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Auch wenn es nun zynisch klingt - was wäre damit gewonnen worden, wenn ein Bürgermeister mit einem Megafon die Straßen abläuft oder an jedere haustüre klingelt? Wolltest Du Tote verhindern hättest Du frühzeitig evakuieren müssen bzw. es müssten längstens entsprechende Schutzmaßnahmen darstellt sein und nun stelle Dir einen Bürgermeister vor, welcher auf die Idee der Evakuierung gekommen wäre - der wäre von JEDEM Landrat gestoppt worden und wenn man an Auffang- oder Umleitungsbecken denkt wäre der Widerstand der Ökos sicher.
Nein, ich denke da greifst Du Dir die - zumal keine Fachleute - Falschen....da liegt die Verantwortung eindeutig bei den Fachbehörden - als brginnend auf Kreisebene und zieht sich dann eben hoch bis zur Landesebene (weil der Bund hat ja nix zu sagen).
Ich kann Alles, ausser Hochdeutsch
Das Problem bei solchen Apps/Webseiten... ist, dass man von Seiten der Bereitsteller (z.B. DWD), Warnungen für unterschiedliche Bedürfnisse herausgeben muss.
Sonne/Hitze ist zum Beispiel wichtig für alte Menschen, besonders mit Herzproblemen oder Sportler. Menschen mit einem besonders hellen Hauttyp profitieren auch von der Warnung.
Dann brauchen Allergiker Informationen zum Pollenflug.
Am Ende kommt es darauf an, dass der Endnutzer lernt, für sich zu filtern.
„Groß ist die Wahrheit, und sie behält den Sieg“ 3. Esra, 4, 41
Weil man dafür berücksichtigen muß das es nicht sofort sprungartig zu einem Ansteigen der Krebserkrankungen
kommt, sondern diese oftmal jahre- bis jahrzehntelange Inkubationszeiten haben. Und man sollte zudem auch
berücksichtigen daß nicht jede Krebserkrankung tödlich ist, stets aber massives Leid für den Betroffenen auslöst.
Auch sollte man bedenken das die Strahlendosis die für die Auslösung von Krebs sorgen kann individuell äußerst
verschieden ist. Womit die eine Person zurechtkommt, kann für die andere schon für Krebs sorgen, tödlichen
wohlmöglich. Und Ereignisse wie in Bophal und Tschernobyl lassen sich nur schwer vergleichen. In Bophal hattest
du eben einen Chemieunfall, ein kurzfristiges Ereignis das schnell relativ viele Tote verursacht hat. Tschernobyl
ist ein langfristiges Ereignis, welches der Menschheit noch tausende von Jahren erhalten bleiben wird. Ist mir nicht
bekannt das Bophal und Umkreis nach dem Unfall komplett evakuiert wurde und noch heute eine menschenleere Stadt ist, schlicht weil das bei einem Chemieunfall, auch solch einem katastrophalen, nicht nötig ist.
So etwas wie Tschernobyl, in der Größenordnung, würde im dichtbesiedelten Deutschland zudem um Längen katastrophaler wirken als eine Katastrophe irgendwo in den wenig dicht besiedelten Steppen des Ostens.
Wenn morgen die Muschelhörner und Trommeln erklingen, dann lasst uns fallen, so leichten Herzens wie die Kirschblüten im linden Frühlingswind.
Impfpass und mit Sicherheit noch weitere digitale Maßnahmen in diese Richtung:
Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul,
ash nazg thrakatulûk agh burzum-ishi krimpatul
Und wenn ich jetzt noch als Sahnehäubchen eine weitere sehr häufige Warnung im Sommer (eigentlich schon ab dem Frühjahr) hinzu fügen darf:
Die Warnungen vor Sonnenbrand!
Meine Güte, wir wissen doch seit Kindheitstagen, dass man sich ab Juni bis in den Herbst hinein ganz schön die Haut verbrutzeln kann, wenn man sich ungeschützt stundenlang in der Sonne braten lässt.
Muss man den Menschen heutzutage denn alles sagen, damit sie ohne fürsorgliche Warnungen nicht auch noch vom Stuhl fallen?
Ja, ich weiss, ich bin heute etwas zynisch veranlagt, aber wenn ich schon im Winter höre, dass wieder mal ein skifahrender Geländegänger, der unbedingt abseits der markierten Routen im ganz frischen Neuschnee herumspuren musste, von einer Lawine erwischt und verschüttet wurde, kann ich nur noch höhnisch lachen.
Gewisse Urinstinkte scheinen unserer verhausschweinten Gesellschaft völlig abhanden gekommen zu sein.
(Und weil es gerade so schön zum Thema passt, gleich noch eine kleine Empfehlung für ein wirklich interessantes Buch des Amis Neil Postman mit dem Titel "Wir amüsieren uns zu Tode".
Gibt es vielleicht noch antiquarisch, falls sich jemand dafür interessieren sollte. Wirklich empfehlenswert.)


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*** Die Flutopfer warten noch immer auf Hilfe
Anfangs war von 80% Entschädigung für den Ernteausfall die Rede. Das einzige, was er bislang an finanzieller Unterstützung erhielt, sind 5000.- Euro Soforthilfe. Viele für Flutschäden nicht versicherte Betroffene scheinen ernüchtert von der Bundesregierung, die schnelle und unbürokratische Hilfsleistungen zugesagt hatte. Noch immer warten etliche Geschädigte auf finanzielle Hilfe. ***
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... > 2013 < [Links nur für registrierte Nutzer] ...
.. das Beste am Norden .. sind die Quallen .....>>>>>> ... werde Deutschlandretter und wähle AfD .... wir leben im Jahr das "Feuer-Pferd" ...



Das ist doch die Krux - man hätte die Warnungen weitergegeben und dann? Das Problem beginnt doch schon damit, dass dieses Land "KEINE" Katastrophenpläne besitzt frei nach dem Motto "was ist zu tun wenn" und dann noch jeder Landesfürst seine eigenen Brötchren backen will.
Nein, das ist kein Sonderfall - wenn man weiß, dass solche Niederschlagsmengen drohen öffnet man den Abfluss und lässt soviel Wasser wie möglich abfließen. Dies kann aber nicht ein Bürgermeister entscheiden, da dieser nur seine Kommune im Blick haben kann, diese Entscheidung müsste spätestens von Landrat kommen und auch gegen den Willen der Betreiber.
Solberg zeigt nur auf wie Bürokratiedeutschland auf Krisen vorbereitet ist - nämlich nicht.
Ich kann Alles, ausser Hochdeutsch
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Wetter-Vorhersage: es wird schlimm.
Wetter: es wurde schlimm.
Bevölkerung: Ups.
kol-ut-shan
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