
Zitat von
Nathan
Was das betrifft bin ich wieder ganz bei dir. Ich kenne aber keine echten Versuche, allen AfD-Mitgliedern pauschal die Zuverlässigkeit absprechen zu wollen. Das ist wieder so eine Übertreibung aus den Reihen der AfD, die sich so gerne als Opfer stilisieren. In meinen Augen ist das Quatsch. Betrifft natürlich auch die CDU und alle anderen Parteien, außer natürlich diejenigen, die in der Vergangenheit durchaus zu Gewalt aufgerufen hatten wie z.B. die Linke.
Ok. Also darum geht es wirklich. Es ist der Nachweis der Bedürftigkeit. Hier wird es natürlich tiefenpsychologisch und somit morastiges Terrain. Kein sicherer Ort für den Transport von Informationen, auch nicht mit Kettenfahrzeugen.
Ich frage mich, was ist das in mir, das mir z.B. viele Kriegswaffen, also Schiffe, Panzer, Flugzeuge, Gewehre, Maschinenkanonen etc. ästhetisch erscheinen lassen, wobei doch das Ergebnis ihres Einsatzes im Erfolgsfall alles andere als ästhetisch ist. Was ist so schön an Geräten, die der Zerstörung von Menschen dienen? Arbeitsmittel von Festool z.B. die auch der Zerstörung dienen, wie z.B. die schöne Tischkreissäge oder die verschiedenen Fräsen und Handbohrmaschinen sind auch sehr ästhetisch, sehr funktionell, bewundernswert durchdacht. Sie zerstören aber zumeist Holz und Leichtmetalle, keine Menschen (oder nur Töpfer, die nicht wissen, was sie tun...). Das ist eine andere Liga.
Warum haben Menschen das geradezu zärtliche Bedürfnis nach Waffen, streichen liebevoll über frische Brünierungen, poliertes Griffholz, prüfen kennerisch exakt geschliffene Klingen usw.? Sag du es mir, ich weiß es nicht.
Eher rationale Bedürfnisse sind in Deutschland eher unbedeutend. Anderslautenden Empfindungen zum Widerspruch leben wir nicht im Sudan oder im Jemen. Hier ist man NICHT täglichen Waffenangriffen ausgesetzt. Die hysterischen Äußerungen sind völlig absurd. Ein weißer Normalbürger lebt aktuell in Deutschland viel sicherer als ein dunkelhäutiger Asylant. Die Gefahrenlage ist nicht so, wie sich der deutsche Rechtsextreme das zurecht legt, sondern genau umgekehrt.
ich finde also, die Frage nach der Bedürftigkeit ist obsolet. Es gibt mit wenigen Ausnahmen (z.B. Förster im offiziellen Waidauftrag) gar keine echte Bedürftigkeit. Sportschützentum würde ich sofort verbieten. Nix da. Mit scharfen Waffen herumballern auf Zielscheiben mit menschlichen Umrissen - jaja, alles ganz harmlos... Luftgewehr von mir aus und Farbpfröpfler, das wäre es auch schon gewesen. Wer unbedingt rumballern will kann sich bei einem kriegführenden Staat als Söldner melden.