Witziger Bold
Offene Homosexualität wird zur Zeit bei allen Parteien praktiziert. Das ist eine erfreuliche Entwicklung. Wenn Weidel jetzt noch einen drauf setzen würde und ihren eigenen Leuten ins Stammbuch diktiert, dass Homosexualität erstens keine Krankheit und zweitens nicht heilbar und auch nicht ansteckend ist, und man deswegen auch keine lächerlichen Diskussionen über "queer" zu führen sind, und Gewalt gegen Homosexuelle sich sowieso verbietet, sie selbst als lesbische Frau das auch offen vorlebt (Grüße an Sahra), wäre die AfD auf einen Schlag bei 30%. Nicht unbedingt, weil dann alle Schwulen .AfD wählen, sondern weil der Bürgerlichen Mitte das Signal gesendet würde, die AfD wäre tatsächlich praktizierend modern, aufgeschlossen und dem Schutz der Minderheiten genauso verpflichtet wie alle anderen Parteien.
Ja. das macht sie so richtig sauer. Schade, finde ich. Man könnte ja auch fair sein, als Nationalist, und respektieren, dass jemand seinen Standpunkt verteidigt und gerade nicht den Schutz im Rudel, der Horde oder der EU sucht.
[/quote]zum Glück noch nicht auf dem Sofa
das Sofa wäre mir dann doch eine Spur ... zu fatalistisch[/QUOTE]
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Hinkt nicht. ich sagte doch:
...und der SPD sind die Arbeiter verlustig gegangen
Das ist zugegeben eine veraltete Formulierung, die nichts anderes besagt, als dass die SPD die Arbeiter verloren hat. Die "Arbeiterklasse" gibt es sowieso nicht mehr, und der immer noch vorhandene, jetzt "Facharbeiter" genannte Mensch findet sich neuerdings eher bei der AfD ein, der BILDzeitung unter den Parteien. Populistische Schlagzeilen, die Wahrheit zurechtgeknetet, bis sich ein einfach zu verstehendes, aber sehr schräges Bild ergibt, und die neuen Feindbilder ins Schaufenster gestellt.
Für ein Ausoptierungsgesetz, so dass Landkreise und Großstadtbezirke im Konfliktfall mit Lokalreferendum legal aus lokal unerwünschten Gesetzen ausoptieren können.
Das hätte diesen Effekt: Zentralistische Effizienz und Einigkeit - Dezentralistische Freiheit und Innovation
Absolut. Das kenn ich wirklich zur Genüge. Weist du auf den Holocaust hin, bist du ein Jude in 15. Generation, weist du darauf hin, dass Homosexualität keine Krankheit ist, bist du schwul, weist du darauf hin, dass ein Höcke manchmal wie Goebbels klingt bist du ein Linksgrünfaschist. Die Rechten denken rein Digital. Scharz oder Weiß. Dazwischen gibts nichts. "Bunt" ist sogar ein beliebtes Schimpfwort.
Witzig: Die Linken amchen es ja nicht besser. Erwähnst du, dass das Flächenborbardement auf Deutschland im vergleich auch als Kriegsverbrechen anzusehen ist bist du ein "Nahzie". Wesist du darauf hin, dass die Palästinenser an ihrem Schicksal auch nicht gerade unschuldig sind, Bumm, "Nahzie". Es ist wie bei den rechten, alles was abweicht wird sofort dämonisiert.
Funfact.: Die Rechten beschweren sich aber lautstark, dauernd als "Nahzi" diffamiert zu werden, obwohl sie selbst alles was ihnen nicht passt zur "linksgrünen Systemidiotie" abzustempeln. Das ist nicht sehr konsequent. Die linken dreuen sich, wenn man sie so richtig "Links" nennt", denn das ist Freiheitskampf pur, das ist Che Guevara, und das gefällt den Mädchen...
Ach so. Ja das ist mir bekannt, dass die früher ganz unterschiedlich waren. Ich war ja selbst jahrelang Mitglied von Bündnis90/Die Grünen, nämlich kurz nach der Wende, als es noch eine Bürgerrechtspartei war (bzw. ich das so wahrgenommen habe).
Heute sind aber trotz unterschiedlicher Wurzeln SPD und Grüne fast dasselbe. Die Grünen sind kriegsgeil, das ist eigentlich der Hauptunterschied zur SPD.
Grüne früher: Europa wächst von unten
Grüne heute: Europa (oder was Grüne dafür halten) muss von oben durchgesetzt werden
Für ein Ausoptierungsgesetz, so dass Landkreise und Großstadtbezirke im Konfliktfall mit Lokalreferendum legal aus lokal unerwünschten Gesetzen ausoptieren können.
Das hätte diesen Effekt: Zentralistische Effizienz und Einigkeit - Dezentralistische Freiheit und Innovation
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