User in diesem Thread gebannt : manden8 |
Das Wunderbare ist ja, dass ein Austritt aus der Kirche für einen kirchlichen Arbeitgeber immer noch ein (rechtlich, im Moment noch) Anlaß für eine fristlose Kündigung darstellen kann. Und bedenke, dass die Kirche schon für ein neues theokratisches Zeitalter zu rüsten scheint, denn in kirchlichen Unternehmen gilt nicht das Datenschutzgesetz sondern das kirchliche Datenschutzgesetz. Und für die Mitarbeiterbeteiligung hat man von kirchlicher Seite den Betriebsrat vermieden und nur eine Mitarbeitervertretung genehmigt, die allerdings keinen mitbestimmenden Charakter hat, sondern nur Empfehlungen ausgeben darf. Unstimmigkeiten landen damit auch nicht vor Arbeitsgerichten, sondern vor dem Kirchengericht.
Es wird Zeit, dieses Machtgefüge ein für allemal zu beseitigen.
Wenn es so wäre, würde die Menschheit heute noch auf Bäumen sitzen und sich mit Kokosnüssen bewerfen. Aber eines stimmt: Dummheit zahlt sich nicht aus. Wenn eine Gesellschaft Menschen mit merkwürdigen Auffassungen von Streitschlichtungen und merkwürdigen Riten einwandern lässt, dann werden ab einem bestimmten Anteil dieser Menschen die Auffassungen von Streitschlichtungen und die merkwürdigen Riten eben auch gesellschaftsbestimmend.




Gott mit uns
Nicht wer zuerst die Waffen ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt. Niccolò Machiavelli




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