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Thema: Waffenrecht: Ist eine Beschränkung des privaten Waffenbesitzes sinnvoll?

  1. #781
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    Standard AW: Waffenrecht: Ist eine Beschränkung des privaten Waffenbesitzes sinnvoll?

    Zitat Zitat von DonauDude Beitrag anzeigen
    ...
    Na und, das macht doch nichts. Die haben bereits illegale Waffen.

    .l.
    Ehrlich, das ist doch Unsinn. ich spreche mal hier wieder nur von Würzburg. Die hiesige Szene von Jungmuslimen habe ich ja schon oft beschrieben. KEINER läuft hier mit Waffen herum oder spielt damit. Es gibt KEINE Gewalttaten mit Schusswaffen, meines Wissens keine einzige. Messer schon eher, aber die gibts in jedem Kaufhaus in größter Auswahl für jedermann zu kaufen. ich bin aber sicher, dass eine Liberalisierung besonders von diesem Personenkreis interessiert zur Kenntnis genommen würde. Wenn dann bewaffnete rechtsextreme Bürgerwehren auf irgendwelche Neger oder Muslime schießen und die dann hoch erfreut und ganz legal zurückschießen - na, das wäre ja eine gewaltige Steigerung der Sicherheit für alle...

    Und komm jetzt nicht mit "Waffenverbot für Schwarze". Da hättest du sofort das Problem zu definieren, wie schwarz "schwarz" sein muss, damit derjenige als "Neger" einzustufen ist. Viele bekloppte Mallorcaurlauber kommen dunkelverbrannter aus dem Urlaub als jeder Nafri. Das wäre also nicht praktikabel.

  2. #782
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    Standard AW: Waffenrecht: Ist eine Beschränkung des privaten Waffenbesitzes sinnvoll?

    Zitat Zitat von Nathan Beitrag anzeigen
    Was das betrifft bin ich wieder ganz bei dir. Ich kenne aber keine echten Versuche, allen AfD-Mitgliedern pauschal die Zuverlässigkeit absprechen zu wollen. Das ist wieder so eine Übertreibung aus den Reihen der AfD, die sich so gerne als Opfer stilisieren. In meinen Augen ist das Quatsch. Betrifft natürlich auch die CDU und alle anderen Parteien, außer natürlich diejenigen, die in der Vergangenheit durchaus zu Gewalt aufgerufen hatten wie z.B. die Linke.



    Ok. Also darum geht es wirklich. Es ist der Nachweis der Bedürftigkeit. Hier wird es natürlich tiefenpsychologisch und somit morastiges Terrain. Kein sicherer Ort für den Transport von Informationen, auch nicht mit Kettenfahrzeugen.

    Ich frage mich, was ist das in mir, das mir z.B. viele Kriegswaffen, also Schiffe, Panzer, Flugzeuge, Gewehre, Maschinenkanonen etc. ästhetisch erscheinen lassen, wobei doch das Ergebnis ihres Einsatzes im Erfolgsfall alles andere als ästhetisch ist. Was ist so schön an Geräten, die der Zerstörung von Menschen dienen? Arbeitsmittel von Festool z.B. die auch der Zerstörung dienen, wie z.B. die schöne Tischkreissäge oder die verschiedenen Fräsen und Handbohrmaschinen sind auch sehr ästhetisch, sehr funktionell, bewundernswert durchdacht. Sie zerstören aber zumeist Holz und Leichtmetalle, keine Menschen (oder nur Töpfer, die nicht wissen, was sie tun...). Das ist eine andere Liga.

    Warum haben Menschen das geradezu zärtliche Bedürfnis nach Waffen, streichen liebevoll über frische Brünierungen, poliertes Griffholz, prüfen kennerisch exakt geschliffene Klingen usw.? Sag du es mir, ich weiß es nicht.
    Eher rationale Bedürfnisse sind in Deutschland eher unbedeutend. Anderslautenden Empfindungen zum Widerspruch leben wir nicht im Sudan oder im Jemen. Hier ist man NICHT täglichen Waffenangriffen ausgesetzt. Die hysterischen Äußerungen sind völlig absurd. Ein weißer Normalbürger lebt aktuell in Deutschland viel sicherer als ein dunkelhäutiger Asylant. Die Gefahrenlage ist nicht so, wie sich der deutsche Rechtsextreme das zurecht legt, sondern genau umgekehrt.

    ich finde also, die Frage nach der Bedürftigkeit ist obsolet. Es gibt mit wenigen Ausnahmen (z.B. Förster im offiziellen Waidauftrag) gar keine echte Bedürftigkeit. Sportschützentum würde ich sofort verbieten. Nix da. Mit scharfen Waffen herumballern auf Zielscheiben mit menschlichen Umrissen - jaja, alles ganz harmlos... Luftgewehr von mir aus und Farbpfröpfler, das wäre es auch schon gewesen. Wer unbedingt rumballern will kann sich bei einem kriegführenden Staat als Söldner melden.
    Waffen haben nicht nur die Aufgabe zur Zerstörung, sondern besonders die Aufgabe von Selbstverteidigung und Abschreckung. Für viele ist es auch Sport, und du outest dich als autoritär, wenn du das ohne triftigen Grund verbieten willst.
    Für ein Ausoptierungsgesetz, so dass Landkreise und Großstadtbezirke im Konfliktfall mit Lokalreferendum legal aus lokal unerwünschten Gesetzen ausoptieren können.

    Das hätte diesen Effekt:
    Zentralistische Effizienz und Einigkeit plus Dezentralistische Freiheit und Innovation

  3. #783
    Sudbury-Schul-Befürworter Benutzerbild von DonauDude
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    Standard AW: Waffenrecht: Ist eine Beschränkung des privaten Waffenbesitzes sinnvoll?

    Zitat Zitat von Nathan Beitrag anzeigen
    Ehrlich, das ist doch Unsinn. ich spreche mal hier wieder nur von Würzburg. Die hiesige Szene von Jungmuslimen habe ich ja schon oft beschrieben. KEINER läuft hier mit Waffen herum oder spielt damit. Es gibt KEINE Gewalttaten mit Schusswaffen, meines Wissens keine einzige. Messer schon eher, aber die gibts in jedem Kaufhaus in größter Auswahl für jedermann zu kaufen. ich bin aber sicher, dass eine Liberalisierung besonders von diesem Personenkreis interessiert zur Kenntnis genommen würde. Wenn dann bewaffnete rechtsextreme Bürgerwehren auf irgendwelche Neger oder Muslime schießen und die dann hoch erfreut und ganz legal zurückschießen - na, das wäre ja eine gewaltige Steigerung der Sicherheit für alle...
    Wenn das so ist, dann würde es sich auch nicht ändern, wenn das Waffengesetz von unvernünftig (Behördenüberlastung mit überflüssigen Aufgaben, unnütze Gängelung der Bürger - alles ohne Nutzen für die öffentliche Sicherheit) auf vernünftig umgestellt werden würde.

    Das Hauptaugenmerk bei öffentlicher Sicherheit sollte grundsätzlich auf geistiger Gesundheit liegen. Da muss dran gearbeitet werden. Gefährder sollten entweder in (wenn nötig geschlossene) Behandlung oder aus der EU ausgeflogen werden.


    Und komm jetzt nicht mit "Waffenverbot für Schwarze". Da hättest du sofort das Problem zu definieren, wie schwarz "schwarz" sein muss, damit derjenige als "Neger" einzustufen ist. Viele bekloppte Mallorcaurlauber kommen dunkelverbrannter aus dem Urlaub als jeder Nafri. Das wäre also nicht praktikabel.
    Psychologische Tests, IQ-Tests sowie Gentests existieren. Muss man nur anwenden (letzteres um die Artenvielfalt zu erhalten, Europa sollte schon weiß bleiben, und Ausnahmen gibt es immer).
    Für ein Ausoptierungsgesetz, so dass Landkreise und Großstadtbezirke im Konfliktfall mit Lokalreferendum legal aus lokal unerwünschten Gesetzen ausoptieren können.

    Das hätte diesen Effekt:
    Zentralistische Effizienz und Einigkeit plus Dezentralistische Freiheit und Innovation

  4. #784
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    Standard AW: Waffenrecht: Ist eine Beschränkung des privaten Waffenbesitzes sinnvoll?

    Zitat Zitat von DonauDude Beitrag anzeigen
    Waffen haben nicht nur die Aufgabe zur Zerstörung, sondern besonders die Aufgabe von Selbstverteidigung und Abschreckung. Für viele ist es auch Sport, und du outest dich als autoritär, wenn du das ohne triftigen Grund verbieten willst.
    Ich bin total autoritär veranlagt. Der oft wiederholte Vorwurf, ich könnte doch bestimmt total antiautoritär sein, hat mich schon immer amüsiert. Wähle mich nicht zum Staatsoberhaupt, die Folgen wären unabsehbar...

    "Abschreckung"? Welche Jugendbande würde denn "abgeschreckt" reagieren, wenn eine feindliche Gang plötzlich Waffen tragen würde? Im Gegenteil, die würden sich sofort auch bewaffnen. Für Straftaten gibt es Gefängnisstrafen und Einweisungen in die Psychiatrie. Die meisten Bürger hält das davon ab, Straftaten zu begehen. Einige aber nicht. Die lassen sich von gar nichts abschrecken. Die sind entweder geisteskrank oder kriminell oder kriminelle Geisteskranke.

  5. #785
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    Standard AW: Waffenrecht: Ist eine Beschränkung des privaten Waffenbesitzes sinnvoll?

    Zitat Zitat von Nathan Beitrag anzeigen
    Was das betrifft bin ich wieder ganz bei dir. Ich kenne aber keine echten Versuche, allen AfD-Mitgliedern pauschal die Zuverlässigkeit absprechen zu wollen. Das ist wieder so eine Übertreibung aus den Reihen der AfD, die sich so gerne als Opfer stilisieren. In meinen Augen ist das Quatsch. Betrifft natürlich auch die CDU und alle anderen Parteien, außer natürlich diejenigen, die in der Vergangenheit durchaus zu Gewalt aufgerufen hatten wie z.B. die Linke.
    Hier in Sachsen-Anhalt wurde das sehr wohl probiert. Ist letztlich vor Gericht gescheitert. Dann ist doch alles in Ordnung? Nicht ganz! Solche eindeutig politisch motivierten Vorgänge sollten endlich auch mal innerhalb der Behörden Folgen haben.


    Zitat Zitat von Nathan Beitrag anzeigen
    Ok. Also darum geht es wirklich. Es ist der Nachweis der Bedürftigkeit. Hier wird es natürlich tiefenpsychologisch und somit morastiges Terrain. Kein sicherer Ort für den Transport von Informationen, auch nicht mit Kettenfahrzeugen.

    Ich frage mich, was ist das in mir, das mir z.B. viele Kriegswaffen, also Schiffe, Panzer, Flugzeuge, Gewehre, Maschinenkanonen etc. ästhetisch erscheinen lassen, wobei doch das Ergebnis ihres Einsatzes im Erfolgsfall alles andere als ästhetisch ist. Was ist so schön an Geräten, die der Zerstörung von Menschen dienen? Arbeitsmittel von Festool z.B. die auch der Zerstörung dienen, wie z.B. die schöne Tischkreissäge oder die verschiedenen Fräsen und Handbohrmaschinen sind auch sehr ästhetisch, sehr funktionell, bewundernswert durchdacht. Sie zerstören aber zumeist Holz und Leichtmetalle, keine Menschen (oder nur Töpfer, die nicht wissen, was sie tun...). Das ist eine andere Liga.

    Warum haben Menschen das geradezu zärtliche Bedürfnis nach Waffen, streichen liebevoll über frische Brünierungen, poliertes Griffholz, prüfen kennerisch exakt geschliffene Klingen usw.? Sag du es mir, ich weiß es nicht.
    Eher rationale Bedürfnisse sind in Deutschland eher unbedeutend. Anderslautenden Empfindungen zum Widerspruch leben wir nicht im Sudan oder im Jemen. Hier ist man NICHT täglichen Waffenangriffen ausgesetzt. Die hysterischen Äußerungen sind völlig absurd. Ein weißer Normalbürger lebt aktuell in Deutschland viel sicherer als ein dunkelhäutiger Asylant. Die Gefahrenlage ist nicht so, wie sich der deutsche Rechtsextreme das zurecht legt, sondern genau umgekehrt.

    ich finde also, die Frage nach der Bedürftigkeit ist obsolet. Es gibt mit wenigen Ausnahmen (z.B. Förster im offiziellen Waidauftrag) gar keine echte Bedürftigkeit. Sportschützentum würde ich sofort verbieten. Nix da. Mit scharfen Waffen herumballern auf Zielscheiben mit menschlichen Umrissen - jaja, alles ganz harmlos... Luftgewehr von mir aus und Farbpfröpfler, das wäre es auch schon gewesen. Wer unbedingt rumballern will kann sich bei einem kriegführenden Staat als Söldner melden.

    Im letzten Absatz präsentierst du auf treffliche Weise die typische Unwissenheit des Waffengegners in der Politik. Niemand schießt in Deutschland als Sportschütze auf eine Scheibe mit menschlichen Umrissen, das ist nämlich strengstens verboten. Nicht einmal Scheiben mit Tierdarstellungen sind auf dem Schießstand erlaubt. Kein Standbetreiber läßt sich das bieten, denn wenn sowas rauskäme, würde nicht nur der Schütze bestraft, sondern gleich der Stand geschlossen. Und so würde ich dir als Waffengegner einfach raten: Geh mal zu einer SLG des BDMP und vereinbare ein Probeschießen. Das hilft, Vorurteile abzubauen. Du wirst nämlich erleben, dass die meisten, um nicht zu sagen alle, hier geäußerten Vorurteile über das Sportschützentum völlig aus der Luft gegriffen sind. Du kannst natürlich auch zu einem Schützenverein gehen. Da könntest du aber auf neue Vorurteile gebracht werden, denn die Jungs sind zwar auch keine waffenverliebten Rechtsextremen, aber ihr Umgang mit Waffen ist etwas schludriger (jedenfalls im direkten Vergleich zum ausgesprochen hohen Sicherheitsanspruch innerhalb des BDMP). Meinen besagten Kollegen kann ich zum Beispiel nicht mit zum Schützenverein nehmen, weil der dort jedesmal einen roten Kopf bekommt. Und das hat nichts mit Alkohol zu tun.
    Geändert von Maitre (06.06.2025 um 10:21 Uhr)
    "Wenn es um die ganz großen Verbrecher geht, gibt es für die Polizei nur eine Aufgabe: Ihnen Schutz zu gewähren!"

    Kriminalkommissar Jensen


  6. #786
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    Standard AW: Waffenrecht: Ist eine Beschränkung des privaten Waffenbesitzes sinnvoll?

    Zitat Zitat von DonauDude Beitrag anzeigen
    Wenn das so ist, dann würde es sich auch nicht ändern, wenn das Waffengesetz von unvernünftig (Behördenüberlastung mit überflüssigen Aufgaben, unnütze Gängelung der Bürger - alles ohne Nutzen für die öffentliche Sicherheit) auf vernünftig umgestellt werden würde.

    Das Hauptaugenmerk bei öffentlicher Sicherheit sollte grundsätzlich auf geistiger Gesundheit liegen. Da muss dran gearbeitet werden. Gefährder sollten entweder in (wenn nötig geschlossene) Behandlung oder aus der EU ausgeflogen werden.
    Du solltest nicht davon ausgehen, dass Gefährder grundsätzlich Ausländer sind. Das ist NICHT so. Leider können wir auti nicht dazu befragen, der könnte dir lebendige Geschichten erzählen. Es wird höchste Zeit, dass er wieder am Forenbetrieb teilnimmt. Deutsche kannst du nicht ausfliegen.
    Aber der Ansatz, der Staat müsse mehr für geistige Gesundheit tun ist genau der richtige!

  7. #787
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    Standard AW: Waffenrecht: Ist eine Beschränkung des privaten Waffenbesitzes sinnvoll?

    Zitat Zitat von Nathan Beitrag anzeigen
    Ich bin total autoritär veranlagt. Der oft wiederholte Vorwurf, ich könnte doch bestimmt total antiautoritär sein, hat mich schon immer amüsiert. Wähle mich nicht zum Staatsoberhaupt, die Folgen wären unabsehbar...
    ----

    ...


    .

    Du hast das Zeug zum deutschen Trump-Verschnitt ?

  8. #788
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    Standard AW: Waffenrecht: Ist eine Beschränkung des privaten Waffenbesitzes sinnvoll?

    Zitat Zitat von Grenzer Beitrag anzeigen

    Du hast das Zeug zum deutschen Trump-Verschnitt ?
    Da muß er wohl erst einmal zum Frisör! Hoffentlich schneidet der nicht in den Luftballon.

  9. #789
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    Standard AW: Waffenrecht: Ist eine Beschränkung des privaten Waffenbesitzes sinnvoll?

    Zitat Zitat von Maitre Beitrag anzeigen
    ...

    Im letzten Absatz präsentierst du auf treffliche Weise die typische Unwissenheit des Waffengegners in der Politik. Niemand schießt in Deutschland als Sportschütze auf eine Scheibe mit menschlichen Umrissen, das ist nämlich strengstens verboten. Nicht einmal Scheiben mit Tierdarstellungen sind auf dem Schießstand erlaubt. Kein Standbetreiber läßt sich das bieten, denn wenn sowas rauskäme, würde nicht nur der Schütze bestraft, sondern gleich der Stand geschlossen. Und so würde ich dir als Waffengegner einfach raten: Geh mal zu einer SLG des BDMP und vereinbare ein Probeschießen. Das hilft, Vorurteile abzubauen. Du wirst nämlich erleben, dass die meisten, um nicht zu sagen alle, hier geäußerten Vorurteile über das Sportschützentum völlig aus der Luft gegriffen sind. Du kannst natürlich auch zu einem Schützenverein gehen. Da könntest du aber auf neue Vorurteile gebracht werden, denn die Jungs sind zwar auch keine waffenverliebten Rechtsextremen, aber ihr Umgang mit Waffen ist etwas schludriger (jedenfalls im direkten Vergleich zum ausgesprochen hohen Sicherheitsanspruch innerhalb des BDMP). Meinen besagten Kollegen kann ich zum Beispiel nicht mit zum Schützenverein nehmen, weil der dort jedesmal einen roten Kopf bekommt. Und das hat nichts mit Alkohol zu tun.
    Der Vorwurf an mich ist nicht berechtigt, aber das kannst du nicht wissen. Nur mir so als naiver Blauäugiger entgegenzutreten ist absolut unpassend. In Bayern gibt es eine extrem ausgeprägte Sportschützenkultur, allein in Würzburg existieren weit über hundert Schützenvereine, in Bayern sind es viele tausend. Meine jetzige Frau und zwei meiner Kinder waren Mitglied im damaligen Schützenverein ihres Wohnorts. All das, von dem du behauptest, das gäbe es nicht, ist absolut Tatsache. Sicher nicht, wenn die Öffentlichkeit zugegen ist. Aber wenn man unter sich ist heißt es sehr wohl "nicht auf den Kopf zielen, der ist zu klein", und dann werden die entsprechenden Ziele aufgezeigt, auch dann, wenn Kinder dabei sind.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass in Sachsen-Anhalt rosraroter Frieden in den Vereinen herrscht. Ok, ich weiß das nicht, aber vorstellen kann ich es mir zumindest nicht. In bayerischen Schützenvereinen wird durchaus auch geübt, im Sinne des Tierwohls auf waidgerechte Treffer zu achten, was ich übrigens auch nicht für verwerflich halte. Natürlich gibt es die bekannten Preisschießen auf schöne Holzscheiben "gegeben von..." irgendeinem Wichtigtuer. Das ist auch die Normalität, sicher. Aber darüber hinaus gibt es eben auch anderes.

    Den vergleichsweise oberflächlichen Umgang mit scharfen Waffen muss ich leider bestätigen, der Eindruck deines "besagten Kollegen" würde sich auch in Bayern nicht ändern. Du wirst leicht verstehen, dass dies nicht geeignet ist, meine Sorge zu verringern...

  10. #790
    GESPERRT
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    Standard AW: Waffenrecht: Ist eine Beschränkung des privaten Waffenbesitzes sinnvoll?

    Zitat Zitat von Grenzer Beitrag anzeigen

    Du hast das Zeug zum deutschen Trump-Verschnitt ?
    Die US Demokraten werden Trump hinterherweinen, wenn ich auftrete und ihnen zeige, wo der Bartl den Most holt! ich mach es nur nicht so dummdreist. Das geht ruhiger, diskreter, wirkungsvoller, gewaltfreier. Ich lasse mich für meinen Liberalismus feiern während still und leise genau das getan wird, was getan werden muss. Ich hasse diese Gewaltorgien zutiefst, von denen Rechtsextreme so gerne träumen. Viehische Perversionen sind mir total fremd. Ich bin dann eher ein Putin, so gesehen, nur würde ich meinen Geheimdienst noch besser schulen. Denen unterläuft viel zu viel Murks. "Novitschok" - warum kennt das inzwischen jeder? Ein solches Gift kommt nicht zufällig ins Essen oder unter die Haut. Das sind stümperhafte Aktionen gewesen. Es dauert Jahre, bis ein politischer Gegner im Gefängnis an Erschöpfung stirbt. Warum? Ich lade AI ein und er stirbt trotzdem nach ein paar Tagen. Zufall, natürlich.

    Also wie gesagt, wählt mich nicht! Auch nicht im Kleinen! Nicht mal als HPF-Moderator. Ihr würdet WQ nachweinen und es würden Angst und Zähneknirschen herrschen...

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