User in diesem Thread gebannt : Neben der Spur |
Wer nicht mal ein paar Überschlagsrechnungen anstellt, bleibt ein Dödel wie du.
Ich habe bereits vorgerechnet, daß:
- nur ein kleiner Bruchteil von Laternenmasten überhaupt in Frage kommen (10% sind sehr hochgerechnet),
aufgrund von Platzmangel etc.
- auch der Strom reicht nicht aus, um dort eine nennenswerte Anzahl von Fahrzeugen, außer Liebhaberprojekte
von grünen Idioten, zu laden. Also für Massenverkehr komplett ungeeignet.
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„Groß ist die Wahrheit, und sie behält den Sieg“ 3. Esra, 4, 41
Das Problem ist aber, dass man keine Pilotprojekte mehr angehen will, weil jeder von den Verantwortlichen Angst hat, was falsch zu machen. Es ist ja bei normalen Ladesäulen schon ein bürokratischer Spießrutenlauf, mit jedes Mal ungewissem Ausgang. Es sind einfach zu viele Köche, die den Brei verderben. Außerdem wird der Ladestrom gerne mal hoffnungslos überschätzt. 11 kW auf drei Phasen ist auch nichts besonderes. Da zieht jeder Durchlauferhitzer mehr Strom. Die Drähte von Straßenlaternen sind auch nicht nur so dick wie Handyladekabel. Ich verstehe die ständige Angst vor Überlastung nicht. Einfach mal zwei Laternensteckdosen pro Straße zulassen. Das ergibt noch lange keinen Blackout. Und dann sehen und staunen, wie es funktioniert.
Shut your mouth and open your heart (Elvis Presley, A little less conversation, more action)
Schon wieder dieses Totschlagargument: Wer verlangt denn 10% der Laternen? Kein Mensch! Der Deutsche kann immer nur Endsieg oder totalen Untergang mit anschließender Unterwerfung. Dazwischen gibt es anscheinend nichts. Und dann müssen uns ausländische Kräfte belehren, und zeigen, wie es geht.
Bei e-Autos wird immer so getan, als hingen die ständig an der Steckdose. Nimmt man bei Verbrennern an, dass die ständig die Tankstellen verstopfen? Sehnen wir uns wieder nach der Mangelwirtschaft? Anders kann ich mir das nicht erklären.
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In Deutschland macht man keine halben Sachen. Deswegen werden Autobahnspuren nach zehn Jahren nicht einfach neu asphaltiert, sondern der komplette Unterbau wird bis zur blanken Erde rausgerissen. Da macht man sich im Ausland gerne drüber lustig. Deutsche Gründlichkeit, weil keiner garantieren kann oder will, auf was man da genau baut, und Angst vor Regressansprüchen hat.
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Tolles Beispiel für lähmende Bewegungslosigkeit! Und weil es an zentralen Stellen im Stadtbereich keine frei verfügbaren Räume gibt, geschieht genau das: Gar nichts! Viele öffentlichen Plätze sind ja schon längst in Privatbesitz von Immobiliengesellschaften, und wenn die nicht investieren wollen wegen der grassierenden Bürokratie und Unsicherheiten, kann man sie auch nicht dazu zwingen. Ich verfolge die Entwicklung schon länger.
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Gegen die Gesetze der Physik und des Raumes kannst du als grüner Phantast eben nicht ankommen.
Solange man E-Autos nicht so schnell laden kann wie ein herkömmliches Auto, also an zentralen Tankstellen, wird sich an der Situation nichts ändern.
Die Ladezeiten sind ja wohl X-fach höher, also ist auch der Ortsverbrauch der Ladesäulen X-fach höher.
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