Zitat Zitat von navy Beitrag anzeigen
Also die MIG war frei erfunden, wie die System Presse sogar schreibt.
"Pilot habe sich ohne äußeren Zwang zur Landung in Minsk entschieden"

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mit link des Funk Gespräches

Ryanair-Landung in Minsk
Kompletter Funkverkehr veröffentlicht: Ryanair-Piloten haben selbst entschieden, in Minsk zu landen
Das weißrussische Verkehrsministerium hat den gesamten Funkverkehr zwischen Fluglotsen und den Ryanair-Piloten veröffentlicht. Das Transkript zeigt eindeutig, dass es keinen Druck oder Zwang für die Umkehr nach Minsk gegeben hat. Und die MiG-29 wird gar nicht erwähnt. ......


#Funk#

(Anm.: Spätestens hier wird deutlich, dass die Piloten zwar eine Empfehlung von den weißrussischen Fluglotsen erhalten haben, aber frei entscheiden konnten, was sie tun. „Richtung nach Ihrem Ermessen“ bedeutet, dass die Ryanair-Crew fliegen konnte, wohin sie wollte und sogar die vorgesehenen Flugwege verlassen durfte, nur die Flughöhe war festgelegt, aber die Ryanair-Crew hat um keine Änderung der Flughöhe gebeten. Änderungen der Flughöhe müssen aus Sicherheitsgründen immer mit den Fluglotsen abgesprochen werden.)
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Die Quele ist nicht der Antispiegel sondern die weißrussische Luftfahrtbehörde.
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Wenn man runterscrollt kommt der englische Teil.

CAA steht für [Links nur für registrierte Nutzer]

Die entscheidende Meldung ist die:
ATC: RYR 1TZ, I say again we have information from special services that you have bomb on board. That bomb can be activated over Vilnius.
Damit war der Flug nach Vilinus blockiert.
Die Entscheidung der Ryanair-Crew der Empfehlung vom Radar zu folgen ist standard und verständlich.

Pilot:09:47:12: RYR 1TZ we are declaring an emergency MAYDAY, MAYDAY, MAYDAY RYR 1TZ. our intentions would be to divert to Minsk airport
Standard ist auch eine Notlage zu erklären. Genauso wie es üblich ist auf eine Höhe zu sinken in dem ein Flug ohne Druckkabine möglich ist.

Die Piloten haben entscprechend der vorliegenden Informationen gehandelt.

Klar ist auch das nach der Landung das Flugzeug geräumt wird um die Bombe zu finden oder um sicherzustellen das sich keine an Bord befindet.

Nach den internationalen Abkommen und den Regeln in der Luftfahrt: fängt das Hoheitsgebiet nach der Grenzkontrolle an. Landebahn und Vorfelder und auch Transiträume werden als internationales Gebiet betrachtet.
Verhaftungen werden NACH der Einreise vorgenommen. Wenn Passagieren die Einreise verweigert wird, können sie üblicherweise zurückfliegen.
Deswegen gab es für die Piloten auch keinen Anlaß die Pax-Listen auf Haftbefehle gegenzuchecken.

Das Passagiere den Flug, nach einem Incident verlassen, kommt immer wieder vor.
Aber das Passagiere nach einer technischen Landung auf einem internationalem Flughafen verhaftet werden, ist absolut unüblich und nach meinem Wissen Bruch des Rechts.

Was möglich ist und auch gelegentlich exerziert wird, sind stundenlange 'Befragungen'.