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“The powers of financial capitalism had another far reaching aim, nothing less than to create a world system of financial control in private hands able to dominate the political system of each country and the economy of the world as a whole.” –Prof. Caroll Quigley, Georgetown University, Tragedy and Hope (1966)
Ich bin frei von Vorurteilen. Ich hasse alle Menschen gleichermaßen. #W. C. Fields#
Nicht der Opa ist das Problem: Der seltsame Stolz des Friedrich Merz
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Von Patrik Schwarz
Für seinen Opa kann keiner was, auch Friedrich Merz nicht. Was aber einer über seine Vorfahren sagt, wie er sich zu ihnen und ihren Taten stellt, das steht jedem Menschen frei, auch jedem Politiker. Der CDU/CSU-Fraktionsvize hat sich mit seinen extremen Bemerkungen auf einer Parteiversammlung diese Freiheit genommen. Nun muss er damit leben, dass man ihn danach beurteilt.
Nicht über den Privatmann Josef Paul Sauvigny hat Merz gesprochen, nicht über Kindheitserinnerungen an einen möglicherweise netten Opa. Der Politiker Friedrich Merz hat über den Politiker Sauvigny gesprochen, hat ihn als ein Vorbild angeführt – für sich und die CDU in seiner Heimatstadt Brilon im Sauerland. Nicht skeptisch oder gar kritisch hat er an dessen Amtsjahre bis zur Pensionierung auf dem Höhepunkt der Nazizeit 1937 erinnert, sondern unbekümmert stolz.
Was Lokalhistoriker über den Bürgermeister herausgefunden haben, belegt, dass Sauvigny Täter war, nicht Mitläufer: Von Anbeginn der Naziherrschaft hat er „den Führer“ öffentlich gepriesen, kurz nach der Machtergreifung ließ er kraft seines Amtes zwei Wege umbenennen in „Adolf-Hitler-“ und „Hermann-Göring-Straße“, vier Jahre lang regierte er seine Stadt zur Zufriedenheit der NSDAP. Seine erste dokumentierte Rede von 1933 lässt kaum ein NS-Klischee über die frisch zerschlagene Demokratie und die Weimarer Parteien aus.
Ungeachtet dessen führt der Enkel im Jahr 2004 das Erbe des Großvaters an, um gut gelaunt dazu aufzurufen, das angeblich „rote Rathaus“ der Stadt „zu stürmen“. Merz stellt damit ohne Not einen fatalen Zusammenhang zwischen dem heutigen Kommunalwahlkampf und der NS-Zeit her. 1933 wurden tatsächlich und teilweise gewaltsam „rote Rathäuser“ gestürmt. Schon Merz Großvater pries diese „nationale Revolution“ der Nazis als „Sturm“, der das Land von den „giftigen Dünsten“ einer „missverstandenen Freiheit“ reinige. Für die Verteidiger der Freiheit von Weimar war da gerade in Dachau das erste KZ eröffnet worden.
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Merz hat keine Macht. Ein reiner Befehlsempfänger - der zionistischen Bankster[Bilder nur für registrierte Nutzer]
Merz halte ich in seinem Fanatismus und in seiner antirussischen Haltung fuer den gefaehrlichsten Kanzler seit Hitler.
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