User in diesem Thread gebannt : autochthon and Optimist |
Wir entfalten uns gerade erst; nur Geduld. Alles verläuft zumindest genau in meinem Sinne. Und zwar so gut, wie ich es mir noch vor zehn Jahren nicht zu hoffen wagte. Das macht mich durchweg zufrieden. Mir geht es an allererster Stelle um den Einigungsprozess hin zu einem unitaristischen Großeuropa. Dass sich hierbei Putin unfreiwillig als Katalysator empfiehlt, hätte wirklich niemand wissen können...
Aus dem Plauderparlament in Brüssel wird ein "richtiges" Parlament werden mit der entsprechenden Befugniskompetenz und dem dazugehörigen strukturell-administrativen Unterbau.


Beschließen die das, gibt es in Europa noch vor Weihnachten eine großangelegte Kapitalabwanderung. Grad die Chinesen werden sich überlegen, ob sie hier noch investieren möchten. Der globale Wertewesten hat die ja auch wegen Russlandnähe aufm Kieker. Und dann gibts ja noch son paar Investoren aus dem nahen Osten. Fallen die weg, ist hier Zapfenstreich.
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Zahme Vögel singen Dir ein Lied von Freiheit
Freie Vögel fliegen!
ABT 6
Das passt doch! Wenn Friedrich Merz gerissen, arglistig und machtbewusst ist, arbeitet er im Hintergrund an einer Koalition mit der AfD und kann bei Neuwahlen damit seine Wadenbeissern Jens Spahn (CDU) und Markus Soeder (CSU) sowie Boris Pistorius (SPD) gleichzeitig kaltstellen. Er muss nur noch die Koalition des Grauens zwischen CDU/CSU und SPD elegant zum scheitern bringen und das den Schmeissfliegen der CSU bzw. SPD in die Schuhe schieben. Bei vorgezogenen Neuwahlen kann eine vor den Wahlen von Friedrich Merz angekuendigte Koalition der Rechtskonservativen bzw. Rechtsnationalen aus CDU und AfD eine regierungsfaehige Mehrheit erreichen.
Der von Dir gelinkte taz Artikel aus dem Jahr 2004 liesst sich besonders gefaellig und stelle ich daher hier nochmal im Volltext ein:
taz 16.01.2004 von Martin Teigeler
Merz bejubelt rechten Großvater
CDU-Politiker Friedrich Merz macht den Hohmann. Vor Parteibasis in Brilon feierte der Sauerländer seinen Opa. Dabei war Merz‘ Großvater Bürgermeister in der Nazizeit und lag Adolf Hitler zu Füßen
Friedrich Merz hat vor sauerländischen Parteifreunden ein Loblied auf seinen ultrarechten Großvater gesungen. Vergangene Woche forderte der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Bundestagsfraktion zur Abwahl des „roten Bürgermeisters“ in seiner Heimatstadt Brilon auf. Es erfülle ihn „mit tiefem Grausen“, so Merz, dass ein Sozialdemokrat im Rathaus sitze. „Das muss beendet werden“, weil sein Großvater früher Bürgermeister von Brilon gewesen sei. Deshalb sei er dabei, wenn „das rote Rathaus“ gestürmt werde. Josef Paul Sauvigny, der Opa von Merz, war ein Rechtsaußen, blieb nach der Machtübernahme der Nazis 1933 Briloner Bürgermeister und war ein Fan von Adolf Hitler.
Seit die „Westfalenpost“ über die politische Kampfrede berichtete, tobt eine Leserbriefschlacht in der sauerländischen Kleinstadt. Viele Bürger waren entsetzt über die Brachialrhetorik des CDU-Bundespolitikers. „Merz desavouiert mit seinen Worten die Briloner Wählermehrheit“, schrieb ein Leser. Merz liegt tief im Magen, dass bei der letzten Kommunalwahl 1999 ein Sozialdemokrat die Bürgermeisterwahl gewann. Der „rote“ Amtsinhaber Franz Schrewe reagiert gelassen auf die Merz-Attacken. „Das ist Wahlkampfgetöse“, sagt der SPD-Bürgermeister.
Das Vokabular des Christdemokraten enthalte Begriffe, die der Vergangenheit angehören sollten. Ewig gestrig ist auch Merz‘ Bewunderung für seinen Großvater. Josef Paul Sauvigny, zunächst Mitglied der rechtskatholischen Zentrums-Partei, amtierte von 1917 bis 1937 als Briloner Bürgermeister. Doch als 1933 die Nationalsozialisten an die Macht kamen und das Zentrum ein Jahr später verboten wurde, durfte Sauvigny im Amt bleiben. Bis zu seinem altersbedingten Ausscheiden aus dem Rathaus diente der Merz-Opa treu und ergeben der faschistischen Schreckensherrschaft.
Ob Sauvigny zwischen 1933 und 1937 Parteimitglied der Nazis war, will die Briloner Stadtverwaltung nicht beantworten. „Niemand in dieser Verwaltung wird Ihnen das sagen“, wiegelt der erste Beigeordnete Reinhard Sommer ab.
Der hohe Verwaltungsbeamte ist zugleich führendes Mitglied der Briloner CDU. Großvater Sauvigny ein Nazischerge? Und Friedrich Merz sein glühender Bewunderer? Nach Forschungen von Brilonern Lokalhistorikern waren die Nationalsozialisten zumindest sehr zufrieden mit Sauvigny. In einem Artikel der „Sauerländer Zeitung“ über das Dienstende Sauvignys heißt es am 2. Juli 1937: „Sein Amt verwaltete er stets im nationalsozialistischen Geiste“. In der gleichen Zeitung wird am 3. Mai 1933 eine Lobeshymne Josef Paul Sauvignys auf Adolf Hitler zitiert:
„Während bisher sich deutsche Kraft zerspalten und verbluten am ewigem Führerwechsel, ist es heute eine Kraft, die uns leitet, ein Führer, der uns ruft. (...) Der ehrwürdige Reichspräsident und Kanzler Hitler, sie leben Hoch, Hoch, Hoch.“
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Und sagt Weihnachten ab! " (Sheriff von Nottingham)


Richtig , aber sie wollen das Geld und begreifen dabei nicht das sie sich damit komplett ins Aus schießen !
Ich höre schon das Gejammer wenn niemand mehr im EU Raum investieren will !
Dann werden sie wieder alles " versuchen " Anreize zu schaffen um Investoren anzulocken und dafür wird dann wieder fleissig das Scheckbuch gezückt !
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