Doch, genau das heißt es. Es beweist, dass man sich der Gefahr nicht bewusst ist, die von einer Trunkenheitsfahrt mit einem E-Scooter ausgehen kann, was wiederum darauf hinweist, dass man die Gefahren des Fahrens unter Alkoholeinfluss generell unterschätzt.
Auch das ist fehlerhaft. Wer sich bewusst zu einem alkoholisierten Fahrer ins Auto setzt bekommt im Fall eines Unfalls in aller Regel eine Mitschuld von 25% aufgebrummt. Es gehört zur Sorgfaltspflicht eines Beifahrers, sich von der Fahrtüchtigkeit des Fahrzeuglenkers zu überzeugen. Bei einer reinen Verkehrskontrolle müsste schon offensichtlich sein, dass der Beifahrer Kenntnis von der Fahruntüchtigkeit hatte. Das ist aber nur schwer zu beweisen, wenn der Fahrer nicht gerade Lull und Lall wie ein nasser Sack am Lenkrad klebt.Selbst das Mitfahren im nüchternen Zustand im Falle eines beschwipsten Fahrers wird knallhart sanktioniert, als ob die alkoholisierte autofahrt verhindert werden würde sollte man nicht in das Auto einsteigen. Dass der Mitfahrer für eigene gesundheitliche Schäden zur Rechenschaft gezogen werden wird ist absolut nachvollziehbar, nicht aber der Rest.
Man ist vielleicht ein besserer Drogendealer als ein Arzt...? Im Ernst, um den reinen Anbau geht es nicht, aber ich möchte nicht unter dem Messer eines bekifften oder alkoholisierten Operateurs liegen.Ist man ein schlechterer Arzt weil man Cannabis anbaut?



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