukunftsnahe Vision schlage ich vor, dass die Extra-Sitze für FR und GB entfallen, da sie in einem zukünftigen Greater Europe inkludiert sind. Und statt Nigeria bekäme eventuell ganz Afrika einen Sitz, wenn sich eine diesbezügliche supranationale Organisation als Vertreterin des Kontinents entwickeln sollte.
    Geändert von amendment (04.01.2026 um 09:19 Uhr)

  8. #848
    Hüter der Idee Benutzerbild von amendment
    Registriert seit
    10.09.2019
    Beiträge
    49.419

    Standard AW: Krisenherd Venezuela

    Zitat Zitat von Dima Beitrag anzeigen
    Sehr vereinfacht dargestellt.

    Das ukrainische Volk ist sehr heterogen. West- und Ost-Ukrainer unterscheiden sich extrem. Und beide mögen sich nicht besonders. Westukrainer halten Ostukrainer für ungehalten, frech und faul und kritisieren sie, weil sie oft nur Russisch reden. Ostukrainer spaßen über die biederen und zugeknöpften katholischen Westukrainer, die fast wie Polen sind.

    Es gibt viele pro-russische Ostukrainer, viele davon leben bei uns in der Oblast Rostow, sie sind 2014/2022 aus ihrer Heimat geflohen, weil sie Angst um ihr Leben hatten.

    Demgegenüber sind Westukrainer meist west-loyal und russophob.

    Kann aber auch andersrum aussehen. Es gibt russophile West- und extrem russophobe Ostukrainer.

    Das aber nur als kleiner Exkurs ohne Anspruch auf Wertung.
    Ich bewerte das dennoch - und zwar als eine gute, ausgewogene Stellungnahme. Die ich inhaltlich genau so für richtig halte.

  9. #849
    Hüter der Idee Benutzerbild von amendment
    Registriert seit
    10.09.2019
    Beiträge
    49.419

    Standard AW: Krisenherd Venezuela

    Zitat Zitat von Old_Grump Beitrag anzeigen


    Es gibt m.W. keinen Unterschied zwischen einer russischen und einer ukrainischen Ethnie, wohl aber eine Verbreitung des muttersprachlichen und allgemeinen Gebrauchs des Russischen in der Bevölkerung der ukrainischen Oblasten. Die untere Grenze wird bei 40% angegeben, mit bis zu, teils über 80% in den östlichen und südöstlichen Regionen.

    Die Verwendung der Sprachen im Alltag geht noch weiter. Russisch ist Lingua franca im ukrainischen Ethniengemisch, bis etwa 2016 wurde auch in der Rada praktisch nur Russisch gesprochen, in der tertiären Erziehung waren und sind zum Teil noch wissenschaftliche Grundlagen- und Spezialwerke nur in russischer Sprache verfügbar. In der UdSSR gab es mehr ukrainischsprachige Veröffentlichungen, der neoliberale Kurs der ukrainischen Regierungen seit 1991 führte zum Zusammenbruch dieses subventionierten Sektors.

    Erst ab ca. 2016 gewann die hysterische Kampagne für die „Mowa“ etwas an Moment. Selensky sprach sich in seiner Wahlkampagne für die Gleichstellung des Russischen aus (es gibt Videos, in denen er die russische Sprache und Kultur pries).

    Die amerikanischen Meinungsforschungsinstitute Gallup und Pew haben mehrfach für Umfragen unter ihrem repräsentativen Sample Fragebögen verschickt bzw. auswählen lassen, in Ukrainisch und Russisch, je nach Oblast auch Ungarisch, Rumänisch und Griechisch. Über 80% der Befragten wählten den Bogen mit Russisch.

    An der Front bei der Armee kommt Ukrainisch praktisch nicht vor.

    Erinnert sei auch an Adventdement´s dümmliche Aussage hier, es gäbe kein Verbot der Russischen Sprache in der Ukraine.

    Das Gesetz des Verbots der Russischen Sprache in der Ukraine umfasst 38 engbeschriebene Seiten und greift praktisch in jeden Lebensraum hinein.

    Der Verlust der Muttersprache bedeutet immer auch Verlust der Identität. Sprechverbote sind IMMER ein Instrument der Unterdrückung: z. B. bei Kolonialisierung, Assimilationspolitik oder Zwangsumsiedlungen.
    Zu diesem Satz von dir.

    "Der Verlust der Muttersprache bedeutet immer auch Verlust der Identität"

    Eben nicht! Frag mal unseren BrüggeGent hier, wie sich eine ähnliche sprachlich-kulturelle "Angelegenheit" auch entwickeln kann! Stichworte: Flandern und die Wallonie.

    Und dann frag mal Menschen aus diesen beiden Regionen, ob sie etwa keine Belgier wären...

    Ich selbst habe schon zweimal in Belgien geurlaubt und zwar genau an der innerbelgischen Sprachgrenze in der Nähe von Hasselt. Es gibt dort diesbezüglich nicht die geringsten Probleme... aber natürlich auch so ein bisschen "gespieltes Gezänk", wie zwischen den Franken und "den richtigen Bayern"...

  10. #850
    Groß Groß Großdeutschland Benutzerbild von SprecherZwo
    Registriert seit
    13.01.2018
    Beiträge
    33.451

    Standard AW: Krisenherd Venezuela

    Zitat Zitat von Schlummifix Beitrag anzeigen
    Trump ist eben ein Macher.
    Europäer sind ewige Bedenkenträger und Schwätzer.
    Trump will vor allem von den Epstein-Akten ablenken.

+ Auf Thema antworten

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Ähnliche Themen

  1. Krisenherd UK
    Von Differentialgeometer im Forum Krisengebiete
    Antworten: 327
    Letzter Beitrag: 28.01.2026, 13:00
  2. Krisenherd Lateinamerika
    Von Differentialgeometer im Forum Krisengebiete
    Antworten: 42
    Letzter Beitrag: 19.11.2025, 02:00
  3. Krisenherd Nigeria
    Von Differentialgeometer im Forum Krisengebiete
    Antworten: 11
    Letzter Beitrag: 14.11.2025, 02:38
  4. Krisenherd Ukraine ab Mai 2023
    Von Klopperhorst im Forum Themen des Tages - aktuelle Schlagzeilen
    Antworten: 139646
    Letzter Beitrag: 30.09.2024, 11:22
  5. Neuer Krisenherd
    Von pavelito im Forum Internationale Politik / Globalisierung
    Antworten: 22
    Letzter Beitrag: 04.03.2007, 02:26

Nutzer die den Thread gelesen haben : 156

Du hast keine Berechtigung, um die Liste der Namen zu sehen.

Forumregeln

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  
nach oben