Ja und Nein. Ich kann mir nicht vorstellen das Israel von allem wusste, sich zurück lehnt und zusieht wie über 1.000 seiner Bürger massakriert, vergewaltigt werden usw.
Da gab es Gräueltaten übelster Sorte gegen die Zivilbevölkerung.
In Russland spielte sich etwas Ähnliches ab vor dem 2. Tschetschenienkrieg. Da wurden wahllos Hochhäuser in die Luft gejagt mit vielen toten Zivilisten. Moskau gab die Schuld tschetschenischen Rebellen. Manche meinten der russ. Geheimdienst könnte dahinter stecken, um eine Stimmung in der Bevölkerung für den Krieg zu erzeugen.
Die tiefsten Brunnen tragen die höchsten Wasser - Meister Eckhart
Krieg ist Profit
Jeffrey Sachs: “AIPAC bedroht und kauft US-Kongressabgeordnete”!
uncut-news.ch
August 1, 2024
Tipp/Must read/Topthema/Aktuell
Prof. Jeffrey Sachs lässt Atombomben auf Israel fallen
Die Israel-Lobby hat den Kongress im Griff.
Wir haben jetzt ziemlich lebhafte Beschreibungen gehört, wie AIPAC einen Schatten auf jedes Mitglied des Kongresses wirft.
Viele werden direkt gekauft, die anderen werden bedroht.
Das ist ein genozidales Regime in Israel.
Die Israel-Lobby hat den Kongress im Griff.
Wir haben jetzt ziemlich lebhafte Beschreibungen gehört, wie AIPAC einen Schatten auf jedes Mitglied des Kongresses wirft.
Viele werden direkt gekauft, die anderen werden bedroht.
Das ist ein genozidales Regime in Israel.
Jetzt ist es ein Mordunternehmen.
Überall werden Morde verübt.
Das jüngste Beispiel ist natürlich die Ermordung des Hamas-Führers in Teheran, Iran.
Anlässlich der Amtseinführung des neuen iranischen Präsidenten zieht sich Israel zurück und sagt: Wir sind Schläger.
Wir töten alle, wir zerstören alle, wir bombardieren alle.
Sie gehen ihren Weg, und der US-Kongress steht auf und applaudiert.
Video
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die Selben wie bei Corona machen die Profite
BlackRock und Wall Street-Banken profitieren von Israels Verbrechen in Gaza, sagen UN-Experten
Ben Norton via Geopolitical Economy
Juli 15, 2024
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Die UN-Menschenrechtsexperten nannten als mögliche Mitwisser die Waffenhersteller:
BAE Systems,
Boeing,
Caterpillar,
General Dynamics,
Lockheed Martin,
Northrop Grumman,
Oshkosh,
Rheinmetall AG,
Rolls-Royce Power Systems,
RTX und
ThyssenKrupp.
Die UN-Experten nannten ebenfalls westliche Finanzunternehmen, die in erheblichem Umfang in die Rüstungsindustrie investiert haben, darunter
Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung,
Amundi Vermögensverwaltung,
Bank of America,
BlackRock,
Kapitalgruppe,
Causeway Capital Management,
Citigroup,
Fidelity Management & Forschung,
INVESCO Ltd,
JP Morgan Chase,
Harris Associates,
Morgan Stanley,
Norges Bank Investment Management,
Newport-Gruppe,
Raven’s Wing Vermögensverwaltung,
State Farm Mutual Automobile Insurance,
State Street Corporation,
Union Investment Privatfonds,
Vanguard-Gruppe,
Wellington, und
Wells Fargo & Gesellschaft.
“Wenn sie ihre Geschäftsbeziehungen zu diesen Waffenherstellern, die Waffen nach Israel liefern, nicht verhindern oder abschwächen, könnte dies dazu führen, dass sie nicht mehr direkt mit Menschenrechtsverletzungen in Verbindung gebracht werden, sondern zu ihnen beitragen, was wiederum Auswirkungen auf die Komplizenschaft bei potenziellen Gräueltaten haben könnte”, so die Experten in der Presseerklärung.
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Die Selbstverwaltungsstrukturen, die die NATO im Kosovo wachsen ließ, kritisierte eine als „Verschlusssache“ eingestufte Studie des Instituts für Europäische Politik (IEP) 2007 als „fest in der Hand der Organisierten Kriminalität“, die „weitgehende Kontrolle über den Regierungsapparat“
Die Likudband konnte direkt nach dem von Benjamin Netanyahu beauftragten Mordattentat auf den damaligen israelischen Premierminister Izchak Rabin im Jahr 1995 und der zweiten Intifada jede Wahl mit dem konstruierten Sicherheitsargumenten gewinnen.
Dabei wurde das israelische Wahldummvolk systematisch verblendet und angstneurotisiert damit der Psychopath Benjamin Netanyahu stets wieder seinen Machtmissbrauch durch Wahlen legitimieren kann. Zu Zeiten der zweiten Intifada gab es Serien von Bombenattentaten in hoher Frequenz, allerdings nur unter Einsatz von Bomben mit konventionellen Sprengstoff.
Das rechtsextreme, kapitalistische, imperialistische, kriegsverbrecherische und voelkermoerderische Likudregime wird nicht laenger die vorwandige Funktion als " Sicherheitsgarant " uebernehmen koennen. Wenn die Friedfertigkeit, Duldsamkeit und Leidensfaehigkeit der Gegner des israelischen Schurkenregimes unertraeglich geworden ist, wird es Bombenattente, Angriffe mit Kampfdrohnen und Raketen auf Israel in einer vorher nie erreichten Schadensqualitaet geben.
Der Iron-Dom, Sperranlagen und Sicherheitskontrollen der IDF koennen das nicht verhindern.
Fuer die Kabinettmitglieder der Likudregierung, die Parteifunktionaere, Mitglieder und Anhaenger der israelischen Falkenparteien im Speziellen und fuer das Volk der Israelis im Allgemeinen gibt es keine tatsaechliche Sicherheit mehr.
Bei dem umfangreichen Waffenarsenal angehaeufter konventioneller, illegaler nuklearer, chemischer und biologischer Massenvernichtungswaffen auf dem flaechenmaessig kleinen Staatsgebiet des israelischen Unrechts- und Kriegsverbrecherstaates reicht eine taktische Bombe und der Judenstaat Israel ist binnen 60 Sekunden Geschichte.
Redaktions Netzwerk Deutschland / 18.10.2023 / von Jan-Henrik Petermann
Historie militärischer Zusammenstöße im Nahen Osten
Die erste und zweite Intifada: Aufstände der Palästinenser gegen Israel
Der Kampf des palästinensischen Volkes für einen eigenen Staat kollidiert mit Israels territorialen Ansprüchen, seiner Siedlungspolitik und seinen Sicherheitsinteressen. Zwei Phasen besonders heftigen Widerstands kennzeichnen dabei die Proteste der arabischen Bevölkerung in den besetzen Gebieten. Was bedeutet Intifada konkret?
Um Israel zur Rückgabe besetzter Gebiete zu zwingen, haben arabische Staaten und palästinensische Organisationen die Menschen mehrfach zu Gegenwehr aufgerufen – möglichst durch zivilen Ungehorsam, falls nötig aber auch mit gewaltsamen Mitteln. Meist wird von zwei längeren Perioden der Intifada (arabisch in etwa für: sich auflehnen) gesprochen. Es gibt jedoch Darstellungen weiterer, in der Regel kürzerer und später begonnener Aufstände.
Als erste Intifada bezeichnen viele Historiker und Nahostexperten die Zeit zwischen 1987 und 1993. Dabei spielten vor allem der Protest gegen die israelische Siedlungspolitik in den besetzen Gebieten sowie deren genauer rechtlicher Status und das Schicksal Vertriebener eine Rolle. Im Dezember 1987 startete ausgehend von Flüchtlingslagern der erste große Aufstand der Palästinenser gegen die Besatzung. Viele Terroranschläge und Tote auf beiden Seiten waren die Folge.
Anfang der 1990er Jahre setzte allmählich ein Annäherungsprozess ein, der im September 1993 in der Unterzeichnung der Osloer Friedensverträge durch Israels Ministerpräsident Izchak Rabin und PLO-Chef Jassir Arafat gipfelte – 1994 erhielten sie dafür, zusammen mit dem israelischen Staatspräsidenten Schimon Peres, den Friedensnobelpreis.
Autonomie in Teilgebieten reicht vielen Palästinensern nicht
Die von den USA vermittelte Lösung brachte den Palästinensern eine Teilautonomie in Gaza und im Westjordanland, zur von ihnen gewünschten Ausweitung auf zusätzliche Gebiete kam es jedoch nicht. 1994 wurde die Palästinensische Autonomiebehörde gegründet – sie ist unter anderem zuständig für die Versorgung mit öffentlichen Gütern, das Schulwesen oder die Ausstellung von Dokumenten. Doch Israel behält zentrale hoheitliche Aufgaben und kontrolliert die Sicherheitspolitik. Viele Palästinenser verlangen außerdem nicht nur für das Teilhoheitsgebiet ihrer Autonomiebehörde, sondern für ihre gesamten früheren Gebiete einen eigenen, vollständigen Staat. Israel beruft sich hingegen unter anderem auf ein Mandat des Völkerbunds für Palästina von 1922, in dem historische Rechte der Juden auf das Land bestätigt wurden.
Wann war die zweite Intifada?
Die Spanne von 2000 bis 2005 gilt gemeinhin als Zeitraum der zweiten Intifada. Bereits nach der Erschießung Rabins durch einen jüdischen Fanatiker im November 1995 spitzte sich der Nahostkonflikt wieder generell zu. Nach einem Besuch des damaligen israelischen Oppositionsführers Ariel Scharon auf dem Jerusalemer Tempelberg im September 2000, der von vielen Palästinenserinnen und Palästinensern als Provokation empfunden wurde, brachen dann neue Aufstände aus. 2002 startete Israel den Bau einer 750 Kilometer langen Sperranlage rund um das Westjordanland, die Zäune und Mauern verlaufen zum Teil auf palästinensischem Gebiet und durchziehen das Land mit zahlreichen Checkpoints.
Innere Machtkämpfe und die Herrschaft der Hamas in Gaza
Ein wichtiger Aspekt war zudem die gegenseitige Entfremdung zwischen den Palästinenser-Organisationen Fatah und Hamas, was einen zusätzlichen innenpalästinensischen Konflikt schürte. Nach dem Tod Arafats 2004 übernahm der Führer der als gemäßigt geltenden Fatah, Mahmud Abbas, das Amt des Palästinenser-Präsidenten. Seit 2009 gab es jedoch keine Präsidentenwahl mehr – und bei der letzten Parlamentswahl 2006 siegte die rivalisierende radikalislamische Hamas, die von den USA, der EU und weiteren Akteuren als terroristische Organisation eingestuft wird.
2005 zog sich Israel – gegen den Widerstand vieler jüdischer Siedler – aus dem Gazastreifen zurück. Seit 2007 hat die Hamas die De-facto-Herrschaft in dem schmalen Küstenstreifen zwischen dem israelischen Kernland und Ägypten, nachdem sie Abbas‘ Fatah aus dem Gebiet vertrieben hatte. Auf wiederholte Drohungen und Raketenangriffe der Hamas reagierte Israel mit einer Verschärfung der Blockade, die humanitäre Lage im Gazastreifen ist schon seit Jahren äußerst prekär.
[Links nur für registrierte Nutzer]taz / 14.10.2023
Vorgeschichte des Angriffs auf Israel
Der Küstenstreifen und Israel haben eine wechselvolle Geschichte. Von weitgehend friedlichem Grenzverkehr in den Achtzigern zu Terror und Blockade. Ein Autounfall, bei dem vier Palästinenser zu Tode kamen, gab im Dezember 1987 den Anstoß zur Ersten Intifada. Der Ort des Unglücks war nicht weit vom Grenzübergang Erez entfernt. Irgendwann baute das israelische Militär dort eine Schranke auf, mehr nicht. Soldaten prüften Papiere. Wer über die entsprechende Genehmigung verfügte, konnte sogar mit dem Auto ein- und ausreisen. Zigtausende palästinensische Männer fuhren täglich zur Arbeit nach Israel, in die naheliegenden Kibbuzim, nach Sderot, Aschkelon und Tel Aviv.
Viele Palästinenser fanden Arbeit in den Siedlungen, bauten Häuser, pflanzten und ernteten Gemüse. Umgekehrt kamen Israelis zum Einkaufen. Die überwiegend friedliche Koexistenz funktionierte, auch wenn der Unmut der Palästinenser über die Besatzung groß war. Die Intifada belastete zwar das Zusammenleben der beiden Völker im Gazastreifen, doch der Widerstand der Steinewerfer zielte in erster Linie auf das israelische Militär.
Die Osloer Prinzipienerklärung, die Israel und die Palästinensische Befreiungsorganisation (PLO) im September 1993 unterzeichneten, trieb die Abkopplung Israels vom Gazastreifen entscheidend voran. Gaza sollte unabhängiger werden. Sogar der Bau eines Flughafens war vorgesehen. Im Dezember 1998 kam es schließlich im Beisein des damaligen US-Präsidenten Bill Clinton zur feierlichen Eröffnung des Gaza International Airport. Schon im November war von dort aus eine erste Maschine gestartet. Viel mehr sollten es nicht werden.
Entlang der israelischen Grenze begann der Bau von Trennanlagen, die über die Jahre immer massiver wurden. Palästinensische Arbeiter verbringen, wenn sie überhaupt noch einreisen dürfen, Stunden an den Kontrollen auf palästinensischer Seite, dann in dem rund einen Kilometer langen Weg durch eine Art Betonschlauch und schließlich auf israelischer Seite an den Sicherheitsanlagen und -prozeduren. Terroristen fernzuhalten war die Hoffnung in Israel. Das führte dazu, dass sich der Terror, der mit Beginn der Zweiten Intifada im Herbst 2000 massiv zunahm, verstärkt gegen die Siedler im Gazastreifen richtete.
Ein hoher Blutzoll für die Siedlungen
Der hohe Blutzoll unter den Sicherheitskräften, die die Siedlungen bewachen mussten, war schließlich zentraler Grund für den früheren Ministerpräsidenten Ariel Scharon, die Siedlungen im August 2005 aufzulösen und die Besatzung in Gaza zu beenden. Trotz vehementer Proteste der eigenen nationalreligiösen Landsleute. Wohnhäuser wurden von der Armee zerstört, Gewächshäuser ließ man stehen, nachdem Privatleute aus den USA rund 15 Millionen Dollar Spenden gesammelt hatten, um sie Israel abzukaufen. James Wolfensohn, damals Weltbank-Chef, gab eine halbe Million aus eigener Tasche dazu, damit den Palästinensern diese Wirtschaftsquelle erhalten bliebe. Innerhalb von Tagen waren die Gewächshäuser allerdings von Plünderern so zugerichtet worden, dass sich niemand die Mühe machte, sie wiederaufzubauen.
Kaum sechs Monate nach dem Abzug der Israelis bescherten die Palästinenser der Hamas den Wahlsieg. Die Fatah im Westjordanland ignorierte das Ergebnis, für den Gazastreifen war es fatal. Israel und Hamas boykottieren einander, was vor allem den Grenzverkehr enorm erschwert. Die Einnahmen aus Arbeit in Israel blieben über viele Jahre nahezu komplett aus. Israel unterband infolge von Terror den Export palästinensischer Güter. Dazu kam, dass die Hamas den Menschen in Gaza hohe Steuern abverlangt. Die als hermetisch geltenden Trennanlagen führten die Hamas erneut zur veränderten Strategie. Weil Terroristen nicht mehr nach Israel kamen und die Siedler abgezogen waren, konzentrierte man sich fortan auf Raketen- und Tunnelbau.
Die Kibbuzim und die Ortschaften im Umfeld vom Gazastreifen wurden zur neuen Front.
Jede militärische Konfrontation verschärfte das Elend. Seit Jahren funktionieren die Kläranlagen nicht, das Abwasser aus hunderttausenden Haushalten fließt ungefiltert ins Mittelmeer. Strom gibt es nur sporadisch, Treibstoff, Medikamente und Nahrungsmittel müssen aus Israel eingekauft werden. Infolge der Hamas-Angriffe hat Israel die Lieferungen eingestellt, von denen 2.3 Millionen Menschen abhängen.
...
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Geändert von ABAS (01.08.2024 um 18:36 Uhr)
" Streicht die Kuechenabfaelle fuer die Aussaetzigen! Keine Gnade mehr bei Hinrichtungen!
Und sagt Weihnachten ab! " (Sheriff von Nottingham)
Der Iran wird die erste Reaktion gegen Israel anführen, wobei sich irakische, jemenitische und syrische Gruppierungen beteiligen und militärische Ziele angreifen werden.
Daraufhin wird eine zweite Reaktion der Hisbollah folgen.
AFP, französische Medien, unter Berufung auf einen Vertreter des Islamischen Widerstands im Irak.
"Ein Volk, das korrupte Politiker, Betrüger, Diebe und Verräter wählt, ist kein Opfer, sondern ein Komplize."
George Orwell
"Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient."
Joseph Marie de Maistre
Wer von den Usern des HPF ein " Semit " ist, weiss ich nicht. Ich weiss allerdings was die Begriffe
" Sem " und " Semi " bedeuten und das die Wortschoepfung " Antisemit " bzw. " antisemtisch " ungluecklich bis schwachsinnig sind.
Bibelwissenschaften / November 2009 / von Holger Gzella
Sem / Semiten
Inhalt
1. Der Name Sem und der Begriff „semitisch“
1.1. Die Figur Sems in der Bibel
Sem Semiten 1Sem (hebräisch שֵׁם šem; griechisch Σημ sēm, möglicherweise zur lautlich nicht ganz sicheren Grundform *šim, *šum oder *šm „Name / Ansehen“; vgl. Hess, 29-30; anders Noth, 123 Anm. 5) war neben → Ham und → Jafet einer der drei Söhne → Noahs, die mit ihren Frauen in der Arche überlebten und von denen laut Gen 9,19 die nachsintflutliche Menschheit abstammt. Da er in Aufzählungen stets an erster Stelle begegnet (Gen 5,32; Gen 6,10; Gen 7,13; Gen 9,18; Gen 10,1; 1Chr 1,4), gilt er meist als der Erstgeborene. Seine Linie steht unter dem Segen Noahs (Gen 9,26, wo ausdrücklich Israel gemeint sein dürfte; Westermann, 659), weil er ohne hinzusehen die Blöße seines betrunkenen Vaters bedeckte, und führt in der biblischen Genealogie zu → Abraham hin (Gen 11,10-26). Damit gehört Sem auch zu den Ahnen Jesu (Lk 3,36). Mutmaßungen über eine mögliche historische Grundlage dieser Figur, z.B. eine bestimmte Gruppe oder ein militärischer Anführer aus der Frühzeit Israels, wurden verschiedentlich geäußert, bleiben aber willkürlich.
1.2. Rezeptionsgeschichte
Einige Verweise auf die Aufteilung der Erde unter den Söhnen Noahs datieren bereits aus der zwischentestamentlichen Zeit: das → Genesis-Apokryphon aus Qumran (1Q20 XVI,14; XVII,7; → Qumran-Texte) erzählt den Bibeltext nach, wohl ähnlich dem → Jubiläenbuch (van Ruiten, 332-337); der Kontext eines weiteren Belegs aus den „Worten Michaels“ (4Q529,7), einem vorgeschichtlichen Gespräch zweier Erzengel, ist unklar. Rabbinische Traditionen (Ginzberg, I, 145-181; V, 167-206; Lewis, 152-155; Rottzoll, 132-133; 186-194) kennen Sem als Priester und Gründer des ersten Lehrhauses, der bereits beschnitten geboren wurde. Zumeist entspricht er dem Typos des weisesten jüngsten Sohnes. Er wurde zuweilen mit dem Priesterkönig → Melchisedek identifiziert, was auch den Kirchenvätern bekannt war (Ginzberg, V, 225-226). Auf dem Fußbodenmosaik der Synagoge von Jerasch, dem antiken Gerasa, sind als Teil einer Darstellung der Sintflut noch die Köpfe Sems und Jafets mit griechischen Beischriften erhalten (erste Hälfte des 5. Jh.s v. Chr.; Sukenik, 35-37 und Tafel IX). Für die Kommentatoren der Alten Kirche und des Mittelalters war Sem vor allem ein vorbildlicher Sohn und der Stammvater der Völker Asiens, während die Afrikas auf Ham zurückgingen und die Nachkommen Jafets Europa bewohnten (vgl. Lewis, 114-120). Augustinus sah in Sem einen Typos sowohl Christi als der Judenchristen (Lewis, 179).
Laut islamischer Überlieferung, in der er unter dem Namen Sām begegnet, gilt er als Vorfahre der Araber, Perser und Byzantiner, soll den Brunnen gegraben haben, in den Josef geworfen wurde, und zählt zu den vier Menschen, die Jesus vom Tod erweckt habe. In der jüdischen, christlichen und islamischen Rezeption wird seine Bedeutung als eines gemeinsamen Ahnen aber von der Abrahams überschattet.
1.3. „Semitisch“ als linguistischer Begriff
Der Begriff „semitisch“ für eine Gruppe von Sprachen, die untereinander starke und teils schon von Kirchenvätern und mittelalterlichen jüdischen Grammatikern erkannte Übereinstimmungen aufweisen, erscheint zuerst 1781 in einem Aufsatz August Ludwig Schlözers. Seine schnelle Verbreitung verdankt er allerdings Johann Gottfried Eichhorn (dazu ausführlich Baasten).
Ursprünglich für die nach Schlözer einst gemeinsame Sprache der laut Gen 10,21-31 von Sem abstammenden Assyrer, Aramäer sowie Hebräer gebraucht und in einem ethnologischen Sinn schon vorher belegt, wurde er mit dem Aufschwung der genealogischen Sprachwissenschaft im 19. Jh. und dem bedeutenden Zuwachs an Primärmaterial schärfer definiert (siehe Gzella). Im Licht der historisch-vergleichenden Methode umfasst er nun auch Sprachen, die Gen 10,6-20 mit den Nachkommen Hams verbindet (Babylonisch, Kanaanäisch einschließlich der Dialekte der phönizischen Stadtstaaten) oder die in der ohnehin widersprüchlichen → Völkertafel gar nicht genannt werden (Ugaritisch), und schließt die anderer Söhne Sems (Lydisch, Elamisch) aus.
Als Folge einer weiteren Ausdifferenzierung der linguistischen Forschung gemäß ihrem geschichtlichen Ursprung nach voneinander abzugrenzenden Sprachfamilien haben sich die älteren, impressionistischen Konzepte „orientalische“ oder „morgenländische“ Sprachen, die ja regelmäßig auch nicht-semitische Sprachen wie das Persische und Türkische mit einbezogen, bereits in der zweiten Hälfte des 19. Jh.s weitgehend aufgelöst. Dagegen behauptet sich „semitisch“ als praktischer Kunstname nach wie vor unbestritten; Alternativen wie Hommels geographisch begründeter Begriff „(as)syro-arabische Sprachen“ oder Stades sprachtypologischer Term „Triliteralsprachen“ (Hommel, 59-60, Anm. 7) konnten sich nicht durchsetzen. Trotzdem besteht über die genaue Einteilung der semitischen Sprachen noch immer kein Konsens, da die relevanten Merkmale sehr unterschiedlich interpretiert werden können (zur Forschungsgeschichte und gegenwärtigen Mehrheitsmeinung siehe Huehnergard; anders z.B. Lipiński, 59-74).
1.4. „Semitisch“ als ethnischer Begriff
Völkerphysiognomische Spekulationen wie die Ernest Renans, die den Sprechern semitischer Sprachen gemeinsame anthropologische oder kulturelle Wesenszüge zuschreiben, z.B. die Neigung zum Monotheismus bei wenig ausgeprägter Begabung für Wissenschaft und Philosophie (vgl. Hommel, 20-46), waren in der zweiten Hälfte des 19. Jh.s verbreitet, spielen aber in der heutigen Forschung keine Rolle mehr. Das gilt auch für apologetische (Chwolson) und gemäßigte (Nöldeke, 1892, 1-20; Levi della Vida, 1924, 10-42) Darstellungen.
Zudem ist die Hypothese eines „semitischen Menschentyps“ durch die Rassentheorien des 19. und 20. Jh.s, die „semitisch“ oft mit „jüdisch“ gleichsetzten, in Misskredit geraten.
Gleichwohl sind noch bis vor einigen Jahrzehnten mitunter Versuche unternommen worden, Gemeinsamkeiten auf religiösem oder gesellschaftlichem Gebiet aufgrund einer ethnischen Einheit herauszuarbeiten (Moscati, 15-43). Semitische Idiome wurden aber im Laufe ihrer langen Überlieferung von Gruppen verschiedenster Provenienz als Kultur- oder Umgangssprachen übernommen, ganz zu schweigen von der Tatsache, dass manche scheinbaren Merkmale wohl in erster Linie von den Lebensverhältnissen herrühren (Nöldeke, 1899, 7-8; vgl. Levi della Vida, 1938, 71-107). Solche Unsicherheiten haben bewirkt, dass die Bezeichnung „semitisch“ inzwischen beinahe nur noch im linguistischen Sinn gebraucht wird.
2. Das Problem der Urheimat der „Semiten“
Eine gemeinsame Urheimat der verschiedenen Sprechergruppen semitischer Sprachen wird heute vorwiegend in Nordafrika vermutet (Lipiński, 42-48; siehe auch Fleisch, 22-30). Das lässt sich zwar nicht schlüssig beweisen, aber die Verwandtschaft des Semitischen mit dem Ägyptischen, Berberischen, Kuschitischen und Tschadischen, wie sie sich vor allem in den Pronomina und einigen Verbalformen zeigt, legt einen engen Kontakt dieser „afroasiatischen“ (früher: „hamitischen“) Sprachen in vorhistorischer Zeit durchaus nahe.
Allerdings muss unterschieden werden zwischen der ursprünglichen Heimat und dem Ausstrahlungszentrum. Ebenso wenig können über die reine Verwandtschaft ihrer Sprachen hinaus konkrete ethnische Zusammenhänge zwischen den einzelnen Völkern ermittelt oder ihre frühen Wanderungsbewegungen genau verfolgt werden. Die unvollkommenen Schriftsysteme, mannigfache Berührungspunkte vieler Sprechergruppen untereinander und die nicht zuletzt daraus resultierende Ähnlichkeit der meisten altsemitischen Idiome erschweren es zudem, auf der Grundlage sicher ererbter – also nicht entlehnter – Wörter Einzelheiten einer ursemitischen materiellen Kultur und Lebenswelt zu bestimmen. Man nimmt immerhin an, dass semitische Völker vor ihrer Sesshaftwerdung als halbnomadische Kleinviehzüchter in patriarchalisch organisierten Clans lebten und zunächst hauptsächlich Esel als Trag- sowie Reittiere verwendeten, vielleicht auch schon einen einfachen Ackerbau kannten (Henninger). Damit ist freilich die Grenze zur Spekulation fast schon überschritten.
3. Die Ausbreitung semitischsprachiger Gruppen
Nach etwa 3000 v. Chr. erscheinen unterschiedliche semitischsprachige Kulturen, wenigstens zum Teil in engem Kontakt mit ansässigen Bevölkerungsgruppen, in verschiedenen Teilen des Fruchtbaren Halbmondes auf der Bühne der Geschichte:
zuerst in Mesopotamien (Aufstieg der Akkader und Entstehung des Großreiches von → Akkade) und Nordsyrien (→ Ebla), dann in Syrien-Palästina (Erblühen einzelner Stadtstaaten in der → Bronzezeit und erste konkrete Anzeichen für einen eigenen „nordwestsemitischen“ Sprachzweig) und im südlichen Teil der arabischen Halbinsel (Entfaltung der altsüdarabischen Königtümer, erste Inschriften wohl ab dem 8. Jh. v. Chr.). Unklar bleibt, ob dies auf periodische „Wellen“ semitischer Einwanderer aus Randgebieten der arabischen Halbinsel zurückzuführen ist, wie in der älteren Forschung oft behauptet wurde (so noch Kienast, 13-16), oder andere sozioökonomische Ursachen hat.
Mit dem Achämenidenreich (→ Persien), das einen babylonischen Dialekt des Aramäischen zur Kanzleisprache erhoben hatte, sowie durch phönizische Koloniegründungen und altsüdarabische Auswanderer breiteten sich daraufhin manche semitischen Sprachen nach Zentralasien, entlang der Mittelmeerküste bis zum Atlantik und an der Küste sowie im Hochland Äthiopiens aus. Als Folge der islamischen Eroberungen wurden schließlich Ägypten und der größte Teil Nordafrikas arabisch. Daneben muss es seit alter Zeit zahlreiche andere semitischsprachige Gruppen gegeben haben, die jedoch keine bis heute überdauernden schriftlichen Zeugnisse hinterlassen haben und daher, von Personennamen einmal abgesehen, nun praktisch ungreifbar sind.
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" Streicht die Kuechenabfaelle fuer die Aussaetzigen! Keine Gnade mehr bei Hinrichtungen!
Und sagt Weihnachten ab! " (Sheriff von Nottingham)
Krass, den Hamastyp haben sie mit einer Bombe weggenatzt, die sie Monate vorher in das Gästehaus geschmuggelt haben. Dann war das wohl der Plan. Den Präsi killen, damit der aus seinen Löchern kommt und dann im Iran erledigen. Oder der Iran wollte ihn einfach erledigen.
Undefeated Nak Muay/Kickboxer
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