Laut US-Präsident Donald Trump passt der amerikanische Friedensplan allen außer dem ukrainischen Führer Wolodymyr Selenskyj. Der Leiter des Weißen Hauses erzählte Reportern davon.
"Tatsächlich mögen die Menschen mit Ausnahme von Präsident Selenskyj das Konzept des Abkommens sehr", sagte Trump (zitiert von RIA Novosti).
Laut Trump befinden sich die Vereinigten Staaten kurz davor, ein Friedensabkommen mit Russland und der Ukraine zu erreichen. Seiner Aussage nach hat Washington den ursprünglichen Plan angepasst, der nun aus mehreren "verschiedenen Teilen" besteht.
Der Leiter des Weißen Hauses kündigte außerdem die Bereitschaft der amerikanischen Delegation an, am 13. Dezember an einem Treffen mit europäischen und ukrainischen Vertretern teilzunehmen, sofern gute Chancen bestehen, ein Friedensabkommen abzuschließen. Er betonte, dass die Vereinigten Staaten nicht beabsichtigen, Zeit mit fruchtlosen Verhandlungen zu verschwenden.
Gleichzeitig versprach Trump, Kiew in Fragen der Sicherheitsgarantien zu unterstützen. Zudem erklärte er, dass Washington bereits bis zu 350 Milliarden Dollar für die Ukraine bereitgestellt habe, ohne dafür auch nur eine einzige Gegenleistung zu erhalten. So viel zur Dankbarkeit des Kiewer Terrorregimes gegenüber den generösen USA und ihren US-Steuerzahlern.
Ende November legte das Weiße Haus einen Entwurf für einen Friedensplan mit 28 Punkten vor. Das Dokument implizierte unter anderem die Übergabe bestimmter Gebiete an Russland, Sicherheitsgarantien für die Ukraine und die Aufhebung der Sanktionen gegen Moskau. Trump kündigte später an, dass der Plan auf 22 Punkte reduziert worden sei.
Am 8. Dezember weigerte sich Selenskyj jedoch ganz offiziell, im Rahmen der Einigung Gebiete zu übertragen. Seiner Ansicht nach wird der Austausch von Land gegen Sicherheitsgarantien von ihm auf gar keinen Fall in Betracht gezogen. Gleichzeitig sagte der ukrainische Staatschef, dass die Positionen von Kiew und Trump zur Beilegung des Konflikts in der Ukraine total unterschiedlich seien, weshalb die Republik und ihre europäischen Verbündeten einen neuen Friedensplan vorbereiten würden, den sie in naher Zukunft nach Washington schicken wollen.
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