Zitat Zitat von tosh Beitrag anzeigen
Im Gegentum. Gerade das könnte Trump sogar entscheidend helfen:

"...Einige Klagen rund um die Wahl waren schon vor der Abstimmung bei den Richtern gelandet, dabei ging es zumeist um recht technische Fragen. Ein Streitthema war zum Beispiel die Frage, ob eine Frist zur Annahme von Stimmzetteln von einem Gericht geändert werden kann oder nur vom Parlament des betroffenen Bundesstaats. Bei den Entscheidungen der Richter ließ sich in der Summe keine klare parteiliche Tendenz erkennen. Die erst Ende Oktober ernannte konservative Richterin [Links nur für registrierte Nutzer] enthielt sich bei mehreren Entscheidungen.
Bei einer Entscheidung zur Annahme von Briefwahlunterlagen in Pennsylvania nach dem Wahltag behielten sich die Richter aber ausdrücklich vor, sich der Frage nach der Abstimmung möglicherweise nochmal zu widmen.

Erinnerung an die Wahl 2000
Das ist für manche Beobachter ein Alptraum: Was würde passieren, falls Biden Pennsylvania nur knapp mit Hilfe der verspätet eingetroffenen Briefwahlstimmen gewinnen würde? Falls die Richter die Stimmen für ungültig erklärten, verlöre Biden die 20 Wahlleute des Bundesstaats und damit womöglich die Wahl.
Es ist ein hypothetisches Szenario, aber es ist nicht aus der Luft gegriffen: So ähnlich war es 2000 passiert. Ob [Links nur für registrierte Nutzer] oder Al Gore der nächste Präsident würde, hing damals nur am Ergebnis im bevölkerungsreichen Bundesstaat Florida. Der Rechtsstreit um das Ergebnis und Neuauszählungen zog sich einen Monat hin, bis vor das Oberste Gericht. Danach räumte Gore seine Niederlage ein. Der Republikaner Bush gewann mit 537 Stimmen Vorsprung, sicherte sich die Stimmen der Wahlleute Floridas und wurde US-Präsident..."
[Links nur für registrierte Nutzer]


Das würde aber erstmal NUR Pennsylvania betreffen.

Trump müsste also ZUSÄTZLICH auch gerichtlich
gegen die anderen Bundesstaaten vorgehen,
denn
wenn Georgia, Nevada und Arizona an Biden fallen
würde Trump ein gerichtlicher Sieg in Pennsylvania gar nichts nutzen.