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Für einen Menschen ist ein Gott wie ein Plug-In, an der Schnittstelle könnte auch etwas anderes als "Gott", also Lebensquelle oder Antrieb, genutzt werden. Angeschlossen wird etwas als Gott durch die Erwartungshaltung("Glaube"), aber Menschen können vieles überhöhen und an dieses Schnittstelle anschliessen indem sie von dem etwas erwarten.
Die Stelle würde ich interpretieren als: Nutze nur mich als Lebensquelle, es gibt keine andere
Er ist mit seiner Biographie v.a. sowohl jemand, dem ich, solange ich ihn nicht kenne, nicht weiter traue, als ich ihn werfen kann, als auch jemand, der einen viszeralen Abwehrreflex provoziert, der ihn mir von vornherein unzugänglich macht.
Bei "euch" mag das so gewesen sein, es ist nicht überall so. Und warum auch? Um's mit Bowden zu sagen: We're not sorry!Die Kirche dagegen macht sehr wohl einen Hehl daraus, dass sie einem völkermordenden Rachegötzen dient. Man muss schon selber die Bibel lesen, um das zu merken. In der Liturgie kommen nur diejenigen Märchen vor, in denen sich Jahwe gut, gnädig und gerecht gibt.![]()
Aktueller Kalenderspruch, KW 5: 90% der Humanprimaten sind eher aus den Bäumen gefallen als herabgestiegen. (unbekannt)
Der Dekalog funktioniert ohne Gottes Rechtwort nur nicht wirklich, weil irgendwer ja entscheiden muss, was "Ehe", "Knecht", legitimes Eigentum usw. usw. bedeuten.
Ohne bleiben nur weitgehend inhaltslose Verhaltensregeln, die dann von der jeweiligen Kultur/Gesellschaft aufgefüllt werden mit Sinn, Inhalt, Bedeutung. Das sind dann aber natürlich nicht mehr "die 10 Gebote", sondern klingen nur noch oberflächlich so.
Analogie: Art. 1 Satz 1 GG wäre im Japan der steinzeitlichen Jomon-Kultur im wahrsten Sinne bedeutungslos: Der moderne Menschenwürdebegriff hatte damals nämlich keine (historisch gewachsene) Bedeutung.
Aktueller Kalenderspruch, KW 5: 90% der Humanprimaten sind eher aus den Bäumen gefallen als herabgestiegen. (unbekannt)
Das ist in einem sehr technischen Sinne richtig, und ich schrieb ja nicht ohne Grund "Gottes Rechtwort" (und nicht bloss "Gott"); in einem anderen Sinne ist es aber falsch, denn eine allgemeine Norm im Sinne ihrer konkreten Subnormen zu erfüllen erfordert eben die Existenz und Bekanntheit jener Subnormen - man kann ja auch das StGb nicht "zufällig" korrekt einhalten, sondenr man muss die Spezifika kennen.
Geändert von -jmw- (15.01.2025 um 17:47 Uhr) Grund: was am Stil
Aktueller Kalenderspruch, KW 5: 90% der Humanprimaten sind eher aus den Bäumen gefallen als herabgestiegen. (unbekannt)




Deutschland ist kompliziert...nichts für Anfänger...
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